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betrifft, namentlich von Zugochsen, so wird von den meisten Mezgern, welche Ochsen schlachten, ohne weiteres zugegeben werden, daß die Ochsenmast bei den Land­

m Magba. pirten ganz auffallend abgenommen hat. Die Zugtiere refrutieren sich jetzt vorzugsweise bei den Landwirten aus Pferden und Kühen, bezüglich der Schweinemast ift ebenfalls eine auffallende Knappheit im Angebot der schlachtreifen Tiere vorhanden. Nun zu den Gründen urden der die diese Folgeerscheinung zeitigen.

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In vielen landwirtschafttretbenden Familien besteht das Bestreben, ihre Hülfskräfte, welche sich aus den Familien­angehörigen refrutieren, in industrielle Betriebe wegen lohnenden Verdienstes, abgehen zu lassen und die Eltern tun dann ihr Bestes, ihrem landwirtschaftlichen Beruf zu Hause möglichst gerecht zu werden. In erster Linie ist dies die Besorgung von Ackerbau und Fütterung der Frage in Betracht, Rindvich sowohl als auch Schweine Da dies nun eine mühevolle zur Maft einzustellen. Arbeit ist, die viel Zeit und Sorgsamkeit erfordert, so mangeit es eben an Hülfskräften, welche dazu nötig wären. Außerdem kommt noch weiter in Betracht, daß durch die Verschärfung der Fleischbeschau es eine häufig wiederkehrende Erscheinung ist, daß ein Tier, welches von dem Landwirt an den Metzger verkauft wird, zum menschlichen Genuß verworfen, oder als minderwertig erklärt wird, dann ist ein empfindlicher Verlust für den Landwirt da, der häufig so groß ist, wie der allen­fallsige Gewinn, welcher ihm durch das Mästen seines Tieres entstünde. In den bis jetzt vorhandenen Vor­ig Victor tehrungen gegen solche Verluste( Privat- Gesellschaften, Viehversicherungen) sind die Prämienansäße leider noch so hoch, daß der betreffende Verkäufer lieber das Risito selbst trägt. Hier müßte für die Zukunft umfassende zweck­mäßige Veränderung Plaz greifen, sodaß der Landwirt für billige Prämie die Wohltat eines Verluftschutzes hätte( Reichsanstalten für obligatorische Ver­ficherungen von Schlachttieren) weiter ist, was namentlich die Aufzucht junger Schweine anbetrifft, diese wiederum mühevoll und es ist noch lange nicht jeder manns Sache in landwirtschaftlichen Streisen, sich damit zu befassen. Die meisten Landwirte, namentlich die fleineren, find darum genötigt, ihren Schweinebestand, welcher sich durch Abgang vermindert, wieder zu er gänzen, durch Zukauf von Ferkeln, diese sind aber auch schon seit längerer Zeit sehr teuer. Verendet nun z. B. eines oder mehrere der erfauften Tiere, was leider sehr oft der Fall ist, dann ist der Gewinn, welcher aus der Mast erzielt werden sollte, für längere Zeit einfach ge­schwunden. Die hier angeführten Tatsachen sind nun gewiß nicht geeignet, die Landwirte zu energischer Tätigkeit in der Mäftung von Schlachttieren zu ermutigen. In Bezug des Fleischkonsums stehen dem Einsender zus verlässige statistische Zahlen nicht zur Verfügung, jedoch ist die Annahme berechtigt, daß der Fleischkonsum in den letzten Decennien sehr beträchtlich gestiegen und die deutschen Landwirte kaum in der Lage sind, der An­forderung nach Schlachttieren voll zu genügen. Es ist daher das Verlangen nach Schlachttieren zur Deckung des Konsums berechtigt, ob nun die Oeffnung der Grenzen für ausländische Schlachtware geeignet ist, alle diese Mißstände abzuhelfen, ist eine Frage, welche nicht leicht zu beantworten ist. Auf der einen Seite stehen die deutschen Biehzüchter, welche von der Reichsregierung energischen Schutz gegen Einschleppung der Seuchengefahr im Intereffe ihrer Viehbestände durch Sperrung der Grenze zu erlangen wohl berechtigt sind, andrerseits find die Fleischpreise derart gestiegen, daß viele Familien fich den Genuß einer fräftigen Fleischnahrung versagen müssen, welches zu berechtigten Mißständen führt. Ob nun die Deffnung der Grenzen zur Einführung lebender Schlachttiere von den hierzu maßgebenden Behörden ge statten wird, ist kaum anzunehmen im Hinblick der überaus großen Verantwortlichkeit, welcher ein solcher Schritt im Gefolge haben könnte; es ließe sich da jedoch bet gutem Willen wohl ein gangbarer Ausweg finden, dem Konsumbedarf ausländisches Fleisch zuzuführen, ohne Aufhebung der Grenzsperre, durch Errichtung bon Schlachthallen an geeigneten Plägen der deutschen Grenze, wo das zugeführte Schlacht bleh bon zuverlässigen deutschen Tierärzten auf voll­ständige Gesundheit vor Annahme geprüft, dann aus­geschlachtet und zum Transport binnen 24 Stunden an die Verbrauchsorte per Bahn versandt würde; daß unsere ausgiebigen Verkehrseinrichtungen dies zulassen, ist faum zu bezweifeln. Am Ort des Verbrauches könnte wegen des vorher notwendig raschen Versandtes dann die eigentliche Fleischbeschau vorgenommen werden. Die Feststellung der Qualität und Höhe des zu zahlenden Pretses für solches Fleisch wäre dann ohne Bedenken den privaten Berufskreisen zu überlassen. solchen Maßnahmen eine Einschleppung von Seucher zu befürchten wäre, ist ausgeschlossen, indem der Transport der ausgeschlachteten Tiere notwendig in Eisenbahn­waggons geschehen müßte, welche hierzu besonders durch geeignete Kühlvorrichtungen( im Bedarfsfall) versehen

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Grenzschlachthallen in Erwägung gezogen werden, dann bedarf dies selbstverständlich wohlerwogene Pläne sach­berftändiger Kommissionen hierzu. Die jetzt bestehende Grenzsperre gegen ausländische Schlachttiere muß als ein notwendiges Uebel( betrachtet werden und es wäre als ein Verdienst zu bezeichnen, fönnten Mittel und

Lokales.

14. September 1905.

** Der Großherzog wird Ende dieses oder Anfang nächsten Monats im Schloſſe zu Romrod Wohnung nehmen und in seinen ausgedehnten Waldungen Jagden ver­anstalten, an denen auch hohe Gäste und Fürstlichkeiten teil­nehmen werden.

** Der Großherzog hat sich gestern Morgen im Automobil zu den Kaisermanövern begeben.

*

Die Zarenfamilie in Darmstadt? Die " Magdeburgische Beitung" meldet aus Petersburg: Dem besten Bernehmen nach wird die der Ruhe sehr bedürftige Barenfamilie demnächst nach Darmstadt zu längerem Aufent­halt übersiedeln.

*

** Das Regiment Nr. 116 rückt morgen Abend resp. Nacht wieder in Gießen ein.

** Auszeichnungen. Wie der Darmst. 8tg." von zuverlässiger Seite mitgeteilt wird, hat der Kaiser anläßlich der Kaiserparade folgende Auszeichnungen in die Krieger­tameradschaft Hassia verliehen: den Herren Dr. Lahr, Ober­amtsrichter in Darmstadt, Auler, Fabrikant in Bensheim, Korell, Kammerdirektor in Büdingen, den Roten Adler­orden 4. Al., den Herren Reallehrer Minich in Oppenheim, Frieß, Bezirkskaffier in Lauterbach, Engel Gerichtsvollzieher in Darmstadt, Söhnge, Raufmann in Ortenberg, den Kronenorden 4. Kl., den Herren Beigeordneten Benz in Arheilgen und Glod, Sparkasserechner in Schotten, die Rote Adler- Medaille.

* Deserteur? Ein Einjähriger des 116. Inf.- Rgts., der zur achtwöchigen Uebung eingezogen war und am Montag in Königstein im Taunus in Quartier lag, entfernte sich, so schreibt die Buzzb. 8tg.", von seinem Truppenteil unter Burücklassung sämtlicher Kleidungsstüce.

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** Die Die Ortsgruppe Gießen des Deutschnationalen Handlungsgehülsen- Berbaudes feiert Samstag, den 16. September im Neuen Saalbau" ihr 8. Ortsgruppen­fest durch Konzert, Rezitationen und Ball. Mit der Ver­anstaltung ist die 12. Verbands- Gründungsfeier verbunden. Am Sonntag- Nachmittag wird ein Ausflug nach dem Windhof

unternommen.

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* Prof. Dr. Gaffky über die Cholera. Die halbamtliche Berliner Korrespondenz" schreibt: Im Ausschuß des Reichsgesundheitsrats für Seuchenbefämpfung legte der Direktor des Instituts für Infektionsfrankheiten Geheimrat Prof. Dr. Gaffly, der gemeinsam mit dem Geheimen Ober­medizinalrat Prof. Dr. Kirchner im Auftrage der preußischen Medizinalverwaltung alsbald nach Bekanntwerden des ersten Cholerafalles zunächst das bedrohte Gebiet bereift hat, dar, die Seuche sei zweifellos Mitte des Vormonats durch russische Flößer eingeschleppt. In Deutschland ist die Krankheit längs der durch Weichsel und Brahe, Bromberger Kanal, Reze und Warthe gebildeten Wasserstraßen aufgetreten. Alle Fälle lassen sich auf den Stromverkehr zurückführen und sind ver­einzelte Infektionen. Ein örtlicher Seuchenherd hat sich dank dem Vorgehen der Behörden nirgends gebildet.

*** Der Wochenmarkt zu Gießen beginnt von Samstag, den 16. September ab, morgens um 8 Uhr und dauert bis nachmittags 2 Uhr. Bor 8 Uhr dürfen Waren zum Verkauf nicht aufgestellt werden.

§§ Mit dem bis jetzt sich ergebenen Resultat der Feld­jagd sind unsere Jäger zufrieden. Die Hühnerketten sind zahlreicher und ihre Glieder größer und feister wie sonst, ebenso ist der Hase entschieden häufiger anzutreffen als im Vorjahre.

*** Zum zweiten Male blüht in diesem Jahre zu Gießen in der Liebigstraße ein Apfelbaum. Daneben hängen aber auch noch die Früchte von den ersten Blüten

am Baum.

WP. Der deutsche Reglerbund, gegründet 1885, vollendet dieser Tage sein 20. Geschäftsjahr. Im letzten Jahre hatte er einen Bestand von 30 Verbänden und 15 Klubs, sowie einzelnen Deutschen in Spanien, Holland, Desterreich, Rumänien, Rapland usw. mit 8300 Mitgliedern. Die größten Verbände sind in Hannover und Berlin. In diesem Jahre fanden vier Gautegelfeste, die alle gut besucht waren, statt: das 6. Sächsisch- Thüringische Gautegeln in Chemniz, vom 2. bis 5. Juli, das 7. Norddeutsche Gau­tegeln in Lübeck, auch vom 2. bis 5. Juli, das 7. Mittel­deutsche Gautegeln in Halberstadt, vom 16. bis 20. Juli und das 1. Rheinisch- Westfälische Gautegeln in Barmen, bom 12. bis 17. Auguft. Das nächste Deutsche Bundes­tegeln findet Mitte Juli 1906 in Magdeburg statt. Ber­bände, Klubs und Einzelpersonen, welche die Mitgliedschaft zu erwerben wünschen, haben einen diesbezüglichen Antrag bei dem Vorsißenden des Deutschen Reglerbundes, Demar Thomas in Dresden, Freibergerstraße 61, einzureichen.

** Die Honigsverkaufsgenossenschaft für Ober­hessen ist perfekt. Am 1 Oftober eröffnet sie ihr erftes Geschäftsjahr. Gegenstand des Unternehmens ist, dem Natur­probufte bessere Absatzgebiete und Berhältnisse zu verschaffen. 70 Imter sind der Genossenschaft, die ihren Sitz in Berstadt hat, bereits beigetreten. ihn vorstellt:

* Der Friedensschluß. Wie sich der kleine Sepp " D' Japaner, sie san viel zu gut, Ham alle's verschenkt wie Nussen. Bloß a bißel Sachalin"

"

Hams b'halten gegen d' Russen!"

§ Erda, 13. September. Typhus. Da am Sonn­tag die letten Typhus- Patienten aus der Klinik zu Gießen entlassen sind und seit Wochen feine weiteren Erfranfungen vorgekommen find, so kann man sagen, daß der unheimliche

rs ber, bege eröffnet werden, welche dem Produzenten, sowohl Gast endlich von unserer Gemeinde abgelassen hat. Im

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als auch dem Konsumenten für alle Zeiten leidlich gute Zustände in der Frage der Fleischversorgung garan­Hiert würden."

ganzen sind etwa 40 Erfrankungen am Typhus hier feft­gestellt worden, von denen 9 tötlich verlaufen sind. >> Schlitz, 13. September. In legter Zeit sind Wildschweine in unsere Gemarfung eingedrungen. Ber *) Die Veröffentlichung des Artikels sagt noch nicht, daß wühlte Kartoffeläcker zeugen von der Arbeit dieser borftigen Gesellen. auch wir mit allen angeführten Punkten einig gehen.

D. R.

** Münzenberg, 13. September. Am Sonntag ist bie hiesige Bahnhofswirtschaft eröffnet worden. Wirt ift der Inhaber der Bahnhofswirtschaft zu Gambach, Metz.

* Friedberg, 13. September. Der Großherzog begab sich am Samstag- Vormittag vor der Abreise nach Wolfsgarten zu Fuß aus dem Schlosse nach der Binde waldschen Fabrit. Daselbst war Kreisrat Fey anwesend, welcher die Fabrikanten H. Bindewald und F. Bindewald senior und junior vorstellte. Der Landesherr besichtigte unter Führung der Inhaber eingehend die Fabrit, ins­besondere wandte der Großherzog sein lebhaftes Interesse dem von der Firma Bindewald nen erfundenen farbigen Politurverfahren zu.

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Friedberg, 12. September. Landtagswahl. Am 10. d.. fand hier eine Versammlung der Vertrauens­männer aus dem Landtagswahlkreis Friedberg- Land- Bad­Rauheim statt, welcher der Landtagsabg. Hirschel und seitens Die Versammlung entschied sich dahin, daß der Bund der Land­der Geschäftsstelle Neureuther aus Frankfurt beiwohnten. wirte einen selbständigen Kandidaten aufstellen solle und dieser der Freien wirtschaftlichen Bereinigung des Landtags beitritt. Wahl wurde Gutsbesizer Breidenbach aus Dorheim mit Bei der hierauf durch Stimmzettel erfolgten zwölf Stimmen als Kandidat des Bundes aufgestellt, während auf Gutsbesitzer Beith, Nieder- Wöllstadt, den Neffen

des früheren Abg. Weith, 6 Stimmen fielen und 3 weiße Bettel abgegeben wurden. Gutsbesitzer Breidenbach nahm

die Kandidatur an.

( Oberh. Anzgr.)

-tt Bad- Nauheim, 13. September. Spielplan des Aurhaus Theaters. Montag, 11. September: Die Aurhans- Theaters. Herren Söhne", Volsstück von Oscar Walther und Leo Dienstag, 19. September:" Die Logenbrüder", Stein. Schwant von Carl Laufs und Curt Kraatz, Gastspiel von Frl. Else Roetscher vom Stadttheater in Riga: Alt­Heidelberg", Schauspiel von Wilhelm Meyer Förster. Freitag, 22. September: Leste Vorstellung Pension Schöller", Bosse von W. Jacoby und Carl Laufs, dazu: Ballet­einlage von Frl. Liny Eichbrodt, Ballmeisterin vom Stadt­theater in Straßburg.

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Bad- Nauheim, 13. September. Hier ist der 25 000. Aurgaft eingetragen worden. Die Frequenz des Babes ist die denkbar günstigste. Am 1. September waren insgesamt schon 2127 Rurgäste mehr anwesend, als am gleichen Tage des vorigen Jahres.

* Marburg, 13. September. Am 19. September wird die ganze Strecke der Marburger Kreisbahn vom Südbahnhof an bis nach Dreihausen, die bisher bekanntlich bis Ebsdorf im Betrieb war, dem Verkehr übergeben.

?? Homburg, 13. September. Das Kaiserliche Hoflager wird am Freitag wieder nach hier verlegt, wo es voraussichtlich bis zum 27. September verbleibt.

Vom Vogelsberg, 13. Sept. Die Aufforstungen nehmen einen ständigen Fortgang. In einer Forstwartei wurden im laufenden Jahre 120 Rormalmorgen Debländereien und schlechte Wiesen mit Fichten aufgeforftet.

Worms, 13. September. Milchaufschlag. Die Wormser Milchhändler haben mit Beginn dieser Woche für das Liter Milch einen Preisanfschlag von 2 Pfg. eintreten lassen. Infolge der hohen Preise für Fleischwaren schlachtet ein Pferdemezger, der früher wöchentlich nur ein Pferd schlachtete, jetzt deren fünf in der Woche.

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Geschäftliches.

Weltwunder". Mit Bezug auf das am kommenden Samstag von der hiesigen bekannten Firma Brüder Schmidt veranstaltete Probewaschen zwecks praktischer Vorführung der Weltwunder.Waschmaschine dürfte es interessieren, daß die Maschine auf der vorigen Monat stattgefundenen Ausstellung in Hagen mit der Goldenen Medaille" prämiiert wurde. Vor Kurzem erhielt Weltwunder" in Paris den Grand Prir", von vielen begehrt, von wenigen erreicht und Anerkennungsschreiben aus reden die zahlreichen Tausenden von Familien, welche bereits" Weltwunder" benußen, die gleiche Sprache des Lobes. Obengenannte Firma hat die Alleinvertretung für Gießen und Um­gegend.

Marktberigte.

Stehen, 14. Sepbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb. 1.10-1.20 I., Sühnereler per Stück 7-8 Bfg., Enteneter St. 6-7 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg. Erbsen per Biter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar 2021. 0.80-1.00, Hühner per Stud Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 fg., Dssenfleisch per fb. 72-82 Bfg., Rindfletsch per Bfb. 70-72 Pfg. per Pfd. Schweinefleisch 76-86 Bfg. Sowetne fleisch gesalzen per Pfund 0.90 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-80 Bfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 5.00-700 m., Swiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 Pf. per Stud, Zentner 3-4 Mt. Hepfel per Zentner 6-10 m.. Swetschen per Zentner 0,00.- 0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Bfg Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktjet bon 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenfiände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzett überhaupt nicht, und während der erften brei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werben. * Wochenbericht der Zentralstelle, für Obstvers M. Die Durchschnittspreise wertung in Frankfurt a. M. betrugen: Pfirsiche 20-00 Mt., Mirabellen 11-14 Mt., 8wetschen 6-10 t., Preißelbeeren 15-00 r., Aepfel und Birnen je nach Sorte 6-15 Mt., Falläpfel 5 wt., alles per Zentner.

Sießener landwirtschaftlicher Wetterbient. Boraussichtliche Bitterung in Hessen für Freitag, den 14. September. Vorwiegend heiter, trocken, am Tage mäßig warm, nachts fühl. ( Räheres durch die Gießener Betterfarte.)

Berantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibs

in Gießen.