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** Lich, 11. Januar. Der Großherzog traf gestern hier ein.
K Rotenburg,( Fulda), 11. Jan. Zum Besuch des Brinzen Chlodwig von Hessen- Philippstal- Barchfeld sind auf hiesigem Schloffe eingetroffen: Der Regent des Fürstentums Lippe Graf Leopold zur Lippe- Biesterfeld nebst Gemahlin, der Fürst zu Solms- Hohensolms- Lich und Graf zu Dohna- Schlobitten nebst Gemahlin.
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** Frankfurt a. M., 11 Januar. Die hiesige Bolizei förderte Umstände zu Tage, die auf einen neuen Raub mord schließen lassen. Am 29. Dezember entfernte sich zu später Abendstunde der landgräfliche 70jährige Rastellan Polizei einen gewissen Molsheimer verhaftet, auf den sich Verdachtsmomente gehäuft haben, den alten Mann beraubt und in den Main gestoßen zu haben.
Eggers und fehrte nicht wieder zurück. Nunmehr hat die
Die Verhaftung Huddes. Hudde verhaftet! Zu oft war diese Meldung gemacht worden und zu oft dementiert, als daß man ihr noch sonderlich Bedeutung beilegte, als der Draht sie noch einmal von Aachen in die Welt hinaustrug. Die Staatsanwaltschaft Gießen telegraphierte sofort zurück, die Kriminalpolizei möge sich auf das Bestimmteste über die Identität des Verhafteten mit dem Weggergesellen Hudde vergewissern. Bald darauf gestand der Festgenommene, in einem Streuz verhör, daß er der Mezgergeselle Hudde, der Vielgesuchte fei. Die ganze ländliche Bevölkerung Westdeutschlands atmet bei dieser Kunde auf. Monate lang tauchte Hudde als moderner Saint Germain bald hier, bald da auf, Kleidung und Namen wechselnd, stets mit der größten Frechheit und Sicher heit und stets wie in den Boden versenkt, sobald die Polizei auf seine Fährte gesetzt war. Seine Papiere hatte er gefälscht, er nannte sich Oskar Hüttermann und Hüttner aus Westfalen. Verfügte er über Mittel, bewegte er sich mit der größten Sicherheit als Reisender" in den Hotels, besuchte Singspielhallen und knüpfte mit deren Damen Befanntschaften an, war er mittellos, trat er auf die Landstraße und ließ sich vom Strome des wandernden Elends treiben, bald seinen Unterhalt sich fechtend, bald durch Einbrüche verschaffend.
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Auch bei seiner Verhaftung trug Hudde den Charakter des„ Kunden". Er war in Begleitung zweier Wanderer, des Konditors Sander und des Kutschers Schulte, deren Bekanntschaft er in München- Gladbach resp. Gelsenkirchen gemacht hatte, in die Herberge an der Peterstraße in Aachen eingefehrt. Nach Aussagen dieser Beiden durchstreiften sie mit Hudde die Gegend am Niederrhein und wandten sich darauf auf Huddes Betreiben in die Aachener Gegend. Auf dieser Wanderschaft renommierte Hudde viel mit einer Bekanntschaft einer Sängerin, die er in Aachen in einem Ronzertlofal fennen gelernt hatte, erzählte viel über seine Erlebnisse und trat während der Weihnachtstage in verschiebenen Dörfern, die durchkreuzt wurden, sehr ungeniert auf und verdiente sich auch ab und zu ein paar Groschen durch Ausführung kleinerer Arbeiten, da er sich als Schlosser ausgab. Sander sprach mit Hudbe auf der Wanderschaft auch von dem Morde im Pfarrhause von Heldenbergen und sagte zu ihm, er möchte sich gern die ausgesetzte Belohnung verdienen und den Mörder, der doch nur ein" Kunde" sein fönnte, suchen. Hudde brach aber sehr schnell das Gespräch ab. Aachen erreichten die drei am Montag- Abend mittels Buges und begaben sich direkt in die Herberge. Sofort bei seinem Eintritt wurde Hudde von einem Stunden" erkannt, der sogleich die Polizei benachrichtigte. Die Polizei erschien, verglich das Signalement und die Photographie mit dem Anfömmling, der sich als Oskar Hüttermann in das Fremdenbuch eingetragen hatte, und schritt zur Verhaftung. Anfangs leugnete dec Verhaftete, Hudde zu sein, doch ließ die Polizei sich nicht irre machen und nahm eine Leibes Visitation vor, bei der sie ein von öfterem Gebrauch verbogenes Stemmeisen und einen Revolver mit 5 Patronen fand. Der Verhaftete mußte die Gegenstände abgeben und den üblichen Ablieferungsschein unterschreiben. Dies sollte dem Verhafteten zum Verderben werden, denn in der Aufregung unterschrieb er den Schein mit Oskar Hudde(!) Jetzt half tein Leugnen mehr und Hudde gab sich zu erkennen. Am folgenden Tage gestand er dem Untersuchungsrichter, verschiedene Einbrühe in Pfarrhäusern begangen zu haben, bestreitet aber hartnäckig mit dem Heldenberger Mord in irgend welchem Zusammen hang zu stehen.
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Huddes Aufenthalt in und um Aachen war den Kriminalbehörden schon längere Zeit bekannt.- Ein auf den Heldenberger Word bezügliches Geständnis soll der Verhaftete noch nicht bill und ganz abgelegt haben; er hat auch bestritten, Hudbe zu heißen.
En heute Morgen hier und da in Gießen aufgetauchtes Gerücht: Hudde sei in lachen wieder flüchtig gegangen, beruht auf unwahrheit.
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Bekanntmachung.
Wie uns die Staatsanwaltschaft Gießen mitteilt, wird Hudde vorläufig in Aachen sicher verwahrt bleiben, bis die ganzen Untersuchungen über die vielen vor und nach dem Heldenberger Mord von Hudde vollführten anderen Verbrechen abgeschlossen und die Aften darüber gesammelt sind. Das ganze Belastungsmaterial kommt erst dann nach Gießen und es ist sehr wahrscheinlich, daß das Schwurgericht Gießen die Aburteilung all dieser Verbrechen in Gemeinschaft mit dem Mordprozeß übernimmt, Sudde würde also erst in einigen Wochen direkt nach Gießen transportiert werden.
Theater Verein Gießen.
Medea.
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Aus dem Leben Philipps des Großmütigen.*) Titelrolle hatte der Theater- Berein Frl. Riza Bajor vom
samste Teil von Grillparzers Trilogie„ Das goldene Bließ“. Medea" ist der lezte und zugleich dramatisch witfweht diese Dichtung und wenn auch neben dem Schönen Ein recht dramatischer und menschlich bedeutsamer Zug durchund wahr Empfundenen oft vernehmbar und hohl flingend die Phrase schreitet, so wächst das Drama doch zu einer wirklichen erschütternden Träzödie aus, deren genialer, edler Schwung an Schillers Bühnensprache erinnert. Für die Stadt- Theater Mannheim gewonnen und wir lernten in der Dame eine äußerst interessante Künstlerin kennen. Ihre Medea hat etwas hinreißend Großes, eine ungebändigte Wildheit scheint diese Gestalt zu durchbeben, ihre Leidenschaft gleicht dem Sturm, der tosend und brausend die Tiefe aufwühlt, gewaltig ist ihr Kampf um die Liebe ihres treu losen Gatten und erschütternde Töne findet die Künstlerin für den glühenden, verzweifelten Schmerz als sie am Grabe Frl. Bajor für diese Riesenrolle ein weiseres Maßhalten all' ihrer Liebe, ihres Glückes steht. Vielleicht dürfen wir Darstellern fönnen wir nicht sehr viel Gutes berichten. Herr mit ihren Stimin- Mitteln empfehlen. Von den hiesigen Sandorff gab seinen Jason, für den er alles Nötige mitbringt, ja ganz ansprechend, er war groß und schön durchTeilnahme manchmal etwas vermissen, Herr Linzen als dacht, doch ließ sein stummes Spiel das echte Leben, die König Kreon genügte, während die Amme Gora( Frau Fischer am Praze gewesen? Recht gut gemeint war Gartner) vollständig verfehlt war Wäre hier nicht Frau zweifellos die Kreusa; Frl. Dülfer gab die Rolle in dem richtigen Tone, einfach und herzlich, aber sie war doch wohl ein wenig zu bürgerlich- schlicht, nicht genug Königstochter temperamentvollen, stimmgewaltigen Herold uneingeschränktes und nur Herrn de Giorgi fann man für seinen Lob zollen. Mit der Regie hatte sich Herr Direktor Steingoetter sicherlich alle Mühe gegeben, aber die hiesig 5 Bühnenverhältnisse werden, was Scenerie 2c. betrifft, durch den besten Willen mitunter nicht besser.
Vortrag von Lehrer Val. Müller- Gießen; gehalten im Beamten und Kriegerverein Gießen. Nach dem glorreichen und bespiellosen schwäbischen Feldzuge stand Philipp auf dem Höhepunkte seines politischen Ansehens. Leider fällt in diese Zeit auch der verhängnisvollste Schritt, den er je in seinem Leben getan hat, nämlich das Eingehen einer Doppelehe. Mit 19 Jahren schon hatte sich der Landgraf aus Gründen der Staatsiaison mit Christine, der Tochter des bekannten, einflußreichen Herzogs Georg von Sachsen, vermählt. Diese erweckte ihm aber durch förperliche Uebelstände und unangenehme Gewohnheiten biel Widerwillen. Daher reifte allmählich in ihm der Entschluß, Margarete v. d. Saal, ein blühendes und reizendes die Gesellschafterin seiner Schwester, Geschöpf, zu seiner zweiten Gemahlin zu erheben. willigung, wobei sie allerdings ihre und ihrer Kinder Christine gab durch eine förmliche Urkunde ihre EinRechte wahrte; die Wittenberger Theologen gaben auch ihrerseits nach vielen Einwendungen und Ermahnungen ihre Zustimmung, und so wurde dem Landgrafen im März 1540 zu Rotenburg Margarete v. d. Saal angetraut, sodaß er von da ab tatsächlich in Doppelehe lebte. Freilich empfand er selbst am schwersten, welch böses Beispiel er mit diesem Schritt seinen Untertanen gegeben hatte; und an Vorwürfen darüber bet Mit und Nachwelt hat es ihm nicht gefehlt. Und doch erscheint uns auch hier Philipp, wenn man alle Umstände mit in Betracht zieht, zwar nicht entschuldbar, aber zum mindestens viel ehrlicher und gewissenhafter als seine Zeit und Standesgenossen. Die hielten sich Maitressen, und niemand schalt, sie darum, denn die Achtung vor dem Weibe war in jenen Zeiten gar gering. Wer hätte Philipp gehindert, es ebenso zu machen? Aber es widerstrebte ihm, das Wesen zu dem ihm wahre Liebe und Neigung hinzog, zur unwürdigsten aller Stellungen herabgedrückt zu sehen und gerade darum beseelte ihn wer mag ihn darob allzusehr schelten?- das wohl begreifliche Streben, derjenigen, mit der er tatsächlich iu ehelicher Gemeinschaft lebte, auch die aus solcher Gemeinschaft hervorgehenden Rechte zu sichern. Für ihn bedeutete daher diese seine Doppelehe nichts weniger als eine Erlösung aus einem schrecklichen Zustande innerer Kämpfe und quälender Gewissensnot, und erst nach der Sanktionierung dieser Ehe wagte er wieder, dem Tische des Herrn zu nahen, dem er vorher jahrelang fern geblieben war, weil er sich für unwürdig und verworfen hielt.
Es ist merkwürdig, ziemlich in der Zeit, da Philipp den verhängnisvollen Schritt tat, von dem eben die Rede war, begann seine Glückssonne, die ihm bet so manchem fecken Unternehmen freundlich
gerade Philipp seither so manchen Lieblingsplan gelächelt, langsam zu sinken, dem Katser aber, dem bereitelt hatte, wandte sich immer mehr die Gunst des Schicksals zu. Philipp selbst, jetzt sogar von seinen wenigen Freunden mit Mißtrauen und pharisäischer Zurückhaltung behandelt, schien von seiner gewohnten Sicherheit und Furchtlosigkeit ein gut Teil eingebüßt zu haben, und das gerade in einer Zeit, wo im Lager der Protestanten mehr als je ein tatkräftiger Führer not tat.
Es ist aus der Geschichte sattsam bekannt, daß sich Gegenfäße zwischen Päpstlichen und Lutheranern während der vierziger Jahre des 16. Jahrhundert immer mehr verschärften. Das heilige Bündnis" und der „ Schmalkaldische Bund",( dessen Seele Philipp war) standen sich zwar nicht in offener Feindschaft, aber doch mißtrauisch genug gegenüber. Freilich, solange der Kaiser auswärts beschäftigt war, fehlte es dem heil. Bunde an dem nötigen Rückhalt; ja es schien noch einmal auf kurze Zeit, als ob alles wieder gut werden könnte; denn Philipp, der seiner Verpflichtungen als Reichsfürst dem Kaiser gegenüber stets eingedenk war, war persönlich nach Wien gekommen, um zur Ausgleichung der Gegenfäße das Seine beizutragen.
*) Herr Lehrer Valentin Müller teilt uns zu seinem unter obigem Titel im Kriegerverein Gießen gehaltenen und im Jllustrierten Stadtanzeiger" abgedruckten Vortrag noch einige sehr interessante Daten mit, mit deren Veröffentlichung wir heute beginnen.
Bekanntmachung.
Die unterm 22. November. v. Js. angeordnete Sperre Goethestraße zwischen Südanlage und Wieseck
In Gemäßheit des Beschlusses der Stadtverordneten- Bersammlung vom 15. Juni 1879, wonach zur der dauernden Erinnerung an die goldene Hochzeit des deut wird hiermit aufgehoben. schen Kaiserpaares, Sr. Majestät des Kaiser Wilhelm I. und Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Gießen eine Stiftung zu Gunsten bedürftiger Ehepaare, welche hier ihr goldenes Ehejubiläum erleben, errichtet worden ist, fordern wir alle diejenigen, welche im laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und Anspruch auf Zuwendung der zu 150 Mt. bemessenen Stiftungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns zu
Gießen, den 11. Januar 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg.
melden.
Gießen, den 5. Januar 1905.
Gr. Bürgermeisterei Gießen. Mecum.
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C. Naumann, Seifen- u. Parfümeriefabrik, Offenbach a.M.
Briefkasten.
H. H.
zeiger seine Abonnements. Wer oberhessische Nachrichten Nach Homberg. Lassen Sie nur dem Mainzer Anlesen will, wird und muß eine Lotalpresse lesen.
Nach Lützellinden. Sie sind sicherlich durch das Bahnlinie gelenkt worden. Wie es mit der sog. KleeGrünberger Projekt wieder mehr auf Ihre eigene projeftierte bachtal- Bahn steht, wissen wir nicht; an uns hat es nicht gefehlt für diese uns sehr nüßlich erscheinende Strecke Stimmung zu machen.
Marktberichte.
Gießen 10. Januar. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb. 080-0.90., Hühnereier per Stück 8-9 Pfg., Enteneter St. 7 Big, Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Zinsen per tier 32 Pfg., Tauben per Paar 1. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten pez Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 55-65 Pfg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 fg, Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 60-72$ ig. Soweine fleisch gesalzen per fund 0.76 g., talbfleisch per Pfd. 70-74 fg. Hammelfletsch per Pfd. 50-74 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 6.00 6. Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 Mr Zwetschen per 6 50 Mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Wetskraut 10-15 Pf. per Zentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor drei Stunden der Marktjeit im Umberziehen feilgeboten werden.
Sießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. den 13. Januar. Beitweise etwas aufheiternd, kälter, NiederVoraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, schläge( Schneeschauer), doch meist geringe.
( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell
Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide
zu Gießen.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
Es können eingestellt werden: 2 Schlosser, 1 Schweizerdegen, 20 Dienstmädchen gegen hohen Lohn( hier und auswärts), 3 Lauffrauen, 3 Laufmädchen.
Lehrlinge: 3 Bäcker.
Es suchen Arbeit:
2 landw. Knechte, 1 Bau- oder Maschinenschlosser, 1 Spengler, 1 Installateur, 4 Schreiner, 1 Steindrucker, 2 Hausburschen, 1 Kutscher, 1 Kellner, auch Diener oder Portier, 1 Hausmädchen, 2 Lauffrauen, 3 Bureaugehilfen.
Original
SINGER
Man beachte
die Fabrikmarke.
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Nähmaschinen
Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. Gießzen, Lindenplatz 1
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