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der Landesirrenanstalt interniert werden sollte, wurde nur für kurze Zeit in das Zimmer gebracht, in dem sich der an. dere Patient befand. Er benuzte sie aber, um seinen Zim. mergenossen zu erschlagen.
Lages- Chronik. Auch in Rußland tritt die Genickstarre in verschiedenen Gegenden sowohl an der Westgrenze wie im Innern des Landes auf.
Der große atlantische Schnelldampfer„ Lake Champ. lain", mit 1172 Fahrgästen und 180 Personen der Mann schaft an Bord, von Liverpool nach Montreal unterwegs, isi seit längerer Zeit überfällig.
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An Bord des Linienschiffes Medlenburg" wurden im Kieler Hafen dem Bootsmannsmaat Mathies durch Reißen einer Ankerkette beide Beine abgeschlagen.
Elementare Katastrophen.
Eine furchtbare Trias tritt uns in den neuesten Nachrichten, die uns der Draht übermittelt, entgegen: UeberWirbelstürme haben an verschie schwemmung, Erdbeben, denen Stellen der Erde ihr Vernichtungswerk verrichtet und große Opfer an Menschenleben gefordert.
Verhältnismäßig am glimpflichsten verfuhr noch das feuchte Element, das das Gebirgsdorf Giersdorf im Bezirk Breslau mit einer Ueberschwemmung heimsuchte. Wenigstens sind keine Menschenleben zu beklagen. Sonst ist aber der Schaden sehr groß. Ein kleiner Gebirgsbach, Höllenbach genannt, war durch ein Unwetter von seinen üblichen drei Metern Breite in wenigen Stunden zum reißenden Strom von 20 bis 25 Metern Breite angeschwollen und bernichtete alles, was in seinem Bereiche lag. Wiesen und Felder, eben bestellt oder im schönsten Frühjahrsschmucke prangend, wurden zerrissen, verschlammt und sind auf Jahre hinaus unbrauchbar geworden, da mit den Saaten zugleich die Ackerfrume hinweggespült wurde. Das Wasser stieg in den Häusern bis zu einem Meter hoch und zertrüm. merte alles, was nicht niet- und nagelfest war. Die Möbel, Tische, Schränke usw. schwammen in den Stuben umher. Ackergeräte, Wagen, Walzen, schwere Bohlen, Baumstämme ( ½ Meter dick im Durchmesser) riß das Wasser mit sich fort. Die Flut fam mannshoch und so plötzlich, daß die Men schen nur mit Not sich selber retten konnten.
In Kansas, dem klassischen Lande der Tornados, wo erst in den letzten Wochen mehrere Städte durch Wirbelstürme von der Erde weggeblasen wurden, ist ein großer Teil der Stadt Marquette durch einen Orkan vernichtet worden. Nach oberflächlicher Schäßung wurden dabei mindestens 30 Menschen getötet, viele andere schwer verletzt. Eine große Zahl von öffentlichen Gebäuden, darunter mehrere Kirchen und das Theater, liegen in Trümmern. Auch in der Umgebung der Stadt richtete der Wirbelsturm arge Verwüstun gen an.
Fünfzig
Auch aus Indien, das erst kürzlich unter schweren Erd. beben zu leiden hatte, kommen Nachrichten von neuen Katastrophen. Am 25. April begann in Bender abbas plöt. lich die Erde zu schwanken. Der etwa 200 Yards hinter der Stadt gelegene Kuhgando- Berg sank zusammen. Personen sind durch einen Erdrutsch verschüttet worden. J der Stadt Benderabbas selbst schwankten die Häuser und mehrere Türme und Gebäude stürzten ein. Während des Nachmittags wurden 5 Erdstöße beobachtet. Erderschütterungen sind seitdem täglich vorgekommen. Die Einwohner sind von Furcht ergriffen und wohnen in Hütten außerhalb der Stadt. Wie berichtet wird, soll die westlich von Benderabbas gelegene Stadt Sarn- Town ebenfalls schwer gelitten Saben.
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Vermischtes.
[ Das Geschenk des Kaisers von Desterreich zur Hochzeit des deutschen Kronprinzen] wird in einem Paar herrliches Lipizzaner Schimmel bestehen, für die der Kronprinz bei sei. nem Besuche in Wien besondere Vorliebe bekundet hat. Di prachtvollen Tiere werden vom Ersten Stallmeister Fürsten Kinski persönlich nach Berlin überbracht werden.
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[ Ein langer Titel.] Es gibt doch manchmal selbs heutzutage noch schöne, umfangreiche Titulationen. Eines solchen erfreut sich eine städtische Verwaltungs- Kommission der Stadt Berlin. Sie benamset sich wie folgt:„ Kommission zur Beratung der Angelegenheiten betreffend die Einseyunq einer eigenen, mit erweiterten Kompetenzen ausgestatteten Deputation für die Beschaffung der gröberen Konsumtibilien für die gesamten städtischen Anstalten".
=[ Die beherten Gänse.] Ein Beispiel von dem frassen Aberglauben, der in einzelnen deutschen Landstrichen noch immer herrscht, wird aus dem ostpreußischen Kreise Mohrungen gemeldet. Einem ländlichen Besitzer verendete eine Anzahl junger Gänschen. Als auch die alten Gänse von der Krankheit ergriffen wurden, fam eine kluge Frau" und erfannte sofort, daß die Gänse verheyt seien. Schnell wurde ein großer Waschkessel über die erkrankten Tiere gestülpt und mit aller Gewalt auf dem Kessel getrommelt. Da gab die fluge Frau ein Zeichen, daß bas Trommeln ein Ende nehme. Die betäubten Gänse wadelten hin und her, erholten sich und starben dann trotz aller Beschwörung.
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[ Eine Trauung unter freiem Himmel] fand auf dem Landsize des amerikanischen Senators Newlands statt. Dessen Tochter heiratete den preußischen Leutnant im GardeKürassier- Regiment Leopold Waldemar von Bredow. D: 3 prächtigen Wetters wegen fand die kirchliche Trauung des Paares im Parke des Landhauses statt, too der Altar unter einem hohen, schattigen Baume Aufstellung gefunden hatte. Nur wenige Freunde und Verwandte des Bräutigamis und der Braut waren bei der Feier anwesend. Leutnant von Bredow lernte feine iesige Gemahlin, deren Vater als sefr begütert gilt, in der Washingtoner Gesellschaft vor zwei Salren fennen, während er zur dortigen deutschen Botschaft kormandiert war.
[ Ein Sanatorium für Pflanzen] will man in der Näl von Paris errichten. Es ist für alle möglichen Zimme pflar jc: bestimmt, besonders für Pflanzen, die bei Festli feiten zur Ausschmückung der Räume verwandt werden uno beim Transport von den Treibhäusern zu den verschiedencn Lokalen und besonders durch das elektrische Licht sehr Teiden. Die Behandlung dieser franken Pflanzen ist sehr einfach; man hält sie in frischen und feuchten Treibhäusern, in die das Licht einige Stunden täglich dringt, und dort bleiben sie je nach dem Grade ihrer Schwäche fürzere oder längere Zeit. Auf diese Art sollen sich die Pflanzen von aen möglichen Strapazen erholen.
Hus dem Gerichtsfaal.
§ Ein Nachspiel zur Hibernia- Affäre. Anläßlich der Ver: handlungen über die Verstaatlichung der Zeche„ Hibernia" entstand zwischen der Nationalzeitung" und dem Heraus. geber der Zukunft", Maximilian Harden, eine scharfe Poeine Bemerkung der lemik. Harden fühlte sich durch ,, Nationalzeitung" gekränkt und ging deshalb mit dem schwersten Geschütz gegen das Blatt los. Es wurde von dem Chefredakteur der Nationalzeitung" sowohl wie von Har den die Beleidigungsflage angestrengt, die Donnerstag vor dem Schöffengericht in Berlin- Moabit zur Verhandlung tam. Die Parteien einigten sich auf einen Vergleich, bei dem sie sich gegenseitig versicherten, keine Beleidigungen beabsichtigt zu haben. Die Kosten übernahmen beide Seiten zu gleichen Teilen, ebenso die Verpflichtung, den Wortlaut des Vergleichs in der Nationalzeitung" und der„ Zukunft" zu veröffentlichen.
§ Gymnasiasten als Wechselfälscher standen vor der Ber liner Straffammer. Der Sohn eines Maurermeisters, ein hoffnungsvoller Tertianer, hatte in Gemeinschaft mit einem Freunde, der die Bänke der Sekunda drückte, einen Wechsel über 1280 Mark auf einen Geschäftsfreund seines Vaters gefälscht. Infolge eines kleinen Versehens, das den jungen Menschen bei der Ausfüllung des Formulars unterlaufen war, wurde der Schwindel gemerkt. Die beiden Fälscher wurden zu je drei Monaten Gefängnis verurteilt.
§ Im Münchener Mordprozeß Huber ist die Beweisaufnahme so gut wie beendet. Sie hat das angeklagte Ehepaar Huber weiter aufs schwerste belastet. Die Alibibeweise des Ebemannes sind gänzlich mißlungen
Cokales.
11. Mat 1905. ** Die Großherzogin stattete gestern Vormittag, begleitet von der Oberhofmeisterin Freiin v. Granch Erz., dem städtischen Krankenhaus in Darmstadt einen Besuch ab, bei dem Oberbürgermeister Morneweg, Krankenhausdirektor Dr. Fischer und einer der Assistenzärzte die Führung übernommen hatten. Die Landesherrin zeigte reges Intereffe für sämtliche Einrichtungen der Anstalt und unterhielt sich mit mehreren Kranten. In der Kinderstation wurde der Großherzogin eine sinnige Huldigung bereitet.
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* Der Großherzog von Hessen. Durch die Bresse geht gegenwärtig die Nachricht, daß auf den hessischen Münzen die Aufschrift nicht mehr Großherzog" sondern wie es orthographisch richtig ist Großherzog" lauten soll. Die Schreibart Grosherzog ist nicht als orthographischer Fehler aufzufassen, wie der Kleinen Presse" geschrieben wird, sondern sie ist ein Ueberbleibsel aus der Zeit der Verleihung dieses Titels. Auch ist sie keine hessische Spezialität. Befanntlich sind der Kurerztanzler Karl von Dalberg, der Kurfürst von Baden, der Herzog von Kleve und Berg und der Landgraf von Hessen- Darmstadt durch Napoleon I. zu Großherzögen gemacht worden und lediglich deshalb hat man die von französischer Seite beliebte Schreibart Grosherzog beibehalten. Während nun in den amtlichen Aftenstücken längst die deutsche Schreibweise Großherzog eingeführt ist, hat man auf den badischen und hessischen Münzen den alten Bopf bis dato weitergeschleppt. Großherzog Ernst Ludwig ift mit gutem Beispiel vorangegangen. Ob Baden folgen wird?
RB. Wechsel auf Seifersdorf bei Sorau N/ L., welche vom 15. d. Mts. ab fällig werden, werden von jezt ab von der Reichebant angetauft; sie sind an die Reichsbanknebenstelle zu Sorau N./L. zu girieren.
*** Viehmarkt zu Gießen. Bei dem am 2. u. waren aufgetrieben Mai stattgefundenen Markte
1013 Stück Rindvieh, 1139 Schweine. Der nächste Marft findet am 16. und 17. Mai statt; am letteren Tage auch Krämermarkt.
*-* Zurnerei. Am Sonntag traten die ersten Gauturnwarte des Mittelrheinkreises in der Halle der hiesigen Turngemeinde zu einer Kreisschule zusammen. Kreisvertreter Schmuck als Leiter des elf Tage dauernden Kurses zur Ausbildung von Turnwarten und Vorturnern, führte mit den 17 Kursisten einen Lehrgang in Ordnungs-, Frei- und Stabübungen vor. Diesen Uebungen folgte ein Turnen am Barren, sowie ein Keulenschwingen und Schraubenauffigen. Die sich anschleßenden Beratungen beschäftigten sich mit einer wichtigen Tagesordnung. Von Beschlüssen sei erwähnt, daß einige Uebungen des Sonderwetturnes, u. a. Hochsprung und Weitsprung oyne Brett, eine Erhöhung erfuhren, bei verschiedenen Festen zeigte es sich, daß hierin die Anforderungen etwas zu niedrig gegriffen waren. Der Antrag des Gaues Frankfurt auf Abänderung des Vereinswetturnens fand neben manchen Befürwortern besonders in den kleineren Gauen viele Gegner, seine Beschlußfassung wurde deshalb der nächsten Kreisschule am 16. und 17. September in Gau- Algesheim vorbehalten. Einen praktischen Beschluß faßte man zur Schiller- Ehrung: in allen Gauen soll danach eine Schiller spende gesammelt und damit dem wohlgemeinten Aufruf des Rhein- Mainischen Verbandes für Boltsvor lesungen gefolgt werden.
*** Wetzlar, 11. Mai. Gestern wurde hier der Handschuhfabrikant D. D. wegen Vergehen gegen die Konkursordnung zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt.
§ Marburg, 10. Mai. Auf Befehl des Raisers begibt fich das hiesige Jägerbataillon während der Anwesenheit des Kaisers nach Wiesbaben, um seinen Chef, der Königin Margherita von Italien, vorgestellt zu werden.
nicht verbieten könne, denn er sei ein rechtmäßig ordinierter Geistlicher und feine Laie. Das Gericht erkannte danach auf fostenlose Freisprechung.
K Büdingen, 10. Mai. Die Wiederherstellungsarbeiten in und an der von Touristen gern besuchten Ronneburg sind soweit gediehen, daß am Himmelfahrtstage die Be sichtigung der hochinteressanten Burg wieder gestattet ist.
** Darmstadt, 10. Mai. Infolge der in den Stallungen des Landespferdezuchtvereins ausgebrochenen Maul- und Klauenseuche ist der für den 15.- 17. angefeßt gewesene Pferdemarkt auf den 29.- 31. Mai verschoben worden. Lotterie und hessisches Volksvermögen. Ein Beitrag zur preußischen Lotteriepolitif. Man schreibt uns von berufener Seite:
Die ist im Vordergrund des Interesses stehende Lotteriefrage, wie wir solche durch die jüngste preußische Lotteriepolitik wieder bekommen haben, gibt zu Berechnungen namentlich nach der Hinsicht Veranlassung, ob die Abtretung der Lotterie an Preußen, troß der unermeßlichen Schäden vieler Erwerbsstände für unser hessisches Volt nußbringend sein würde.
Unser hessischer Staat zieht seit Jahren aus seiner Lotterte einen Ueberschuß von 1 Million Mark. Mit Aufhebung unserer Lotterie würde Preußen vertraglich diesen Ausfall zu tragen haben. Da nun Preußen an einem ganzen Lose pro Jahr etwa 45 Mt. verdient, müßte es, um auf seine Rechnung zu kommen, so oft ein ganzes Los ( 10/10) in Hssen abseßen, als 45 Mt. in einer Million Mart enthalten sind, das wären 22 000 Lose für 8 800 000 Mt. Hessen muß also rund 9 Millionen an Preußen zahlen, um 1 Million Mark Rente zu erhalten. Nimmt man unter Bugrundelegung des preußischen Gewinn- Verhältnisses an, daß von den 8,8 Millionen Mark etwa die Hälfte an Gewinnen nach Hessen zurückgelangen, in diesem Fall müßten die hessischen Losfäufer außer ordentlich glücklich spelen, so wäre mit dem in Aussicht genommenen Lotterie Vertrag für Hessen eine Schädigung des eigenen Volksvermögens von 4,5 Millionen Mt. jährlich verbunden, neben der Ruinierung aller derjenigen Erwerbe, welche auf der Lotterie aufgebaut wurden.
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wozu
Ferner ist beachtenswert, daß Preußen fein Interesse daran haben wird, die gepachteten Lotteriegebiete Hessen und Thüringen zählen werden- beim Verkauf der Lose etwa in der Weise zu schonen, wie heute sein eigenes Band, namentlich dann nicht, wenn der Losabfaz- und dies wird bei der Voreingenommenheit gegen alles Breußische in Hessen und Thüringen das wahrscheinlichere sein- zu wünschen übrig läßt. Es ist deshalb neben den hier und in anderen Artikeln erwähnten Nachteilen mit dem Einzug der preußischen Lose in Hessen auch noch eine Ungesundung der Verhältnisse zu befürchten.
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Ein Wanderlied. Am hellen Frühlingsmorgen Stand ich am Fenster mein, Mir war das Herz voll Sorgen, Mild lachte Sonnenschein. Zwei Wanderburschen ging: n Vorbei mit heit'rem Blick, Es tönt' ihr lust'ges Singen Von Lieb' und Lenz und Glück. Wie oft war doch erklungen Die Weiseach mit ihr, Wenn beide eng umschlungen Den Wald durchschritten wir. Auf leisen Zauberwellen Fühlt' ich Einn'rung nahn, Das Lied der froh'n Gesellen Hatt' es mir angetan. Markranstädt.
Adolf Dreßler jun.
Marktberichte.
Steken 11. Mai. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter fb. 110-1.20 M., Hühnere e per Stüd 5-6 Pfg., Enteneier St. 6-7 Pfa., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfc Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Baa 02. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, pe Stud 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Bft 00-00 Bfg., Ochsenfleisch per P. 70-80 fg., Rindfleisch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 66-76 Bfg. Sowet fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 70-74 Bfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-74 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kello 6.50 b. 700 Mt., Zwiebeln per 3t. Mt. 8.00-10.00, Wetstraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Bentner 0,00.- 0.00 Nüsse 100 St. 00-00 fg. Milch per Litez 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 U nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der erster bret Stunder der Marktzeit im Imberzieben fellaeboten werden.
Diesener landwirts& aftlicher Wettersien. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 12. Mai. Heiter, nach etwas wärmerer Nacht am Tage wärmer( warm). ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)
Verantwortlich: für die Politik und den Inseratente: Albin Klein, für den übrigen Inbalt: Georg Horn, bei in Bieken.
?? Marburg, 10. Mai. Geflügel- Ausstellung. Der Geflügelzuchtverein des Kreises Marburg veranstaltet Ehret Schiller durch einen Wei
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am 27., 28. und 29. Mai im Restaurant Schüßenpfuhl" ,, Wirtshaus an der Lahn" eine Geflügel- Ausstellung.
§ Treysa, 10. Mai. Keine Latenpredigt. Das Schöffengericht Treysa verurteilte vor einiger Zeit den Prediger der evangelischen Gemeinde Wohlhüt in Kirchhain zu 20 Mt. Geldstrafe weil er ohne Genehmigung des evangelischen Pfarrers eine Leichenrede gehalten hatte. In ter Berufungsinstanz vor der Straffammer in Marburg gab der Prediger an, daß man ihm das Predigen am Grabe
trag zur Schillerspende!
Zweck derselben ist die Förderung der Volksbildung auf dem Lande. Gaben nimmt entgegen der Verlag dieses Blatte bezw. Herr Charles L. Hallgarten in Frankfurt a. M., Neue Mainzerstr. 74.


