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Trop des unfreundlichen

Menschenmenge auf dem

des feierlichen Attes

durch eine Mufilpiece und

gener Männerchore unter

rettors Trautmann bas

Jedem Stand sucht Schiller zu wecken seines Werts Gefühl, dem Soldat, dem Bauer, und namentlic

bem Bürger.

Ehrt den König seine Würde,

Tag des Herrn". Mächtig baren Hohenliebe des Bürgertums.

Ehret uns der Hände Fleiß",

fo fingt er in seinem Liede von der Glocke, dem wunder­

November himmel empor deutschen und hessischen eife Bewegung. Turner glam fiel die Hülle von lide befteten. Doch gleid nertribüne zu, tie Ober gatte, um das Wort zur

Inhalt hat: rjammlung!

abres bie Gleden burd innerten, daß ein Jahr

jhe Bolt feinen größten

e, da verbot das ernste

Der Golbat in Wallensteins Bager rühmt sich stolz: Der dem Tod ins Angesicht schauen fann, Der Soldat allein ist der freie Mann." Und im trußigen Bewußtsein seiner Kraft entgegnet ber Bauer Arnold Melchtal dem Freiherrn: Der Arm, Herr Freiherr, der die harte Sich unterwirft,

Kann auch des Mannes Brust beschützen."

de

Solche Menschen soll auch König Philipp aus seinen Unterthanen erziehen und aus solchen Menschen setzt sich ber Joealstaat Basas zusammen. Ja, der Staat! Svenn nicht ein heimatloses Weltbürgertum lehrt Schiller. Alle käfte will er vereinigt wissen zum Dienste des Baterlandes.

"

Was ist unschuldig, heilig, menschlich gut, Wenn es der Dienst nicht ist fürs Vaterland?!"

Und weiter:

Nchtswürdig ist die Nation, die nicht Ihr alles freudig szt an ihre Ehre."

Und endlich des Herrliche:

"

Ans Vaterland, and teure schließ dich an, Das halte fest mit deinem ganzen Herzen Hier sind die starken Wurzeln beiner Kraft." Aus diesen Worten haben die Kämpfer von 1813 Kraft, Mut und Begeisterung gesogen für den gewaltigen Rampf zur Befreiung Deutschlands. Der Geist dieser Borte hat das deutsche Voit hinweggetragen über die traurige Beit nach 1815 und hat in den Herzen wach gehalten die Sehnsucht nach der Einheit Deutschlands und der Freiheit seiner Bürger. Und als auch 1848 nicht die Erfüllung der heißesten Wünsche des Volkes gebracht batte, als dann die Reaktion auch noch zu unterdrücken fuchte das Benige, das damals gewonnen worden war, da blieb Schiller der Troft unseres Boltes und die Stütze seiner Hoffnungen. In diese Zeit fiel die Feier feines hundertsten eburtages und überall tam es zum Musdruck, daß alle Deutschen in der Pflege seines An­dentens und seines Geistes über alle Schranten politischer Trennung hinweg sich verbunden fühlten zu einem einigen großen Bolte. Den Festzügen voran flatterte die deutsche Fahne, damals noch schwarz- rot- gold, und überall wo fie erschienen, wurde sie mit brausendem Hurra empfangen.

in allzu früher Lob ge fen, geräuschvolle Fefte. e Trauerfeiern, die wir mmlungen ging vielme Begeisterung im Haub t Goethe sagen durften: ben gestern ift diefe Be utschen Herzen geglüht. , ift Friedrich Schiller er geworden, dem es zus fer Studenten nach jener Braut von Meffina zuge schen bedeutete, das zeigte 10. November 1859. nbertite Bieberlehr feines loderten die Freudenfeuer, Städten wogten feftlich ten die Fahnen um die das Geläute der Gloden endstimmiger Lobgefang. eine Schillerfeier war, was feftesfrohe Rächte dauerte das frohe Serrauit, eit bauerndes ns geblieben: hier diese die Bürger unserer Stadt Dichter, sich selbst aber wurde der junge Stamm urnerschaft und ge dünnen leinenen Turner Damals im Buge webten, Turnvereins und da Bon den jungen Turner rengäfte die Herren Chr 1, R. Moll, L. Petri II. Vertretern der älterer ngeren entgegengebragt

feiert das deutsche Boll hingebender Begeisterung; chter, die uns Herrliche Bohlan, wie Bismard als , so erscheint uns Frie deutschen Geiftes. Rid ländische Stoffe behandel Fühlen und Denken an edruck verliehen hat. n, die er aufstellt, ift bie bon fremder Knechtschaft on Drleans für die Frei Sefreit Wilhelm Tell fein rbert er die Freiheit Freiheit, die alle Banbe En jene Freiheit, die fidh enter felbfigefchaffene G erhebt:

eide Bleidhe gbinbet..."

die Freiheit des tein zweiter Eichbaum, Andenten eines anderen flanzt, dessen Geburtstag auf denselben 10. Rovbr der vom deutschen Bolle

Seitdem ist es anders geworden. Was die Ahnen er­sehnt, die Bäter gebaut, wir besigen es. Aber ftets aufs neue muß der Besiz errungen werden, soll er wahrhaft umser Eigentum sein. Es sind inmitten unseres Volkes genug dunkle Mächte an der Arbeit, die nur verkümmern wollen unser Recht auf Fresh it, politisch. wissenschaftlich, tinstlerisch. Breit macht sich immer noch Liebebienerei und Strebertum, Egoismus und erbärmliches Banausentum. egen diese Mächte gilt es anzufämpfen und zu diesem Rampfe sollen wir uns einen unter der Fahne Schillers, der unser Führer sei, wie er der Führer unserer Vorderen gewesen ist. Freiheit allen Kräften, Menschenwürde und Menschenglück und Liebe zum Vaterland, das ist die Losung, die Schiller uns Deutschen gegeben hat. Deshalb dürfen wir sein Andenken heute mit gleicher Begeisterung feiern wie ehedem. Daß es ein sichtbares Beichen ihrer Gesinnung sei, pflanzten unsere Bäter diesen Baum. Daß wir die Fbeale unserer Väter übernommen haben und sie in treuem Herzen bewahren, zum Zeichen enthüllen wir heute diesen Stein. Und heute wie damals ist es das Bürgertum, das dieses Wahrzeichen errichtet.

Gleich nach der Schillerfeier dieses Frühjahrs ver­öffentlichte Herr Geh. Hofrat haupt im.." einen Actifel, in dem er zum erstenmal die Errichtung eines Ge­denksteines vor dieser Eiche forderte und so den ersten An­floß gab zu dieser Feier. Die Turnerschaft, seit je die B gerin nationaler Tugenden, machte sich den Sedanken ju eigen. Wie sie lebhaft für seine Verwirklichung eintrat, so veranstaltete sie auch dies n festlichen Att. Der Ver­tehrsverein, der in der Förderung der Blüte unserer Stadt seine Aufgabe erblickt, gewährte in liberaler Beise die Mittel zur Ausführung des Steins. Sämtliche Vereine Gießens, allen voran die vereinigten Männerchöre, geleitet von Meisterhand, haben sich eingefunden, um diese Stunde höher zu weihen. Ihnen allen sei herzlichster Dant darge­bracht, dem Urheber des Gedankens und denen, die ihn aus­geführt.

Und so übergebe ich denn diesen Stein im Namen der

des Gewissens nahm, so Bürgerschaft Gießens in die Obhut der städtischen Ver. Des Beiftes, wenn in der waltung. Möge er unter ihrem Schuße die fernsten Zeiten Don Carlos der Marqui hauen als ein Denkmal freien deutschen Bürgerfinnes.

Bhilipp die denkwürdigen

Hanb, und neu Geben Sie

rt auch auslegen mag wiffenfchaftliche Forber

Menschenbruft lebt,

Sodann betrat Oberbürgermeister Mecum die Tribüne, mim Namen der Stadt den Stein mit folgenden sehr beachtenswerten Worten zu übernehmen:

Hochgeehrte Feftversammlung!

Es gehörte der Mut des freien Bekenntnisses der politischen Ueberzeugung dazu, wenn vor bald 50 Jahren, zur Zeit der Reaktion gegen die Bewegung von 1848 die Gießener Bürger hinauszogen, um am 100 Geburts­

Und Hand in Hanb mage Schillers diese Eiche zu seinem Andenken zu pflanzen.

bas bie Borbebingung ft

haffen, in Frei

geboren!"

Sie wollten damit sagen, die freiheitliche Bewegung ist nur äußerlich unterdrückt, sie ist nicht tot, ihre guten Ge­danten haben vielmehr Wurzel geschlagen und werden wachsen und grünen wie dieser Baum.

In ihren jungen Jahren sah diese Eiche die Rämpfe

ein im innersten Herzen und ein gut Teil der früher vergebens erstrebten Frei­bie ihm niemand rauben von 1870, die dem deutschen Volke die politische Einheit

es.

Heute, zu Beginn ihrer besten Jahre, sieht unsere Eiche auf neue Kämpfe um die Vermehrung der bürger­lichen Rechte. Aber wie ganz anders ist heute die poli­tische Konftellation als vor 50 bis 60 Jahren. Heute fämpft unser Landesfürst an der Seite des Volks und mit dem Bolte gegen eine Reaktion, die dem Bolle vor­enthalten will, was des Volkes ist. Er nähert sich dem Jbealstaate Schillers, wie ihn der Dichter in Don Carlos durch Marquis Bosa schildern läßt. Bei so guter Bundes genossenschaft fann der Sieg nicht zweifelhaft sein; die Opposition fann die Entscheidung wohl verzögern, aber sie fann sie nicht ändern.

In den nächsten Tagen wird die Hälfte des Hessen voltes wieder an die Wahlurne treten und sich für oder gegen die Förderung der bürgerlichen Rechte entscheiden. Die Stadt Gießen steht diesmal nicht vor einer Neuwahl, aber ihre zahlreiche Anwesenheit, meine Herren, bürgt dafür, daß die Bürgerschaft Gießens festhält an ihrem alten Ideal der Rechte und der Freiheit des Bürgers. Möchte überall da, wo am nächsten Mittwoch die Würfel fallen, der Geist Schillers lebendig werden und die gute Sache zum Siege führen!

Mit dem Wunsche, daß die weitere Entwicklung der bürgerlichen Rechte auf gesetzlichem Boden und auf Grund unserer Verfassung unser Vaterland und unsere Vaterstadt zur höchsten Blüte auf geistigem und materiellem Gebiete fördern möge, übernehme ich diesen Denkstein in die Db. hut der Stadt Gießen.

Der Oberbürgermeister trat ab, der Stein war in den Schutz der Stadt übergegangen und wieder sangen die C, öre; in gewaltiger Tonfülle wogte Das deutsche Lied" dahin. Die Rapelle spielte und Stadtrat Helm gedachte des Kaisers und des Großherzogs als die Wahrer der Errungenschaften deutschen Geistes. Er sprach den Anwesenden aus dem Herzen und donnernd wurde das Hoch aufgenommen, dem sich die Nationalhymne anschloß. Damit war die Feier zu Ende, die Gießener Bürgerschaft hatte eine Ehrenschuld an Ende, die Gießener Bürgerschaft hatte eine Ehrenschuld an dem gewaltigen Deutschen Geistesheros abgetragen. Ein feiner Sprühregen ging herab, aber nicht früher wich die Menschenmenge, als bis sie einen Blick aus nächster Nähe auf den Gedenkstein geworfen, der die einfachen Worte trägt: Schiller- Eiche. Nachfolgenden Geschlechtern zur Kunde, daß dieser Baum im Jahre 1859 zu Ehren des großen Dichters Schiller gepflanzt wurde.

Gießen, im Schillerjahr 1905.

Der Verkehrsverein.

Besonderes Verdienst um die Errichtung des Steins haben sich die Gießener Turnerschaft und der Verkehrsverein erworben, namentlich aber auch Stadtrat Helm, der den Gedanken energisch gefördert hat.

Cokales.

13. November 1905.

RB. Am 1. Dezember wird in Schwabach eine von der Reichsbautstelle in Nürnberg abhängige Reichsbaut nebenstelle mit Rasseneinrichtung und beschränktem Giro­verkehr eröffnet werden.

en. Gestern Nachmittag fanden auf dem Trieb wiederum 2 Fußballwettspiele statt. Der Weglarer Fußballklub 1905 spielte gegen den Gießener Ballspiel­flub 1904. Das Spiel blieb unentschieden( 1: 1). Außer­dem spielte die 2a- Mannschaft des Gießener Fußball­flub 1900 gegen die 2b- Mannschaft desselben Vereins und siegte mit 2: 1.

*** Die Vorstellungen des Zirkus Otto Mark, die allabendlich gegeben werden, sind tatsächlich s hr nette. Das Unternehmen verfügt über eine ganze Anzahl guter Kräfte, die fich die Sunst des Publikums zu gewinnen wissen, wie der reiche Beifall nach jeder Nummer dartut. Außer den bereits von uns gewürdigten Artisten zählen namentlich auch den Fuß- quilibrist und die Arbeiten zweier reizender Kinder am fliegenden Trapez zu den Glanzpunkten. Ganz besondere Aufmerksamkeit aber fordert die große Reitszene

И

Ein Sommernachtsdraum" heraus, die bei Fackellicht ge­ritten wird. Zum Schlusse der Vorstellungen tritt der Rinematograph in Tätigkeit. Ein hübsches Tabliau ist namentlich das Phantasiestü Eine Reise nach der Sonne".

? Messerheld. Am Samstag zu später Abend­stunde mußte auf dem Bahnhof Gießen ein durchreisen­der Bierbrauer wegen ungebührlichem Betragen vom diensttuenden Portier aus dem Wartesaal 3. Klasse hinausgewiesen werden. Vor dem Lokal standalierte der Mensch weiter und als ihn der Portter auch dort zum ruhigen Verhalten aufforderte, zog er sein Messer und bersetzte dem Beamten einen Stich in den Ober­arm. Der saubere Patron wurde verhaftet.

? Großen Linden. Pfarrer Heppding wird auf seinen Antrag von hier nach Hausen versetzt. Der Weggang unseres langjährigen beliebten Seelsorgers wird sehr bedauert; 19 Jahre hat er die Pfarrei Großen­Linden, zu dem noch die Filialgemeinde Klein- Linden gehört, verwaltet. Sein vorgerücktes Alter hat es ihm nahe gelegt, soll ein oder das andere in der Verwaltung nicht not leiden, sich nach einer kleineren Pfarrstelle Die Pfarrstelle in Hausen ist seit einigen umzusehen. Jahren, seit dem Tode des Dekan Wahl, verwaist.

Stadttheater in Gießen. Telephongeheimnisse.

Schwant in 3 Aften von Hermann Hausleiter und Max Netmann.

dann lammfromm wird und der Pärchen, dle nach mancherlei Hindernissen, Irrungen und Wirrungen zum Ziele gelangen! Fürwahr, es wäre an der Zeit, daß ein Cervantes erstände, der einmal mit den Ge­ruh" hat sich eine Sommergesellschaft zusammengefunden, stalten gründlich aufräumte! Im Hotel Zur Waldes­ineinander verflicht. Und wenn die Situation denn deren Schicksalsfäden der Zufall in der buntesten Weise dabei besonders heikel wird, ist immer das Telephon zur Rettung da nach dem Motto: Raum ist in der kleinsten Hütte... Das Stück ist außerordentlich wirksam, da es mit raffinierter Bühnentechnik gearbeitet ist und zweifellos wird es sich längere Zeit als Zug­und Kassenstück auf dem Spielplan der deutschen Bühnen erhalten. Die tolle Situationsfomik löst stürmische Heiterkeit aus und auch das Militär sieht man immer ganz gerne auf der Bühne, wenn auch seit Reif- Reiflingen Debuts ein volles Menschenalter verstrichen ist.

leitung des Autoren May Reimann, eines feinen Die Aufführung gestaltete sich unter der Regie. Bühnenkenners, zu einem eindrucksvollen Gesamtbilde. Von den Darstellern traten besonders Bruno Reimer als Tobias Lehmkuhl und Adolf Lippert als Organist Höflich hervor, die ihre Rollen mit guter Komik gaben. Auguste Fischer verkörperte in treff­licher Weise in ihrer Friederike die energische Gattin und Georg Wittmann in seinem v. Schmelzer einen etwas polternden Major. Den Gutsbesitzer Görlich spielte Reinhold Lüttjohann mit der gewohnten Sicherheit. Hinsichtlich des Alters des Leutnants von Randau und des Hausburschen August sind kleine Irrtümer unterlaufen. Denn während dem ersteren Rudolf Goll um mehrere Jahre voraus war, gab Mar Herrscher den letzteren zu jugendlich, es muß wohl bedacht werden, daß August bereits seine Militärzeit hinter sich hat. Will man davon aber ab­sehen, so verdient das feindetaillierte Spiel volle An­erkennung. In Mar Herrscher besitzt das Stadttheater eine geschäßte Kraft für jugendliche und namentlich für Schlingelrollen. Ein reizendes Spiel entfaltete 2tly Donecker in ihrer Nichte Ida. Besonders an­genehm berührte der zarte Hauch, den sie über ihre der überall herausklang. Auch ihre Leidensgefährtin Darstellung zu breiten wußte und der herzliche Ton, Luise, von Wilhelmine Schellenberg gegeben, war ganz gut, nur an einigen Stellen ließ der Ausdruck zu wünschen übrig. Georg Mendel legte in seinem Hotelwirt Wiedow sehr viel Verständnis an den Tag, während Marga Ruf als Minna eine echte Ver­treterin der würdigen Kaste der Stubenmädchen auf die Bühne brachte. Im ersten Zwischenakt tanzte die Ballettmeisterin Lina Oldini einen valse amoureuse. Das Haus befand sich in bester Stimmung und hielt mit dem Beifall nicht zurück. G. H.

Giesener lambwirti@ aftlicher Wetterbleft. Boraussichtliche Wtterug in Hessen für Dienstag, den 14 November. Vorwiegend trüb, Niederschläge, stellenweise Schnee, windig, etwas fälter.

( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: in Gießen. Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, bel e

Deffentlicher Dant.

Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, f. u. f. Hof­Iteferant, Neunkirchen be Wien, wird unterm 11. August 1897 aus Altona geschrieben:

Ich bin bereits 70 Jahre alt und litt seit 10 Jahren an Gelenk- Rheumatismus, ebenso an Hämorrhoidalfnoten und konnte keine Hilfe Nur Ihr Wilhelm's antiarthritischer antirheumatischer Blutreinigungstee hat mich von meinem Leiden in drei Wochen vollständig be­freit. Ich sage Ihnen, sowie der Gräfin, über deren Bericht ich in der Zeitung gelesen, meinen besten Dank." Mit aller Hochachtung Christ. Ackermann, Rentier. Altona bei Hamburg, Reichenstr. 6. Preis: 1 Paket Mt. 2.-, 1/2 Paket Mt. 1.-.

Bestandteile: Innere Nußrinde 56. Wallnukschale 56, Ulmenrinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eryngit­blätter 35, Scabiosenblätter 56, Lemusblätter 75, Bimm flein 1.50, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Carurwurzel 3.50, Radic Carlophyil. 3.50, Chinarinde 3.50, Eryngiiwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Gras­wurzel 57, Lapathewurzel 67, Sübholzwurzel 75, Sassa­parillwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weißen Senf 3.50, Nachischattenstengel 75.

Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handels­

wa c.

"

Zu beziehen durch alle Apotheken des Deutschen Reiches. Vorsicht bei Einkauf". Man weise minderwertige Nachahmungen entschieden zurück und beachte den Namen und Schuhmacke des Tees. Wo nicht erhältlich, direkter Versandt.

Der heutigen Gesamt- Auflage unserer Zeitung liegt ein Prospekt der Firma Kalle

u. Co., A.-G., Biebrich bei, auf die wir hierdurch

auf das Bewußtseinheiten und Rechte brachten und damit einen vorher nie deutschen Schwantes: des angejahrten Pantoffelhelden, besonders hinweisen.

geahnten Aufschwung deutschen Geisteslebens, des Handels, dis Ackerbaues und der Industrie Deutschlands einleiteten.

Die alte Geschichte mit den Ahasveros- Figuren des der auf verbotenen Wegen wandelt, der tyrannischen Gattin, die sich zuerst künstlich in Zorn hineinredet und

§ Alsfeld. Hier kostet seit Sonntag bei sämtlichen Bäckern der fünfpfündige Laib Brod 60 Pfg.