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interviewen. Roosevelt indes lehnte das Interview ab Nunmehr ließ die Regierung die erwähnten Photographien mit der Dame konfiszieren. Die Bilder sollen unter der Hand zu hohen Preisen verkauft werden.

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[ Verspätete Anerkennung.] Der 69jährige kubanische Freiheitsheld Gomez ist nach einer Operation an Brand ge

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Die breiteste Oeffentlichkeit für deutsche Konsular­berichte über wirtschaftliche Fragen war vom Deutschen Han­delstag in einer Eingabe an den Reichskanzler als wünschens­wert bezeichnet worden. Man solle der Presse die Berichte, soweit irgend angängig, zugänglich machen. Das Auswärtige Amt hat nunmehr auch zugesagt, daß nur in Fällen, wo zwin­gende Gründe dafür vorliegen, der Abdruck in der Presse aus­geschlossen und die vertrauliche Behandlung vorgeschrieben wird. Staatssekretär Graf Posadowsky wird über diesen Bunft am 27. Juni noch eine eingehende Besprechung mit den Vorsitzenden des Deutschen Handelstages haben. Nicht unerwähnt darf bleiben, daß einzelne Handelskammern den Veröffentlichungen nicht besonders geneigt sind, da sie die Furcht hegen, daß ausländische Konkurrenten daraus für sich Nußen ziehen könnten.

** An die Spaziergänger. Eine häßliche Verunstaltung bon Wäldern und Ausflugsorten ist die Ausstaffierung mit Papierfezen, die von beschaulich genossenen Frühstücken und Picnics beredtes Zeugnis ablegen. Ist es denn eine so große Mühe, die Hülle des Freiluftmahles wieder in seine Tasche zu versenken, statt sie allen Winden preiszugeben? Die schlimmste Angewohnheit, vielleicht sogar Liebhaberei, ist aber die Gepflogenheit vieler sonderbarer Schwärmer, die Flaschen, deren Inhalt sie erquickt hat, an den Bäumen oder auf dem Boden zu zerschellen! Gewiß sind sich die wenigsten Leute bewußt, was für eine nichtsnukige Tat sie damit begehen, sonst könnten nicht überall die scharfen Scherben und Splitter des grünen Flaschenglases wie Giftzähne aus dem Boden unserer Wälder lugen. Das Papier bermodert schließlich und fügt niemandem Böses zu, aber die Splitter häufen sich an und drohen geradezu Unheil. Daß die Stiefelsohlen harmloser Wanderer zu Schaden Eommen, tönnte noch als Unterstügung gelten, daß aber biele arme Kinder, die vergnügt barfuß im Walde herum­Springen oder zu kargem Verdienst Beeren und Pilze suchen, sich ihre nackten Füße oft an den Scherben zerschneiden, ist eine leider selten gerügte Tatsache. Gerade die dem Wald. faum am nächsten Wohnenden, die Vorstadt- und Vororts. finder, denen der Wald als Spiel- und Tummelplatz zu gönnen ist, haben durch die herumliegenden Scherben am meisten zu leiden. Anschläge im Walde sollten das Publi fum auf das Gefährliche dieses Treibens aufmerksam machen und empfindliche Strafen den Ertappten androhen.

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Cokales.

20. Junt 1905.

Der Großherzog hat den außerordentlichen Professor der Physiologie Dr. med. Otto Frank zu München zum ordentlichen Professor in der medizinischen Fakultät der Landes- Universität, insbesondere für das Fach der Physiologie, den Gerichtsassessor Karl Dölp aus Darmstadt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Ulrichstein und den Gerichtsassessor Dr. Willy von Becker aus Darmstadt zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Homberg ernannt.

** Üeber den Besuch des Großherzogli sen Baares in Hohensolms wird noch geschrieben: Frohe Erwartung beherrschte die Bevölkerung Hohensomls in den legten Tagen und ließ sie in freudigfter Stimmung den Drt in ein Fefitagsgewand fleiden, das Großherzogliche Baar zu empfangen. Ueberall legten die Häuser, öffentliche wie private Fests mud an und überall wanden sich Girlanden durch Die Straßen, deren Bild durch die wehenden Fahnen in ben preußischen, hessischen und solmsischen Farben noch ein lebhafteres Aussehen bekamen. Kurz vor 1/23 Uhr wurde gemeldet, daß das Automobil mit dem Großherzog und der Großherzogin nahe und wenige Minnten später hielt es hier. Bürgermeister Huttel begrüßte das hohe Paar und gab der Freunde der Bevölkerung über den Besuch Ausdruck. Er erwähnte, daß die Großherzogin mehrere Jahre in Hohen­folme ihren Wohnsiz gehabt und sich ein dauerndes Dent. mal in den Herzen der Bevölkerung gesetzt habe. Er schloß Der mit einem Hoch auf das Großherzogliche Baar. Großherzog banfte dem Bürgermeister für den herzlichen Empfang und indem er ihm die Hand reichte, sagte er, daß er nun wohl öfters Gelegenheit nehmen werde, hierher zu tommen. Hierauf überreichten die Töchterchen des Bürger. meisters und des Pfarrers Schröder, jedes unter Vortrag eines fleinen Gedichtes, dem fürstlichen Besuch Blumensträuße. Alsdann begrüßte Forstassessor Kühbacher die hohen Herr­schaften namens des Hohensolmser Kriegervereins und brachte ein dreimaliges Hurra auf die Angekommenen aus. Darauf fuhren die hohen Herrschaften, überall von der Be­völkerung auf das lebhaftefte begrüßt, langsam durch den Drt nach dem Schloß. Auf dem Diener, das später dort stattfand, überreichte Landrat Dr. Satorius der Großher­3ogin ein prachtvolles Blumenarrangement. Am Sonntag erschienen der Fürst und seiner hoher Besuch auf dem Kirchweihplay, wo die hohen Herrschaften für allerlei Kurzweil der Jugend Sorge tragen ließen.

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*** Am Vormittag des 1. Juli begeht die Landes­Universität ihr Jahresfest durch ein Konzert.

*** Die Verdächtigung der hessisch- thüringschen Staatslotterie. Wir berichteten fürzlich, daß das Finanzminifterium gegen die Frankf. Neusten Nachr." Schritte eingeleitet hätte, weil sie ganz ungeheuerliche Be­schuldigungen gegen die Lauterkeit der Lotterie erhoben. Der betr. Artikel besagt furz folgendes: Ein Herr wollte bei einem Offenbacher Rollefteur für die 6. Ziehung eine fort­laufende Suite von 228 Losen faufen. Er fonnte aber nur 140 Stück erhalten, da der Kollefteur erklärte, 88 Lose jener Suite nicht mehr liefern zu fönnen. Der Mann gab sich damit zufrieden, war aber nicht wenig empört, als er nach er­folgter Bichung aus der Ziehungslifte ersehen mußte, daß auf seine 140 Lose nicht ein einziger Gewinn gefallen war, während die 88 Nummern, deren Herausgabe ber Kollekteur ausdrücklich verweigert hatte, sämtlich mit Gewinnen und

zwar zum teil recht namhaften, gezogen worden waren. Wenn es auch nicht sonderlich wunderbar erscheint, daß jemand auf 140 Lose nichts gewinnt, so liegt doch in der Behauptung, daß die fehlenden 88 Lose sämtlich mit Ge­winnen herausfamen, zweifellos die Beschuldigung des raffiniertesten Betrugs. Und eine derartige Beschuldigung spricht der Verfassea des Artikels auch noch dadurch aus, daß er sagt, er habe die Sache der Frankfurter Kriminals polizei übermittelt. Die Beschuldigungen sind aber ganz haltlos, denn solche umfangreiche Betrügereien zu inszenieren müßte ein ganzes Betrugsystem zu Sunde liegen. Zur Beunruhigung des Publikums ist desha 6 tein Grund vor­handen.

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* Zum Biebricher Raubmord erfährt der Rhein. Kur." aus Griesheim: die hiesige Polizei hat sichere An­haltspunkte bezüglich des Biebricher Mordes gewonnen, so­wohl hinsichtlich der Person des Ermordeten als der des Mörders. Sie immt an, daß der Ermordete identisch ist mit einem Ende Mai aus Griesheim verschwundenen italienischen Arbeiter, nach dessen Fortgang auch sein Freund plötzlich verschwunden war. Man vermutet in diesen beiden Italienern den Ermordeten und den Mörder.

* Nach dem Bericht der Zentralstelle für Obst­verwertung war das Geschäft in der Woche vom 12.- 17. Juni etwas besser. Es liefen einige bedeutende Angebote ein; größere Abschlüsse wurden jedoch nicht ge­meldet. Die Nachfrage ist befriedigend. Die Durchschnitts­preise betrugen per Zentner: Kirschen 20-25 Mt., Erd­beeren 40-70 t., grüne Stachelbeeren 12 Mt.

* Edle Rache. Vor etwa Jahresfrist trat ein wohlhabender Defonom des Dörfchens Sch. am nordwest­lichen Teile Oberhessens auf Veranlassung des Lehrers als inaftives Mitglied in den dortigen Kriegerverein ein. Vor wenigen Tagen erklärte er nun seinen Austritt mit der naiven Begründung: Ich trete aus dem Kriegerverein aus, weil mein Kind vom Schullehrer geschlagen worden ist. Hoffentlich nimmt sich der Lehree diesen Racheaft(!) nicht allzusehr zu Herzen.

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Hessischer Humor. Als das 2. Regiment jetzt Nr. 116 Kaiser Wilhelm II. bei Gravelotte ins Feuer fam, da rief der Regimentstambour Frank dem Hauptmann der Leibtompagnie Namstetter zu: Herr Haupt­mann, jegt blüht unser Geschäft!

Braunfels, 20. Juni. Gestern trafen der Groß­herzog und die Großherzogin in Begleitung des Fürstlich Lichschen Paares zur Besichtigung des Schlosses hier ein.

?? Frankenberg, 19. Juni. Liebe und Verbrechen. Eine unfelige Tat vollbrachte der unverheiratete Lehrer Mengel- Wiesenfeld in Roda, indem er die Tochter des Lano wirts Kinkel- Wiesenfeld niederstach. Troßdem das Mädchen, das eine schöne, frische Erscheinung war, erst Ostern aus der Schule entlassen worden, verfehrte der Lehrer schon damit. Am dritten Pfingsttage brachte er das Mädchen ohne Wissen der Eltern nach Marburg in Stellung, mußte es jedoch, da die ersteren es verlangten, wieder zurückholen. Freitag Abend gegen 11 Uhr fam er mit dem Mädchen in Roda an. Sein Vater und Bruder erklärten sich sofort bereit, das Mädchen noch in der Nacht nach Wiesenfeld zu­rückzubringen, während er( der Lehrer) da bleiben sollte. Anscheinend damit zufrieden, wollte er nur dem Mädchen die Hand zum Abschied reichen. In diesem Augenblick stach er ihm einen Dolch ins Herz, sodaß das Mädchen leblos zusammenbrach. In der Frühe des Samstags wurde zusammenbrach. Mengel verhaftet.

** Nieder- Ofleiden, 19. Jani. Unsere Hochdruck­wasserleitung ist nahezu vollendet. 40 Haushaltungen verfügen bereits über fertige Leitungen.

* Alsfeld, 19. Juni. Zum Kreiskasserechner ist Otto Etling gewählt worden.

XMainz, 19. Juni. Sonntag wurde hier der Schüßen­tag des Mittelrheinischen Schützenbundes abgehalten, auf dem 29 Vereine durch 60 Delegierte vertreten waren. Der Bund zählt gegenwärtig 56 Vereine mit 3197 Mitgliedern.

§ Neckargartach, 19. Juni. Ein schrecklicher Mord ist hier an der Familie Bulldinger begangen worden. Der Tat verdächtig ist ein gewisser Mogler. Auf die Ergreifung des Mörders ist eine Belohnung von 500 mt. gesetzt.

Der Verband der Vereine Kreditreform Der Verband der Vereine Kreditreform zu Leipzig

hat seinen Jahresbericht auf das Geschäftsjahr 1904/05 foeben herausgegeben. In seinem ollgemeinen Teil äußert er sich über die Geschäftslage, die als befriedigend geschildert wird. Weiter behandelt der Bericht die wichtigsten das Kredit­und Zusammenhang damit das Auskunftswesen be­treffenden Fragen. Besondere Beachtung verdient auch das Kapitel Mittelstand", worin ausgeführt wird, daß ge rade dieser besonders hart von Verlusten aus der Kredit­gewährung getroffen wird. Diese auffallende Erscheinung wird darauf zurückgeführt, daß in diesen Kreisen bei den Ausgaben für die Sicherung des Kredits vielfach noch nach dem Grundsaße verfahren wird: Je billiger, desto besser! während der Mittelstand beispielsweise inbezug auf das Submissionswesen die verständige Anschauung vertritt, daß Leistung und Gegenleistung in einem richtigen Verhältnis zu einander stehen müssen. Von Interesse ist auch der Ver gleich unseres Auskunftswesens mit dem im Auslande, ins­besondere in den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Der Bericht weist darauf hin, daß manche Kategorie von Personen oder Firmen bei uns Kredite beansprucht und er­hält, bei der im Auslande weder das eine, noch das andere der Fall sei. Es wird bemängelt, daß gegenüber dem Recht auf Kredit, welches jedermann bei uns zu haben glaube, nicht auch überall das Bewußtsein der Pflicht vorhanden sei, über seine Verhältnisse genügenden Aufschluß zu geben. Nach dem statistischen Teil des Berichtes gehören dem Ver­bande 367 Vereine und 377 Filialen und Vertretungen im In- und Auslande an, in denen ca. 1700 Personen be schäftigt werden.

Wie bekannt, erstrebt der Verband eine größere Nußbar­machung behördlicher Aufzeichnungen für die Zwecke der Auch für eine Veröffentlichung der Krediterfundigung. Konfursablehnung wegen Mangel an Masse ist der Verband beim Reichstag, leider bis jetzt ohne Erfolg, eingetreten. Gegenüber den von der Regierung gegen den Antrag des Verbandes angeführten Gründen weist der Bericht darauf hin, daß sich aus der Statistik ein fortgesettes Zurückgehen der Zahl der eröffneten Konkurse und ein Steigen der Ronfursanträge, die wegen mangelnder Masse abgewiesen werden, ergibt. Der Bericht glaubt, diese Eischeinung zum großen Teil darauf zurückführen zu dürfen, daß die Schuldner, über deren Vermögen mangels Masse das Konkursverfahren nicht er eröffnet wird, in der Weise einseitig begünstigt werden, daß die Abweisung des Konkursantrages nicht öffent­lich bekanntgegeben wird. Dieser Zustand bildet gewisser maßen einen Anreiz für diejenigen Schuldner, deren Masse zwar gering, aber immerhin noch so groß ist, daß sie zur Eröffnung des Konkursverfahrens ausreichen würde, alles aufzubieten, um ihre Aftiven so zu vermindern, daß der etwaige Antrag auf Konkurseröffnung wegen mangelnder Die hierzu berufenen Masse abgewiesen werden muß. Organe werden gut tun, der hier besprochenen Erscheinung ihre volle Aufmerksamkeit zuzuwenden.

Literariscbes.

Landeskunde des Großherzogtums Hessen, von Kreisschulinspektor Pfaff in Alzey, ist in 3. ver­besserter Auflage erschienen. Preis 60 Pfg. Für Schüler ist dieses Buch von großem Nußen.

Siegener landwirtschaftlicher Wetterbiens. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 21. Juni. Heiter, später zunehmende Bewölkung,

wärmer.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Batholische Gemeinde. Mittwoch, den 21. Juni.

Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.

17

Donnerstag, den 22. Juni. Fronleichnamsfest.

Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion.

19

Uhr: Die zweite heil. Messe. Militär­gottesdienst mit Predigt. Borm. von 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 22 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht.

Marktberichte.

lekes, 20. Juni. Auf dem heutigen Wochenmarit tosteten Butter par fb. 0.90-1.00 Mt., Sühnereie: per Stüd 5-6 Bfg., Enteneter St. 6-7 Bf., Käse per St. 6-8 Bfg., Käsematte 2 St. 5-6 fg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Pfs., Tauben per Paar Dt. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stück 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 fg., Ochsenfleisch per Pfb. 70-72 fa, Rindfletsch per fb. 62-68 Pfg. per fe. Schweinefleisch 70-80 ig. Schweine fleisch gesalzen per fund 0.84 Bfg., albfleisch per fb. 70-74 Pfg. Hammelfleisch) per fb. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 kilo 7.50 6. 800 Mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 f. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Bentner 0,00.- 0.00, Kirschen per Pfd. 30-35 Pfg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Martizeit überhaupt nicht, und während der ersten dret Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden.

Frankfurt a. M., 19. Juni. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr 18.65-18.85, furhessischer Mr. 18.65-18.85 Roggen, hiesiger mr. 15 80-16.00, russischer mr. 15.57-16.00 Gerste, hiesige Mr. 17.80 bis 18 00, Pfälzer Mt. 18.25 bis 18.50, fränkischer Mt. 17.80.- 18.25, Riedgerste Mt. 18.25 bis 18.50 Hafer, htestger und Wetterauer Mt. 15.00-15.50, furhessischer Mr. 00.00-00.00, bay­erischer Mr. 15.00-15.50, Mais, Mixed Mr. 11.90-12.25. Alles pro 100 Kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 26.75-27.75, feinere Marken mr. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mr. 26.00-26.50 hiesiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken Mr. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mt. 19.00-19.50 feinere Marten Mr. 20-20.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 22. bis Weizen­schalen Mt. 5.25-5.50, Weizenkleie Mt. 5.25--5.50, Roggenfleie mr. 5.80-6.00, Weizenfuttermehl Mr. 6.75-7.50.

23.23, do. 1 Mr. 20.25–20.75, bo. 2 Mr. 16-17.00.

Die

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Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisaj und Brotpreise am 19. Juni 1905.

Ochsen Kälber Schweine

Höchste Schlachtviehpreise

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Fleischpreise in Gießen

50 kg Schlachtgewicht 74-75 M./ kg 70-80 Pf.

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Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betde in Gießen.

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