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Achtzehn Häuser abgebrannt. In dem Dorfe Tamirs in Graubündten kam ein Feuer während der Nacht aus. Achtzehn schindelgedeckte Häuser wurden zerstört.

Der Tod des Häuptlings. Einer der letzten Indianer­Häuptiinge aus der großen Zeit der roten Männer ist ge­storben. Er führte den Namen Rain- in- the- Jair. Unter seiner Leitung verübten die Indianer den Ueberfall auf die amerikanischen Truppen, wobei auch General Custer das Leben verlor. Einst ein vic! verfolgter Pferdedieb, hatte er sich später mit der amerikanischen Regierung ausgeföhnt.

Kunft und Wissenschaft.

PF Eine Ehrung Pessarts. Aus Anlaß seines Rücktritts erhielt der berühmte Schauspieler und Intendant des könig­lichen Schauspiels in München den Titel Generalintendant mit dem Range eines Geheimen Rats. Zu seinem Nach felger wurde Freiherr v. Speidel, Oberst und Generalstabs. chef in Würzburg, ernannt.

NR Der Cheprozeß eines Dichters. Der berühmte ita­lienische Schriftsteller Gabriel' Annunzio lebt mit seiner Gaitin, der Prinzessin Gallese, in Unfrieden und will sich scheiden lassen. In Italien gibt es aber keine Ehescheidung. Deshalb hat sich d'Annunzio in der Schweiz naturalisieren lassen, um die Trennung iner Ehe zu meclion.

6. Sigung der Großh. Handelskammer

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Lauterbach. Gießen, 13. September 1905. ( Protokoll Auszug.)

( Schluß.)

2. Gesezliche Unterdrückung des sog. Gutschein systems im Warenhandel. Der von mehreren Verbänden des deutschen Tabatgewerbes eingesetzte Truftabwehr- Ausschuß hat den Verbündeten Regierungen den Entwurf einer gesetzlichen Bestimmung zur Unterdrückung des sogn. Gutscheinsystems im Warenhandel vorgelegt. Die Handelskammer beschloß, den Antrag des Trustabwehrs­Ausschusses zu unterstützen.

3. Bekämpfung des Ausverkaufswesens. Das Gesetz zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs gewährte bisher nicht die Möglichkeit, gegen die Auswüchse des Ausverkaufswesens mit dem gewünschten Erfolge vors zugehen. Da auch im hessischen Landtage, sowie im deutschen Reichstage, diese Frage erörtert worden ist und eine Ver­schärfung des Gesetzes zur Bekämpfung des unlauteren Wettbewerbs oder Erlaß eines gewerbepolizeilichen Sonder. gefeges angeregt worden ist, so hat das Großh. Ministerium Sie Handelskammer um ein Gutachten darüber ersucht, auf welche Weise den vorhandenen Mißständen mit Erfolg entgegengetreten werden könne. Die Handelstammer er­tomas at, bak die außerordentliche Zunahme der Aus­

verkäufe und die hierbei zu Tage getretenen Auswüchse zu großen Schädigungen für das Geschäftsleben geführt haben. Die Mehrzahl der Mitglieder konnte jedoch nicht dem Er daß eines Gewerbepolizeilichen Sondergesezes zustimmen, da das Geschäftsleben schon jezt durch Gesetzesvorschriften mehr als nötig in seiner Bewegungsfreiheit gehemmt ist. Dagegen erklärte sich die Minderheit der Kammermitglieder, bestehend aus den Herren Röhr und Ihring, für eine polizeiliche Anzeigepflicht und Genehmigung der Ausverkäufe. Mit Einstimmigkeit sprach sich die Rammer für das Verbot des Nachschubs bei Ausverfäufen jeder Art aus.

4. Ausgabe fleiner Reichsbantnoten. Ja Frühjahr wurde dem Reichstage ein Gesezentwurf vorgelegt, der die Reichsbank zur Ausgabe von Banknoten zu 50 und 20 Mt. ermächtigte. Außerdem war in Aussicht genommen nach Erlaß dieses Gesezes die Reichstassenscheine zu 50 und 20 Mt. einzuziehen und nur Reichskassenscheine zu 10 und 5 Mt. in dem seitherigen Gesamtbetrage auszugeben. Der Handelskammer ist zwar nicht bekannt geworden, daß in ihrem Bezirk ein besonderes Bedürfnis nach der Vermehrung fleiner Papierwertzeichen hervorgetreten sei, sie erflärte sich aber mit den Bestimmungen des Gefeßentwurfs einver­

flanden.

5. Rrantenversicherung: der Hausge werbetreibenden. Von der Großh. Bürgermeisterei Gießen war die Handelskammer unter Zugrundelegung eines detaillirten Fragebogens um eine Auskunft über die Not­wendigkeit und Durchführung der Ausdehnung der Kranken­versicherungspflicht auf die Hausgewerbetreibenden ersucht worden. Die Handelskammer hat sich bereits früher mit Rücksicht auf die besonderen Verhältnisse der Hausindustrie des Kammerbezirks gegen eine allgemeine Ausdehnung der Krantenversicherung auf alle Hausgewerbetreibende aus­gesprochen, weil sie ohne große Härten technisch kaum durch führbar sein würde und im Falle der Durchführung eine nicht erwünschtes Burückgehen der Hausindustrie, namentlich der Hausweberei, zur Folge haben würde.

6 Sommerfahrplan 1906. Für den Sommer­fahrplan 1906 beschloß die Handelskammer, abgesehen von einigen sonstigen Blenderungen, die Einstellung durch gehender Wagen im Personenverkehr Frankfurt a. M.­Gießen- Kassel- Bremen und in umgegehrter Richtung während der Tagesverbindungen zu befürworten. Ferner wird sie den Anschluß des Zuges 514 Gießen- Gelnhausen ( Gießen ab 845 Uhr abends) an den Schnellzug 82 Cöln- Gießen( Gießen an 9.5 Uhr abends) und das Anhalten eines oder mehrerer beschleunigter Personenzüge in Nieder- Dhmen beantragen.

7. Eingänge.

a) Das Kaiserliche Poftamt Gießen hat der Handels­fammer mitgeteilt, daß gegenwärtig in der hiesigen Ortsfernsprecheinrichtung Vorrichtungen getroffen werden, die das Abläuten durch die Teilnehmer am Schlusse

des Gespräches unnötig machen. Mit der Vornahme der Aenderungen ist begonnen worden.

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b) Der Handelskammer sind Mitteilungen zugegangen über eine für 1906 geplante internationale Ausstellung in Marseille, die Mehlausfuhr nach Finland, Erschwerung des deutschen Weinhandels in Rußland, Versicherungsagenturen in Tripolitanien, Absatz deutscher Buzbaumwollen in Transvaal, die Förderung der deutschen Ausfuhr nach Lima, den Bau einer elektr. Straßenbahn und den Ersatz von Holzbrücken in Shanghai, die Einfuhr von Biskuits in bunten Blech dosen nach China, Absatzverhältnisse und Produktion des Staates Queensland und ihre Bedeutung für Deutschlands Ein- und Ausfuhr, Handel, Industrie und Verkehr in Brasilien, insbesondere in Rio de Janrieo, Erzmienen im Staate Maranhan, Absatz von Wasser messern, Textilwaren, Metallen, Hüttenindustrieartikeln in Chile, den Eisenbahnbau im Berzirke Tepic in Merito, die Erschließung der Waldungen des Staates Michoacan( Merito), ferner über zweifelhafte Firmen in Lille, Bukarest, Rustschuk, Varna, Konstantinopel, Kairo und Bombay.

Die Eingänge fönnen während der üblichen Geschäfts­zeit im Büreau der Handelskammer eingesehen werden.

Lokales.

20. September 1905. ** Der Großherzog empfing den Major von von Busch, aggregiert dem Infanterie- Regiment Kaiser Wilhelm ( 2. Großh. Hess.) Nr. 116, den Oberbaurat Helmer von Wien und den Baurat Paul.

** Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu besezende I. Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Münzenberg. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden.

? Der Erbgraf von Erbach- Erbach. Man schreibt der Kleinen Presse" aus Darmstadt: Der 1883 in Erbach i. D. geborene Erbgraf Franz Erasmus, Sohn des regierenden Grafen von Erbach Erbach unterhielt Beziehungen zu der Tochter einer Waschfrau, die die gräfliche Wäsche besorgte. Als seine Eltern ihm wegen der Angelegenheit ernste Vorstellungen machten, entfloh der junge Graf mit der Geliebten und ließ sich in London mit ihr trauen. Als die Geldmittel zu Ende gingen, fehrte das junge Paar zurück und hat sich jetzt in der Bismarckstraße in Darmstadt ein­gemietet. Gestern fand in der Angelegenheit ein Familien­rat aller zum Hause Erbach gehörenden Grafen statt, man will versuchen, den Standal aus der Welt zu schaffen.

* Prämiierung auf der Jubiläumsausstellung in Mainz. Außer den gestern aufgeführten erhielten u. a. noch folgende Aussteller erste Preise und Ehrenpreise: In der Abteilung Rinder, Simmentaler: Gemeinde Ober­der Gruppe Biegen: Gemeinde Windhausen, Ziegenzucht Hörgern, Burggutsverwaltung Schliz, A. Lepper- Bell. In

verein Lauterbach und Alsfeld.

* Kelterobft. Der Mangel an Relterobst macht sich jeßt, wo die Ernte in vollem Gange ist, start bemerkbar, Wetterau, Spessart und Taunus, sowie auch die nächste Um­gebung Frankfurts, haben nur einen ganz geringen Ertrag aufzuweisen. Die Folge davon ist, daß hohe Preise gezahlt werden, 15 bis 16 Mt. das Malter.

a. Klein- Linden. Mit dem Neubau eines Kinder­schulgebändes wurde diese Woche begonnen. Das Spätjahr im Rohbau fertig werden. Gebäude, das gemeindeseitig aufgeführt wird, soll noch dieses

a. Klein- Linden, 20. September. Stiftungsfest. Ver­flossenen Sonntag feierte der im Jahre 1889 gegründete, berzeit gegen hundert Mitglieder zählende Turnverein sein 15jähriges Stiftungsfeft. Nachmittags 2 Uhr fanden unter ziemlich starker Beteiligung der Ortsbevölkerung auf dem bisherigen Turnplage die beim Abturnen üblichen Vor­führungen statt, denen eine Reihe Preisübungen folgte. Es errangen 10 Böglinge, nur 6 Mitglieder, Diplome. Das Resultat wurde am Abend bekannt gegeben. Um 5 Uhr be­gaben sich sämtliche Turner zum Bernhardtshäuserhof", in dessen geräumigen Saal ein Tanzvergnügen bis zum frühen Morgen folgte.

§ Abendstern, 20. September. Allgemeiner Güter­verkehr. Unsere an der Bahnstrecke Lollar- Weglar gelegene Station, welche bisher nur dem Personenverkehr Gießen- Bieber, sowie den Anschlußwerken und Lagerplägen und dem Wagenladungsverkehr nach und von der Kleinbahn biente, wird vom 1. Oftober ab auch für den allgemeinen Güterverkehr, Eilstückgut, Frachtstückgut, Wagenladungen und Tierverkehr eröffnet.

= Allendorf a. d. L. Wäschediebstahl. In der vorigen Woche wurden mehrere Stück Wäsche, die auf der Bleiche lagen, entwendet. Untersuchung ist eingeleitet.

**** Lollar, 20. September. Die Bürgermeister­wahl findet nächsten Donnerstag, den 28. September statt. B.fremden erregt die Nachricht, so wird uns geschrieben, daß Polizeidiener Schmitt beabsichtigt, sein Amt nieder, zulegen, indem er in diesem Jahre um eine Gehalts­erhöhung nachsuchte und dieselbe vom Gemeinderat bewilligt wurde.

= Lauter.

Die Errichtung einer oberirdischen

Telegraphenlinie nach der Bich- Zuchtſtation Bingmühle ( Bimmer) wird demnächst in Angriff genommen.

§§ Weitertshain, 20. Sept. In unserer Gemeinde wird gegenwärtig ein Schulhaus erbaut nach den

Plänen des Baurats zu Gießen. Bereits erheben

sich die Grundmauern, und man hofft den Neubau noch in diesem Herbste unter Dach zu bringen. Das neue Schulhaus ist für eine eintlasfige Schule mit einer Schülerzahl von ungefähr 70 Kindern bestimmt. Wie schon jetzt ersichtlich, wird der Reubau unserer Gemeinde zur Bierde gereichen.

? Wallenrod, 20. September. Unglück. Ein Tage­föhner stürzte mit einer derartigen Wucht vom Scheunen­boden auf die Tenne, daß er tot liegen blieb. Er hinter­läßt eine Witwe mit 5 unmündigen Kindern.

§§ Aus dem Ohrtal, 20. Sept. Die Kartoffelernte hat ihren Anfang genommen. Nicht nur die Quantität der diesjährigen Kartoffeln ist eine außergewöhnliche, auch ihre Qualität ist vorzüglich. Hoffentlich ermöglicht günftiges Herbstwetter ein gutes Einbringen.

§§ Nieder- Ohmen, 20. Sept. Eine hiesige Frau zog sich eine anscheinend unbedeutende Verwundung am Fuße zu durch einen rostigen Nagel. Der Fuß schwoll an, es trat Blutvergiftung ein, und ist ist die Frau dieser Ver­wundung erlegen.

Romrod, 20. September. Gestern Nachmittag wurde der Dachstuhl des Lädermeister Bornschen Hauses durch Feuer zerstört.

§§ Ermenrod, 20. Sept. Die Wirkungen der neu­geschaffenen Denkmalepflege machen sich bei der Renovierung der Kirchen bemerkbar. An den Kirchen hat man seither vielfach die Holzfachwände mit einem Speis überzug oder einer Bretterwand überdeckt. Diese Ueberzüge werden nun entfernt, die Ballen angestrichen und die Fachwände sichtbar gemacht. In dieser Weise ist unsere Kirche jetzt renoviert worden. Das Gleiche geschieht zur Beit mit der Kirche zu Ruppertenrod. Durch die neue, stilgerechte Herstellung der Kirchen unterscheiden sich diese im äußeren Aussehen weniger wie früher von den Bauernhäusern.

-- Marburg, 20. September. Der Zodeswurf. Ein Reservist, der bei Neustadt eine Flasche aus dem Eisenbahn­wagen schleuderte, traf einen Bahnwärter so unglücklich damit, daß dieser sofort tot zu Boden stürzte.

* Marburg, 20. September. Nachdem anfangs April die Teilstrecke der Marburger Kreisbahn bis nach Ebsdorf dem Betrieb übergeben werden konnte, fand gestern die Be­triebsübergabe der ganzen Siredke bis zu ihrem vorläufigen Endziel Dreihausen statt. Vormittags um 9 Uhr befuhr zunächst ein Revisionszug mit höheren Berwaltungsbeamten die ganze Strecke und in Ebsdorf wurde dann das Protokoll der landespolizeilichen Abnahme genehmigt. Um 1 Uhr mittags brachte ein Extrazug zahlreiche Festgäfte nach Drei­hausen. Auf allen Stationen fanden Festakte statt und in Dreihausen schloß sich ein Festmahl an. Nach welcher Richtung die Bahn einmal Anschluß an die oberhessische Bahn sucht, ist noch nicht bestimmt.

O Sanau, 19. September. Berhaftung eines Redakteurs wegen Zeugnisverweigerung. Das Schöffengericht verhandelte heute gegen den Stadtverordneten Hoch, der seiner 8eit 11 Stadtverordnete beleidigte, indem er die Behauptung aufstellte, die betreffenden Stadtrerordneten hätten zu einer Vorlage der Stadtverordnetenversammlung wider besseres Wissen abgestimmt. Zur selben Zeit brachte Beschuldigungen" erhoben, deren Autorschaft der Angeklagte die Frankfurter Boltsstimme" mehrere Artikel, die dieselben als Beugen. In der heutigen Berhandlung weigerte Bielowsti Hoch jedoch ablehnte. Das Gericht lub infolgedessen den verantwortlichen Redakteur der Bolte stimme", Bielowski,

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sich aber, den Urheber der in Frage stehenden Artikel zu nennen, da die Bekanntgabe des Namens seiner Ehre als Redakteur widerspreche. Auf Grund dieser Zeugnis­verweigerung wurde er zu 200 Mt. Geldstrafe, eventuell 20 Tagen Haft und zu einer sofort zu vollstreckenden Zeugnis zwangshaft verurteilt. Er wurde sofort in Haft abgeführt. Die Verhandlung wurde hierauf auf unbestimmte Zeit vers tagt. Das ist wider eine der Härten, wie sie die Prozesse, in die die Presse verwickelt wurde, schon so oft gezeigt haben. Der Beamte tann aus dienstlichen Rücksichten seine Zeugnis aussagen verweigern, der Redakteur muß sie machen. Der Bruch des Redaktionsgeheimnisses ist aber für den Redakteur eine unehrenhafte Handlung, zu der man ihn vor Gericht nicht nötigen soll. Die Ehre des Redakteurs ist ebenso viel wert, wie die eines anderen Staatsbürgers.

> Mainz, 19. September. Zur Oberbürger­meisterwahl. Die demokratischen Stadtverordneten sprachen sich in der Dienstag abgehaltenen Stadtverordneten- Ber­sammlung einhellig für die Wahl des Ministerialrats Braun zum Oberbürgermeister aus.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterbienkt. Boraussichtliche Witterung in Seffen für Freitag, den 22. September. Beitweise heiter, fühl, allmählich auf­heiternd. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Steken.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 14.

Es fönnen eingestellt werden:

3 landw. Knechte, 2 Fuhrknechte, 9 Schlosser, 4 Spengler, 2 Schmiede, 1 Maschinist, 1 Sattler und Tapezier( für dauernde Arbeit), 7 Schreiner, Schneider, 2 Friseure, 2 Schuhmacher, Installateure, 20 Erdarbeiter, 1 Weißbinder, 2 Zimmerleute, 3 jüngere Hausburschen, Lauffrauen, Lauf­mädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen.

Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schmied( gegen Ver­

gütung), 3 Schreiner( auch gegen Vergütung), 2 Schuh­macher, 1 Friseur, 2 für Installation und Schlosserei,

1 Schreiber.

Es suchen Arbeit:

2 Spengler, 1 Maschinist, 1 Strickerin, 1 Bäcker, 1 Weißbinder, Maurer oder Taglöhner, 1 Fahrbursche, 1 Rutscher, 1 Taglöhner für leichtere Arbeit, 1 Verkäufer.n, Lauffrauen und Laufmädchen, 1 Kindermädchen, Auslaufer, Haus oder Bureaudiener, Bureaugehilfen und Raffiere.