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Brautleute, die nur noch einige Banknoten brauchen, um heiraten zu können. Dann gibt es Kranke, die Luftverände rung haben müssen, und kleine Modistinnen, die das Be­dürfnis haben, eine Ferienreise zu machen. Besonders er­r- wähnenswert ist das Bittschreiben einer Familie, die 50 000 Francs braucht, um einen Sträfling zu rehabilitieren, und der Verzweiflungsschrei eines betrogenen Ehemannes, dem zur Führung des Scheidungsprozesses noch 5000 Francs fehlen. Die Boeten richten an Frau Hofer liebeglühende Verse. Naive Personen haben ein solches Vertrauen zu ihrem Glück, daß sie sie freundlich bitten, bei der nächsten Lotterieziehung für sie Lose auszuwählen. Da sie Kantinen­wirtin war, bekommt sie es natürlich auch mit Soldaten zu tun: Leutnant, Feldwebel, Feldwebelsgattin, Gendarm, ehemalige Rämpfer von Meriko, von Sedan, von China alle wollen etwas abhaben". Wenn Frau Hofer ein Haus oder ein Landgut kaufen will, hat sie nur die Qual der Wahl. Wenn sie Dienstpersonal braucht, hat sie nur die Meldungen der Briefschreiber zu berücksichtigen. Ein Eng­länder und ein französischer Advokat bewerben sich um einen Sekretärposten in ihrem Hause. Frauen bringen sich als Gesellschafterinnen in Empfehlung. Der will ihr Geschäfts­führer, jener ihr Portier, ein Dritter ihr Gärtner sein.

Dann sind da die Unternehmer, die mit dem Gelde der Frau Hofer Geschäfte gründen wollen: Kaffeehäuser, Mode­warenhandlungen, Zuschneideakademien, Schlächtereien, Bäckereien. Wenn sie Erfindungen unterstützen will, hat sie nur zu wählen zwischen der Luftschiffahrt, einem neuen Musikinstrument, einem elastischen Wagenrad, einem Sicher­heitsschloß und einem unfehlbaren System, in Montecarlo Milliardär zu werden. Man verlangt von der glücklichen" Gewinnerin aber nicht nur Geld, sondern auch Gegenstände der verschiedensten Art: Milchfühe, Nähmaschinen, Ansichts­farten, Spielzeug, ein Holzbein, einen Hund, ein Jagdge­wehr, Schuhe, Häuser, einen elektrischen Gürtel, ein Denk­mal und ein Klavier für ein Kind von 21 Monaten, das schon Sonaten komponiert. Ein Küster braucht ein Harmo­nium und ein Menschenfeind ein Automobil. Ein sonder­barer Kauz sehnt sich nach einem Erbbegräbnis. Gewisser­maßen zum Ausgleich für die vielen Bittgefuche bekommt Frau Hofer auch Geschenke. Zwei Liederdichter, die mit einem Hymnus auf ihre Million 15 Francs verdient haben, schicken ihr als gewissenhafte Leute 100 Sous Tantieme.

Und dann die Heiratsgesuche! Ein Marquis will Frau Hofer gegen eine bestimmte Gebühr mit einem Edelmann verheiraten. Ein Italiener will sie haben, und ein Deutscher, der vier Sprachen spricht, auch. Dann sind noch da ein Bäcker und ein Schlächtergeselle, ein gräflicher Kutscher, ein Kaufmann mit 200 000 Francs Vermögen und ein Handels­mann, der Herrn Loubet zu seinen Kunden zählt; ferner ein gefühlvoller junger Mann, der seine Mutter liebt, ein Schriftsteller, der sich Beobachter des menschlichen Lebens" nennt, ein Musiker, der zugleich Zeichner und sentimentaler Dichter ist, ein Soldat mit einem Pferd, ein schmachtender Unterleutnant und ein unglücklicher Zivilist, der zu seiner Empfehlung nur anführen kann, daß er der Onkel eines Dragoners ist also wenigstens eine Uniform in der Fa­milie! Die Briefe sind ein wertvolles Dokument menschlicher Schwachheit, Torheit und Begehrlichkeit. Ein Frrenhäusler hat dem ganz blödsinnigen Briefe, den er an Frau Hofer richtete, ein recht vernünftiges Postskriptum angefügt: Wenn ich Sie wäre," schreibt er ,,, würde ich die zahllosen Bettelbriefe veröffentlichen lassen, um der Welt zu zeigen, wie weit menschliche Gier und Dummheit gehen können." Besser hätte das ein Philosoph auch nicht gesagt haben Eönnen!

Lokales.

22. September 1905.

* Der Großherzog hat am 20. September dem Vor­stande des Polizeiamts Darmstadt Regierungsrat Dr. Hermann Kraß unter Belassung desselben in seiner dermaligen Dienststelle den laufenden Rang eines Kreitsrats zuerteilt, sowie den juristischen Hilfsarbeiter im Ministerium der Finanzen Regierungsrat Hermann Freiherrn Schend zu Schweinsberg zum Kreisrat des Kreises Alzey, den Kreisamtmann Hermann Pfeiffer, bisher zu Schotten, zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Groß- Gerau und ben Regierungsaff ssor Ludwig Haberkorn aus Beer­felden zum Kreisamtmann bei dem Kreisamt Schotten ernannt.

** Das Großh. Regierungsblatt N. 24, aus­gegeben am 19. September enthält u. a. eine Bekanntmachung, die Anlage etnes Anschlußgeleises der Firma Ohmtals Basaltwerte 6. m. 6. H. in Marburg an die Neben­bahn Stockheim- Gedern in den Gemarkungen Ortenberg und Ecartsborn betreffend.

** Für die Schwurgerichtsfizungen im 3. Quartal find 6 Verhandlungstage, vom 25. bis 30. September vors gesehen. Es wird verhandelt Montag, den 25. September, vormittags 9 Uhr, gegen Georg Winter aus Merfenfriß wegen Sittlichkeitsverbrechen( Verteidiger Rechtsanwalt Engisch); Dienstag, den 26. September, vormittags 9 Uhr, gegen Marie Ortwein aus Frischborn wegen Meineid( Ver­teidiger R.dtsanwalt Arnold); Mittwoch, den 27. September, bormittags 9 1hr, gegen Peter Grün aus Nieder Ohmen wegen Notzucht( Berteidiger Justizrat Weidig); Donnerstag, den 28. September, vormittags 9 Uhr, gegen Adam Seidinger aus Brückenau wegen Notzuchtversuch( Verteidiger Rechtsanwalt Kaufmann); Freitag, den 29. September, Dormittags 9 Uhr, gegen Josef Kraft aus Frankfurt a. M. wegen Brandstiftung( Verteidiger Rechtsanwalt Grünewald); Samstag, den 30 September, vormittags 9 Uhr, gegen Gottlieb Bauer aus Worms wegen Totschlag.

F. Der Theater- Verein Gießen läßt gegenwärtig bei seinen Mitgliedern den Beitrag für das laufende Jahr erheben. Wer dem Verein neu beizutreten wünscht, wolle

fügung. Für die erfte Vereinsvorstellung steht die beste Neuerscheinung dieses Jahres, das Schauspiel" Der Graf von Charolais" von Beer Hofmann mit einem hervor. ragenden Gaste in der Titelrolle in Aussicht; für eine der folgenden Vorstellungen ist Frl. Tenta Bré aus Hamburg, die im letzten Winter mit so großem Erfolge im Frühlings­opfer" gaftierte, gewonnen, und zur Zeit schweben Ver­handlungen mit Hansi Niese, der ausgezeichneten Wiener Künstlerin.

* Die neue katholische Kirche in Gießen ist soweit vollendet, daß nächsten Sonntag, den 24. Sept., die Benediktion stattfinden kann. Man unterscheidet Benediktion und die Confetration. Die Consetration ist eine der feierlichsten Weihen, dauert ca. 3 Stunden und wird nur vom Bischof vorgenommen. Die Benediktion ist eine fürzere Weihe, die mit bischöflicher Erlaubnis von jedem Briefter vorgenommen werden darf; sie ist notwendig, damit in einem Raume das hl. Meßopfer gefeiert werden fann. Benediziert werden die nur vorübergehend zum Gotttsdienst eingerichteten Räume und Privat- Oratorien, aber auch neugebaute Rirchen, wenn es rätlich erscheint, einst. weilen von der Consetration abzusehen. Lezteres geschieht bei der neugebauten Kirche in Gießen. Das Gotteshaus ist zunächst nur teilweise erbaut, nämlich Chor, Querschiff und ein Joch des Langschiffs. Die drei übrigen Langschiff joche und die Türme werden später angebaut. Da nach Vollendung der ganzen Kirche die feierliche Confetration stattfinden muß, wird vorläufig nur die Benediktion vor­genommen. Deshalb wird auch von Veranstaltung einer bei Einweihung von Kirchen üblichen weltlichen Feier ab­gesehen. Zur firchlichen Feier findet nach der Benediktion um 92 Uhr Hochamt mit Predigt und Ministration, darauf Uebertragung des Allerheiligsten und abends um 6 Uhr Predigt und Segensandacht statt. Die Kirche steht einst­weilen ungemalt im Rohbau da und fehlt bezüglich der Innenausstattung, abgesehen von dem übrigens noch nicht vollendeten Hochaltar, noch alles; man muß sich mit provisorischer Einrichtung( Notverglasuna, Notfanzel) behelfen oder die Einrichtung der alten Kirche( Orgel, Bänte, Beicht­stühle 2c.) mit herübernehmen, da zur stilgerechten Innen­ausstattung alle Mittel fehlen.

* Bei der Ziehung der Mainzer Landwirtschafts­lotterie fiel der erste Hauptgewinn auf Nr. 23213.

* Am nächsten Sonntag- Vormittag 11 Uhr beginnend, findet in der Stadthalle zu Mainz eine Versammlung der gemeinnütigen Bauvereine des Großherzogtums en statt. Die Tagesor. nung umfaßt folgende Punkte: 1. Er­öffnung der Versammlung und Begrüßung der Erschienenen. 2. Bericht des Verbandsvorsitzenden über den gegenwärtigen Stand des Bauvereinswesens und das Ergebnis der borgenommenen gefeßlichen Revisionen. 3. Handhabung der Geschäftsführung bei den Baugenossenschaften; Bericherstatter: Rendant Doering Gießen. 4. Die Geldbeschaffung für die gemeinnüßigen Bauvereine; Bericherstatter: Bürger­meister und Abgeordneter Dr. Frenay Bensheim. 5. Warum treiben wir Wohnungsreform? Werichterstatter Pfarrer Loos- Butzbach. 6. Die Bestimmung des Ortes für ben nächsten Verbandstag- Nach Schluß der Versammlung findet ein gemeinsames Essen statt. Nach dem Essen soll ein Ausflug in die Umgebung von Mainz( wahrscheinlich eine fleine Rheinfahrt) gemacht werden.

*** Viehmarkt zu Gießen. Bei dem 19. und 20. September stattgefundenen Warfte waren aufgetrieben 1314 Stüd Rindvich, 715 Stüd Schweine. Der nächste Markt findet am 3. und 4. Oftober ftatt; am letteren Tage auch Krämermarkt.

*** Ein drolliges Stückchen passierte dieser Tage einem Gerichtsbeamten zu Gießen. Der Beamte fam, um sich eine Auskunft zu erbitten, in ein Haus und klopfte an eine Tür, ohne Antwort zu erhalten. Als er dann in der Dich hinaus, Du Drucknoas, oder ich werfe D'r den Besen Küche Geräusch vernahm, flopfte er auch dort an. Machste nach," schallte es dem Klopfenden jegt entgegen. Na, dachte er, die Sache wird ja heiter und öffnete die Tür. Wer aber beschreibt den Schrecken der Frau, als sie ftatt ihres Jungen den Herrn erblickte. Tausend Entschuldigungen funft, worauf der Beamte sich empfahl. ftammelnd, gab die Frau bereitwilligst die gewünschte Aus­

der Oberförsteret Lauterbach, Johannes Mann zu § Eichelsdorf, 21. September. Der Oberförster Lauterbach, wurde gestern in gleicher Diensteigenschaft mit Wirkung vom 1. Oftober in die Oberförsterei Eichelsdorf versetzt.

schlug ihr Obst für 700 Mt. los. X Nieder- Weisel, 21. September. Unsere Gemeinde

? Eich, 21. September. Hamsterplage. Für in diesem Jahre nicht weniger als 1600 Rr. zu zahlen. Ablieferung von Hamstern und Mäusen hat unsere Gemeinde An Stelle des Ausgrabens verwendet man jezt Gift als Kampfmittel gegen die Schädlinge.

*

< Mainz, 21. September. Unfall. Ein Dragoner des Regiments Nr. 6 stürzte heute Morgen vom Pferde und erhielt, als er am Boden lag, einen so heftigen Huf­schlag gegen den Kopf, daß der Schädel gespalten wurde und das Gehirn heraustrat. Der Schwerverleßte wurde ins Lazarett überg führt. Sein Zustand ist hoffnungslos. Kassel, 21. September. Gestern Abend gegen 62 Uhr ereignete sich auf dem Bahnhof Gensingen ein Eisenbahnunfall, der leicht die schwersten Folgen hätte haben tönnen. Im Hauptgeleife des Bahnhofes hielt, so wird der Kl. Presse" berichtet, ein nach Rassel bestimmter Militärzug, der die aus dem Manövergelände heimkehrenden Mannschaften des 11. Pionierbaillons nach Hannoversch Münden befördern sollte. Ein Teil der Leute war bereits eingestiegen, als plößlich der Frankfurter Eilgüterzug 6015 in den Zug hineinfuhr. Glücklicherweise waren die letzten Wagen noch unbesetzt und wurden nur diese zertrümmert. Personen wurden nicht verlegt.

Aus dem Gerichts[ aal. Straffammer.

Gießen, den 22. September 1905. Der Agent Abraham Jakob zu Gießen wurde im November 1903 wegen eines Betrugs, den er bei Ver­mittelung des Verkaufs der Wirtschaft 3ur Germania" in Lollar verübt hatte, zu 4 Monaten Gefängnis verur. teilt. In dieser Sache wurde auf seinen Antrag das Ver­fahren wieder aufgenommen. Im Jahre 1904 wurde er wegen gleicher Handlungen, die bei den Verkaufsver­mittelungen einer Bäckerei zu Wißmar vorkamen, unter anklage gestellt und unter dem 4. August genannten Jahres von der Ferienstraftammer freigesprochen. Die angefochten und das Reichsgericht fam zur Aufhebung und Staatsanwaltschaft hat dieses Erkenntnis durch Revision Rückverweisung der Sache an das erfte Gericht. In beiden stellte es sich heraus, daß eine Beugin wegen Krankheit ber­Sachen wurde auf heute Termin anberaumt. Bei Aufruf hindert war zu erscheinen; auch blieben einige andere Ge­ladene unentschuldigt aus, weshalb die Sache auf Freitag, ben 6. Oftober, vormittags 8 Uhr, vertagt wurde. Durch Gerichtsbeschluß wurden die unentschuldigt Ausgebliebenen in Ordnungsstrafen von je 10 Mt. genommen und ihnen auferlegt. die durch Vertagung der Verhandlung erwachsenen Roften

Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am 14. Sonntag nach Trinitatis, den 24. September. Gottesdienst.

In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Schulz. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Euler. Nächstfünftigen Sonntag, den 1. Ofteber, findet im Hauptgottesdieuft Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus­und Markusgemeinde gemeinsam statt. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johannesfirche. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes­Vormittags 9.30 Uhr: Repetent Waas. Bfarrassistent Sattler.

gemeinde.

heil. Abendmahl für die Lukas und die Johannesgemeinde. Nächfifünftigen Sonntag, den 1. Ottober, Beichte und Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

Katholische Gemeinde. Samstag, den 23 September. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag, den 24. September. 15. Sonntag nach Pfingsten. Benediktion der neuen Kirche.

* Wem gehören überhängende Früchte? An­gesichts der Obsternte ist es angebracht, auf die rechtliche Seite des Eigentums beim Ueberhang aufmerksam zu machen. Ein Baum gehört immer demjenigen, auf dessen Grund und Boden er steht. Hängen nur Zweige aus dem Nachbar­garten über, so tann der Nichteigentümer das Abschneiden dieser Zweige verlangen oder selbst vornehmen, aber die weige gehören dem Eigentümer. Anders ist es mit den Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. Wurzeln des Baumes. Diese kann der Nichteigentümer ab­hauen und für sich behalten. Die in den Nachbargarten überhängenden Früchte gehören stets dem Baumbefizer. Dieser muß aber, will er die Früchte abnehmen, erst die Erlaubnis des Nachbarn zum Betreten des Gartens haben. Abgefallene Früchte gehören demjenigen Angrenzer, auf dessen Grund und Boden fie liegen.

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um 6 30 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiliges Kommunion. Vorm. um 7, 7.30 und 8 Uhr, sind heil. Messen. Vorm. um 9.30 Uhr: Benediktion der neuen Kirche, fodann Hochamt mit Predigt und Ministration. Nach dem Hochamt Übertragung des Allerheiligsten aus der alten in die neue Kirche; darauf fatramentalischer Segen.

§ Londorf, 21. September. Der Metzger Johannes Abends um 6 Uhr: Predigt; darauf Andacht mit Segen höchft dahier beabsichtigt in der Gemarkung Londorf ein Schlachthaus zu errichten. Etwaige Einwendungen sind bis zum 26. d. M. bei der Bürgermeisterei Londorf vor­zubringen.

* Ober Mörlen, 21. September. Das Familien­fideikommißgut der Ritter zu Grünftein soll um 138 in größert werden.

rde der Sturm feine Anmeldung an den Rechner des Vereins, den Musitalien der Gemarkung Ober- Mörlen gelegene Grundstücke ver

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händler Challier, Neuenweg, richten. Der jährliche Beitrag ift 5 Mt., er wird aber beim Abonnement auf die 6 Eeparats­vorstellungen des Vereins wieder voll in Abrechnung gebracht. vie Mitglieder genießen bei den Abonnements des Stadt­theaters einen Rabatt von 8% und bei der Eröffnungs­Borstellung am 3. Oktober, die außer Abonnement stattfindet, bie auch noch bei anderen besonderen Veranstaltungen stehen dem Mitgliedern Karten zu ermäßigten Preisen zur Ber­

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Heldenbergen, 20. September. Heute erfolgte die Abnahme der neuerbauten Bahnstrecke Heldenbergen­Stodheim. Die Bahn berührt, von Stockheim ausgehend, Glauberg, Heegheim, Engheim, Lindheim, Altenstadt, Oberau, Höchst, Eichen, Heldenbergen. Die Eröffnung erfolgt am 1. Oftober. Die Linie Blbel- Heldenbergen dürfte bis zum April 1906 fertiggestellt sein.

und theophorischer Prozession in der Kirche.

Alle Gottesdienste nur der Benediftion finden noch in Gottesdienste in der neuen Kirche gehalten. der alten Kirche statt; nach der Benediktion werden alle

Gießener landwirts& aftlicher Wetterdient. Voraussichtliche Bitterung in Hessen für Samstag, den 23. September. Heiter und trocken, am Tage mäßig warm, nachts fühl.

( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentes! Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen.