§ Im Prozeß Hüger vor der Dortmunder Straffammer wurde der zweite Tag der Verhandlung ganz mit der Verlesung der beiden Broschüren des angeklagten Obersten a. D. Hüger ausgefüllt. Gestern qab Hüger in seiner Vernehmung eine Darstellung der dienstlichen Verhältnisse und der Differenzen mit dem Hauptmann Schmahl, welche die Ursachen zu seiner Entlassung bildeten. In der Zeugenvernehmung jagte Generalleutnant von Witzendorff, über den Obersten Hüger feien wiederholte Beschwerden eingelaufen, ein nai Don 13 Offizieren.
§ Der neue Ruhstrat- Prozeß. Der Antrag des Verteidi gers Rechtsanwalt Dr. Herz, den Minister Ruhstrat erst nach seiner Aussage zu bereidigen, da er durch Unterlassung wichtiger Angaben seine Zeugenpflicht verletzt habe, wurde bom Gerichtshof abgelehnt. In der gestrigen Sitzung beantragte der Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Sprenger, den Kriminalkommissar von Manteuffel zu laden, der befunden werde, daß Bekern eines der gefährlichsten Glücksspiele und überall unter Strafe gestellt sei. Der Antrag wird abgelehnt. Der als Zeuge vernommene Polizeikommissar Böning gibt zu, den angeklagten Kellner Meyer, der sich des Meineide schuldig gemacht haben soll, bei der Untersuchung scharf ange faßt zu haben. Die Verteidigung behauptet, Böning habe sich der Erpressung von Geständnissen schuldig gemacht.
+ Unheil durch Wassergase. Im Thyssenschen Blechwalz werk in Mülheim a. Ruhr sind vorgestern ein Oberingenieur und vier Arbeiter durch Wassergase erstickt. Bei der Kunde dieses Unglücks fiel ein anderer Arbeiter vor Schreck um, er geriet in die Maschine, an der er arbeitete und wurde ze: malmt.
† Polizeihunde in Deutschland. In Braunschweig soll jezt ein Versuch mit der Einführung von Polizeihunden gemacht werden. Die besonders zum Aufspüren dressierten Hunde sind aus London bezogen und bereits in Braunschweig bei dem dortigen Polizeiinspektor Bussenius einge troffen. Die Tiere sind 6 bezw. 11 Monate alt.
† Abermals ein Automobil- Unglück. Während eines Ausflugs mittelst eines Automobils schlug in der Nähe von Clermont Ferrand in Frankreich der Wagen an einer schar fen Kurve löglich um. Von den vier Insassen wurden zwei, ein Arzt und seine Frau, auf der Stel: getötet, die beiden anderen schwer verletzt.
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Stidlust im Kartoffelfeller. In dem ungarischen Orte Uẞthe stieg fürzlich eine Bäuerin in den drei Meter tiefen Keller, wo die Kartoffeln lagerten, um davon zum Essen zu holen. Auf Hilferufe, die alsbald aus dem Keller erschallten, stieg eine zweite Frau hinab. Als sie nicht wieder kam, wollte eine dritte Frau sich nach den beiden andern umsehen, aber ihr widerfuhr dasselbe Schicksal. Zwei Männer, die dann in den Keller einzudringen versuchten, wurden bewußtlos heraufgezogen. Erst nach vieler Mühe gelang es, die drei Frauen zu bergen. Sie waren Leichen. Die schlechte Luft, die sich im Keller entwickelt, hatte sie getötet
† Existenzlos. Ein Kaufmann in Berlin, der früher eine gute Stelle in einem Seidenhause hatte, zurzeit aber stellenlos war, wurde dieser Tage erhängt aufgefunden. Die zunehmende tot und die Sorge um die Zukunft hatte Zwist in die Familie gebracht, und dieser hatte den Unglücklichen in den Tod gercieben. Die Frau hat sich mit ihrem siebenjährigen' nde entfernt, die Nachforschungen blichen erfolglos.
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Die Goldwage des Maharadschah. In den indischen Staaten, die noch eingeborene Herrscher haben, eristiert eine uralte Sitte, die vor einigen Wochen in Travancore wieder beobachtet wurde. Dort bestieg ein neuer Maharadschah den Thron. Zur Feier dieses Ereignisses ließ er sich in Gold abvägen. Er setzte sich auf eine große Wage, deren andere Seite so lange mit Goldstücken belastet wurde, bis die Schale mit bem neuen Herrscher in die Höhe ging. Das Gold wurde bann unter die Armen verteilt.
Cokales.
15. Jult 1905.
| Die Prämiierung begann 21 Uhr. Preise erhielten u. a. für ihre 8 u chistiere: Anton Köhler- Hörnsheim, Karl Schnorr und Anton Heinz- Groß- Rechtenbach, sowie die Ge meinde Lüßellinden, für Kühe Philipp Stort- Krofdorf, Wilhelm Amend und Anton Schneider- Groß- Rechtenbach; für Kinder: Schultheiß Lang- Hörnsheim und Wilh. Amend; W. Kuhl- Gr. Rechtenbach und J. Schäfer Hörnsheim erhielten lobende Anerkennungen. Die Gemeinden Azbach und GroßRechtenbach errangen Sammlungspreise. In der Klasse: veredeltes Landschwein erhielt Georg Michel- Hörneheim für einen Eber und Wilh. Amend Groß Rechtenbach für 1 Sau ben 1. Preis. In der Abteilung: Edelschweine erhielt Georg Agel- Dutenhofen für Eber zwei und für Sauen drei Preise.
§ Friedberg, 14. Juli. Ein schwerer Junge, der Knecht Stein aus Stus pertenrod, ist jest in der Nähe von Hanau dingfest gemacht worden. St. war vor furzen schon einmal verhaftet worden, wußte sich aber seiner Fesseln zu entledigen und entsprang den ihn transportierenden Friedberger Schußleuten. Er ist vielfach vorbestraft, scine legte Verhaftung erfolgte wegen im Vogelsberg begangener Schwindeleien.
*** Das Gießener Publikum uns das Fenerwehr Jubiläum. So zieht das Fest also nach langem Harren, mancher Arbeit, mancher Ausschußsißung und mancher Uebung bei uns ein. Wer noch irgend welche Zweifel in betreff des Interesses des Gießener Publikums hegte, dem mußten sie gestern Abend bei der Generalprobe der Gesangbereine und der Probebeleuchtung der Festhalle schwinden. Als gelte es schon einem Festakte, so dicht drängten sich gestern Abend die Zuhörer und Zuschauer an die Festhalle heran und glücklich, wer sich ein Plätzchen darin zu erobern wußte. Die elektrische Beleuchtung, die gut funktionierte, ließ uns erst deutlich die weiten inneren Abmessungen der Festhalle erkennen, die schon sehr hübss mit Fahnentuch und Grün geschmückt ist. Die Gesangsproben leitete Musiklehrer Bauer. Sehr viel Interesse erweckte auch die Korps- Aufstellung, die schon das Paradebild in flüchtigen Umrissen entstehen ließ. Ein Gang über den Festplatz führte den Beschauer an die gefällig angelegte Tribüne, den Tanzplatz und die Festzelte vorüber. Den wirksamsten Eindruck aber ruft neben der Festhalle das Haupteingangstor hervor, das wohlproportioniert in wuchtigen Formen an der Neustadt sich erhebt und namentlich Abends bei voller Beleuchtung einen hübschen Anblick bieten muß. Der Jurplay befindet sich hinter dem Bahndamm an der Lahn. Soviel wir hören, läßt der Vorverkauf der Fest- Karten sich gut an und auch | noch andere Momente gestatten den Schluß, daß das Publikum bei allen Veranstaltungen zahlreich erscheinen wird. Heute Abend wird das breitägige Fest durch Zapfenstreich und Kommers eingeleitet.
Tageschronik. Die Warthebrücke in Landsberg a. W. ist bollständig abgebrannt.
In einem Hause der Bartholomäusgasse zu Brag ent stand eine Explosion von Explosivstoffen, die ein Anarchist
dort verwahrt haben soll.
+ Für das reisende Publikum. Da es sehr erwünscht erscheint, während der heißen Jahreszeit den Milch verkauf durch die Bahnhofswirtschaften zu fördern, hat der Eisenbahnminister die Eisenbahndirektionen veranlaßt, dafür zu sorgen, daß die Bahnhofswirte stets preiswerte Milch in guter Beschaffenheit vorrätig halten und hierauf durch ein Plakat an den festen und fahrbaren Büffets aufmerksam machen. Eine weitere Erleichterung für die Reisezeit soll durch vermehrte Aufmerksam keit in bezug auf untersuchung der Personen= wagen geschaffen werden. Die Untersuchung hat sich auf den baulichen Zustand der Wagen und ihrer besonderen Einrichtungen zu erstrecken. Insbesondere ist festzustellen, ob die innere und äußere Reinigung mit der erforderlichen Sorgfalt borgenommen wird, ob das Trink- und Waschwasser von guter Beschaffenheit ist und der Jahreszeit entsprechend genügend oft erneuert wird und ob die Wagen vor der Abfahrt der Züge gut gelüftet und abgekühlt werden, gegebenenfalls durch Vespriten der Wagendächer.
† Das versunkene Untersecboot. Nach erheblichen Bemühungen ist es nun endlich gelungen, das Unterseeboot arfadet" aus dem Schlamm freizumachen. Der hintere Teil des Bootes befindet sich nur noch drei Meter unter der Wasseroberfläche. Für die unglücklichen Matrosen, die in dem Jahrzeug eingeschlossen sind, kommt die Rettung natürlich viel zu spät.
† Die ertrunkene Millionärstochter. Im Hudson bei Newyork wurde dieser Tage die dort vor Anker liegende Dampfjacht„ Normandie" des Millionärs Dodge von einem norwegischen Dampfer angerannt und zum Sinfen gebracht. Auf dem Verdeck stand Miß Dodge, die aus dem Theater gekommen war, in weißen Kleide und im Schmuck ihrer Brillanten. Während die übrigen Insassen des Fahrzeuges sich retten konnten, wurde Miß Dodge, die eine gute Schwimmerin war, von dem sinkenden Schiffe, dessen Kessel explodierte, in die Tiefe gezogen.
Vermischtes.
= Der Kopf des Hingerichteten. Aufsehen erregten vor furzem Untersuchungen, die ein französischer Arzt an denu Kopf eines hingerichteten Verbrechers vorgenommen hatte. Als nun der Raubmörder Neumann auf dem Gefängnishofe in Plauen im Vogtlande seine Bluttat mit dem Tode büßen mußte, waren fünf Assistenzärzte von der Leipziger Univerhität anwesend, um an dem Kopf des Enthaupteten wissenschaftliche Experimente vorzunehmen. Oberstaatsanwalt Beutler hatte jedoch die Erlaubnis dazu nicht erteilt.
Die Versuchung des Hungerkünstlers. Um 2500 Mt. hatte ein Hungerfünstler gewettet, daß er 19 Tage lang nur Mineralwasser zu sich nehmen wolle. Er saß in einem Glaslasten im Reichshallentheater in Bochum und hatte dieser Lage seine Fastentur begonnen. Da setzte sich ein Zuschauer Dor den Glaskäfig und ließ sich ein westfälisches Nationalgericht, große Bohnen mit Speck, geben. Kaum hatte der Hungerkünstler, der ebenfalls ein Sohn der roten Erde war, bieses Essen gesehen, als er aus der Rolle fiel, seinen Glasläfig sprengte und wie toll von dannen lief.
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Bruder und Schwester als Doktor. An der Universität Wien wurde dieser Tage an ein und demselben Tage ein Geschwisterpaar zu Doktoren promoviert. Es waren die Kinder Des Physikers Bolzmann. Herr Arthur Boltzmann hatte in Thema aus der wissenschaftlichen Aeronautik behandelt, und seine Schwester Jetti hatte ebenfalls eine naturwissenschaftliche Frage bearbeitet.
** Der Justiz minister Dr. Dittmar hat gestern eine Urlaubsreise angetreten.
* Friedberg, 13. Juli. In der Burgkirche wird am 7. September die hessische Missionskonferenz ihre diesjährige Jahresversammlung abhalten.
XHer orn( Dia), 14. Juli. Die hiesigen Bahnhofsverhältnisse sind bekanntlich seit Jahren sehr beengt, ja der zunehmende Verkehr der Bahn Marburg- Herborn, sowie der in Aussicht stehende Verkehr der Westerwaldquerbahn, erfordern eine gänzliche Umgestaltung der hiesigen Bahnhofsanlagen. Neben der Verlegung des Stations gebäudes gilt es für den vermehrten Geleisanschluß Terrain zu schaffen und müssen deshalb die steilen Felswände des angrenzenden Hombergs hinweggesprengt werden. Viele fleißige Hände sind mit dieser Riesenarbeit beschäftigt. Das Gestein wird nach Etation Abendstern( Strecke W BlarLollar) gefahren, woselbst es zur Anlage der dort zu schaffenden Güterverladestelle verwandt wird.
?? Marburg, 14. Juli. Die neue Kreisbahn reutiert sich, denn im letzten Monat beförderte sie über 9000 Personen. Zwar fährt sie jetzt nur bis Ebsdorf, am 1. September gebenft man aber die ganze Strecke bis Dreihausen in Betrieb zu nehmen.
(§) Treysa, 14. Juli. Der Landmesser Claus 1. ist von Arolsen nach hier versetzt worden.
* Frankfurt, 13. Juli. Großstadtbild. Am 11. Juli wurden hier 30 Männer und 11 Frauen, am 12. Juli 47 Männer und 25 Frauen verhaftet.
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Darmstadt, 14. Juli. Den Stadtverordneten wird nächstens eine Vorlage wegen Errichtung eines Krematoriums zugehen.
RM. Darmstadt, 14. Juli. Verschwunden ist seit einigen Tagen in Gesellschaft einer Kellnerin und unter Mitnahme eines Barbetrags von einigen tausend Mark der verheiratete Milchhändler Daniel. Ebenfalls verschwunden ist der Koch und Gastwirt Roth aus unbekannten Gründen. abschließenden Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.
RM. Der Finanzausschuß der Ersten Rammer ist in seinen gestrigen Vor- und Nachmittagssigungen bezügl. des Gemeindesteuergesetzes зи feinem abschließenden Resultat gekommen, denn die Mitglieder des Aueschusses gingen ohne Abstimmung auseinander. Freiherr von Heyl zu Herrnsheim, der Berichterstatter über die beiden Gesez, hat ihnen als ihr Gegner anscheinend eine Leichenrede gehalten, und man ist darüber in den Kreisen der anderen Ausschußmitglieder und insbesondere auch bei der Regierung ziemlich bestürzt. Wenn der Standpunkt des Herrn v. Heyl auch nicht mit dem aller übrigen Kammermitglieder übereinstimmt, so ist dem ganzen Gesez doch damit eine neue Schwierigkeit entgegengestellt, und die Verabschiedung der Stände, auf die von allen Seiten hingedrängt wird, ist von Neuem hinausgeschoben. Selbstverständlich hat die Regierung das größte Interesse daran, die Gemeindesteuervorlage alsbald zu verabschieden, während dies unmöglich ist, wenn wie anscheinend beabsichtigt, die Kammer Ende ds. Mts. geschlossen wird. Eine Bertagung der Kammer bis September, die nach einer anderen Lesart vorgesehen ist, würde wahrscheinlich wenig praktische Arbeit, dagegen nach Lage der Verhältnisse eine Menge Wahlreden bringen. Der Großherzog wird nach seiner in der nächsten Woche erfolgenden Rückkehr von der Kiefer Reise die ursprünglich länger dauern sollte, seine Entscheidung treffen. E3 verlautet dabei aus unterrichteten Kreisen, daß zum erstenmal seit Jahren der Großherzog die Stände nicht selbst bei einer Hoftafel verabschieden, sondern den Staats- Minister mit der Verabschiebung beauftragen
wird.
*** Völlige Sonntagsruhe. Laut einem Beschluß der Stadtverordnetenversammlung soll in Frankfurt die völlige Sonntagsruhe eingeführt werden.
RM. Die hessische Saline Ludwigshalle in Wimpfen hat im Jahre 1904 insgesamt 13 933 706 kg Salz ab. gefeßt.
** Mit dem Kornschnitt ist an verschiedenen Stellen bereits begonnen worden.
*** Proteft gegen den Generalfalturplan im Bogelsberg. Die Landwirte des oberen Vogelsberg haben an die Zweite Kommer eine Vorstellung gerichtet, in der sie auf die Nachteile hinweisen, die der Generaifulturplan des Bogelsberg für die Landwirtschaft in sich birgt. Die Vor. stellung, die vom Kreisrat Dr. Wallau verfaßt und, wie wir mitteilten, seinerzeit von der Grebenhainer Protest- Versammlung einstimmige Annahme fand, gipfelt darin, daß durch die ungeheuren Aufforstungen, auch der Schußstreifen, ein großer Teil besten Kulturlandes weggenommen und dadurch der Futter- und Getreidebau sehr beschränkt werden oürde.
Geborene.
gerichtirate i B 78 Jahre alt, Re alt, Wagner bab Rutfcher bahier
Am 30. Juli. Dem Taglöhner Otto Rausch ein Sohn. Am 2. Juli. Bahnarbeiter Wilhelm Gelsebach eine Tochter, Emilie Margarete Luise; Meggermeister Heinrich Decker ein Sohn; 4. Kaufmann Gustav Stein ein Sohn, Friedrich; 7. Küfer Heinrich Philipp Sommerkorn ein Sohn; 8. Eisenbahnwerfftättearbeiter Franz Henn eine Tochter; 9. Hilfs. bremser Ludwig Arnold ein Sohn, Erich Willy Hans; 11. Schlosser Johann Friedrich Urban ein Sohn; Eisendreher Karl Martin Schäfer ein Sohn, Karl; Privatdozenten Dr. Hans Köppe ein Sohn; 12. Kaufmann Emil Geismar ein Sohn, Karl August Emil; 13. Schneider Heinrich Martin Gerdes ein Sohn, Heinrich Kari; Kaufmann Theodor Vaubel ein Sohn Wilhelm Ulrich; tech. Esenbahnpraktikanten Albert Berthold Mehne eine Tochter. Aufgebote.
** Krosdorf, 15. Juli. Morgen Sonntag feiert unser Kriegerverein sein 38. Stiftungsfest. Mit dem Feste ist die Fahnenweihe verbunden.
+ Wetzlar, 14i Juli. Der erste Tag unseres weithin befannten Ofenfestes ist in der besten Weise verlaufen.
mit Karoline Christine Finke dahier. Dr. Franz Unton Am 7. Juli. Richard Dahmer, Megger in Herbstein Beinz dahier. 9. Friedrich Wilhelm Gebhardt, Kunstschloffer Johann Bittel, Gerichtsassessor in Darmstadt mt Nanny dahier mit Helene Auguste Bender hierselbst. 10. Dr. Ernst Heinrich Wilhelm Auguſt Vogt, Privatdozent dahier mit Anna Klara Emilie Thekla Höhlbaum hierselbst. Maximilian Rosenthal, Kaufmann dahier mit Johanna Stanter in Gelsen
firchen.
Eheschließungen.
Birkes, 15. Ju pet Bfb/ 110-1.20 St 6-7 Bfa., Ra Erbfen per Liter 21 21 0.80-1,00 A
Am 8 Juli. Ferdinand Nennftiel, Raufmann dahier mit Elise Enders hierselbst. Wilhelm Ulrich, Bäcker dahier mit Luise Friederike Appel in Londorf. 12. Karl Beaury, Floßmeister in Kastel mit Johanne Margarete Wormsbächer dahier.
Gestorbene.
Am 8. Juli. Minna Schlüter, geb. Möhl, 54 Jahre alt, Ehefrau des Kaufmanns Karl Schlüter dahier. Elisas bethe Schellhaas, geb. Leonhard, 79 Jahre alt, Witwe des Materialverwalters Jakob Schelhaas dahier. 9. Helene Müller, geb. Weber, 49 Jahre alt, Ehefrau des Land
Gegründet 1883.
Jean Dern& Co. Giessen
Telephon Nr. 21 Inh: Oscar Gutmann
Weltuniage 31.
la. glasierte Steinzeugröhren
aller Dimensionen nebst allen Facons. Hof- u. Straßenlinkkalten, Kaminauffäße etc. etc. Aus hartgebrannter, glasierter Tonmasse: Viehkrippen und Schweinetröge.
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