suergano iedere geraucherte und marmierte Fischwaren, die göttergleich duftenden Wiener" Schmalzbäckereien und dgl, vor allem aber das in echt orientalischer Sauberkeit dargereichte Fruchteis des fezbedeckten türkischen" Eishändlers, ..türkischen" Honig usw usw. An der mannigfaltigsten Gelegenheit sich eine fuchtige Magenverstimmung anzuessen, ist also für groß und tein kein Mangel.
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Wenden wir uns aber wieder den edleren immateriellen Genüssen zu.
Wir lassen unsere Jugend die verschiedenartigen Karussellkonstruktionen praktisch ergründen, sie sich in Aetherhöhen auf der russischen oder Luft- Schaufel schwingen, auf der Berg- und Talbahn mit gähnendem Tunnel eine Alpenreise machen, auf dem Velo- Karussell dem Radsport frönen, int Lachkabinett die unglaublichsten Gesichter schneiden, sich an den neuesten Edison"-Biographen und den Dio- und Panoramen Bereicherung des Wissens aneignen, uns von einer glutäugigen Zigeunerin die Zukunft enthüllen selbst die Moritatensänger mit den gar so schön farbenbunten grausigen Bilderdarstellungen, die in Großväterzeiten den Clou der Schüßenwiesen und Jahrmärkte bildeten, fehlen nicht und zaubern uns in die Erinnerung an die eigene, ach so lang entschwundene Jugendzeit.
ja
Die Meßgenüsse beschränken sich örtlich keineswegs auf die Meßpläße allein. Auch in den der Vergnügung und Unterhaltung dienenden Lokalen und Kunststätten der inneren Stadt wird dem Geist der Messe Rechnung getragen. Ja selbst unsere vornehmen Bühnen verschmähen es nicht, auf den Meßonkel" in ihren Repertoiren Rücksicht zu nehmen. Und fein Zufall ist es, daß just zur Meßzeit eine der alljährheuer ist es der Zirlich großen Zirkusunternehmungen fus Wulff sich einfindet, um ihre neuesten Pantomimen und Ausstattungsstücke vorzuführen.
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In den Singspielhallen rafft die leichtgeschürzte Muse lebhafter ihr Röckchen, in den Restaurants erscheinen die vom einheimischen Biertrinker gefürchteten Meßseidel mit dem heruntergerutschten Eichstrich auf der Bildfläche und auf den Speisekarten die Meßpreise.
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Kurzum dem gesamten öffentlichen Leben Leipzigs ist auf drei Wochen der Stempel der Messe aufgedrückt, ob ich ber gerade zur Verschönerung der lieben alten Stadtmag das nicht zu glauben
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Sihung der Stadtverordneten Gießens.
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?? Gießen, 11. Mai 1905.
Warum fonnten
Die Versammlung ist fast vollzählig erschienen. Oberbügermeister Mecum eröffnet die Sigung 4 Uhr. Es tommen zuerst nicht weniger wie 6 Baugesuche zur Abstimmung. J. P. Pfeiffer in der Neustadt nimmt eine Veränderung an seinem Hause vor, wozu Dispens erforderlich ist; wird Die Firma Abermann& Kling will genehmigt. an dem jezt in Angriff genommenen neuen Wohnhaus in der Blodstraße neben Café Stality auch Erter und Balkon anbringen. Die Straße ist breit genug und erfolgte darum tein Biberspruch. Das Baugesuch des Karl Haas 5. für - die Frankfurterstraße wurde abgelehnt. wir nicht verstehen. Die Firma Gebrüder Rosenbaum und Genossen wollen an der Margaretenhütte ein Getreidelagerhaus mit Feuerungsanlage errichten. Bedenken hiergegen wurde nicht erhoben. Bäckermeister Löber war um Ausbau ber abgebrannten Scheune in der Lindengasse einge tommen. Obgleich die neue Bauordnung vorschreibt, daß Scheunen, Stallungen und dergleichen Gebäude nicht mehr an Straßenfronten erbaut werden dürfen, wurde in diesem Fall die Genehmigung doch erteilt, da es sich hier, wie Stadtv. Rirch besonders betont, um Errichtung eines bereits beftandenen Gebäudes handelt. Die Firma Kreuder& Co. beabsichtigt an ihrem Vorderhaus Bleichstraße 6 einen Schautaften anzubringen. Wird bejaht. Der Kaften darf jedoch nur 10 cm Tiefe haben. Meggermeister Schreiner ist um Bauerlaubnis für sein am Seltersweg zu errichtendes Geschäftshaus eingekommen, an welchem Erker und Siebel angebracht werden. Da der Neubau gerade gegenüber der Einmündung der Wolkengasse zu stehen tommt, erfolgt Genehmigung des Dispenses. Der Ueberwegen der tragung des Pachtvertrages mit L. Frees
widersprochen.
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Bafferbunde am Balltor an A. Gerstenberg wurde nicht Bigarrenfabrikant Julius Hahn hat ein Stück städtische Wiese neben der in der Wiesenstraße geegenen Fabrit für jährlich 5 Mart gepachtet. Die neuen Befizer wollen das Bachtverhältnis beibehalten, wogegen nichts einzuwenden war. Die Lieferungen der Dienstfleider für die städtischen Taglöhner wird den vorjährigen Lieferanten übertragen, da man zufrieden war und, wie der Oberbürgermeister aussagt, durch Neuausschreiben vorteilbaftere Angebote wohl nicht zu erzielen sind. Die Vergebung der Schreibmaterialien und Drucksachen für das Rechnungsjahr 1905 wurde der Finanzkommission überlassen. Im nächsten Punkt wurde die Bergebung verschiedener Arbeiten besprochen. Bergeben wurden die Dachdecker arbeiten für die Israelitische Leichenhalle an Krüd& Müller 1392 Mt. Dachdecker Carlé hatte anscheinend ein billigeres Angebot eingereicht, nachdem er, wie festgestellt worden sei, nach Diffnung der Offerten eine extra zu berechnende Arbeit gestrichen habe. Die Offerte wurde also für ungültig erklärt. Die Lieferung des Treppenbelages fürs alte Schloß mit roten Platten wurde an eine Firma in Klingenberg a. M., welche hier durch Dern& Co. vertreten ist, vergeben. Ein neuer Spreng wagen für 1087 unb 2 Schlammwagen für à 415 Mart anzuschaffen, fand ebenfalls Bustimmung. Damit der Ringgraben noch im Mai zugeschüttet werden kann, wird der Betrag für provisorische Kanalanschlüsse für das Gar nisonlazareth und einige Häusern an der Ost- und Nordanlage bewilligt. Für die Erweiterung des Wasserwertes in Quedborn waren anfangs 50 000 Mart vorgesehen. Der Kosten anschlag erfordert aber 100 000 art, wenn wie es prats tischer ist, statt einem 4 Brunnen gleich erbaut werden sollen. Die Nachbewilligung geschah ohne Debatte. Im nächsten Bunkt: Genehmigung von Rechnungen, wurden der Firma Jäger& Rumpf für Stellung einer Lokomobile zum Wasserpumpen am Kanzleiberg im verg. Jahre für 11 Tage 275 Mart. bewilligt. Dann hat das Stadtbauamt im
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** Hohe Schweinepreise werden gegenwärtig fast überall notiert. Ein paar achtwöchige Ferkel werden mit 50-60 Mt. verechnet, während fette Schweine mit 63 Pfg. pro Pfund aus dem Marft genommen werden.
Rungjae 1902/03 versidene Referungen, Jurjat der 114 Mig ieder gähendan Genossenschaft b.trug im vergebungen eigenmächtig erledigt. Jegt lagen die Rechnungen verflossenen Jahre 1215 167,07 Rt. Beigeordneter vor, die auch nicht beanstandet wurden. Georgi aber äußerte sich hierzu in sehr abfälliger Weise. Das sei schon früher öfters vorgekommen und wenn solche sich wiederholen, werde er beantragen, daß der betr. Beamte die Beiträge aus seiner Tasche zahle. Für jetzt möchte er die Beamten auf die bestehenden Bestimmungen aufmerksam gemacht haben. Die Beseitigung der Eisenbahn- Niveau freuzung am Schiffenbergerweg erfordert 270000 Mark. Die Versammlung fann sich heute noch nicht für eine derartig hohe Ausgabe entschließen. Vielleicht läßt sich später, wie auch Stadtv. Huhn beim folgenden Bunft bemerkt, überhaupt eine ganz andere Geleis- Anlage ausführen und dann würde das Straßengefäll am Schiffenbergerweg mit beseitigt werden fönnen, Die Veratung über die
Bahnprojette zur Erschließung des Vogelsberges
w Krofdorf, 11 Mai. Neuer Förster. An Stelle des verstorbenen Försters Lucas ist der Forstaspirant Möller von dem Gemeinderat zum Gemeindeförster gewählt und von der Regierung bestätigt worden.
Busbach, 11. Mai. Heute Nachmittag 5 Uhr 26 Min. traf mit dem fahrplanmäßigen Schnellzug von Darmstadt tommend das Großherzogliche Baar hier ein und wurde von dem Fürsten von Lich und einer jubelnden Menge empfangen. Der Großherzog und die Großherzogin beftiegen alsdann einen offenen Vierspänner und begaben sich unter den Hochrufen der Bevölkerung durch die festlich Morgen Nachmittag geschmückten Straßen nach Lich.
6 Uhr 12 Mis. begibt sich das Großherzogliche Paar von hier aus nach Darmstadt zurück.
§ Weylar. Die lezte Sigung der Handelskammer beschloß u. a. auch, in der Angelegenheit der Wagenge stellung, sowie wegen der Schädigung des Handels, die durch Umladung über Gießen der nach der Lahntalbahn bestimmten Stückgüter eingetreten ist, vorstellig zu werden. Die von der Kammer schon früher behandelte Frage der anderweitigen Abgrenzung des Amtsgerichtsbezirks glar soll wieder aufgenommen werden.
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ergab nichts neues. Die Linie Ulrichstein- Mücke wurde im Interesse der Stadt Gießen als die vorteilhaftefte bezeichnet zumal hierzu auch der Finanzminister Snauth eine staatliche Beihülfe in Aussicht gestellt habe. Die von Alsfeld aus projektierte Linie nach Ulrichstein fand Stadtv. Krumm als ganz verkehrt, viel eher würde er denn für die Linie Ulrichstein- Groß- FeldaEhringshausen eintreten. Alsfeld- Ulrichstein biete, so bemerkte Stadtv. Krumm, wirtschaftlich rein nichts. Die von Stadtv. Kirch gern gewünschte Einreichung einer Petition an die Regierung, in welcher der Linie Ulrich Limburg. In der vor dem Landgericht verhandelten stein- Mückt das Wort geredet werden soll, wurde für später, wenn sich Schwierigkeiten oder starte Gegenströmung Streitfache des Wezlarer Vorschuß- und Kreditbemerkbar machen sollte, zurückgestellt. Was die Stich vereins gegen die früheren Vorstands- und Aufsichtsratsbahn Wiesed- Altenbused- Großenbused- mitglieder wurde eine Verständigung nicht erzielt, da der Beuern anbetrifft, so steht man dem Projekt sympathisch frühere Kassierer Gaens statt der von ihm geforderter ( F. 8.) gegenüber. Wiesed hat aber hierbei besondere Wünsche 50 000 Mt. nur 20 000 Mt. Entschädigung zahlen wollte. und soll es der Gemeinde überlassen bleiben, dieselben an § Frankfurt, 11. Mai. Neue Telegraphen- Vermaßgebender Stelle selbst vorzubringen, Stadtv. Huhn Die italienische Regierung brachte in der brachte hier vor, daß die Fuldaer Linie furz vor der bindung. Stadt später vielleicht in die Gelnhäusener Linie eingeführt Deputiertenkammer eine Vorlage betr. Herstellung einer neuen und Frank werden fönnte. Zum Schluß wurden einige Wirtschafts- Telegraphen- Verbindung zwischen Genua gesuche genehmigt. Dem Martin Langedorf für Credner- furt a. M. ein. straße 34, dem Karl Rühl für Bahnhofstraße 57( Bauer'sche Wirtschaft), dem Richhard Wagner für Nordanlage 1 und dem Karl Schmidt 2. für Neustadt Nr. 14.
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Lokales.
12. Mat 1905. ** Der Großherzog und die Großherzogin besichtigten Mittwoch Nachmittag die vor einigen Tagen eröffnete Balderholungsstätte bei Darmstadt.
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* Barlamentarisches. Der zur Beratung des Gemeindeumlagen Gesetzes eingefeßte Ausschuß der 8weiten Kammer seßt seine Arbeit rüftig fort und ist bemüht, den Entwurf in jeder Hinsicht annehmbar zu machen und wo nötig auch zu überzuckern. So hat er auf Vorstellungen hin, die Bezeichnungen Grundsteuer" und" Gewerbesteuer", die für manchen etwas bitteren Beigeschmack haben, auz. gemerzt und eine andere Begriffs- Schattierung vorgeschlagen. Da eine inhaltliche Benderung aber mit der Titelverfegung nicht verbunden ist, so wird das Gesetz dadurch auch nicht mehr Gegenliebe bei den ärmeren und verschuldeteren Grundbesizern erregen. Der Schulden- Abzug ist nun aber einmal nicht mehr zu umgehen, da er unter Umständen, namentlich wenn ungesunde Bauunternehmungen ihn ausspielen, den Gemeinden ganze Steuer- Objette entzieht. In gefährliche Fänge geriet der Ausschuß, als seine Mehrheit durchaus die Rechtsanwaltschaft zur Steuer herangezogen wissen wollte und Justizrat Dr. Gutfleisch erklärte, daß er für den Fall sein Referat niederlege, da er sich als Rechtsanwalt nicht unter die Gewerbetreibenden zählen lasse. Das gab eine Aufregung, die sich erst wieder legte, nachdem der Ausschuß seinen Beschluß rückgängig gemacht hatte. Das Verhalten Dr. Gutfleisch ist durchaus korrekt, da er mit Recht die Anschauung vertritt, daß die Rechtsanwaltschaft von höherem als dem rein gewerblichen Interesse geleitet werden muß. Aus den Gang der Ausschuß- Verhandlungen erhellt aber, daß man aufrichtig bemüht ist, das Gesetz ohne un
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nötige und ungerechte Härten unter Dach und Fach zu bringe. ?? Die Ziehung der Darmstädter Pferde. Lotterie findet am 30. Mai, nachmittags 2 Uhr, statt. Eine bittere Erfahrung mit einem fremden Arbeiter machte ber sießener Wirt R. in der Neustadt. Die Frau eines in der R.'schen Wirtschaft fißenden Arbeiters wollte ihren Mann abholen. Der blieb jedoch ruhig sizen. Um weiteres Aufsehen zu vermeiden, suchte der Wirt die Frau zu entfernen. Diese nahm aber ein Bierglas und schlug damit den Wirt auf den Kopf und dann fielen Mann und Frau gemeinschaftlich über ihn her und brachten ihm schwere Verlegungen bei. Der Vorfall ist zur Anzeige ge
bracht worden.
X Bruch eines Hauptwasserrohrs. In ver gangener Nacht gegen 2 Uhr brach an der Ecke der Licherund Wolfftraße in Gießen, wo gegenwärtig Erdreich- Ausbebungen vollführt werden, infolge Muffenverschiebung das Rohr der Hochdruckleitung. Im Nu trat ein starker Wasser. strahl heraus und überschwemmte die Umgebung. Das sofort benachrichtigte Gas- und Wasserwerk stellte die Leitung ab, sodaß größerer Schaden vermieden wurde.
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Sommerfest. Die Contentia veranstaltet Sonntag, den 14. Mai auf der„ Schönen Aussicht" ein Sommerfest, das einen durch und durch volkstümlichen Charakter tragen wird. In umsichtiger Weise hat die Feftleitung für die verschiedensten Unterhaltungen und Berstreuungen gesorgt, Tanz, Preisschießen, Fackelzüge, Kinderspiele und ein Jurplaz bieten die reichsten Abwechselung und Kurzweil. Hoffentlich hat der Himmel ein Einsehen und beschert uns ein sonnigen Tag.
Landwirtschaftliches Konsumwesen. Die Zentral- Genossenschaft der hessischen landwirtschaftlichen Konsumvereine tritt Montag, den 15. Mai, in Darmstadt zu einer General- Versammlung zusammen. Der Gesamtum
K Hanau, 11. Mai. Der Viehgroßhändler Daniel Straffammer wegen Urkundenfälschung und Betrugs zu Heilmann aus Gelnhausen wurde heute von der hiesigen zwei Jahren Gefängnis und dreijährigem Ehrverlust verurteilt unter Bubilligung mildernder Umstände. Heilmann war durch Verluste vornemlich in Berlin und Hamburg in Geldkalamitäten geraten und suchte diese dadurch zu beheben, daß er elf Wechsel im Betrage von 600 bis zu 5000 Mt. auf verschiedene Firmen, besonders Frankfurter Metzger, fälschte. Der Angeflagte war geständig.
K Mombach, 11. Mai. Seit Montag ist man hier mit der Salaterute beschäftigt. Der Versand ist ein sehr reger.
§ Langen, 10. Mai. Maurer- Ausstand. Gestern Vormittag sind fast sämtliche hiesige Maurergesellen in den Ausstand getreten. Ausstand getreten. Ihre Forderung lautet: Ab 1. Juni einen Stundenlohn von 45 Pfg. und Erhöhung desselben ab 1. April 1906 auf 48 Pfg. Die Arbeitgeber lehnten diese Forderung jedoch ab, indem sie erklärten, ab 1. Juli d. J. 45 Pfg. und vom nächsten Jahre ab 47 Pfg. zahlen zu
wollen.
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K Ems, 11. Mai. Heute traf Fürst Leopold von Hohenzollern in den Junitagen 1870, vor dem Kriegsausbruch viel genannt zum Kurgebrauch hier ein und nahm im Königlichen Kurhaus Wohnung.
Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.
Am Sonntag Jubilate, den 14. Mai. In der Stadtkirche.
Bormittags 11 Uhr: Rinderkirche für die Matthäusgemeinde. Bormittags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Pfarrer D. Schlosser.
In der Johannes firche. Bormittags 9.30 Uhr: Professor D. Drews. Bormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes
gemeinde. Pfarrossistent Sattler. Sonntag, Abends 8 Uhr, Bersammlung und Bibelbesprechung im Konfirmandensaal der Johanneskirche.
Batholische Gemeinde. Samstag, den 13. Mai. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag, den 14. Mai. 3. Sonntag nach Ostern. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. „ um 7 Uhr an: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Rommunion.
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8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Borm. von 9.30 Uhr an: Sochamt mit Predigt. Nachmittags um 2½½ Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Dienstag und Freitag Abend um 62 Uhr, ist MaiAndacht.
Katholischer Gottesdienst in Grünberg findet ftatt: Sonntag, den 14. Mai, vormittags 91 Uhr.
Siegener landwirtschaftlicher Wettervient. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 13. Mai. Meist trüb, leichter Regen, etwas fühler, besonders am Tage.
( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)
Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentet: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beid. in Gießen.


