Ausgabe 
22.7.1905 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

auf Mittwoch Godulla die

zu Berlin­

en mit einem als bei. Das handelt es sich bhorn ist beim

rer Bergiturz der Alpensee, richüttet. Die Bei der enor edeutend. Der nt Rattenberg Lage ein Ge­en zwei Sol­g eines Feld­

bom Bahnhof port fam aus Deutsch- Ameri­in Straßburg Granfreid) nad mlichen Reich Erbschaft war einem seiner Fahnenflucht nte ihm aber Fahnenflucht mußte er die Jahre 1877

Nach Ermitte ist die größte inz zu suchen. Ruhrort, die

zu Miel harri

de verurteilte rafe entgegen. erichtsbehörden Imgegend ein, ob er nicht mit linfen Beines le dieses, und sein, was nach Ihm jei von Anheilung des

hat sich jemand Spaß gemacht. Kleberplay in Cussischer Oberst 5er Regiments Frage: Sind chen Soldaten, erwiderte der maner sind auch e das Geld auf

ifanische Eisen Schweiz aufhält, weizer Ochsen­Verkehrsmittel seiner Familie macht trafen die nit bedächtiger rer nicht zum - endlich eine hfenknecht mit traf Frau

Schultern er­htliche Klage

Anfangs

Onward" die nde gemacht, chtet werden. nimmt aller­ie Reisenden,

hren, werden eine beträcht

ben veröffent Tethertrintens em Maße ber Kneipen, in bird für einen schichten dem e völlig zer eger- Prediger rung für die Ansprache an mpany schuld, : Die Erde etwas nötig Erde gemedit Da fon

ich das Be

Die Erde r so gut

rade fo toie

Dagen ist er etwas."

geht man jest nit einem jehr in Rye, einer

efehl erhalten

halten, einfad

matic zu jagen le nachtamen Chauffeur ins

gliche Proviant Blig getroffen

n Dadyftuhl ge

Es find biele

Bufall hatte e

er aus dem Pro

1.

=

Gine süße Versteigerung. In Wien findet in diesen werden, daß jene Vorschriften beseitigt oder erheblich ge­

Tagen eine Versteigerung statt, die jedenfalls den Reiz der Neuheit für sich hat. Ueber ein und eine halbe Million Kilo­gramm Saccharin werden an den Meistbietenden verkauft. Die Ware repräsentiert einen Wert von 40 Millionen Mark. Ms durch Gesetz ein Prohibitivzoll auf Saccharin_gelegt wurde, weigerten sich die Kaufleute, die von ihnen bestellten Quanten abzunehmen, und das Saccharin blieb in den Zoll­ämtern an der Grenze liegen. Jetzt soll es durch die Ver­steigerung fortgeschafft werden. Zur Beteiligung an der Auktion werden nur Personen zugelassen, die sich verpflich­ten, das Sacchcharin an das Ausland zu verkaufen, oder zum Import befugte Apotheker und Drogisten, die natürlich den Zoll entrichten müssen.

Ein nenes Geschoß. Ein Lufttorpedo, dessen Erfinder ein Ingenieur namens Joseph Macintyre aus Brooklyn ist, hat seine erste Prüfung in Amerika bestanden. Das Geschoß ist explosiver Art Es gleicht einer mächtigen Rakete, die cine Ladung von stäblernen Schrapnells und von einem Er­plosivstoff mit sich führt, der durch einen Zeitzünder oder Durch Verkussion zur Entladung gebracht wird und dann die Echrapnells über eine weite Fläche ausstreut. Einem ein­zigen Torpedo iverden mehrere hundert Schrapnelle mit­gegeben. Das Geschoß ist darauf eingerichtet, gleich einer Rafete von einem Dreifuß abgefeuert zu werden, der in ver­schiedenen Winkeln gehoben oder gesenkt verden kann, jc nachdem der Torpedo eine größere oder geringere Strecke durchfliegen soll. Bei den vorläufigen Versuchen aus Long­Jsland wurden nur kleine Ladungen benutt, und auf nur etwa 400 Meter geschossen. Nach Scientific American" varen die Erfolge sehr befriedigend.

==

Ein spätes Geständnis. In Durham in England wurde kürzlich ein alter Mann, zum Tode verurteilt für ein Verbrechen, das er vor 23 Jahren begangen hatte. Zu jener Zeit war ein Minenarbeiter auf der Landstraße er­mordet und beraubt, ohne daß es gelang, die Täter aus­findig zu machen. Jetzt geſtand aus freien Stücken ein alter Mann, der wegen eines kleinen Vergehens fest­genommen war, daß er vor langer Zeit mit einem Kom­plizen einen ihnen Begegnenden aus Not erschlagen und be­raubt habe. Beide Mörder waren damals gerade wegen eines Diebstahls ins Gefängnis gesteckt, und als sie wieder herauskamen, dachte niemand mehr an den Mord. Seitdem hat der jetzt Verurteilte vor Gewissensbissen keine Ruhe ge­funden. Als er vor Gericht stand, wurde ihm sein Geständ­nis wieder leid, und er behauptete, er habe einmal in der Jugend einen Sturz getan, und seitdem wisse er nicht, was er tue und sage. Indessen sprachen ihn die Geschworenen auf Grund der herbeigeschafften Indizien des Mordes, be­gargen vor 23 Jahren, schuldig.

=

Kurpfuscher in Newyork. Die Medizinische Gesellschaft in Newyork hat vor kurzem festgestellt, daß es dort nicht weniger denn 20 000 Kurpfuscher gibt. Es sind teils ver­bummelte Mediziner, teils aber auch Anfertiger von Ge­heimmitteln, Gebetheiler u. dergl. m. Die Behörden gehen Scharf gegen den Unfug vor, und im Laufe des letzten Jahres find über 500 Kurpfuscher zur Verantwortung gezogen und bestraft. Die Summe der von ihnen bezahlten Strafgelde wird auf 360 000 Mark geschätzt.

Kunft und Wissenschaft.

LT. Ein neues Schmerzbetäubungsmittel. In der medizi­nischen Wochenschrift wird über eine neue Substanz berich­tet, die E. Imgens im Verein mit Dr. Frizz Hofmann ge­funden haben will und die alle schmerzausschaltenden Eigen­schaften des Cocains, jedoch keine diesem Mittel anhaften­den unangenehmen Nebenwirkungen besitzt. Die Erfinder haben die neue Substanz Alypin benannt. Nach zahlreichen Versuchen konnten die beiden Forscher feststellen, daß das Alypin ein neutral reagierendes, in Wasser leicht lösliches, örtlich wirkendes Betäubungsmittel, ein sogenanntes Lokal­anästhetikum, im Gegensatz zu den bekannten allgemein wir­kenden, das heißt das Gesamtbewußtsein ausscheidenden Be­täubungsmitteln, den Narcoticis im eigentlichen Sinne ist. Das Alypin hat bei mindestens gleicher Stärke in der Wir­fung vor dem Cocain das voraus, weniger giftig zu sein, feine Pupillenerweiterungen, keine Akkomodationsstörungen und keine Gefäßverengerung herbeizuführen.

5. Sigung der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach.

Gießen, 19. Juli 1905. ( Protokoll Auszug.)

( Schluß).

6. Handelsvertragsverhandlungen mit den Vereinigten Staaten von Amerika und Spanien. Für die Handelsvertragsverhandlungen mit den Vereinigten Staaten und Spanien hat die Handelskammer bei den interessierten Firmen ihres Bezirkes eine Umfrage veranstaltet, deren Ergebnisse demnächst dem Reichskanzler übermittelt werden sollen. Abgesehen von besonderen Wünschen einzelner Industriezweige, insbesondereder Maschinen-, Pappen, Hutfabritation, beschloß die Handelskammer den Abschluß von Tarifverträgen mit beiden Ländern auf der Grund­lage gegenseitiger Meistbegünstigung zu befürworten. Außer­dem wird sie für eine Erleichterung der jetzt durch geradezu chifanöse Formalitäten erschwerten Einfuhr nach den Ver­einigten Staaten, sowie für tunlichste Umwandlung der Wert­zölle in spezifische Bölle und eine gerechtere Verteilung der Höhe der amerikanischen und deutschen Zollsäge eintreten. 7. Behandlung der Handlungsreisenden in Bulgarien. Im Oktober ds. Js. sell in Bulgarien ein Gesetz betr. Handlungsreisende in Kraft treten, das gegen­über dem seitherigen Zustande außerordentliche Belästigungen für die Geschäftsreisenden vorsieht. Demnach werden diese einer außerordentlich hohen Besteuerung unterworfen und müssen sich einer überaus lästigen Kontrolle ihrer geschäft­lichen Tätigkeit durch die lokalen Behörden gefallen lassen. Verlegungen der vorgeschriebenen Verpflichtungen sollen mit hohen Geldstrafen geahndet werden. Durch derartige Be­stimmungen wird der geschäftliche Verkehr mit bulgarischen Firmen außerordentlich erschwert, und die Handelskammer beschloß deshalb, bet dem Reichskanzler dahin vorstellig zu

mildert werden.

8) Reform der Personentarife. Die in der legten Zeit verbreiteten Nachrichten über die Einzelheiten der geplanten Berfonentarifreform und namentlich die Erklärungen des preußischen Ministers der öffentlichen Arbeiten haben die Befürchtung nachgerufen, das die Reform der Personen­tarife neben der erwünschten Vereinfachung und Vereinheit lichung des Tarifwesens in vielen Fällen eine Veränderung des Reiseverkehrs zur Folge haben wird. Die Handels­fammer muß sich diesen Befürchtungen anschließen und er­blickt in der Neuregelung des Gepäcktarifs( Aufhebung des Freigepäckes) und der Einführung von Schnellzugzuschlägen eine Belästigung und Verteuerung des Reiseverkehrs und beschloß in diesem Sinne an den preußischen Minister der öffentlichen Arbeiten eine Erklärung zu richten.

9) Eingänge:

a) Faulhaber, der kaufmännische Lehrvertrag nebst Muster­formularen.

b) Bericht über die Verhandlungen betr. Vertrag für Ge­treide- Abladungen von der russischen und deutschen Ostsee, Berlin, Börse, 24.- 25. Mai 1905,

c) Deutsch Niederländischer Vertrag für Abladungen von der russischen und deutschen Ostsee, 1905 Nr. 2, d) Deutsch Niederländischer Vertrag für Abladungen von der russischen und deutschen Ostsee( gesund ausgeliefert) 1905 Nr. 3.

e) Bericht über die Versammlung von Vertretern des niederländischen und des deutschen Getreidehandels, Berlin, 23. Mai 1905.

f) Bon zuverlässiger Seite sind der Handelskammer Mitteilungen zugegangen über die Ursprungsbezeichnung der Einfuhr nach Frankreich, den Absatz landwirtschaft­licher Maschinen und Geräte nach dem Dongebiet und und dem nördlichen Kautasus, Geschäftsverbindungen mit Amoy( China), den Handel und die deutsche Einfuhr in Surinam, den persischen Außenhandel i. J. 1903/04 mit besonderer Berücksichtigung Deutschlands, die deutsche Einfuhr in Larothe( Maroffo), die Warenbeförderung von Djibuti( französische Somalifüste) nach Europa, die Einfuhr von Baumwollstoffen in Harrar, die Handels­verhältnisse dort und in Adis- Abeba( Abessinnen), den Ein­fuhrhandel Brasiliens in den Jahren 1903 und 1904, bas Kreditgeschäft in der Republif Kolumbien, über geschäftliche Erfundigungen in Arequipe( Peru), den Nähmaschinenabsaß, die Gummiproduktion, den Berg­bau und den Markthallen bau daselbst, Warenabsag und -Herstellung, Eisen- und Kurzwarenhandel in Santiago ( Chile), die Glimmerminen in Argentinien, ferner über zweifelhafte Firmen in Varna und Ruftschuk, sowie über zwei amerikanische industrielle Gründungen. Die Eingänge fönnen während der üblichen Geschäfts­zeit im Bureau der Handelskammer eingesehen werden.

Cokales.

22. Jult 1905.

** Das Großherzogliche Baar traf gestern Morgen 9 Uhr 50 Min. von seinem Besuche des Prinzen Heinrich auf Schloß Hemmelmark zurückkehrend in Egelsbach ein und begab sich alsbald vach Jagdschloß Wolfsgarten.

RM. Der offizielle Landtagsschluß dürfte nach Lage der Verhältnisse nun doch erst Ende September oder Anfang Oktober erfolgen.

* Die hessischen Gemeinde- und Polizeidiener haben die Regierung und die Landstände ersucht, der neuen Landgemeinde- Ordnung die Bestimmung einzufügen, wonach ihre Gehälter nicht mehr von dem Gemeinderat, sondern vom Kreisamt bezw. Kreisausschuß festgesetzt werden sollen. In einer weiteren Eingabe ersuchen sie um Erhöhung ihrer Gehaltsbezüge und zwar wünschen sie den Gemeindeforst­wärtern gleichgestellt zu werden. Zur Begründung wird darauf hingewiesen, daß die Gemeindediener vielfach von den Kreis und Staatsbehörden in Anspruch genommen werden, ohne daß dafür eine besondere Vergütung bewilligt werde.

*** 600 Mt. Belohnung. Wie wir meldeten, ist in der Nacht zum 9. Juli an der Chaussee zwischen Wicker und Hochheim an einem Handwerksburschen ein Raubmord­bersuch verübt worden. Die Staatsanwaltschaft Wiesbaden fegt jetzt 600 Mt. Belohnung auf die Ergreifung des Täters ai& und gibt folgende Einzelheiten bekannt: Der Ueberfallene, Ernst Schedlich aus Zwikau, hat verschiedene Stiche mit einem Messer erhalten und muß der Anzug des Täters erhebliche Bluispuren aufweisen. Schedlich will den Täter auf dem Wege von Frankfurt nach Wicker getroffen haben und als sie sich in einem Kornfelde ausruhten von demselben über­fallen worden sein. Nach neuerlicher Angabe des Schedlich soll der Täter stottern, österreichischen Dialekt( prechen, etwa 19 Jahre alt sein und feinen Schnurrbart haben. Vielleicht ist der Vername des Täters Karl. Schedlich hat nach seiner Augabe einen Ranzen aus schwarzer Wachsleinwand, in dem vielleicht einige Löcher waren, mit Wäschestücken, blauem Maschinistenanzug, blauem Rock und blaugestreifter Hose, einen dunkelgrauen Filzhut und Legitimationspapiere bei sich gehabt, welche Sachen nicht aufgefunden worden sind und ihm also geraubt sein müssen. Unweit der Tatstelle sind blutbefl cte, jedenfalls von dem Täter zurückgelassene Sachen gefunden worden. Zweckdienliche Angaben, welche zur Er­mittelung des Täters dienen können, sind der Staatsanwalt­schaft Wiesbaden oder der nächsten Polizeibehörde mitzuteilen. Gießener Sportplat. Am Sonntag, 6. Auguft veranstaltet der Süddeutsche Rennfahrer- Verband das zweite internationale Radrennen.

RM. Die allgemeine Gartenbauausstellung in Darmstadt, die Mitte August eröffnet wird, findet im Großherzogl. Drangeriegarten statt. ? Gleiberg, 21. Juli. Zur Erhaltung der Burg­ruine Gleiberg wirft der preußische Fiskus jetzt jährlich 500 Mt. aus, die Großherzogliche Regierung steuert jährlich 400 Mt., die Stadt Gießen 100 Mt. und der Kreis Wezlar 50 Mt. bei. Der Burgherr, der Gleiberg- Verein, arbeitet schon

seit Jahren unermüdlich an der Erhaltung der Burgruine. herstellung einiger im Winter zusammengestürzter Mauern, Eine sehr schwere Aufgabe erwächst ihm aus der Wieder­Anspruch nehmen und ihre Kosten auf 10000 f. ver­da die hierzu erforderlichen Arbeiten mehrere Jahre in anschlagt werden.

ch Rodheim a. d. Bieber, 21. Juli. präsident v. Windheim- Caffel traf gestern Vormittag Der Obers in Begleitung des Landrats von Heimburg- Biedenkopf per Wagen von Gießen fommend hier ein und begab sich sofort nach dem Rathause, auf dem die Herren durch Pfarrer Lehrer, der Steuerinspektor u. a. waren zu dieser Begegnung Bömel begrüßt wurden. Die hiesige Gemeindebehörde, die befohlen worden. Der Oberpräsident erfundigte sich ein­gehend über die Gemeindeverhältnisse und wünschte Aufschluß über deren Haupt- Einnahmen und Lasten, den durchschnitt die Zusammenlegung der Ländereien, die Arbeits- und Wasser­lichen Grundbesig der Bauern und deren Viehhaltung. Auch verhältnisse der Gemeinde Rodheim wurden erörtert. Als­Gladenbach nach der Kreisstadt Biedenkopf. dann fuhr der Oberpräsident weiter über Frankenbach,

§ Hungen, 21. Juli. Amtstag. Mittwoch, den 26. Juli hält das Kreisamt Gießen morgens 91 Uhr Anliegen der Kreiseingesessenen aus den Amtsgerichtsbezirken auf dem Rathause zu Hungen einen Amtstag ab, auf dem Hungen, Lich und Nidda vorgebracht werden fönnen.

Revision. In nächster Zeit worden in den Gemeinden Lauter, 21. Juli. Maß- und Gewichts­Ettingshausen, Harbach, Hattenrod, Lauter, Münster, Ober­Maße, Gewichte und Waagen vorgenommen werden. Bessingen, Nieder- Bessingen und Röthges Revisionen der

Literarisches.

Toujours Paris!- Immer Paris! Das ist typisch Paris ist eben noch immer das Dorado der Lebensfünstler, für den Franzosen, typisch für die Franzosen der Welt. großgearteten Lebensanschauungen behaupten: Die einzige das Kulturherz der grande nation oder, wie Leute mit ganz Stadt, in der man leben fann." Aus dieser Sphäre des die bekannte Leipziger Wochenschrift, das typische Material Glanzes und der Leichtlebigkeit hat Welt und Haus", eft Paris" aus seiner Buchhandlung holen oder fostenlos gewählt und zu einem Heft vereinigt. Man lasse sich das auch direkt vom Verlag zuschicken.

Neueste Nachrichten.

CB. Konstantinopel, 22. Juli, 10 Uhr 20 Min. vorm. ( Telegramm.) Auf den Sultan ist eine Dynamit­Bombe geworfen worden. Der Sultan blieb un­verlegt, 40 Personen wurden getötet.

GB Berlin, 22. Juli, 10 Uhr 20 vorm.( Telegramm.) Auf dem auf der Reede von San Diego liegenden englischen Kanonenboot ,, Bennington" explodierte ein Kessel, wobei 27 Personen getötet und 70 schwer verletzt wurden.

Marktberichte.

leben, 22. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter per Bf 110-1.25 M., Hühnereies per Stüd 7-8 Pfg., Enteneler St. 6-7 Bfa., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linien per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar . 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Sahnen, per Stüd C.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 Bfa, Rindfleisch per fb. 70-72 Pfg. per Pft Schweinefleisch 70-80 Bfg. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.84 Bfg., Kalbfleisch per Pfh. 70-80 Bfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 7.50 b. 800 Mt., Zwiebeln ver 3t. Mr. 8.00-10.CO, Weistraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen ver 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 thr Zentner 0,00.- 0.00, Kirschen per Pfd. 20-25 Pfg. Milch per Liter nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marttzett überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. K Frankfurt, M. a.( Heus und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 2.80-3.20 t., Stroh 230-2.80 RE. Alles per 50 kilo.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 14.

Es tönnen eingestellt werden:

2 landw. Knechte, mehrere Eisendreher, Hobler, Fräser, und Maschinenarbeiter( auswärts), 1 Schmied, 2 Spengler, 2 Schlosser, Schleifer oder Polierer, 1 Wagner, 2 Schreiner, 1 Küfer, 1 Brötchenträgerin, Erdarbeiter, 2 Installateure, jüngere Fabrikarbeiter oder Arbeiterinnen, 1 jüngerer Haus­bursche, 1 Fuhrknecht, 1 Stallbursche, 1 Köchin( auswärts), Dienstmädchen, Lauffrauen, oder Mädchen.

Lehrlinge: 2 Schloffer, 1 Spengler, Schleifer oder Polierer, 1 Wagner, 1 Bäcker, i Schuhmacher, 1 Installateur, 1 Kellner.

Es suchen Arbeit:

1 Strickerin, 1 Buchbinder, 2 Wäscherinnen, 1 Installa­teur, 1 Fabritarbeiter, 1 Maschinenschlosser, Heizer oder Maschinist, Haus oder Bureaudiener, Kassier, 2 Lauffrauen. Verantwortlt: für die Politik und den Inseratentet: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belbe in Gieken.

Gegründet 1888.

Jean Dern& Co. Giessen

Telephon No. 21. Inh.: Oskar Gutmann.

Westanlage 31.

Kanalisations- Artikel

für Haus-, Hof- und Strassen- Entwässerung. Ia. Portland- Cement. Grösstes Lager am Platze in sämtlichen Baumaterialien für Hoch- und Tiefbau.