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die Besagungen von Liaujang und Jantai sowie anderer befestigter Stellungen zu verstärken. Von russischer Seite wird eine Gegenoffensive in der Richtung auf Kaopanze geplant.

Sonst liegt vom Kriegsschauplatz feine weitere Nachricht von Bedeutung vor. Interessant ist noch eine Schilderung über den

Transport der russischen Gefangenen,

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die aus dem Hauptquartier des Generals Nogi eingeht. In ausgedehnten Zügen heißt es darin- gelangten die Trümmer der Besazung von Port Arthur- 5000 Mann aus dem Lager an der Taubenbucht auf dem Bahnhof von Tschanlingtsu an und wurden mit der Bahn nach Dalny weiterbefördert, von wo aus sie in Transportdampfern un­mittelbar nach Japan weitergehen. Die Gefangenzüge boten einen ergreifenden Anblick dar. Zuerst langten in vier Wagen die Offiziere des Stabes an. Die Linienoffiziere passierten an der Seite ihrer Soldaten. Die Soldaten er­schienen in guter Gesundheit, zeigten aber die Spuren der er duldeten Strapazen. Die japanischen Soldaten boten Bier, Nahrungsmittel und Zigarren den Russen an. Die Eisen­bahnlinie ist bis nahe an Port Arthur ausgebessert, sodaß wieder Züge verfehren können. Das Telephon und der Tele­graph sind wieder hergestellt. Japanische Ingenieure be­sichtigten die Zerstörungen an den Forts.

Rufsland.

A Behufs Durchführung des kaiserlichen Reformerlasses wird Herr v. Witte der Nachfolger des Fürsten v. Swiato­polf- Mirski werden. v. Witte gilt als der einzige Mann z einer zvedmäßigen Durchführung der Reformen.

Deutfcher Reichstag.

Kaffeehäusern wurde das Rockmardertum bisher nur dur Männer repräsentiert. Jetzt ist aber in einem der vornehm ſten Cafés im Stadtbezirk der Schauspielerin Elise Birkhoff

mit

eine schwarze Astrachanjacke mit Goldstickerei, Itlafarbigen( Der Radbrud unferer

Kragen und Seidenfutter gestohlen worden. Statt ihrer Jacke ist eine abgetragene alte zurückgeblieben. Man sieht

( 114. Sigung.) CB Berlin, 10. Januar. Das alte Lied von der schrecklichen Leere. Der Reichstag war heute in der ersten Sigung nach den Weihnachtsferien ebenso schlecht besucht, wie in der letzten vorher. Die we­nigen Abgeordneten, die sich eingestellt hatten, konnten zu­nächst einen Glückwunsch des Präsidenten Grafen Ballestrem durch Beifall erwidern, dann setzten sie die früher abge­brochene Debatte über die konservative Resolution fort, die den Bezug der Alters- und Invalidenrente den Berechtigten weiter gewähren will, wenn sie aus Gesundheitsrücksichten ihren ständigen Aufenthalt im Auslande nehmen, ein An­trag, der einstimmige Annahme fand. Während des größe­ren Teils der Sitzung aber wurde Mittelstandspolitik ge­trieben. Das Zentrum hat eine Resolution eingebracht, nach der 1. die Ausbildung von Lehrlingen in handwerksmäßigen Betrieben nur solchen Personen gestattet sein soll, die den Meistertitel gemäß§ 133 der Gewerbeordnung zu führen berechtigt sind, und nach der 2. die selbständige Ausübung des Baugewerbes von einem Befähigungsnachweis abhängig gemacht werden soll. Die Konservativen sahen in einer von ihnen gestellten Resolution von dieser zweiten Forderung ab, fügen der ersteren aber noch das Verlangen der Gesellen­prüfung hinzu. Während der Diskussion ging noch ein dritter Antrag, von seiten der Nationalliberalen, ein, der sich im wesentlichen mit dem der Konservativen deckt, aber auf der einen Seite die Notwendigkeit der Zulassung von Ausnah­men mehr berücksichtigt, auf der anderen noch die obliga­torische Fortbildungsschule verlangt. Die Diskussion, in der die Einschränkung der Lehrlingshaltung allein der freisin­nige Abg. Pachnicke bekämpfte, wurde schlechthin auf un­bestimmte Zeit vertagt, da morgen die zweite Beratung des Etats beginnen soll.

Die Auslichten der baltífchen flotte. Berlin, 10. Januar. Nachdem aus Petersburg gemeldet wurde, daß ein aus einem Linienschiff, drei Küstenpanzern und einem Banzer­freuzer bestehendes russisches Geschwader sich in Libau zur Abreise nach dem Osten rüstet, um sich mit der valtischen Flotte unter Roschdjestwensky zu vereinigen, beschäftigt sich die öffentliche Meinung in Japan wieder lebhaft mit diesem neuen Feind, den man in der ersten Freude nach dem Fall von Port Arthur schon zu den Toten geworfen hatte. Hieß es doch, daß der Zar sofort nach Eintreffen des Telegramms, das die Kapitulation Stössels mitteilte, an Roschdjestwensky den Befehl zur Umkehr erteilt hatte. Das Gerücht trog auch nicht. Nur wird jetzt bekannt, daß diese Umkehr keinen gänz lichen Rückzug bedeuten soll. Teils vermutet man, daß Roschdjestwensky nach dem Mittelmeer zurückgehen wird, um dort das jezt in Ausrüstung befindliche dritte baltische Ge­schwader, das am 28. d. M. die Ausreise antreten soll, und ein weiteres abzuwarten, das Anfang Mai segelfertig sein soll. Andere wieder behaupten, daß Roschdjestwensky so Iange in einem versteckten Hafen auf Madagaskar oder in den Komoroinseln weilen wird, bis der Nachschub ihn erreicht hat. Welche von beiden Lesarten recht hat, muß abgewartet werden. Jedenfalls steht so viel sicher, daß man in Peters­burg garnicht daran denkt, den Japanern die Herrschaft zur See fampflos zu überlassen, sondern alles daran sehen wird, sie ihnen streitig zu machen.

Preufsifcher Landtag. Haus der Abgeordneten.

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auch auf diesem Gebiet schreitet die Frauenbewegung" fort Seinrich Rullman

Dämon Alkohol. In Rirdorf bei Berlin hat der Händ

ler Medersky, ein Trunkenbold, den die Ehefrau wegen der

** Der

vom Manne erlittenen Mißhandlungen verlassen hatte, seine hausen, Defan zu erdrosseln versucht. Der entmenschte Vater wurde in Haf geht noch in die

drei Kinder mittelst einer Zuckerschmur und dann sich selber

genommen.

O Der Nestor der Diebe. Weil er einen Sad voll Kohlen gestohlen hatte, wurde jüngst in Newyork ein gewisser Georg Walker festgenommen. Vor dem Polizeirichter erklärte er

und schon jett f

mit berechtigtem Stolz, daß er der Nestor der Diebe beider erledigen, der

gelingen wird, bringen. Bund Finanzlage des durch Finanzm feiten bieten tätigteit in An des Voranschla nicht feft, da beendet hat.

Welten sei. Er legte dann seine Papiere vor, aus welchen sich ergab, daß der brave Mann 104 Jahre alt ist und be reits unzählige Male hinter Kerfermauern geschmachtet hat.

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Diesmaligen Bus nicht die regierun zahl am Oberland will, denn die juri Shaffung eines g

tagt zur Beit be

erwarten, wen

Ein verhängnisvoller Diebstahl wird jetzt seine Sühne finden, nachdem der Dieb schon geglaubt hatte, dem Arme der Gerechtigkeit entronnen zu sein. Ein wegen Betruges bereits bestraft gewesenes Individuum namens Franz Papp machte der Tochter eines Budapester Briefträgers, Anna Ka patits, den Hof und bewog sie vor einigen Monaten durch ein Gheversprechen, aus der Ledertasche ihres Vaters einen Wertbrief zu entwenden, der an dem betreffenden Tage es war ein Sonntag nicht zugestellt werden konnte und den Kapatits deshalb nach Hause nahm. Kaum hatte Papp das Geld in den Händen, als er Anna Kapatits in Stich lief und mit seiner Geliebten, einer Frau Imrady, nach Amerika gierungsvorlage durchbrannte. Anna Kapatits nahm sich die Sache so zu Landwirtscha Herzen, daß sie einen Selbstmord beging. Papp wurde von mit sehr weitgehen der Polizei verfolgt, konnte aber in Bremen infolge einer Erledigung der B mangelhaften Personsbeschreibung nicht festgehalten wer den. In Amerika glaubte er sich in Sicherheit zu befinden, Mitgliedern im da wegen des Delikts, das er begangen hat, eine Auslieferung nicht statthaft ist. Die ungarische Polizei erwirfte jedoch, abgehen wird. daß Papp als ein unerwünschtes Element" von der Ein ratung der Kom wanderungsbehörde nach Europa zurückgeschickt werde. Er da hierbei unter wird Mitte Januar in Bremen eintreffen und dort von der verschiedenheiten Polizei erwartet werden. rechts vorla Tages- Chronik. In Rummelsburg bei Berlin verwundete änderungen von der Arbeiter Hille seine Frau, die von ihm nichts mehr gelangen wird. wissen wollte, durch zwei Schüsse und dann sich selber durch weiteren noch u einen Schuß gegen den Kopf. dem Haufe und d Bei einem Gewitter, das in München unter starkem Arbeitsstoff überle Schneesturm niederging, fuhr der Blitz in das städtische ihr soeben gestell Elektrizitätswerk und verursachte dort eine Störung. umfangreichen Bo - In Cadix wurde bei Straßenfundgebungen im Hand famten Verw gemenge von der Gendarmerie eine Person getötet und drei wurden schwer verletzt.

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Aus dem Gerichtsfaal.

§ Lotterie. Biehung der 2.

wurden folgende S Nr. 56186, 5000 von 75 000 Mi

1000 Mt. gezogen

* Die Staat

§ Ein roher Patron ist der 19 Jahre alte Lehrling Dru schewski aus Traupel, der sich vor der Strafkammer in Roſen berg zu verantworten hatte. Der Schäfer Dalley aus Traupe! hatte sein zehnjähriges Töchterchen mit einem Auftrag in die Gutsschmiede geschickt. Das Mädchen mußte längere Zeit auf Erledigung des Auftrages warten, da der Meister nicht sei die telegraphi anwesend war. Später kam der Angeklagte in die Schmiede Suddes eingelau und trieb ohne jede Ursache das Kind hinaus. Schließlich war identisch ist, konnt er mit einem Schmiedehammer nach dem Mädchen und met feller, doch barf

es so unglücklich, daß ihm der Oberkiefer gebrochen rere Zähne ausgeschlagen wurden. Das Gericht verurteilte den D. zu 9 Monaten Gefängnis.

Der Landwirt.

sp. Der deutsche Schinkenwettbewerb Berlin 1905, der im

R. B. m Reichsbantfelle

Stelle mit Raffene

öffnet werden.

nach dem 31. Ja

bon jizt ab

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Februar veranstaltet wird, hat einen großen Erfolg aufzu in Steele zu girier Deutschen Reiches eingegangen. Mit Rücksicht hierauf hat der der Kaufmänn

weisen. Ueber 1400 Anmeldungen sind aus allen Zeilen des

( 116. Sitzung.) RK Berlin, 10. Januar. Die heutige erste Sigung nach den Weihnachtsferien ge= hörte dem Finanzminister Frhrn. v. Rheinbaben, der dem nur mäßig besuchten Hause den Etat für das Jahr 1905 vorlegte. Mit Aufmerksamkeit folgten die Abgeord­neten den klaren Ausführungen des Ministers und gaben häufig ihrer Zufriedenheit mit dem Gehörten Ausdruck. Die preußischen Finanzverhältnisse, wie sie der Minister in seiner anderthalbstündigen Rede schilderte, sind in der Tat erfreu­lich. Das Jahr 1903 hat einen Ueberschuß von 111 Mil­lionen ergeben, und auch aus dem Jahre 1904 wird voraus­sichtlich ein Ueberschuß bleiben, wenn auch nur ein kleiner. Bei der Erörterung der Aussichten für 1905, die nach der allgemeinen wirtschaftlichen Lage durchaus günstige seien, betonte der Minister die Wichtigkeit der Handelsverträge und hob unter dem Beifall der Rechten mit besonderem Nach­druck hervor, daß jene vor allen Dingen der Landwirtschaft zugute kommen müßten. Der Etat für 1905 balanziert mit 2 Milliarden 710 Millionen, bleibt also hinter dem letzten Etat um 90 Millionen zurück. Dieser Rückgang ist jedoch nur ein rechnerischer, den die Vereinfachung der Ler Stengel hervorgerufen hat. Als der Minister von der kleinen Fi­nanzreform sprach, benützte er die Gelegenheit zu einem auffallend lauten und dringenden Ruf nach einer baldigen großen Reform des Reichsfinanzwesens, da die jetzigen Zu­stände besonders für die kleineren Staaten direkt ,, unerträglich" seien. Im übrigen bemühte sich Herr von Rheinbaben viel weniger, mit den steigenden Mehreinnahmen des preußischen Staates zu operieren, als vielmehr vor zu großem Optimismus zu warnen und zur Vorsicht zu mahnen. Denn die Einnahmen des preußischen Staates beruhten auf den direkten Steuern und auf den Eisenbahnen, und dies seien unsichere Einnahmequellen, die in kommenden mageren Jah­ren nachlassen können. Daher müsse die Wirkung der No­belle zum Einkommensteuergesetz, die bereits den anderen Refforts zur Prüfung zugegangen sei und mancherlei Erleich. terungen mit sich bringe, durch andere Steuermaßnahmen ausgeglichen werden, und auch die Tarifreformen dürften feinen Einnahmeausfall im Gefolge haben. Das geplante Volksschulunterhaltungsgesetz werde hoffentlich noch in dieser Session eingebracht werden, aber auch hier werde finanzielle Vorsicht geboten sein. Aus den Einzeletats hob der Fi­nanzminister noch einige besonders interessante Forderungen hervor; so die Errichtung von drei Forstlehrlingsschulen, einer neuen Regierung in Allenstein in Ostpreußen, eines Landesgewerbeamtes. Um den Lehrermangel in Preußen einzuschränken, werden 3 Millionen mehr für das Elemen­tarschulwesen verlangt; 200 neue Richterstellen werden ein­gerichtet, um der Ueberlastung der Richter abzuhelfen. Für die innere Kolonisation in Ostpreußen und Pommern, wo die Landflucht zu einer Gefahr geworden ist, werden 2 Millionen gefordert; der Dispositionsfonds des Oberpräsidenten in der Ostmark wird um 750 000 Mark vermehrt. Als der Mi­nister mit der Aufforderung an das Abgeordnetenhaus schloß, in diesem Jahre den Etat rechtzeitig bis zum 1. April zu erledigen, erscholl lebhafter Beifall. Das Haus ging nun­mehr zur Beratung von Petitionen über, bei denen es sich ausschließlich um Erhöhung von Beamtengehältern, meist für untere Eisenbahnbeamte, handelte. Die Mehrheit stellte jich fast allen Bitten freundlich gegenüber und ging häuing Schliezlic über die Beschlüsse der Kommission hinaus. murde die Beratung der Petitionen abgebrochen und e nächste Sigung auf Sonnabend angesetzt, wo die erste retung des Etats beginnen soll.

Die Japaner haben also von neuem Grund, die baltische Flotte als bedrohlichen Faktor in ihr strategisches Rechen­erempel einzusetzen. Wie es scheint, nehmen sie diese Auf­gabe, wie alles, was sie anfassen, äußerst energisch in An­griff. Heißt es in London doch schon, daß bereits eine ja­panische Flotte in madagassischen Gewässern kreuze. Aus Port Louis auf Mauritius wird gemeldet, daß das englische Kriegsschiff Forte" mit seinem Marconi- Apparat draht­lose Depeschen aufgefangen hat, welche vermutlich von frem­den Kriegsschiffen innerhalb eines Umkreises von zweihun­dert Meilen herrühren. Nach dem Charakter der Chiffre­sprache, in welcher diese Depeschen abgefaßt waren, zu ur­feilen, dürften sie von japanischen Kriegsschiffen herrühren, fo in Londoner Marinekreisen die Ansicht vertreten wird, eine japanische Flotte lauere bereits in der Nähe von Mada­gaskar auf Admiral Roschdjestwensky und die russische Ostsee­flotte. In englischen Marinekreisen wägt man sorgfältig die Aussichten ab, die für Roschdjestwensky z. Zt. beſtehen. Die allgemeine Ansicht geht dahin, daß vor dem Falle Port Arthurs für die baltische Flotte immer noch die Mög­lichkeit vorhanden war, diese Festung oder doch Wladiwostok, zu erreichen, da der Verbleib auch nur weniger Schiffe in dem erstgenannten Hafen die Japaner gezwungen haben würde, die Blockade aufrecht zu erhalten. Dies hat sich nun ge­ändert. Von dem ganzen mächtigen pazifischen Geschwader bleiben Rußland nur zwei beschädigte Kreuzer in Wladi­wostof; die japanische Flotte kann diese beiden Schiffe un­berücksichtigt lassen und sich in voller Stärke zum Empfang des baltischen Geschwaders konzentrieren. Der sicherste Weg für die Russen, Wladiwostok unbehelligt zu erreichen, ist der südlich um Australien herum. Doch bietet die Schiffahrt dort große Schwierigkeiten und noch größere die Kohlen­versorgung. Deshalb muß Roschdjestwensky sich schließlich damit abfinden, entweder nördlich von Sumatra durch die Straße von Malakka oder südlich von Sumatra durch die Straße von Sunda zu gehen. Dort wird er sicher auf die japanische Kreuzerflottille stoßen. In seiner jeßigen Stärke kann er den Kampf kaum aufnehmen, dagegen bieten sich ihm nach Heranziehen des Nachschubes immerhin gewisse Aussich­ten. In jedem Fall heißt, wenn er das Mögliche an Kräf­ten zusammengezogen hat, für Roschdjestwensky die Parole: Sieg oder Untergang. Wenn es ihm gelänge, die japanische Flotte zu schlagen, so wäre die ganze japanische Armee ab­geschnitten und die japanischen Küsten hilflos den russischen Angriffen preisgegeben. Wird Roschdjestwensky aber ge­schlagen, so steht es am Ende auch nicht schlechter für Rußland als jetzt, wo die Japaner unbestrittene Herren der See sind.

Die Politik.

On ritterlicher Courtoisie hat Kaiser Wilhelm Ordens. auszeichnungen an die Generale Stöffel und Nogi verliehen. Beide erhielten den Orden pour le mérite; solange man sich erinnern kann, ist dies das erste Mal, daß dieser Orden an Ausländer verliehen worden ist.

Trotzdem die Arbeiter einer Anzahl vor: Zechen eben­falls die Einfahrt verweigert hat und die Lage im Ruhr­fohlengebiet verschärft, hält man doch den Ausbruch eines all­gemeinen Ausstandes für wenig wahrscheinlich. Das Correc. tib liegt einerseits darin daß die in Kolonien angesiedelten Arbeiter die Teilnahm an dem Streik ablehnen und daß den mutwillig Streifenden teine Unterstützungsbeihilfen aus den Rassen der organisierten Arbeiter gewährt werden. Die Zahl der Ausständigen bezifefrt sich jetzt auf 24 000 Personen. Der Besizer der Zeche Bruchstraße Hugo Stinnes hat jede Einigung abgelehnt.

Nah und fern.

Landwirtschaftsminister v. Podbielski zu den bisher schon be willigten 8 Staatsmedaillen noch weitere 8 Staatsmedaillea gewährt. Außerdem kommen viele goldene und silberne Me

):( Gerettetes Schiff. Das Feuerschiff Borkum Riff", über dessen Schicksal man besorgt war, ist glücklich in Geeste­münde eingetroffen. Das Fahrzeug hatte seine Station ver­lassen müssen, da während des Sturines die Anferkette ge­brochen war.

Gießen einen b

Café Leib einen

daillen zur Verteilung. Die zum Wettbewerb eingesandten anstalten. Als R Schinken werden in einer im Hotel Kaiserhof einzurichtenden Borgeführt werder Kosthalle für das Publikum ausgeschnitten. Dieses soll da hartleben, Otto E durch Gelegenheit erhalten, selbst die Schinken zu prüfen und Bilh. Bush, der

Weiblicher Paletotmarder. Ein Novum auf dem Ge­biete der Kriminalistik ist das Auftreten eines weiblichen Baletotmarders in Wiener Kaffeehäusern. Einen weiblichen Rockdieb an dortigen Kliniken hat es schon gegeben. In

auf ihren Wert zu vergleichen. Der gesamte sehr beträchtliche Erlös daraus ist ausschließlich für Wohltätigkeitszwecke be stimmt.

Kunft und Wiffenfchati.

Y Grünberg, esten Gemeinderat Don Obligationen Eisenbahn feite aim wir noch f anberaumten Geme

LP. Suggestion gegen Seekrankheit. Auf der letzten Ver sammlung der Gesellschaft für Hypnologie und Psycholog entspann sich eine merfwürdige Erörterung über die Frage bon welchem Nußen eine hypnotische Suggestion auf Behand lumg oder Verhinderung der Seekrankheit sein könnte. Der Erste Sprecher war ein Amerikaner aus Boston, der seine eigenen Erfahrungen ins Feld führte. Er behauptete, daß er auf vier Reisen zwischen England und Amerika durch Sug gestion vor Seekrankheit bewahrt geblieben wäre, er hätte nicht nur kein Erbrechen gehabt, sondern seinen guten Appe tit behalten und wäre während der ganzen Reise gesund ge blieben. Ein Herr Verillon meinte sogar, daß Personen, die zur Seekrankheit neigten, aber nicht sicher wären, einen mit dem Hypnotismus vertrauten Arzt an Bord zu finden, sich vor Eintritt der Reise der Suggestion mit gutem Erfolg

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von der Seereise und gleichzeitig die Vorstellung suggeriert, daß sie dabei nicht frank sein würde. Der Franzose Farez gab an, daß er nicht nur die Seekrankheit, sondern auch die soge nannte Eisenbahnkrankheit mit hypnotischer Suggestion be handelt hätte. Ein anderer Redner hatte es in seinem mag

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netischen Einfluß noch weiter gebracht. Als er mit einer sehr meinden mit ihre empfindlichen Dame, die er schon einmal gegen Eisenbahn auch geltend gem frankheit hypnotisiert hatte, in einem kleinen Boot zusammen Grünberger Gemei saß, daß von Wind und Wellen ziemlich mitgenommen wurde Regierung b erreichte er es auf dem Wege der einfachen Willensunter Bahnbau here

schiebung, daß seine Begleiterin sich jedes Opfers an den Gott Neptun enthielt. Hier scheint also der Wahrspruch von Onfel Bräfig zuzutreffen: Die Einbildung ist toller als die Pestilenz."

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