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Eahaus, und genau die gleiche Lage hat auf der anderen Längsseite des Plazes das Haus mit dem Hotel garni Bristol, das einen unfreundlichen, durchaus nicht einladen­den Eindruck macht. Das Erdgeschoß ist von Läden einge­nommen. Die Explosion hat nichts mit der Isaafskathe­drale und nichts mit der deutschen Botschaft zu tun, wie man nach der ungeschickten Fassung der Petersburger Telegramme glauben konnte, sondern allein mit den Gästen jenes Hotel garri.

Ein fürstlicher Mörder.

Tie Persönlichkeit des Mörders des Großfürsten Ser­gins soll jetzt festgestellt sein. Man sagt, daß er einer fürst­ficher: Familie angehörte und den Obolenskis verwandt sei. Taraus will man erklären, daß sein Name verschwiegen ge­blieben und die Großfürstin Sergius ihn besucht habe.

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Verfchärfung der ruffifchen Wirren.

Der russische Bauer steht in dem Ruf großer Gutmütig­keit. Wer ihn in diesen Ruf gebracht hat, der mag die Un­wahrheit verantworten, die ihre Nachbeter behält, obwohl bei hundertfachen Anlässen sich gezeigt hat, daß der russische Bauer einem reißenden Tiere gleicht, zu jeder Unmensch­lichkeit fähig und bereit, sobald nur die unmittelbare Drohung der Knute von ihm genommen ist. Wenn die rus­sische Polizei eine Diversion" wünscht, so braucht sie nur zu winken, und der russische Bauer schlägt, brennt und mor­det. Zu dem Terror des Nihilismus gesellt sich jetzt noch der Terror des Pöbels- und wer weiß, ob nicht dieser gegen jenen zu Hilfe gerufen worden ist.

Bauernrevolten.

In den Gouvernements Kursk, Orel und Tschernicot hat es einen Bauernaufstand gegeben, mit Plünderungen und Brandstiftungen, dem üblichen Apparat. Erschien das Mili. tär, so verkrochen sich die Bauern, um alsbald in cinem anderen Kreis dasselbe Spiel zu beginnen. Das Gouverne. ment Orel ist am meisten durchseucht. Nach dem Streis Sjiewsk ist eine Kompagnie Soldaten aus Brianst abge fandt worden. Das hilft wenigstens für den Augenblik. während es einen beinahe komischen Eindruck machen muß. wenn eine amtliche Kundmachung Geldstrafen bis 500 Rubel oder Arrest bis zu 3 Monaten denen androht, die bei Ver. farumlungen in den Dörfern aufheßende Reden halten.

Die Not in Warschau.

In Warschau geht es den Hausbesizern besonders schlecht. ünter Drobungen verlangt man von ihnen die Herabsetzung des Mierszinses, und den herabgesetzten bleibt man ihnen! buldig. Selbst bedeutendere Firmen haben Schwierigkeit, ren laufenden Verpflichtungen nachzukommen.

Die Dolitik

A Englische und amerikanische Blätter gefallen sich darin, in dem russisch- japanischen Streit Deutschland die Vermittler­relle zuzuweisen. Der Deutsche Kaiser, meinen sie, werde die nötigen Schritte tun, schon um die gelbe Gefahr" abzuwen den. Das sind Phantasien. Deutschland wird die Hal. tung strifter Neutralität unter keinen Umständen aufgeben.

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Deutfcher Reichstag.

( 161. Sigung.)

CB Berlin, 11. März.

Heute wurde, nachdem an 12 Tagen nicht weniger als 60 Abgeordnete gesprochen hatten, endlich die Diskussion über die erste Position des Etats für das Reichsamt des Innern, Gehalt des Staatssekretärs, geschlossen. Vorher hatte das Haus noch zwei andere Gegenstände er­ledigt: die Novelle zum Gerichtsverfassungsgesetz( Handels­richter) und der aus dem Hause eingebrachte Entwurf be­treffend Aenderung des Personenstandsgesetzes( Sonntags­ruhe für die Standesbeamten) wurden ohne Debatte in dritter Lesung angenommen. Die dann fortgesette Etats­beratung brachte zunächst eine Auseinandersetzung zwischen den Polen Kulerski und Graf Mielczynski einer­seits und dem Unterstaatssekretär im Reichsamt des Innern Wermuth andererseits, der kurz der von jenen wieder­holten Behauptung entgegentrat, daß das preußische An­siedelungsgesetz der Verfassung widerspreche. Mehr Zeit nahm die Weiterspinnung des Streites zwischen Dr. Mug dan und den Sozialdemokraten in Anspruch. Der Sozial­demokrat Zubeil erging sich dabei in so beleidigenden Ausfällen gegen den freisinnigen Abgeordneten, daß Präsi­Sent Graf Ballestrem ihn unter lebhaftestem Beifall zweimal zur Ordnung rufen mußte. Der Abgeordnete Stadt­hagen, der, nachdem Mugdan repliziert hatte, zu einem crneuten Angriff schritt, machte es gelinder, er begnügte sich mit einem Ordnungsruf. Um 4 Uhr 10 Minuten konnte der Präsident endlich verkünden: Das Wort wird nicht mehr berlangt, die Diskussion ist also geschlossen. Das Gehalt des Staatssekretärs wurde natürlich bewilligt, die Abstimmung über die Resolutionen aber wieder mit Rücksicht auf die Ge­schäftslage des Hauses einstweilen ausgesetzt, und es begann die eigentliche Spezialberatung des Etats.

Dem preußischen Abgeordnetenhaus ist ein Gesetzent. wurf zugegangen, betreffend die Schadloshaltung des her. zoglichen Hauses Schleswig- Holstein- Sonderburg- Glücks. bnrg. Die Entschädigung wird nicht aus Rechts-, sondern aus Billigkeitsgründen verlangt. Die Schadloshaltung soll aus dem Schloß Glücksburg nebst Zubehör und Jahresrente von 150 000 Mark bestehen. Siermis foll eir Privat- Familien- Fideikommiß zu gumiten der Nachfomunen des am 27. November 1885 verstorbenen Herzogs Friedrich zu Schleswig- Holstein- Sonderburg- Bindsburg errichtet wer den, das in der ehelichen männlichen Deszendenz aus eben. bürtiger Ehe nach der Linealfolge und dem Recht der Grit. geburt vererblich ist und nur nach Maßgabe der zu erriaten­den Satzungen veräußerlich und verpfändbar sein darf.

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Die neue deutsche Arzneitage wird in kürzester Frist bekannt gemacht werden. Sie ist auf Grund der Oktober. Preisliste der Drogisten fertiggestellt ivorden, unter Berück sichtigung der späteren erheblichen Preisänderungen. Das Prinzip der Bauschalberechnung der Arbeitspreise ist nach dem Musier der hessischen Arzneitare meist zur Anwendung gekommen. Eine Gebühr für Dienstleistungen in der sty ist vorgesehen.

Balkan- Staaten.

Fürst Ferdinand von Bulgarien, des aus einem Ver. sichsfürsten allmählich zu einem Besuchsfürsten geworden, ist auf dem Weg nach Haus. Nach seiner Heimfehr aus Lon­don wird man wohl von einer Anleihe wie von einer Minister­trisis oder von beiden hören.

Amerika.

O Der Newyorker Stadtbahnstreik ist beendet. Von 7000 Arbeitern haben 6000 sich wieder eingefunden. Die Führer der Trade- Union sind gegen den Streik gewesen und haben die Leute augewiesen, zur Arbeit zurückzukehren.

Hof und Gesellschaft.

Preufsifcher Landtag.

Haus der Abgeordneten.

RK Berlin, 11. März.

( 159. Sigung.) Vier Stunden brauchte noch das Ertraordinarium des Eisenbahnetats. Vier Stunden, während derer min­destens 30 Abgeordnete ihre Wünsche über neue Bahnhofs­bauten vortrugen und alle anderen mehr oder weniger offen­fundig.. schlummerten. Dann konnte Herr v. Budde adiich befriedigt abziehen. Die Stadterweiterung von önigsberg i. Pr. wurde ohne, die von Dortmund fast ohne Debatte angenommen. Blieb noch der Etat der Sentralgenossenschaftskasse, für den das In. teresse des Hauses auch nicht viel größer war. Aber für das Menossenschaftswesen gibt es hier einige Spezialisten, die fiets zu dem Thema längere Reden halten. So ging es auch hente. und die Folge davon war, daß die Beratung nicht zu Eade fam. Der Rest, sowie eine Anzahl anderer kleiner Stats wurde auf die Tagesordnung für Montag gesetzt.

Der Kaiser hat seine Absicht, Helgoland zu be­juchen, nicht ausgeführt. Das Linienschiff Kaiser Wil­helm II.", an dessen Bord er sich in Kiel eingeschifft hatte, anferte, gefolgt von Torpedobooten, hinter der Helgolander Düne, doch kehrte es nach wenigen Stunden nach der Weser zurück, ohne daß der Kaiser an Land gegangen war. Ob das trübe Wetter und die stark bewegte See an dieser Aende­rung des Programms allein die Schuld tragen oder ob wich­tige Depeschen, wie behauptet wird, den Kaiser zurückriefen, darüber ist nichts Positives bekannt.

Nah und fern.

+ Schneestürme im Oberharz. Ein kurzer Vorfrühling hat im Oberharz dem grimmigsten Winter von neuem Plaz machen müssen. Orfanartige Schneestürme wüteten und verwehten die Straßen. Vielfach bemerkte man Schnee­schanzen in einer Höhe von drei Metern. Die Temperatur sant auf 4 Grad unter Null.

*** Bugleich mit seinem Geburtstage beging der Prinz­regent Luitpold seine 70jährige Bugehörigkeit zur Armee. Aus diesem Anlasse stiftete der Prinzregent eine Erinnerungsmedaille in Bronze, die an alle Offiziere und Unteroffiziers- Rapitulanten der bayerischen Armee verliehen. wurde. Prinz Luitpold war vor 70 Jahren bei dem 1. Feld­Artillerie- Regiment eingetreten. Der Prinzregent stattets seinem alten Regiment einen Besuch ab und wohnte in der Kaserne der Vorführung eines Geschützes und eines Muni­tionsmagens aus dem Jahre 1835 bei.

Zeiten so vielen Pilgern und Touristen gastitahes unter. kommen gewährt hat, eriſtiert nicht mehr. In einem Kamin entstand ein Brand, der sich so schnell ausbreitete, daß an eine Rettung nicht zu denken war. Auch die herbeieilenden eidgenössischen Truppen konnten das Unheil nicht abwehren. Von dem altberühmten Gebäude sind nur Ruinen übrig ge. blieben.

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Ein Diebstahl kostbarer Reliqnien wurde von unbe fannten Tätern in Kischinew begangen. In der Nacht wur. den die in edle Steine gefaßten Gebeine des heiligen Bonto­lomäus gestohlen.

Einbruch und Mord. In der Schönhauser Allee zu Berlin wurde in die Wohnung eines Schankwirts ein Ein­bruch verübt. Als der Einbrecher in der Küche die dort in einem Fache des Küchenspindes untergebrachte Tageskasse ausrauben wollte, erwachten die Kinder des Wirtes, ein 12jähriger Knabe und eine 16jährige Tochter, die in der Küche schliefen. Der Einbrecher stürzte sich auf die Kinder, brachte dem Mädchen mit einem Messer am Kopfe Verwun­dungen bei, stach dann nach dem Knaben, dem er die Schlag­ader am rechten Arm durchstach und entkam durch das Fenster. Der Knabe ist seiner Verwundung erlegen, hat aber noch vor seinem Tode den Kellner Alfred Ramm, einen mehr­fach vorbestraften Menschen, als Täter angegeben.

Ein mohammedanischer Kezer. Ein gewiß seltener Vor fall versetzt die einheimische Bevölkerung von Algier in die größte Aufregung. Während einer religiösen Feier in der Moschee, welche das Grab des Marabut Sidi Abdallah birgt, drang ein Araber unter die andächtige Menge ein, rief die Wufti an, stieß eine Verwünschung gegen den Propheter aus und erklärte, daß seine Religion und alle anderen ein Gewebe von frechen Lügen seien. Darauf zog er unter sei­nem Burnus eine Flasche Wein hervor, tranf einige Schlude daraus, goß den Rest auf den Fußboden und zerbrach die Flasche. Nach einem Augenblick starren Entseßens stürzten sich die Gläubiger auf den Lästerer und hätten ihn in Stücke gerissen, wenn nicht eine angesehene einheimische Persönlich­keit ihn mit ihrem Leibe geschütt hätte. Die Moschee gilt nun für entweiht und die Bevölkerung ist durch den Vorfall tief ergriffen.

Ein folgenschwerer Gerüsteinsturz ereignete sich in Wiesbaden. Infolge starken Sturmes brach ein Baugerüst zusammen und erschlug zwei gerade vorübergehende Herren, den Rentner Fetz und den Fabrikanten Wagner.

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Eine unheimliche Entdeckung wurde im Dorfe Fohrste bei Alfeld( Hannover) gemacht. Das alte Schulhaus wurde abgebrochen, um einem Neubau Platz zu machen. Beim Ausschachten des Bodens fand man unter der Herdstelle ein Skelett und bald darauf unter der ehemaligen Speise fammer zwei weitere Stelette, die etwa 50 Jahre in der Erde gelegen haben mögen. Die beiden letteren stammen augenscheinlich von jungen Männern."

Raubversuch am Eisenbahnschalter. Wieder ist an einem Berliner Eisenbahnschalter der Versuch gemacht, die Kasse zu berauben. In der Morgenfrühe hatte die Fahr­fartenverfäuferin am Bahnhof Friedrichstraße in Berlin aus einem Zahlbrett 250 Mart aufgezählt. In diesem Augen­blick trat ein junger Mensch an das Fenster und suchte das Brett herauszureißen. Die Verkäuferin zog es noch recht­zeitig zurück, doch fiel ein Teil des Geldes auf die Erde außer­halb des Schalters. Der Näuber wurde von einem Zei­tungsverfäufer ergriffen und der Polizei übergeben. Er ist ein Arbeiter aus Wesselburen, der erst vor kurzem nach Berlin gekommen war.

Eine Rache- Tat. In dem Lothringischen Dorfe Rom­bach lebte ein Italiener, der früher Polizeibeamter gewesen war. In dieser Eigenschaft war er mit den Leuten mehrfach in Konflikt gekommen. Dieser Tage wurde er von einer Anzahl Vermummter überfallen. Sie überrumpelten ihn und schlitten ihm den Bauch auf.

Russische Deserteure machen die deutschen Grenzgebiete unsicher. Bei Jarotschin wurde im Walde der Aufscher Masset von zwei Deserteuren überfallen, beraubt und so schwer mit Messerstichen verletzt, daß er nach kurzer Zeit verstarb. Die Totschläger konnten bisher nicht dingfest ge macht werden.

* Bergwerkskatastrophe. Wie aus London gemeldet wird, brach in der Cambriangrube ein Feuer aus, dem eine Explosion von Gasen folgte. Dabei wurden 7 Berglente getötet und 31 verwundet.

Aus dem Gerichtsfaal.

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§ Der Patriot. Der Wiener Kaufmann Leon Deutsch hatte sich vor dem Strafrichter des Bezirksgerichts Leopoldstadt wegen Wachebeleidigung zu verantworten. Die Anzeige er­zählt, daß er einem Wachmanne ins Gesicht gespuckt habe. -Richter( zum Angeklagten): Sind Sie bereits gestraft worden. Angefl.: Ob ich gestraft bin? A Frau und drei Kinder hab' ich...- Richter: Das ist keine gerichtliche Vorstrafe. Angefl.: Aber weil die Frau einmal von mir Hieb' friagt hat, hab' ich bekommen 24 Stunden Arrest. Richter: Ah so! Weshalb haben Sie aber einem Wachmann ins Gesicht gespuckt?- Angefl.: Weil ich hab' g'habt gerade fein anderes Geschäft.... Richter: Ich warne Sie vor dieser Tonart, sonst müßte ich Sie disziplinieren. Angefl.: Aber, entschuldigen Sie, Herr Richter, ich wollt' sagen: Weil ich hab' gerade gehabt kein anderes Geschäft, bin ich ge­gangen auf der Gasse und habe gehabt mit dem Herrn Wach mann einen Anstand. Aber ins Gesicht gespuckt hab' ich ihm scho' gar net, denn ich bin auch so ein Patriot wie er! ( Stürmische Heiterkeit.) Das Beweisverfahren ergab je­doch die Schuld des Angeklagten, der schließlich zu 24 Stum­den Arrest verurteilt wurde.

Erhöhung der Dampfer- Preise. Die in London tagende Nordatlantische Dampfschiffskonferenz beschloß, daß die Sommerpreise am 1. April anstatt am 1. Mai in Kraft treten. Die Preise für Stajüten erster Klasse wurden um 1 bis Pfund erhöht, die Preise zweiter Kajüte um 1 Pfund. Diese Erhöhung gilt sowohl für den Winter wie für den Sommer und zwar vom 24. März ab.

Im Koffer erstickt. Einen jammervollen Tod fand eine Greisin in Sarninghausen bei Stolpenau. Die achtzig­jährige Frau wollte Zucker holen, den sie in einem großen Koffer aufbewahrte. Dabei ist sie in den Koffer hinein­gestürzt, der Deckel klappte zu, und die Bedauernswerte mußte qualvoll in ihrem Gefängnis ersticken, da es ihr nicht gelang, den schweren Deckel, der zugeschnappt war, zu heben.

Das Hospiz auf dem St. Gotthardt vernichtet. Das molthofannte Hospiz auf dem St. Gotthardt, das in früheren

Kunft und Wissenschaft.

TZ Die Entstehung der Sonnenflecken. Das Auftreten eines Sonnenflecks von ganz ungewöhnlicher Größe hat die Frage nach dem Wesen und der Entstehung dieser Gebilde wieder auf die Tagesordnung gesetzt. Mindestens wegen ihrer Originalität beachtenswert ist die Erklärung, die Emile Anceaur im Bulletin der Astronomischen Gesellschaft Frank­reichs diesbezüglich gegeben hat. Dieser Forscher untersucht die Frage, ob die wichtigsten unter den der Sonne zunächst stehenden Planeten, nämlich der Jupiter, die Erde, die Venus und der Merkur, eine Wirkung auf den Sonnenkörper aus­üben, die dort eine Art von Ebbe und Flut hervorrufen und dadurch auch die Sonnenflecken erzeugen fönnte. Gr ist zu der Ueberzeugung gelangt, daß solche Gezeiten auf der Oberfläche der Sonne tatsächlich eintreten und unter­scheidet sie als solche von doppeltem, dreifachem und vier­fachem Grade, je nachdem zwei, drei oder vier der genanntet Planeten in gleicher Weise darauf einwirken. Als den wich­tigsten Faktor für die Bildung der Flecken betrachtet An ceaur den gemeinsamen Einfluß von Jupiter, Venus und Erde und findet, daß die Stellung dieser Planeten sehr wohl übereinstimmt mit der Erscheinung der Sonnenflecken seit 1891. m ganzen ist der Forscher zu folgenden Schlüssen gelangt: Die Sonnenflecken sind mittelbare Folgen des Au­tretens von Ebbe und Flut auf dem Sonnenkörper. Di gemeinsame Wirkung von Jupiter, Venus und Erde be stimmt die Häufigkeit der Sonnenflecken. Diese dreifacher Gezeiten geben auch die Erklärung für die bekannte elfjäh­rige Periode der Sonnenflecken. Die besondern Erschei nungen innerhalb der Fleckenperiode sind zurückzuführen auf die Erzentrizitäten der Planeten, namentlich des Ju­piter.

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[ Ein Riesenbarsch] wurde unlängst von einigen ein­geborenen Fischern in der Nähe des Diamanthafens am Hugli- Fluß unweit von Kalkutta gefangen. Seine Länge betrug fast 7,5 Fuß, sein Umfang hinter der Schulter fast 6 Fuß, und sein Gewicht erreichte einen Tag nach dem Fang 460 Pfund. Der Fisch war augenscheinlich ein Meergreis" im eigentlichen Sinne des Wortes, denn seine Haut mit den Schuppen war fast völlig abgerieben.

=[ Das kochende Meer.] Schiffe, die das südliche Kykladen- Meer durchfahren, passieren gelegentlich das Ge wässer in der Nähe eines Plates, der mit Recht den Namen Vulcanos führt. Dort besitzt das Wasser eine auffallend goldgelbe Farbe und scheint zu kochen. Die Segelhandbücher empfehlen den Schiffen geradezu, durch diesen Meeresteil zu fahren, wenn der Schiffsrumpf sich sehr mit Muscheln und allerhand Getier bedeckt hat. Es genügt dann nämlich, sich eine Viertelstunde in diesem Wasser zu bewegen, um alle Austern. Schnecken und andere Tiere, die sich am Schiffs.

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