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Vielfach wird in Industrie- und Handelskreisen von dem bevorstehenden Rücktritt des preußischen Handels­ministers Moeller gesprochen. Ob sich die Gerüchte bewahr­heiten oder wieder einmal auf müßige Erfindung zurück­zuführen sind, muß einstweilen abgewartet werden.

* Der russische Minister Witte fehrte auf dem Schnell. dampfer Kaiser Wilhelm der Große" aus Portsmouth heim. Anläßlich eines Konzertes an Bord hob er die Ver­dienste des deutschen Kaisers um den Frieden hervor. Witte jagte in seiner Ansprache, er habe nicht nötig, daran zu er innern, daß Kaiser Wilhelm ein warmer Freund des Zaren und des Präsidenten Roosevelt sei. Es sei ein Gebot der Ehrfurcht, des deutschen Kaisers zu gedenken.- Der Mi nister ist mittlerweile in Cherbourg gelandet.

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* Der stedbrieflich verfolgte polnische Reichstagsabgeord nete Victor Rulerski ist nach Deutschland zurückgekehrt und hat die gegen ihn früher erkannte zweimonatliche Gefängnis. strafe in Plößensee bei Berlin angetreten. Der Termin in der Anklage wegen Aufreizung verschiedener Bevölkerungs. klassen findet heute in Graudenz statt.

* Der in Jena tagende sozialdemokratische Parteitag verwies die Streitigkeiten zwischen einzelnen Parteiblät­tern auf Antrag Singer einer Kommission.

Dem Vor­

schlage, den Vorwärts" zu einem Berliner Lokalorgan zu machen, statt ihn als Zentralorgan beizubehalten, trat Bebel entschieden entgegen. Abg. Molkenbuhr erstattete den Ge­schäftsbericht des Parteivorstandes. Als er auf die Zeitungs. Streitigkeiten eingehen wollte, wurde er vom Vorsitzenden Singer mit Hinweis auf die Kommission daran verhindert. Uebrigens war Dr. Franz Mehring, der Chefredakteur der ,, Leipziger Volkszeitung", im Saale erschienen. Den Seas senbericht erstattete Abg. Gerisch; danach sind die Einnahmen im letzten Jahre um 102 000 Mark, die Ausgaben um 136 000 Mark gewachsen. Abg. Meister gab den Bericht ber Kontrollkommission. In der Debatte empfahl Abg. Dr. Südekum die Kommunalisierung der Fleischversorgung. Es sind wieder eine Reihe Resolutionen eingegangen, so cine wegen des Generalftreifs und eine my der Autonenie für Elsaß- Lothringen.

Schweiz.

** In Luzern wurde der 14. Internationale Friedens­fongreß eröfnet. Bundesrat Komtesse begrüßte die Ver­jammlung namens der schweizerischen Regierung. Für Deutschland erstattet den ersten Bericht der Historiker Pro­fessor Dr. Quidde, für Desterreich spricht Baronin Suttner in französischer und englischer Spache; für Dänemark der Politifer Baier; für China Tsang Tsai Fou aus Schanghai und für Frankreich der Friedensapostel Passy.

Dänemark.

** Ein Schiedsgerichtsvertrag zwischen Frankreich und Dänemark ist in Kopenhagen unterzeichnet worden.

Niederlande.

Die bei der Eröffnung der Generalstaaten verlesene Thronrede kündigte eine Vorlage über den militärischen Vorbereitungsdienst der Jugend, durch den das ganze Volf borbereitet werden soll, die Waffen zu tragen, sodann eine Vorlage betreffend zwangsmäßige Kranten-, Alters- und Invalidenversicherung an. Außerdem ist eine Revision der Verfassung zwecks Abänderung des Wahlrechts beabsichtigt.

Russland.

** Ueber den Friedensvertrag mit Japan hat sich der mittlerweile in Paris eingetroffene Minister Witte noch­mals geäußert. Er erklärte das Gerücht, daß der Friedens. bertrag eine geheime Klausel enthalte, für falsch und äußerte sein Bedauern, daß ihm Petersburger Einflüsse die Ab. tretung des südlichen Teils von Sachalin aufnötigten. Er habe protokollieren lassen, daß diese Abtretung im beson. deren Auftrage Petersburgs erfolgte. Wichtig für Japane Verzicht auf eine Kriegsentschädigung waren nach Wittes Mitteilung zwei Briefe Roosevelts an Kaneko, den offiziösen Delegierten Japans. In einem dieser Schreiben hieß es: " Japan hat auch Pflichten gegen die Welt, diese Pflichten müssen respektiert werden."

** Das Morden, Brennen und Plündern im Kaukasus. Gebiet nimmt kein Ende. In Baku, das tatsächlich der Zer störung entgegengeht, sind zahlreiche Läden noch immer ge schlossen trotz des Verbots, das eine hohe Strafe für jeden geschlossenen Laden festsetzt. Die Einwohner bewegen sich auf den Straßen wie Gefangene. Sie werden von bewaff neten Soldaten esfortiert. Die Fabriken und anderen Be triebe sind untätig. Eine Menge von Arbeitern reiste mit Freibilletten, die sie von dem Gouverneur erhalten, ab. Die Perser werden in ihre Heimat zurückgeschafft. Von den Häusern haben besonders die von den Armeniern gelitten, weit weniger die der Tataren. Die Zahl der Truppen ist zu gering, um die Sicherheit des Betriebes dort zu gewähr. leisten, wo Tataren und Gesindel die Plünderungen und Gewalttaten fortseßen. So wurden fünf Omnibusse, die mit armenischen Flüchtlingen aus Schuscha gefüllt waren, in der Nacht von Tataren angegriffen, die die Mehrzahl der Män ner ermordeten und die Frauen in die Gefangenschaft schleppten. Auch die Direktion der großen Gießerei von Siemens in Kedab in Kaukasien bat um die Entsendung von Rosaken, da ihre Gegend von bewaffneten tatarischen Ban­den umringt sei, die damit drohten, daß sie den Angestellten das Leben nehmen wollten. In der Station Aschaban griff eine Voltsmenge während der Nacht einen Waggon mit Gefangenen an. Zahlreiche Angreifer wurden getöte und verwundet während eines heftigen Feuergefechts, das auch unter der Bedeckung des Zuges Opfer forderte.

Alien.

** Die japanischen Kriegsschiffe Idzumi" und Suma" unternahmen am 12. September eine Beschießung des russi­schen Hafens Petropawlowsk auf Stamtschatka. Der Leucht­turm und andere Gebäude wurden zerstört, die Pulver­magazine und Waffendepots geplündert, ebenso das im Hafen liegende amerikanische Schiff Australia" genommen. Ferner wurden die Häfen Ajan und Ochotst zerstört. Man nimmt an, daß der kommandierende japanische Admiral noch keine Kenntnis von dem Friedensschluß hatte.- Baron Komura, der in Portsmouth erkrankte, befindet sich besser und gedenkt am 2. Oftober nach Japan abzureisen.

** In Japan dauert die Agitation gegen das jetzige Mi­nisterium wegen des Friedensschlusses an. Heute findet in Tokio cine große Protestversammlung statt, in der die Hal­

tung des Kabinetts in der Friedensfrage und gegenüber den Unruhen in Tokio kritisiert und der sofortige Rücktritt des Kabinetts gefordert werden sollen. Es stehen neue große Volkskundgebungen zu erwarten.

Hof und Gesellschaft.

Die Kaiserin begab sich mit den Prinzen Eitel Friedrich, Oskar und Joachim in das Manövergelände bei Eutin, um dem Füsilier- Regiment Königin"( Schleswig­Holstein) Nr. 86, dessen Chef sie ist, einen Besuch abzustat­sen, und reiste dann nach Berlin zurück.

Nab und fern.

Von der Cholera. Der in Breslau unter verdächtigen Erscheinungen erkrankte Arbeiter ist gestorben, die Unter­suchung hat Cholera ergeben. Auch in Güstow bei Stettin sind zwei Personen unter choleraverdächtigen Erscheinungen gestorben. Infolgedessen sind die in Güstow einquartierten Mannschaften vom Dragoner- Regiment Nr. 12 sofort aus dem Truppenverbande ausgeschieden und in den Krefower Baracken isoliert worden. Im infizierten Gebiet wurden einige neue Fälle festgestellt, die auf den Genuß von ver­seuchtem Weichsel- und Neze- Wasser zurückzuführen sind.

Bromberg will Großstadt werden. Der Bromberger Magistrat steht in Unterhandlung wegen der Eingemeindung sämtlicher Vororte. Diese haben 25 000 Einwohner. Da­durch würde die Einwohnerzahl Brombergs zunächst einmal auf 78 000 anwachsen.

Drei Personen ertrunken. Auf der Dahme an der Ein­mündung zum Seddinsee fand eine Segelregatta statt. Ein sogenanntes wildes Segelboot, das keine Namensbezeich­nung trug, versuchte, mit den Sportsbooten um die Wette zu fahren. Bei einem Windstoß kenterte das Boot, und seine Insassen, zwei Herren und eine Dame, fielen ins Was­ser. Die tiefgehenden Sportboote konnten nicht gleich an die Unglücksstelle kommen, da eine seichte Stelle dazwischen lag. Als man hingelangte, waren die drei Verunglückten in den Fluten verschwunden.

Eine schreckliche Untat. In Schnee bei Witten a. d. Ruhr überfielen vier Burschen einen verheirateten Berg­mann, würgten ihn und brachten ihm mehrere Stiche im Rücken und Kopf bei. Dann schleppten sie den tödlich Ver­legten abseits der Straße in ein Gebüsch und stürzten ihn in einen dort befindlichen verlassenen Steinbruch 15 Meter tief hinab. Die Täter sind verhaftet worden.

Mord aus Eifersucht. In Stammheim bei Mülheim a. Rh. bewarben sich ein Fuhrknecht und ein Arbeiter um die Hand einer Witwe. Als diese sich für den Fuhrknecht entschied, geriet sein Rival derartig in Wut, daß er ihn mit der Art niederschlug, so daß der Tod sofort eintrat.

Diebstahl von Schmucksachen. In Paris wurden der Marquise Angulo, der Mutter des dortigen spanischen Ge­sandtschafts- Attachees, in einem Hotel Schmucksachen im Werte von einer Viertelmillion Francs gestohlen.

Kai- Senkungen in Antwerpen. Am Südhafen in Ant­werpen stürzten die Erdmassen des Kais, nachdem sich das Gemäuer vorgeschoben hatte, in die Tiefe. Die Deckplatten der Mauern sind geborsten, die Wasserleitungen sind ge­platt, Bahngeleise und Kräne sind verschüttet und Lager­schuppen eingestürzt. Der ganze Kai mußte geräumt wer­den, die Waren sind fortgeschafft. Menschen sind zum Glück nicht zu Schaden gekommen.

+ Selbstmord eines Ehepaares. In der Forst am Spon dauer so wurde in in einem Berliner Warenhause al Wärter angestellter Mann mit seiner Frau tot resp. sterbeni aufgefunden. Sie hatten Lysol genommen, da sie des Tieb stals bezichtigt waren.

Ein Mädchenmord. In Gelsenkirchen fanden spielendi Kinder auf einem Speicher die noch warme Leiche der acht jährigen Tochter eines Bergmannes. Die Kleine war bard einen unbekannten Mann durch Versprechu. Jen auf Sen Speicher gelockt und dort später erdr.selt.

Strandung cines Getreidedampfers. Im Jem rn- elt ist der große englische Dampfer Quega" gestrandet. Er tam mit einer vollen Ladung Getreide v Petersburg ind war nach Rotterdam bestimmt.

Neues Erdbeben in Italien. Im südlichen Italien nehmen die Erdstöße kein Ende. In Cosenza stürzte das Telegraphenbureau ein; den Beamten gelang es, sich durch die Flucht zu retten. In vielen Ortschaften stürzten wieder Häuser ein, und der erschreckten Bewohner bemächtigte sich eine neue Banif. In Martirano stürzte ein ganzer erg in das Tal hinab und zerstörte eine Anzahl Gebäude. Auch wunderbare Rettungen kommen vor. So wurde im Bezirk Monteleone ein Bauer, der neun Tage verschüttet gewesen, lebend ans Tageslicht gezogen.

Entgleisung auf der Stadtbahn. In Newyork ent­gleiste ein Zug der großen Zentralbahn infolge falscher Weichenstellung. Eine Person fand ihren Tod, sieben wur­den verletzt.

Tages- Chronik. In den bayerischen Bergen ist nach längerem Regenwetter Schneefall eingetreten.

In der Nähe von Kassel wurde der vor den Augen seines Vaters spielende Sohn eines Bahnwärters vom Zuge überfahren und zermalmt.

In Leipzig stürzte die Frau eines Rechtsanwalts beim Fensterreinigen auf die Straße und erlitt lebensgefährliche Verlegungen.

Aus dem Gerichtsfaa!.

den Besitz des Korrekturbogens gelangt ist. Nach eingehen­der Verhandlung verfiel der Termin der Vertagung, weil der als Schreibsachverständiger geladene Dr. Meyer ein ab­schließendes Gutachten auf der Stelle nicht abzugeben ver­mochte.

frifur und Dutmode.

( Von unserer ständigen Korrespondentin.) Der erste Toilettengegenstand, der beim Wechsel der Jahreszeit angeschafft werden muß, ist der Hut. Es wird von künstlerisch empfindenden Frauen den Mitschwestern der Rat erteilt, eine Dame sollte eigentlich niemals ihre Hutform wechseln. Sie sollte herausfinden, welche Fasson am vorteilhaftesten ihr Gesicht zeigt, und bei der einmal ge­fundenen sollte sie zeitlebens verharren. Der Rat hat seine Berechtigung. Er wird sich aber schwer durchführen lassen. Oftmals wechselt das Aussehen einer Frau sehr schnell, so daß ein Hut, der im Sommer als kleidsam bezeichnet wurde, sehr bald sich als nicht mehr passend erweist. Außerdem er­fordert die leichte Sommerkleidung gewöhnlich eine andere Hutform als die schwerere Wintertracht, und endlich kann man den Winterſtürmen nicht die Formen aussehen, die im Sommer ihr gutes Aussehen bewahren. Wenn aber selbst alle diese Schwierigkeiten überwunden würden, so müßte es einer Frau doch sehr viel Mühe bereiten, jahrein, jahraus in den Geschäften die gleiche Hutform ausfindig zu machen. Denn nichts ändert sich schneller als die Hutmode. Sie hängt eng mit der Haartracht zusammen. In allen Zeiten war das falsche Haar im Toilettenzimmer der Frau heimisch. Bis vor nicht allzu langer Frist verfuhr man jedoch bei seiner Anwendung ziemlich planlos. Eine Dame mit ganz dün­nem Scheitel trug eine schwere Flechtenkrone. Umgekehrt sah man volles Vorderhaar und einen winzig fleinen Haar knoten im Nacken. Jetzt hat man sich darauf besonnen, daß auch bei der Anordnung des Haares eine gewisse Ueberein stimmung, eine Harmonie, beobachtet werden muß. Wer dünnes Vorderhaar hat, verdeckt es durch Aufstecken von künstlichem Vorderhaar, das auf einer Feder toupiert ist. Weil man das Vorderhaar tief in die Stirne hineinzieht, fann man mit geschickten Händen es vermeiden, daß man den fremden Besitz auf dem Haupte wahrnimmt.

§ Die abgewiesene Klage des deutschen Kronprinzen. Der Kreisausschuß des Kreises Dels hatte den deutschen S.-prinzen wegen seiner dortigen Besißung zu einer Kreissteuer von 5000 Mart veranlagt. Der Kronprinz hatte Einspruch dagegen erhoben und beantragte Freistellung von der Steuer als Mitglied des regierenden Hauses. Der Kreisausschuß hatte diesen Einspruch abgewiesen, und, das Oberverival­tungsgericht hat sich jetzt dieser Entscheidung angesch offen. § Der Trakehner Prozeß. In dem Wiederaufnahmever­fahren gegen den Lehrer Nickel wurde vor der 7. Straf­fammer in Berlin verhandelt. In der Beratung handelte es sich im wesentlichen um einen bei dem Angeklagten be­schlagnahmten Fahnenabzug, der sich als Korrekturbogen eines Artikels darstellte. Es fragte sich, von wessen Hand die Korrekturen herrührten und auf welche Weise Nickel in

Neuerdings zieht man die hochgestellte Frisur des Hinterhaares, die auf dem Scheitel türmt, der Nackenord. nung vor. Wer Zöpse hat oder geneigt ist, sich solche auf. zulegen, drückt sie flach an. Anstelle der Zöpfe windet man biele einzelne Haarsträhnen und schlingt sie zu einem großen, flachen Knoten. Das Vorderhaar brennt man wellenartig. Verschieden gestaltete Kämme, Nadeln und Spangen aus Schildpatt befestigt man in dem Haar. Nun auf einem derartig frisierten Kopfe können die kleinen dreieckigen Hoch­aufgeschlagenen Hütchen, die unter dem Namen Marquis­ferm im Handel erschienen sind, einen festen Halt finden. Auf einen sehr großen niedrig gesteckten Haarknoten können sich diese Hüte auch aufbauen, aber dann muß der Knoten ivirklich groß sein. Die Hüte sind nicht in ihrer fertigen Ferm zu haben, sondern sie werden immer erst nach dem Gesicht und Geschmack der Trägerin gebogen. Die hintere Krämpe eines solchen Hutes ist sehr hoch hinaufgeschlagen, in tiefe Falten gelegt und mit einer schleifenartigen Unter­garnierung aus Panne, einem Seidenstoff von sammet­artigen Aussehen, geichmückt. Der Kopf des Hutes bedarf auch nur geringen Ausputes. Scheinbar dringende Not­wendigkeit ist der große seitliche Siuz oder Vogel, der troz aller Anstrengungen und Ermahnungen der Tierschutzver­eine, die Vögel zu schonen, die Mode beherrscht. Welche Farbe modern ist, kann man gegenwärtig noch nicht mit Be­stimmtheit sagen. Wahrscheinlich werden Grün, Blau und Braun in ihren verschiedensten Abschattierungen sich um den Rang streiten. Einer großen Beliebtheit werden sich aller Wahrscheinlichkeit nad hellblaue Filzhüte für Erwachsene erfreuen. Sobald die Saison ein wenig vorgerückt sein wird, tauchen sicherlich neben diesen kleinen Uebergangs­hüten die großen Reynoldshüte auf. Die Malerei und namentlich die alte englische macht in dieser Hinsicht ihren Einfluß auf unsere Mode geltend.

Emma Neichen.

Vermischtes.

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Der König nien unternahm Bayonne. Auf d lizeibeamten we Haben Sie ein haupt einen fr

amte im strengi liche Chauffeur. Der Schuhman und begann zu

Alfonso von B San Sebastian den des bestürz grüßend an die Man muß genenlager bon japanisches Bl deat, und die rauschende Gef faffende Ertun heraus, daß me

Drahtlose Telegraphie im Seeverkehr. Die mit Apsa­raten für drahtlose Telegraphie ausgerüsteten Ozean­dampfer sind auf Reisen zwischen Europa und Amerika ununterbrochen mit dem Festlande in Verbindunt. Der Dampfer Campania" hat sogar am dritten Tage nach seiner Abfahrt von England auf eine Entfernung von 2880 Kilometer von der Station Cap- Cost an der amerikanischen Küste Telegramme aufgenommen, während er auch noch mit der englischen Station Poldhu in Verbindung stand. Noch zwei Tage vor der Ankunft in Newyork bestand eine völlig einwandfreie Verbindung mit England, obgleich die Ent­fernung nicht weniger als 3300 Kilometer betrug.

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Das Auto in der Wüste. Jetzt soll das Automobil seinen Einzug in die Wüste halten. Der Vertreter Eng lands in Aegypten, Sir Francis Wingete, hat einen be­sonders konstruierten Kraftwagen bestellt, der schwere Lasten durch die Wüste ziehen kann. Die Maschine hat bereits in Ergland auf einem Sandfelde die Probe bestanden. So wird denn das Kamel, das Schiff der Wüste", durch das Wüsten­Auto abgelöst werden.

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Eine wunderliche alte Sitte. In der Stadt Tiverton in Devonshire hat sich 700 Jahre lang ein eigentümlicher Gebrauch erhalten. Die Stadt litt früher an großer Wasser­not. Im Jahre 1205 wurde in ihrer Nähe eine Quelle angeschlagen, die so start ist, daß sie einen kleinen Fluß speist. Alle sieben Jahre nun zieht die Bürgerschaft von Tiverton mit dem Bürgermeister an der Spitze zur Quelle und geht den Fluß entlang, wobei die Bürger der Stadt das Recht haben, den Bürgermeister und die Spigen der Stadt in das Wasser zu stoßen. So geschah es auch jüngst wieder. Auch der Polizeiinspektor und der Polizeirichter mußten sich ein unfreiwilliges Bad gefallen lassen.

= Mondkrater auf Erden. Ein amerikanischer Gelehrter von der Hawarden- Universität teilte in einem Vortrage mit, daß er bei seinen Studienfahrten auf den Hawaii- Inseln in den dortigen Vulkanen bekannte Formationen gefunden habe. Sie seien nämlich genau dieselben, die er durch das Teleskop ostmals in den erloschenen Mondkratern beob­achtete.

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