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Lokales.

19. September 1905.

Wechsel im Großh. Minifterium. In letter Beit ist rielfach in auswärtigen Blättern davon die Rede gewesen, daß im Grosh. Ministerium ein Wechsel bevor­stehe. Nach der einen Lesart sollte der Minister des Innern,

Rothe, amtsmüde sein und in dem freifinnigen Justizrat Dr. Gutfleisch- Gießen seinen Nachfolger finden, der gleichfalls mit Rückt titsgedanken sich tragende Justiz minifter Dittmar dagegen durch den Generalstaatsanwalt Breetorius ersetzt werden. Nach einer anderen Lesart sollte

e verschie Dr. Gutfleisch Justizminister und Preetorius Minister des Dichte mach. Innern werden. Diese Kombinationen sind durchaus hin­

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berüchtigter inwanderer

fällig. Kreise, die mit den Verhältnissen sehr gut vertraut find, erklären, daß Minister Rothe vorläufig noch nicht an einen Rücktritt dente, Justizminister Dittmar zwar fränklich fer, wer aber sein Nachfolger werde, noch sehr fraglich bleibe. tt. Stadttheater Gießen. Die diesjährige Spiel­zeit wird Dienstag, den 3. Oktober mit einer Aufführung bon Shakespeares" Kaufmann von Venedig" eröffnet werden. Die Ausstattung, Dekorationen und Kostüme zu dieser Auf­verweigert. führung sind vollständig neu angeschafft worden und das Frant gestaltenreiche Stück gibt zudem fast dem gesamten Bersonal Gelegenheit, sich in größeren Aufgaben vorzustellen. Näheres über Personal und Epelplan des fommenden Winters wird des Seils in den nächsten Tagen mitgeteilt werden.

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* Der Landesverband des Deutschen Flotten- Vereins für das Großherzogtum Hessen hält seine diesjährige Haupt­bersammlung am Sonntag, den 15. Oftober, in Offenbach ab. * Die Staatsregierung beabsichtigt die Errichtung einer Pensionskasse für Kommunalbeamte, Beamten von Landgemeinden, Kommunalverbände, öffentliche Sparkassen usto. Den Hinterbliebenen der Beamten soll ein Sterbe­gelb bewilligt werden. Beamte, die ein jährliches Dienst­einkommen von mindestens 700 Mt. haben, sind verpflichtet, der Kasse beizutreten.

*

** Turner Carl Müller- Gießen errang sich auf denn thüringischen Inselbergfest am 20. Auguft unter 256 Teilnehmern den 3. Preis. Das Inselbergturnfest ist offen für die deutsche Turnerschaft.

*** Selbstmordversuch. Heute Vormittag sprang in der Lahnstraße eine Frauensperson in die Lahn. Dieselbe tomnte aber alsbald von hinzugekommenen Personen gerettet werden. Ans Land gebracht verfiel sie in Krämpfe und mußte nach der Klinit verbracht werden.

ir Leichen." P Die Bierleiche. Am Sonntag- Mittag hatte ein en Kaiser Liebhaber des edlen Gerstensaftes des Guten soviel getan, ausländische Stahlen, was baß er zuguterlegt mittelft Handwagen von dem Neuenweg ebe natürlich ins Haftlokal befördert werden mußte.

enstände von RB. Am 9. Oftober wird in Oschersleben eine dingfeit ge von der Reichsbankstelle in Halberstadt abhängige nt gekleidete Reichsbankuebenstelle mit Stasseneinrichtung und Uhren und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. ich hatten.

*

** Schulhaus- Neubauten. Außer dem am Sonntag eingeweihten Schulhaus in Hausen werden in diesem Herbste im Kreise Gießen noch die Schulhausneu­bauten in Annerod, Birklar und Odenhausen ihres Bestimmung übergeben werden.

nen". An vorgestern sbeth Frei­freier Ehe Namen der ** Aus dem Frankfurter Zoologischen Garten. men, daß sie Eine schwierige Operation wurde am Freitag beim Edelhirsch, einem selten schönen ungarischen Exemplar rikant Gustav vollzogen, indem es vermittelst der Säge seiner armsdicken er sich einen Geweihstangen beraubt wurde. Während der diesjährigen jen aufipielte, Brunstperiode geberdete sich das Tier wie rasend. Eine am Joachims feiner Kühe tötete und eine andere verwundete es schwer. rch den Kopf. Seiner Absperrung setzte es den äußersten Widerstand Wasser. In eborgelspieler, entgegen und begann schließlich mit dem felſenharten Gehörn sowie die die Bitterstäbe ſeines Geheges loszustammen, so daß selbst doppelte und dreifache Gitter mit dicken eisernen Verstrebungen den franzöfeiner Demolierungswut zu weichen drohten. So gebot denn meldet. Alle die Sicherheit, diesen Simson seines Kopfschmuckes zu emperatur ist entkleiden.

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Helfach hört Kälte zum St, daß zur

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Beginn des

*

Maikäfer plage in Aussicht. In diesem Jahre war nichts vou einer Maifäferplage zu merken; desto größer soll sie uns, wie es den Anschein hat, für das nächste Jahr bevorstehen. Bei dem Umpflügen der Stoppelfelder werden toum 15-20 cm em tief große Mengen Engerlinge, die oft zu zweien und dreien nebeneinander liegen, aufgefunden. Wenn nicht ein strenger Winter ihnen den Garaus macht, fo werden sie im kommenden Jahre sehr verheerend auftreten. * Die Allgemeine Gartenbau- Ausstellung in

bald infolge Darmstadt wird heute Nachmittag geschlossen.

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* Rindviehgesellschaft. Auf dem Gebiete des Ver­des Winter in wesens ist ein neuer Fortschritt zu verzeichnen. In einem tritt stärker Dre des Kreises Höchst hat sich eine Rindviehgesellschaft" e zu verſchmin gebildet. Vor einiger Zeit wurde nämlich durch die Schelle in ortsüblicher Weise folgendes bekannt gemacht: ,, Heute Abend findet im Gasthaus zum..... eine Versammlung der hiesigen Rindvichgesellschaft statt, wozu die Mitglieder

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Es ist von den um zahlreiches Erscheinen gebeten werden."

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Ein Mißverständnis. Bei der 42. Jahres­

Lage weniger bersammlung der Gas- und Wassermänner, die in Mainz d infolgede am Sonntag in der ,, Liedertafel" stattfand, meinte der Frkf.

Die Ganee

Die Gesellschaft machte nun vor dem Reichsgericht geltend, daß der Agent fein Vertreter im Willen gewesen sei, somit auch nicht die Befugnis zum Abschfuß von Rechtsgeschäften gehabt habe. Das Reichsgericht wies die Revision zurück, indem es u. a. ausführte: Nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches ist, wenn ein Prinzipal es zuläßt, daß ein anderer sich als handlungsbevollmächtigt geriert, an sich eine Handlungsvollmacht und damit auch die Ermächtigung, Rechtsgeschäfte einzugehen, als erteilt anzusehen, das Reichs­gericht hat schon einmal ausgesprochen: Wer befugt ist, die Police zu unterschreiben, muß prima facie als zum Ab­schlusse bevollmächtigt gelten.

Fleischverteuerung. Wie sehr die Fleischver­forgung unserer minder bemittelten Bevölkerung durch die Einfuhrerschwerung vermindert worden ist, das beweist eine Zusammenstellung der Fleischeinfuhr aus den Jahren 1898 und 1904. Es wurden eingeführt:

Einfach zubereitetes Rindfleisch..... Einfach zubereitetes Schweinefleisch. Schweineschinken Schweinespec...

Würfte

Büchsenfleisch..

1898

1904

40 113 dz

23 037 dz

97740 53 484,

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23 381 9 755

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277 652

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43 597 40022 536232 dz

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Dies tommt wohl daher, daß der befannte Verlag von W. Vobach& Co.( in Berlin, Leipzig und Wien) in einer bedeutenden Auflage die Original Kompositionen unserer ersten Rünstler für ein pottgeld in der prächtigen Zeitschrift " Die Mufit- Mappe" veröffentlicht. Unsere mufiftiebenden Leser und Leserinnen fönne. daher auch nichts Besseres tun, als bei dem nächsten Buchhändler oder auf dem nächsten Poftamt auf diese Musit- Mappe" zu abonnieren, zumal es vierteljährlich für Mt. 1,50 geschehen fann. Die Zeitschrift bringt monatlich ein Heft, enthaltend abwechselnd Lieder", ,, Tänze" ,,, Salonstücke".

Marktberichte.

Gießes, 19. Sepbr. Auf dem heutigen Wochenmartt tosteten Butter per Pfb. 100-1.10 r., Subneteler per Stüd 7-8 Bfg., Enteneter St. 6-7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar 02. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00--1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 70-00 Pfa., Dsenfleisch per Pfb. 72-82 fg., Rindfletsch per Bfb. 70-72 Pfg. per Pfb. Schweinefletsch 76-86 Bfg. Schweine fletsch gesalzen per Pfund 0.90 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 70-80 Pfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 5.00-600 m., Swiebeln per 8t. Mr. 6.00-8.00, Weiskraut 10-15 Pf. per Stud, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 m.. Zwetschen per Zentner 4,00.- 600, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg Milch per Lite 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Ub nachmittags. Gegenstände dee Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten brei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werben.

Diese Zahlen reden eine so deutliche Sprache, daß sie Die Martipreise für Vieh und Frucht und die Gießener eines Kommentars nicht bedürfen.

§ Krofdorf, 18. September. Bei einem verendeten Schweine der Infaffin Friedrich Bechthold Wiwe. zu Launs­bach ist die Notlauffeuche festgestellt und über das Gehöft Die über das Gehöft des die Sperre verhängt worden. Anliegers Karl Wagner, Krofdorf infolge Rotlauffeuche verhängte Sperre ist wieder aufgehoben worden.

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-en Wetzlar, 18. September. Fußballsport. Gestern fand auf dem hiesigen Spielplage ein Wettspiel zwischen dem Weglarer Fußballklub 1905 und dem Gießener Ball­Spielklub 1904 ftatt. Der Weglarer Verein schnitt, trotzdem er erst seit einigen Wochen besteht und die große Mehrzahl der Mitglieder vorher dem Fußballspiel noch nicht gehuldigt hatten, gegenüber dem schon länger bestehenden und ge­übteren Gießener Klub mit 2: 5 sehr gut ab.

§ Groß- Rechtenbach, 18. September. Bürgermeister Goldmann ist widerruflich zum Standesbeamten der Bürgermeisterei Rechtenbach ernannt worden.

* Wöllstein, 16. Sept. Landtagswahl. In einer nationalliberalen Vertrauensmännerversammlung wurde Land­tagsabg. Pitthan einstimmig wieder als Kandidat für die Landtagswahlen aufgestellt.

Bad- Nauheim, 17. September Frequenz. Bis zum 14. Sept. 1905 find 25 244 Rurgäste angekommen, wovon am genanntem Tage noch 2781 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 7. September 343 978 abgegeben.

?? Friedberg, 18. September. Auf der Tagesordnung der letzten Stadtverordneten Versammlung stand auch die Errichtung einer städtischen Festhalle. Die Stadt­verordneten waren von der Notwendigkeit überzeugt und be­schlossen, Voranschläge einzufordern.

Unser Turnverein

? Friedberg, 18. September. feiert nächsten Sonntag, den 24. September, das Fest seines 60jährigen Bestehens. Der Verein ist einer der ältesten des Gaues Hessen.

> Nieder- Saulheim, 18. September. Das Grab der Krieger. Den hier noch lebenden Veteranen des Feldzuges 1870/71 ist durch Gemeinderatsbeschluß ein ge= meinschaftlicher Erbbegräbnisplatz reserviert worden. Der Plaz, der mit einem Gitter umgeben wird, erhält einen gemeinsamen Grabstein.

* Mainz, 18. September. Der neue Oberbürger­meister. Wie verschiedene Blätter melden, fommt für die Wiederbesetzung des durch den Tod Dr. Gaßners freige­wordenen Boften des Oberbürgermeisters auch Ministerialrat Braun in Darmstadt in Frage.

< Mainz, 18 September. Sonntag Nachmittag hielten hier die hessischen Geflügelzüchter eine Landes­versammlung ab, um über die Gründung eines Landes­verbandes zu beraten. Es wurde darauf hingewiesen, daß in nächster Zeit die Landwirtschaftskammer in Tätigkeit trete und da müsse mit ihr zugleich der Verband der Geflügel­züchter des Großherzogtums seine Arbeit aufnehmen. Nach einer eingehenden Debatte nahm die Versammlung einstimmig folgende Resolution an:

Durch Zusammenschluß der lin Hessen bestehenden drei Provinzial- flügelzuchtverbännde wird ein Landes­verband hessischer Geflügelzucht fonftituiert. Die Vorsitzenden der drei Provinzialverbände übernehmen die Ausarbeitung des Arbeitsprogrammes und der Sagungen und veranlassen die Zuwahl von je 3-6 Mitgliedern aus den Provinzial­verbänden in den Verbandsvorstand, der dann von dem Provinzialverband gewählt wird."

* Ober- Ingelheim, 18. September. Ein in unserer 8tg." zufolge ein Redner, der über die Weinversorgung Nähe liegendes Hofgut mit ausgezeichneter Milchwirtschaft,

gt winterhart Rheinhessens sprach:" Nicht nur im Hochsommer, nein, auch so wird der Darmst. 8tg." geschrieben, hat sich dem te Nächte ge im Herbst, zur Zeit der Weinernte, ist der Wasserverbrauch Ringe der Milchproduzenten nicht angeschlossen und verkauft

in den Weinorten sehr stark!" Als das verständnisvolle ge lächeln der Versammelten dem Redner andeutete, daß er twas gesagt habe, was man, wenn es wahr wäre, nicht auf

d der Spinat nicht mehr tötet ihn da ist noch, daß

en darf. Be fenem Markte ausplaudert, verbesserte er sich mit den er­

Auslegen der

* Das Recht der Agenten. Ueber die Vollmacht

das Liter Vollmilch uach wie vor zum Preise von 18 Pfg. Noch andere Milchproduzenten Rheinhessens beharren auf den seitherigen Milchpreisen, ein Beweis, daß die ins Feld geführte Futternot" doch nicht so groß ist, wie mehrfach

Zwischenfultur ganzenden Worten:" Selbstverständlich meine ich nur zum behauptet wird. an, ausgefal de Agenten zum Versicherungsabschluß wurde fürzlich ein und des reid rozeß geführt. Der Agent hatte eine Police erweitert und üchenzettel nodie Prämiensäge erhöht, ohne die Gesellschaft davon in teinem Gemüse Renntnis zu sezen. Diese erkannte den so abgeänderten

Bertrag nicht an. Das Landgericht und Oberlandesgericht Frankfurt entschieden jedoch auf Anerkennung des Vertrags.

Literarisches.

*** Mit Riesenschritten eilt der Sommer da. von, und um die Dämmerstunde des five o'clock- teas hört man jezt aus fast jedem Hause die schmelzenden Töne der Mannfredschen Jugend- Erinnerung", oder die faszinierenden Känge des neuesten Translateurschen Walzers Ball- Liebelei".

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Fleisch- und Brotpreise am 18. September 1905.

Höchste Schlachtbiehpreise in Frank urt a. M.

Ochsen Kälber Schweine

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Fleischpreise in Gießen 50 kg Schlachtgewicht 78-82 m. 1/2 kg 72-82 Pf. 1/2" 86-90 Pf. do. 70-80 do. 75-00 do. 76-86 Getreidepreise in Mannheim Brotpreise in Gießen Weizen 100 kg 18.10-00.00 M. Weißbrot 2 kg 52 Bf. Roggen do. 15.60-00 00 Schwarzbr. do. 48

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Notierungen der Frankfurter Vichmarktpreise. Frankfurt a. M., 18. September 1905. Zum Verkauf standen: 418 Ochsen, 77 Bullen, 707 Rühe und Färsen( Stiere und Rinder), 213 Rälber, 456 Schafe nnd Hämmel, 1652 Schweine, 8tegen, Ziegen- und Schaflämmer.

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Aus Desterreich: 146 Dchsen, 4 Bullen. Bezahl wurden für 100 fund: Schlacht- Lebend­Dchien:

a. bolfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren

b. junge flischige, nicht ausgewäftete un. ältere ausgemäftete

c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere

Bullen:

a. vollfleischige höchften Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge­nährte ältere

Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. vollfleischige ausgewäftete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. vollfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Kinder)

d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Kinder)

e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

Geschäft mittelmäßig. Ueberstand mäßig.

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Ma

gewicht Ma

78-82

71-73

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67-69

63-65

-

60-62

70-71

66-68

51-53

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49-50

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Frankfurt a. M., 18. September. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr 17.30-17.45, furhessischer Mt. 17.30-17.45 Roggen, hiesiger Mt. 15 25-15.50, russischer mr. 15.75-16.00 Gerste, hiesige Mr. 16.50 bis 17.00, Pfälzer Mt. 16.75 bis 17.50, fränkischer Mr. 00.00.- 00.00, Riedgerfte Mt. 16.75 bis 17 50 Hafer, htestger und Wetterauer Mt. 14.25-15.25, furhessischer Mt. 14.50-15 25, bah etischer Mt. 14.50-15.25, Mais, Mixed Mt. 13.40-13.50. Alles pro 100 Kilo ab hier. Meh I wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 26.75-27.75, feinere Marken Mr. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mt. 26.00-26.50 hiesiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken Mt. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mr. 19.00-19.50 feinere Marten Mr. 20-20.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 22. bis 23.25, do. 1 Mt. 20.25-20.75, do. 2 Mt. 16-17.00. Weizen­schalen Mr. 4.70-5.00, Weizenkleie Mt. 4.90--5.20, Roggenflete Mr. 5.75-6.00, Weizenfuttermehl Mt. 6.25-6.50.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Bitterung in Seffen für Mittwoch, den 20. September. Noch zeitweise heiter, doch zunehmende Bewölfung, etwas wärmer, besonders nachts.

( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Berantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: WIbin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Gießen.

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