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Sertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober­Wen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen bie Petitzelle 30 refp. 40 Bfg.

Mbaltion u. Saupterpedition: teßen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362.

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Freitag, den 23. Juni 1905.

Gießener

14. Jahrgang.

Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertelfährt. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Neuelle Nachrichten

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( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeifung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wezlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Die Marokko- Konferenz.

( Fig. Bericht.)

Paris, 22. Juni. Nicht gestern, wie den Tatsachen vorgreifend gemeldet worden, ist die französische Note über die Marokkokonferenz

die Diener, Saumann dem deutschen Botschafter Fürsten Radolin gelangt, sondern ht, als das Suchen Frühestens heute Abend, vieueicht erst im Laufe des morgigen

nach diesem Bunder

e Ziel vieler erfolg Schriftstückes erfolgen. Obgleich aber die Formulierung noch Fe Nachricht von dem nicht beendet ist, sind bereits ziemlich genaue Angaben über den wies, glaubten dog Inhalt in die Oeffentlichkeit gedrungen. Das A und O der mit ihnen nannte allgemeinen Marokko Konferenz willigt und seine Teil­Wunschgüter, alles nahme zusagt. Freilich ist diese Zusage an Vorbedin­

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die Diver not hier wachsenden Erbiterung mast den kleinsten Teil der Schuld ihm zuschoben, alle Schuld auf Rechnung der Verhältnisse setzten, die nach ihrer Meinung keinen anderen Ausweg als den der Trennung zuließen! Der Streit um die gesonderten norwegischen Konsulate, sachlich belanglos, war nur von symptomatischer Bedeutung. Gerade die Geringfügigkeit des Anlasses zu dem äußersten Entschluß ist ein Beweis dafür, daß dieser Entschluß unvermeidlich war, daß er förmlich in der Luft lag. Es ist darum auch ziemlich gleichgültig, ob, wie wir glauben, bei der Beurteilung der Konsulatsfrage die größere staatsmännische Einsicht bei König Ostar war oder, wie die Norweger meinen, bei ihren Vertretern. Die Union als solche wurde von den Norwegern als Druck und Last, als eine Beeinträchtigung ihrer natürlichen Selbst­ständigkeit empfunden, und die natürliche Folge davon war das Hinausdrängen aus der Union. Diese Tatsache allein aber ist ausreichend, die Union zu einem unnatürlichen Bunde zu machen. Verbündete, die auseinanderstreben, die bon gegenseitigem Mißtrauen erfüllt sind, die keine innere Gemeinschaft und Willensübereinstimmung haben, sind eben keine Verbündeten mehr, auch wenn sie so zu heißen fort­fahren. Hier gibt es nur zwei Wege: Unterjochung des einen Teils durch den andern, welcher Unteriochung in ferner Zukunft die in diesem Fall unwahrscheinliche Verschmelzung folgen kann, oder Trennung.

gungen gefnüpft. Es soll voraufgehend festgestellt werden, daß gewisse Mchte Frankreichs, die von Marokko bereits tatfählich eingeränmt sind und die einzig Frankreich zu fallen können, weil dieses durch Algier au Marokko grenzt, nicht der Gutheizung oder auch nur Erörterung seitens der Marokkofonferenz unterliegen. Diese örtlichen Vorzugsrechte bestehen darin, daß die marokkanischen Grenztruppen( an der algerischen Grenze) unter französischen Befehl gestellt und dort Musterkompagnien mit Verwendung französischer Unteroffiziere und Soldaten gebildet werden. Mit anderen Borten heißt das: Frankreich beansprucht mit Marokkos Zustimmung die Ausübung der Grenzpolizei an der marof­tanisch- algerischen Grenze, wobei fränzösische und ma rottamische Polizeitruppen unter französischem Befehl verwendet werden. Eine weitere Vorbedingung liegt in der Ablehnung einer internationalen Kontrolle für die Maßnahmen, die Frankreich zu treffen für gut findet um Maroffo militärisch politisch zu reorganisieren und da durch den Schutz von Leben und Gut den europäischer Rolomisten in Marokko zu gewährleisten. Nach Anerkennung dieser Vorbedingungen soll Deutschland ein Programm füi die Marokka- Konferenz aufstellen.

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Man sieht, daß hiernach für die Konferenz und für Deutschland nicht viel übrig bleibt und für Marokkos Selbständigkeit auch nicht. Es ist deshalb wenig wahr. scheinlich, daß Deutschland die Vorschläge der fran zösischen Note unverkürzt annimmt. Im Gegenteil spricht alles dafür, daß man von Berlin aus die französischen Anforderungen( die unfraglich darauf eingerichtet sind) starl türzen und nur einen Bruchteil übrig lassen würde, gerade groß genug, um die Franzosen nicht allzusehr zu verstimmen Die Grenzpolizei wird wohl eingeräumt, aber in ihre Birksamkeit auf eine genau umschriebene und nicht zu breite Bone eingeschränkt werden. Jedenfalls wird es noch ge zaume Zeit dauern, ehe die Konferenz- Vorfragen zum bschluß gebracht sind.

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Der Zerfall der nordischen Union.

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Amide japaniljaje tule besagen, daß eine japanische Abteilung am 19. Mai Lien­wacheh ohne Widerstand besetzt hat. Sie besetzte ferner Jangmulinzu, zwanzig Meilen nordöstlich von Weipienpa­men und verdrängte den Feind, der nach der nach Kirin führenden Straße zu mehr nordwärts weiterging. Eine andere Abteilung vertrieb am 19. Juni den Feind a s Jangzuling, zehn Meilen nördlich von Weijuanpumen, vo besetzte die Hügel nordwestlich von Schihaiwozu, das nörd­lich von Jangzuling gelegen ist; sie verdrängte auch den Feind, der dort die Stellungen im Norden und Nordosten innehatte. Ja der Gegend von Tschangtu rückte eine Ab­teilung der Japaner gegen die Eisenbahn vor, vertrieb Feind und besetzte die Hügel südlich von Suimeaozu, acht­zehn Meilen nordöstlich von Tjajangtu.

Norwegen hat diese Trennung einfcilig vorgenommen. Einfeitig, also rechtsbrüchig. g Ostac hat gegen den Rechtsbruch Verwahrung eingelegt. Aber er bewies große Weisheit und große, beide Länder gleichmäßig umfassende Vaterlandsliche, indem er ohne Zögern die Erklärung abgab, daß eine erzwungene Union die Kosten des Zwanges nicht wert sei. Er berief den schwedischen Reichstag, um mit diesem die formgerechte Auf ösung der Union in die Wege zit leiten. Der König von Ca veden und sein Parlament sind einig in diesem Willen, und zusammen mit dem nor­wegischen Storthing werden sie eine befriedigende Modalität finden, die den vorausgegangenen Rechtsbruch heilt, ohne auf der einen oder der anderen Seite einen Stachel zurück. 311'assen. Ganz leicht wird das nicht sein, den: die tatsäch liche norwegische Regierung wird auch den Schein vermeiden wollen, als erfenne sie an, daß ihr Vorgehen revolutionär, d. i. rechtsbrüchig gewesen. Guter Wille eben ist hüben wie drüben vorauszusetzen, und darum ist Hoffnung auf gutes Gelingen berechtigt.

( Von einem skandinavischen Politiker.) König Oskar von Schweden hat bis zum Schluß wahr­haft musterhafte Haltung gegenüber der norwegischen Revo­nition gewahrt und die friedliche, gefeßmäßige Lösung der Union angebahnt, die zwischen Schweden und Norwegen meunzig Jahre lang zu Recht bestanden. Kann man eine gewisse Anerkennung den Norwegern nicht versagen, die mit Eubiger Entschlossenheit die Trennung schnell durchführten, Die fie einmal für notwendig erachtet hatten, und dabei we­rigstens jede verlegende Form vermieden, vielmehr dem Ronig, von dem sie sich lossagen zu müssen glaubten, ehrerbietige Empathie ausdrückten, seine guten Absichten als unzweifelhaft Estellten, ja die Erlaubnis von ihm erbaten, seinen jüngeren Bohn zum König zu wählen-so hat sich König Oskar über jedes Bob erhaben gezeigt und niemals königlicher als in dem Augenblick gehandelt, da er den Entschluß kundtat, um des schwe boch en Volkes willen die Krone Norwegens vom Haupt zu mehmen. So imponierend erscheint der Hochbetagte König, boaß man begreift, wie die Norweger die Trennung von ihm auch als eine schmerzliche Notwendigkeit empfinden, die sie felbft tief betrauern, daß sie nicht zögerten, unmittelbar nach geschehener Revolution dem Herrscher von gestern ehrfurchts­Boll- herzliche Glückwünsche zur Hochzeit seines Enkelsohnes Barzubringen.

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Auch in Nordkorea drängen die Japaner mit Macht vor­wärts. Eine japanische Abteilung beseste am 20. Juni Rangjong. Einige tausend Russen mit Artillerie zogen sich auf das zwölf Meilen entfernt liegende Sinsong zurück.

Schließlich gehen Schweden und Norivegen auseinander. um dann friedlich miteinander auszukommen. Möglich, daß größerer Frieden und größere Verträglichkeit als j vährend ihrer Vereinigung bei ihnen gewaltet, nach Trennung bei ihnen einkehren werden. Vielleicht find sie in freier Vereinbarung die Verständigung, die ihnen versagt war, so lange sie in einer äußeren Verbindung standen, die wenigstens der eine Teil als unterjochenden Zwang empfand.

Der Krieg in Oftafien.

Die Politik.

Im Gegensatz zu der Berggeseknovelle hat die Kom mission des Herrenho ses sich zu dem Zechenstilllegungsgeset ablehnend verhalten, so daß die Vorlage als gescheitert an. gesehen werden kann. Die Kommission stimmte einem An. trage zu, den Zwangsbetrieb entweder ganz zu streichen. oder die Uebernahme der Kosten durch den Staat einzu fügen. Der Handelsminister war diesem Antrage entgegen. getreten und hatte erklärt, nach dessen Annahme würde das Gesetz für die Regierung keinen Wert mehr haben; sie würde es zurückziehen. In Voraussetzung der Zurückziehung des Gesetzes wurde eine weitere Lesung in der Kommission nicht mehr vorgenommen. Die Berggeseknovellen sind von der Tagesordnung der auf den 27. Juni einberufenen Sizung des Herrenhauses abgesetzt worden.

Während in europäischen Diplomatenfreifen n immer Unklarheit darüber herrscht, ob ein Waffenstillstnd zustande kommt oder nicht, gestaltet sich die Situation ie russischen Armee in der Mandschurei mit jedem Tage schwie. riger.

Dem Außenstehenden sind die norwegischen Verhältnisse ver begreiflich zu machen. Das Königtum wurzelt nicht in dem Lande, dessen Volksanschauungen durch und durch Demokratische sind. Der König Norwegens hat mehr die Zeichen der Macht auf seinem Haupte, als die Zügel der Macht in einen Händen. Und das Königtum des Hauses Bernadotte Comite in Norwegen auch nicht allmählich Wurzel fassen, weil die zufällige Entwickelung es fügte, daß die Norweger in ihrem König fast nur den König von Schweden sehen, einen Fremden, der fremde Interessen ihren eigenen, wie sie sie verstanden, voranstellte und vielleicht oranstellen mußte. Die Union umfaßte zwei Länder, von denen das kleinere beinahe naturgemäß zu krankhaft- miß­rauischer Rivalität sich gedrängt sah. Der Wille Schwedens nocte fachlich noch so gerechtfertigt sein fam er zur Belting, so empfanden ihn die Norweger als Gewaltherr­haft, und der eigene König erschien ihnen als der Voll­refer fremden Zwangsgebots. Wie gewinnend und liebens mindig muß die Person König Oskars gewesen sein, daß

Underberg

Boonekamp

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O Der Bundesrat genehmigte den Entwurf eines Reichs. geseges über die Aenderung der Grundbuch- Ordnung und stimmte ferner dem Gesetzentwurf für Elsaß- Lothringen zu, in dem die Zu- und Abgänge bei der Kapitalsteuer und die Lose- und Besoldungssteuer geregelt werden.

+ Aller Voraussicht nach werden die Finanzreform- Pläne des Reichsschapsekretärs vorläufig nicht zur Beratung im Bundesrate kommen. Vorher soll zu Beginn des Herbsted in Berlin eine Zusammenkunft sämtlicher Finanzminister der Einzelstaaten geplant sein.

Die Lage des Generals Linewitsch ist verzweifelt, das ist das Resultat, das man aus den einlaufenden M I- dungen fast mit Sicherheit ziehen muß. Er selbst muß in einem Telegramm an den Zaren nicht unerhebliche Fort­schritte der Japaner zugeben. So heißt es in seiner let an Depesche: Im Gebiet an der Eisenbahn sind die Japaner bis zur Station Schuanmiaoza gekommen und haben dann die Offensive eingestellt. In dem Bezirk von Liaojangwepin sind sie bis auf ihre alten Stellungen zurückgegangen. Ort lich der Eisenbahn begann japanische Infanterie in der Nich hung des nach Banlaschamyn führenden Weges vorzurücken, machte aber wieder Halt. An der Mandarinenstraße mach­ten die Japaner eine Angriffsbewegung, besonders gegen unsere linke Flanke. Unsere vorgeschobenen Abteilungen gingen etwas zurück und setzten diese Bewegung fort, als die japanische Artillerie das Feuer eröffnete. Die Japaner be­jetten Siaoschuschi und Pomalin. Dagegen telegraphie­ren englische Kriegsberichterstatter, die sich auf dem Schlad, t felde befinden, daß

A Für die Lehramtskandidaten an höheren Schulen hal der preußische Kultusminister eine neue Ordnung erlassen. Die Kandidaten haben die Wahl, sich in die Liste eines Pro. vinzial- Schulkollegiums eintragen zu lassen oder sich außer. halb des Schuldienstes zu beschäftigen. Zugleich mit der Eintragung in die Liste sind die Kandidaten zu vereidigen und dann einer höheren Lehranstalt zur unentgeltlichen Be schäftigung zu überweisen. Beurlaubungen zur Beschäfti­gung außerhalb des höheren Schuldienstes finden nur für eine beschränkte Zeit statt. Die in die Listen eingetragenen Kandidaten sind unmittelbare Staatsbeamten.

Oefterreich- Ungarn.

7 Der Konflikt zwischen dem ungarischen Palement und dem nenen Ministerium hat sich noch verschärft infolge der Vertagung des Abgeordnetenhauses. Zum Schluß der Sigung, in der das königliche Handschreiben über die Auflösung verlesen wurde, sprach die Kammer unter stürmischen Szenen dem Kabinett sein Mißtrauen aus, da sein Verbleiben in Amte verfassungswidrig sei. Im Magnatenhause stellte sich das neue Kabinett Mitt: vochobend vor. Auf Antrag des Grafen Dessewffy, beschloß das Haus mit großer Majorität, der Regierung, die unparlamentarisch und verfassungswidrig sei, das Mißtrauen zu votieren. Die Unabhängigkeitspartei beschloß in allen Gemeinden und im ganzen Lande einen passiven Widerstand gegen das un­parlamentarische Regime ins Werk zu setzen. Der leitende Ausschuß der koalierten Linken beschloß, während der Dauer der Vertagung des Reichstages ununterbrochen zu tagen, um die Regierung zu kontrollieren. Die liberale Partei nahm auf Antrag Graf Tiszas eine Resolution an, welche ausspricht, daß sie die erfolgte Vertagung des Reichstages als gegen den Parlamentarismus verstoßend crachtet, sie mißbilligt und jede Solidarität mit dieser Handlung der Regierung verleugnet.

die Stellung der Russen hoffnungslos verloren sei. General Linewitsch könne kaum mehr tun, als schivo e Versuche machen, die Vorwärtsbewegung der Japaner etto.. zu hemmen. Eine wirksame Verteidigung gegen den jap­nischen Angriff sei ausgeschlossen. Die russische Kavallerie hat so viel wie gar nichts über die Bewegungen der Jah 1= ner während der letzten fünf Tage zu erfunden vermod, t. Dem russischen Kommandierenden fehlen alle Nachrichten über die Pläne der Japaner, Marschall Oyama hüllt seine Truppenverschiebungen in einen undurchdringlichen Schleier. Die Japaner haben bereits alle diejenigen Positionen g nommen, welche für die Erlangung des Sieges von deutung sind. Einen vollständigen Zusammenbruch der ri.sischen Armee sieht man als sehr wahrscheinlich an.

Jm österreichischen Herrenhause wurde der Zolltaris und das Zolltarifgesetz angenommen. Sämtliche Redner sprachen die Hoffnung aus, daß es immer noch gelingen werde, die wirtschaftliche Einheit mit Ungarn aufrechtzuer­halten; andernfalls aber werde die Regierung rechtzeitig für die Regelung des handelspolitischen Verhältnisses zu den aus. ländischen Staaten unter Wahrung der Interessen der dies­seitigen Reichshälfte vorsorgen.

Rufsland.

* Die innere Zerfahrenheit dokumentiert sich in den fort­während aufeinander folgenden Erlassen und Regierungs­