Den Sommer Hine
Jimi nicht an de
mit dem deutsch
nd ist zu einem
Ein mysteriöser Selbstmord. In einem Hotel im Westen Berlins haben sich zwei Krankenpflegerinnen gemeinjant urch Gift das Leben genommen. Sie hatten in der Nacht bort Quartier genommen, und am nächsten Tage fand man He tot in ihrem Zimmer. Mit Morphiur: hatten sie sich
Die Königin wure pergiftet. Nach den bei den Leichen vorgefundenen Geldrt" von der gesamten mitteln können materielle Sorgen nicht die Ursache zu dem en. In Begleitung elbstmord gewesen sein. Möglicherweise hat es sich um inzessin Maud, Prin eine Liebesgeschichte gehandelt. nemarf. Im Oper In den Flammen umgekommen. In Fleien in Schles
orstellung statt.
stag
Berlin, 18. März. onialetats boll
wig- Holstein brannte das Haus eines Schiffers nieder, während dieser mit seinem Fahrzeug auf See war. Die Frau murde derartig von dem Feuer überrascht, daß sie sich nicht mehr zu retten vermochte und mit ihren beiden Kindern bon fünfzehn und zwölf Jahren elend verbrennen mußte. Pokers Nachfolger. Auch in Berlin, wo man den
losigkeit des Hauses Boter- Spielern so lange durch die Finger sah, wird neuerwerten Gesichtspuntte dings scharf aufgepaßt, um das Spiel zu hindern. Aber die ünz- und Bankwesens Anhänger des Poferns wußter sich zu helfen. Sie ersannen g durch Dentschriften ein neues Glücksspiel, das sie Bufauf" nannten. Es unter. entrumsabgeordneten scheidet sich nur unwesentlich vom Pokern, und die Unterüber zu führen, de schiede bestehen darin, daß die Neulinge von den erfahrenen esetzgebung nicht mi3ufauf"-Spielern noch gründlicher gerupft werden können. Kolonieen eigentli Da der Zukauf" auch nichi auf der Liste der verbotenen Ferner bemängel Glücksspiele steht, konnten seine Anhänger bislang ihrer Beentionierten Deut gierde damit Genüge leiſten. Neuerdings sind aber die
teurer jeien als nat
Stübel verteidi
n allgemeinen, m fferich und im einzelnen zuri auung gewinne
hervorzuhebe Südekur uch in Ostafrit freifonservative echtigung dieser ich bemerkenswe Dr. Stübeln
Lofalinhaber bereits gewarnt worden, das neue Spiel zu dulden, En es sich unzweifelhaft um ein Glücksspiel handele.
Lokales.
20. März 1905.
** Erledigt: die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hemmen. Mit der Stelle ist Organisten- und Lektordienst verbunden. Dem Herrn Grafen zu Schlitz gen. von Görg steht das Präsentationsrecht zu ihr zu.
** Bahnprojekt Leinefeld- Treysa. Die Forderungen für Budgetkommission des preußischen Abgeordnetenhauses beBudgetfommission des preußischen Abgeordnetenhauses be. Gompagnien. As will igte für den Ausbau der Strede Deinefeldreyfa Igelten our fit the 800 000 Wt., nach bem der Gisenbahnminifter erflärt hatte,
Enzelnen Gegenden
erdrückung man red: Nevenbahn Hersfeld- Alsfeld nicht beeinflusſſe.
daß die Verbesserung dieser Strecke den Bau einer
für Togo nahm de Missionare gegen die
-Kolonialdirektor
tt Stadttheater in Gießen. Es sei nochmals tt Stadttheater in Gießen. Es sei nochmals nungünſtiges Urteil auf die morgige Aufführung von" Altheidelberg" hingewiesen, die als Benefiz für Frl. Marga Ruf in Szene geht. Mit der Aufführung dieses Stückes sowie mit bem Frl. Ruf bewilligten Benefizes dürfte den Wünschen bieler Theaterfreunde entsprochen wordeu sein.
ant
die Kolonieen, gab zu,
borgekommen seien, die Schubgebiete mit
Gastwirtsgewerbe Krystallpalast feier on Sachsen war i und b. Seyden zig eingetroffen. den Anhängern iste für Zeichnung beträchtliche Sur für die Gräfin er italienische An , einem Intervi nenen Verhandlun o daß es kaum n Der König Fried re Verwicklungen Die Sperrung Bregel bedeuten, n wäre, weil
gten. Inzwischen i fin Montignoso d rzt Garnier in Par higkeit der Gräfin o prochen hatte, f furz vorher das le zeidmet hatte.
weit gefaßt, baf zwar zum let onft würde er in der Gielsmile
und zum Baaften St."
Haftbefehle
wollen Sie ich laffe
te der Gelmille zum Brengige ge aß einer und fein ner Bursche, wäreft
Dig night in our
lte jet Dein unge
Dir ein paar Efele
•
Knaup Klein- Karben, den 2. Ehrenpreis des Grafen SolmsRödelheim für beste Leistung im Wassergeflügel Lehrer Presser Hofheim, den 3. des Grafen Oriola für beste Leistung in Hühnern Forstwart Simon- Ehrings. hausen, den 4. des Freiherrn von Leonhardi- Gr. Karben für beste Leistung in Nughühnern Ph. Södler- NiederGemünden, den Ehrenpreis der Stadt Friedberg für die beste Leistung in Tauben H. Keller- Assenheim. Außerdem wurden noch verteilt: 33 Ehrenpreise, 20 erste, 46 zweite, 58 dritte Preise und 74 lobende Anerkennungen. Weitere Preise bezw. Ehrenpreise erhielten: Söbler- Nieder- Gemünden, Högg- Klein- Eichen, H. Maus- Ruppertenrod, Radetzky- Lich, Burg- Ruppertenrod, Rohn- Ruppertenrod, Müller- Henriettenhof, Schäfer- Gießen, Engel- Birklar, Kemmer- Zeilbach, Forstwart Simon- Ehringshausen, Thießen- Nieder- Gemünden, Wilhelm Mayer- Gießen, Fr. Becker- Gießen, L. Hanau Gießen, Hoffmann- Dorfgül, Kömpf- Elpenrod, Theodor Stein- Grünberg, Johannes H. cker- Gießen, K. Seller Lich, Friedrich Jockel 1.- Günberg, Dr. med. Binto- Sirtorf, Lehrer Dörr- Lehnheim, Lehrer Seipp- Beltershain, NaumannLaubach, Otonomierat Hofmann- Hof- Güll, Rudolf- RitterGrünberg, L. Chrift- Neumühle bei Grünberg, Bürgermeister Heller- Lich, Möll- Laubach, Stoll- Rindmühle bei Hungen; für Tauben: Bürgermeister Heller- Lich, K. Albach- Lich, Big Laubach, Schwieder- Gießen, Södler- Nieder- Gemünden, Rich. Franz- Queckborn, K. Appel II.. Ulrichstein; für Eier: C. Luh Leihgestern; für Vögel: Aug. Felsing- Gießen; für Kaninchen: Schmidt- Friedberg. Am gestrigen Nachmittag fand bei Gastwirt Bieger eine Generalbersammlung des Verbands oberhessischer Geflügelzüchtervereine unter dem Vorsitz des Lehrers Anaup Klein Karben statt, an der die Vertreter der 9 Verbandsvereine teilnahmen. Der Verband beschloß die Beteiligung an der landw. Landes- und Jubiläumsausstellung zu Mainz. Der Geflügelzuchtverein ausstellung zu Mainz. Gießen 1903 hatte sich zur Aufnahme in den Berband angemeldet. Er wurde bebeutet, fich an einen anderen Berbandsverein anzuschließen, daß ſchon der Verein Gießen 1897
*** Samstag Abend hielt der MaschinenbauerGesangverein Gießen in der Turnhalle unter zahlreicher Beteiligung sein 21jähriges Stiftungsfest ab. Nachdem Herr Kreis amts- Bureauvorsteher Schiffnie in längerer Ausführung die Entstehung und Entwicklung des Vereins dargelegt hatte, sprach Fräulein Helene Wißner einen schwungvollen Prolog. Und dann setzten die gesanglichen Vorträge mit dem von etwa 80 Sängern unter Orchesterbegleitung vorgetragenen Chorlied, Das deutsche Lied" ein, dem ein donnernder Betfall folgte, rin Beweis, daß diese Gernhardt'sche Komposition immer wieder vollen Anklang findet und leg te Zeugnis von der Liebe ab, mit dem das Lied sich eine schnelle Bahn geschaffen. Die sich daran anschließenden Lieder, unter denen sich auch mehrere recht hübsche Damenchöre befanden, erzielten gleichfalls volle Amerkennung und vervollständigten noch den guten Gindruck. Aber nicht nur gesangliche Darbietungen hatte das reichhaltige Programm vorgesehen, sondern vielmehr durch theatralische Aufführungen für weitere Abwechslung gesorgt. Besonders geftel unter diesen das Singspiel Der Liebestrant" und das Duett„ Die beiden MüllerDie gefellen", das stürmische Heiterkeit hervorrief. britte Theater- Nummer, das Genrebild„ Sachsen in Breußen" war nicht minder berufen, das Auditorium ständig im Lachen zu behalten. Man muß den Darstellern wirklich vollen Beifall spenden, da an den Stellen, wo der Text nicht so ganz ziehen wollte, umso toller die Mimik war. Im dritten Teil des Programms waren es die beiden Männerchöre Zwet Blümlein" von Bault und Im Buseckertal" von Gernhardt, welche vorgetragen vom festgebenden Verein, ihre Wirkung nicht verfehlten. Das Mozart'sche Wiegenlied, gesungen bom Damenchor, bildete den Schluß der Aufführungen. Der Tanz trat nachdem sofort in Aktion und hielt die Anwesenden bis zur Morgenstunde fröhlich beisammen. ] Gestern feierte der Stadtverordnete Carl Orbig Gießen seinen 60. Geburtstag. Der Gesangverein ,, Eintracht" er freute das Geburtstagsfind am Vorabend des Geburtstages durch ein Ständchen, der Verein der Gastwirte überreichte einen Regulator und die Filiale des Metallarbeiter- Verbandes einen Rohrsessel.
n Wetzlar. Hier ist die Errichtung einer Volksbadeanstalt projektiert. Von einem großen industriellen Werke find bereits 20000 Mt. dazu gezeichnet und weitere 10000 mt. in Aussicht gestellt, wenn sie zur Ausführung kommt. * Wetzlar. Der rheinische Provinziallandtag bewilligte für den weiteren Ausbau des Weglarer Doms als weitere Beihilfe 100 000 f., zahlbar in 5 gleichen Jahresraten.
nfinniger Wut ja ort die beiden Herr eg". Wirt ganz gemüt Bum falten Ha e nur allein. Sau hit einem jeden Ga Herren haben, hol erbei". Neumeper,
berftehen Sie mid zur Antwort, zeige
ob fie tatfaglige
nügt fchon, obgleid nicht veröffentli
Friedberg, 19. März. Die Oberhessischen GeHügelzüchtervereine halten gegenwärtig in dem geräumigen Saalbau ihre 5. Verbands- Geflügel- Ausstellung unter dem Protektorat des Großherzogs ab. Die Ausstellung ift von allen Geflügelrassen, Vögeln, Maschinen, Geräten usw. reich beschickt. Ein zahmer Storch erregt besonderes Interesse. Der Ausstellungs- Katalog enthält 378 Nrn. Die Eröffnung der Ausstellung erfolgte durch Kreisrat Fey im Beisein des Landes ökonomierats Müller- Darmstadt, des Bertreters der Provinzialdirektion Kreisamtmann Hechler Gießen, der Bürgermeister Stahl- Friedberg, Mühlschwein Vilbel, Kaiser- Bad Nauheim und des Dekonomierats SchlenkeFriedberg. Die Prämiierung fand bereits Freitag Nach. mittag statt. Den 1. Ehrenpreis des Großherzogs für die beste Gesamtleistung in allen Abteilungen erhielt Lehrer
dem Verband angehört. Ferner fand Beratung über die Berteilung der Mittel statt, die der landwirtschaftl. Provinwilligt hat. Zum Schlusse sprach der Vorsitzende der fürzlich zialverein zur Hebung der Geflügelzucht in Oberhessen behier gegründeten oberhessischen Geflügel- Mast= und Verwertungs- Genossenschaft, Otonomierat Schlente. Der Verband steht der Genossenschaft ſehr ſympatisch gegenüber, und die Vorsißenden des Verbands werden ersucht, in Sachen der Genossenschaft Mitglieder zu werben.
-bd Herborn, 16. März. Auf dem heute abgehaltenen 2. diesjährigen Markt waren aufgetrieben 400 Stück Rindvieh und 410 Schweine. Es wurden bezahlt für Fettvieh und zwar Ochsen I. Qual. 71 bis 73 Mt. II. Qual. 68 bis 70 Mt. Kühe und Rinder I. Qual. 65 bis 66 Mt., II. Qual. 58 bis 60 mt. per 50 Kilo Schlachtgewicht. Auf dem Schweinemarkt fosteten Ferkel 60 bis 70 Mt., Läufer 75 bis 85 Mt. und Einlegschweine 90 bis 120 Mr. das Paar.
K Frankfurt a. M., 19. März. Ein 93jähriger Angeklagter wurde dieser Tage wegen Untreue von der hiesigen Straffammer zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt.
Großherzogliches Oberkonsistorium um Aufhebung des Oberkonsistorial Ausschreibens vom 12. Mai 1874, die Ausführung des Gesetzes über das Volksschulwesen im Großherzogtum Hessen(§ 19 der Dienstpragmatik) betreffend, zu ersuchen und damit die Geistlichen von der Verpflichtung, den Vorsiz im Schulvorstand zu übernehmen, bezw. weiter zu führen, zu entbinden.
Hierauf tritt Vertagung auf Montag Vormittag 10 Uhr ein.
Aus dem Gerichts[ aal. Strafkammer.
Gießen, den 17. März 1905. Wegen Urkundenfälschung und Betrug hatte sich der Kaufmann Wuhelm Simon von Vilbel zu verantworten. Er hat im Verlaufe eines Jahres 25 Wechsel in Gesamthöhe von 6000 f. gefälscht. Seine schlechte Vermögenslage gab ihm Veranlassung zu seinen Straftaten. Im Laufe der Untersuchung fand man bei ihm eine Anzahl Wechselformulare, auf die er bereits falsche Namen gesezt hatte, sodaß er bei Bedarf nur den Betrag beizufügen brauchte. Der Angeklagte ist in vollen Umfang geständig, weshalb bas Gericht ihm mildernde Umstände zubilligte, was ihn vor dem Zuchthaus bewahrte Eine hohe Strafe wurde jedoch für angezeigt erachtet, die mit 2 Jahren Gefängnis bemessen wurde. Ein Monat der erlittenen Untersuchungshaft wurde auf die Strafe angerechnet. Weiter wurde gegen den Brennereileiter Konrad Seip von Stammheimwegen Vergehens gegen das Branntweinsteuergesetz verhandelt. Bereits im veiflossenen Jahre wurde der Angeklagte zu 1258,80 f. und 128,47 Mt. wegen Defraudation bezw. Kontravention verurteilt. Damals wurde mit ihm ein Brenngehilfe abgeurteilt, bezüglich dessen das Erkenntnis die Rechtsfraft beschritten hat. Seip verfolgte Revision und das Reichsgericht hob das Urreil wegen eines Formfehlers auf. Einen Grund Freisprechung eintreten zu lassen, lag für das Reichsgericht nicht vor. Nach den heutigen Beweisaufnahmen scheinen die Dinge noch genau so zu liegen wie früher, sodaß eine Verurteilung eintreten dürfte. Die Beratung des Urteils wurde ausgesetzt und Termin zur Entscheidungsverkündung auf nächsten Freitag Vormittag 8 Uhr anberaumt.
Stadttheater in Gießen.
Hans Huckebein.
Schwant in 3 Aften von Ostar Blumenthal und Gustav Kadelburg.
Unsere berühmte deutsche Schwant. Compagnie- Firma Blumenthal& Kadelburg macht" in ihren Erzeugnissen in dem„ Hans Huckebein" wieder einmal ganz ausgezeichnet. In toastem Wirbel tollen und fliegen die Situationen und Berwicklungen durcheinander. Das Schicksal hört auf zu sein an seine Stelle tritt die schrankenloseste Willkür des Zufalls und die Dichter vermögen nur dadurch das Stück vor förmlicher Anarchie zu retten, daß sie alles über den Leiften der Schablone schlagen und so ein gewisses gleichmäßiges Licht über das Ganze tonzentrieren, das nur ab und zu zur Erhöhung des Effekts von dem bengalischen Schein eines aufflackernden Bizchen unterbrochen wird. Hauptakteur ist der böse Kinematograph, der die böse Laune hat, im übrigen durchaus tugendhafte Chemänner auf ihren tlemen Abstechern festzuhalten. Der Reihe nach müssen sie daran denten: Herr Martin Hallerstädt( Hans Huckebein), Fürst Boris Mensly und Herr Waldemar Knauer. Daneben handelt das Stück natürlich auch von Ehescheidungen, bösen Schwiegermüttern und guten Freunden, sodaß die Signatur des deutschen Schwantes vollkommen flar gezeichnet ist. Der reiche Beifall, den das gut besetzte Haus gestern Abend der Herrn de Giorgi zum Benefiz gegebenen Aufführung vorgespendete, galt deshalb auch mehr der guten Darstellung als dem Schwanke an sich.
K Mainz, 19. März. Wie es heißt, werden uns am 1. Juli d. J. unsere hellblauen furhessischen Husaren ( Regt. Nr. 13) verlassen Sie siedeln nach Diedenhofen über, während das jetzt dort in Garnison liegende Magdeburgische Dragonerregiment Nr. 6 hierher verlegt wird.
§ Mainz, 19. März. Als Ausstellungsplatz für die im Herbst dahier abzuhaltende landwirtschaftliche andes- und Jubiläums- Ausstellung ist jetzt endgültig ein durch den Rhein getrenntes Terrain bestimmt worden, da alle anderen schlagenen Pläße zu weit von der Stadt abliegen. Die Erzeugnisabteilung, die wissenschaftliche Abteilung, die Bienen-, Geflügel-, Fisch- und Forstabteilung, ferner die landwirtschaftlichen Maschinen und Geräte werden in die Stadthalle und auf den anschließeuden Meßplaz und Brückenplaß mit Anlage und einem Teil der Rheinpromenade und des Rheinquai gelegt werden. Die Ausstellung von Kindern, Pferden, Schweinen, Schafen und Ziegen mit der Festtribüne und dem großen Vorführungsring samt Rennbahn tommt auf die am andern Rheinufer gegenüber gelegene Mainau zu liegen. Die beiden Ausstellungsplätze werden mit Restaurants ausreichend versehen und durch einen eigenen flotten Schiffsverkehr verbunden werden, so daß sie eine einheitliche Ausstellung bilden und mit einer Eintrittskarte zusammen besucht werden können.
** Darmstadt 18. März. Die 7. Sigung der VII. ordentlichen evangelischen Landessynode wurde, nach der„ Darmstädter Zeitung", heute Morgen 91 Uhr, durch den Präsidenten D. Stamm eröffnet. Die Vorlagen Großh. Oberkonsistoriums, betreffend Abänderung der Kirchengefeße, die Versehung der evangelischen Geistlichen in den Ruhestand und die Festsetzung der Ruhegehalte betreffend, die allgemeine geistliche Witwenfasse betreffend und die Auszahlung der Pfarrgehalte betreffend, finden in 2. Lesung ohne erhebliche Debatte Annahme. Das Gesuch der Dekanatssynode Rodheim, Diäten der Dekanatssynodalmitglieder betreffend, findet nach Debatte Annahme.( Es handelt sich dabei um Gewährung von 4 Mt. Diäten an die am Ort der Abhaltung der Dekanatssynode wohnenden Mitglieder). Der Vorstellung des Pfarrers i. P. L. Hofmann zu Gießen, anderweite Regelung seines Ruhegehaltes betreffend, wird keine Folge gegeben. Eine längere Debatte entsteht über die Eingabe des Dekanatsausschusses Reinheim wegen Einschränkung der Feldarbeiten an Sonntagen, während der Erntezeit. Schließlich findet ein von Syn. Dr. MeliorAlsfeld beantragtes Ersuchen an Großh. Oberkonsistorium Annahme, bei den zuständigen Stellen mit Nachdruck auf eine strenge Beobachtung der bestehenden Bestimmungen hinzuwirken. Ein bei der Synode eingegangener Antrag der Synodalabgeordneten Stamm( Stockstadt), Bernbeck, Schmidt und Dr. Lucius, den Vorsiz im Schulvorstand betreffend, lautet:
Herr de Giorgi gab den Fürsten Boris Mensly in lebensvollem Spiel, den feudalen Beigeschmack in reizender Weise dabei betonend und den Weltmann, der die Lücken seines Wissens mit der Manschette auszufüllen versteht, vorsichtig andeutend. Die von ihm im ersten Att gesungene Einlage Lob der Frauen" verdient ebenfalls Erwähnung, besonders hinsichtlich der flaren deutlichen Aussprache, die sogar manchem Opernsänger zu empfehlen ist. Herr de Giorgi erntete mehrere recht hübsche Blumenarrangements. Mit der Titelrolle war Herr Andreas beschäftigt, der den unglücklichen Martin Hallerstädt, gegen den sich alle Umstände stets verschworen haben, mit feiner Schattierung durchzuführen wußte. Frau Gartner hatte ihrer Frau Hildegard all' die kleinen Züge verliehen, die eine getränkte, eifersüchtige und etwas verzogene, junge Frau auf sich zu vereinigen vermag, während Frl. Ruf sich in ihrer Martha Wendel wieder durch recht frisches Spiel auszeichnete. Sehr sauber hatte auch das Ehepaar Knauer, das von Herrn Conradi und Fri. Jenny dargestellt wurde, seine Rollen ausgearbeitet, Herrn Linzens Kraftmensch dagegen war vielfach nicht martig genug, wenn schon seiner Handschuhnummer man es glauben mußte, daß sie für fein Sammeipfötchen bestimmt. Recht gut dem Leben abgesehen hatte aber Frl. Se esemann ihr Hausmädchen und gleichfalls taten Herr Eckhardt( Schausteller Lindmüller) und Herr Ellen ( Buchhalter Diet) ihr möglichstes, wenn letterer seine Rolle auch etwas weniger jugendlich hätte auffassen können.
G. H.
Steßener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 21. März. Zunächst noch trocken, und heiter, später windig, Trübung und stellenweise bereits geringer Regen ( besonders in Rheinhessen), wärmer.
( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Berantwortlia: für die Politik und den Inseratenteti Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betde in Gießen.
Ueber den Bezug von Serien- Losen findet der Leser in heutiger Nummer einen Prospekt, welcher Liebhabern über Näheres Auskunft giebt.


