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Nr. 137.

Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Ober­heffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Redaktion u. Haupteɣpedition: Gießen, Selters weg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362.

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SINGER

Mittwoch, den 14. Juni 1905.

Gießener

14. Jahrgang.

Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfq., in's Hauz gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Gießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle omtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Giefen und anderer Behörden von Oberhessen.

Die Wehrfteuer.

Reichsschatsekretär Freiherr v. Stengel bereitet, wie man weiß, zum Herbst für den Reichstag ein Steuerbufet vor. Der Reichstag soll unter vielen Steuerblumen die Auswahl haben. Nicht als ob er eine einzige sich aussuchen sollte, folche Bescheidenheit verbietet sich leider durch die Höhe des unabweislichen Bedarfs sondern damit er die Freiheit genießen, die eine oder andere als minder gefällig zurück­jumeisen oder wenigstens zurückzustellen. Denn jede Steuer­¡ urüdweisung läuft doch nur auf eine Zurückstellung hinaus. Das entschiedenste Niemals!" verliert, einem Steuerpro­jeft gegenüber angewandt, manchmal sehr schnell die Farbe der Entschlossenheit. Es braucht nur die Dringlichkeit des Bedarfs zu bleiben und hinter der abgelehnten Steuer eine noch weniger willkommene ihr Antlitz zu erheben, so mildert fich das Urteil über die abgelehnte, und man lernt sich mit ihr befreunden.

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Die Wehrsteuer ist auch eine alte Bekannte. Als sie zum erstenmal erschien es war vor mehr als fünfundzwanzig Fahren- wurde sie nicht eben freundlich begrüßt. So gröb­lich abweisend trat man ihr entgegen, daß sie nicht einmal bazu kam, aus dem Stadium eines Projekts in das eines Entwurfs zu gelangen. Unwirsch wies man den Gedanken ab, das große und ideale Prinzip der allgemeinen Wehrpflicht dadurch herabzuwürdigen, daß man ihrer Erfüllung die Ent­richtung einer Geldsteuer gleichstellte. Der Militärdienst ist eine Ehre, und wer aus persönlichen Gründen dieser Ehre nicht teilhaftig sein konnte, der sollte sich gewissermaßen von Mafel freifaufen. diesem allerdings unverschmildeten

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Das ging der Mehrzahl der Bevölkerung so wenig an, daß, mie gesagt, nicht einmal eine ausgearbeitete Vorlage an den Reichstag gelangte. Nur in fargen Andeutungen war er­wähnt worden, daß man auf einen Jahresertrag von 4 Mil­lionen und darüber aus der Wehriteuer hätte rechnen fön­men. So geringe Summe konnte nicht verlockend sein aegen­über dem Bedenken, daß die Wehrftener 211 einer Durch­brechung dea Brinzips der allgemeinen Wehrpflicht und einem Militär- Freifaufsfyftem führen möchte.

lichkeit aber spricht dafür, daß der Entwurf die grund­säkliche Gegrerschaft nicht mehr finden wird, an der einst das Projekt gescheitert ist.

frieden oder Krieg?

( Eig. Bericht.)

Petersburg, 13. Juni

Das frohe Geläut der Friedensglocken hat kaum zu einem schwachen Summen ausgehoben, und schon hemmi ihm der allgemeine Skeptizismus die noch kraftlosen Schwingungen. Man hat hier zuviel Enttäuschungen erlebt, als daß man so leicht an die schöne Hoffnung glauben könnte, der große Krieg in Ostasien fönnte durch eine Zusammenkunft diplomatischer Vertreter beider Gegner mit einem Federzug beendet werden. So einfach- meint man hier allgemein sei die Sache denn doch nicht, wie sie sich Theodore Roosevelt da drüben im freien Amerika ausgeflügelt hat. Zwar er­fennt man ohne weiteres an, daß der Präsident die Friedens­idee ein gut Stück Weges vorwärts gebracht hat. Schon daß es seinem Gesandten überhaupt gelungen war, dem Zaren das Versprechen abzugewinnen, den Friedensschluß in Betracht zu ziehen, war mehr, als man erwartet hatte. Daß jezt sogar Bevollmächtigte ernannt werden und sich mit solchen von seiten Japans zur Erörterung der Frage des Friedens treffen sollen, scheint die Uebereinstimmung der Regierung mit den Friedenswünschen des Volkes im vollsten Maße zu dokumentieren. Und doch gibt es arge Zweifler, und wenn man sich's überlegt, kann man ihnen gar nicht so unrecht geben.

Es war ganz gut, daß die Dinge folchen Verlauf nahmen. Sonst wäre der zweijährigen Militärdienstzeit ein schmeres Sindernis entstanden. Vor fünfundzwanzig Jahren gab ea mehr. viel mehr militärdienstfreie junge Leute als jetzt, weil die Zahl der zur Aushebung gelangenden Rekruten geringer mar. Demaemän bätte es damals eine ftattliche Rohl Wehr­Steuer- Kontribuenten gegeben, und fiatalischer Sinn hätte nur ungern in eine Perrinaerung gewilligt, die blöblich ein­treten mußte menn die jährliche Refrutenaushetama fich um die Sälfte steigerte. Snamischen haben sich freilich die Mer­hältnisse wieder sehr geändert. Der iährliche Geburtenüber­fchuk in der Behälferung des Deutschen Reichs beläuft sich auf faft eine million so dok trok her miederholten Erhöhung der Präfer stärfe unferes Scores die Zahl der bei aller Mili­törtüchtinfeit mitärdiensten iungen Reute aufa rite Stottlich angemachsen ist Die Zahl der Wehrstonerbflichtigen würde alfo iekt mindestena in arek fein. mis fie at der Reit gemefen märe als die chritener zum erstenmal angereat mirde. Selbstverständlich toucht damit zugleich das alte Bedenken auf daß mor bei der Finite ung der Befruten fich berleitet fühlen könnte die zahlungsfähigeren Berfonen bom Militärdienst ausschliehen und der Wehriterernflicht zuzuweisen. Denn auch von der Mahrsteuer gilt, daß von ihrer Rahluna frei ist, wer nichts zu zahlen hot.

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Fachschule.

Trok alledem hat man sich im Lauf der Sabre mit dem Gedanken vertraut gemacht, daß es einen Weg geben müsse, auf dem es möglich sei, die allgemeine Wehrpflicht in unge­schmälerter dealität zu erhalten, und gleichzeitin diejenigen einer Wehrsteuer zu unterwerfen. Die wegen 11ntauglichkeit oder Ueberzähligkeit von der Erfüllung der Militärpflicht befreit würden. Denn wenn es auch ehrenhof ist, für Fürst und Vaterland Zeit und im Kriegsfall das Leben 311 opfern. so bleibt doch der Militärdienst eine Steuer, die man wohl gern, aber nicht gern allein bringt. Gerechtigkeitsgefühl berlangt, daß alle aleichmäßig daran teilhaben und die not­mendig oder zufällig davon Ausgeschlossenen einen Ersatz leisten sollen.

daß Rußland den Haag als Ort für die Verhandlungen in Aussicht nehme. Dem Vernehmen nach hat der russische Bot­schafter Graf Cassini zuerst Paris, der japanische Gesandte Takahira Tschifu als Verhandlungsort vorgeschlagen. Man glaubt, Marquis Ito werde der Führer der japanischen und der Botschafter Nelidow der der russischen Vertreter sein. Auf der Zusammenkunft sollen Japans Bedingungen ange­geben und dann direkt an Kaiser Nikolaus übermittelt wer­den. Erscheinen sie dem Kaiser annehmbar, so wird später eine Zusammenkunft der Bevollmächtigten zur Vereinbarung des Friedens stattfinden, und zwar wahrscheinlich in Washington.

Aus Hoffreisen verlautet, daß man in Zarsfoje Sselo von der bligartigen Geschwindigkeit, mit der Präsident Roosevelt die Friedensaktion betreibe, gar nicht sehr erbaut sein soll. Der Zar hatte nicht gedacht, daß Roosevelt es so eilig haben würde, dem ganzen Erdenrund zu verkünden, daß der Herrscher des mächtigen russischen Reiches kriegs­müde und friedenslustig geworden sei. In den Abfichten der Petersburger Diplomatie lag es wohl, die Verhandlungen einzuleiten, aber nicht in diesem Gilzugstempo, das sie zu schnell zum Ende führen müsse. Der Zar sollte sich moh! bereit erklären, vom Frieden zu sprechen, aber sich lange noch nicht dazu verstehen, Frieden zu schließen. Und auch jetzt glaubt man an unterrichteter Stelle, daß trot Roosevelts rauhreitermäßiger Friedensattacke man vom Frie­Den selbst noch weit entfernt ist. Wenn genugsam bon ihm gesprochen sein und er von allen Seiten mit vielen Pros und Contras beleuchtet sein wird, so heißt es, werden die russischen Vertreter ihn wieder ad acta legen und den Ka­nonen das Wort weiter überlassen. Sie seien angewiesen, zu unterhandeln, damit man dem Volke zeige, daß der Zar den Frieden wolle. Verboten sei ihnen, diesen anders als unter den günstigsten Bedingungen zu schließen. Da legtere aber nicht allzu günstig sein können und werden, so würden sie unverrichteter Sache zurückkehren und als Entschuldi­gung anführen, daß trotz besten Willens ein Friedensschluk nicht möglich gewesen sei, da die Japaner Unmögliches ver­langt hätten. Damit hoffe man günstige Stimmung für einen nationalen" Krieg zu erwecken und schließlich doch die Javaner schlagen zu können.

Gewiß wird es schwer sein, den richtinen Makitab zu fin­den. Wahrscheinlich wird man die Wehrsteuer von den Pflichtigen für so lange Reit erheben, als sonst ihre Dienst­pflicht und Dienst bereitschaft hätte dauern müssen, b. i. 12 bis 20 Jahre. Auch wird man bei der Stenerbe­messung die Vermögenslage der Bestenerten und ihrer Eltern, das eigene Einkommen der Besteuerten und das ihrer Eltern berücksichtigen. Der Sohn reicher Eltern bei­spielsweise, der sich dem Rechtsstudium gewidmet hat und bis zum 30. oder 35. Lebensjahr auf eine Anstellung wartet, hat eigenes Einkommen überhaupt nicht, auch nicht eigenes Vermögen: was er verbraucht, ist bereits bersteuert. E wäre unbillig, von einem Mann in so bevorzugter Lage keine oder nur eine aerinne Wehrsteuer zu erheben, wie sie twa der Handarbeiter bezahlen müßte.

Man sieht, die Wehrsteuerfrage ist nicht so ganz einfach, fie bietet mannigfache technische und sonstige Schwierigkeiten. Aus der Vorlage erst mird man erkennen, in welchem Maße diefe Schwierigkeiten überwunden sind. Höchste Wahrschein­

Kommt es zum Waffenstillstand?

Während von einigen Seiten behauptet wird, daß sofort bei Einleitung der Friedensverhandlungen die eindselig­feiten vorderhand eingestellt werden würden, wird anderer­seits hervorgehoben, daß es den Japanern nicht im Traume einfallen wird, ohne ernstliche Garantien seitens der russi­schen Regierung ihre vorteilhafte strategische Rosition unaus­genutzt zu lassen. Mehrere japanische Heerführer erklärten fich bereits energisch gegen einen Waffenstillstand.

Die Feindseligkeiten in der Mandschurei dauern inzwischen weiter an. Zwar handelte es sich bisher nur um unbedeutende Gefechte in Vorpostenstellungen, die mit wechselndem Glück geführt wurden. Doch schließt man aus einer umfassenden Vorwärtsbewegung der Japaner, daß eine neue große Schlacht unter Um­ständen in allernächster Zeit zu erwarten sei.

Und es gibt eine Menge militärischer Sachverständigen, die diesen angeblichen Standpunkt der Regierung warm ver­teidigen und darauf bestehen, daß der Kampf weiter fort­esetzt wird. Immer wieder wird darauf hingewiesen, das Sie Japaner fich allmählich ,, berbluten" müssen. Jeder neue Sieg zu Lande, den sie erringen würden, bedeute für sie trategisch eine Niederlage, da er sie weiter v n ihrer Las bzöge und sie zu unverhältnismäßig großen Opfern für Broviantierung und Etappenlinien zwänge. Nützten sie aber en Sieg nicht durch Verfolgung des flüchtigen Gegners aus, mozu nüße er ihnen dann überhaupt? Dann müsse der Krieg allmählich zum Stillstand kommen und die feindlichen Heere in großen verschanzten Rayons einander untätig gegenüber stehen für Japan eine törichte Verschwendung von Reit ind Geld. Rußland könne ein derartiges Spiel unendlich länger aushalten, und ihm könne es am Ende auch Vorteile bringen, günstigere Friedensbedingungen. Man täte daher gut, weiter zu warten, bis sich Javan bequeme, bessere An­gebote zu machen. Zu riskieren sei für Rußland nichts weiter, dagegen für avan von Tag zu Tag mehr.

Die Politik.

Auf Grund einer kaiserlichen Order werden Befesti­gungsanlagen für das Schutzgebiet Kiautschon errichtet wer­den. Die Festungswerke, die von einem Ingenieur vom Plat geleitet werden sollen, unterstehen dem Gouverneur des Gebiets.

Das läkt sich hören, und auch in Tokio scheint man der­artige Erwägungen nicht ohne weiteres von der Hand zu weisen. Jedenfalls erwachsen dort ernstliche Bedenken menen den geplanten Waffenstillstand. Nicht mit Unrecht sagen sich die Japaner: Den Russen kommt alles darauf an, Zeit 211 gewinnen. Wir aber haben keine zu verlieren, wenn wir bei dem Niesenunternehmen, das wir begonnen haben, wirk­lich gut abichneiden. d. H. alle Früchte unserer gewaltigen Anstrengungen ernten wollen.

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Die beabsichtigte Friedenskonferenz.

Den deutsch- französischen Beziehungen ist der zuvor­kommende Empfang, den die Sondergesandtschaft zur Hoch­zeit des deutschen Kronprinzen in Berlin gefunden hat, ent­schieden von Vorteil gewesen. Präsident Loubet, der die Mission bei ihrer Rückkehr nach Paris empfing, gab seiner lebhaftesten Freude über die Aufnahme der französischen Ver­treter in Berlin Ausdruck. Mit besonderer Befriedigung gedachte Präsident Loubet der Zuvorkommenheit, die der Kaiser bei den Döberiger Uebungen dem General Lacroir und den übrigen französischen Offizieren zuteil werden ließ, und sprach dem deutschen Militärattaché Oberstleutnant b. Hugo seinen Dank für die der französischen Mission er­miesenen Aufmerksamkeiten aus. Auch Ministerpräsident Rouvier empfing General de Lacroix, welcher ihm über die Berliner Mission eingehend Bericht erstattete.

Der Ort, an dem die japanischen und russischen Bevoll­mächtigten ihre Verhandlungen beginnen sollen, bildet zur­zeit den Gegenstand von Erörterungen zwischen den Botschaf= tern der beiden kriegführenden Mächte und Präsident Roose­belt in Washington. Aus gewissen Anzeichen schließt man,

Rufsland.

Die fünftige Volksvertretung rückt ihrer Verwirk­lichung näher. Wegen der vielfach erhebenen Forderungen, die Abgeordneten so schnell als möglich einzuberufen, wird der Gesezentwurf, statt an cine Kommission zu gehen, gleich nach seiner Erörterung im Ministerrat und der Genchmi­gung durch den Kaiser auf dem Wege eines Manifests oder eines an den Senat gerichteten Ufases veröffentlicht werden, so daß die Wahlen im Sommer stattfinden und die Reichs­duma im Herbst einberufen werden wird. Sie soll dann gleichzeitig mit den Sigungen des Staatsrats tagen. Große Befugnisse allerdings wird sie nach allem, was verlautet, borläufig kaum haben. Aber es ist doch wenigstens der An­fang gemacht.

Afrika.

Die Lage in Marokko erfährt neue Komplikationen durch die feindselige Haltung der maurischen Bevölkerung gegen­über den Europäern. Der Vizekonsul Desterreich- Ungarns und Dänemarks, Madden, ein Engländer, wurde in Maza­gan von einem ihm aufsässigen reichen jungen Mauren nachts ermordet, seine Frau durch dessen Diener schwer ver­legt. Die Mörder sind, wie gewöhnlich bei derartigen Affären, vorläufig spurlos verschwunden. Raisuli, der frühere Raubritter und jezige Gouverneur des Landdistrikts Tanger, will allerdings dafür sorgen, daß sie dem Arm der Gerechtigkeit überliefert werden, aber auch seine Macht er­scheint nicht unantastbar. In Tanger wurde sein Bevoll­mächtigter erschossen, wahrscheinlich von fremdenfeindlichen Fanatikern. Diese Wirrnisse sind Wasser auf die Mühle derer, die Deutschlands Vorgehen in Maroffo mit Argwohn und Eifersucht gegenüberstehen. Englische Kreise in Tanger betonen, daß die Unsicherheit für die Europäer von dem Mo­ment an bedeutend zugenommen hätte, wo Frankreichs be­durchkreuzt worden absichtigte strenge Reformmaßregeln wären. Man dürfe nicht länger zögern, Ordnung und Ge­sittung in Marokko wieder zu festigen. Natürlich fehlen auch die üblichen Stimmen nicht, die Deutschland der Ab­sicht von Landerwerb bezichtigen. Der Sultan soll bereits eingewilligt haben, ihm den Hafenplatz Agadir in Pacht zu geben. Auf diese vorläufig rein in der Luft schwebende Mel. dung bauen sich bereits französische und angeblich auch spa­nische Forderungen auf Abtretung von marokkanischen Ge­