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n. Die Warschau 1 neuen Winterfahr. Bekanntlich existiert t Jahren. beschlagnahmt. In Souvernement Biton Copatkin gehört, er r Versteigerung, da zen Rubeln schuldet rden ist ein Maler Amerika die fashio So berief ihn aud nach Pittsburg, da und seinem präch nnt, machte sich det rg wollte ihn fein sbald fchrieb der men Umständen au

ob geriet die Lad Frau und Hund in bereiten. Auf die der Maler von allen cht bewältigen fann

9. Oftober 1905. 18. Dftober den und den Justiz gerichtsdirettor bei Effen Dr. Gustav bei dem Landgericht gerichtsrat bei dem adolf Prätoriu Gericht, beide n

urde der Schullehret Blaut auf fein langjährigen treuen ember 1905, Aus Kreuz des Berdienst ehen.

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in Szene gehen wird.

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Eytlus 1905/06 des erbe- Bereins Gießen

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Die Dogen bie Arone ragen. Ungemeffene

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feinen Befit auf

hotte Würtembergs,

Badens und Elsaß- Lothringens gleichkommen. Doch die Macht stellung war nicht von Dauer! Ausgangs des 15. Jahr hunderts sauften zwei Schläge auf Venedig herab, die es bis in seine Grundfesten erschütterten: im Often brach das morsche byzantinische Reich unter dem Anflurm der Türken zusammen und im Westen landete zu gleicher Zeit eine Schar tollkühner Männer, die eine neue Welt, Amerita ausschlossen. Langsam stieg Venedig bergab, bis unter dem schweren Tritte des Ersten Napoleons seine Selbständigkeit zerbarst. Von da ab reckte bie österreichische Monarie die Hand über Benedig, bis dann 1866 das neuerstehende Italien es auf nahm. Mag ihre politische Macht wohl auf immer dahin sein, den Nimbus hat sich die alte Lagunenstadt durch alle Beiten zu wahren gewußt. Wenn heute die Gondel durch die Kanäle gleitet, dann blicken noch immer die stolzen Baläfte herab und streben die 99 Kirchen auf, aber in den Brunt­säleit der Paläste ist es still geworden, die Fenster, aus benen ehemals heller Lichtschein fiel, sind mit Brettern vers nagelt nnd wo einst loftbare Teppiche herabhingen, trocknen ist ärmliche Kleidungsstücke. Langsam gleitet die Gondel weiter, Bild auf Bild zieht vorüber, bis sie am Markusplag, bem Hauptp as Benedigs, hält. Hier ist alles historisch geweiht, hier laden die Markuskirche, der Dogenpalaft und andere denkwürdige Baulichkeiten zum Verweilen ein. Wir schreiten durch ihre Portale und verfiafen in stumme Andacht, als uns die westen, ernsten Höfe mit ihren kunstvollen Treppen und Brunnen und die großen, hohen Säle mit ihrer Patrizier­pracht in den Bann einer großen Vergangenheit schlagen. über ein Zeuge fehlt, der Glockenturm oder Campanile, der an einem Sommertage des Jahres 1902, morgens 10 Uhr, mit donnerähnlichem Getöse zusammenfiürzte. Von der anderen Seite fallen aber düstere Schatten auf den Logen palaft, dort stehen jene schrecklichen Gefängnisse, die Venedig so berüchtigt gemacht haben. Gottlob ist dieser Alpbruck aber bereits seit einem Jahrhundert durch das Machtwort Napoleon Bonapartes von der Menschheit genommen. Vom Markus­plaz lenkt der malerisch gekleidete Gondelier mit an­mutigen Bewegungen unser Fahrzeug in ein Gewirr von großen und kleinen Kanälen. Barten eilen an uns vorüber und dort begegnet ein Hochzeitszug einem Trauergefolge, rechts und links bieten Händler schreiend ihre Waren aus und zu beiden Seiten stehen die alten Gebäude, die Paläste mit den brettervernagelten Fenstern. Aber wenn die Nacht heruntersinkt und der Mond seltsam bizarres Licht über die Lagunenstadt gießt, wenn die Gondel leise plätschernd durch die schwarze Flut gleitet, dann webt sich stiller Märchen­zauber um Venedig, dann strahlen seine Säle wieder im blendenden Lichte und aus den Fenstern dringt froher Gläser flang. Le se taucht das Ruder des Gondeliers in das Waffer und lautlos eilt eine Barke an uns vorüber, in der ein Jüngling seinem Mädchen heiße Worte zuflüstert. Das ift auch heute noch so, wie früher, das süße Getändel und Geflüfter, das ist ewig und überdauert die Geschlechter!

* Das Publikum wird rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht, daß nach den Bestimmungen der Postordnung jeber Landbriefträger ouf seinem Bestellgange ein Annahme­buch mit sich führen muß, in das er die von ihm ange. Rommenen Einschreibsendungen, Sendungen mit Bertangabe, Boftanweisungen, gewöhnliche Batete und Nachnahmesendungen, die zur Franfierung dieser Sendungen bar entrichteten Beträge, sowie die angenommenen Bestellungen auf Beitungen nebst ben ihm hierfür übergebenen Geldbeträgen einzutragen hat. Der Einlieferer oder Auftraggeber ist berechtigt, sich das Zunahmebuch vorzeigen zu lassen um sich von den Ein tragungen zu überzeugen, auch fann er die Eintragungen felbst vornahmen. In gleicher Weise fann das Publikum die bei den Bosthilfftellen niederzulegenden Bostanweist ngebett äge, Wertsendungen pp. entweder eigenhändig in das Annahme­

buch der Posthilfstelle eintragen oder sich von der Buchung durch den Posthilfstelleninhaber oder dessen Vertreter über zeugen. An das Pulikum ergeht hiermit gleichzeitig die Aufforderung, von der ihm zustehenden Berechtigung in jedem Falle Gebrauch zu machen.

** Was soll unser Junge werden? Die wicht ge Frage, welchen Beruf sollen wir unsere Kinder er­greifen lassen, tritt jetzt schon an alle Eltern heran, die nächste Ostern einen Sohn oder eine Tochter einen be­stimmten Lebensberufe zuweisen wollen. Fast alle Berufs­arten sind überfüllt, und schwer hält es den Eltern, etwas geeignetes zu wählen. Oft sind auch der Eltern viele Berufsarten unbekannt und sie daher nicht in der Lage, ihren Kindern einen Erwerbezweig vorzuschlagen. Ganz un­richtig ist es, wenn Eltern ihre Kinder in einen Beruf hin­eindrängen, für den bei dem Knaben weder Neigung noch Beanlagung vorhanden ist. Daher wird es alle Eltern interessieren, zu erfahren, daß die Zentrale für Be­rufswahl und Erziehungsfragen" in Frankfurt am Main, Wittelsbacher Allee 50, Auskunft über bestimmte Berufsarten gibt, Berufszweige für Knaben und Mädchen vorschlägt und auch geeignete Lehrstellen nachweist. Den Anfragen ist eine Beschreibung des bisherigen Bildungs­ganges( Lebenslauf) des Böglinges, um welchen es sich handelt, eine Handschriftprobe, sowie 30 Pf. für Porto und Schreibgebühren beizufügen. Für Prinzipale aus dem Raufmanns- und Handwerfer berufe, bietet die Stelle gleich­zeitig Gelegenheit, einen geeigneten Lehrling zu bekommen. *** Schutz der Warenzeichen. Daß jezt auch in Deutschland den Inhabern von Warenzeichen gegen Nach­ahmer seitens der Gerichte energischer Schuß zu Teil wird, beweist ein am 13. Oktober cr. durch das Reichsgericht endgültig erledigter Strafprozeß. Der Jahaber der Firma 88. u. J. in Moers war wegen Verlegung von Waren­zeichen der Firma H. Underberg- Albrecht in Rheinberg, welche den weltbekannten Underverg Boonetamp" fabriziert, bereits zweimal zu empfindlichen Geldstrafen ( darunter einmal zu 1500 t.) rechtskräftig verurteilt worden. Am 1. Juli 1904 hatte sich derselbe Angeklagte zum dritten Male wegen Verlegung der Zeichen der Firma S. Underberg- Albrecht, und zwar in diesem Falle wegen Nachahmung der eingetragenen Wortmarke Underberg Boonetamp" vor der 10. Straffammer des Landgerichts I Berlin zu verantworten. Er wurde zur höchsten zulässigen Geldstrafe von 5000 Mt., sein Berliner General- Vertreter A. R. zu 300 Mt. Geldstrafe verurteilt. Außerdem war der geschädigten Firma H. Underberg- Albrecht in Rheinberg das Recht zuerkannt worden, den Tenor des Urteils auf Kosten der Verurteilten in acht Beitungen zu veröffentlichen. Die von den Verurteilten hiergegen eingelegte Revision ist vom Reichsgericht am 13. Oftober cr. verworfen worden.

B

* Im Großherzogtum Hessen wurden nach amtlicher Angabe im September 83 Heftoliter Alkohol erzeugt. Bur steuerfreien Verwendung wurden 1104 hektoliter, davon 10 vollständig denaturiert, abgelassen. Am Schlusse des September befanden sich in den Lagern und Reinigungs­anstalten unter steuerlicher Kontrolle 2179 Heftoliter. Nach Bersteuerung wurden in den freien Verkehr gesett 1870 Hektoliter..

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Läuten der Glocken morgene, mittags und abends zu be= seitigen, wie ein Funke im Pulverfaß. Der 26. Oftober wird nun entscheiden, ob im sozialist sen oder im bürger­lichen Sinne weiter gearbeitet werden soll.

a. Dutenhofen, 18 Oktober. Hohe Bodenpreise. Schon seit Jahren ist in unserer im steten Anwachsen be­griff nen Gemeinde das als Bauplätze geeignete Gelände im Preise erheblich gestiegen. Ganz besonders sind es aber die in unmittelbarer Nähe der Bahn gelegenen Parzellen, die sehr begehrt sind. Aber alle bisherigen Abschlüsse wurden durch den für Montag angefündeten Verkauf des Gemeindegrundstückes Der Schulgarten" in jeder Weise weit überboten. Dieser, am Eingang des Dorfes gelegen, eignet sich wegen seiner dreieckigen Form noch nicht recht als Bauplatz, zumal die Fläche auch nur 5,26 ha im Geviert mist. Allein, diese Parzelle wurde mit 4050 Mt., mithin der Quadratmeter zu 7,70 Mt. veräußert. Der Gemeinde ist dieser Erlös zu göinen, zumal an sie gerade in letter Beit große finanzielle Anforderungen gestellt

werden.

* Aus dem Lumdatal, 18. Oftober. Schon wiederholt sind in unserer Gegend Altertumsfunde gemacht worden, die bis in die Hallstadt- und sogar Steinzeit zurückgehen, ein Zeichen, daß uns r Tal schon früh bewohnt war. In der Gemarkung Odenhausen hat man auch wichtige Funde aus germanischer Zeit und dem Mittelalter entdeckt und diese teilweise dem Gießener Museum überwiesen. Bei dem Dorfe Odenhausen sind weitere Nachforschungen bemnächst beabsichtigt.

Nordeck, 18. Oftober. Die am 10. Oftober in Betrieb genommene Wasserleitung bewährt sich sehr gut. Uberall wird sie im Octe als segensreicher Fortschritt angesehen.

§ Nieder- Bessingen, 18. Oftober. Bürgermeister­Jubiläum. Dieser Tage feierte unser Bürgermeister Forst unter zahlreicher Beteiligung sein 25jähriges Amts­jubiläum. Die Gemeinde überreichte dem Jubilar einen prächtigen Regulator und die Bürgermeister der Umgegend eine tunstvoll gearbeitete Lampe. Besonders erfreut wurde der Jubilar, als Provinzialdirektor Geheimrat Dr. Breidert ihm die vom Großherzog verlichene Dekoration überreichte. Am Abend vereinigten sich sämtliche Festteilnehmer im Löwen" zu einem gemütlichen Besammensein. Jm ? Vom Vogelsberg. 18. Oktober. Schace. ganzen Vogelsberg ist starfer Schneefall eingetreten. Auf dem Hoherodeft pf liegt er bereits 25 cm hoch und im Oberwald gar einen Fuß

"

+ Frankfurt, 18. Oktober. Generalfeldmarschall Graf Haefeler ist hier eingetroffen.

Marktberiste.

tehes 19 Oftober. Auf bem heutigen Bochenmar!! tofteten Butter per fb 110-1.15 wt., Sühnereler per Stüd 8-9 Pfg., Entenetei St. 6-7#fg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg Erbsen per Liter 21 Bfg., Linjen per Luer 52 Big. Lauben per Baar ART. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Sahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per fb. 60-75 fa.. Dasenfleisch per fb. 72-82 fg, Rindfleisch per fb. 70-72 fg. per Bfb. Schweinefleisc 76-86 g. Schwetne fleisch gesalzen per Pfund 0.90 tg., Kalbfleisch per Pfd. 70-80 Bfg. Hammelfleisco per Pfb. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 4.5-500 tt., Zwiebeln per 3t. Mr. 6.00-8.00, Weistraut Stüd 8-10 f. pe. Stüd, Zentner 6-7 Mt. Hepfel ver Pfund 10-30 ẞfg. Milch per Lite: 20 Pfg. Daner der Marftzen von 8 Uhr margens bis 2 U nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen des Beginn der Wurfizett überhaupt nicht, und während der ersten diet Stunden der Markizett im Umberziehen feilgeboten werben.

* Krofdorf, 18. Oktober. Unser Dit steht im Zeichen wetschen ve: Bentne: 6.00.- 7.00, Nüſſe 100 Stüd 35-40 Pfp. einer Wahlbewegung, wie wir sie noch nie erlebt haben. Die bürgerlichen Barteien, welche sich in einem Bürger­verein vereinigt haben, der bis jetzt 60 Mitglieder zählt, stehen im Kampfe mit der Sozialdemokratie, um der Mehr­heit derselben im Gemeinderat ein Ende zu machen. War man schon lange mit den Beschlüssen desselben nicht einver­standen, so wirkte ein Beschluß dieses Gemeinderats, das

Friedberger Fohlen- und Pferde- markt

Dienstag, den 24. und Mittwoch, den 25. Oktober 1905.

Verlosung am 25. Oftbr. v. 14 Fohlen,

welche auf dem Markte angekauft werden, einigen Pferde- Geschirren, landwirtschaftlichen Ge­räten und sonstigen nüglichen Gegenständen( im ganzen 250 Gewinne). Lose à 1 Mark sind zu beziehen durch die Herren J. Hirsch und W. Trapp. Zur Benutzung unserer Pferdeftälle wolle man sich rechtzeitig an das Unterzeichnete wenden. Das Pferdemarkt- Komite.

Am 25. Oktober findet Rindvich, Schweine- und Krämermarkt, sowie Faselmarkt statt.

Wirtschaft Wirtschaft

zu verpachten.

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zu verkaufen.

3; hl Schnaps 400 hl Bier. 30 Mill. Cigarren. Breis 45 000 Mt., Anzabl. 4-5000 verbeten. Off. u. 8000 an die Mart. Makler verbeten. Off. u. 7999 an d. Exp. d. Bl. er.

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