( 8. Sigung).
Deutfcher Reichstag.
CB. Berlin, 9. Dezember. Die Beratung des Etats wird fortgesezt und heute von der viertstärksten Fraktion, dem nat.- lib. Abg. Bassermann eingeleitet. Redner führte eine scharfe Sprache nach innen wie nach außen; nach innen namentlich gegenüber der Sozialdemokratie, nach außen besonders gegenüber England. Der Versuch Englands, uns die Stärke unserer Flotte vorzuschreiben, wird von ihm als eine Recheit bezeichnet, die aufs schärfste zurückgewiesen werden müßte.
Reichskanzler Fürst Bülow, der hierauf das Wort ergreift, erwidert in etwa halbstündiger Rede auf die Anregungen und Angriffe, die die Reichsregierung in den legten Tagen zu hiren bekam. Fürst Bülow verteidigt unsere Kolonialpolitik, ohne zu bestreiten, daß seitens der Regierung Fehler gemacht wurden. Er nennt selbst die Kolonien unser Schmerzenskind, das man aber nicht fallen lassen, sondern pflegen müsse, und widmet Worte warmer Anerkennung den tapferen deutschen Brüdern, die in Afrika ein fernes Grab gefunden haben. Sodann fonstatiert der Reichstanzler, daß nach dem Ergebnis der bisherigen Etatsdebatten eine Annahme der Flottenvorlage gesichert erscheine. Die ewigen Klage über den„ Moloch Militarismus" weist Fürst Bülow mit einer interessanten Reminiszenz zurück. Einem französischen Kriegsminister wurde einmal vorgehalten, er wolle durch seine neue Militärforderung Frankreich in eine Kaserne verwandeln; der Minister erwiderte, eine Ablehnung der Vorlage würde Frankreich in einen Kirch= hof verwandeln. Zu den Sozialdemokraten gewendet, erklärt Fürst Billow, er werde, solange er auf seinen Posten bleibe, nicht zugeben, daß die auswärtige Politik unter den Willen der Sozialdemokratie gebracht werde. Wenn vorgestern der Abg. Bebel in seiner Rede wiederholt auf Rußland hingewiesen und mit gleichen Zuständen gruseln zu machen versucht habe, so könne er, der Reichsfanzler, versichern, daß Raub, Meuchelmord, Generalstreit bei uns nicht geduldet, sondern mit aller Macht niedergeschmettert werden würden.
Abg. Müller- Sagan( Freis. Volksp.) bezog sich auf das Lob, das Fürst Bülow vor einigen Tagen dem Abg. Richter gespendet habe. Wenn der Abg. Richter dem Reichsfanzler so als Autorität erscheine, so solle er doch die Autorität Richters zur Reichsfinanzreform gelten lassen. Die Regierung solle aufhören, die agrarischen Interessen zu vertreten, und in Wahrheit gleiches Recht für alle walten lassen.
Im Gegensatz zum Vorredner flagte der Abg. von Kardorff( Reichsp.) über die Zunahme der Verschuldung des ländlichen Grundbesißes seit der Aera Caprivi.
Preußilcher Landtag.
Daus der Abgeordneten.
( 3. Sigung.) RK. Berlin, 9. Dezember. Dem nur mäßig besuchten Hause legte der Finanzminister Freiherr von Rheinbaben die Novelle zum Eintommensteuergesez vor. Er betonte besonders, daß die darin enthaltenen Vergünstigungen nur bei Heranziehung der Gesellschaften m. b. H. zur Einkommensteuer gewährt werden fönnten. Um diese Heranziehung drehte sich auch in der Hauptsache die Debatte. Mit Ausnahme des konservativen Vertreters hatten alle Redner gegen sie mehr oder minder starke Bedenken vorzutragen. Aber alles geschah in sehr geschäftsmäßiger Form, und die Teilnahme des Hauses und die Zahl der Anwesenden näherte sich zu Zeiten bedenklich dem Nullpunkt. Die Vorlage ging an eine Kommission, aus deren Verhandlungen man erst wird auf ihr endliches Schicksal schließen können. Auf geringeren Widerstand stieß der Minister des Inneren v. Bethmann- Hollweg mit dem Entwurf zu einen Kreis- und Provinzialabgabengesez, das diese Abgaben in modernerem Sinne regeln will. Mit Ausnahme der äußersten Linken erklärten sich alle Parteien mit den Grundzügen des Gesetzes einverstanden. Der Entwurf wurde der Einkommensteuer- Kommission überwiesen. Am Montag beginnt die erste Lesung des Volks schulgesetes.
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Eine Komödie.
den Gefallen, die Delcassésche Abenteuerpolitik zur Sprache zu bringen. Ihm fönnte faum angenehmeres geschehen. Vielleicht würde damit auch erreicht, daß die französische Presse, die mit unglaublicher Albernheit über Deutschland und seine Politik spricht, einmal wieder zu Verstand tommt. Sie ist ja nicht sehr gefährlich, schon weil sie bloß ein Echo der eigentlichen bezahlten deutschfeindlichen Preßstimmen ist, aber sie ist doch ein Hindernis für eine gesunde En wicklung der öffentlichen Meinung in Frankreich, die, sich selbst überlassen, auf gutem Wege ist.
Nab und Fern.
† Gaeerplosion in der Schule. Eine Explosion von ousströmendem Gas richtete im Gymnasium zu Marburg vor Schulbeginn erheblichen Schaden an. Der Heizer Köhl wurde durch die umherfliegenden Trümmer getötet.
† Der Schnapsteusel. Nach einem Streit erstach der Arbeiter Schulz in Großfotten bei Filehne seine Frau mit
** Erledigt ist eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Musterschule zu Friedberg.
*** Stadttheater in Gießen. Die geftrigen Gastsp ele in Altheidelberg" haben wie wir erfahren- zu einem Engagement nicht geführt.
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Sulen zählten.
Gemeinde Ausbrud eg nen Anficht nicht und ganz zu tun, er cinerem Birtungsfre leit befchieben fei Filiaorts Klein- Linde Scheidenden ab. L herzlichen Worten un Sehr gehoben wu Gejangvereine, Ger rbietungen des Tur beaterstück und ein leb $& rofdorf, 10. B weine des Georg mb bei dem des Barl
Falsche Reichsbanknoten zu 100 Mark sind, laut Blättermeldungen, in der lezten Zeit in Süddeutschland berausgabt worden. Merkmale der Falsifilate sind: das Papier ist in viel dunklerem Ton gehalten als bei den echten Scheinen, die Faserung ist aufgemalt, der unbedruckte Rand ist erheblich schmäler, die beiden tieinen Stempel des Reichebant- Direktoriums sind nicht wie bei den echten Scheinen von roter Farbe, sondern blau, mit rötlich gelbem Ueberdruck. Der Mensch, der die Scheine verausgabt, wird beschrieben als 30 bis 35 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter
einem Schlachtmisser. Schulz, der angetrunken war, leugnet groß, schlant, mit schwarzem Schnurrbärtchen. Er trägt geftell und über bie
die Tat, wurde aber sofort in Haft genommen.
† Dem irdischen Richter entzogen. Der Kassierer Wolfersdorf der Königlichen Landesstrafanstalt in Zwidau hat sich unmittelbar nach Beginn einer Kassenrevision erschossen. Der Anlaß zur Tat waren jedenfalls Unregelmäßigkeiten in der Kasse.
( Eig Bericht.) Paris, 9. Dezember. Herr Rouvier hat Glüd, nicht mit seinen Freunden, aber mit seinen Widersachern. Der nationalistische Deputierte Firmen Faure, der noch immer der Sache gefährlich gewesen ist, der er anhängt, und noch immer denen Nugen gebracht hat, die er bekämpft, ist auf den Einfall geraten, in der Deputiertenkammer den Antrag einzubringen, daß Rouvier wegen Landesverrats unter Anklage gestellt werden solle. Der Landesverrat sei unbedingt begangen, da man in Berlin binnen 24 Stunden von den Anerbietungen unterrichtet gewesen sei, die England für den Fall eines deutsch franzöfichen Krieges in Paris gemacht habe. Cambon, der französische Botschafter in London, habe die Anerbietungen telegraphisch nach Paris gemeldet, und Präsident Loubet und Ministerpräsident Rouvier hätten von ihr Kenntnis gehabt. Gegen Loubet wolle et, Firmen Faure, nichts sagen, aber Rouvier müsse sich verantworten und sich von dem Vorwurf des Landesverrats reinigen. Rouvier lehnte natürlich ab, auf solches„ Gewäsch", auf solche Klatschereien" einzugehen, und Firmin Faure fühlie sich durch diese Charakterisierung seiner Auslassungen so getroffen, daß er seinen blöden Antrag zurütdzog. Herr Rouvier fündigte übrigens an, daß in kürzester Frist ein Gelbbuch über die marokkanische Frage erscheinen werde, das alle erforderlichen Aufschlüsse bringe. Nach der Zurückziehung des Firmin Faureschen Antrages bemerkte ein sozialdemoIratischer Deputierter, der Herrn Firmin Faure den Trost bringen wollte, daß er auf seinem geistigen Niveau nicht völlig vereinsamt sei, daß die von Rouvier als Klatscherei und Gewäsch bezeichneten Enthüllungen" der Presse den Anlaß zu diplomatischen Verhandlungen geboten hätten. Auch das wurde als Klatsch and Gewäsch zurütdgewiesen, denn Herr Rouvier fonnte sagen, daß keine Macht Aufklärungen verlangt und er feine Aufflärungen gegeben habe. Damit war der parlamentarische Zwischenfall erledigt. Herr Delcassé saß während der ganzen Erörterungen stumm auf seinen Platz, die Gelegenheit zu einem Eingreifen in die Diskussion abwartend. Die Gelegenheit bot sich nicht, wird sich vermutlich auch durch bas Gelbbuch nicht bieten. So bleibt ihm die Hoffnung auf bie Beratung des Etats bes Auswärtigen. Vielleicht erweist dann wieder ein Gegner bes Ministerpräsidenten diesem
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† Berdächtiger Selbstmord. Vor einigen Monaten stand der Gastwirt Jürgens in Bremen unter dem Verdacht, seine Schwester ermordet zu haber, wurde jedoch mangels genügender Beweise außer Verfolgung gesezt. Nunmehr hat sich J. erschossen.
† Wieder eine Zugentgleisung. Bei der Station Donauwörth ist der Schnellzug 180 Lir oau- Nürnberg- Berlin entgleist. Es ist niemand verletzt woorden. Die Maschine des Zuges sperrt die Ein- und Ausfahrt von und nach Ingolstadt. Die Ursache der Entgleisung ist unbekannt.
† Unsere heutige Jugend. In Danzig hat sich die 13 jährige Tochter eines Buchhalters, eine Schülerin der städtischen höheren Töchterschule, mit Carbolsäure vergiftet, da sie wegen verschiedener Diebstähle bei Mitschülerinnen bestraft werden sollte.
† Kinder in den Flammen umgekommen. Bei einem Brande, der im Hause eines Werftarbeiters in Lunden bei Flensburg ausbrach, verbrannten dessen zwei Kinder im Alter von 2 und 3% Jahren, die allein zu Hause gelassen waren.
† Versuchter Vatermord. Unter dem dringenden Ver. dacht, mehrfache Mordversuche auf den Vater seiner Frau verübt zu haben wurde in Salzburg der Kistenfabrikant König, später auch die Frau verhaftet. Anscheinend hatten die Ehegatten es auf das väterliche Erbteil von 30 000 kronen abgesehen, da sie sich in Geldnot befanden. Als die Versuche entdeckt wurden, wollten beide flüchten, wurden aber auf dem Bahnhofe abgefaßt.
† Einbruch bei einem Prinzen. Während der Anwesenheit des dänischen Kronprinzen in Dedenburg drangen Einbrecher in die Wohnung des Rittmeisters Prinzen Friedrich von Schaumburg- Lippe und raubten daraus eine dänische Krone aus Gold, eine norwegische Brautkrone, eine brillantenbesetzte Harfe und zahlreiche wertvolle Löffel im Gesamtwert von 10 000 kronen. Der Diebstahl würde, während die Herrschaften im Theater waren, in einem Zimmer ausgeführt, das neben denen des Kronprinzen von Dänemark gelegen ist.
† Einsturz einer Bahnhofshalle. Em folgenschweres Unglück ereignete sich auf dem Bahnhof Charing- Croß in London. Während einer am Dach der Bahnhofshalle ausgeführten Reparatur stürzte das ganze Dach auf den Bahnsteig herunter, in dem eben vier Züge hielten, und zertrümmerte eine Anzahl von Wagen sowie vor dem Bahnhof haltende Droschfen. Vier Personen und drei Pferde wurden getötet, etwa 40 Personen teilweise schwer verletzt, doch ist es nicht ausgeschlossen, daß noch mehr Opfer unter den Trümmern begraben wurden. Der Einsturz hat in der ganzen Umgegend des Bahnhofs, der im verkehrsreichsten Teile Londons liegt, furchtbare Verwüstungen angerichtet. Seine Ursache steht noch nicht fest.
† Hamburgs neuer Bürgermeister. Für das fommende Jahr hat der Hamburger Senat den Bürgermeister Dr. Burchard zum ersten und den Senator Dr. Stammann zum zweiten Bürgermeister der Freien Stadt Hamburg gewählt.
† Eine Dorstragödie. Ein kleiner Ort bei Peterborough in England war dieser Tage der Schauplatz einer furchtbaren Tragödie. Am Hochzeitstage erschoß der Bräutigam, ein 21 jähriger Mensch, ohne jede Ursache seine Mutter, seine Schwester und seine Braut und tötete sich dann selbst. Vorher hatte der Rasende noch die Trauringe besorgt und seiner Braut den Ring aufgesteckt.
+ Sechszehn Personen tot. Im amerikanischen Staat Wyoming fand bei Galen River ein Eisenbahnzusammenstoß statt, bei dem 16 Personen getötet und eine große Anzahl verlegt wurden.
† Gin Dynamitdampfer in die Luft geflogen. Der englische Dampfer Carlisle", der für 20 Millionen Mark Dynamit, Waffen und Munition für Rußland geladen hatte, ist in der Nähe von Saigon infolge einer furchtbaren Explo sion zerstört worden.
Cokales.
11. Dezember 1905.
goldenen Kneifer oder goldene Brille.
Das Proviant Amt zu Hanau sezt den freihändigen Ankauf von Roggen, Hafer, Wiesenheu und Roggenstroh diesjähriger Ernte zu den gangbaren Tagespreisn fort. Es werden selbst die fleinsten Mengen an genommen. Die Einlieferung von Roggen, Hafer und Heu fann ohne vorherige Anmeldung und an jebem Wochentage von 8 bis 12 Uhr vormittags, sowie von 2 bs 4 Uhr nachmittags erfolgen. Für die Einlieferung von Stroh ist wegen Beschräntiheit des Lagerraums vorherige Anfrage erforderlich.
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*** Zur Entstehung der Epilepsie voltetümlich auch Krämpfe genannt wird aus der medizinischen Kitaif des verstorbenen Professors Dr. H. Rothnagel in der Wiener Klinischen Rundschau" eine Beobachtung mitgeteilt,
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die das allgemeine öffentliche Janteresse beansprucht. Es handelt sich hier um einen Fall von Spät- Epilepsie bei einer Kaffeebohnen- Efferin, über die D. Marbun berichtet. Das beachtenswerte Resultat der Untersuchung lautet:
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es muß zum mindesten wahrscheinlich erscheinen, daß der Kaffee in unserem Falle die direkte Ursache" der Epilepsie ist, die dann in die Reihe der Torischen gestellt werden würde."- Es ist bemerkenswert, daß diese Feststellung mit den neuen Beobachtungen mehrerer anderer Aerzte vollkommen übereinstimmt; so u. a. mit den Wahrnehmungen Charles Fé és, der zuerst auf die Entstehung von epileptischen Zuständen durch den Genuß von Raffe hinwies und mit den flinischen Erfahrungen des Professors Robert zu Dorpat. Diese wichtige Entdeckung eines gewissen Busammenhanges zwischen Raffeegenuß und Epilepsie, welche überall bekannt zu werden verdient, ist eine neue ernste und eindringliche Mahnung, mit dem Genusse des foffeinhaltigen Bohnentaffees äußerst vorsichtig zu sein und jedenfalls allen Rindern den Kaffee ganz vorzuenthalten, wenn man ihre Gesundheit nicht einer großen Gefahr aussehen will.
SWeplar, 10. De inter vorgef benen br bom 16 ber Bit Oberndorf abgehalten bmerinnen foll 24 ni + Balger, 11. nadibarten
* Telegramme während der Eisenbahnfahrt. Telegramme von Reisenden sollen während des Aufenthaltes auf den Stationen von den Boftbeamten im Zuge angenommen und der rächsten Telegraphen- Anstalt zugeführt werden. In den Boftwagen ist zum Zwecke der Telegramm auflieferung ein angemessener Bestand an Formularen bereit zu halten. Das Betreten der Wagen darf dem Bublifum unter feinen Umständen gestattet werden. Dieses hat ent weder die Telegramme mit den tunlicht abgezählten Gebühren durch die Fenster den Beamten zu überreichen oder mittels Freimarken franfiert in den Brieffaften des Boftwagens zu stecken. Werden in ten Brieffästen Telegramme vorgefunden, die nicht oder nicht ausreichend frantiert sind, so sollen sie doch, sofern der Bestimmungsort innerhalb des ReichsTelegraphengebiets liegt, gleichwohl abgesandt werden.
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und
Baufe der vergang on ber Seuche befalle
alteriologische Inftitut er tatsächlich um Toll te verlautet, bis 1. 20
§ Bad Nauheim, bf dungsarbeiten der ie in Frage fomment rforderliche Säde Das Projelt fell in im Laufe des Winter beffifchen Regierung berben.
„ Es muß heute noch rein!" Im Zeitungsbetriebe tommt es zuweilen vor, daß durch diesen oder j- nen Umstand die Ausgabe der Zeitung nicht ganz pünftlich er folgen kann, oder richtiger gesagt, es tommt häufig vor, daß in den Druckereien eine wahre Bjagd" herrscht, um die Beitung herauszubekommen. Davon hat ber geneigte Beser allerdings keine Ahnung, wenn er das Blatt durchfliegt, und doch ist es häufig das liebe Bublitum, welches die Schuld an diesem Haften und Jagen trägt. Wie oft tommt es vor, daß jemanden plöglich der Gedante tommt, noch eine Anzeige für die Zeitung aufzugeben: eins, zwei, drei ist die Anzeige abgefaßt, und nnn schleunigst zur Druckerei: es muß heute noch rein!" Mit dem Reinmüssen" ist es nun eine ganz eigene Sache; wenn nur ein Inserent mit diesem Wunsche
LB Alefeld, 8. es Direktors des la fabet Samstag, der Deutschen Ha bersammlung di Begenstand der La tonomierat Ring and die Erfah Blehverwertung es landw. Bezirkst Frage auf die Lage der Ansicht aus, da und Behandlung der bem man der Land teuerung zuschreibe,& nb Produzenten red Der Lage feien. Es werden, wie das au Bschenstufen auszu Brobuftenpreise, dem fichern. Es foll& Teile der Proving genoffenschaft zu errid wirte werden zu der
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Luftpiel in 5 Aufg Ecribes anmutig odaß man sich eigent om Spielplan abgef aitg vor und schließ ft raffiniert, und we
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fäme, wäre die Sache nicht so schlimm, aber gewöhnlich nigin Anna von E
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fommen die meisten Inserenten im letzten Augenblicke und alle stellen dasselbe Berlangen: Es muß heute noch rein!" In dem Bestreben, die Wünsche nach Möglichkeit zu be rücksichtigen, setzt die Zeitung natürlich alles daran, um sämtliche Anzeigen noch aufzunehmen. Daß dies in den
lens ftante, chrgeizige abern der Sp Bredner rftets auf fein Bl miede. Hin und E
Sumften des V comtes
meisten Fällen mit außerordentlich großen technischen Bauche der Intrigue Schwierigkeiten verknüpft ist, die die Ursache ber verspätetenebisblüte zur störfte Ausgabe der Zeitung bilden, sucht man den Inserenten bigail, eine arme Ver
** D.r Großherzog mpfing am 9. Dezember den meistens vergeblich flarzulegen. Es set uns deshalb gestattet, mander, trotzdem flä an das Publikum zu richten, die Anzeigen recht frühzeitig ache an die Darsteller
Kammerherrn v. Grolman, Bad kommissär in Bad Nauheim, den Verwalter des Provinz'a'arresthaus 8 Walter, den Rechnungsrat Bauer von Bußbach, den Stadtbaurat Frency, die Schultäte Süß von Friedberg, Kleinschmidt von Gießen und Andres von Lauterbach, den Geheimen Oberfinanzrat Dornfe ff, den Kreisiat Böckmann von Cǎdinger, den Alt a Kohlh yr am Amtsgericht 2 ch, den Aftuar Bühner am Amtsgericht Gießen, den Regierungsrat Dr. Bechthold ron Lauterbach, den Gheimer Justizrat Rabenau von Büdingen, den Gymnasialdirektor Balser von Friedberg; zum Vortrag den Staatsminister Rothe, den Justizminister Ewald und den Geheimen Kabinettsrat
Römheld.
** Uebertragen wurden am 6. Dezember den Schulfehrern Gottfried Mörschardt zu Friedberg und Adam Kraz zu Gedern die Lehrerstellen an der Wusterschule zu Friedberg.
besonders im Hinblick auf die Beihnachtssaison, die Bitte
aufzugeben, größere anzeigen am Tage vor der Ausgabe.
fea fuchen. Die C
Die Anfp ühe wu Bigin Anna wurde vo zeichneter Auffaffung elarde floß frisches Le in fonniger Schein lo bald wie ein Kind nigin", bald im unbewa
-SS- Großen- Linden. Mittwoch Abend fanden sich zahlreiche Mitglieder der hiesigen Kirchengemeinde, sowie aus feier zu Ehren des nach Hausen übersiedelnden farrers Klein- Linden in unserer Turnhalle ein, um an der Abschieds. Hepbing teilzunehmen. Der Abend verlief in der besten Weise. Landtagsabgeordneter Bürgermeister& e un zeichnete mit furzen markanten Strichen die Wirksamkeit unseres, Pfarrers, der nahezu 20 Jahre hier seines schwierigen Umtes mit Liebe und Gewissenhaftigkeit gewaltet habe. Als er feine Tätigkeit aufgenommen, hätte Großen- Linden 1300 und Klein- Linden 800 Seelen gezählt. Seitdem hätten beide Gemeinden zugenommen, sodaß sie jest 1905 und
gefühle bie Herrschert erzeichnung der Regier man eine zu große Rober Dinge fidh ann pam liebsten zu bef arbon ungemeinem S ties is als der geb
ein Spiel war boll fe
azelheiten fünftleri


