Einzelbild herunterladen

iche Flache mim

großen Injetten, d eine Zide bon sind bei ihrer dhen, wenn eins

bort nach einer

und galanter en Bühnenkin ner heiteren Be. ize. Die Dame, Glatteis führen. allerdings etivos ie mit einem be. nder Selbstrer , meine Finger! meine Gnädige!"

aber fie find

ile jchnigt."

er persische Schab

e im Werte bon

bon Baroda bat

Diamanten be

en größten aller oed gewebt, be­Klub der Welt.

e, Justab, id habe Zweiter Stromer: id habe jarnischt

er( zum Direktor Stadtrat, der Ka ng. Da tönnten hendes Stück als it, da wer'n mer

neinfachen alten

tausend Lippen." r?"-Meier!" by hat dich wohl dir, es schläft den und wacht dann aft zu genießen."

ist weiter nichts aumfeder. Einer

die anderen um

daß es eine Art

die Mitte des

n sie darauf fo ann. Die Feder

Jäger macht ber en. Gelingt das er Fangstätte am rnehmen, und der Iten Denkmal in Aug. n. A. L. S opf zerbrochen, was rfeiner fonnte fie I eure Stunft?

mmer.)

zur Gesunonents Krankenpfiger Verbandstoffe Bettenlagen aseline, Wundpulver, La ême, Kinderseife Sch Saugflaschen und dergle ut und preiswürdig Drogerie Carl Sell

Giessen, Frankfurterstra

zu kaufen Bahnhofftrakt

ift der dritte Stod und

farde auf 15. Dezember ju bermieten. Näheres

Bürgermeisterei, Bimmer

Stadt- Che

Giessen. Dir.: Hermann Stein Dienstag, den 21. No 6. Dienstag: Abonnements- Vorftell

Rovität!

Kater La

Rombbie in 4 Aufg

Emil Rofeno

Nr. 275.

Zafertioneprete: Die einspaltige Weitzetie für ganz Ober­Sefen, bie Kreise Weglar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg. Reklamen die Betitzelle 30 resp. 40 Bfg.

Rebaftion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. ferafprechauschluk Nr. 362.

Mittwoch, den 22. November 1905

Gießener

14. Jahrgang

Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfa., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an alles Werttagen nachmittags.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Die Bergarbeiter- Bewegung.

Von dem Bergarbeiterausstand, der vor einer Reihe vo Monaten im Ruhrgebiet ausgebrochen war und unter de dankenswerten Vermittelung der Regierung Beilegung ge funden hatte, ist eine merkliche Mißstimmung unter den Berg arbeitern zuidgeblieben. Die Berggesegnovelle, die der hauptsächlichen Beschwerden der Bergarbeiterschaft Abhilf bringen sollte, hat allerdings die regierungsseitig gegebener Versprechungen voll erfüllt, und die gesetzgebenden Körper schaften haben nicht gezögert, troz mancher Bedenken die Zu fagen der beteiligten Behörden einzulösen. Aber die Ver sprechungen selbst beckten sich, wie man von Anfang an wußt und auch faum anders möglich war, nicht gänzlich mit der Forderungen der Gergarbeiterschaft. Auch war die schnelle Beendigung des Fühjahrsausstandes in mindestens gleichem Maße wie der beschwichtigenden Vermittelung der mangel: haften Vorbereitung des Streifs zuzuschreiben, dem Fehlen eines ausreichenden Streiffonds und dem Ausbleiben dez Unterstützungsgelder, über deren Umfang man sich phantastische Vorstellungen gemacht hatte. Immerhin dürfte man hoffen, Daß die nachzitternde Erregung sich legen und völlige Be ruhigung der Gemüter eintreten würde, obwohl vorauszusehen war, daß es an agitatorischen Bemühungen nicht fehlen würde, die Unzufriedenheit nur aufzustacheln. Man hatte ein gewisses Anrecht auf die Hoffnung, daß die Bergarbeiterschaft, Die unter erschweren den Umständen Mäßigung und Besonnen heit bewiesen hatte und von dem Fehlwege, den sie mit dem Rontrattbruch betreten, zurückgekehrt war, die gleichen Tugenden auch ferner an den Tag legen und sich gegen alle Ver Hezungsversuche gefeit zeigen werde. Selbstverständlich hegte man auch die Zuversicht, daß nicht minder die Bergwerts. befizer wetteifern würden, ihrer Arbeiterschaft nach besten Kräften entgegenzukommen und ihr zu gerechtfertigten Klagen feinen Anlaß zu geben.

Wir möchten uns des Urteils darüber enthalten, ob das in ausreichendem Maße geschehen. Wir glauben aber sagen zu dürfen, daß es nicht überall in der rechten Weise ge schehen. Es ist ja begreiflich, daß die Bergwerksbesitzer durch den ungefühnten Kontraktbruch der Arbeiter schwer verstimmi waren und in erster Reihe darauf Bedacht nahmen, fich gegen die Wiederkehr eines solchen Ereignisses tunlichst zu schützen. Es ist sogar begreiflich, daß sie in diesem berech tigten Streben bei der Wahl der Mittel vor allem auf deren Wirksamkeit, erst in zweiter Reihe auf deren moralischen Wert sahen und infolgedessen über das Ziel hinausgingen. Ein solches Mittel war die von dem Bergwerksbesitzerverein getroffene Verabredung, daß kein Bergarbeiter bei ihnen An stellung und Beschäftigung finden sollte, der nicht einen so genannten Abkehrschein von seiner vorigen Stelle mitbrächte, Da der Abkehrschein versagt werden kann, so waren die Bergwerksbesitzer in der Lage, mißliebige Arbeiter still aus. zusperren, andere Arbeiter zum Verbleiben auch unter un­günstigen Arbeitsbedingungen zu zwingen. Ob diese Maß: regel überhaupt oder in bemerkenswertem Umfang praktisch geworden ist, steht dahin. Die Angaben darüber gehen aus: einander, und ein Beweis ist von Seiten derer, die die Doyale Anwendung behaupten, bisher nicht erbracht worden, Benn man aber auch ohne solchen Beweis die Behauptung als unzutreffend ansehen darf, so ist doch nicht zu verkennen, baß die bloße Möglichkeit einer Praxis der erwähnten Art dazu angetan ist, in der Vergarbeiterschaft iß­trauen und Mißbehagen zu erwecken. Ob wirklich in jene: Maßregel eine Kürzung des Freizügigkeitsrechts zu erblider ift, mögen die Juristen entscheiden; bezüglich der Einwirkung nuf die Arbeiter genügt es vollständig, daß sie sich solche Kürzung ausgesetzt glauben. Das wäre der Fall, auch wenn bie Bergarbeiterschaft weniger unter dem Einfluß von Ag.. tatoren stände und weniger geneigt wäre, eine gegen ihre Rechte gerichtete sicht bei den vereinigten Bergwerksbesitzern Eu vermuten. Selbstverständlich haben die Agitatoren die günstige Gelegenheit nicht ungenügt gelassen. Sie haben den Bergarbeitern vorgemalt, wie ihnen durch das Mittel der tillen Sperre jede Möglichkeit genommen würde, sich un­günstiger Arbeitsbedingungen zu erwehren. Das war eine tebertreibung, denn die gesetzlichen Vorschriften über die Arbeitsbedingungen bleiben bestehen und können nicht durch­brochen werden. Die Bergwerksbesitzer sollten auch versuchen, bie Wohltaten der Berggesetznovelle auf Umwegen aus der Welt zu schaffen. Der Bergwerksbesizerverband hat sich be­eilt, die irrigen Ansichten zu widerlegen, und das ist von gutem Erfolg gewesen. Noch größer und nachhaltiger würde der Erfolg sein, wollte der Bergwerksbesizer- Verband auf die Abkehrschein- Maßregel verzichten, die schon mehr Uebles an gerichtet hat, als sie Gutes zu tun vermag. Der Wille zur Besonnnenheit und Mäßigung ist in einem beträchtlichen Teil der Berarbeiterschaft vorhanden. Den sollte man kräftigen und unterstützen, nicht untergraben. Die Erhaltung des guten Einvernehmens, der Verständigung zwischen Arbeit­gebern und Arbeitern im Bergwerksbetrieb ist schon ein Opfer wert.

Politifche Kund/ chau.

Deutsches Reich.

In einer halbamtlichen Veröffentlichung wird der Reichsfinanzbedarf erörtert. Hiernach ist der Bedarf an neuen Reichseinnahmen im Reitvunfte der Höchstbelastung auf

mindestens 245 bis 255 Millionen Mart anzunehmen, die gerade hinreichend wären, um den dringendsten Aufgaben des Reiches zu genügen. Hiervon müßten 220 bis 230 Millionen durch neue Steuern und neue Zölle aufgebracht werden, während der Rest aus den Mehrerträgen des künftigen Zoll­tarifs Deckung finden würde. Weitgehende Sparsamkeit und Entwicklung der bisherigen Einnahmequellen wird dabei vor­ausgesetzt.

* Die französische Regierung hat beim Untergange des Torpedoboots S 126" an die deutsche Regierung eine Beileidskundgebung gesandt. Mit der Uebermittelung beanf­tragte Präsident Loubet den Militärattachee der französischen Botschaft in Berlin. Auch der König von England und der König von Italien haben ihr Beileid ausgesprochen. Die Taucherarbeiten an dem in 23 Meter Tiefe liegendem Boot werden fortgesetzt. Die Hebung soll durch den nor­dischen Bergungsverein Hamburg vorgenommen werden.

* Nach aus Holland kommenden Nachrichten beabsichtigt die deutsche Regierung eine wirtschaftliche Annäherung an Holland. Zunächst soll eine Abänderung des Postvertrages erfolgen. Da der Postverkehr zwischen Holland und Belgien, Frankreich und England zusammen gleichsteht, so würde eine Verbilligung des Portos auch für Pakete von weitgehender Bedeutung sein. Ein solcher Sondertarif existiert schon zwischen Holland und Belgien. Von deutscher Seite find amtliche Verlautbarungen über die Materie bisher nicht erfolgt.

-

* Die deutsche Reichsregierung hat gegenwärtig wieder mit englisch- französischen Quertreibereien zu rechnen. Es ist von einem angeblichen Geheim- Vertrag zwischen England und Frankreich die Rede, der den Einfluß über die Republi Liberia an der Westküste Afrikas derartig teilen will, daß England die finanzielle, Frankreich die politische Kontrolle über den Freistaat erhalten sollte. Der Reichskanzler sol, wie es heißt, diplomatische Schritte gegen den Vertrag unter: nommen haben.

* Der nunmehr auch amtlich bekannt gegebene Wechsel im preußischen Justizministerium hat einige weitere Ernennungen an hohen Gerichtsstellen Preußens nach sich gezogen, die wegen der Persönlichkeiten Interesse bieten. An Stelle des neuen Justizministers Dr. Beseler ist der Oberlandesgerichtspräsident Professor Dr. Vierhaus in Kiel zum Präsidenten des Oberlandes gerichts in Breslau ernannt und an seine Stelle der Reichs: gerichtsrat Dr. Spahn, der bekannte Reichstagsabgeordnete und Führer der Zentrumsfraktion, zum Präsidenten des Ober­landesgerichts in Kiel ernannt worden.

* Der neue preußische Handelsminister Delbrück hat eine Verfügung gegen das Ueberniaß der Vorschriften erlassen, die von Behörden den Privatunternehmern auferlegt werden. Die Verfügung richtet sich in der Hauptsache gegen die un­nötige Erschwerung der Dampfkesselanlagen. Der Minister mißbilligt es, wenn dem Unternehmer durch zu ein: gehende technische Vorschriften die Mittel und Wege zur Er­füllung behördlicher Anforderungen über das gebotene Maß hinaus beschränkt werden.

* Das Strafverfahr Hebertretung des Vereins­gesetzes ist vom Staatsan zit Gnesen gegen das Herren­Hausmitglied von Kolafi, den Reichstagsabgeordneten Chrzanowski und andere Polen eingeleitet worden. Herr v. Koscielski hatte, nachdem das Sokolfest in Miloslaw ver boten worden war, die in- und ausländischen Vertreter in seinen Schloßpark eingeladen, worin die Behörde die Ab­haltung des verbotenen Sokolfestes erblickt.

* Der steckbrieflich verfolgte Reichstagsabgeordnete Kröfell- Pyrig wurde in Hamburg verhaftet in dem Augen­blick, als er aus England anlangte. Krösell hatte sich der Strafverfolgung wegen Beleidigung durch die Flucht entzogen.

* Das amtliche Organ der großherzoglich hessischen Regierung fonstatiert zur Fleischteuerung, daß der aus Grund der amtlichen Statistik festgestellte Rückgang des Fleischverbrauchs und die damit zusammenhängende Fleisch­teuerung ,, die minder bemittelten Bevölkerungsschichten am härtesten trifft", da es besonders diese und vor allem der größte Teil der Arbeiterschaft sind, die gegenüber dem Vor­jahr eine ziemlich merkliche Einschränkung ihres Fleischver­brauchs haben vornehmen müssen." Der Artikel stellt ferner fest, die Fleischteuerung werde lediglich durch den Mangel an Schlachtreifen Schweinen hervorgerufen. Türkei.

** In Konstantinopel ist der deutsche Einfluß tätig, um die Pforte zur Nachgiebigkeit in Sachen der mazedonischen Reformen zu veranlassen. Der deutsche Botschafter stattete dem türkischen Minister des Auswärtigen in dessen Privat­wohnung einen Besuch ab nnd empfahl Namens des Deut­schen Kaisers in dringender Weise, die Wünsche der Mächte zu erfüllen.

Alien.

** Nach Meldungen aus Japan wird Baron Komura, der japanische Minister des Aeußeren, in Kürze von seinem Bosten zurücktreten und durch den Gesandten in London, Baron Hayashi ersetzt worden.

**

Nach dem Friedensschlusse zwischen Rußland und Japan bekundet China, daß es eigentlich Herr über die

"

Mandschurei ist, um die sich die zwei Mächte bekämpften, ohne den Sohn des Himmels" erst zu fragen. Die chinesische Regierung verlangt von den friegführenden Mächten zwölf Millionen Dollar Entschädigung für Verluste an Leben und Gigerian in der Mandschurei. Ob ihm das etwas nußen wird, ist eine andere Frage.

***

Hof und Gesellschaft.

** Der Kaiser wurde bei seinem Eintreffen in Kiel vom Prinzen Heinrich auf dem Bahnhofe empfangen und ließ sich sofort im Fürstenzimmer Bericht über den Untergang des Torpedobootes ,, S. 126" erstatten. Dann fuhr der Kaiser mit dem Prinzen Heinrich im offenen Wagen unter lebhafter Be­grüßung durch das Publikum zum Ererzierschuppen der Matrosendivisions- Kaserne, wo er der Vereidigung der Marine­Refruten anwohnte.

* **

König Alfons von Spanien hat seinen Ansent= halt bei dem bayerischen Hofe in München meist im engeren Kreise der fürstlichen Familie verbracht. Mit dem Prinz­regenten Luitpold und den übrigen Mitgliedern des Könige hauses wohnte er einer Festvorstellung im Hoftheater bei, das mit Glühlampen in den spanischen Farben festlich geschmückt

war.

-

Hus den Parlamenten.

Bagicher Landtag. Die bayerische Kammer der Abgeordneten hat in zweiter Beratung einstimmig den Wahl­gesegantrag des Zentrums angenommen, nachdem vorher der liberale Antrag auf Einführung der absoluten Mehrheit bet den Wahlen an Stelle der relativen Mehrheit gegen die Stimmen der Liberalen, Sozialdemokraten und der Freten Vereinigung abgelehnt worden war.'

Heer und flotte.

Aufhebung der Bataillons- Kapellen. Nach einer Bes stimmung des Kaisers sollen die Bataillons- Kapellen aufgelöst werden. In zahlreichen kleinen Garnisonstädten ist diese Auf­lösung bereits erfolgt, in anderen wird sie bis spätestens Ende Dezember d. J. erfolgen. Garnisonorte, die nur mit einem Bataillon Infanterie belegt sind, werden in Zukunft feine Militärmusik mehr haben.

Neues Seitengemehr. Der Kaiser hat die Einführung eines Seitengewehrs besonderer Art für die Fußartillerie, die Pioniere, sowie die Eisenbahn- und Telegraphentruppen an geordnet und zwar für die Fußartillerie und die Telegraphen truppen ohne Sägerücken.

Soziales Leben.

XDie Bergarbeiter- Bewegung im Ruhrrevier. Essen hat eine Konferenz aller Bergarheiterverbände des Bezirks Dortmund und der Zechen Rheinpreußens stattge­funden. Es wurde eine Eingabe an das Oberbergamt Dort­mund beschlossen, in der alle Bestimmungen der neuen Ar­beitsordnung aufgezählt werden, die gegen das neue Verg­gesetz verstoßen. Insbesondere wird Klage geführt über die Verlängerung der Arbeitszeit, insbesondere durch.chtan= rechnung der Seilfahrt, sowie über die Art, wie die Wahlen zu den Ausschüssen vorgenommen werden.

XPensionskasse für die Roten Kreuzschwestern. Den Bemühungen des Verbandes der deutschen Krankenpflege= anstalten vom Roten Kreuz ist es nunmehr gelungen, die lange erstrebte Pensionskasse für Schwestern des Verbandes. einzurichten. Die Kasse erhält den Namen Schwesternpensions­fasse vom Roten Kreuz. Ihre Handhabung erfolgt derart, daß nicht die einzelne Schwester sich versichert und selbst die Prämie zahlt, sondern jedes Mutterhaus als Mitglied des Verbandes, dem seinerseits vom Zentralkomitee des Roten Kreuzes zur Leistung von Zuschüssen ein Gründungsfonds überwiesen worden ist.

Die Hungersnot in Japan.

1

Aus dem Bericht eines englischen Reisenden. Die Heimkehr der Krieger.- Mißernte. Ueberhand­nehmen der Diebstähle. Kinderverkauf.- Höhlen­wohnungen. Auswanderung. Der nahende Winter. Maßnahmen der Regierung.

-

Die Krieger des Mikado haben in hundert blutigen Schlachten den äußeren Feind niedergeworfen, das stolze Rußland auf das Aeußerste gedemütigt. Ungezählte Kinder des Sonnenlandes schlafen auf den Steppen der Mandschurei. Diejenigen, so die furchtbaren Strapazen des Feldzuges über­standen haben, find lorbeergekrönt heimgekehrt, haben Wehr und Waffen beiseite gestellt, um sich von neuem friedlicher Arbeit hinzu­geben. Doch da trafen sie in der Heimat einen neuen furcht­baren Gegner, der sich während ihrer Abwesenheit eingeschlichen hatte und mit dürren Knochenarmen nach ihren Lieben langt. Die Hungersnot hat in den betroffenen Gebieten er­schreckende Gestalt angenommen. Was ein zur Untersuchung abgesandter Beamter von den Leiden der einfachen Bauern Von einer erzählt, muß das tiefste Mitgefühl erwecken. Million Leuten muß wenigstens die Hälfte tatsächlich hungern;