Ausgabe 
21.1.1905 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

weisung der 20 000 ausständigen Arbeiter aus den Peters­burger Fabriken, und daß irrtümlicherweise die Aufstands­fanone unter die Salutkanonen gebracht wurde. An eir Attentat aber glaube ich nicht, bis es bewiesen ist."

Deutfcher Reichstag.

( 123. Sigung.) CB Berlin, 20. Januar. Der Generalstreik der Bergarbeiter im Ruhrrevier warf heute seine Schatten in die Ver­tretung des deutschen Volkes. Anfangs blieben Tribünen und Sigungsfaal ziemlich leer, später aber füllte sich das Haus oben und unten ganz ansehnlich, und mit gespannter Aufmerksamkeit folgten alle Anwesenden den Verhand­lungen. Auf der Tagesordnung stand die sozialdemokratische Interpellation wegen des Ausstandes, zu deren Be­antwortung der Reichskanzler und der preußische Handels­minister erschienen waren. Die Begründung der Anfrage, die darin gipfelt, was die Regierung zum Schutze der Ar­beiter gegen Uebergriffe des Unternehmertums zu tun ge­denke, übernahm der Abg. Hué. Die Stimmung der Ar­beiter, deren Interessen er wahrnahm, fand in seiner Rede, in seinem Ton ein getreues Echo: Große Erbitterung, im Baum gehalten durch das Bestreben, nicht gegen Gesetz und Ordnung zu verstoßen. Hué, der mehr als 24 Stunden sprach, befleißigte sich der größten Mäßigung, so daß die lebhaften Beifallsbezeugungen seiner Parteifreunde auch nicht einmal den Widerspruch der Gegner hervorriefen. Er be­mühte sich, darzulegen, daß die Arbeitgeber seit Jahr und Tag systematisch auf den Streif hingearbeitet hätten, wäh rend die Arbeiterführer vergebens ihren Einfluß geltend machten, um den Ausstand zu verhüten. Deshalb sei es be­sonders zu bedauern, daß der Handelsminister Möller für die Arbeitgeber Partei genommen habe. Unter großer Be­wegung auf allen Seiten des Hauses erklärte Herr Hué: Ich muß sagen, daß die Aeußerung, die der Herr Reichskanzler im preußischen Abgeordnetenhause getan hat, in Arbeiterkreisen ungemein sympathisch berührt und die Hoffnung erweckt habe, daß eine Einigung sich werde herbeiführen lassen. Aber die Stellungnahme des Handelsministers hat dann wieder alles verdorben. Reichskanzler Graf Bülow, der zunächst antwortete, ging auf diese Gegenüberstellung und auf das ihm gespendete Lob nicht ein; er richtete wieder nach beiden Seiten Mahnungen zum Frieden, aber er betonte, nachdem er seiner Genugtuung darüber Ausdruck gegeben hatte, daß die Arbeiter sich bisher ruhig verhalten, nachdrücklich, daß der Staat mit allen seinen Machtmitteln eingreifen werde, tvenn es im Verlaufe des Streits zu Ruheſtörungen kommen sollte. Dem Recht, zu streiken, so führte er unter lebhaftem Beifall der Rechten aus, stehe das Recht, zu arbeiten, gegen­über, und gleichfalls unter lebhaftem Beifall der Rechten wies dann der Kanzler darauf hin, daß die sozialdemokratische Presse im Gegensatz zu dem maßvollen Auftreten der Arbeiter­führer eine sehr maßlose Sprache führe. Handelsminister Möller gab unter dem Ausdruck des Bedauerns zu, daß es die Arbeitgeber waren, die abgelehnt haben, mit den Kommissaren zu verhandeln. Zum Schlusse tamen noch Ver. treter des Zentrums und der Konservativen zum Wort. Während sich Abg. Stoetel vom Zentrum auf die Seite der Arbeiter stellte, erklärte Abg. v. Normann, daß die Konser­bativen ablehnen müßten, sich an der Debatte zu beteiligen, solange der Zustand des Kontrattbruches im Kohlenrevier bestehe.

Nah und ferm.

Die Leiche des Majoratsherrn Grafen zu Eulenburg­Gallingen, der sich, wie erinnerlich, am Vorabend seines Ge­burtstages in einem Anfalle von Geistesstörung auf einer Eisscholle im Bregel mittels Revolvers erschoß, ist jetzt auf- gefunden worden. Die todbringende Kugel war ihm in die Schläfe gedrungen und hat zweifellos den sofortigen Tod des Unglücklichen herbeigeführt.

Jufolge einer Wette erfroren. Der 22jährige Bäcker­meisterssohn Mathias Jaud von Altenstadt bei Kaufbeuren hatte gemettet, von dort in der Nacht nach Schrabsoien zu laufen und von einem Holzstoße ein Scheit herbeizuholen. Er stürzte unterwegs, fonnte sich nicht mehr erheben und ist erfroren aufgefunden worden.

drei Viertelmillionen Dollars an Schweiggeldern zu zahlen. Schließlich wollte er aber nicht weiter und erstattete die Strafanzeige wegen Erpressung. Man wird sich vielleicht er­innern, daß vor zwei Jahren der Millionär Green in New­hork von dem Manne der Elias, einem Neger, ermordet wurde. Green war das Opfer einer Verwechslung, denn der Mörder hatte Platt aufgelauert.

A An dem Vis eines tollen Hundes gestorben ist der 30jährige Fabrikarbeiter Franz Flügel in Kamnitz i. B. Er war im November von einem tollen Hund gebissen worden und dieser Tage fam die entsegliche Krankheit bei dem Un­glücklichen zum Ausbruche. Er wurde von Tobsucht be­fallen, die fast drei Tage dauerte; dann brach der Aermste erschöpft zusammen und starb.

Tages- Chronik. Ein neues Krematorium soll demnächst auch in Lübeck errichtet werden.

-

Die Berliner Stadtverordneten- Versammlung beschloß die Errichtung einer technischen Mittelschule.

Ucbereilter Selbstmord. Die 26jährige Postbeamtin Luise Schramek aus Wittingau in Böhmen erschoß sich, weil auf dem dortigen Postamte ein Geldbrief mit einem großen Betrage abhanden gekommen war, als sie Dienst hatte. Der Geldbrief ist hinterher gefunden worden.

Den augenblicklichen Tod erlitt in Ruhrort ein Berg­mann, der einem 1000 Volt starken elektrischen Leitungs­drahte zu nahe gekommen war.

In Nürnberg grassiert die Influenza in solchem Um­fange, daß bereits mehrere Schulen geschlossen werden mußten.

In den Texelbergen bei Meran schlug dieser Tage der Blitz ein und verlegte schwer einen Soldaten, der dort Vermessungsarbeiten vornahm.

Der Direktor der Sparkasse in Bartfeld( Ungarn) ist nach Unterschlagung von 100 000 kronen geflohen. Der Superintendent Jtes aus Hazum, Kreis Weener, ist geflüchtet. Ihm werden Sittlichkeitsverbrechen zur Last gelegt.

-

In Berlin ist ein aus Rußland kommender belgischer Glasbläser an den schwarzen Bocken gestorben.

Dem Lebendigbegrabenwerden entgangen ist eine junge Frau, Mrs. Holden in Hapton in England. Frau Holden wurde am Donnerstag der vorigen Woche krank und ihr Zustand verschlimmerte sich so, daß sie am Sonntag nach Ansicht des behandelnden Arzies gestorben war. Der Arzt stellte das Totenzeugnis aus und der Mann der Verstor benen bezog einen Teil der Versicherungssumme und be­stellte den Sargfabrikanten zum Waßnehmen für den Sarg. Am Mo erschien der Mann und begann mit einem Ge­hilfen die Vermessung, als er plötzlich ein Augenlid zucken sab. Er rief sofort den Mann der Scheintoten, und den Be mühungen der Männer gelang es, die Frau zu vollem Be­wußtsein zurückzubringen. Der Frau fehlt jede Erinne­rung. Sie erzählt, ihr letzter Eindruck sei der gewesen, daß ihr Mann sie gefüßt habe. Dann sei sie immer kälter geworden und erst wieder zum Bewußtsein gekommen, als fie in die warme Stube getragen wurde, wo sie dann sofort in eine tiefe Ohnmacht siel.

Hus dem Gerichtssaal.

§ Ein stiller Teilnehmer". Um kostenlos Gas zu be­ziehen, legte sich der Monteur Walther Bruno Kluge in Chemnitz eigenmächtig und ohne Gasuhr am Hauptgasrohre eine eigene kleine Gasleitung mittels eines Gummischlauches an. Er wurde wegen schweren Diebstahls und Sachbeschä­digung zu vier Monaten Gefängnis verutreilt.

V

Ein geheimnisvolles Verbrechen ist in Heiligenstein ver. übt worden. Dort wurde Donnerstagabend der Bürger­meister sensee von einem zugereisten Russen mit einem Re­bolber angegriffen und durch drei Revolverschüsse schwer ver­legt. Der Täter ist flüchtig.

§ In eine bedeutende Steuerhinterziehungsstrafe wurde die Hinterlassenschaftsmasse bezw. der Erbvollstrecker einer in Bamberg jüngst verstorbenen Privatierswitwe genommen. Die Strafe beträgt nahezu 80 000 Mark, die nun der Kirche, der das Geld vermacht war, entzogen werden.

Die Liebe" der Mulattin. Großes Aufsehen erregt in Newyork eine Standalaffäre, in welche der 84jährige Mil­lionär Platt verwidelt ist. Er machte vor acht Jahren die Bekanntschaft einer außerordentlich hübschen Mulattin na­mens Hannah Elias und trat zu ihr in intime Beziehungen. Nach kurzer Zeit wollte er mit ihr brechen, wurde aber nit Enthüllungen bedroht und gezwungen. ihr bisher nahezu

Kunft und Wiffenfchaft.

MB Vorbereitungen für die Schillerfeier. In Weimar wurde unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Pabst und bei starker Beteiligung aus Künstlerkreisen eine Versammlung abgehalten, in der über die Schillerfeier am 9. Mai, Schil­lers hundertstem Todestag, beraten wurde. Es ist bereits für den Vorabend eine große fünstlerische Veranstaltung im Hoftheater geplant, und am Festabend selbst soll dort Schil­lers Demetrius" mit besonders glänzender Ausstattung und Besetzung aufgeführt werden. Die Volksfeier soll mit einem am 9. Mai vormittags um Uhr vom Rathaus abgehenden Festzug nach der Fürstengruft beginnen. Den Höhepunkt der Feier wird mittags um 12 Uhr ein großer Festakt vor dem Goethe- und Schillerdenkmal bilden.

"

Karnevalskleider.

-

Lokales.

Vox populi.

21. Januar 1905.

fowie beiden Ra als wünschenswe

der Einheit bes Schulen auch in bas Schriftfid Schulen in Heff M. Jn die famtvorftan wirte( Sig L um zu den

Es sind erst wenige Wochen verstrichen, seit der tapfere Kommandant Port Arthurs die heldenmütig verteidigten Kriegszeichen Rußlands von den Wällen und Bastionen der Seeveste niederholte und alle Belt ihm den Ruhmestranz flocht. Aber schon ist der Umschwung da: Stöffel ist nicht mehr der Held, der mit dem Löwen von Blewna die Ruhmes­gefilde teilt der Kranz liegt zerpflückt am Boden. Die ausländische Presse, allen voran die englische, die zuerst nicht das Milieu düfter genug heraustreiben konnte, um die Gestalt Stössels, der diesen Schreckensbildern mit der Ueberwindung, wie sie nur wahre Menschengröße vermag, Einhalt gebot, heller erstrahlen zu lassen, findet jet rrassenhaft Gründe, um den vorzeitigen Fall Port Arthurs zu firieren. Sie rechnet förmlich jeden Fußbreit Tercains aus, der noch mit Strömen Blutes hätte erkauft werden können. Dieser Stand­punkt wird so nachdrücklich und so präzise vertreten, daß bereits die Massensuggestion stattgefunden hat und Stöffel nicht einem allzu ftohem Empfange bei seiner Landung in Marseille entgegensieht.

( Von unserer ständigen Korrespondentin.) Alljährlich wird im Januar und Februar das Lied ange­stimmt, daß die Nord- und Mitteldeutschen keinen Karneval zu feiern wüßten. Und doch amüsiert sich der Berliner, der Hamburger, der Dresdener 2c. und namentlich der Bewoh­ner der Kleinstadt im ganzen Reiche zur Faschingszeit ganz vortrefflich. Sein Vergnügen ist eben anderer Art, wie das des Müncheners, Kölners und gar des Italieners. Aber trotz­dem haben wir unser Vergnügen, und wenn wir in ein Maskenkleid kriechen, haben wir eine teufliche Freude daran, einmal eine andere Haut überzuziehen, in der wir gleichsam uns als einen ganz anderen Menschen fühlen, der nur eine lustige Nacht hindurch auf eine neue Weise lebt, lacht, scherzt und handelt.

Wer auf einen Maskenball geht, möchte etwas Neues, Aportes vorstellen, was bisher noch kaum gesehen worden war. Aber verhältnismäßig ist man arm an Ideen. Früher ging man als Gretchen", als Don Carlos". Das erscheint uns als abgebraucht, und das Theater mit seiner Betonung der realistischen Kunst führt uns nur selten Phantasie­gestalten vor, die wir auf einem Kostümfest nachahmen fönnten. So ist man eigentlich froh, eine Einladung zu er­halten, auf der sogleich eine Parole angegeben ist. Gegen­wärtig hält, Der Fünf- Uhr- Tee in der Hölle" die Gemüter in Spannung. Man sucht dem roten Gewande mit dem schwarzen Auspuß die größtmöglichsten Variationen geben, um seinen Teufel oder die böse Valentine in pacend­ster Ausstattung zu spielen. Denn das ist eigentlich der Neiz des Kostümfestes, daß man eine Rolle Treiert und sie so geschickt durchführt, daß man selbst seine Freude daran hat.

Stellung zu n fchloffen, ein

Reichstag zu 147, 151 G des Ronzeffic und Waren

Eingabe foll eichgefez nie und Ausdeh

und alkoholf bem bei den

eine Bonfila

Bertebraleplers vor drogenden gabe bezwidt

Dieser Umschlag zeigt wieder einmal auf das evidenteste, daß es mit der berühmten Volksstimme als Gottes stimme in allen Stücken doch nicht so weit her ist und sie in ganz furzen Zeiträumen den mannigfachsten Schwankungen bis ins Gegenteil unterworfen ist. Sie ist lediglich ein Wirbelwind, der an einer Stelle ebenso plöglich aufspringt als auf seiner Sturmbahn pfeilschnell auf ein anderes Gebiet hinübergleitet. Das weiß man an den maßgebenden Stellen nur zu gut, als daß man sich sonderlich von der Volksstimmung beeinflussen ließe. Man vergegenwärtige sich nur des Buren­Enthusiasmus vor einigen Jahren und des Regierungsfurses, der hart gegen diese Strömung lag, ohne daß die Regierungs­leute im mindesten sich in ihrer Navigierung hätten beirren lassen. Treibt die Volfsströmung parallel mit dem Fahrwasser des Staatsschiffes, wird man sie als wertvolle Kraft zu schäßen und zu benußen wissen, andernfalls aber einfach beidrehen und mit halber Kraft dagegen andampfen und die Volksstimmung trifft hinterher noch der Vorwurf, ver­langsamend und schädigend auf den Gang des Ganzen ein­gewirft zu haben.

Bei unserer Hinneigung zur Natur sind die Bän erinnen" aller Nationen auf den Kostümbällen vertreten. Allen voran die Schwarzwälderinnen und Tirolerinnen aus den verschiedensten Gauen, aber auch die norwegischen Bäu­crinnen in ihrer keuschen, blonden Lieblichkeit sind vertreten und vor allem von aktuellen Interesse umwogt, die ruj­sische Bäuerin. Sie tanzen ihre Heimatstänze, den Ländler, den Schuhplattler, die wilde Polka und die spanische Bäu­erin zeigt ihre Grazie in dem Cachuca- Tanz. Das Kostüm der Russin wirkt besonders durch die bunten Farben. Der rote Rock ist mit einem breiten Seidenbande umgeben, die Nessel= bluse mit breiten Bordüren bestickt, ebenso die Schürze. Das Haupt ziert ein fleines Käppchen, das vorn einen breiten Perlenbügel und rückwärts lange, flatternde, bunte Bänder hat. Um den Hals sind Perlsteine gewunden. Rokokodamen, mehr aber noch Biedermaiergestalten tummeln sich in fofet­tem oder gespreiztem Gebahren auf dem Kostümball. Aber auch die Japanerin mit feinen graziösen Bewegungen gesellt sich dazu.

Im allgemeinen werden Kostümbälle den Maskenbällen borgezogen. Wird aber eine Maske getragen, so wird eine weiße und keine schwarze gewählt. Die Teufel bergen freilich ihr Antlig unter einer roten Larve. Emma Reich e n.

nur

-

-

Abwälzung ber

Cliffereiche auf

gebildeten Reu der Weise auffordert, diefe im Juni 1905 die Bewegung von der Braur anziehung von einer fagdien Anträge, ferr werblichen Ar wurde gegen

Die Volksstimmung im lanbläufigen Sinne is absolut garnicht imstande, eine ihr genehme Wirkung auf ein geordnetes System auszuüben, fie bleibt lediglich verlorene Krafti Sie fann aber von geradezu unberechenbarem Einfluß werden, sobald sie der Ausfluß eines ebenfalls systematisch arbeitenden Apparates wird und ihren auf das genaueste festgelegten Ansbruck planmäßig und sicher in das Hebelwert der Verwaltungsmaschine überzuleiten weiß. Dieses kann einerlei ob im Staats-, Kommunal- oder Wirtschafts­leben durch straffe, festgeschlossene Organisationen geschehen. In den ersten Dezennien des Reiches, in denen es seine Stellung zum Auslande regelte und seine großen sozial. politischen Geseze schuf hatte das Bolt naturgemäß das größte Interesse daran, seinen Willen an den ausführenden Reichs­stellen zu bekunden. Aber mit der fortgesetzten Entwicklung Schob sich der Schwerpunkt mehr und mehr in das kommunale Leben und es begann das Bürgervereinswesen fräftig empor­zustreben. Auch in Gießen hat man sich dem Rufe der Zeit nicht länger verschlossen, sondern ist frisch an das Werk der Gründung eines Bürgervereins herangetreten. Dem Verein wird fünftig die verantwortungsreiche Aufgabe zu­fallen, d.m kommunalen Leben neue Nährstoffe zuzuführen und die aufkommenden Stimmungen zu klären und zu einer kompakten, stets das Wohl der ganzen Stadt im Auge behaltenden zielbewußten Aktion zu verdichten. Eine seiner unabweisbarsten Aufgaben wird es daher sein, durch Bereicherung fommunaler Kenntnisse das Interesse und das Unterscheidungsvermögen aller Bürger an dem Gang unseres lokalen Lebens zu heben. Tritt eine so vorbereitet, fritische Einwohnerschaft mit ihren auf die Realisierung his wohldurchdachten und-formulierten Forderungen auf den Plan, so ist sie nicht mehr die kraftlose Volfsstimme, die bei jeder Schwantung sich verfärbt, sondern die fraftbewußte, für die das Sprichwort gemünzt wurde: Boltesstimme- Gottes ftimme", d. i. die Stimme der Gerechtigkeit, des Fortschritts G. H. und der Warnung!

*

*

*

tauchende B fteuer und follen aufgefor berechtigten B

** Nach heute einer R zogen werden.

Betreffs der Dienstag Abend im Reuen Saalban" flattfindenden endgültigen Gründung des Gießener Bürger­vereins werden wir ersucht, darauf hinzuweisen, daß die Listen bis dahin im genannten Lotale zur Einzeichnung auf­liegen. Wer seine Mitgliedschaft durch diese Eintragung und die Zahlung von 1,00 Mt. als Jahresbeitrag vollzieht, is am Dienstag bereits bei der Annahme der Statuten und der Vorstandswahl stimm- und wahlberechtigt. Wir wollen hoffen, daß die augenblicklich schon zahlreichen Anmeldungen noch erheblich vermehrt werden.

* Eine Dentschrift über die Gleichstellung der höheren Schulen in Hessen ist dem Groß. Ministerium,

tt Stal Abend geht Borbereitung Fremdenvorstell freffer" statt. Schwant noch legenheit hing

Anna bon Lampe, Romb Drama bon

Spiel von Guit bon S. Jenig

** Der

Abend im unterrichtet Berlauf zu

führungen in erftere, da der feller verfügt,

ift dann noch

S Der Donnerstag i

der Handwerk von zusammen traten, besucht. ferierte ausfüh

Sauptgewicht b ein genaues un werfer- Gefeßes

Name, Siz,

MA

DOW

Die One

bei Sie

ungen

Schriftlic

Montag

auf der

alsdann

erichtenen

Die

Bureau

zur Einf

gegen G

werden.

Der