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Lokales.
20. Januar 1905.
*** Am Mittwoch, den 25. d. M. vormittags 129 Uhr beginnend, findet eine Sigung des Provinzial Ausschusses der Provinz Oberhess n mit folgender Tages Ordnung ftatt: 1. Antrag auf Entziehung der Genehmigung zum Gewerbebetrieb gegen die Hebamme Guthmann zu Jibenstadt. 2. Klage des Ortsarmenverbandes Düdelsheim gegen den Ortsarmenverband Eckartshausen wegen Ersatz von Kosten der Unterstützung des Christ an Schildger von Eckartshäusen. 3. Die Verlegung der Haltestelle von Ranstadt; hier die Enteignung von Gelände.
-h- Eine Kreistonferenz der Bürgermeister des Kreises Gießen findet fommenden Montag, den 23. Januar, mittags 12 Uhr im Lenz'schen Felsenkeller" zu Gießen statt. Auf der Tagesordnung stehen folgende Bunfte: 1. Reform des Ortsgerichts- Gebührenwesens; hier schriftliche Zusammenstellung der Vorschläge. 2. Bezahlung der Sterbefalls- Berichte. 3. Das Ortsgericht als foftenJose Auskunftei für die Notare.- 4. Bezahlung aller Formularien der Bürgermeisterei und der Ortsgerichte durch Gemeinden und Staat. 5. Vergütung für staatliche 6. Das neue FeldPolizei und Staatsanwalts- Mithülfe. und Forststrafgesetz. 7. Das neue Forstverwaltungsgesetz. 8. Erhebung eines einmaligen Jahresbeitrags. 9. Vertreter Wahl zu der Frankfurter Bürgermeister- Versammlung. 10. Algemeine Aussprache.
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** Am Mittwoch ist der Senior der hessischen evang. Geistlichen, der Pfarrer emer. Gustav Hammann in Gießen verschieden. Die Beiseßung erfolgt morgen zu Hattenrod.
*** Hudde ist gestern Donnerstag den ganzen Tag, von Morgens bis Abends, durch Untersuchungs. richter Wehner bernommen worden. Er bleibt dabei, daß er an dem Heldenberger Mord nicht beteiligt ist. Sein Verhalten ist ein ruhiges; die Gefängnisluft hat ihn aber doch schon mitgenommen; er ist bereits etwas abgemagert und das Geficht zeigt eine starke Blässe. Heute am Freitag, wurden an Ort und Stelle im Vilbeler Bezirk, mehrere Zeugenbernehmungen vorge=
nommen.
** Morgen Samstag Abend feiert der Gernhardtsche Zither- und Mandolinenchor Gießen in der Turnhalle sein Stiftungsfest. Nach dem uns vorliegenden Programm wird das Fest sich in großen Zügen bewegen. Außer Gesamtchören sind auch Vorträge für Frauen- und Mandolinenchor, sowie ein Streichquartett vorgesehen. Auch eine Theater- Aufführung fehlt nicht. Da der Zither- und Mandolinenchor über einen großen Freundeskreis verfügt, fann ihm für morgen ein zahlreicher Besuch mit der größten Bestimmtheit in Aussicht gestellt werden. Einen besonderen Neiz wird auch der Ball ausüben.
A Pelzhändler Kretschmar zu Gießen hat gestern gelegentlich der Ablieferung zweier umfangreicher Bestellungen an die Fürstin zu Lich der Braut unseres Landesherrn eine recht nette Arbeit zum Geschenk gemacht. Es ist das ein Fußbänfchen, auf welchem mit verschiedenartigen Belzeinlagen neben dem Monogramm E. u. 2. das Großherzogliche und das Fürstliche Wappen sich befinden Prinzessin Eleonore, die Fürstin wie auch der später herbeigerufene Großherzog waren über das selbstverfertigte Geschenk sehr erfreut, so daß Herr Kretzschmar als Anerkennung sofort eine weitere Bestellung von unserem Landesherrn für feine Braut gleich mitbekam.
Das ehemalige Restaurant Kaisergarten am Seltersweg zu Gießen wird bald verschwunden sein. Nach dem Tode des Eigentümers, des Studenten Busch, ging das ganze Anwesen bekanntlich durch Kauf an Herrn Bauunternehmer Winn über. Derselbe läßt nun gegenwärtig das Haus niederreißen, um mehrere moderne Geschäftshäuser an derselben Stelle aufrichten zu lassen.
Reichstagsabgeordneter Bassermann habe neben dem D. H. V. fich große Verdienste darum erworben, denn dieser Herr beschäftigte sich schon seit 1897 sehr eingehend mit den Gerichten und ſeten wir ihm zu großem Danke verpflichtet. Der Redner ging alsdann zu dem zweiten Teile seines Programms, zu den bevorstehenden Wahlen über. Er berichtete über die hiesige Wahlverhältnisse und gab bekannt, daß die hiesigen Kaufmännischen Vereinigungen in einer Versammlung des Kaufmännischen Vereins eine Wählerliste aufgestellt hätten. Außer dieser Liste set nun noch eine solche aufgetaucht, der u. A. auch d n Namen des Herrn Vorsitzenden des Verbandes deutscher Handlungsgehilfen enthalte. Merkwürdig und befremdend an der Sache set, daß der Herr Vorsitzende der Leipziger erst als Vertreter seines Verbandes für die Liste der Kaufmännischen Vereinigungen eintrat, sich aber trotzdem kurz darauf von anderer Seite selbst als Candidat aufstellen läßt. Der Vortrag schloß gegen 11 Uhr und erntete der Redener derdienten Beifall
r Grünberg, 19. Januar. Die heutige Holz- Versteigerung zeigte noch nichts von dem baldigen Kohlen. mangel oder Aufschlag. Scheitholz erster Klasse 4 Meter 40 bis 50 mt., zweiter Klasse 24 Mt. Ebenso die anderen Sorten. Auch in Großherzoglichen Forsten und den Frhl. Rabenauschen fann von wirklich hohen Preisen teine Rede sein.
r Grünberg, 19. Januar Heute tamen Wagen mit gutem, reinem, dem in unserer 3 it so unentbehrlichen Eis hier an. Der Zentner wurde mit 15 Pfg. bezahlt. Der Bierhändler St. der Büdinger Brauerei allein braucht 2500 8 ntner.
f Lüzellinden. Hier wurden unserer Kinderschwester, durch einen Einbruch 10 Mt. entwendet, die ihr aber von dem Dieb reuig wieder zugestellt worden sind.
Londorf. Morgen Sonnabend feiern die Eisenbahner der Stricke Grünberg- Londorf- Lollar Kaisers Geburtstag hier im Gasthof 8ur Stadt Gießen". Die Geburtstag hier im Gasthof 8ur Stadt Gießen". Die Eisenbahn- Inspektion Gießen hat in recht liebenswürdiger Weise für sämtliches Personal Ablösung verfügt. Nach uns gewordenen Mitteilungen ist ein reichhaltiges Programm, dessen Abschluß ein Ball bildet, vorgesehen.
A Londorf. Am Dienstag fiel ein Gießener Herr hier so unglücklich auf der glatten Straße, daß er sich schwer verlegte. r Von der Ohm. Kommt vor kurzem eine Zigeunerbande mit 8 Pferden an und verlangt dafür Unterkunft. Natürlich wird diese verweigeret. Darob großer Zorn bei den braunen Gesellen. Der Bürgermeister allarmiert die Feuerwehr und jetzt gibt es eine Panit, zumal die Holzhauer ihre Arte schwingend mit Hurrah aus dem Walde den abziehenden Bigeunern entgegeneilen. Selten ist wohl eine Bande so ausgerissen wie diese. Am Abend wurde selbstverständlich die siegreiche Schlacht der Dorfbewohner ohne Sprize feuchtfröhlich gefeiert.
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s Restrich. Am vergangenen Dienstag verunglückte im Walde beim Holzmachen Karl Scheich von hier. Er mußte nach Hause getragen und dort seine am Kopfe erhaltenen schweren Verlegungen durch einen Arzt vernäht werden.
K Vom Westerwald, 18. Jan. Im Hinblick auf die baldige Fertigstellung der Querbahn siad jetzt die seither brach gelegenen prachtvollen Basaltsteinbrüche in der Marienberger und Sinheimer" y" in Angriff genommen worden.
Der Verein zur Beschäftigung Arbeits= loser für das Großherzogtum Hessen und
die Provinz Hessen- Nassau
hielt gestern Donnerstag in Frankfurt a. M. im Magift. ratssaal im Römer seine Mitgliederversammlung ab. Den ratssaal im Römer seine Mitgliederversammlung ab. Den Vorsitz führte Provinzial- Direktor Dr. Greidert- Gießen und erstattete den Jahresbericht. Aus demselben ging hervor, daß der Verein 38 343,68 t. vereinnahmie und die gleiche Summe verausgabte. Das Kapitalvermögen beträgt 4382,50 Mt. Ueber die Arbeiter- Kolonie Neu- Ulrich
einer gelbahn zu veranstalten. Die Statuten gemäß ausscheidenden 16 Herrn wurden wiedergewählt. Betreff der Wahl des Verbandsdelegierten beschloß die Verſammlung mit dem Verband für Verpflegungsstationen gemeinsam denselben Delegierten zu wählen. LandesHauptmann v. Rie de sel- Kassel regte an, daß die desel- Kassel Kolonie die Fürsorge für Jugendliche treffen solle. Dr. Breidert bittet um Vorschläge. v. Gagern weist auf die Schwierigkeit hin, die Fürsorgepfleglinge, die meistens aus den Städten kämen, in einer ländlichen Kolonie unterzubringen. Er hält deshalb die Kolonie Neu- Ulrichstein für diesen Zweck für ungeeignet. Inspektor Ritte ist gegen das Zusammenbringen von jugendlichen Fürsorgezöglingen mit älteren Arbeitern. Die Jugendlichen würden dadurch nicht gebessert. Der Verwaltungsausschluß wurde beauftragt der Frage der Unterbringung der Fürsorgezöglinge näher zu treten.
Literarisches.
K.
,, Wundergeschichte aus Paris" ist der Titel einer Aufklärung über Suggestion, bekanntlich das einfachste Mittel, ein förperliches Wohlbefinden zu erlangen, Geschäfte leicht abzuschließen und persönliche Erfolge zu erzielen. Die Geheimnisse der Suggestion werden in 8 Unterrichtsbriefen gelehrt, die soeben in zweiter verbesserter Auflage vom Reformverlag in Hamburg herausgegeben sind. Die Suggestion ist durchaus keine sogenannte Hegeret, sondern nur die Kunst, andere Menschen für sich einzunehmen. Aus dem reichen Inhalt der Lehrbriefe set nur folgendes angeführt: Die Kunst, persönliche Erfolge zu eringen. Die Kunst des Herrschens über Andere. Ein System sich Erfolge zu erzwingen. Wie man Mißerfolge bermeidet. Wie man unangenehme Arbeiten spielend leicht verrichten kann. Das Geheimnis der geistlichen Orden, Gedankenübertragung. Wie man unfehlbar hypnotifieren kann. Anleitung zum Gedankenlesen. Eine leichte Art, Geld zu verdienen. Hypnose per Draht, per Telephon. Eine bedeutende Stärkung eigener Straft. Ueberwindung von Widersachern usw. Aufklärung wird jedem kostenfret gegeben, der seine Adresse dem Refoimverlag in Hamburg, Rabenstraße 8 mitteilt.
Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.
3. Sonntag, nach Epiphanias, den 22. Januar. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. Bormittags 11 Uhr: Kinderfirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Siche Johanneskirche.
Donnerstag, den 26. Januar, abends 8 Uhr im Markussaal Suchstraße 9: Bibelstunde. 1 Korinther, Cap. 12. Pfarrer Schwabe.
Freitag, den 27. Januar, vormittags 10 Uhr: Bereinigter Bibil- und Militärgottesdienst zur Feier des Geburtstags Sr. Majestät des Kaisers. Pfarrer Schwabe.
Nächstfünftigen Sonntag, den 29. Januar, wird im Vormittagsgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für die Matthäus- und Maifusgemeinde gemeinsam gefeiert werden. Anmeldung dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.
In der Johannesfirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Euler. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde. Pfarrer Euler Abends 5 Uhr: Professor D. Eck.
Sonntag, abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung im Ston fi mandensaat der Johanneskirche. Montag, den 23. Januar, abends 8 Uhr, Bibelstunde Konfirmandensaal der Lutasgemeinde. Text. Offenb. Joh. 3, 14-22. Pfarrer Euler.
im
Batholische Gemeinde. Samstag, den 21. Januar.
Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit
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zur hl. Beichte.
Sonntag, den 22. Januar. Fest der heil. Familie.
f. festgelegt, die gleiche Summe für Ausgaben. Aufgenommen wurden vom Juli 1903 bis Juni 1904 im Ganzen 424 Mann, gegen 472 im Vorjahre. Entlassen wurden 379 gegen 415 im Vorjahre. Entlassungsgrund war in 271 Fällen der eigene Wunsch, in 16 Fäden war der Entlassungsgrund„ nicht tadelfreies Betragen", in 29 Fällen Uebertritt in eine durch die Kolonie vermittelte Stelle. Im Ganzen waren 401 Deutsche in der Kolonie, 2 aus Frankreich, 12 aus Desterreich, Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. 7 aus der Schweiz, 1 Russe und 1 Italiener. Was das Gewerbe betrifft, so fanden Unterkünfte u. a.: 185 Arbeiter, 13 Kaufleute, 27 Schlosser, 11 Bäcker zc, es waren alle Gewerbe vertreten. Nach der Religion waren es 293 Evangelische und 130 Statholiken, lebig waren 360, verheiratet 20, 32 verwitwet. Die Kolonie verpflegte an 28 351 Tagen, gearbeitet wurde an 23 414 Tagen. Abgewiesen mußten 78 Personen werden, wegen Ueberfüllung 7, weil nicht aus dem Bezirk 24, wegen Krankheit 12, weil rüdgetreten 18. in der schwarzen Liste 13, wegen Arbeitsunfähigkeit 4, zu
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** Unter dem Titel:„ Landarbeiter und Land- stein wurde im Voranschlag die Einnahme mit 55 001,95 wirtschaft in Oberhessen" ist in den Münchener " Voltswirtschaftlichen Studien", fürzlich eine Arbeit von Dr. Eugen Kazz erschienen, die speziell die oberhessischen landwirtschaftlichen Verhältnisse behandelt, und deren Inhalt neuerdings von ihrem Verfasser auch nochzu weiteren Abhandlungen( z. B. in der„ Nation" in einem Artikel Bur Kontrattbruch-Vorlage") verwendet wird. Der landwirtschaftliche Provinzialverein für die Provinz OberHessen hat nun durch eine Kommission das von Kazz bearbeitete Material und die daraus gezogenen Schlußfolgerungen einer eingehenden Prüfung unterworfen. Im Auftrage dieser Kommission hat Dr. Gisevius, Professor an der Landesuniversität Gießen, eine Dentschrift verfaßt, welche die Faß'schen Angriffe auf die oberhessische Landwirtschaft mit Entschiedenheit zurückweist, die Arbeit einer vernichtenden Scutit unterzieht und nachweist, daß die Untersuchungen des Dr. Kaß durchaus oberflächlich sind. Die Denkschrift des Professors Dr. Sisevius beweist, wie berechtigt die Ausführungen des Reichstagsabgeordneten Dr. Wallau in der 101. Sigung des Reichstages vom 29. November 1904 waren, als er die Darstellungen der Kaz'schen Broschüre dem Sozialdemokraten Scheidemann gegenüber, der sich auf sie berufen hatte, als durchaus unzutreffend bezeichnete. Der Deutschnationale Handlungsgehilfen- Berband, Ortsgruppe Gießen hielt Mittwoch Abend in seinem Vereinslokal einen öffentlichen Vortrag ab mit dem Thema: Der Kaufmannsgerichte und die bevorstehenden Beisigerwahlen. Redner war Herr Grosch und entledigte sich derselbe seiner Aufgabe in borzüglicher Weise. Er sprach zuerst über die Kaufmannsgerichte im allgemeinen und deren Wichtigkeit, gab seinem Bedauern Ausdruck, daß faßt 10 Jahre dazu nötig gewesen wären, diese Angelegenheit endgültig zu erledigen. Letzteres sei jedoch darauf zurückzuführen, daß sich die alten Kaufmännischen Verbände früher zu wenig mit der Sache befaßt hätten, ja eher gegen für als die Gerichte eingetreten seienn. Ecst Herr
Ueber einen geplanten Anbau entspann sich eine Diskussion. Provinzialdirektor v. Gagern- Mainz möchte aufhalten. Ministerialrat Braun Darmstadt erwähnt, daß nicht, daß die Kolonisten sich allzulange auf der Kolonie sich die Zuschüsse zur Kolonie im hessischen Landtage Gegenstand einer Kritik gewesen seien. Er beanstandet die beabsichtigte Errichtung einer Kegelbahn. Inspektor Ritte hat die Errichtung der Kegelbahn vorgeschlagen, um die Leute an die Kolonie zu fesseln, weil sie sich sonst Sonntags dem Trunke ergeben; v. Gagern möchte die für die Kegelbahn bestimmten 1000 Rt. für einen anderen Zweck verwendet wissen. Ministerialrat Braun befürchtet die Kritik im Landtag, die bei Errichtung der Kegelbahn von nicht sozialdemokratischer Seite fommen würde. Pfarrer Kegelbahn. Schließlich wurde ein Antrag angenommen, bei Wiedmann- Darmstadt spricht für die Errichtung der anderen Kolonien Erhebungen über die Zweckmäßigkeit
um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und to
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derselben Austeilung der heilig. Kommunion.
8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. von 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5.30 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht mit Segen.
Freitag, den 27. Januar, am Geburtstage Sr. Majestät des Kaisers ist vormittags um 9.30 Uhr Militärgottesdienst. Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbathfeter am 21. Januar 1905. Freitag Abend: 4.30 Uhr. Samstag vormittags: 8.30 Uhr. Predigt. Sabbathausgang 5.50 Uhr. Samstag Nachmittag: 3.30 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 7. Uhr. abends 4.30 Uhr.
findet
Katholischer Gottesdienst in Grünberg ftatt: Sonntag, den 22. Januar, vormittags 9½ Uhr. Siegener landwirtschaftlicher Wetterdienst. 21. Januar. Voraussichtliche Wuterung in Hessen für Samstag, Tagestemperatur wenig verändert. Beitweise wolkig, bei fälterer Nacht.
den
( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)
Berantwortlich: für die Politik und den Inseratente Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide
zu Gießen.


