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40.

Str. 163.

Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober­been, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Betitzelle 30 refp. 40 fg.

Redaktion u. Saupterbebition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanfchluk Nr. 362.

Freitag, den 14. Juli 1905.

Gießener

14. Jahrgang

Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle omtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

fürforgeerziehung.

Gesetzgebung und Verwaltung in Reich und Staat haben Anordnung getroffen, daß verwahrlosten Kindern beiderlei Geschlechts Fürsorge zuteil werde. Die unglücklichen Kinder, deren Verwahrlosung meist den gewissenlosen Eltern und den ganzen wirtschaftlichen und sittlichen Zuständen ihrer Umgebung zur Last fällt, die für gewöhnlich überhaupt kein Erziehung genossen haben, sondern schußlos der Anleitung eines bösen Beispiels überliefert gewesen, werden so früh als möglich von Staatswegen in sogenannten Fürsorge­erziehungs- oder Besserungsanstalten untergebracht. Zweck dieser Anstalten ist offenbar. Die ihrer Fürsorge anvertrauten Kinder sittlich zu bessern, die verabsäumte Erziehung nach= zuholen, die Röglinge zu guten und nüßlichen Menschen heranzubilden, sie zum Fleiß, zur Redlichkeit, zur Treue, furz zu allen Tugenden anzuhalten.

Die Aufgabe ist schwer, sehr schwer; und wer kein ganz Lingebender, liebevoller Pädagoge ist, den unerschöpfliche Geduld gegen Zornesanwandlungen wappnet, der soll sich ihr nicht widmen. Indem wir unter den dem Fürsorge­Pädagogen unentbehrlichen Eigenschaften die vor allen be­tonen, daß er hingebend und liebevoll sei, wollen wir nicht sagen, daß er keine Strenge zeigen dürfe. Liebe schließt die Strenge nicht aus, nur mit der Härte ist sie unvereinbar. Auch in der Strenge kann die Liebe sich zeigen, und gerade das Kind wird sehr schnell herausfühlen, ob die Strenge, die ihm gegenübertritt, nur ein Gewand der Liebe ist, und wird, wenn das der Fall ist, die strafende Hand küssen.

In Dresden besteht eine Kinder- Besserungsanstalt, die von der Stadt eingerichtet ist. Der Dresdener Verein für Kinderschutz hat sich veranlaßt gesehen, an den Oberbürger­meister eine Eingabe zu richten, in der als Erziehungsgrund­saz des Anstaltsdirektors mitleidlose Strenge" bezeichnet wird. Dieser merkwürdige Fürsorgeerziehungsleiter sprach den seiner Obhut anvertrauten Kindern und Jugendlichen jedes Recht auf Erbarmen ab, gestattete selbst den sieben­jährigen Kindern weder Freude noch zerstreuung, nicht ein­mal in den Freistunden, verhängte harte und unbarmherzige Strafen, ließ an Knaben und Mädchen vor versammelter Klasse bis zu 30 Stockschläge verabreichen. Er verharrte bei dieser Erziehungsmethode, obwohl er selbst zugestehen mußte, daß ihre Erfolge gleich Null" gewesen. Vielleicht war er der einzige, der sich darüber wunderte. Sicher ist, daß der Dresdner Verein für Kinderschuß der Meinung war, die man auch anderwärts teilt, daß Mangel an Liebe zur Berbitterung führt und alle guten seelischen Kräfte lähmt.

Wenn wir erwähnen, daß der Leiter der Dresdner städtischen Kinderbesserungsanstalt, der der unbedingten Ab­schreckungsmethode bei Kindern huldigte, seit einiger Zeit wegen Verunfreuning von Anstaltsgeldern eine Gefängnis­Strafe verbüßt, so tun wir das nicht, um dem Wunsch Aus­druck zu geben, daß er im Gefängnis die Behandlung finde, die er den Kindern hat zuteil werden lassen. Wir tun es, um die zuversichtliche Erwartung zu begründen, daß die Zu­stände in der Tresdner Anstalt ebenso Ausnahmezustände gewesen sind, wie der Dresdner Anstaltsleiter eine Aus­nahmeerscheinung unter seinen Kollegen ist. Wir wissen, daß anderwärts mit den entgegengesetzten Methoden die besten, erhebendsten Erfolge erzielt worden sind. Wir haben Ge­legenheit gehabt, eine Fürsorgeanstalt zu sehen, deren greiser Leiter übrigens durch seine Liebestätigkeit meithin bekannt getmorden ist; in dieser Anstalt herrscht nicht Furcht noch) Bittern. Die Kinder hängen mit zärtlicher. inniger Liebe an dem Anstaltsleiter, dessen Liebe sie nur vergelten. Mit herzlicher Frende sehen sie ihn kommen, mit unbedingtem Bertrauen blicken sie zu ihm auf. Man darf sicher sein: aus dieser Anstalt werden die Pflegebefohlenen als macere. ver­ßliche, mit Kraft gegen Versuchungen ausgestattete Men­hen hervorgehen.

So weit wir davon entfernt sind, die traurige Dresdner Anstalt, wie fie unter dem seitherigen Direktor gewesen, für thisch zu halten, so können wir doch die Vermutung nicht unterdrücken, daß auch die andere Anstalt mit ihrem Muster­direktor ziemlich allein steht. Die Eingabe an den Dresdner Oberbürgermeister die sich gegen jetzt alücklich beseitigte Zu­stände richtete, follte allen Aufsichtsbehörden, der Fürsorge­erziehungsanstalten im ganzen Reich zugängig gemacht wer­dem, damit eine Revision der Grundsäks stattfinde, nach denen die Anstalten geleitet merden. Vor allem ist es erforderlich. da den Fürsorgeerziehungs- und Besserungsanstalten auch auferlich der Gefänanisharafter genommen werde. darf dort meder Freiheitsstrafen noch polizeiliche Schutzmaß­tegeln noch Sträffinasfleidung geben. Die Röglinge sind nach Alter und Geschlecht, nach dem Grade der Verwahr­lofing, auch nach der Art ihrer sittlichen Gebrechen tun­lift in Gruthben zu sondern und müssen gruppenweise in bädagogische Behandlung geneben werden. Ein Erzieher, der mit herzlicher Liebe und Hingebung, mit unerschöpflicher Geduld und nie aussehendem Erbarmen an die Aufgabe her­ontritt, wird unermeklichen Segen schaffen. Die Möglich­feit ist da, das beweisen die Beispiele.

Intriguen am Zarenhofe.

( Eig. Bericht.)

Die

St. Petersburg, 12. Juli, Die Wahl des Grafen Murawiew zum Friedensunter­händler mit Japan war ein Beweis dafür, daß Rußland zur zeit keine Staatsmänner von Bedeutung zur Verfügung hatte. Sie mögen wohl vorhanden sein, aber sie bieten sich den An­forderungen dar, die gegenwärtig an sie gestellt werden und die im wesentlichen darin bestehen, daß sie eine Politik trei­ben sollen, die nicht ihre Politik ist. Immerhin war es eine Art Ueberraschung, daß die Kreise, die hinter den Koulissen die Geschäfte des Landes führen, sich gezwungen gesehen haben, gar so unbedeutende Männer mit der Staatsprofura auszustatten Murawiew ist jetzt durch den Ministerpräsiden= ten Witte ersetzt worden. Obwohl diese Wahl als eine glück­liche gelten kann, ist das Hin- und Herschwanken der beste Beweis für die Ratlosigkeit, mit der man in Petersburg den Dingen gegenübersteht. Der Bar will jetzt den Frieden, denn er will immer aufrichtig, was er gerade sagt; aber die Großfürsten wollen ihn nicht. Nicht, als ob plötzlich persön­liche Kriegslust bei ihnen erwacht wäre! Von solchen Re­gungen sind sie weltenfern. Sie sind kriegslustig aus Angst, aus Furcht vor dem Heer, das den Krieg in der Nähe ge­sehen hat, und von dem sie glauben, daß es ihnen noch weni­ger Bürgschaft für fortdauernden blinden Gehorsam bieten würde, als das Friedensheer daheim, in dessen Reihen, auch den Offizierreihen, es schon längst bedenklich gährt. Reserveleute, die man doch entlassen müßte, würden Apostel der Unzufriedenheit sein, jeder in seinem Dorfe, und die revolutionäre Bewegung erhielte neuen Anstoß. Daß Ge­neral Linewitsch und selbst General Kuropatkin vom Frie­den abraten und baldigen Sieg versprechen, ist an sich ohne Belang. Diese Organisatoren der Niederlage, diese Rück­zugsstrategen, die sich jetzt auch unfähig gezeigt haben, die Insel Sachalin zu behaupten, die regelmäßig vor jeder ver­lorenen Schlacht den unmittelbar bevorstehenden Sieg ber­kündet haben, können gar nicht anders, als die Fortsetzung des Krieges verlangen. Wird gleichwohl der Friede geschlos­sen, so hat man sie gehindert, die bereits reife Frucht des Sieges zu pflücken. Freilich hätten sie früher Schlachten verloren aber natürlich nicht durch ihre Schuld und inzwischen hätten sie gelernt, hätten die Truppen gelernt, brauche man sie bloß gewähren zu lassen. Die Japaner trauen auch dem Frieden nicht und sever deshalb unbeirrt den Krieg fort, lassen sich auf einen Waffenstillstand nicht lein. Hier aber erwartet man von irgend einem unvorher­gesehenen Ereignis, das der nächste Tag bringen soll, das Heil. Man hat es aufgegeben, über die Stunde hinaus zu rechnen. Beweis dafür ist die Haltung gegenüber China. Die etwas burleske chinesische Forderung, die Kriegführen­den sollten beim Friedensschluß Chinas Rechte und Interessen respektieren, hat von Japan eine ebenso höfliche wie ent­schiedene Antwort dahin erfahren, daß Japans Pläne und Handlungen durch die chinesische Note in keiner Weise be= einflußt würden. Rußland hat überhaupt nicht geantwortet. Möglich, daß der Chef des afiatischen Departements" das für sehr stolz hält. Jedenfalls war es bequem. Klüger wäre es vielleicht gewesen, gerade jekt China etwas sanfter zu behandeln. Selbst wenn man die Fortsetzung des Krieges will. Die Entscheidung über Krieg und Frieden aber wird ziemlich bald erfolgen, nicht in Washington, sondern in Mos­kan, mcht durch Murawiew und Genossen, die Bevollmäch tigten des Raren, sondern durch die Semstwo- Vertreter, die Bevollmächtigten gegen den Zaren.

*

Abermals ein Erlafs des Zaren.

Die Welt hat kein besonderes Vertrauen mehr zu den schriftlichen Kundgebungen des Alleinherrschers aller Neußen. Bon dem ,, berühmten" Friedensmanifest angefangen bis zur jüngsten Kundgebung über die innere Politik hat sich immer wieder gezeigt, daß der Wert der schönen Worte jedesmal nur ein äußerst illusorischer war. Die Taten blieben aus. Abermals läßt sich die Stimme des Zaren oder diejenige seiner geheimen Räte in einem Erlaß an den neuernannten Marineminister Birilem vernehmen. Nach den erschüttern­den Katastrophen im Kampfe gegen die Japaner, nach der Entschleierung der unglaublichen Zustände in der russischen Flotte durch die Vorgänge im Schwarzen Meer kann man es wohl verstehen, wenn in Petersburg sich die Augen der Regierungsgewaltigen voller Sorge auf die Marine richten.

Der Kaiser erinnert in dem Erlaß an die ununter­brochenen Niederlagen der Flotte, die sie der Möglichkeit beraubten, der Landarmee ihre Aufgabe zu erleichtern und einen Erfolg herbeizuführen. Der Kaiser beklagt den Ber­Iust tiener Seeleute, die ihr Leben für das Vaterland da­hingegeben haben, und sagt dann, daß es eine Pflicht gegen das Vaterland sei, daß alle Seeleute nach Kräften an der Erneuerung der Streitkräfte zur See, die für Rußland unentbehrlich seien, und an der Heranbildung und Vor­bereitung eines geeigneten Personals mitarbeiten, das von dem Bewußtsein seiner Pflichten durchdrungen sei. Der Kaiser sagt in dem Erlaß ferner, Admiral Birilew habe Erfchrung und militärisches Verständnis an den Tag gelegt. Er habe seinen Untergebenen frischen Geist und das Bewußtsein von der nationalen Wichtigkeit ihrer Arbeit

eingeflößt, alles Dienste, die dem Staiser erlauben, mit Sicherheit auf Birilew bei der Erneuerung der Flotte zu rechnen. Mit seiner Ernennung zum Minister vertraue er ihm die oberste Leitung des Marinedepartements mit dem Rechte an, ihn persönlich über alles darauf Bezügliche Vortrag zu halten. Die jüngsten Ereignisse im Schwarzen Meer beweisen, daß der militärische Gehorsam bei den Mannschaften vollständig geschwunden ist und daß die Vor­gesetzten ihre Pflicht nicht erfüllen. Der Kaiser legt dem Admiral als erste Pflicht auf, den Geist militärischer Ord­nung wiederherzustellen, und dafür zu sorgen, daß die Flotte ihren Pflichten nachkommt. Bezüglich der Neu­organisation der Flette verlangt der Kaiser, daß der Ma­rineminister augenblicklich mit der Sicherung der Ver­teidigung der Küsten aller russischen Gewässer beginnen und hierauf Schritt für Schritt den vorhandenen Mitteln entsprechend die Schlachtflotte wiederherstelle.

Ob trohl bei diesen Ermahnungen etwas mehr heraus­femmen wird als ein Bogen beschriebenes Papier? Auch der tüchtigste Admiral wird nichts ausrichten können, wenn die Petersburger Regierung nicht ernstlich darauf bedacht ist, durch wirkliche Reformen die verrotteten Zustände nicht allein im Heer und in der Flotte, sondern im ganzen Lande zu bessern.

Politifche Rundschau.

Deutfches Reich.

Das Seutsche Kolonialamt soll einer vollständigen Unt gestaltung unterzogen werden. Die Art und Weise der Neu­ordnung wird beim nächstjährigen Etat zum Ausdruck kom­men. Bis jetzt ist über die Einzelheit noch kein endgül­tiger Beschluß gefaßt.

* Mit dem 1. August d.. tritt nach dem Beschluß des Bundesrats eine neue Zollgebühren- Ordnung in Kraft. Nach wie vor dürfen im Zollverkehr für Amtshandlungen, die an Amtsstelle innerhalb der festgesetten Dienststunden ausge­führt werden, in der Regel weder Gebühren erhoben noch den Beamten Vergütungen aus der Reichskasse bezahlt wer­den. Lösch- und Ladepläße stehen den Amtsstellen gleich). Gebührenfrei bleibt die Abfertioung des Reisegepäcks, der Frachtgüter unter Wagenverschluß, die Schiffsleichterungen auf dem Rhein und seinen Nebenflüssen u. s. w. Die Reichsregierung ist nicht geneigt, den lautgewordenen An­regungen auf Errichtung eines Reichs- Zollgerichtshofes zu entsprechen.

* Der preußische Finanzminister will in seinem Verwal­tungsressort eine mildere Behandlung bei leichteren Verfeh­lungen durchführen. Die förmlichen Ladungen sollen im Falle kleinerer Zuwiderhandlungen gegen die geltenden Be­stimmungen durch persönliche Bestellungen ersetzt, die Unter­juchungsangelegenheiten nicht mehr als Strafsache bezeichnet werden. An Stelle der Vernehmung an Amtsstelle soll mehr als bisher die schriftliche Aufforderung des Beschuldigten zur Erklärung angewandt werden. Außer bei Wechsel­stempelsachen soll namentlich auch bei sonstigen Stempel­sachen, bei Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz über die Statistik des Warenverkehrs mit dem Auslande sowie bei Zoll- und Steuerordnungswidrigkeiten von einer Vorladung und Vernehmung des Beschuldigten Abstand genommen werden.

* Die Senatsbehörden der preußischen technischen Hoch­schulen haben allgemein die Einschränkung des Studiums der Ausländer an den Hochschulen durch Erschwerung der Auf­nahmebedingungen für das nächste Semester verfügt. Man will besonders der Ueberschwemmung mit russischen und pol­nischen Studenten entgegenarbeiten.

*

Die Verhandlungen über den Abschluß eines Handels­vertrages zwischen Deutschland und Bulgarien sind nach mehrmonatiger Dauer zu Ende geführt. Die fermelle Unter­zeichnung ist für die nächsten Tage zu erwarten.

* Am 15. Juli werden die Eisenbahnverbindungen an der preußisch- russischen Grenze eine Erweiterung erfahren. Mit diesem Tage wird auf der Linie Herby- Czenstochau der bis­her als Privatanschluß betriebene Verkehr zwischen der preußischen und der russischen Station Herby endgültig der öffentlichen Benutzung übergeben.

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frankreich.

** Die Deputiertenkammer hat das Gesetz über die Zwangsversicherung von Greisen und Siechen einstimmig angenommen. In Brest wurde anläßlich der Anwesenheit der englischen Flotte die freundschaftlichen Beziehungen zwischen England und Frankreich in schwungvollen Reden gefeiert. Der Kommandant des englischen Geschwaders Admiral May ist in Begleitung von 116 Offizieren des Ge­schwaders in Paris eingetroffen.

England.

** Zu einer Lärmizene im englischen Unterhause kam es, als das Mitglied der Arbeiterpartei Keir Hardie die Re­gierung zur Einbringung eines Gesetzes betr. die Arbeits­losen drängte. Der Premierminister lehnte es ab, über diesen Gegerstand eine Zusage zu geben. Hardie erklärte darauf, daß dies Gesetz höchst wichtig sei, und wenn es in