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ihr fommt ein neues Sdauspiel Um Seinetwillen" von S. Erdmann Jenizer, das aft in Darmstadt zum ersten Male gegeben worden, zur Aufführung. Fräulein Frieda Eichelsheim aus Darmstadt wird die weibliche Haupt­rolle der Sängerin Marianne Vabbe spielen.

** Wir verweiser auch an dieser Stelle auf den heute Abend vom Kaufmännischen und Ortsgewerbe- Verein Gießen in Steins' Saalbau veranstalteten Vortrag St. Louis und seine Weltausstellung" des Herrn Cronau hin. Der Vortrag dürfte hier unt so größeres Interesse er regen, als bekanntlich auch verschiedene Medaillen der Welt­ausstellung nach Gießen verliehen wurden.

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n Der Kriegerverein Gießen hatte nach seiner kaum vor 4 Wochen veranstalteten Weihnachtsfeier die Mitglieder, deren Angehörige und alle Gönner für lettbergangenen Samstag schon wieder zum Feste ge= Der Berein jetert, stets im Januar fein Stiftungsfest aber weit mehr Veranlassung zu festlichen Gelage giebt ihm Kaisers Geburtstag und so fennt man es innerhalb Gießens seit 31 Jahren nicht anders, als daß er beide Festtage gemeinsam in recht fröhlicher Weise begeht. Der Festsaal im Café Leib war bis auf den letzten Plaz gefüllt, spät kommende Festgäste mußten sogar sich hier und da ein Plätzchen erschmuggeln. Der Sousa'sche Kadetten­Marsch und die Gottlöber'sche Fest- Quverture leiteten das Programm ein; Fräulein Möser sprach einen der Bedeutung des Tages entsprechenden Prolog und dann ohne daß sich die einzelnen Nummern jagden hielt der Ehrenvorsitzende, Postsekretär a. D. Meyer eine Ansprache an die ganze Festver­sammlung. Er sagte u. a. wörtlich:;

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,, Als ich vor nunmehr 30 Jahren, fast einem Menschen­alter, an dieser Stelle, am Stiftungsfeste des Gießener Kriegervereins das Wort ergriff, da fonnte ich mir faum denten, daß ich nach so langer Zeit wieder hier stehen würde. Und wenn ich zurückblicke auf die Jahre, dann geschieht es teilweise mit Gefühlen der Wehmut, teilweise der Genug­tuung und Freude. Mit Gefühlen der Wehmut, wenn ich vor meinem geistigen änge auftanchen lasse die Gesichter

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der Kameraden, in welche ich damals blacken tonnte. großer Teil ist heimgegangen in die Gefide, von denen es eine Wiederkehr nicht mehr giebt, die fühle Erde deckt sie, aber unvergessen sollen sie mir und ihnen allen sein. Ganz 6.sonders aber sehe ich vor mir die liebwerte Gestalt so manches Kameraden, der mit mir im Vorstande jahrelang zusammengewirkt hat. Ein Teil hat die aite Fahne verlassen und sich hinter eine neue geftelt. Sonderinteressen und Ber­splitterung der Kräfte, das ist ja eine alte Eigentümlichkeit des deutschen Charakters, und diese müssen wir leider auf allen Gebieten mit in den Kauf nehmen. Ein anderer steht abseite und ist unseren Bestrebungen gegenüber gleichgültig geworden. Mit dem Gefühle der Genugtuung, wenn ich sehe, daß der Striegerverein fräftig geworden und geblieben ist, daß er blüht und gedeiht. Das Samenförnlein ist auf­gegangen und hat reiche Grate gebracht. So mancher Sohn bemgegangener Rameraden, welchen wir als Waisen unter dem Chrifibaume bei uns sahen, zähit heute als Mitglied in unsere Reihen. V. A.! Das Kriegervereinzwesen hat

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sich herrlich entwickelt. Die Einzelvereine haben sich zu Landesverbänden organisiert. So unsere Vereine in Hessen ju der Kriegerkameradschaft Hassia" und diese gliedert sich wieder in Bezirke. Wohlorgan fiert steht unsere liebe Hassia" da, ein Muster für sämtliche Verbände. Ueber 60,000 Strieger stehen zusammen in dem Verband, arbeitend an den Zielen des Kriegervereinslebens. Auger den nationalen Aufgaben erfüllt der Verband die Pflichten der Charitas, indem er die Kameraden und die Wassen unterstüßt, sowie den bedürftigen aiſen bei der Konfirmation eine Beihilfe zu teil werden läßt. So wirft unsere baffia" als bestorganisierter Verband bor allen. Und hat man lange grzögert, die Vereinigung aller Kriegerverbände herbeizuführen, weil jeder glaubte von seinen Sonderrechten etwas hergeben zu müssen, so war es wiederum die ,, Hassia", welche das Bindeglied zwischen Norden und Süden bildet, bis daß die Gründung des Kyffhäuser onspruch des bund es gelang, welcher sämtliche Striegerverbände Deutsch­lands einigt. Wie das Kyffeäuserdenfmal ein Denkstein ist, für das deutsche Kriegervermögen, so ist er auch ein Dent­gelassen. Dein geworden für die Zusammengehörigkeit aller deutschen Krieger verbände. Einer für Alle und Alle für Einen. So sehen wir über 3 Millionen deutscher Krieger zusammenstehen, einig in ihren Bestrebungen. Und Dant der Arbeit unserer Hassia" und ihres energischen unvergleichlichen 1. Schrift führers erscheint seit dem Anfange dieses Jahres die kyff Häuser Correspondenz", welche die Biele und Bestrebungen des Kyffhäuſerbundes aller Welt offen legt. Nr. 2 dieser Correspondens, welche vor einigen Tagen erschien, bringt einen Artikel, welcher mir aus dem Herzen geschrieben ist. Die Kameraden, welche mich näher lennen, werden mich verstehen.

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Sedantag und Kaisers Geburtstag find die beiden nationalen Festtage, die von der

n berichteten witönigsau bis zu den deutschen Alpen, von den Vogesen bis Riegels außer zur Memel allen guten Deutschen ohne Unterschied des

Stammes gemeinsam sind, die auch von mehr denn drei

nimmt General Millionen deutscher Krieger feierlich begangen werden. Wenn den Beifegung der Sedantag zurückweist auf die Beit des unvergeßlicher

gedenken ihres edlen Landesfürsten, Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs. Kunstsinnig und edel waltet er seines Amtes, und wenn er in einigen Tagen die aus reiner Liebe erwählte Lebensgefährtin in sein Haus führen wird, dann sei auch aller Wunsch: Möge das edle Fürstengeschlecht bis in die fernesten Zeiten herrschen über sein Hessenvoll und die alte Hessentrene auch für die Zukunft erhalten bleiben."

Wenn in den Wettern der Schlachten die Trommeln wirbein und bei Sturm donnernd das Hurra" erschallt, so lassen sie auch heute Abend, un unserem Stiftungsfeste das Hurra erbrausen, ein Hurra der Treue und Liebe für Kaiser und Reich, ein Hurra der Treue und Liebe für unseren viel geliebten Landesfürsten: Hurra! Hurra! Hurra!" Mit sichtlicher Begeisterung wurde das Hurra" im Nach der humoristischen Szene Soldatenblut" und dem Saale wiedergegeben. Dann ging's im Spielplan weiter. Couplet Wenn das nicht zieht" wurden zum Schluß noch brei Marmor- Gruppen gegeben, welche ganz besonders großen Beifall fanden. Baid lichtete sich die große Festversamm lung, man arrangierte sich zum Ball und nach den klängen der Regimentsmusit wurde das Tanzbein fleißig geswungen, von mancher Tänzerin und Tänzer bis morgens Früh.

G. H. Einen schönen Erfolg hatte das am Sams­tag Abend vom Gernhardtschen 3ither- und Mandolinenchor Gießen in der Turnhalle veranstaltete Konzert zu verzeichnen. Es ist ein eigen­artiger Reiz um die Saiten- Mufit, sie steigt nicht laut, brausend, schmetternd, mit einigen Stößen Tausende zum Sturmlauf anfeuernd Hervor, sondern sie ist weich, schmeichelnd, einlullend; in das heiß auf­quellende Gefühl mischt sich der Traum, der am sonnigen südlichen Gestade einst verträumt wurde, bis die Sehn­sucht sich verdichtet und wehmütig begehrend die Satten erzittern. Es ist, als ob diese Saiteninstrumente mit einem Schlage das ganze Milieu festellen und die Uebertragungen find deshalb auch den mannigfachsten Schwierigkeiten ausgesezt, namentlich wo es sich um große Chöre handelt. So müssen denn auch die Reverte " Waldesrauschen" und das Nocturno in F- dur von Spiegelberg für großen Ghor zu den Glanzpunkten des Abend gezählt worden. Man konnte deutlich aus der Wiedergabe erkennen, daß der Gernhardtsche Chor in emfiger Arbeit seiner Aufgabe gerecht zu werden sucht. Den gleichen Eindruck empfing man auch bei dem Bor­trag Abendlied" für Frauenchor mit Zymbal und Streichquartett, bei dem Allegro moderato für Streich Inftrumente von Gebauer, dem Waldabendschein" ( Mandolinenchor), sowie dem Gründungsmarsch( Schlag­zitherchor.) Wilkommene Einlagen boten auch die zwet Solt für Tenor" Im Buseckertal" von Ga. Todt­Gießen und Das deutsche Volkslied" von Hildebrand, die von dem Dirigenten Gernhardt in Musik gesetzt sind und von dem Mitgliede Belloff vorgetragen wurden. Aber auch für die heitere Seite hatte der Chor durch eine Schwant- Aufführung Die neue Oper", die mehr­fach große Lachsalven hervorrief, gesorgt. Das Pub­lifum zeigte sich für alle Darbietungen dankbar und geizte bei keiner Piece mit seinem Beifall, ja es lteß sich verschiedentlich nur durch Zugaben beschwichtigen. Den Schluß des gut gelungenen Festes bildete der Ball, der sich bis zum anderen Morgen hinzog.

beispielsweise schwer begreiflich, weshalb die Königin, die die Fäden boch so diplomatisch zu spielen lassen, weiß, den König in dem Augenblick durch eine Umgestaltung in ihrer Hof­haltung zu reizen trachtet, wo sie doch alles aufbiet n müßte, ihn für die von ihr projeftierte Hochzeit zu gewinnen. Dagegen weiß Gußtow aber auch, namentlich in den beiden legten Aften startes dramatisches Leben puisieren zu lassen. Die Darsteller verkörperten mit gutem Erfolg ihre Rollen. Der König Friedrich Wilhelm I. des Herrn Lingen war ein Pracht remplar von ungebrochener Kraft, gesund und derb und treu im Widerschein starker seelischer Erschütterungen. Die Königin wurde von Frau Fischer sehr nett gegeben, während Fräulein Dülfer ihre Prinzessin Wilhelmine nicht ganz richtig aufgefaßt hatte, namentlich sie nicht hoheits­Hofdame Fräulein von Sonnsfeld dagegen wußte Fel. Neri voll genug bei Betonung ihrer Würde ausstattete. Ihre recht schnippisch auf die Bühne zu bringen. Herr Kreysing verstand as General Grumtow eine sehr gestrenge Mine an­zunehmen, dürfte sich aber mit seinem Kehrt" nur wenig das Wohlwollen eines Refruten- Korporals sichern. Herr de Georgi( Graf Seckendorf) und Herr Andreas ( Ritter Hotham) hatten ihre Diplomaten mit der nötigen Geschmeidigkeit ausgestattet, während Herr Lippert als Kammerdiener die Wichtigkeit seiner Person überall heraus­zukehren wußte. Der Erbprinz von Baireuth wurde von Herrn Lüttjohann recht flott und der Grenadier Eckhoff von Herrn Sandorff recht steif gegeben. Da auch die Regie des Herrn Linzen für ein gutes Busammenspiel ge­sorgt hatte, so blieb der Beifall des gut besetzten Hauses nicht aus.

Aus dem Rericbis[ aal.

Strastammer.

G. H.

Gießen, den 20. Januar 1905. Die Näherin Margarethe Göschel von Gunzen au hat. einen für ihr Kind hinterlegten Geldbetrag auf der Horsteiner Sparkasse erhoben und in kurzer Zeit verbraucht. Wegen Untreue wurde sie zu 5 Monaten

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Gefängnis verurteilt. Der Gelegenheitsarbeiter Hermann Maurer aus König, der im vorigen Jahr einen schlecht besuchten Vortrag über Japan zu Gießen im Neuen Saalbau" hielt, verschwand von dorten unter Zurücklassung einer Zeche von etwa 40 Mk. Die vielen Betrugsstrafen wurden straferhöhend berücksichtigt und auf 1 Jahr 4 Monate Gefängnis nebst Ehrverlust erkannt. Die Berufung des Kauf­manns Karl Stamme aus Hannover, der durch das Schöffengericht Gießen wegen Betrugs zu 6 Wochen Gefängnis verurteilt worden war, wurde wegen unent­schuldigten Ausbleibens verworfeu. Ebenfalls ver­worfen wurde die Berufung des Landwirts Adolf Widdersheim von Borsdorf, der wegen Beleidigung des dortigen Bürgermeisters mit 3 Wochen Gefängnis belegt worden war. Der Schreiner Wilhelm Süßen­berger von Preungesheim hat sich nachts in das Haus des Heinrich Appel dortselbst eingeschlichen und in dem von den erwachsenen Kindern des Appel belegten Schlafraum Unfug verübt. Das Schöffengericht Schotten hat ihn dieserhalb wegen Hausfriedensbruch und Beleidigung zu 4 Wochen Gefängnis verurteilt, wogegen Herr Sattlermeister Louis Völzing in Großer Berufung einlegte. Die Staatsanwaltschaft schloß Felda teilt uns mit, daß er die eine goldene Medaille nicht auf der Beltausstellung in St. Louis, sondern auf der internationalen Ausstellung in Rom für seine ausgestellten Rummete erhalten habe.

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Groß- Felda. Die hiesige Apotheke wurde für 75000 Wharf an einen Herrn aus Friedberg ver­tauft.

+ Bad Nauheim. Das 50 jährige Jubiläum des Friedrich Wilhelm- prudels wird hier am 15. Mai d. J. begangen werden.

K Frankfurt a. M., 22. Jan. Much auf der Strece Frankfu- Sießen verkehren infolge des Bergarbeiterausft indes täglich 2 Güterzüge weniger.

K Frankfurt a. M.. 17. Jan.( Heu- und Strohmarkt) Man notzerte: Heu 3,20-3,60 M., Stroh 1,90-2,40 Mt Alles per 50 Kilo. Tendenz: Heu flau, Stroh fest. K Darmstadt, 22. Jan. Die bei den russischen Hof­opernsängerinnen Emilie und Gabriele Christmann, die so­eben am Darmstädter Hoftheater ein zweimaliges Gastspiel absolvierten, sangen Freitag bei einer Soiree im Licher Schloß vor dem Großherzog und seiner Braut.

** Kassel. Las hiesige Residenztheater, Diteftion Karl Gemuend, ist in Konturs geraten.

K Aus Frauken. In Mährendorf verlegte ein 17 jähriger Dienstluecht aus Berger darüber, daß er bei der Kassiererwahl eines Vereins durchgefallen war, einen Ver­einsgenossen schwer durch einen Schlag mit dem Bierglase und ließ sich dann von einem Eisenbahnzuge todt fahren.

Stadttheater in Gießen.

Zopf und Schwert.

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bei ber Beratur Deeres, auf die Wiedergeburt der nationalen Einheit und en vom 1. Ap die Begründung des deutschen Reiches, so mahnt der Kaiser Worte de ganze physische, moralische oder historische Atmo­en, deren Borde lag an die ernsten Aufgaben der Gegenwart, erinnert uns

Trene, die wir unserem Kaiser Wilhelm II. schuldig sind.

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sich der Berufung an und beantragte eine höhere Strafe. Das Gericht war angesichts des unflätigen Vorgehens des Angeklagten der Meinung, daß die Strafe nicht ausreichend sei und erhöhte dieselbe auf 2 Monaten. Den Schluß bildete die Privatflage sache des Forstwarts Knauß von Stangenrod gegen den Landwirt Johannes Maus dortselbst, wegen Beleidigung. Das Schöffengericht Grünberg hat den Angeklagten freigesprochen, wogegen der Kläger Berufung verfolgte. Das erstinstanzliche Urteil wurde bestätigt.

Deueste Nachrichten.

Die Nevolution in Rußland ist zum Ausbruch gekommen. Eine Drahtnachricht von heute Vormit tag aus Petersburg meldet uns Folgendes:

plat bintiger Straßenszenen. Tausende von Petersburg war gestern Sonntag der Schan­Arbeitern zogen vor das Winterpalais; der Kaiser war nicht anwesend, er weilte nahe der Stadt. Die Menge revoltierte, wurde aber von Kosaken nnd Polizeiab­teilungen zum Räumen des Platzes aufgefordert. Da die Aufforderung erfolglos blieb, wurde die Salve blind abgegeben. Nach nochmals allerdings auch vergeblicher Aufforderung den Plaz zu räumen, wurde dann zwei Mal scharf geschossen. 150 Tode blieben auf der Stelle, außerdem noch viele Verwundete, darunter Frauen und Kinder. Unter den Schwerverlegten befindet sich auch der Priester Gapon, der den Demonstrierenden mit dem Kruzifig in der Hand vorausging. Aehnliche Szenen wiederholten sich in Volkes ist sehr groß. Vor dem Palais wird noch anderen Stadtteilen; die Erbitterung des seitens der Arbeiter mit dem Bau von Barrikaden begonnen, dasselbe geschieht noch in anderen Stadt­

Darf. Diefe Ne am unsere heiligen Pflichten, vor allen an die nnverbrüchliche dem Titel sagen, daß sein Lustspiel sich auf historischem teilen. Bis spät in die Nacht wurde geschossen. r hessische Stolz fönnen wir sein auf unsern Kaiser. Auf allen Ge- fönigs bewegen soll. Das tönnen wir aber niemals mit un­

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Lustspiel in 5 Aufzügen von Karl Guztow. Heldenkaisers W.thelm I., auf die Siegestaten des deutschen der Zusammenseßung dieses Titels die Prägnanz serer be­8opf und Schwert? zweifellos hat Gugtow bei günstigteren Londoner und Pariser Kollegen, mit einem sphäre zu firieren, teine Ruhe gelassen. Er will daher mit Grunde und zwar im Zeitalter des preußischen Soldaten­trüglicher Sicherheit daraus schließen, höchstens nur wohl­wollend ahnen, denn unter der Flagge tönnte ebenso gut den 24. Januar. ein Stoff aus unserer Zeit segeln. Man muß überhaupt verschiedentlich irohlwollend sein, denn ab zu gefällt es dem zu präsentieren und im übrigen sich mit punktierten Linien Autoren, uns nur einen Querschnitt von den kleinen Intrigen zu begnügen. Manches bleibt eben unmotiviert. So ist es

bieten des Lebens ist er zu Hause. Engedent der Worte bær Raiserproklamation:" lezeit Wehrer des deutschen Meiches zu sein, nicht an friegerischen Eroberungen, sondern am den Gütern und Gaben des Friedens, auf dem Gebiete

Die nächste B nationaler Wohlfahrt, Freiheit und G- sittung."

feftgefeßt.

Und sind Angehörige der Hassia" vereint zu festlichen Gelegenheiten, dann tönnen sie nicht anders, sie müssen

Siegener landwirtschaftlicher Wetterstens Boraussichtliche Wuterung in Hessen für Dienstag, Zunehmende Bewölfung, Temperatu zunächst nur wenig verändert. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortli: für die Politik und den Inferatenteil: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betde zu Gießen.