fällen zu reisen unmöglich war, kann er heute mit seinem Spazierstock und mit Rupien auskommen.
Die Eingeborenen werden zur Arbeit und zur Verbesserung ihrer Lage ermuntert. Fast jede Station hat einen Arzt, der sie ohne Zahlung behandelt. Streitigkeiten werden vor den Distriktskommissar gebracht, und ebendorthin flüchtet sich der unterdrückte Sklave, um seinen Freiheitsschein zu erhalten. Kindesmord, Straßenraub und Morde überhaupt, verschwinden und machen Frieden, Wohlhaben heit und Ueberfluß Plab. Die Eingeborenen sind in der Regel von heiterem Gemüt, und da man ihnen erlaubt, ihr einheimisches Bier zu trinken und bis zu einer gewissen Stunde ihre Tänze abzuhalten, so scheinen sie in der Tat nicht viel mehr zu wünschen. Sie können augenblicklich noch nicht ganz verstehen, weshalb man ihnen nicht den Gebrauch der Feuerwaffen und die Jagd auf Antilopen, Elefanten, Zebras u. f. w. nach Belieben erlaubt. Andererseits sehen sie nicht ein, weshalb die Regierung so freundlich ist, ihnen eine gute Anzahl von Rupien für das Erlegen von Löwen oder Leoparden zu zahlen und ihnen dabei auch noch die Selle abzukaufen. Sie verstehen auch nicht, weshalb sie nicht nach Belieben im Herbst das Gras abbrennen oder, wie früher, die Gummibäume verstümmeln dürfen. Wenn auch mitunter Strenge angewandt werden muß, so kann doch von einem grausamen Regiment nicht die Rede sein. Wir müssen es uns zweimal überlegen, ehe wir die deutsche Regierung in Deutsch- Ostafrika verurteilen. Vor allen Dingen soll ten wir großherzig genug sein, ihre guten Seiten, wo wir sie sehen, anzuerkennen. Ob die deutschenfeindlichen Landsleute des so vernünftig denkenden Engländers sich diese Worte zu Herzen nehmen werden?
Politische Rundschau.
Deutsches Reich.
arbeitstag. Ueber die Maifeier referierte Abg. Fischer. Abg. Singer hatte den Ausfall der Essener Reichstagswahl zu einer begeiſterien Rede benutzt. Es ist eine Resolution eingegangen, die die Nevolution in Rußland sympathisch begrüßt.
Neue Erklärungen zur Marokkofrage gab der in Paris weilende deutsche Gesandte Dr. Rosen in einem Interview. Nach Dr. Rosen handelt es sich darum, die zukünftigen Verhältnisse zu regeln, ohne daß irgend eine Zweideutigkeit eder ein Mißverständnis möglich ist. Unter solchen Umstärden kann man die zutreffende Entscheidung nicht genug überlegen, und es ist besser, das Einvernehmen um einige Stunden zu verzögern, als ein hinkendes Abkontmen zu improvisieren, welches eine Quelle für künftige Zwistigfeiten sein würde, anstatt eine endgültige Bürgschaft des Friedens zu sein. Deutschland suche ein billiges, für beide Länder ehrenvolles Abkommen zu erreichen, welches ihre natürlichen gegenseitigen Interessen respektieren und ihre gerechtfertigte Eigenliebe nicht verlegen soll; ein dauerhaftes, feine Hintergedanken zulassendes Abkommen. Man überhaste feine Lösung, wenn es sich um so ernste Fragen im Leben zweier großen Völker handelt. Die Gerüchte über beabsichtigte Hafenerwerbungen Deutschlands von Marckko werden in Paris dementiert.
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* In Rußland wurde vor kurzem der Anarchist Kasprzak hingerichtet Er war preußischer Untertan und die Reichstagsabgeordneten Auer, Gerisch, Molkenbuhr, Pfannkuch und Singer hatten die Intervention der deutschen Regierung zugunsten des Kasprzak erbeten, an dem aber mittlerweile der Urteilsspruch vollzogen wurde. Darauf hat jetzt Staatssekretär Freiherr von Richthofen geantwortet, daß die Rechtslage nicht geflärt und der deutsaje Botschafter in Petersburg angewiesen sei, Ermittelungen anzustellen. Oefterreich- Ungarn
** Vor dem Budapester Untersuchungsrichter in der Zeyssig- Angelegenheit erschien unerwartet Baron Banffy und verlangte eine Abschrift seines Briefes, der sich bei den Aften befindet. Der Brief lautet folgendermaßen:„ Geehrter Herr Zigany! Ich erachte es für unstatthaft, daß die in deutscher Sprache erschienene Broschüre in ungarischer Sprache veröffentlicht wird. Ueberhaupt erachte ich nicht den Inhalt derselben den ungarischen nationalen Gesichtspunkten entsprechend. Es genügt, wenn das ungarische Bublifum den Inhalt derselben aus den Auszügen der Blätter erfährt. Den 16. August. Banffy."-- Wenn der Brief so lautet, wird Banffy schwerlich noch länger seine Meitschuld on den mit der Broschüre bezweckten Machinationen ableugnen können.
Als Folge der Fleischteuerung ist in Baden eine Bewegung zugunsten der Bildung von Milchverkaufsgenossenschaften entstanden. Die Milch war im Preise um 3 Pfg. pro Liter von Produzenten und Händlern erhöht worden. Bei den Konsumenten zeigte sich eine Gegenbewegung, die namentlich von dem Stadtrat zu Karlsruhe unterstützt wurde. Die Stadt Karlsruhe zieht die Einrichtung von stätdischen Verkaufsstellen für Milch in Betracht, um erträgliche Preise möglich zu machen. Diesen Gedanken hat der Verband badischer landwirtschaftlicher Konsumvereine aufgegriffen, und er will die Stadtverwaltung darin unterstüßen. Inzwischen hat der Stadtrat einen weiteren bedeutungsvollen Beschluß gefaßt, er tritt in eine Prüfung der Frage ein, ob es sich nicht empfiehlt, die für städtische Zwecke nötige Milch, also die Milch für das Krankenhaus, das Armenpfründnerhaus, die Armen und den Stadtgarten, in eigener Regie der Stadt zu produzieren. In der Fleischnotfrage beschlossen die Stadtkollegien zu Osnabrück, sich dem Vorgehen der anderen Städte gegenüber dem Bundescat anzuschließen.- Der Vorsitzende des deutschen Landwirtschaftsrats richtete ein Schreiben an den Reichskanzler, in dem dieser ersucht wird, keineswegs den Wünschen auf Leffnung der Grenzen für die Vieheinfuhr nachzugeben.
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frankreich.
Zwischen Frankreich und Venezuela scheint es nun ebenfalls zum Konflikt zu kommen. Der französische Gesandte hat gegen die Schließung der französischen Telegraphenstation und die Ausweisung des Direktors aus Venezuela Protest erhoben.
* In dem heiß umstrittenen Reichstagswahlkreis Essen hat die Ersagwahl das Resultat gehabt, daß eine Stichwahl zwischen dem Zentrumskandidaten Giesberts und dem Sozialdemokraten Gewehr notwendig wird. Die sozialdemotratischen Stimmen haben seit der lezten Wahl stark zugenommen. Bisher war der Wahlkreis in Händen des Zentrums.
Russland.
** In Riga wurden zwei politische Verbrecher aus dem Gefängnisse befreit. Bei Nacht drangen mehrere Personen in das Zentralgefängnis ein, töteten zwei Wächter und einen Schußmann, verwundeten mehrere andere Beamte und befreiten mit Gewalt die Gefangenen. Zwei an der Tat beteiligte Personen sind verhaftet worden. In Baku dauern die Mordtaten und die Räubereien an. Die Tataren be= nuten bei ihren Ueberfällen Hieb- und Stichwaffen, um nicht durch das Schießen das Militär herbeizulocken. Alle Verkehrsstraßen sind wegen der Räubereien unsicher. Eine Vande von Tataren wurde von Kosaken bis in ein armenisches Kloster in der Provinz Eriwan verfolgt und dort zerniert. Das Militär war jedoch machtlos, denn Mohammedaner eilten zum Entsaz herbei und befreiten die Eingeschlossenen. In Odessa wurde eine ganze Division Infanterie und dreizehn Schnellfeuergeschüße zu Schiffe nach Batum verladen, um die Unruhen im Kaukasus zu unterdrücken. Aficn.
Nach aus dem rheinisch- westfälischen Industriegebiet fommenden Meldungen sollen in der Angelegenheit des Grubenfelder- Ankaufs in dieser Woche noch Besprechungen gwischen preußischen Regierungsvertretern und den Hauptbeteiligten an dem Erwerb von der Internationalen Bohrgesellschaft stattfinden. Es soll eine Beteiligung des Fisfus an der zur Kohlenausbeutung gebildeten Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Frage stehen.
den Berichterstattern freisteht, mündliche Erklärungen hinzuzufügen.
Die einleitende Ansprache hielt Präsident Dr. Boe. dicker. Er dankt zunächst den Herren Fuster und Bellom dafür, daß sie sich in den Ländern mit französischer Sprache als Apostel der deutschen Arbeiterversicherung erwiesen haben. Sie haben namentlich die deutschen Geseze und deren Kommentare ins Französische übersetzt und die Kenntnis der Materie verbreitet. Auch sonst ist für die Verbreitung der Arbeiterversicherungsidee mancherlei geschehen. Man hat sich mit der von Deutschland zuerst eingeführten Zwangsbersicherung, die allein eine allgemeine Versicherung berbürgt, mehr und mehr befreundet. Das geht auch aus den neueren Entwürfen für Arbeiterversicherung hervor. Es wird oft gesagt, die deutsche Arbeiterversicherung sei eine ,, staatliche". Dies ist aber unrichtig. Der Staat hat das Versicherungswesen nur durch Gesetz geordnet. Die Durchführung der Arbeiterversicherungsgesetze ist durchaus auf privater Grundlage geordnet. Zum Beispiel hat man von Staats wegen bei der Einführung des Unfallversicherungsgesetzes nichts anderes getan, als die Modalitäten festgelegt, mit Hilfe deren die Unternehmer die Unfallversicherung der Arbeiter organisieren konnten und zwar auf den Boden der Selbstverwaltung. An der Selbstverwaltung darf nicht gerüttelt werden.
** Nach den Acußerungen des chinesischen Gesandten in Newyork will China mit dem Bau von Eisenbahnen vorgehen. Der Bau einer Stammeisenbahnlinie unter chinesischer Leitung sei geplant, die die drei Zentralprovinzen Chinas von Stanton nach Beting durchschneiden solle. Die Eisenbahn Santon- Hankau deren Konzession kürzlich von den Amerikanern an China zurückgegeben worden sei, solle den südlichen Teil dieser Eisenbahnlinie bilden.
* Auf dem in Sena tagenden sozialdemokratischen Garteiing sind nach dem Bericht der Wandatprüfungs- Kommission 308 Personen anvejend, davon 251 Delegierte mit 258 Mandaten, ferner 40 Reichstagsabgeordnete, 17 Vorstandsmitglieder, Parteibeamte u. f. w. Professoren, Studenten und andere Personer aus bürgerlichen Kreisen machen häufig von dem Rechte Gebrauch, gegen eine Eintrittsgebühr von 50 Pfennig fich Zutritt zum Saale zu verschaffen. In der Debatte über den Geschäftsbericht des Parteivorstandes nimmt der Streit über die in Hessen vorgekommenen Kompromisse mit anderen Parteien einen breiten Raum ein. Schließlich wird dem Vorstande Decharge erteilt und die Resolutionen gegen die Fleischnot, für den Frieden und gegen die Redeverbote angenommen. Den Bericht über die parlamentarische Tätigkeit erstattet Abg. Förster. In der Debatte spricht sich Abg. Bernstein entschieden gegen die Bc. handlung aus, die der Neichstag erfahre, und bezeichnet den Bräsidenten Grafen Ballestrem als den gefährlichsten Reichstagspräsidenten für die Rechte des Reichstages; besonders moniert er es, daß Ballestrem die Mitteilung der Zwischenrufe im Bericht nicht mehr zulasse. Andere Redner ferdern daraufhin, die Fraktion solle im Reichstage, ruppiger" auftreten. Schließlich werden Resolutioner angenommen, betr. die Trennung von Staat und Kirche, die Reform der Militär- Justiz, den zehnstündigen Marimal
Afrika.
** Kaiser Menelik hat die Thronfolgefrage in Abessynien geregelt. Er ernannte seinen Neffen Ligg Manu zum Regus von Caffa und zum Thronerben des äthiopischen Kaisertums.
Amerika.
** In Mittelamerika sollen politische Unruhen ausgebrochen sein, wie aus Panama gemeldet wird. Präsident Reyes soll sich in Bogota zum Diftator erklärt und die Mitglieder des Obersten Gerichtshofes gefangen gesetzt haben. Der Pöbel griff seinen Palast an, die Truppen gaben Feuer, und viele Leute wurden getötet und verwundet. In Antioquia und Santander brachen nach allerdings ebenfalls unbestätigten Nachrichten Empörungen aus.
Hof und Gesellschaft.
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Die Vorberichte geben manche interessante Tatsachen. Sir John A. Cockburn, Generalagent für Südaustralien, berichtet über die gemeindliche Fürsorge, die man in einzelnen Bezirken Südauſtraliens in auskömmlicher Weise für Altersinvaliden getroffen hat. Graf Skarzynski teilt mit, daß für Rußland die Ausdehnung der Arbeiterversicherung, insbesondere der Unfallversicherung, bevorstehe. Oberdirektor John May aus Stockholm schildert die neueren schwedischen Bestrebungen, und königlicher Rat Gelléri die ungarischen. Professor Henderson aus Chicago gab aber der Ueberzeugung Ausdruck, daß sich auch in Amerika die obligatorische Arbeiterversicherung Bahn brechen werde.
Heute hielt Regierungsrat Koegler einen Vortrag über Arbeitenversicherung und Rechtsbewußtsein, an den sich eine lebhafte Debatte schloß. Dann begann die Beratung über die Vereinfachung der Arbeiterversicherung. Geheimrat Dr. Boedicker als Referent trat für Aufrechterhaltung der Krankenversicherung ein, dagegen für grundjäßliche Vereinigung der Unfalls-, der Invaliditäts- und der Alter sversicherung in Verwaltung und Justiz.
*** Der Kaiser nahm gestern an dem Manöver in der Nähe von Belzig teil. Ein markierter Feind hatte eine Stellung bei Bergholz besezt, wo auch der Kaiser Aufstellung nahm. Das 3. Korps machte einen Angriff, eröffnete ihn mit einem längeren Artilleriekampf und ging schließlich zum Sturm über. Um 12 Uhr hielt der Kaiser Kritik ab, begrüßte hierauf die Truppen, indem er die zum Vorbeimarsch formierten Kolonnen abritt, nahm den Parademarsch ab und ritt darauf nach der Stadt zurück, von wo er sich nach der Wildparkstation begab. Das Publikum bereitete dem Kaiser lebhafte Ovationen. Morgen trifft der Kaiser in Rominten ein, wo auch die Kaiserin mit der Prinzessin Victoria Luise erwartet wird.
Die deutsche Kronprinzessin Cäcilie verlebte ihren Geburtstag in Homburg v. d. H., wo ihr seitens der Stadt ein großes Blumen- Arrangement überreicht wurde. Der Aufenthalt der Kronprinzessin in Homburg ist bis zum 5. Oftober verlängert.
Die erste Gattin des Sultans ist von einem Brinzen entbunden worden.
Heer und flotte.
Dab und Fern.
† Selbstmord des Mörders. Der Kutscher Nichter, der Mörder der in der Hafenhaide tot aufgefundenen Arbeiterin Bioch, ist jetzt entdeckt, indessen nur als Leiche. Er wurde in einem Stalle des Gestüts Wendemarck bei Bärenklau, wo sein Schwiegervater in Stellung ist, erhängt aufgefunden. † Das Auto als Kindesmörder. Zwischen Boppard und Koblenz überfuhr ein Automobil zwei auf der Landstraße gehende Kinder. Eins wurde getötet, das andere ist tödlich berlegt.
Nener Chef des bayerischen Generalstabes. GeneralTeutnant Ritter von Endres, der ehemalige bayerische Bevollmächtigte beim Bundesrat, wurde zum Chef des Generalstabes der bayerischen Armee und zum Inspekteur der Militärbildungsanstalten ernannt.
Arbeiterverficherungs- Kongrefs.
( Eig. Bericht.)
Wien, 20. September.
† Mit der Sense enthauptet. In Kranach in Steiermark sah sich ein mit seinem Knechte auf der Wiese mähender Bauer veranlaßt, den Knecht wegen seiner Arbeit zu tadeln. Darob geriet dieser derartig in Wut, daß er gegen seinen Herrn mit der Sense vorging. Mit einem einzigen Hiebe trennte er ihm das Haupt vom Leibe. Der Mörder wurde sofort verhaftet.
† Hilflos anf See. Der Lloyddampfer Bremen" erlitt auf der Fahrt von Newyork nach Bremen einen Bruch der Schraubenwelle, wie man annimmt, infolge Zusammenstoßes mit einem unter Wasser befindlichen Wrack. Der Dcmpfer wurde von den Wellen hilflos umhergetrieben, bis endlich der Dampfer Lucigen" die Signale der„ Bremen" bemerkte, sie ins Schlepptau nahm und nach Halifax bugsierte.
Die Entwickelung der Arbeiterverhältnisse in den verschiedenen Ländern" gab dem gestrigen Tage das Progranun. Aus jedem Lande liegen Vorberichte von Sachkundigen über den Stand der Dinge seit der Gründung des internationalen Kongresses für Arbeiterversicherung vor. Im ganzen eristieren 21 solcher Berichte, die gedruckt sind und für die es
† Räuberischer Ueberfall im Bahnhof. Auf dem Hauptbahnhof in Zürich betrat zu einer Zeit, da der größte Berfehr herrschte, ein junger Italiener einen dicht neben dem Telegraphenbureau belegenen Uhrenladen und stach der Verkäuferin sein Messer tief in den Kopf. Sie vermochte noch in die Halle zu stürzen und um Hilfe zu rufen. Der Räuber wurde ergriffen und von dem Publikum fast gelyncht.
† Ueberfall auf einen Studenten. Ein Student der Medizin wurde in Wien beim Nachhausewege von vier Burschen überfallen. Er erhielt erhebliche Verlegungen,
und
es
6. Sigung Gießen für
2. Gefe Gutscheinst mehreren Berba Truftabwehr- Au Entwurf einer des sogn. Guts Handelskammer Ausschusses zu 3. Betä Das Gefeß zu gewährte bisher des Ausverkaufs zugehen. Da a Reichstage, bief fchärfung bes Wettbewerbs od gefeges angeregt die Handelslamm welche Weise de entgegengetreten
wurde ihm seine Geldbörse mit 25 Kronen geraubt. Zweider an dem Ueberfall beteiligten Burschen wurden ergriffen, es find Kellner aus dem Gasthause, in dem der Student den Abend verbracht hatte.
† Feuer im Schiff. Auf dem englischen Dampfer ,, Cainryan" brach auf hoher See in der aus Phosphat und EspartoGras bestehenden Ladung Feuer aus. As man die Luken öffnete, um dem Brand zu Leibe zu gehen, wurden die Flam men durch den Luftzug erst recht entfacht. Man mußte daHer jeden Luftzutritt verhindern und die Boote für den Notfall flar halten. Se gelang es, den Hafen von Dundee zu erreichen, wo sofort die ganze Ladung überflutet wurde.
† Von der Cholera. Auch in Stettin ist ein verdächtiger Fall vorgekommen; es handelt sich um einen in Bredow wohnenden Fleischergesellen. In Breslau ist an der Tochter eines Bootsmannes ein zweiter Fall von Cholera festgestellt. Auch im infizierten Gebiete sind einzelne Fälle vorgekommen. † Die Vulkane in Süditalien. Der Vesuv ist wieder in erhöhter Tätigkeit begriffen. Auch der Vulkan Stromboli ist in mächtiger Erregung. † 300 000 Mark unterschlagen. In Hamburg unterschlug der besonders in Schauspielerkreisen bekannte Kommissionär Julius Elfan bei einem Juwelier Brillanten im Werte von 300 000 Mart und wurde dann flüchtig.
† Tod durch eine Hornisse. Auf merkwürdige Weise kam ein Bauunternehmer in Luxemburg ums Leben. Er verschluckte beim Trinken von Bier eine Hornisse. Das Insekt stach ihn in die Luftröhre. Nach einer halben Stunde stavb der Unglückliche an den Folgen des Stiches.
† Kirchhofsschändung. In Chorzow bei Königshütte wurde bei Nacht der Kirchhof in entfeßlicher Weise verwüstet. Dreißig der schönsten Grabdenkmäler wurden völlig zerstört, viele andere Kreuze wurden umgerissen. Von den Tätern fehlt jede Spur.
fannte an, daß berkäufe und die
großen Echädigu
Die Mehrzahl b laß eines Gewer
bas Geschäftsleb als nötig in fei erklärte fich die
aus den Herre Anzeigepflicht u Einstimmigkeit f
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4. Ausga Frühjahr wurde
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ihrem Bezirk ein teiner Bapierwer aber mit den 2 flanden.
5. Rrant Werbetreibe
Sießen war bie detaillirten Fra wendigkeit und verficherung& p worden. Die Rüdficht auf
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Krantenversich gesprochen, we führbar fein nicht erwünsch
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7. Eingäng tammer mitge Drtsfernspreche
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