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Lokales.

17. Januar 1905. Der Nachbruck unserer mit besonderen Beichen versehenen Original- Artikel ist nur mit der genauen Quellen- Angabe geftattet.)

** Der Großherzog hat a 14. Januar den Kreis­geometer des Kreisvermessungsamts Büdingen Wilhelm Lindenstruth zum Revisions geometer bei dem Kataster­

amt ernannt.

** Das Großh. Amtsblatt des Justiz­Amtsblatt des Justiz Ministerium Nr. 1 enthält ein Ausschreiben an sämt­liche Justizbehörden betreffend die Stempelermäßigung für die Umwandlung fündbarer auf einem Grundstück in unfündbare hypothekarische lastender Forderungen

Amortisationsdarlehen.

** Das Präsidium des Landesverbandes der Krieger­fameradschaft Hassia hat seinen bisherigen 1. Präsidenten Herrn Oberstleutnant a. D. Cramolini aus Anlaß seines Rücktritts in Anerkennung seiner aufopfernden und erfolgreichen Tätigkeit, welche er während seiner Amtszeit durch eine zielbewußte Leitung der Verbandsgeschäfte den Bu gaben des Kriegervereinswesens gewidmet hat, zu seinem Ehrenmitglied ernannt.

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In Gießen ermannt sich das Bürger tum. man will, auch wenn feine Wahlbewegungen sind, die öffentliche Meinung wach und start sehen. Allgemeine und kommunale Hanptfragen sollen auch von der Allgemeinheit gehört werden und um dies zu vermögen, hat sich ein Bürgerverein gegründet, der schon kommenden Diens­tag mit seiner 1. Hauptversammlung in die Diffentlichkeit tritt. Näheres im Inserat der heutigen Nummer.

** Mit der umfangreichen Zeugen vernehmung gegen Hud de ist begonnen.

*** Meisterprüfungen in Obergessen. uns mitgeteilt wird, soll bet genügender Beteilung auch in diesem Jahre durch den Ort gewerbeverein- Gießen in der Beit vom 3. bis 19. April ein Vorbereitungskursus für die Meister prüfungen abgehalten werden, um den jungen Hand­werkern in der Uebergangszeit die nötige Gelegenheit zu geben, sich in den vorgeschriebenen Prüfungsfächern hinreichend vorzubilden. Alle diejenigen, welche durch die nächstgelegenen Ditsgewerbevereine feine Gelegenheit finden zum Besuche eines solchen Vorbereitungsfursus, werden darauf aufmerksam gemacht, daß sie zum Besuche des hiesigen Kursus sich spätestens bis zum 20. März d. J. bei Gewerbelehrer Architekt Sramm Gewerbeschule Gießen schrift­lich zu melden haben.

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R. B. Am 30. Januar wird in Saarburg( Lothringen) eine von der Reichsbankstelle in Mez abhängige Reichsbant­nebenstelle mit Rasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden.

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Für den 3. Februar ist ein hessischer Handels­fammertag nach Mainz berufen, der sich u. A. mit dem Gefeßentwurf über die Gemeindeumlagen beschäftigen wird. § Im Jahr 1904 sind auf Kosten der Verpfleg= ungsstation Gießen 8071 mittellose durchreisende Personen auf die Herberge zur Heimat eingewiesen und verpflegt werden, ebenso wurden an 85 arme Personen Geldunterstüßungen zur Weiterreise gewährt. § An dem fürzlich beendeten Kursus der Gießener freiwilligen Sanitäts kolonne haben sich auf behördliche Anwendung diesmal auch zwei Schuß­männer beteiligt. Ginem Uebelstand, der sich her längst fühlbar gemacht nämlich, daß auf den beiden Polizeistationen Verbandzeug in Notfällen nicht vor­handen war, ist abgeholfen indem 2 Verbandkasten mit dem nötigen Verbandmaterial an die beiden Polizei­stationen abgegeben worden sind. Hieran anschließend hielt Kreisarzt Medizinalcat und Dr. Haberkorn am Freitag den 13. d. Mts. vor der gesammten Schuhmannschaft einen lehrreichen Vortrag über das Verhalten bei vor­kommenden Verlegungen und Anwendung von Notver­bänden.

Interessante Statistik. Unter den in der Aus. #tellung Boltsfrankheiten und ihre Be­tämpfung", in der Weißfrauenstraße zu Frankfurt ausge hängten statistischen Tafeln ist neben zahlreichen anderen eine ganz besonders geeignet, die Aufmerksamkeit und das Interesse der Besucher auf sich zu lenken. Es ist dies eine vergleichende Statistit der an ansteckenden Krankheiten im Jahre 1900 im Deutschen Reiche verstorbenen Personen. Hiernach waren ca. 7000 Todesfälle infolge von Typhus, ca. 9000 infolge von Scharlach, ca. 16 000 infolge von Masern, ca. 22 000 von euchusten, ca. 45000 infolge von Diphterie und ca. 103 000 infolge von Tuberkulose zu verzeichnen. Man sieht hieraus wieder, daß die Tuberkulose die weitaus größte Zahl an Opfer fordert, daß aber auch der vielfach in geradezu unverantwortlicher Weise vernach­Tässigte Reuchhusten, besonders durch seine gefährlichen Komplitationen und Nachfrankheiten, eine nichts weniger als harmlose Krankheit ist.

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** Reiskirchen( Kreis Wetzlar). Ende v. W. wurden hier bei einer Fuchsjagd fünf Füchse erlegt.

R Odenhausen. Fremden imponirt unser Prachtbau vom Schulhaus. Unser alte Lehrer Schweizer ist es ja wert, daß er sein 50jähriges Jubiläum iu einem der schönsten Schulgebäude hiesiger Gegend feiern kann.

R Laubach. Die Notiz bet ff. dem verschollenen Fabrikanten Nieße ist nachzutragen, daß bis heute die ausgesetzte Belohnung auf Nachricht über sein Ver­bleiben feiner verdient hat. Nteße war vorher Wittwer.

K Wetzlar, 15. Januar. In der Gemarkung Ulm wurden im vergangenen Jahre von dem Obersteiger Weiß reiche Lager in rotem Mormor aufgeschlossen. Die Fabrik Schobinger& Rehfuß A.-G. in Ulm a. d. Donau hat mit der Gemeinde Ulm einen Vertrag abgeschlossen, wonach ihr das alleinige Ausbeutungsrecht des Lagers zusteht. Die Arbeiten sollen sofort in Angriff genommen werden.

K Buzzbach, 15, Januar. In Ostheim wurde die dort gepflanzte Bismarck- Linde am Stämmchen durchgeschnitten. Die Tätec wurden ermittelt und zur Anzeige gebracht.

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Ich dent' nur an Eine- an Eine! An einem holdseligen Junitag Hat liebend ihr Herz sich erschlossen Ünd wonnig beglückt ich zum Strauß thr brach Süß duftende prangende Rosen. Da wicket ein zaub'risches Lachen mich Aus meinem Traum, dem süßen An eines andern Seite seh' ich Die Falsche ihe Glück genießen! Es glizert die Gisbahn, hell tönet ein Lied Vom Küssen und Kosen und Scherzen Ein falter Schauer umfängt mein Gemüt O Gott, gib den Tod meinem Herzen! Markranstädt. Adolf Dreßler jun. Brief- und Fragetaften der Redaktion. Nach Lollar. Zur Veröffentlichung ungeeignet.

Martiberiste.

Gießen, 17. Januar. Auf dem heutigen Wochenmarti tofeten Butter per fb. 0.85-0.90 t., Hübnereter per Stüd 8-9 Bfg., Enteneter

St. 7 g., Küje per St. 6-8 Pig, Käsematte 2 St. 5-6 Pfg Erssen per Liter 21 Pig., Linsen per Liter 32 Pig, Lauben per Baar Stud C.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Cause per Pfb.

)( Friedberg, 15. Januar. Der Wetterauer- Geflügel­zuchtverein hielt heute Nachmittag 4 Uhr im Hotel " Drei Schwerter" seine Hauptversammlung ab. Krets­cat Fey teilt nach der Begrüßung mit, daß der Großherzog das Protektorat über die Verbandsausstellung bom 17.- 20. März übernommen und einen Ehrenpreis gestiftet habe. Hierauf wird Kreisamtmann Werner Dekonomierat Schlenke- Friedberg über die vorige Bentner 0,00-0.00 Nüffe 100 St. 25-30 Pfg. Mulch per Liter zum Vizepräsidenten gewählt. Zum Schluß ſpricht Woche hier gegründete Oberhessische ,, Genossenschaft zur Verwertung von Geflügel".

K Offenbach a. M., 16. Januar. Am Samstag stars im Alter von 80 Jahren der Privatier_Heinrich Lang. 24 Stunden später folgte ihm seine 78jährige Gattin in den Tod nach.

K Aus Franken, 16. Januar. Bei einem Stallbrand beim Pächter Hirsch& Gelchsheim erstickten 27 Stück Jungrinder und 2 Pferde im Werte von 10 000 Mr.

Der Schneesturm hat in den Wallenfelser Privat­waldungen bei Körnach einen Schaden von 100,000 Mark angerichtet. Ganze Distrikte sind niedergemacht. K Vom Westerwald, 16. Jan. Im Johanniterfranfen­hause zu Dierdorf begoß ein 16jähriges Stochlehrmädchen, das sich einen kleinen Betrag widerrechtlich angeeignet hatte, aus Furcht vor Strafe seine Kleider mit Petroleum und zündete sie an. Es starb nach einigen Stunden an den

Brandwunden.

Stadttyester in Gießen.

Japanische Kunst.

Japan! Wie oft hat man das Wort in letzter Zeit fondenfiert! Ein Vrlf, vor einem Menschenalter noch tief nicht genannt und was nicht alles in diesem Begriff unten auf halbzivilisierterStufe stehend, ein ungekannter Faftor im großen Völkertreiben, drängt sich mit geradezu unheim­licher Schnelle in die Reihe der Großmächte ein, das heilige tausendjährige Rußland berennend und seine Pionierarbeiten am strande Asiens zu einem verlorenen Poften machend. Das Erfolge seiner auf das p äziseste arbeitenden Kriegsmaschine Volk der Japaner ist durch die materiellen und moralischen viel zu sehr in die Rechnung hineingezogen, als daß man nicht mit Interesse einen Blick auf den breiten fulturellen Boden werfen möchte, aus dem seine Erfolge hervorgewachsen sind und wie ihn ja die Kunst in letter, höchfier Aufgabe, den sittlichen Niederschlag von Volk und Zeit zeigend, darstellen muß. So wies denn auch gestern bei der Vor­führung der japanischen Kunst durch die eigenen Darsteller das Haus einen ganz guten Besuch auf. Fassen wir den Gesamteindruck zusammen, so werden wohl wenige befriedigt von dannen gegangen und nur derjenige, den lediglich Interesse am Sult leitete, auf seine Kosten gekommen sein. Wie schon das Epos der gelben Rasse die chinesische Literatur weist tausende von Romanen auf sich durch scharfe, falte Realistik auszeichnet, so tritt diese in der dramatischen Dichtung noch fühl- und greifbarer hervor. Da ist die Wirklichkeit mit festen, grellen Strichen gezeichnet: Die Theetrinker, die Spieler und das barbarische Harifiri, die kleinen Intrigen und die Leidenschaften, die mit asiatischer Wildheit herausbrechen. Und nicht minder natürlich waren die Darsteller, wenn sie auch manchmal nach unseren europä schen Begriffen, in Japan mag man das ja reizend

nennen

ins Uebertriebene verfielen. Eigenartig berührten auch die fremde Musik und der Tanz der Geishas. Wir sind auch in diesem Punft zu wenig Asiaten, um die Geishas em nuancenreichen Tanze einer Bariser Größe vorzuziehen. Trotzdem aber hat die Direktion sich ein Verdienst erworben, daß sie uns mit dieser Kunst bekannt machte. Die Regie hatte ihr möglichstes getan und auch ganz wirkungsvolle

. 0.80-1.00, Sugner per Stud Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per 55-65 fy, Ochsenfleisch per fb. 70-80 g., Rindfletsch fleisch gesalzen per fund 0.76 g, stalbfleisch per fb. 70-74 per fo. 62-68 Big. per Pfd. Schweinefleisch 60-72 fg. Stoeine Pfg. Hammelfleisch per Pfs. 50-743fg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.00 b 650 Wit., Zwiebeln per 3t. Mt. 8.00--10.00, 2eisfraut 10-15 Pf. per Stück, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 wt. Zwetschen per 18. Pfg. Dauer der Warftzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Markizett überhaupt nicht, und während der ersten brei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 16. Januar 1905.

Ochsen Kälber

Höchste Schlachtvtehpreise

in Frank, urt a. M.

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Getreidepreise in Mannheim

Weizen 100 kg Roggen do.

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Fleischpreise in Gießen

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50 kg Schlachtgewicht 70-74 M. 1/2 kg 70-80 f. 81-83 Pf. do. 70-74 59-60 do. 60-72 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52% f. Schwarzbr. do. 48 Frankfurt a. M., 16. Januar. Fruchtmarkt. E8 notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mr. 18.40-18.65, furhessischer Mt. 18.40-18.65 Roggen, hiesiger Mt. 14.50-14.65, russischer Mt. 14.75-15.25 Gerste, hiesige Mt. 18.00 bis 18 25, Pfälzer Mt. 18.00 bis 18.50, fränkischer Mit. 18.20-18.50, Riedgerste Wit. 18.25 bis 18.70 Safer, hiesiger und Wetterauer Mr. 14.60-15.20, furhessischer Mr. 14.60-15 25, bay­erucher Mr. 14.60-15.25, Mais, Wired Mt. 12.70-12.85. Aes pro 100 Kilo ab hier. Meh I wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hief. O, mt. 26.75-27.25, feinere Marken Art. 29.00-29.50, hiesiges Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.25, feinere Marten Mt 26.00-26.50, hiesiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken Mt. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mt. 19.75-20.25 feinere Marken 20.75-21.25, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mt. 22.- 23.25 b. 1 19.00-20.75, do. 2 Mt. 16-16.50. Weizenschalen 4.90 bis 5 10, Weizenkleie Mt. 4.95-5.15, Roggenkleie Mt. 5.70-5.80 Weizenfuttermehl Mt. 6.50 bis 7.50.

Slepenes landwirts@ aftlicher Wetterdiens. Boraussichtliche Wuterung in Hessen für Mittwoch, den 18. Januar. Trüb und vielfach Niederschläge( zunächst noch Schnee), starfwindig, milder. Für die kommenden Tage Tauwetter in Aussicht.

( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortli: für die Politik und den Inseratenteil: Ibtn Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide zu Gießen.

Holzversteigerung.

Donnerstag, den 19. Januar 1. Js. sollen in Grünberger Stadtwald aus den Distrikten Langersei und Bobenhäuserkopf versteigert werden: Scheiter: Buche 70 Nm., Eiche 4 Nm; Knüppel: Buche 236 und Eiche 39 Rm.; Reiser: 566 Rin. Buche und 398 Rm. Eiche, meistenteils Durchforstung;

Stöcke: 69 Rm. Buche und 4 Rm. Eiche. Zusammenkunft ist morgens 10 Uhr im Distrift Langerseif bei Brennholz Nr. 70.

der

Grünberg, den 12. Januar 1905. Gr. Bürgermeisterei Grünberg. 3immer.

Betanntmachung.

Löberstraße zwischen Goethe- und Bleichstraße Die unterm 5. Novbr. v. J. angeordnete Sperie

Der Eintritt zur Ausstellung Effekte geschaffen. Die gegebenen Stücke Fatum" und wird hiermit aufgehoben.

die täglich von morgens 11 Uhr bis abends 10 Uhr geöffnet ist, ist vollständig frei.

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K Aus Hessen, 15. Januar. Das Präsidium der Kriegerkameradschaft Hassia" hat beschlossen, aus Anlaß der Vermählung des Großherzogs durch Sammlung in der Hassia" eine Verbandshochzeitsstiftung zum Besten jüngerer, dem Arbeiterstande angehöriger Kameraben zu schaffen.

Die

** Großen Linden. Das am Samstag Abend in der Turnhalle abgehaltene Stiftungsfest des Gesang­vereins Harmonia" erfreute sich einer recht lebhaften Beteiligung von Seiten hiesiger Vereine. Harmonia" wurde im Jahre 1873 gegründet. Die während des Festes vorgetragenen Chöre sprachen nicht wenig an, überhaupt hatte der Verein stets gute Gesangskräfte. Recht unterhaltend waren die ebenfalls aufgeführten komischen Voltsszene und die Couplets. Bis zu frühen Morgen wurde zum Schluß des Tanzbergnügens gehuldigt, was vorzugsweise der guten Besetzung des Orchesters zuzuschreiben ist.

Ronin sind jünsten Datums; sie hängen mit dem gegenwärtigen Krieg zusammen und zeigen, daß die Japaner Fatalisten geblieben sind. Von Europa nahmen sie wohl Errungenschaften an, aber das Volksempfinden ist davon unberührt geblieben. Und diese Konzentration von Fatalismus und westeuropäisch amerikanischem Fortschritt ist die Phalary, mit der Jop in die gewaltige Schwenkung auf den Occident vollzieht. Japan bansai tönt es am Schlusse: die Sonne Japans fteiar! Fatum: das Schicksal will es! G. H.

Eisbahn.

( Nachdruck verboten.)

Es glißert die Eisbahn, rasch gleiten drauf hin Die Kinder voll holdem Entzücken, Liebreizende Mädchen mit frohem Sinn Und Männer mit heiteren Blicken.

Es spielt die Musit ein lustiges Lied,

Doch ich steh' traurig alleine,

Ein banger Traum meine Seele durchzieht-

Gießen, den 14. Januar 1905.

Großh. Polizeiamt Gießen.

Herberg.

Betanntmachung.

Die unterm 5. November. v. Js. angeordnete Sperie der Goethestraße zwischen Löber- und Ludwigstraße wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 14. Januar 1905.

Großherzogliches Polizeiamt Gießen.

Herberg.

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