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Dene Prophet Dowie, er der Zionsgemeinde hteit, ebenso geschief Verjuch, durch Zu
Jünger neue Boden gründen, ist in einer derlaffung in Merife einem Boardinghaus einige Jahre später e für sechs Millionen Stadt feiner Jünger Kronen wert. Dowie es bewährt, indem e unter den religiösen r Eddy, eine hübsche
1 auf den Gedanken, schaffen, daß sie ein tete, das sie„ Meta die Ausbeutung der Früchte in der 000 Kronen Ein ern ihre erste Ge chen Wissenschaft" Anhänger, und im ande mit Tempeln Bradht. Wie ein fich gestaltete, geht Aronen für wohl
er der Theosophin ich und in Freuden hat eine Solonie für Mysterien des Alter n griechischen Tempel
em so herausfordern denn doch schließlic visser Rapp eine Ge chaften glaubte uni ihm in den Himmel ten sie im ehelofen erschütterte. Dic ten" trägt, ist dur eines großen Grunt dhäftigt.
Die Mormonen, deren quelle bewährt hat. aben in Utah Millio zusammengerafft. eruben ebenfalls auf läubigen Menschheit nerika davon, daß sie schiedenen in Verbin fenkundigem Schwin sten nicht zu erschüt Miß For, daß ih cht beruhe, entfrem pteten, das Geständ preßt worden. ie Ausnutzung de em über das alltäg
3.
Sprachfundiger hat be Börter ganz allgemeir Spurlos verschwinden em Worte gediegen" erdings großzügig" n„ Erstklassige Men litisch" werden dahi och auf das Zeitwor felber angewand ein Komiter Heiter Rührung erhedte t und sonders aus Hamburger Behör Apothefer eine& eden war, rechtzei e Beiträge bei ih Strafverfügung übe Le behördlichen Bar eines orangefarbigen Abmeldung benut Sterliche Entscheidung preßzug der Benn
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Biehung; Beisitz in der Armendeputation, im Waisenamt, in der Deputation für die städtischen Krankenanstalten, in der Deputation für das Kinderhospital, Armenärzte, Armenapotheke, Desinfektionsanstalt, bakteriologisches Laborato rium; Beisitz in der Schuldeputation; Beisiz in der Kommission für Schlacht- und Viehhofsachen und in der MarktKommission, Trichinen- und Fleischbeschau, Lebensmittelpolizei auf den Märkten; städtische Bäder; Beisitz in der Kommission für Statistik, Medizinalstatistik; ärztliche Untersuchung von Beamten, Angestellten, Kopisten und Arbeitern bei der Annahme, bei Beurlaubungen und bei dec Versegung in den Ruhestand.
Cokales.
23. August 1905.
** Der Großherzog hat dem Pfarrer Reinhard Mickel zu Gonterskirchen die evangelische Pfarrstelle zu Allendorf a. d. Lumda übertragen.
** Nachlese zu Huddes Hinrichtung. Wer
jeber Armee gebildeten Provianttolonne, zu deren Aufstellung befanntlich insgesamt zehn Trainbataillone aus verschiedenen Armeekorps herangezogen werden.
** Nach einem Ausweis der Mitteilungen der Großherzoglich Hessischen Zentralstelle für die Landesstatistit betrug die Bahl der Studierenden an der LandesUniversität einschließlich der 46 nicht immatrikulierten Hörer und Hörerinnen 1124, die sich auf die einzelnen Studienfächer wie folgt verteilt: Evang. Theologie 72, Rechtswissenschaft 164, Medizin 152, Tierheilkunde 131, Bahnheilkunde 15, Forstwissenschaft 57, Landwirtschaft 30, Mathematit 97, Naturwissenschaften 59, Klassische Philologie 72, Neuere Philologie 107, Philosophie 28, Pädagogit 7, Geschichte 7, Pharmazie 11 und Chemie 39.
P. Revision der Schlachthänser. In den Aufbewahrungs-, Verkaufs- und Arbeitsräumen Gießener
Mezzereien wurden durch die Polizei mit dem Großh. Kreis. gesundheitsamt Revisionen inbezug auf Reinlichkeit 2c. vorgenommen, wobei sich mehrfache Anstände ergaben.
Bastes zu vertilgen. Ein Fuhrmann brachte den abgehobenen Sand an eine andere Stelle im Dorfe, wo eine neue Straße angelegt werden sollte. Als er schon mehrere Ladungen weggefahren hatte, tommt der Ortsbiener hinzu und sagt: Ei, Hannes, woas mächste dann do? Wann im nächste Johr die Stroß gepflastert wern soll, dann krieje mr jo de Schwamm ach on die Pflaster stan, und die Geman frieht wirrer Haue Unfofte!" Dem Hannes leuchtet die Sache ein; er fraßt sich hinter den Ohren und sagt:„ Host recht, Ortsdiener, ich fahrn de Sand offen Bimmerplatz, do geniert er fan Mensche!"
? Grünberg, 22. Auguft. Das Sedanfest wird in unferem Orte am 3. September in althergebrachter Weise begangen werden. 22. August. Einquartierung. Anfangs nächsten Monats wird Laubach mit ca. 80 Pionieren bequartiert werden.
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Laubach,
Menschenblut vergießt, des Blut soll wieder vergossen werden Fernieschen Braunsteinbergwerte ereignete sich gestern Mittag patrone. 8u Hause wollte er sie mittelst eines Hammers
ein Wort, das sich Jahrtausende durch alles Völkertreiben und Kulturleben bis auf unsere Tage erhalten hat, ein Wort, das durch Gesetzestraft noch immer seine furchtbare Wirkung offenbart und auch dem Rechtsbewußtsein weiter Kreise entspricht. Aber schon steht es nicht mehr unerschütterlich fest, der Zweifel nagt schon an der Wurzel seiner natürlichen Notwendigkeit; eine ganze Reihe hervorragender Kämpfer ift bereits aufgestanden, um gegen den Gedanken der blutigen Wiedervergeltung in Wort und Schrift Front zu machen. Und man ist bei Wort und Schrift nicht stehen geblieben, man hat auch schon praktische Ansäge, wie in der Schweiz, gemacht, die Hinrichtung aus der modernen Erscheinungswelt auszuschalten. Aber das Unterfangen bleibt gewagt
P. Unglücksfall. Auf der Anschlußbahn der vorm. ein bebauernswerter Unglücksfall, dem ein Menschenleben zum Opfer fiel. Der verheiratete Arbeiter Philipp Schäfer 9. aus Anne rod, der mit Einladen von Eisensteinen beschäftigt war, tam hierbei unter einen Wagen und wurde schrecklich verstümmelt unter den Rädern als Leiche hervorgezogen. Schäfer ist Vater von 5 Kindern.
P. Vom Wagen gestürzt. Gestern Nachmittag geriet der mit Frucht beladene Wagen eines Gießener Dekonomen beim Umwenden um die Straßenecke der EderStraße in einen etwa 30 Centimeter tiefen Graben. Der auf dem Wagen fizende Knecht fiel herunter und wurde überfahren. Der schwer Verletzte mußte in die Klinik verbracht werden, wo man doppelte Beinbrüche konstatierte. und es sollte nicht eher über den Umfang eines Versuchs für Hessen hielt am Samstag und Sonntag ihre dies* Die sozialdemokratische Landesorganisation hinaut reichen, als bis die absolute Ueberzeugung gewonnen ist, daß die Menschheit von dem Verbrechen nicht über- jährige Landeskonferenz im Saalbau zu Alzey ab. wuchert wird, wenn das Henkerbeil seine giftigen Stile nicht dem Geschäftsbericht erhellt, daß das Barvermögen am
Aus
= Klein- Linden, 22 Auguft. Unglücksfall. Ein Anabe fand auf dem Felde eine noch nicht abgeschossene Plaz zur Explosion bringen. Einem anderen Knaben, der zuschaute, flogen dabei Metallstückchen von der zersprengten Hülse ins Bein, die in der Klinik zu Gießen wieder entfernt werden mußten.
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Klein- Linden, 22. Auguft. Unfall. Ein Gießener Radfahrer fuhr am Montag auf der Frankfurterstraße gegen einen Baum, sodaß er vom Rade stürzte und in bewußtle sem Buftande mittelst Wagen nach Gießen verbracht werden mußte.
XGöbelnrod, 22. Auguft. Die Regierung hat die Einleitung der Feldbereinigungsarbeiten für unsere Gemarkung angeordnet.
-ch. Braunfels, 22. Auguft. Im Beisein einer wohl 300föpfigen Volksmenge wurde am Sonntag Mittag die Einweihung des Aussichtsturms auf der„ Kaiser Wilhelm- Warte" vorgenommen. Als Gäste waren erschienen Prinz Friedrich zu Somls, der junge Fürst Georg Friedrich, Bü germeister v. Zengen- Weglar, sowie Vertretungen der
mehr abschlägt, denn ein großer Teil derer, die aus feften 21. Juli 1905 7911 M. und die Zahl der organisierten verschiedensten hiesigen Vereine. Zuerst ließ auf dem sogen. fittlichen Bahnen geschleudert, immer unaufhaltsamer die ab- Mitglieder 9596 betrug. Scharfe Vorwürfe wurden gegen Remischen" die ausgezeichnete Kapelle der 11er Jäger- Marburg
schüssige Ebene hinabgleiten, hält nur noch die Furcht vor dem Blutgerüst von dem legten, verzweifelten Griff, das höchste Gut, das Leben mit frevelnder Haud anzutasten und zu vernichten, zurück. Das muß wohl bedacht werden. Ez ist deshalb die vornehmste Aufgabe, einesteils dem Verbrechen das Terrain durch fortwährende Verbesserung der sozialen Verhältnisse mehr und mehr zu entwinden und andernteils durch innige gemeinschaftliche Erziehung von Schule und Haus dem Leben moralisch starte Menschen entgegenzustellen- zwei sehr weite, doch feinesfalls erfolglos zu bestellende Felder, wie die Anfänge zeigen. Zwar wird es Beit dauern, bevor die Aehren reifen, aber man darf den Mut nicht sinken laffen, sowenig als man auf der anderen Seite das Schafott auf den lezten Mörder warten lassen darf, denn das unheimlige W. sen des Mordes wird sich nie gänzlich von der Menschheit abwenden.
Wie uns von zuverlässiger Seite mitgeteilt wird, erhielt Hudde an seinem Todestage, morgens 25 Uhr noch folgende, nachts 12 Uhr 50 auf dem Frankfurter Hauptbahnhofe aufgegebene Depesche:„ Oskar Hudde, Arresthaus Gießen. Die legten Grüße sendet Dir Joseph Schreiber." Das Telegramm wurde Hudde durch den ältesten Gefangenaufseher zugestellt. Joseph Schreiber ist bekanntlich der Urheber des geheimnisvollen" Briefes, der seiner Zeit in die Schwurgerichte verhandlung gegen Hudde ein griff.
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Eine Darmstädter Korrespondenz teilt mit: Großherzog Ludwig III. machte von seinem Begnadigungsrecht regelmäßig Gebrauch, sodaß unter seiner Regierung feine Hinrichtung stattfand. In Darmstadt wurde als erster unter Ludwig IV. Pfaff hingerichtet, dann folgte 1881 Wettmann, 1899 Müller in Bessungen, 1892 Ruhmichel und 1893 als legter Kramm, dessen Genosse Schreck sich im Gefängnis erhängte. In Gießen wurden hingerichtet Kretschmer, Seb. Schneider und Ermer, und in Mainz im legten Jahre Detroit.
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* Vom Kaisermanöver. Wie bekannt, werden die Strategischen Erfahrungen, welche der russisch- japanische Krieg gezeitigt, vielfach im diesjährigen Kaisermanöver angewandt. Die groß angelegte Schlacht auf weitem Gefechtsfelde werden wir, so schreibt das„ Wiesb. Tagebl.", im fleineren Maß stabe zwischen Zollhaus, Kazenelnbogen und Nastätten beobachten fönnen. In der Leitung der Schlacht wird vorwiegend das Telephon benutzt zur Uebermittelung der Befehle. Das Bureau des Generalstabs ist im Hotel Bellevue" in Koblenz. Eine direkte Telephonleitung wird vom 1. Telegraphen- Bataillon Berlin von Koblenz( Bellevue) nach Nastätten und weiter nach Raßenelnbogen gelegt. Das Telegraphen- Bataillon wird Quartier in Nastätten und Umgebung beziehen. Im Manöver sollen durch Einziehung von Reserven alle Regimenter in voller Etatsstärke erscheinen. Neben dem, aus den Erfahrungen des russisch- japanischen Krieges herausgebildeten neuen Angriffsverfahren soll, wie schon oben angedeutet, dem Nachrichten- und Verflegungsdienst besondere Aufmerksamkeit zugewendet werden. In ersterer Hinsicht sind ja die Hilfsmittel der Luftschiffahrt, der verschiebenen Arten telegraphischer Verbindungen, der Brieftauben, des Automobilwesens und der Radfahrer schon so zahlreich, daß faum noch eine Erweiterung möglich erscheint. Zum erstenmal, wird sich aber in diesem Jahre das neubegründete freiwillige Automobilforps zu betätigen haben, und mit gleichem Interesse wird man den Leistungen der versuchsweise aufgestellten beiden Radfahrerfompagnien entgegensehen. Auf dem Gebiet des Verpflegungswesens werden den Magazinen, Feldbäckereien und Feldschlächtereien sehr schwere Aufgaben zufallen, nicht minder auch der bei
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einige Bürgermeister erhoben, weil sie, wie beispielsweise in Bilbel, die Gemeinderatssitzungen auf Beiten legen, in denen es den Arbeitervertretern nur unter finanziellen Opfern möglich ist, daran teilzunehmen. Ueber die Tätigkeit des Landtags und die bevorstehenden Landtagswahlen berichtete Abg. Dr. David. Als wirksames Agitationsmittel bei fleinen Gewerbetreibenden und Bauern empfehle sich, bemerkte er, der Hinweis auf die Ablehnung des Schuldabzugs bei der Reform ber Gemeindefteuer. Bei den bevorstehenden Wahlen der Hinweis auf die Ablehnung des Schuldabzugs bei der sollen nur in aussichtsreichen Wahlkreisen sozialdemokratische Kandidaten aufgestellt werden. Wo es möglich sei, einen Gegner des direkten Wahlrechts zu verdrängen, sollen auch Kandidaten bürgerlicher Parteien unterstützt werden, in erster Linie freifinnige Kandidaturen. Als aussichtsreiche Wahlfreise gelten: Mühlheim, Pfungstadt, Darmstadt- Bessingen, Seligenstadt, Vilbel, Gießen Land, wo jedenfalls Krumm Gießen dem Antisemiten Leun Großen. Linden entgegengestellt werden wird, und Mainz- Land. von zwei Delegierten wurde gegen die Lehrer eingewendet, daß fie vielfach den Interessen der Sozialdemokratie entgegen. arbeiteten. Einer der Redner verstieg sich sogar zu der Aufforderung an die Landtagsfraktion, teine Gehaltsaufbesserung für die Lehrer mehr zu bewilligen, ehe sich die Lehrer in dieser Hinsicht nicht gebessert hätten. In seinem Schlußwort trat Dr. David diesen Ausführungen entgegen. Die Entscheidung über Gehaltsaufbesserung von Beamten dürfe lediglich aus sachlichen Erwägungen erfolgen. Um nicht die bürgerlichen Parteien in ein einziges Festes Lager gegen sich zu bringen, dürfte die Sozialdemokratie nicht nur Arbeiterpartei im engeren Sinn bleiben, ihre Aufgabe gehe darüber hinaus. Sie müsse eine allgemeine Bolts-, Fortschritts- und Kulturpartei sein und versuchen, jene mit der Parteivermengung unzufriedenen Elemente zu sich heranzuziehen, die ihr durch ihre wirtschaftliche Stellung bisher fern standen. Nachdem sodann noch verschiedene andere Anträge erledigt waren, wurde die Sizung am Sonntag geschlossen.
* Unter persönlicher Leitung. Der lächerliche Hinweis, daß ein Ronzert unter persönlicher Leitung des Herrn Kapellmeisters X. stattfinde, ziert bis heute noch immer in wenig geschmackvoller Weise unsere Konzertplafate. Es bedarf doch nur geringer Ueberlegung, um zu der Einsicht zu kommen, das die persönliche Leitung ein Unsinn ohne gleichen ist. In den„ M. N. N." wird darauf hingewiesen, das Wustmann, der verdienstvolle Verfasser der„ Allerhand Sprachdummheiten," die persönliche Leitung" mit dem fartastischen Bemerken rügt, daß es faum anzunehmen sei, daß der Kapellmeister in andere Etablissements seinen Schuhpuzer zum Dirigieren schicke. Also räumen wir einmal auf mit dieser Modephrase! Es ist nicht einzusehen, warum wir unser ohnehin viel zu wenig gepflegtes Deutsch mit derartigen Dummheiten noch mehr bereichern wollen. Bei dieser Gelegenheit sei auch auf eine andere grobe Sprechwidrigkeit auf vielen unserer Konzertprogramme hingewiesen. War lesen da: Duverture zu„ Der fliegende Holländer" oder Melodienftrauß" aus„ Die lustigen Weiber." Eine solche Verhohnübelung der deutschen Grammatit wirkt um schlimmer, als das Bolt meistens gerade die falschen Beispiele nachzuahmen pflegt. Wer also der Sprachverwilderung entgegentreten will, der schreibe richtig auf sein Programm: Duverture zum Fliegenden Holländer" oder Duverture zur Oper" Der fliegende Holländer." Wir wollen unser fost barftes nationales Gut, die deutsche Sprache, pflegen, statt sie zu verhunzen.
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Wie sich der Hannes zu helfen weiß. Man erzählt uns folgendes hübsches Histörchen: Jn einem Dorfe bei Darmstadt war der Fußboden der Kirche aufge brochen worden, weil der Hausschwamm am Holze sein Berstörungswert begonnen hatte." Die Bodenauffüllung mußte entfernt werden, um alle Spuren des gefürchteten
eine Fanfare ertönen, welcher sie die weihevollen Klänge von Eichendorffs schönem Liede:„ O Täter weit, o Höhen"
folgen ließ. Auch der Braunfelser Männer- Gesangverein trug ein der Feier entsprechendes schönes Lied vor, worauf Baumeister Seiler in ungefünftelten, herzlichen Worten einen Bauspruch sagte. Die eigentliche Festrede wurde vom Vorsitzenden des hiesigen Vaschönerungsvereins, Sanitätsrat Dr. Gerster, gehalter, woran sich das Kaiserhoch anschloß. In der prächtigen Linder allee des Herrngartens wurde am Nachmittage ein wohlgelungnes Sommerfest, verbunden mit Bazar abgehalten, dessen Ertrag für die Aleepflanzungen des Verstönerungsverein bestimmt war. Der außerordentliche Marburg, 22. Auguft. lichen Brosessor und zum Direktor der medizinischen Klinik Profeffor Dr. med. Ludolf Brauer wurde zum ordent
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ab 1. Dftober ernannt.
§ Mainz, 22. Auguft. Jugendliche Schwindlerin. Auf einer hiesigen Bant hatte ein 15jähriges(!) Mädchen durch Chelfälschung die Summe von 8400 t. erhoben und durch Cheffälschung die Summe von 8400 Mt. erhoben und war damit auf Reisen gegangen. Freilich fam es nicht weit, denn wie eine aus Marburg einlaufende Meldung besagt, ist die junge manipulationsluftige, Dame" dort bereits verhaftet
worden.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 24. Auguft. Noch etwas fühler, zeitweise heiter, im Norden geringe Niederschläge.
( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)
Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 22. August 1905.
Ochsen Kälber Schweine
Höchste Schlachtviehpreise
in Frank, urt a. M.
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do. Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do.
"
Fleischpreise in Gießen
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50 kg Schlachtgewicht 77-80 m. 1/2 kg 72-82 Pf. 86-90 Pf. 60. 70-80 1/3" do. 75-00 76-86 Brotpreise in Gießen 17.20-17.30 M. Weißbrot 2 kg 52 f. 14.60-14.70 Schwarzbr. do. 48 " K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmartt.) Man notierte: Heu 3.20-3.65 t., Stroh 2 20-2.50 Mt. Alles per 50 Kilo.
BR
* Wochenbericht der Zentralstelle für Obstver. wertung in Frankfurt a. M. Die Durchschnittspreise betrugen: Heidelbeeren 12-15 t., Pfirsiche 30-35 Mt., Reinetlauden 10-14 R., Mirabellen 12-15 Mt., Zwetschen 10-15 wt., Aepfel 10-15 Mt., Birnen 10-18 Mt., alles per Zentner.
Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen.
Gegründet 1883.
Jean Dern& Co. Giessen
Telephon No. 21. Inh.: Oskar Gutmann.
Westanlage 31.
Kanalisations- Artikel
für Haus-, Hof- und Strassen- Entwässerung. Ia. Portland- Cement. Grösstes Lager am Platze In sämtlichen Baumaterialien für Hoch- und Tiefbau.


