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n der mit Wa das füdliche Kalifornien 18 3oll Regen zu liefern, wofür und wirkjan hatte, in der Zeit vom 15. Dezember bis zum 1. Mai für

[ Der Regenmacher Charles Hatfield,] der versprochen

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ihm von Interessenten 1000 Dollars versprochen worden maren, hat seine Aufgabe gelöst, und der größte Teil der

e so bearbeitete erwähnten Summe ist ihm bereits ausgezahlt worden. In aufgefogen, wo der fraglichen Periode betrugen die Niederschläge 18,96 oder bleibt. So bei weitem mehr als im vorigen Jahre und selbst mehr als vürmer, die get Regenfabrik" in Altadena in den Ausläufern des Ge­gemieden, jog sonst während eines vollen Jahres. Hatfield hat seine zum Reimen vi birges, etwa zwanzig Meilen von Los Angeles, angelegt; Och in der Er die Niederschläge in der in Betracht kommenden Periode Bitterung wiede betrugen in jener Gegend nicht weniger als 26,49 3oll. in ihrer vernid Satfields Methode besteht in der Erzeugung von Gas, wel­ie Samenbohne es sich durch riesige Schornsteine in der Atmosphäre ver­ichen; die Kerbreitet und die Kondensierung von Feuchtigkeit und ihren

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Niederschlag zur Folge hat. Es ist aber ausgerechnet wor­den, daß der Regenfabrikant bei 1000 Dollars nicht auf die Kosten gekommen ist.

Lokales.

19. Mat 1905.

ei ist durch Eidem in weiten Rreisen durch seine Forschungen auf geologischem

Der Fall Chelins. Ueber die Einzelheiten der von

im Café Ebel ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Aus den vom Vorstande gemachten Mitteilungen erhelt, daß die Entwicklung der Kreisgruppe rüftig fortschreitet: Mitglieder und Rassenbestand haben sich vermehrt und das Verständnis für die deutsche Seemacht ist erfreulicherweise verbreitert und vertieft worden, wofür namentlich auch die zahlreichen Abonnements auf das Vereins Organ, Die Flotte", sprechen. Zahlen regieren die Welt, oder zum mindesten zeigen sie, wie sie regiert wird, sagt Goethe, und so gruppieren wir sie Der vom Geschäftsführer, zu einem kleinen Ueberblick. Esenbahntelegraphisten Schardt, erstattete Rechnungsbericht führt Gießen mit 490, Garbenteich mit 7, Bused mit 10, Sr. Linden mit 30, Hausen mit 5, Grüningen mit 1, Langs­dorf mit 4, Leihgestern mit 14, Lich mit 9, Rödgen mit 7, Sch ffenberg mit 5, Wiese mit 25 und Heuchelheim mit 4 Mitgliedern ouf. Die Einnahmen betrugen 954,51 Mt., die Ausgaben 913,36 Mt., sodaß ein Saldo von 41,15 Mt. für 1905 vorgetragen werden fonnte. Unter den Einnahmen befindet sich auch ein Beitrag des Gymnasiums, den es ge­legentlich eines Schüler- Ausfluges spendete. Die auf dem Gießener Bahnhof aufgestellten Mutostops erfreuen sich andauernder Beliebtheit und erbrachten im legten Jahre die erfledliche Summe von 427 Mt. Nach Anhörung des Revisoren- Berichts wurde dem Geschäftsführer Schardt mit Dank für seine forrefte Arbeit Entlastung erteilt. Der Vor­

Et sehr gefährlid Gebiete bekannten und angesehenen Oberbergrat Professor stand wurde in seiner alten Zusammensetzung wiedergewählt, Auf amerika Dr. Chelius begangenen Verfehlungen wird in maßgebenden die Mitglieder des engeren Vorstandes sind also nach wie

n zu segen, w reisen strengftens tillschweigen gewahrt. Unser Darm­

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fäbter s- Rorespondent schreibt bazu: Wie is von Familien. angehörigen erfahren, hat Ch. in seiner Eigenschaft als tiferite Brivatdozent ber ineralogie und Gesteinslehre durch Mimfeine regelmäßige Tätigkeit in der Technischen Hochschule es", fan schon vor Jahren die Bekanntschaft des Hausverwalters und

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Familie gemacht. Ch. hat es zunächst verstanden, den älteren, jet 18jährigen Gohn, an sich zu fesseln. Die Eltern fanden in dem Verkehr mit dem hochangesehenen Manne absolut nichts auffallendes. Er bestellte sich dann bald den größeren und später des fleineren, jegt 14jährigen Jungen, in die Bureaux und Sammelräume, wo sie ihm fleine Hülfeleistungen beim Sortieren zc. machten. Später nahm er sie auch zu Heinen und größeren Exkursionen mit, die dann zu auswärtigen Uebernachtungen in Hotels in Heidelberg, Biesbaben, Öffenbach, Gießen usw. führten. Hierbei sowohl wie auch bei den Busammenkünften in den Räumen des Polytechnikums soll der Unhold seines Lüften gefröhnt haben. Manchmal beruhigte er dann die Jungen mit feinen Geldgeschenken. Wie man noch hört, soll der

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ältere Junge im vorigen Jahre frant gewesen sein, sodaß der en Park gelang Arzt über die Eigenart der Erscheinung den Kopf schüttelte, rch einen Diene doch war man weit entfernt, derartige Ausschreitungen zu die Täuschun ahnex, xmsomehr als beide Jungen über den verderblichen heinen Genda Berkehr absolut nichts verlauten ließen. Da Ch. einen Cansportiert un großen Teil des Jahres auf Exkursionen ist, fonnten Freiheit gefe die auswärtigen Uebernachtungen nicht auffallen. Noch rt entlassen, un in der lezten Woche sollen die Ausflüge stattgehabt rfrau in haben. Bie weiter verlautet, soll Ch. diesen perversen Jbeen seit einer ganzen Reihe von Jahren nachgehen und affen wollte. D der Umstand, daß er in der letzten Zeit den Jungen eines ihm befreundeten Professors, in dessen Familie er auch ver­lehte, nachstellte, machten dem Treiben ein Ende. Der Professor hörte ebenfalls von dem Vergehen gegen die Jungen des Pförtners und erstattetet alsbald die Anzeige beim Reftorat, nachdem er 2 Tage vorher Ch. Borhaltungen gemacht und ihm Gelegenheit zur Flucht gegeben hatte. lautet, soll Ch. vor dem Untersuchungsrichter alles leugnen, auch seine Familie glaubt nicht an die Gerüchte.

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geblich foll er heute einer Selbstmordversuch gemacht haben; und ist man auf den weiteren Ausgang der Untersuchung sehr gespannt. Die Mutter der beiden Jungen soll schwer frank daniederliegen.

Aus Büdingen schreibt man uns über die Ver­

haftung noch:

K Professor Chelius irrte, als er verhaftet wurde, ziellos im Walde umher. Man nimmt an, daß er sich mit Selbstmordgedanken trug.

** Der Steueraufseheraspirant, Gefangenaufseher Karl aus aus Weidartshain, ist zum Steueraufseher

nannt worden.

** Genehmigte Umlagen. Das Großherzogliche Regierungsblatt, Beilage Nr. 12, ausgegeben am 17. Mai, enthält u. a.: Die Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Rechnungsjahr 1904 zur eing Bestreitung der Kommunalbedürfnisse in den Landgemeinden des Kreises Gießen genehmigten Umlagen.

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Deutscher Flotten- Verein. Gestern Abend hielt die Kreisgruppe Gießen des Deutschen Flotten Vereins unter Vorsitz des Geh. Hofrates Prof. Dr. Onden

vor: Geh. Hofrat Professor Dr. Onden, Kreisamtmann Dr. Kranzbühler, Ober- Bibliothekar Dr. Heuser, Weinhändler Fr. Helm, Eisenbahntelegraphift Schardt und Kommerzienrat Heyligenstaedt. Zum Schlusse wurden noch Vertreterwahlen zu der am 4. Juni in Offen­bach stattfindenden Versammlung vorgenommen.

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Der Lohnlampf im Schneidergewerbe. Eine am Dienstag in Mainz abgehaltene Versammlung der Schneidergehülfen hatte die massenhafte Anfertigung von Streitarbeit für Gießen durch Mainzer Firmen auf die Tages- Ordnung gesetzt. Die Gehülfen beschlossen, die Arbeit sofort niederzulegen und sie erst wieder aufzunehmen, wenn die Mainzer Meister keine Streitarbeit mehr annähmen.

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Zigeuner- Konzert. Ueber die künstlerische Vollendung des Rakoczi- Ensembles, das Sonntag, den 21. Mai,( nicht Montag wie onfänglich vorgesehen war) im Neuen Saalbau" in Gießen ein Konzert gibt, schreibt der Münster- Westf.- Merfur": Dos Konzert des österr.- ungar. Orchester bietet allen, auch den verwöhntesten Musikliebhabern einen Genuß ersten Ranges. Es ist ein eigenartiger Reiz, welcher die bald elegischen und klagender, bald zum feurigften Rhythmus hinaufsteigenden und wohltuend auf das Ohr wirkenden ungarischen Weisen umgibt. Das aus Damen und Herren bestehende Drchester ist seiner Aufgabe voll. Fräulein Michaelis ist eine ständig gewachsen. und der Direktor Urbany vortreffliche Sängerin geradezu ein Virtuose auf seinem Instrument. Die Auf­führung Ein Märchen aus tausend und eine Nacht" ist durch seine Farbenpracht überraschend und wurde hier noch nicht in solcher Vollendung gezeigt, sodaß das Auge nicht müde wurde, den herrlichen Verwandlungen zu folgen. Man tam aus dem Sehen, Hören und Staunen nicht heraus. Wir empfehlen hiermit aufs wärmste den Besuch des Raloczi- Konzerts.

** Die Contentia veranstaltet am Sonntag Nach­mittag auf der Schönen Aussicht" eine Nachfeier des am vorigen Sonntag so prächtig dort verlaufenen Sommerfestes. Da auch für dieses Arrangement das Programm sehr glücklich gewählt ist, so erscheint ein Besuch durchaus lohnend.

** Vichmarkt zu Gießen. Bei dem am 16. und

17. Mai stattgefundenen Markte waren aufgetrieben 1373 Stüd Rindvich, 1139 Schweine. Der nächste Markt( Dimmelfahrtsmarkt) findet am 30. und 31. Mai statt; am letzten Tage auch Krämermarkt. Der für 6. und 7. Junt angesetzte Vich- und Krämermarkt fällt aus. A Laubach, 18. Mai. Das diesjährige Ausschußfest oder Schütenfest findet am 14. Juni statt.

gehalten werden. Auf den Trümmern dieser uralten Kapelle erhebt sich nunmehr ein schmuckee Kirchlein, welches auf Wuns auch allen Besuchern unserer schönen Gegend willig seine Tore öffnet.

? Eschwege, 18. Mai. Höllentalbahn. Der Kreis­tag beschloß in seiner letzten Sizung, von Albungen nad Frankenstein eine normalspurige Kleinbahn zu erbauen.

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Dem Mann kann noch geholfen werden. ein Spielmann sinnt Ein Spielmann steht. Und über seinem Haupte Rauscht in den Bäumen sacht der Wind, Die neu der Lenz belaubte. Die Vögel fingen wundersam Süßsel'ge Lenzeslieder,

Doch lauscht der Spielmann nicht im Gram Schlägt er die Augen nieder.

Da plößlich hebt er auf den Blick Nach jenen blauen Höhen, Als wollt' er um ersehntes Clück Bum Allgewalt'gen flehen. Ich fragt' ihn, warum sein Gesicht So trüb ohn' jede Freude

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Ich hab'" spricht er das Schlafgeld nicht Und sicher regnets heute."

Markranstädt.

Adolf Dreßler jun.

Kirchliche Nachrichten für Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Am Sonntag Cantate, den 21. Mai. In der Stadtkirche.

Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. Bormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Marcusgemeinde. Pfarrer Schwabe.

Nächstkünftigen Sonntag, den 28. Mai, findet vor mittags 8 Uhr Frühgottesdienst, sowie Christenlehre für die Neufonfirmierten der Marcusgemeinde statt./

In der Johanneskirche.

Vormittags 9.30 Uhr: Professor D. Stamm. Bormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukas­gemeinde. Pfarrossistent Schulz.

Batholische Gemeinde.

Samstag, den 20. Mai. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag, den 21. Mai. 4. Sonntag nad Ostern. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte.

um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Rommunion.

* 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Militär­gottesdienst mit Predigt.

Borm. von 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 21 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Dienstag und Freitag Abend um 62 Uhr, ist Mai­

Andacht.

Biegener landwirtschaftlicher Wetterbienft. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 20. Mai. Wolfig, ziemlich warm, ftellenweise( besonders in Startenburg) Gewitterregen. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentet: Albin klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betb in Gleben.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenßraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 14.

Es tönnen eingestellt werden:

1 landw. Knecht, 1 landw. Arbeiter, 2 Epengler, 1 Bagner, 18 Schreiner,( hier und auswärts), 5 Lackierer, ( auswärts), 2 Rod- und 2 Kleinstück- Schneider( uuswärts), 2 Installateure, 1 Verkäuferin, mehrere Postaushelfer sür Sonntags, 1 Hausbursche, 6 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen.

* Fellingshansen, 18. Mai. Neue Kirche. Mit Beginn der besseren Jahreszeit ist auch wieder die Lust zum Wandern gekommen, und erfreut sich gerade der Dünsberg eines fortgeset regen Besuches. Alle Freunde desselben möchten wir aber auch an dieser Stelle auf unser Lörfchen aufmerksam machen. Dasselbe, an der nach Biedenkopf führenden einst so belebten Straße und zugleich am Fuße bes steil aus der Lahnniederung aufsteigenden Dünsberges gelegen, birgt auch eine interessante Sehenswürdigkeit, wir meinen unser neues Kirchlein. Hatten wir doch vor einem Jahrzehnt hierselbst noch eine uralte Kapelle, welche auf Anordnung der Behörde im Jahre 1895 polizeilich geschlossen wurde, indem die eine Seitenwand einzustürzen schien. Erst im Herbste 1898 wurde die alte Kirche niedergelegt und der Gottesdienst mußte 4 Jahre lang in der Gemeindeftube ab-| 1

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Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Spengler, 1 Wagen­

lackierer, 1 Mechaniker, 1 Wagner, 2 Buchbinder, 1 Schreiner,

1 Lackierer, 1 Päcker, 2 Echuhmacher, 1 Schneider, 1 Friseur, Glaser, 1 Kellner.

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Es suchen Arbeit:

1 landwirtschaftl. Arbeiter, 2 Echreiner, 1 Wäscherin, Schneider( auswärts), 1 Haus- oder Bureaudiener, Kassier oder Portier, 1 Packer.

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Ludwig Mathos, besitzer

Flonheim( Rheinhessen).