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Nr. 297.
Safertionspreis: Die einfpaltige Bertizeile für ganz Oberben, die Kreise Bezlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzelle 30 resp. 40 Bfg.
Rebattion n. Saupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Kr. 362.
Montag, den 18. Dezember 1905
Gießener
14. Jahrgang
Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Hand gebracht 60 Bfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Grattabellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.
Neuelle Nachrichten
( Gießener Tageblatt)
Anabhängige Tageszeitung
( Gießener Zeitung)
für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
Was wird aus Rußland?
Seit fast drei Wochen ist der telegraphische Verkehr mit Rußland und innerhalb Rußlands unterbrochen. Auch der Briefverkehr in dem Riesenreich fann von Staatswegen nicht ordnungsmäßig aufrecht erhalten werden. Die Nachrichten, die mit erheblicher Verspätung aus den verschiedenen Teilen des Landes über die Grenze kommen, entziehen sich der schnellen Nachprüfung. Sie lauten übereinstimmend ungünstig, ja geradezu erschreckend, und bisher ist noch jede Meldung von einer späteren nach der üblen Seite überboten worden. In weiten Gebieten gibt es eine Regierung überhaupt nicht mehr; in anderen besteht sie noch dem Namen nach, aber es fehlen ihr die Mittel, ihren Willen zur Geltung zu bringen. Sogar die Verhängung des Kriegszustandes hat ihre Schrecken verloren; sie ist zu einer leeren Drohung geworden, weil nicht hinreichend Militär verfügbar ist, um der Verfügung Kraft zu geben. Und das ist das schlimmste Verhältnis noch nicht: es gibt Gouvernements, in denen die Truppen nicht in den Händen der Führer find, sondern dem Aufstand sich anschließen oder Aufstand auf eigene Rechnung treiben. Für die gegenwärtige russische Revolution ist es charakteristisch, daß sie nur insofern eine einheitliche Bewegung darstellt, als sie sich gegen die Regierung richtet, während sie im übrigen die verschiedensten politischen Ziele verfolgt oder völlig planlos ist.
Es flingt parador, aber es ist buchstäbliche Wahrheit, daß gerade diese Planlosigkeit der russischen Revolution die wesentlichste, wenn nicht einzige Hoffnung für die russische Regierung bildet, die Ordnung unter ihre Leitung zurückfehren zu sehen. Die revolutionäre Bewegung brauchte nicht einmal in sich einheitlich, fie brauchte nur über das nächste Ziel einig zu sein, und die Regierung des Zaren bestände auch dem Namen nach nicht mehr, sie wäre von einer provisorischen Regierung oder von mehreren provisorischen Regierungen bereits abgelöst. In ihrem elementaren Drang hat die russische Revolution das versäumt bisher versäumt und dadurch ist wenigstens die Möglichkeit gegeben, daß die in einzelne Putsche aufgelöste Revolution verpufft, sodaß nach eingetretener Abspannung und Erschlaffung, die formal nicht beseitigte Regierung gleichsam automatisch ihren vorigen, anderweitig nicht besetzten Plaz wieder einnimmt.
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Mehr als eine Möglichkeit aber ist das nicht, und die Möglichkeit wird mit jedem Tage unwahrscheinlicher. Anarchie ist auf die Dauer unerträglich. Das liegt in ihrer Natur und in der nicht zu unterdrückenden Forderung der Menschen, ihr gesellschaftliches und wirtschaftliches Leben geregelt und in der Regelung geschüßt zu sehen. Dem Schrecken ohne Ende wird schließlich das Ende mit Schrecken vorgezogen. Wo alle herkömmlichen Kräfte der Ordnung versagen, da tauchen neue Kräfte auf, die aus der allgemeinen Not das Mandat herleiten, die Anarchie um jeden Preis niederzuzwingen und sich selbst mit der Regierungsautorität auszustatten. Die besonderen Verhältnisse Rußlands bringen es mit sich, daß nicht mit unbedingter Sicherheit zu erwarten ist, diese notgeborenen Iotalen Regierungen würden sich später freivillig zu dem alten Staatsverband wieder vereinigen. Dazu war der Verband, trotz aller gewaltsamen Ruffizierungsversuche, oder vielleicht wegen ihrer Gewaltsamfeit, nicht fest und einig genug. Hätte es in dem weiten russischen Reich Männer von fräftigem Ehrgeiz und von ehrgeiziger Kraft gegeben, so hätte sich schon hier und da eine Regierung aufgetan, die während der allgemeinen Reichswirrnis in engerem Kreis einen selbständigen Staat zu organisieren begann. Die GeTegenheit war günstig genug. Einzig die Finländer haben den Mut gehabt, ihre Autonomie in den vorigen Grenzen zu ertrozen. Daß sie dabei Maß gehaiten haben, ist ein Zeichen von ungewöhnlicher Selbstbeherrschung und von außerordentlich ausgebildetem historisch- konservativem Sinn. In den baltischen Provinzen ist von ähnlicher Regung nichts zu spüren gewesen. Dazu fehlte der deutschen Oberschicht der Einwohnerschaft, den Grundbesitzern, zu sehr die Fühlung mit der ländlichen Bevölkerung. Die Bauern empfinden dort weit eher den Gegensatz zu den Grundbesizern. In ihren Augen sind die deutschen Bulten ebenso wie die Russen nur ,, Unterdrücker", und deshalb hat in den baltischen Provinzen die Revolution die gefährlichste Gestalt, die des Bauernaufstands angenommen. Wenn diese Bewegung in andere Provinzen übergreift, so ist das Ende da, denn nur von der Militärgewalt fö inte Hilfe erwartet werden, und diese versagt, ist wenigstens nicht verläßlich.
lichen Werkzeug der Regierungsgewalt, d. h. sie nehmen der Regierung alle Gewalt. Es darf ja niemand wagen, größere Heeresabteilungen gegen die Revolution aufzubieten, aus Besorgnis davor, daß man der Revolution selbst Soldaten zuführt.
Graf Witte hat fürzlich einem Ausländer gegenüber geäußert, daß das russische Militär dem Zaren unbedingt er geben sei. Wenn Meutereier vorfänien, so richteten sich diese nur gegen überstrenge oder solche Offiziere, die für die Verpflegung der Soldaten nicht pflichtgemäß sorgten. Das ist durchaus zutreffend, wie es nicht minder zutreffend ist, daß der russische Bauer mit religiäfer Verehrung an ,, Väterchen Bar" hängt. Aber diese Verehrung ist sozusagen unpersönlich, fie schließt nicht aus, daß die Verehrungspflicht und Verehrungsgewöhnung sich einem eren Baterchen" zuwendet. Auch den russischen Soldat....... Garentreue nicht vom Meutern ab. Jeder Tag beweis: es. In normalen Zeiten sind Meutereien vorübergehende und ungefährliche Erscheinungen. In jetziger Zeit aber machen sie die Armee zu einem untaug
Das alte russische Regiment dürfte bei uns wie in aller Welt wenig Freunde haben. Aber die neue Regierungslosigkeit, die gewalttätige Anarchie ist auch nicht dazu angetan, den sich vollziehenden Wechsel hoffnungsreich erscheinen ku laffen.
Politifche Rundschau.
Deutsches Reich.
* Nach Meldungen aus Deutsch- Ostafrika ist das von den Aufständischen bedrängte Ssongea durch Major Johannes mit der 8. und 13. Kompagnie entsetzt worden. Zum Vormarsch auf das ebenfalls bedrohte Mahenge haben sich die Detachements Freiherr von Wangenheim und Growert vereinigt. Major v. Schleiniz übernimmt mit der 5. und 15. Kompagnie die Beruhigung des Berglandes südlich von filofia.
* Gouverneur von Lindequist fann weitere Unterwerfungen aufständischer Witbois in Deutsch- Süd: westa rifa melden. Der Großmann Sebulon hat sich mit 105 Männern, 102 Weibern und 70 Kindern in Giebeon gestellt. Es sind 49 Gewehre, 21 Pferde und 105 Stück Kleinvieh abgeliefert. Die einzige Zusicherung, die den Leuten gemacht wurde, war, daß denen das Leben geschenkt sein solle, die nicht des Mordes überführt werden. Gegen Morenga, der einen neuen Angriff auf Sandfontein machte, werden Truppen zusammengezogen. Mehrere Führer der Aufständischen sollen in einem Gefecht mit der 4. Batterie gefallen sein.
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* Eine völlige Klarlegung des ,, Panther- Zwischenfalls ist bisher noch nicht erfolgt, doch geben mittlerweile einge: troffene nähere Nachrichten ein genaueres Bild über die äußeren Vorgänge. Der Matrose Haßmann desertierte vom Panther" am 25. November abends in Jtagahy, Provinz Santa Cathariua, Südbrasilien. Einige Offiziere in Zivil und etwa 20 Mann in Uniform wollten am 27. morgen um 1 Uhr das Hotel Commercio nach Haßmann durchsuchen. Der Inhaber verweigerte dies wegen seiner übrigen Gäste, rief jedoch auf Verlangen Steinhof, der die Desertion ver: anlaßt haben soll. Dieser übergab Haßmanns Uniform und wurde gezwungen, die Abteilung zu begleiten, um Haßmann zu suchen. Alle begaben sich hierauf nach der Wohnung eines Jakob Zimmermann und verlangten, wie es heißt, unter Drohungen die Herausgabe von dessen Sohn Julius. Nach furzer Mitführung wurde dieser entlassen, da er über den Verbleib Haßmanns nichts wußte. Von Steinhof verlautet, daß er von der Mannschaft Brügel empfing und an Bord genommen wurde, da er hier und in den Nachbarorten nicht mehr erschien. Die brasilianischen Behörden sind mit den Fest= stellungsarbeiten beschäftigt. Wie später bekannt wurde, ist Steinhoff auf dem„ Panther" nicht festgehalten worden sondern hat sich nach Buenos Aires begeben. Im übrigen ist jetzt auf eine amtliche Meldung des Pantherfomman= danten eingelaufen. Daraus geht hervor, day der Matrose Haßmann nicht desertiert war, sondern nur seinen Urlaub überschritten hatte. Der Bericht deckt sich mit den obigen Darstellungen, sagt jedoch, daß die mit den Nachforschungen betrauten Offiziere und Unteroffiziere ihre Befugnisse nicht überschritten hätten. Steinhof sei nicht mißhandelt worden, Haßmann ist freiwillig an Bord zurückgefehrt.
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* Weitere Schritte der Regierung zur Regelung der Handelsbeziehungen mit dem Auslande werden von ver= schiedenen Seiten angefündigt. Danach sollen die Verhandlungen zum Abschluß von Handelsverträgen mit fleineren Staaten erst nach Festsetzung der handelspolitischen Vereinbarungen mit der nordamerikanischen Union und Schweden beginnen. Es kommen zunächst Argentinien, Spanien, Portugal und Norwegen in Betracht. Mit Argentinien wird wohl das Meistbegünstigungsverhältnis bestehen bleiben, während mit den drei anderen Ländern der Abschluß von Tarifverträgen erstrebt wird.
* In Leipzig sollten Sonntag wieder mehrere Protestbersammlungen gegen das fächsische Wahlrecht stattfinden. Die Polizeibehörden haben aber die Abhaltung dieser Versammlungen verboten.
Oefterreich- Ungarn.
** Die ungarische Krisis schleppt sich vorläufig weiter. Der Kaiser hat dem Ministerialpräsidenten Fejervary die Ermächtigung erteilt, den ungarischen Reichstag bis Ende Februar zu vertagen. Bis dahin sollen weitere Verhandlungen mit den vereinigten Oppositionsparteien gepflogen werden. Zur Vorlegung der von Fejervary gewünschten Wahlrechtsvorlage noch im Dezember konnte sich der Kaiser nicht entschließen.
Rufsland.
** Die Vorstände der aufständischen Arbeiter- und Bauern- Vereine haben ein Manifest erlassen, in dem sie zur Steuerverweigerung aufforderu und zur Zurückziehung aller Einlagen aus den Sparkassen und zur Zurückweisung
von anderer als flingender Münze bei allen größeren Zahlungen.
Ralkan- Staaten.
** In das serbische Ministerkabinett ist als Minister des Auswärtigen der bisherige Kriegsminister Oberst Antonitsch eingetreten. Der Rücktritt des vorigen Ministers erfolgte befanntlich wegen seiner von der Meinung der übrigen Minister abweichenden Ansichten über die Rücksichten auf das übrige Europa wegen der Mörder des Königs Alexander. Türkei.
** Die von den europäischen Mächten veranstaltete Flottendemonstration wegen der mazedonischen Frage ist beendet, nachdem eine Einigung erzielt worden ist. Der tommandierende Admiral Ripper erhielt den Befehl, die Demonstrationsflotte aufzulösen.
** In Konstantinopel find 4000 flüchtige mohame= danische Tartaren aus Südrußland und der Krim angekommen. Sie werden an der Bagdad- Bahn angesiedelt. Die Pforte hat zu dem Zwecke 50 000 Pfund bewilligt. Hlien.
** Der Uebergang der Herrschaft in Korea auf Japan wird durch die Aufhebung der koreanischen Gesandtschaften im Auslande gekennzeichnet. Der japanische Gesandte in Paris machte Rouvier amtlich die Mitteilung, daß die forea nische Gesandschaft in Frankreich aufgehoben sei, worauf Rouvier auch die französischen Vertreter in Söul abberief, Auch der foreanische Vertreter in Wefina ist abberufen.
Revolutionsbilder.
( Nach Berichten von Augenzeugen.) Die entsetzlichen Greueltaten, die der Telegraph fortgesetzt aus dem russischen Revolutionsgebiet meldet, erscheinen uns gefitteten Westeuropäern so unglaublich, daß wir sie fast für erfunden halten möchten. Man muß allerdings bedenken, was die Bestie im Menschen an Roheit zu leisten fähig ist, wenn erst einmal Blut geflossen ist. Die Geschichte Roms bietet uns genug Beispiele dafür und dieses in Jahrhunderte langer Knechtschaft gehaltene russische Volk läßt nur den grimmig genährten, bisher unterdrückten Haß an seinen Beinigern aus. Daß die Polizisten und Kosaken auch ihrerseits Lüften freien Lauf lassen und mitrauben, plündern und schlagen, wo das Voli in Aufruhr fommt, darf niemand Wunder nehmen; sie sind ja alle eines Stammes und Sinnes, ob sie Uniformen tragen oder nicht. Einige Beispiele, die aus den Schreckenstagen von Augenzeugen geschildert werden, mögen die Leidenschaft dieser Revolutionäre erläutern.
Die Ermordung Sacharows.
Dieser ehemalige Kriegsminister ist bekanntlich von einer Frau erschossen worden, die sich nachher allerdings als verkleideter Mann entpuppt haben soll. Die Tat hat sich in folgender Weise abgespielt. Es war ein Uhr nachmittags, als dem General gemeldet wurde, daß ihn eine aus dem Gouvernement Pensa eingetroffene Dame zu sprechen wünsche. Sie wurde sofort empfangen und nahm dem General gegenüber auf einem Sessel Platz, nachdem sie sich als Gutsbesizerin vorgestellt hatte. Es war eine mit einer gewissen Eleganz gekleidete Dame, Anfang der Dreißig; sie berichtete dem General, daß ihr Gut ausgeraubt sei, und übergab ihm eine Bittschrift. Während General Sacharow dieses Gesuch durchlas, zog die Dame einen Browning- Revolver und schoß aus nächster Nähe vier Schüsse auf ihn ab, von denen der erste das Herz streifte, der zweite die Lunge verlegte, der dritte den Handtnochen zerschmetterte und der vierte den Rücken traf. Nach dem ersten Schuß hatte sich der General erhoben, um die Hand der Dame zu fassen; er war aber zu schwach dazu und wankte ins Nebenzimmer, wo er das Bewußtsein verlor und bald darauf verschied. Die aus dem Körpes entfernten Kugeln wiesen einen Einschnitt in Kreuzesform auf. Die Dame wurde sofort verhaftet und ent= waffnet. Sie weigerte sich ihren Mantel herzugeben, der zur Feststellung ihrer Person dienen sollte(?). Während ihrer Fahrt zum Gefängnis rief sie laut: Jetzt wird man feine Bauern mehr quälen!" Bei ihrem Eintreffen im Gefängnis brachen dort Unruhen aus: Die Gefangenen ver= langten ihre sofortige Freilassung. Zur Wiederherstellung der Ruhe mußte Militär requiriert werden.
Inzwischen soll es dem Aufruhrkomitee gelungen sein, den Attentäter aus dem Gefängnis zu schaffen und in Sicherheit zu bringen. In Moskau ist es nicht weniger schlimm zugegangen, und die folgende Geschichte zeigt, wie man dort als Unbeteiligter Schläge bekommen fann.
Schläge für Barmherzigkeit.
Unter friedlichen Spaziergängern auf dem Kremlplatz fiel plötzlich ein Mann infolge von Krämpfen hin. Menschen sammeln sich um ihn, niemand rührt ihn an.
Ein Vorübergehender entschließt sich endlich, dem Leidenden Hilfe zu bringen. Er kniet nieder, bedeckt sein Gesicht mit einem Tuch, öffnet ihm den Rock und beginnt ihm mit fundiger Hand die Brust zu reiben. Plötzlich stiebt das Volt mit lautem Geschrei auseinander: ein Dreigespann saust daher, hinter ihm eine Abteilung Kosaken. Jr. dem Wagen sigt der Oberpolizeimeister. Er sieht, daß ein Mensch am Boden liegt, ein anderer sich über ihn gebeugt hat, rings
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