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Dankbare Sommerblumen. Die Sommerblumen, welche früher jeden Garten schmückten, findet man jetzt leider zu wenig benut. Der Grund hierfür dürfte vielfach in der Unkenntnis der verschiedenen Sorten zu suchen sein, denn der geringe Preis und die leichte Anzucht bilden kein Hindernis, die so dankbaren und mannigfaltigen Blumen anzupflanzen. Genannt seien hier nur die verschiedenen Astern, Calliopsis, Centaurea, Clarkia, Delphinium, Nelken, Gaillardia, Helianthus, Iberis, Lathurus, Linum, Lupinus, Salpiglossis, Scabiosen, Zinnien usw. Diese sind sämtlich leicht heranzuziehen und außerordentlich dankbar im Blühen. Wechselt man alljährlich ab, dann kann man seinen Garten in jedem Jahre ein neues, verändertes Aussehen geben, ohne große Kosten aufwenden zu müssen.
[ Die höchste Brücke der Welt,] die Eisenbahnbrücke über Den afrikanischen Zambesifluß, ist glücklich vollendet worden. Sie überschreitet den Zambesi knapp unterhalb der Viktoria. wasserfälle, liegt volle 400 Fuß über dem Wasserspiegel und mißt von Pfeiler zu Pfeiler mehr als 500 Fuß. Die Biftoriafälle sind nicht weniger als doppelt so hoch und doppelt so breit als die Niagarafälle. Die Brücke, welche sich etwa sechzehnhundert englische Meilen nördlich von Kap stadt befindet und in wenigen Jahren zweifellos das Reise. ziel tausender Touristen werden dürfte, wurde von beiden Ilfern gleichzeitig stückweise vorgebaut, und die äußerste Bräzision war notwendig, um zu erreichen, daß beide Teile in der Mitte auf den Zentimeter genau zusammentrafen.
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=[ Die Bank von England wankt!] Dieser Ruf ertöni von London her. Zum Glück ist es nicht das Geld- Institut ls folches, dessen Sicherheit angezweifelt werden muß. Dieses steht nach wie vor über allen Zweifel erhaben, und man fann nach wie vor im Englischen sagen:„ So sicher, wie die Bank von England!" Aber das Gebäude, in dem die Bank ihren Wohnsiz hat, zeigt neuerdings Nisse und gilt für merklich reparaturbedürftig. Die Ursache dafür ist in der Anlage von Untergrundbahnen und anderen unter. irdischen Bohrungen und Grabungen zu suchen, die unterhalb des festungsartigen Baues der Bank ausgeführt sind. Nach den Untersuchungen der Sachverständigen besteht für das Gebäude bislang noch keine ernstliche Gefahr; allein ihr Nat geht doch dahin, daß man in Zukunft mit den Unterminierungen in der Nähe der Bank mit größter Vorsidt vor= gehen solle. Unter dem Gebäude der Bank befinden sich die Diebessicheren Kammern, sowie der kolossale Wasserbehälter, in den zur Nachtzeit die Behälter mit den Wertpapieren verfenkt werden, um so von diesen die Gefahr der Vernichtuna durch Feuer fernzuhalten.
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120m elektrischen zum Gaslicht zurück] will das Lon. dener Straßenfomitee. Anstelle der 15 Jahre in der City allgemein verwendeten elektrischen Bogenlampen wird man auf einer Versuchsstrecke Gasglühlicht verwenden. Sollte sich der Versuch bewähren, so wird die Elektrizität in allen Straßen der City dem Gase weichen müssen. Ein Mitglied des Straßenkomitees erklärte, das Gasglühlicht sei besser und billiger sowie gleichmäßiger als das elektrische Licht.
=[ Eine Reise um die Welt in Rollschlittschuhen] machen die beiden amerikanischen Touristen George Granford und William Clark. Sie sind auf ihrer Fahrt jetzt in Rouen angelangt. An die Schlittschuhe sind leichte Stahlstützen befestigt, die den Reisenden bis zu den Knien reichen und an den Beinen festgeschnallt sind. Auf einer guten Chaussee können sie 15 Kilometer in der Stunde zurücklegen, die Durchschnittsschnelligkeit beträgt aber nur 12 Kilometer. Sie sind von Newhaven nach Dieppe gekommen und von dort nach Rouen. Sie wollen auch Spanien, Bersien und Britisch- Indien durchfahren.
Cokales.
10. Mat 1905. ** Uebertragen wurde dem Schullehrer Otto Weber zu Dannenrod die Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Deckenbach.
** Der Finanzakzessist Hermann Fourier aus Buzbach ist zum Regierung assessor ernannt worden.
** Lotterie. Das Ministerium hat die Erlaubnis erteilt, daß bei der in Mainz stattfindenden landwirtschaftlichen Jubiläums- Ausstellung eine Lotterie veranstaltet wird. Es dürfen 100 000 Lose zu einer Mark per Stück ausgegeben werden.
** Die Wohnungsgenossen des in Gießen an der Genickstarre verstorbenen italienischen Arbeiters, die zur Beobachtung ihres Gesundheitszustandes in die Klintt eingeliefert wurden, sind nunmehr wieder entlassen worden. ** Shiller- Geläute. Eine sinnige und von allen mit Freuden begrüßte Ehrung wurde gestern dem Dichter der Glocke, indem um 5 Uhr, seiner Todesstunde, von den Türmen herab feierliches Geläute erflang.
pt. Poftbericht. Unten stehende Züge werden zur Post beförderung benutzt( die beigefügten Beichen bedeuten:* nur Beförderung von Briefen,** nur Beförderung von Paketen, † Beförderung von Briefen in geschlossenen Beuteln,( Benugang nur an Werktagen; alle nicht mit oder** bezeichneten Züge führen Bahnposten mit Briefkasten).
Richtung nach Frankfurt( Main). 248,* 505,* 519+655,* 803 ** 26, 1012,+1205, 1210, 217,** 440, 50, 555, 732, 819, 9 13 919 Richtung nach Cassel.* 1237,** 114, 151, 400,* 715, +1016, 1205, 129,** 241,+313, 505,(+621), 808,* 958,* 1115 Richtung nach Cöln.+427, 647,* 822, † 110,( 1239),+325,
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Richtung nach Coblenz. 503,+556, 810, 1210,(+504),+556, 831 Fulda( † 450), 820,( 1207),( † 215),(+550), 920 Gelnhausen. 54,( 1819),( 1234), 504,( † 55) Lollar- Grünberg. 538,( 252),(+62) Rodheim( Biebertalbahn).( 500) 715( vom 1. Mai bis 11. Juni 745),( 1225),( vom 1. Mai bis 11. Juni 110),+625
Landposten
nach Steinberg( 845)
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Wieseck und Altenbused 615,( 830),( 320) Lügellinden 755,( 420)
Krosdorf 725,( 550)
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Beim Postamt 1 treten die Schlußzeiten im all gemeinen ein: für gewöhnliche Briefsendungen 10-20 Min.,
für Einschreibbriefe 25-30 Min., für Wertbriefe und Pakete 30-60 Min. vor Abgang der Züge.
Die Stadtbriefkasten werden Werktags geleert zwischen 530-640 V., 830-940 V., 1020-1125 V., 1150 big 1250 Mitt, 3-505 N., 545-640 N., 720-805 A., 937 bis 1030 A, Sonntags zwischen 530-645., 1025-1125 V., 710 820., genaueres ergeben die Leerungstafeln an den Briefkasten. Die eingesammelten Briefe gelangen mit der nächsten Beförderungsgelegenheit zur Absendung.
Vom Postomt 2( Schulstraße) gehen Werktags Versande nach dem Poftamt 1 und dem Bahnhof ab: 915* V., 1115 V., 1255* M., 200 N., 415 522* 555 N., 655 A., 735*., 805 A. 850 A., an Sonn- und Feiertagen 915, 1255* M., 145 N(* bedeutet: rur Briefpoft). Die Schlußzeiten treten ein für gewöhnliche Briefe 5 Min., für Einschreibbriefe 15 Min., für Wertbriefe nnd Patete 30-40 Min. vor Abgang der Vesande.
§ Grünberg, 9. Mai. Handwerkerschule. Von amtlicher Seite geht die Anregung aus, die hier bestehende Handwerker- Sonntagsschule in eine Handwerfer- Tages schule umzuwandeln. In Nidda und Alsfeld bestehen bereits solche und tragen reichen Segen für das gesamte Handwerk.
?? Grünberg, 9. Mai. Berufs- Jubiläum. Gestern jährte sich der Tag, an dem Forftmeister Schober als Oberförster der Oberförsterei Nieder- Dhmen bestellt wurde zum 25. Male. Später, nach der Pensonierung des Oberförsters Vigelius übernahm er die Oberförsterei Grünberg.
§ Grünberg, 9 Mai. Demnächst wird auch Grünberg seine landwirtschaftliche Winterschule besißen. Be hörden und Bevölkerung stehen dem Projekt sehr sympathisch gegenüber. Die vom Kreisamt geforderte unentgeltliche Stellung von Räumen ist in der letzten Gemeinderatssitzung bereits genehmigt worden und unentwegt arbeitet man in interessierten Kreisen jetzt weiter, die Schule so bald als möglich zu realisieren.
Grünberg. Der Mitinhaber der Tabalfabrik C. Ranft& Co, Ranft, tritt in nächster Zeit aus der Firma aus und wird die Fabrik alsdann von L. Lindner als alleinigen Geschäftsinhaber weitergeführt.
Marburg, 9. Mai. Schnelles Ende. Der weit über die Grenze unserer Stadt bekannte im 61. Lebensjahre stehende Rentier Otto Papst ist heute Morgen infolge Herzschlages plößlich verschieden.
Frankfurt a. M., 9. Mai. In dem Kampf um die Viehmarttsbank ist insofern ein Waffenstillstand eingetreten, als zwischen ihr und den Ochsenhändlern die Verhandlungen wieder aufgenommen sind. Ob sie aber zu einem befriedigenden Ergebnis führen, muß dahingestellt
bleiben.
K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3.00-3.50 Mt. Stroh, 2.40-2.50 Mt. Alles per 50 Kilo. Tendenz: Fest.
K Wiesbaden, 9, Mai. Fürstlicher Gast. Die Königin Witwe Marguerita von Italien trifft am Vormittage des 18. Mai hier ein um auf Einladung des Kaisers an den Festspielen teilzunehmen.
Das hessische Gemeinde- Umlagen- Gesez.
Die bisherigen Sißungen des zur Beratung dieses Gesetes eingesetzten 8. Ausschusses ließen eine unerwartete glatte Erledigung des Gesetzes und zwar wensentlich im Sinne der Regierungsvorlage erwarten; wenigstens einigte sich die Mehrheit des Ausschusses über Fragen, welche wenn nicht gerade unüberwindliche, so doch bedenkliche Schwierig. feiten zu bieten schienen.
So wurde es als richtig anerkannt, daß ein Schuldenabzug auf Grund und Gewerbesteuer nicht stattfinden kann, indem man dabei von dem Gedanken ausging, daß ein Besiger von Grundstücken in gleicher Weise den Gemeinden Lasten auferlegt, einerlei ob sein Eigentum verschuldet ist oder nicht, auf der anderen Seite würden ihm die Lasten, die durch Schuldzinsen entstehen, also Schulden darstellen, am Einkommen abgezogen und eine entsprechend niedere Eintommensteuer von ihm erhoben.- Allgemein wurde anerfannt, daß die Grundsteuer nach dem wirklichen Vermögenswert zur Erhebung kommen soll, dadurch werden namentlich Grundstücke, die Spekulationszweden dienen und die heute als unbebaute Grundstücke wesentlich nach dem Gesetz von 1824 ihrem Ertrag entsprechend, also ganz minimal versteuert werden, bedeutend schärfer herangezogen.
| An der erstgenannten Bestimmung wurde fein Anstoß genommen, dagegen fand der zweite Teil feinen Beifall. Weiterhin wurde von städt scher Seite Widerspruch gegen die Kapitalsteuer laut. Der Regierung ist es jedoch, wie wir schon berichteten, gelungen, auch diese Bedenken zu zerstreuen, sodaß das Gesetz gesichert erscheint.
Aus dem Gerichtssaal.
Strafkammer.
Gießen, den 9. Mai 1905. Der Steinbrecher Otto Diehl von Münzenberg hatte nachts in einer Scheuer Feuerwerksförper abgebrannt. Als Polizeidiner und Nachtwächter zur Feststellung seines Namens schritten, zog er seinen Rock über den Kopf, um sich umtenntlich zu machen und versuchte zu entweichen. Die Beamten erfaßten ihn aber, um ihn zur Bürgermeisterei zu sistieren, wobei er Widerstand leistete. Unterwegs versuchte sein Arbeitsgenosse Julius Berb, durch Beiseitstoßen des Nachtwächters den Diehl zu befreien. Auf erhobene Anzeige wurde Berb zu 3 Wochen Gefängniß verurteilt. Diehl kam mit 10 Tagen und 2 Mt. Geldstrafe durch. Der Letztere beruhigte sich bei der Strafe, während Ersterer Berufung ergriff, die aber als unbegründet zurückgewiesen wurde. Händler Josef Birkenstock aus Rubitiren bat in Gemeinschaft mit seinen Söhnen dem Landwirt Pfeffer, der seiner Tochter nachstrebte, aufgelauert, mit einer Mißgabel zusammengeschlagen, gebunden und in sein Haus geschleppt, wo er von seinem Bruder wieder entfesselt worden ist. Birkenstock senior wurde wegen Körperverlegung zu 2 Monaten Gefängnis und wegen Freiheitsberaubung zu 40 Mt. Geldstrafe verurteilt. Drei der Jungen wurden zu je 3 Tagen Gefängnis und 40 bezw. 25 Mt. Geldstrafe verurteil, während es bei dem einen zur Freisprechung fam.
Literarisches.
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* Ueber die kommunale Vermögensbesteuerung in Seffen hat sich Professor Dr. Biermer an der Landisuniversität in einer von ihm herausgegebenen Broschüre eingehend geäußert. Das Heftchen fostet 60 Pfennig und ist von der Buchhandlung Emil Roth in Gießen zu beziehen. Es kann allen, die ein Interesse an der Steuergesetzgebung haben, nur empfohlen werden.
* Nr. 19 der„ Jugend" erschien als„ SchillerNummer". Die Nummer trägt satirischen Charakter und geißelt in schärffter Weise alle reaftionären Bestrebungen. Das Titelbild, ein vortreffliches Portrait des Meisters, stammt von dem befannten Münchner Künstler Karl Bouer. Ein tiefempfundener Weihegruß der Jugend an Schiller" von Hanz Müller( Wien) eröffnet die Nummer. Roda Roda erzählt mit föstlichem Humor die Geschichte von Schillers zweitem Aufenthalt in Berlin im Jahre 1905, eine glänzende Satire auf die Sensations presse. Die Nummer stellt einen begeisterten Weckruf an alle Deutschen dar, denen die Ideale Schillers am Herzen liegen und die sich bewußt sind, wie weit wir noch von deren Erfüllung entfernt sind.
Sießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Donnerstag, den 11. Mai. Meist heiter, nach milderer Nacht am Tage wärmer( ziemlich warm). Trocken- Periode fortdauernd.
Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belbe in Bieber.
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Ebenso fand die Forderung für die Gewerbesteuer, die In dem neuen Roman, mit dessen Abdruck wir heute Kapitalsteuer und die Einkommensteuer wenig Widerspruch, in unserer Unterhaltunge- Beilage beginnen, führt der bedas ganze getrennte Steuersystem fallen zu lassen und die fannte Schriftsteller Reinhold Ortmann den Leser in Kommunalsteuer einfach in Gestalt von Zuschlägen zur staat die rätselhaften Abgründe menschlicher Leidenschaft. Aus lichen Einkommen und Vermögenssteuer zu erheben, doch Leidenschaft verstrickt sich sein Held, eine dämonische, hatte die Anregung, nachdem sich die Regierung entschieden aber trog allem Abstoßenden großzügige Natur, in Liebesals Gegnerin erklärte, wenig Aussicht auf Verwirklichung bande, die ihm zum Verhängnis werden, trotz der Reinheit und auch die allgemeinen Bestimmungen über Steuerverteilung, und Unschuld der Geliebten. Aber zwischen dem Paar Selbstbestimmungsrecht der Gemeinden usw. gaben zur Kritik stürmt sich die düstere Bergangenheit an, gebieterisch seine wenig Anlaß. So schienen die Aussichten für das Gesetz recht Trennung fordernd. Im Uebermaß seiner Leidenschaft untergünstig zu stehen, allein die Pause, welche während der liegt der Schuldige neuer schwerer Versuchung. Um den Osterfeiertage in die Beratungen eingetreten war und die Wunsch seines glühenden Herzes zu erreichen, schreitet er manche Interessenten benußten, um durch Vorstellungen, Zu- auf der Vahn des Verbrechene, Sis er im Augenblick, wo er schriften usw. auf die Abg. zu wirken, hat eine ganz ber- sich am Ziel seiner Wünsche wähnt, vom Arm der Gerechtigänderte Sachlage geschaffen, und so schien es faft in der feit ereilt wird. Phantasi volle md effefireiche Szenenersten Sigung des Ausschusses nach Ostern, als ob die Abführung machen dieses Drama der Leidenschaft zu einem der lehnung der Vorlage eine beschlossene Sache sei. Namentlich spannendsten deutschen Kriminalromone. wurden Bedenken laut, ob das Prinzip, die Gewerbesteuer nicht nach dem Ertrag, sondern nach dem Wert der Betriebs, mittel zu veranlagen, das Richtige sei. Noch stärker äußerte man sich gegen den§ 11 des Gesezes, der einerseits die Möglichkeit offen läßt, Betriebe, deren nach dem Entwurf berechnete Steuer in auffälligem Mißverhältnis zu den Aufwendungen, die durch deren Betrieb den Gemeinden auferlegt werden und zu dem Ertrag des Betriebes stehen z. B. Warenhäuser, schärfer heranzuziehen, andererseits aber auch bei solchen Betrieben, bei denen es nötig und gerecht erscheint, einen Abstrich event. sogar Steuerfreiheit( Genossenschaften usw.) ermöglichen soll.
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