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Wir empfehlen Ihnen im Sinne vorstehender Dar gebeegung die Bevölkerung, besonders insoweit sie sich mit Die Bemüsebau und mit der Herstellung von Gemüsefonserven 2c. welcher cheinende in die Wege zu leiten. Tohalifaßt, aufzuklären und das Ihnen hierfür erforderlich

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18. Mat 1905.

** Uebertragen wurde dem Schullehrer Ludwig Döll Bohnfeld eine Lehrerftelle an der Gemeindeschule Melbach.

liefert. Die jungen Leute gehören einer achtbaren Darm­städter Familie an, bewahrten aber das größte Stillschweigen. Die Anzeige ist durch einen Professor der Techn. Hochschule erfolgt. Brof. Cheltus dürfte schwerer Bestrafung entgegen sehen, da die Opfer bei Beginn der Bergehen noch minder­jährig waren.

** Bichantstellung. Am 15. Juni wird in Marburg eine Ausstellung und Prämiierung von Simmentaler und Vogelsberger Rindvieh abgehalten.

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Krofdorf, 17. Mai. Leichen Ueberführung. Die vor zwei Jahren von Essen nach hier übergeführte Leiche des Lehrers H. Rinn wird auf Wunsch der Witwe nun ** Erledigt ist eine mit einem evangelischen Lehrer wieder ausgegraben und in Wetzlar, dem Wohnsiz der Witwe, chsbank. besezende Lehrer stelle an der Gemeindeschule zu Ech­teilinbaberell und eine mit einem evangelischen Lehrer zu beseßende beigesetzt. Die Ausgrabung und Ueberführung erfolgt in der Freitag Nacht.

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rch Gesez ehrerftelle an der Gemeindeschule zu Holz­f das Brisausen v. d. H.

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w Wißmar, 17. Mai. Am gestrigen Nachmittage er­eignete sich auf unserer Dorfstraße ein bedeuerlicher Un­

mlauf befinilt wird, ist die angedrohte Maßregelung sämtlicher Ce. Alüdsfall, welcher den Tod eines 4jährigen Mädchens,

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altigiten Silfen im Schneidergewerbe nur teilweise erfolgt, und wird rundlage ist, wenn der Streit in Gießen bis 20. Mai nicht beige Wirklichtegt ist, in Kraft treten.

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Bon anderer Seite wird über den Machtkampf im höher zu hochneider- Gewerbe noch folgendes geschrieben: Die Bentral­90 Prozent eitung der Schneidermeister Organisation gab te metalliſm Sonntag in Leipzig die Parole zu einem einheitlichen nen und ausBorgehen gegen die Gehilfen. Dienstag Abend nun fanden Ten Mark bin 63 beutschen Städten, in denen der Algemeine deutsche rbeitgeberverband für das Schneidergewerbe vertreten ist, au, wo fe Bersammlungen der Ortsverbände statt. Die Diff renzen Zwischend bekanntlich wegen der sogenannten Streitarbeit ents einer Ananda. Einstimmig wurde beschlossen, sich den An­d. Die Aardnungen der Münchener Bentrale zu fügen und nötigen­find eine alls sofort die Betriebe zu schließen. Die endgültige Ent­Scheibung wird binnen wenigen Tagen getroffen.

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Das anfange

eine Notive Imachung en Marti Seute Abend 8 Uhr hält die Kreisgruppe Gießen ie feit liegen des Deutschen Flottenvereins im Café Ebel seine dies. rlichen in ährige Haupt- Versammlung ab. Im Interesse der reich ann das m haltigen Tagesordnung ist eine allgemeine Teilnahme erwünscht. ** Feuerwehr- Jubiläum. Gestern Mittwoch Vor­mittag 11 Uhr hielt der Fest ausschuß des 50jährigen ekommen, Stiftungsfeftes der beiden Gießener Feuerwehren( 15-17.Juli) Spandau j in Bewegu unter dem Vorsiße des Beigeordneten Curschmann im Staffenschein Bürgermeistereigebäude eine Sigung ab, in welcher vom Vor­geghen fin henden des geschäftsführenden Ausschusses, Stadtverordneten erfegung elm, über die Vorarbeiten der Einzel- Ausschüsse berichtet stassenschei wurde. Der Fest- Ausschuß, dem die Genehmigung des en. Das allgemeinen Festplans und des provisorischen Gesamthaushalts­at es deut plans zusteht, sprach sich befriedigt über die Beratungen und Beschlüsse der Einzel- Ausschüsse aus und erteilte ihnen seine Genehmigung, wünschend, daß die weiteren Festberatungs­arbeiten die befte Erledigung finden und die Festtage selbst chöffengeri mom schönsten Wetter begünstigt sein möchter. ndesbeam Ditrafe weg

-

× Gesangowettstreit. Der Gießener Gesangverein 6. Er ha heiterkeit" wird sich am 11. und 12. Juni( 1. und ärter Ban 2. Bfingftfeiertag) zu dem in Langsöns stattfindenden erst 19 Besongswettstreit, in der 2. Klasse unter großer Ronfurrenz Alter 9 Bereinen) beteiligen. llerdings gültig

e Hech klingt das Lied... Ein sehr couragiertes Dienstmädchen hat vorgestern Nachmittag in der Neustadt u Gießen ein wild gewordenes Pferd, welches von der Lahnbrüde baberjagte, so aufgehalten, daß ein größeres n- Gift Unglüd, wobei besonders brei auf der Straße spielende Rinder in Gefahr waren, verhütet wurde. Das Mädchen dheitspfl hielt das Tier so lange, bis der Eigentümer herantam und, ter erlaff allen Dank and Belohnung zurückweisend händigte sie es und Früc emfelben aus werden, l Januar t Bergif tung ringen,

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< Rücksichtslos. Montag Nachmittag fuhr ein Rad­fahrer in übermäßig schnellem Tempo durch die Moltkestraße in Gießen und brachte dabei, da er auch fein Signal gab, ein Kind zu Fall, sodaß dieses mehrere Wunden, darunter eine bis auf den Anochen reichende an der Stirn davontrug. Der unvorsichtige Radfahrer fümmerte sich nicht im ge­wingften um das Kind und fuhr weiter.

Der Fall Chelins. Zu unserer geftrigen Drahtnachricht von der Verhaftung des Oberbergrats Professore... Dr. Chelius wegen Sittlichkeitsverbrechens er­bren esirf burd unseren Darmstädter s- Rorrespondenten

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ogen äglich, daß die Berhaftung auf Veranlassung Staatsanwaltschaft Darmstadt in Büdingen erfolgte, da Chelius seit einigen Tagen dort weilt. Er ist bes an 2 Darmstädter jungen Leuten, jetzt 14 und bie Brian- epare att feit einer Reihe von Jahren unſittliche Hand­bogen( Bergehen gegen§ 175 und 176 3.) vorgenommen

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Tochter des Hüttenarbeiters Heinrich Forbach dahier, zur Folge hatte. Dasselbe war einem mit langen Tannen­bäumen beladenen Holzfuhrwert so nahe gekommen, daß es von einer schwankenden Tanne getroffen wurde. Eine halbe Stunde darauf verstarb das Kind. Der betrübende Fall ruft allgemeine Teilnahme hervor, zugleich dient er aber auch für alle Eltern zur Wahnung, über die auf der Straße spielenden Rinder stets ein wachsares Auge zu haben. ?? Grünberg. In laufender Woche werden die von unserer Gemeinde für die hier zu errichtende landwirt­schaftliche Winterschule zur Verfügung gestellten Räume von einer Kommission in Augenschein genommen werden.

und Nußen der von der genannten Rammer geplanten Rück­versicherung für die kleinen ländlichen Viehversicherungsfassen ausließ. Er wies auf die Zwecklosigkeit der großen Vieh. versicherungskassen hin, die infolge ihres fomplizierten Ver waltungsapparates nicht existenzfähig seien, doch auch die kleinen hätten bei eintretenden Verlusten mit Schwierigkeiten zu kämpfen. Wenn es nun gelänge, durch unverzinsliche Darlehen der landwirtschaftlichen Kreisvereine, sowie durch Beihülfe der Regierung und Landwirtschaftskammer die Garantiefonds zu beschaffen, fäme eine Rückversicherungefasse zustande, die sämtlichen Ortsviehfass n des Bezirks ein festes Rückgrat gäbe. Hoffentlich gelingt die Rückversicherung.

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Marburg, 17. Mai. 1600 Studenten, ein­gerechnet annähernd 50 Hörer, weist unsere Universität in gegenwärtigem Sommersemester auf.

? Alsfeld, 17. Mai. Sonntag, den 14. Mai, ist der Stadtrechner Georg Melchior Schöpbach dahier ver­ftorben.

+ Groß- Felda, 17. Mai. Der von der Genid­starre befallene Junge ist bereits in der Nacht zum Montag verstorben.

* Vilbel, 17. Mai. Streik im Gemeinderat. Ein eigenartiger Zustand, wie er wohl selten anzutreffen sein dürfte, herrscht gegenwärtig in unserer Gemeinde. Bei der letzten Gemeinderatswahl erlangten nämlich die sozial­demokratischen Kandidaten die Majorität im Gemeinderats­follegium. Die Majorität faßte bald nach Beginn der neuen Amtsperiode den Beschluß, die öffentlichen Gemeinde­ratasizungen nicht mehr, wie bisher um 5 Uhr nachmittags, vielmehr in vorgerückter Abendflunde abzuhalten. Die Minorität beharrte aber bei der seitherigen pflogenheit, worauf die sozialdemokratischen Gemeinderatsmitglieder den nach wie vor auf den Nachmittag anberaumten Sizungen

? Laubach. Vorige Woche hielten hier in Gegenwart des Distriktskommandeurs, Oberleutnants Bahn, die Gen­darmeriestationen Laubach, Hungen und Grünberg Schießferablieben. Dadurch blieb das Kolleginm jedesmal beschluß­übungen ab.

X Ehringshausen, 17. Mai. Postalische Er leichterung. Oberndorf, das teine selbständige Gemeinde, sondern einen Teil der politischen Gemeinde und des Poft ortes Ehringshausen bildet, mußte trotzdem bislang das erhöhte Bestellgeld bezahlen, von dem es auch durch Vor­stellungen bei der Oberpostdirektion Darmstadt nicht freitam. Die Bewohner wandten sich schließlich an unseren Reichs­tagsabgeordneten Kreisrat Dr. Wallau, dem es jetzt auch gelungen ist, die Einbeziehung Oberndorfs in dem Drts­bestellbezirk Ehringshausen durchzusetzen.

§§ Ruppertenrod, 17. Mai. Unser heutiger Früh jahrsmarkt war start besucht. Der Schweinemarkt zeigte eine sehr starte Auffahrt an Jungschweinen, über 800 Stück. Der Handel war ein recht reger. Die Preise waren nicht ungewöhnlich hoch, sondern bewegten sich auf der im Früh­jahr gewohnten Preisstufe. Man bezahlte für die Ferkel zweiter Sorte pro Baar 45-50 und 55 Mart, erster Sorte 55-60 und 70 Mart. Ungewöhnlich hoch stehen zur Beit die Preise für Fettschweine, das Pfund Lebendgewicht wird Der Krämermarkt wies mit 45-47 Pfennig bezahlt. Der Krämermarft wies guten Besuch auf.

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§§ Ober Ohmen, 17. Mai. In hiesiger Gemarkung ist eine Backsteinbrennerei, sogen. Feldbrand, gegründet

worden.

II Oberkleen, 17. Mai. Der Kriegerverband " Hüttenberg" feiert am 2. und 3. Juli hier sein Ver­bandsfest. Mit dem Feste ist die Fahnenweihe des hiesigen Kriegerverein verbunden.

§ Grebenhain, 17. Mai. Legten Sonntag setzte rin Gehirnschlag dem Leben des 70jährigen Kreisgeometers Neuschäffer dahier ein jähes Ende.

§ Nieder- Weisel, 17. Mai. Reine Genickkarre. Bei dem hier fürzlich unter beunruhigenden Symptom er­frantten Mädchen handelt es sich nicht um Genicstarre, sondern, wie das Gesundheitsamt feststellte, um Hirnhaut­entzündung.

§ Nieder- Weisel, 17. Mai. Opfer der Blutver giftung. Vor ca. drei Wochen verlegte sich der hiesige 35jährige Maurer und Landwirt Friedrich Heuser mit einer Art am Bein. Da ihm die Verlegung unbedeutend schien, legte er ihr weiter feinen Wert bei. Nach einigen Tagen aber veränderte sich das Auss hen der Bunde: es war eine Blutvergiftung hinzugetreten. Alle Bemühungen, Heuser am Leben zu erhalten, waren erfolglos. Nach mehr­wöchigem Rrantenlager wurde er durch den Tod von seinen Schmerzen befreit und gestern ist der allgemein geachtete Manu unter großem Trauergefolge zur letzten Ruhe gebettet

worden.

Fronhausen, 17. Mai Viehvessierung. Sehr viel Jnteressantes und Beachtenswertes bot die letzten Sams­Generalsekretär der Kasseler Landwirtschaftskammer, Defonomie­rat Gerland, sich in eingehendem Vortrag über den Zwed

giftbildent saben. Ch. genoß in allen Kreisen das größte Ansehen. tag hier abgehaltene Landwirte Versammlung, in der der

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Berik wurde noch am Abend durch einen Gendarmeriewacht­ker in das Darmstädter Untersuchungsgefängnis einge­

Betanntmachung.

Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Die Weft- Anlage zwischen Frankfurter- und Bahnhof­traße von heute ab bis auf weiteres für den Fuhr­werlehr gesperrt.

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Gießen, den 17. Mai 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg.

Bekanntmachung.

Durch Beschluß des Kreisausschusses vom 27. April 1905 ift wer Wilhelm Schmidt Ehefrau dahier die Erlaubnis zur Ausübung es Gewerbes als Gefindevermieterin erteilt worden.

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Den Gebührentarif derselben bringen wir nachstehend zur Jen Renntnis:

für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft in Gießen 5 Mr.

b) für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft nach auswärts 7 Mt.

ir die Dienstboten geschieht die Vermittelung unentgeltlich.

ditrice ßen, den 16. Mai 1905.

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unfähig und seine Sigungen wurden illusorisch. Diesem Umftande ist es zuzuschreiben, daß nunmehr unsere Ge­meindeangelegenheiten ohne Gemeindevoranschlag ihre Er­ledigung finden müssen, weil das Budget noch nicht zur Beratung und endgiltigen Fests gung gelangen fonnte. Die Kreisverwaltungsbehörde zu Friedberg, deren Einschreiten in dieser Angelegenheit angerufen ist, dürfte diesem seltsamen, für die Dauer unhaltbaren Streitzustande voraussichtlich in aller Kürze ein Ende seßen. N. H. V.

K Frankfurt a. M., 17. Mai. Sängerwettstreit. Wie man hört, soll am Hohenzollernplaß eine Sängerfesthalle gebaut werden.( Bekanntlich ist fürzlich die Meldung auf­getaucht, daß auf Wunsch des Kaisers der nächste Sänger­wettstreit wieder hier stattfinden solle.)

* Wiesbaden, 17. Mai. Ein Storch mit einem Stelzfuß. Hier hat man einem Storch eine chirurgische Hilfeleistung angedeihen laffen, die nicht verfehlen wird, ein gewisses Aufsehen zu erregen. Das Tier, welches übrigens gezähmt war, hatte sich ein Bein gebrochen und hätte wahr­scheinlich an der Verstümmelung eingehen müssen, wenn man nicht auf den Gedanken gekommen wäre, das unbrauchbar gewordene Bein durch ein fünstliches zu erseßen. Die Ope ration gelang vortrefflich, das Bein wurde mit Gummi bändern befestigt, und der allerdings etwas erstaunte Storch machte dann auch ziemlich bald die ersten Gehversuche. Sie fielen zuerst ein bißchen plump aus allmählich aber ge­wöhnte sich Meister Langbein an den fünstlichen Beinerfaß. und jest humpelt er schon eifrig seinen verschiedenen Berufs­pflichten nach.

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Marttberichte.

Steken, 18. Mai. Auf dem heutigen Wochenmartt lofteten Butter per Pfb. 105-1.20 I., Hühnerele per Stüd 5-6 Bfg., Enteneler St. 6-7 Pfa., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paar 01. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 Bfg., Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Bfb. Schweinefleisch 66-76 Bfg. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 70-74 Bfg. Sammelfleisch per Bfb. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.50 6. 700 Mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Weisfraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Mepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00.- 0.00 Nüffe 100 St. 00-00 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzelt von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenflände bes Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten bret Stunden der Marktsett im Umberzieben fellaeboten werben.

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Siegener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Bitterung in Heffen für Freitag, 19. Mai. Bollig, nach milder Nacht tagsüber ein wenig fühler, nur vereinzelt( im Süden) etwas Regen. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Berantwortlich: für die Politik und den Inseratentet: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Sieñes.

Bekanntmachung.

Betr.: Die Vertilgung der Raupennefter.

Die Garten- und Feldbesizer der Gemarkung Gießen werden hiermit aufgefordert, bis zum 1. Juni d. J8. ihre Bäume, Sträucher und Hecken von den Raupennestern zu reinigen. Diejenigen, welche diefer Aufforderung nicht Folge leisten, verfallen in die in§ 368 des Außerdem Reichsftrafaesetzbuches bestimmte Geld- oder Haftstrafe. wird die Bertilgung der vorhandenen Raupennester auf Kosten des Räumigen angeordnet werden.

Gießen, den 15. Mai 1905.

Großh. Bürgermeisterei Gießen.

Mecum.

Bekanntmachung.

Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird die

Johannesstrake zwischen Neuenweg und Blockstraße

bon heute an bs auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt.

Gießen, den 13. Mai 1905.

Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg.