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Soziales Leben.

X Massen- Aussperrung in Stettin? Die Stettiner Schiffswerften, denen die Arbeiter Forderungen auf Erhöhung ihres Lohnes unterbreitet haben, beabsichtigen demnächst, ihre sämtlichen Arbeiter auszusperren.

× Grubenstreif in Oberschlesien. Während in eini­gen Gruben sich ein Nachlassen der Streitbewegung geltend macht, so besonders in der Giesche- Grube, sind andere Werke in den Ausstand getreten. Auf der Neupremsa- Grube, die der Kattowizer Aktiengesellschaft gehört, sind von 160 Mann nur ein halbes Dugend eingefahren.

× Ende des Arsenalarbeiter- Ausstandes in Frank­reich. In Toulon und Rochefort ist der Streif beendet. Marineminister Thomson hatte eine Besprechung mit Ver­tretern der Gemeindebehörden der Hafenstädte sowie des All­gemeinen Marinearbeiterbundes. Es wurde dann nach Cherbourg und an die Vereinigung, die ihren Sitz in Toulon hat, eine Depesche gesandt, in der bekannt gegeben wurde, daß Thomson bereit sei, in Beziehungen mit Abordnungen jedes Hafens und aller Werke einzutreten. Die Konsequenzen aus dieser Vorgang wurden von einem großen Teile der Arbeiter alsbald gezogen. In sämtlichen Werkstätten der Arsenale zu Toulon und Rochefort wurde gestern vormittag die Arbeit wieder aufgenommen. Der Streif der noch aus­ständigen Arsenalarbeiter in den übrigen Hafenstädten dürfte rasch beendet sein.

Nab und Fern.

Hochwasser im Rheingebiet. Der Rhein und seine Nebenflüsse, besonders Mosel und Saar, find infolge starken Schneefalls und Regenwetters bedeutend gestiegen. Weite Gebiete am Mittelrhein und in der Eifel sind überschwemmit und der Verkehr an mehreren Stellen unterbrochen, Auch im Ruhr- und Wuppertale drohen erhebliche Schäden durch Hochwasser.

Raubmörder auf der Flucht. Der Mörder des Newyorker Zeitungsverlegers Tomson scheint sich auf der Flucht nach Deutschland gewandt zu haben. Dem Er­mordeten ist it. a. Uhr und Kette geraubt worden; die Uhr trägt die Nummer 6 000 354 und 43 924 und den Namen Tomson, die goldene Kette eine blaue Granatkugel. Auf die Ermittelung des Mörders sind 2000 Dollars auspesezt. Die deutschen Polizeibehörden haben eingehende Recherchen ein­geleitet, da es nicht ausgeschlossen ist, daß Uhr und Rette hier zum Vorschein kommen.

+ Verhaftete Falschmünzerbande. Der Polizei ist es gelungen, eine ganze Gesellschaft von Falschmünzern in dem niederrheinischen Orte Schlebusch festzunehmen. Die Fälscher hatten speziell amerikanische Banknoten angefertigt und während der Weltausstellung in Lüttich die belgischen Hotels und Geschäfte massenhaft damit unsicher gemacht.

+ Nemesis. Der Mörder der neunjährigen Hilda Kloß in Görlitz, die in voriger Woche auf scheußliche Art getötet wurde, ist in der Perion des 32 jährigen Arbeiters Pallmig in Hennersdorff entdeckt worden. Als Pallmig sich umstellt sah, erhängte er sich; er wurde zwar noch lebend abgeschnitten, ist aber bald danach gestorben.

Schreckliches Ende einer Familie. In dem englischen Dorfe Heslington wurde eine aus fünf Personen bestehende Familie ermordet aufgefunden. Die Eltern und drei Kinder waren in entseglicher Weise anscheinend durch Beilhiebe zu­gerichtet und lagen an verschiedenen Stellen der Wohnung auf dem Roden in ihrem Blute. Ob ein Familiendrama oder Mord vorliegt, ist noch nicht aufgeklärt.

Brandkatastrophen. Ein riesiges Schadenfeuer zer­störie iren großen Teil der befaimten Wachstuchfabrik A. Schumann in Leipzig- Zweenfurth und richtete einen Ver­lust von über 100 000. an. Das Feuer entstand in einer Maschine durch Reibung und breitete sich trotz energischer Gegenmaßregeln so schnell uns, daß die Feuerwehren mur die Nachbargebäude ichützen konnten. Das Hauptgebände mit sämtlichen Maschinen brannte total aus. Der Betrieb der Fabrik wis t unterbrochen. Von einem großen Brande ist nhrichen he mgesucht worden. Hier sind mehrere Gehöfte, ten und Scheunen durch das Tag und Nacht wütende Feu c zerört worden. Der Brand ent= stand in der Rosenstraße und ibang nach benachbarten Ge­höften über, troßrem die Feuerwehrma nichaften in opfer­vollster Weise vorgingen. Leider ist ein Mann dabei schwer verunglückt. Eine umstürzende Mauer begrub den Maurer Wegener und verlegte ion erheblich. Der Brandschaden ist sehr bedeutend, da mehrere gefüllte Scheunen mitver= brannten.

Tod in den Bergen. Auf dem Eimplonpak ver­irrten sich im Nebel zwei Handelsleute und der sechszehn­jährige Sohn des einen, die einen Richtweg gehen wollten. Der Sohn starb in den Paß an Krämpen und Erschöpfung. Dem Vater, der die Krämpfe durch Abre bungen stiffen wollte, erfroren beide Hände. Mit Mübe retteten fch die beiden Männer in das Schutzhaus. Die Leiche des Sohnes konnte nicht gefunden werden.

+ Anderthalb Teae lebendig enraben. Von einem Brunnenschacht verschüttet und lebendig raben, mußte der Brunnenbauer Rasmussen in Kopenhagen 36 Sunden unter der Erde zubringen. Nach 24 Stunden fonnte man Verunglückten durch ein Rohr Luft und Wasser zuführen, doch dauerte es Tage, bis ihn befreien fonnte. Der unfreiwillig Begrabene ha ich von seinem Urfall schnell erholt.

+ Unwetter in Spanien. Durch furchtbare Stürme ist in Spanien ungeheurer Schaden angerichtet worden und der Telegraphen- und Straßenbahnverkehr in vielen unter­brochen. Der Leuchtturm im Hafen Bilbao ist überschwemmt, ein Teil der Mole fortgeriffen. Der Leuchtturmwärter fonnte gerettet werden. An andern Stellen find Häuser beschädigt, Schornsteine eingestürzt und Straßen unter Wasser gesezt. + Rettung aus Seenot. An der Ostküste von Algerien traf der deutsche Dampfer Annie" den französischen Dampfer Sampiero" an, der völlig manövrierunfähig war. Der Deutsche Dampfer nahm den Franzosen ins Schlepptau, in­dessen brach dieses zweimal. Als der Sampiero" zu sinken drohte, nahm die Annie" die Mannschaft an Bord und brachte sie nach Alaier.

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Personen am sächsischen Königshofe unter Pseudonymen an­geführt, die jedoch so durchsichtig sind, daß jedermann die wahren Persönlichkeiten sofort erkennen kann. Das Buch scheint neben Wahrem auch viel Erdichtetes zu enthalten. 3. B. tragen Szenen, die sich mit dem verstorbenen König Albert abgespielt haben sollen, deutlich den Stempel der Er­findung. Die Verhältnisse im Vaterhause der Gräfin und später am Hofe zu Dresden sind teilweise in sensationeller Weise geschildert. Das Buch wird jeden alls erhebliches Auf­sehen erregen, wenn es auch schwer sein wird, seinen wahren Wert zu beurteilen.

+ Briefe in Postpaketen nach dem Auslande. Die Beiftigung von Briefen in Postpaketen nach außerdeutschen Ländern ist nur nach Bosnien- Herzegowina, Dänemark, Luremburg, Norwegen, Desterreich- Ungarn, Rumänien, Ruß­land und Schweiz zulässig. Für Pakete nach Norwegen und Rußland ist ausdrückliche Bedingung, daß diefer Brief un­verschlossen sein muß. Ueberall gestattet ist die Beifügung einer offenen Rechnung, die aber keine brieflichen Mitteilungen enthalten darf. Im Verkehr mit Frankreich können auch Zirkulare, Prospekte mit Angaben über das Wesen und die Eigenschaften der Waren und die Gebrauchs- oder Nuzan­weisung beigefügt werden.

Hus dem Gerichtsfaal.

Polnische Geheimbündelei. Das Reichsgericht hat die Revision der wegen Geheimbündelci angeklagten Polen, die im Januar vom Landgericht Gleiwit verurteilt worden waren, verworfen. Es handelte sich um geheime Versamm­lungen bei dem Herausgeber des polnischen Blattes Jstra", in denen zum gewaltsamen Festhalten an den polnischen Bestrebungen aufgefordert wurde. Das damalige, jetzt vom höchsten Gerichtshof bestätigte Urteil lautete auf 1 Monat Gefängnis gegen den Hauptangeklagten; 13 andere wurden mit 1 Tag bis 2 Wochen Gefängnis bestraft.

§ Prozeß Bachstein. Gegen das freisprechende Urteil im Prozeß des Divisionspfarrers Bachstein hat der Gerichts­herr Revision angemeldet, so daß die Sache wiederum das Reichsmilitärgericht beschäftigen wird.

§ Jugendlicher Raubmörder. Wegen des an dem Oberpostpraktikanten Hede auf dem Brocken begangenen Raubmordes wurde der siebzehnjährige Lehrling Stephan Denger aus Frankfurt a. Main zu der höchsten zulässigen Strafe von fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt. D. be= hauptete in der Verhandlung, daß er sein Opfer nur habe betäuben wollen, um ihn zu berauben. Das Urteil machte auf ihn feinen ersichtlichen Eindruck.

§ Bestraster Rädelsführer. Wegen Anstiftung und Beteiligung an einer Schlägerei gegen einjährig- freiwillige Vorgesetzte wurde der Torpedoheizer Ehmke aus Swines münde vom Kieler Kriegsgericht zu 6 Jahren Suchthaus und Ausstoßung aus der Marine verurteilt.

Landtagswahlen in Hessen.

Soweit aus den bis jetzt vorliegenden Resultaten erhellt, hat die Zweite Rammer durch die Ergänzungswahlen 1905 feine wesentliche Veränderung erfahren. Die National­liberalen gewannen Bensheim( bisher Abg. Euler, wild) und Reichelsheim- Fürth( bisher Bauernbund, i zt Geheimrat Haas) und verloren Bjungstadt( Beheimrat Haas) und Fried Das Ergebnis in Sprendlingen, wo berg( Dr. Windecker). der Nationalliberale Pitthan mit dem Freisinm gen Roden­bach um den Sieg ringt, ist noch nicht definitiv bekannt. Bis jetzt sind 7 Nit onalliberale gewählt. Der Frei sinn gewann Wörrstadt. Der Bauernbund, der 8 Sige inneha te, hat nur 7 aus dem Kampfe davongetragen. Das Zentrum behauptete feine 5 Size in Bingen- Land, Heppenheim, Mainz- Land, Nierstein und Seligenstadt.- Die Sozialdemokratie, die ihrem B sigstande Pfungstadt hinzufügte, hat 3 Gewählte aufzuweisen.

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Ueber die Wahlen selbst liegen außer den bereits gestern gemeldeten heute noch folgende E gebnisse vor: Höchst: Hänsel( natl.) wiedergewählt.

5 ppenheim: Ubel( 3tr.) wiedergewählt. Bensheim: Auler( natt.) gewählt. Seligenstadt: Horn( 8tr.) gewählt.

V( bel: Ullmann wienergewählt.

Lokales.

17. November 1905.

** Der Großherzog und Prinz Heinrich von Breußen ahmen Mittwoch an der v. Hylschen Jagd auf Fasanen in Nonnenbusch teil.

*** 100 Mt. Belohnung. Laut einer Bekannt­machung der Staatsanwaltschaft Gießen seßt die Eisenbahn­direfiton Frankfurt auf die Ergreifung des Unbekannten, der in der Nacht zum 25 Oftober auf der Strecke Friedberg­Nidda, G. marfung W desheim, einen starken Baumpfahl auf das Geleis gelegt, ene Belohnung von 100 Mt. aus.

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+ m 14 und 15 November fererte der Obers hessische Verein für insere Mission sein Jahresfest in ißen. Nachdem Ti nerag- Vormittag der Verband der der Oberhessisch n Erziehungsvereine getagt hatte, in der Oberstaatsan jalt The bad über die Fürsorge für entlassene Gefangene" referierte und Prof. Dr. Mittermater die Frage besprach: Wache Anforderungen stellt die strafrechtliche Theorie an die Prax s der Erziehungsvereine?", wurde nachmittags über die Fürsorge für die konfirmierte Jugend in Oberhessen" vrhandelt( R ferenten: Pfarrer Braeß­Darmst d: und Pfarrer Döri- Ossenheim). Im Festgottes­dienst predigte Pfarrer Balmer Offenbach, in der freien Versammlung hieiten Dr. Kiumter und Dr. Kahn beide aus Frankfurt fess inde Ansprachen. Der erstere über Moderne Wohltät gfe t", der andere über Die ſittliche Bedeutung der Wohnungsfrage." Der 15. November brachte die eigentliche Hauptversammlung mit einem vor= effchen Vortrag des Pfarrers Mühlhäußer- Basel, an den eine interessante B sprechung fich anschloß. Der seitherige Verstand wurde durch Afflamation wieder gewählt, neu trat Direttor Dr. Burster Friedberg hinzu. Die Beteiligung an sämtlichen Veranstaltungen war eine erfreuliche.

* Landwirtschaftliche Vort äge. Im Auftrag des landw. V zutsvereins Alsfeld werden in diesem Winter folgende Vorträge gehalten werden: In Ruppertenrod,

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Sonntag, den 19. November, nachmittags 3 Uhr über die Winterfütterung", Referent: Landwirtschaftslehrer Schwarz­Alsfeld. In Rainrod, Sonrtag, den 19. November, nachmittags 3 Uhr über Anwendung der fünstlichen Dünges mittel", Referent: Landwirtschaftslehrer Thömegen- Alsfeld. In Ober Ofleiden, Samstag, den 2. Dezember, abends 8 Uhr über die Winterfütterung", Referent: Land­wirtschaftslehrer Schwarz- Alsfeld.

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Kirchliche Eva

Am 22. Sonntag

In b

In Bernsfeld, mittags 9.30 Uhr:

Militärgemeinde.

Sonntag, den 3. Dezember, nachmittags 1/23 Uhr übermittag 11 Uhr: F

" Züchtungsgrundsäße und Jungviehzucht", Referent: Land­In Elbenrod, wutschaftslehrer Schwarz- Alsfeld. Sonntag, den 3. Dezember nachmittags 3 Uhr über An­wendung der fünftlichen Düngemittel", Referent: Landwirt­In Reimenrod, schaftslehrer Thömsgen- Alsfeld.

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Radmittags 2.30 Uhr:

meinde. Pfarrer her's 5 Uhr: Pfarrer Abends 8 Uhr: Ver

Sonntag, den 7. Januar, nachmittags 3 Uhr über pfleggend der Matthäusgem

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liche Behandlung des Stallmiftes", Referent: Landwirtschafts­Lehrer Thömsgen.Alsfeld. In Heimertshausen, Sonntag, den 7. Januar, nachmittags 23 Uhr über " praktische Schweinezucht", Referent: Landwirschaftslehrer Schwarz- Alsfeld. Die Bürgermeister werden ersucht, die Abhaltung der betc. Vorträge in ihren Gemeinden bekannt zugeben und auf einen zahlreichen Besuch hinzuwirken.

Unter den zahlreichen Jahresvergnügungen des Turnvereins Gießen( gegr. 1846) steht wohl unstreitig das Winterfest an erster Stelle, sowohl hinsichtlich seines Besuchs wie auch der Darbietungen. Bezüglich lekterer wird die Auswahl jeden Tag schwieriger. Der Turnverein scheint für sein morgen Samstag statifindendes Winterfest und das hierzu aufgestellte Programm von einem guten Stern geleitet zu sein, bietet es doch musikalisch, gesanglich, humoristisch, turnerisch und damit für jedermann etwas. Einige Soli hiefigec Regimentsmusit, sowie der von fundiger Hand ein­geübte Damenreigen, der besonderer Verhältnisse halber erst nach dem ersten Tanz zur Aufführung gelangen fann, wird seine Anziehungskraft nicht verfehlen. Es sei darauf hin gewiesen, daß der Vorstand besondere Anweisungen wegen Besuchs der Festlichkeit gegeben hat, damit dem Kufe für Mitglieder auch gefolgt werden kann. Sonntag findet ein Ausflug nach dem Windhef, großer Saal, statt.

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** Um die Kriminalbeamten und Schußleute mit der Anwendung des Bertillonschen Systems vertraut zu machen, wird der Gerichts Chemiter Dr. Bopp Frankfurt im Auftrag der Großh. Regierung in den drei Provinzen Vor­träge halten.

* Die Deutsche Fleischerztg." veröffentlicht soeben eine Liste von Firmen aus verschiedenen deutschen Städten, die Pferdewurst von der Berliner Firma Krüger& Co. be­zogen haben. In dieser Liste befindet sich feine Mainzer Firma. Dagegen führt das Verzeichnis sechs Firmen in Wiesbaden, eine in Darmstadt, eine in Mannheim und eine in Biebrich. Gleichzeitig veröffentlicht der Pferdefleischwurst. fabrikant Karl Richter in Weißensee eine Erklärung, worin er mitteilt, daß der Schlächtergeselle Hermann Schroller und der Kutscher Gustav Krüger, die unter der Firma. Krüger& Co. Berlin ihre Offerten in alle Welt hinausgestreut nnd den Interessenten für Rind- und Schweinefleisch garantiert hätten, von ihm zwei Drittel setnes Fabritats von Pferbewurst be­zogen und daß diese Burst von seinem eigenen Gespanne an die Beiden abgeliefert worden.

-e Die Organisation der Barbiere, Friseure nnd Perrüdenmacher. Montag- Nachmittag tagte in Gießen die 4. Bezirks- Versammlung des Verbandes freier Bereinigungen selbständiger Barbiere, Friseure und Berrücken­macher Deutschlands. Nachdem die Geschäfts- und Verbands­angelegenheiten erledigt waren, wurde beschlossen, den nächsten Bezirkstag in Hanau abzuhalten.

= Allendorf a. L. Betreffs der geplanten Wasser­leitung haben die stattgehabten Messungen ergeben, daß der erforderliche Hochdruck mittelst Motorbetrieb bewerkstelligt werden müßte. Dadurch stellen sich aber die laufenden Ausgaben bedeutend höher als seither angenommen wurde.

= Garbenteich. Die hiesige Kirchengemeinde war seither als Filiale der Pfarrei Wagenborn- Steinberg zugeteilt. Es sind nun Verhandlungen im Gange, Garbenteich der Pfarrei Hausen anzugliedern.

< Kirtorf, 16. November. Wenn nicht alles trügt, wird unser Dit schon im nächsten Jahre eine Wassers leitung haben. Die neueingerichtete oltereider Gebr. Grieb hierselbst wird am 1. Dezbr. den Betrieb aufnehmen.

* Kirtorf. Eine westfälische Bohrgesellschaft, die nahe Kirtorf Bohrungen unternimmt, soll in einer Tiefe von etwa 120 Meter wertvolle Erdlagen vorgefunden haben; doch ift darüber nichts genaues bekannt. Die Bohrungen sollen, wenn möglich, bis zu 1700 Meter tief fortges.gt werden. Möhten die Erfolge der Gesellschaft dazu beitragen, daß die projektierte Bahnverbindung Kirchhain- Alsfeld bald ihrer Berwirklichung entgegengeht. Sämtliche, an der projektierten Ulrichstein. Bahnstrecke Müde- Ulrichstein gelegenen Ge­meinden, haben sich für freie Ueberlassung des erforder lichen Geländes bereit erklärt.

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Großen Eichen. Die hiesige Gemeinde bemüht sich, die geplante Bahnftrede Müde- Ulrichstein über Großen Eichen zu führen.

* Büdingen, 15. November. Um die öffentlichen Tanzbelustigungen, bie in den letzten Jahren hier art zugenommen haben, zu beschränken, wurde Sämtlichen

V reinen vom Kreisamt eröffaet, daß jeder von ihnen im Jahr nur auf zwei Tanzerlaubnisse zu öffentlichen Tänzen rechnen fönne.

Mittwoch, 22. Nove erfonfirmierten weibl. 3

Donnerstag, ben 2 Real, Rirdftrage

Cometag, den 25 ages 6. Rgl. 50 Frigottesdienst für In der J

Smittags 9.30 Uhr: Bfa Bormittage 11 Uhr: Rin gemeinbe. Bfarraffifter berbs 5 Uhr: Siehe Sta Montag, den 20. N funde im Ronfirmandenfaa Briefe an die Theffalo Naten Sonntag, be 2 Uhr, mit Gebäd Gottesdienst in der alten F Batholif Conting, ber

** Aus Nassan, 16. Rovember. Der xaffanische Gewerbeverein umfaßt gegenwärtig 134 Botalvereine mit rund 11 000 Mitgliedern, von denen etwa 62 Prozent dem Handwerkerstand angehören. Anläßlich der Silbernen Hoch zeit des Kaserpaares plant der Gewerbeverein einen Fonds anzusammeln zur Ausbildung armer befähigter Handwerks lehrlinge.

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Wir bringen hier daß Großherzogliches neten zum Vorfizenden Brüd, Eidenauer, hard, Keller, Betri

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Die zum Umbar nötige Entwäfferung des Gebäudes wird Minifterialerlaß bom fubrung berechtigten geigrieben.

Die Ausführun ungen liegen in u und tonnen dafelbit Die Angebote am 24. Rovemb ntsprechender Auf

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