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Die neue Sintflut.
Ein Beitrag zum amerikanischen Sektenwesen.
In keinem Lande der Welt gedeiht der Humbug in allerJei Gestalt besser denn im jungfräulichen Amerika. Das missen wir im zurückgebliebenen Europa seit langer Zeit. Eine für die Psychologie der Menschheit besonders bezeichnende Erscheinung ist es dabei, daß gerade auf dem Gebiete religiöser Beeinflussung unglaubliche Dinge in der aufgeflärten neuen Welt vor sich gehen können. Abenteuernde Propheten und schwindelhafte Wahrheitsentdecker, die man in Europa ins Sanatorium oder richtiger ins Gefängnis sperren würde, können dort ungehindert ihr Wesen treiben, gewinnen in der Regel bald erflecklichen Anhang und ver gessen fast nie über der Beschäftigung mit den geheimnisvollster: Mysterien die Yankeetugend, reichlich für die eigene Tasche zu sorgen, ihr Reformationswerf nicht nur als Segenstat, sondern au chals einträgliches" business" auf. zufassen. Jetzt hat sich ein zweiter Noah aufgetan und ist ernsthaft mit dem Archenbau beschäftigt. Und das begah sich also:
Herr Benjamin, ein wandernder Evangelist, und Mary, seine Gattin, beide aus Kentucky gebürtig, durchwanderten das ganze amerikanische Festland, bald hier, bald dort in Versammlungen über eine neue Offenbarung predigend. Und es traf sich, daß sie eine kleine Herde bedrängter Seelen fanden: die" Holy Rollers". Diese Heiligen weinten über die Verkaftung ihres größten Heiligen, des Fürsten Michael, den die Polizei von Detroit aus sehr delikaten Gründen eingesperrt hatte. Die„ Holy Rollers" hatten wegen dieses Standals die Stadt verlassen müssen. Der Evangelist Ben jamin aber wurde bald der gute Hirte der verlassenen Herde. Das war im Jahre 1903. Strenge Befehle des neuen Propheten brachten bald etwas Ordnung und Würde in die zügellosen Sitten der„ Heiligen", die sich bis dahin durch bedenkliche polygamische Neigungen ausgezeichnet hatten. Der Prophet Benjamin handelte als Reformator. An bestimmten Tagen mußten die Heiligen das, was ihnen am meisten am Herzen lag", ins Feuer werfen, um auf diese Weise ihre Abkehr von den irdischen Dingen kundzutun. Eines Tages sollte eine der jüngsten Konvertitinnen, für welche einer der Patriarchen der Kongregation eine wachsende Neigung empfand, geopfert werden. Die Polizei konnte den Mord aber noch rechtzeitig verhindern. Da jedech drei Viertel der zahllosen Sekten, die in den Vereinigten Staaten blühen und gedeihen, derartige Abenteuer erleben, brauchte man der Sekte der Holy Rollers" feine besondere Aufmerksamkeit zu schenken, wenn der Prophet nicht durch einen genialen Gedanken die Bewunderung und die Achtung seiner Mitbürger und der ganzen Welt verdient hätte. Eines Abends hatte er eine Erscheinung, die ihm eine neue Sintflut ankündigte und zwar für das Jahr 1916.
An diesem Tage wußte Benjamin, daß er der zweite Noah sei, und begann sich danach zu richten. In einem Tal bei Benton Harbor, Michigan, richtete er eine Schiffswerft ein und begann die neue Arche zu bauen. Zuerst wollte der Nachahmer Noahs auf Deck eine Windmühle als Kraft. und Lichterzeuger aufstellen; nach gründlicher Beratung gab er diesen Plan jedoch auf und kaufte einen Gasmotor. Tanne und Eiche mußten das durch Stahlträger geſtüßte Gerüst der Arche liefern. Das vereinfachte das Schiffsbauproblem, das dem ersten Noah, der als Schiffbauer teine technische Erfahrung besaß, viel Kopfzerbrechen verursacht haber muß. Benjamins Archenbau schreitet nur langsam vorwärts; bis 1916 hat man aber noch viel Zeit. Was dem Propheten die größte Sorge macht, ist die Einrichtung der Menagerie. Die geheimnisbolle Stimme aber, die zu dem Gasmotor riet, löste auch diese Schwierigkeit. Sie ließ wissen, daß sie auf einige besonders große Bestien, als da sind: der Elefant, das Nashorn, der Eisbär u. s. w., feinen besonderen Wert mehr lege. Hatte Noah nicht auch das Mammut und die Dinofaurier draußen gelassen? Für die Familie der Schlangen wird in Benjamins Arche auch kein Platz mehr sein, denn sie hat ihre Rolle auf Erden ausgespielt; auf besonderen Wunsch von Mistreß Mary sollen noch ferngehalten werden: die Ratten, die Mäuse, die Wanzen die Zäuse und andere unangenehme Tierchen. Abgesehen von diesen Ausnahmen muß alles, was auf Erden herumwirtschaftet, in die Arche hinein, um die große Flut von 1916 abzuwarten. Und wenn durch einen unglücklichen Zufall die angekündigte Sintflut sich nicht einstellen sollte, würde dem Propheten Benjamin noch das Mittel bleiben, seine Menagerie und seine letzten Jünger, wie Barnum der Große, durch die Welt spazieren zu führen.
Lokales.
19. Jult 1905.
** Der Wunsch des Großherzogs. Das von dem Großherzog den Gießener Wehren zum Jubiläumsfeste gesandte Telegramm, dessen wir gestern schon Erwähnung taten, lautet:
Edernförde, 17. Juli 1905. Herrn Oberbürgermeister Mecum Gießen.
Herzlichen Dank für treue Grüße. Mögen die schönen, segensreichen Einrichtungen für die gesamte Menschheit weiter blühen und gedeihen.
Ernst Ludwig.
** In Hoffreisen verlautet, daß man im Großherzoglichen Hause gegen Ende des Jahres einem freudigen Familienereignis entgegensieht.
** Das Großherzogliche Paar trifft morgen Bor. mittag von seinem Besuche bes Binzen Heinrich auf Schloß Hemmelsmarck zurückkehrend in Wolfsgarten ein.
*** Am Donnerstag, den 20. Juli 1905, nachmittags 4 Uhr, findet eine Sigung der Stadtverordneten- Verfammlung mit folgender Tagesordnung ftatt: 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch des W. Valentin für An der Hardt 12; hier: Diepens. 3. Baugesuch des Konrad Rübsamen für den Wismarerweg( Feldscheuer); hier: Dispens.- 4 Bau
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gesuch des Philipp Horn für die Große Mühlgasse; hier: Dispens. 5. Baugesuch des A. Geiße für Ecke Seltersweg und Kaplansgasse; hier: Durchführung der Fluchtlinie für die Kaplanegasse. 6. Baugesuch der L. Rhotenberger Witwe für den Neuenweg; hier: Dispens.- 7. Errichtung einer Einfriedigung bei der neuen katholischen Kirche.- 8. Baugesuch des K. Nikolaus für die Roonstraße; hier: Eingabe von Noll und von Wagner. 9. Gesuch der Firma Georg Philipp Gail dahier um Erlaubnis zur Aufstellung von Telephonstangen am Wismarerweg. 10. Anlage eines weiteren Fußwegs vom Oswaldsgarten nach der Nordanlage. 11. Anlage einer Straße vom Seltersweg nach der Südanlage. 12. Genehmigung von Rechnungen. 13. Unterhaltung des Forsthauses Hochwart; hier: Arbeitsvergebung. 14. Errichtung einer Telephonverbindung der Kläranlage nach dem Elektrizitätswerk. 15. Kaufvertrag mit Julius Bach. 16. Berkauf von Gelände aus dem ehemaligen Klingelbach von der Stephanstraße bis zur Löberstraße. 17. Verkauf eines GrundStücks zwischen Roonstraße und Wieseck an Fabrikant Ed. Noll. 18. Verkauf von Gelände an der Ciednerstraße an Herrn Dömling. 19. Abgabe von Waldparzellen zur Vergrößerung des Ererzierplazes. RM. Ein zurückgekehrter Fahnenflüchtiger. Der Musketier Hermann Hansult von der 3. Kompagnie des Inf. Reg. Nr. 168, geb. in Wiesed, war im Jahre 1898 Laufbursche bei dem Dr. Weißbrod in Wiesbaden. Dieser hatte einen Wechsel in Höhe von 1000 Mt. von der inzwischen fallierten Firma Wurm in Wiesbaden in Zahlung erhalten, der auf Dr. Amelung in Königsstein gezogen war, und beauftragte den Hansult, diesen Wechsel einzufassieren. Hansult erhob das Geld und ging nach Amerika durch. Nach 5 Jahren fam er wieder zurück und stellte sich der Militärbehörde, um seiner Dienstpflicht zu genügen. In zwischen stellte sich seine Unterschlagung heraus, weshalb er jezt vor das Kriegsgericht tam. Der Angeklagte ist geständig und wird zu einer Gefängnisstrafe von drei Monaten verurteilt. Eine wegen Körperverlegung ihm fürzlich auferlegte Gefängnisstrafe von drei Tagen wurde in zwei Tage umgewandelt.
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** Dem Verdienste seine Krone! Stadrat Helm, der Vorsitzende des Gesamt Festausschusses und umsichtige Leiter der Gießener Feuerwehr Jubiläumsfeierlichkeiten, ist von den Gießener Wehren zu ihrem Ehrenmitgliede ernannt worden.
** Blitzschlag. Am Sonntag fuhr ein Blitzstrahl in die Gießener Aftien- Brauerei glücklicherweise ohne zu zünden.
** Beim Baden ertrast am Montag im Gießener Freibad der 49 jährige Arbeiter Schaumburg aus Roth. Man nimmt an, daß er vom Schlaganfall gerührt
wurde.
*** Freie Turnerschaft. Am 15., 16. und 17. Jult wurde in Darmstadt das Kreisturnfest des 9. ArbeiterTurner- Bundes abgehalten. An den Stabübungen nahmen 180 Turner teil.
P. Ruhe ist die erfte Bürgerspflicht. Ein auswärtiger Former verübte in Gießen einen derartigen Standal, daß er, um die Ruhe wieder herzustellen, verhaftet werden mußte.
P. Dhumächtiger Feuerwehrmann. Montag Nachmittag wurde ein Gießener Feuerwehrmann auf dem Festplate ohnmächtig, sodaß er von der Sanitätswache aus mittels Bahre nach Haus getragen werden mußte.
P. Marsch, ins Arrest! Ein Gießener Geschäfts. gehülfe, welcher des Guten zuviel getan hatte und auf dem Festplate ohne Ursache mit anderen Leuten anzubändeln suchte, mußte, da Verwarnungen erfolglos blieben, in das Haftlokal verbracht werden.
*** Zengen der Vergangenheit. Bei Erdaus. hebungen in der Nähe der Stadtkirche zu Gießen ist man auf altes Mauerwerk gestoßen, in dem man das Fundament der ältesten Burg gefunden zu haben glaubt.
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Circus Lorsch in Konkurs. Der auch in Gießen mehrmals mit großem Erfolg aufgetretene Circus Lorsch ist am Mittwoch in Zittau( Sachsen) in Konkurs geraten. Der Begründer desselben ist ein Hesse aus Eschollbrücken bet Darmstadt.
*** Landwirtschaftliches Rennen. Mit der landw. Landes- und Jubiläums- Ausstellung zu Mainz ist ein Rennen mit selbstgezüchteten oder durch den Pferdezuchtverein eingeführten Pferden verbunden. Die Anmeldungen haben bis zum 1. September bei dem hessischen Landwirtschaftsrat zu erfolgen.
Kinzenbach, 17. Juli. Der Weg des Blitzschlags. Unter den bereits gemeldeten Verheerungen, welche das Unwetter, wie es die ältesten Leute nicht erlebt haben, am Sonntag Nachmittag in hiesiger Gegend angerichtet, ist wohl diejenige auf unserer Dampfziegelei als die größte anzusehen. Gegen 4 Uhr
zogen schwere Wetterwolfen aus der Wetterauer Gegend
über das Lahntal und sogleich entlud sich ein Gewitter, Bliz auf Blitz folgte, begleitet von heftigen Donnerschlägen. Ein Blizstrahl traf den höchsten der vier Schornsteine des Werkes( 45 m) und dieser wurde von oben, etwa auf einer Strecke von 30 m, derart beschädigt,
daß am Mauerwerk ein feilförmiges Stück von 1/2 m Breite und 8 m Länge herausgeriffen wurde. Außer einigen ca. 2 Zentner schweren Stücken, welche das Dach
durchschlugen und den großen Ringofen im Innern arg beschädigten, wurde das Mauerwerk in fauſtgroßen Der daStücken bis zu 100 m im Umkreis zerstreut. durch an den Gebäuden entstandene Schaden dürfte sich bei oberflächlicher Berechnung auf mindestens 15000 Mt. belaufen. Größere Verluste dürften aber die Störungen im Betriebe dem Werke verursachen, zumal dasselbe 3. 34. mit Aufträgen überhäuft ift. Es muß aber noch nicht an einem Werktage herniederfuhr, sonst wären als ein Glück bezeichnet werden, daß der Blizstrahl
Verlegungen der Arbeiter, ja sogar Todesfälle unausbleiblich gewesen. H. Diehl ist einstimmig zum Beigeordneten wiedergewählt Laubach, 18. Juli. Der bisherige Beigeordnete worden.
Nachmittag erfolgte in feierlicher Weise die Inbetriebsetzung ** Hungen, 18. Juli. Wasserleitung. Samstag unserer Wasserleitung.
? Ettingshausen, 18. Juli. Sonntag wurde hier das Bezirkskriegerfest des Licher Bezirks abgehalten.
hier ein Fuhrmann, dessen Gefährt mit einem anderen § Oberbessingen, 18 Juli. Neberfahren wurde Wagen zusammenftieß. Er stürzte zu Boden und die Räder gingen ihm über beide Oberschenkel.
Lich, 18. Juli. Das Unwetter dm Sonntag hat den Obstbäumen und Hackfrüchten beträchtlichen Schaden zugefügt. In Lich stürzte ein Schornstein herunter und verlegte eine Frau und ihr Kind schwer.
bindung mit dem sog. Kirschenmarkt von dem Bezirks? Alsfeld. Der am 12. Juli in Alsfeld in Verzuchtverein Alsfeld abgehaltene Zuchtviehmarkt von Bullen, Kühen und Rindern der Simmentaler Rasse war, begünstigt von dem besten Wetter, gut befahren. Aufgetrieben waren 40 Bullen und 30 weibliche Tiere. Gegen den vorjährigen Markt also erheblich mehr. Sämtliche vorgeführten Tiere, von Herdbuchtieren abstammend, fonnten durchschnittlich als zur Zucht geeignetes Material angesprochen werden, infolge dessen das Geschäft auch flott ging. Besonders groß war die Nachfrage nach Bullen von Seiten von Gemeindevertretern, die ihren Bedarf an Gemeindefaseln deckten, so daß der größte Teil der Bullen verkauft worden ist. Bezahlt wurden für Bullen von 1 bis 1/2 Jahren 300 bis 560 M., für Kinder 450 bis 550 Mt. Auf dem Markte waren auch die für die am 14. bis 18. September in Mainz stattfindende Ausstellung vorgesehenen Tiere zur definitiven Auswahl vorgeführt. Es wurden ausgewählt 2 Bullen, 6 Kühe und 6 Rinder.
§ Alsfeld, 18. Juli. Der Gewittersturm am Sonntag Nachmittag hat auch unsere Stadt nicht verschont. An zahlreichen Dächern richtete er starte Verwüstungen an. In viele Gebäude fuhr der Blizstrahl, u. a. auch in das Hotel Deutsches Haus und in das alte Rathaus. Die elektrische Leitung wurde durchschlagen und das Licht erlosch in den Straßen und Häusern.
A Luftkurort Hochwaldhausen, 18. Juli. Nachdem bereits beim hiesigen Luftfurort die Anlage eines Erholungsheims für Aerzte gesichert ist, hat auch der allgemeine deutsche Mufikerverband beschlossen, hier ein Erholungsheim für Musiker ins Leben zu rufen. Ein ca. 1500 qm großes Baugelände wurde dem Musikerverband zur Verfügung gestelt.
K Frankfurt, M. a.( Heu- und Strohmarkt.) an notierte: Heu 2.80-3.10 mt., Stroh 2.30-3.00. Alles per 50 kilo.
Aus dem Gerichts[ aal.
Straffammer.
Gießen, den 18. Juli 1905. Wegen Verleitung zum Meineid war der Steinbrecher Peter Dörr von Ober- Dfleiden angeflagt. Er soll einen Dienstknecht zu günstigen Aussagen in einem gegen ihn anhängigen Alimentationsprozeß haben verleiten wollen. Die Sache wurde zwecks weiterer Beweiserhebungen auf nächsten Donnerstag vertagt. Wegen eines an einem 5jährigen Kinde zu Grünberg verübten Sittlichkeitsverbrechens wurde der Knecht Adam Heidinger von Brückenar Der Tags zu 1 Jahr 6 Monaten Zuchthaus verurteilt. löhner Weißel 2. von Bergheim wurde durch das Schöffengericht wegen Mißhandlung seiner Ehefrau zu 2 Monate Gefängnis verurteilt. Seiner Berufung wurde stattgegeben und die Strafe auf 1 Monat herabgesezt. Der Arbeiter Heinrich Friele aus Herzenhain hat von einem Kameraden zu Annerod, bei dem er genächtigt hatte, einen Regenschirm mitgenommen. Da er rückfällig ist, war die Mindeftstrafe 3 Monate Gefängnis, auf die erkannt wurde. Wegen Oftroihinterziehung wurde der Schneider Wilhelm Hamel in Gießen mit einem Strafbescheid des Kreisamts in Höhe von 17 Mart bedacht. Er trug gerichtliche Entscheidung an, die am Schöffengericht zu seinen Ungunsten ausfiel, indem er zur genannten Strafe verurteilt wurde. Die von ihm eingelegte Berufung wurde als unbegründet verworfen.
Höchste Schlachtbiehpreise
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Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 17. Juli 1905. Fleischpreise in Gieken 50 kg Schlachtgewicht 74-76 m. 1/2 kg 70-80 Pf. 82-87 Pf. do. 70-74 1/2" do. 70-71 70-80" Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 Bf. Schwarzbr. do. 48
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Getreidepreise in Mannheim
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Berantwortlich: für die Politik und den Inseratentel!: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belbe in Bicken.
Gegründet 1883.
Jean Dern& Co. Gießen
Inh: Oscar Gutmann
Weftanlage 31.
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