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dem er sie mit Takenhieben trattierte und ihr, als sic matt war, das Rückgrat durchbiß. Dann ließ er die Schlange liegen.
[ Ein Streik der Kirchenglockner] ist in Warburg ausgebrochen. Die Glöckner der beiden Pfarrkirchen weigern sich, ihren Tienst zu versehen, bis ihnen die wiederholt verlangte höhere Vesoldung endlich bewilligt wird. Vorläufig müssen die Küster notdürftig die Obliegenheiten der Strei fenden wahrnehmen.
[ Barbiere als Helfer der Polizei.] In Petersburg sind die sämtlichen Barbiere der Stadt verpflichtet worden, der Polizei sofort Mitteilung zu machen, wenn sich jemand den Backenbart oder Schnurrbart abrasieren läßt. Die Verfügung bezieht sich sowohl auf Zivilisten wie auf Militärs. Der Polizeibeamte, der den Barbieren die Mitteilung machte, äußerte auf eine diesbezügliche Frage: ,, Sie können doch nicht wissen, ob Sie einen echten Offizier vor sich haben. jelbst wenn er eine Generalsuniform trägt. Wissen Sie denn nicht, daß der Mörder Sipjaging die Uniform eines Adjutanten trug, und dennoch war er kein Adjutant!"
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[ Explodierende Felsen.] Aus Neu- Süd- Wales wird berichtet, daß in einem Vergiverf eine schwere Felsenerplosion erfolgte, deren Stoß in einem Umkreis von 1-2 eng. lischen Meilen fühlbar war. Es handelt sich dabei nicht etwa um einen fünstlichen Sprengschuß, sondern die Felsen wur. den von einer inneren Gewalt plötzlich auseinandergerissen. Diese merkwürdige Naturerscheinung ist eine dauernde Sorge für die Arbeiter in jenem Bergwerf und scheint immer gefährlicher zu werden, je tiefer der Bergbau hinabsteigt. lebrigens sind explosive Felsen aus verschiedenen Weltteilen. beschrieben worden. In englischen Bleiminen z. B. soll es früher Felsen gegeben haben, die bei einer bloßen Berüh rung mit der Hade zersprangen. Die Erklärung fann ent. weder in einer effularen Shammung oder im Einschluß von Gasen oder im Druck von Schiefern unter der Eimvir. fung einer bultanischen Wrasse gefunden werden.
Cokales.
9. Mat 1905.
** Der Großherzog hat den ordentlichen Professor der Physik an der Universität Greifswald Dr. Walter König zum ordentlichen Profeffor in der philosophischen Fakultät der Landesuniversität ernannt.
** Ernannt wurde der Aktuariatsassistent bei dem Amtsgericht Lorsch Adam Noll zum Aktuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Lampertheim.
*** Schiller- Geläute. Das Oberkonsistorium hat für heute Nachmittag 5 Uhr, die Todesstunde Schillers, firchliches Gebetläuten der evangelischen Gemeinden angeordnet.
** Anläßlich des heutigen Schillertages haben die Schulen geflaggt.
*** Die nächste Sigung der Stadtverordnetens Versammlung findet am Donnerstag, den 11. Mai 1905, nachmittags 4 Uhr pünftlich, mit folgender Tagesordnung ftatt: 1. Baugesuch des J. P. Pfeiffer für die Neustadt; hier: Dispens. 2 Baugesuch der Firma Abermann& Aling für die Blockstraße; hier: Diepens. 3. Baugesuch des Karl Haas 5. für die Frankfurterstraße; hier: Dispens. 4. Baugesuch von Gebrüder Rosenbaum& Genossen für bie Margaretenhütte; hier: Dispens. Firma Kreuder& Komp. dahier um Erlaubnis zur Anbringung eines Schaufastens am Hause Bleichstraße Nr. 6.
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nur 10 000 Mt. gefordert und die Mehrbewilligurg rührt daher, daß die Schwierigkeiten, die sich durch die Wahl des Ausstellungsplatzes auf beiden Rhein- Ufern ergeben haben, ursprünglich nicht befannt waren und eine höhere Buwendung gerechtfertigt erscheinen lassen, umsomehr, da auch für die letzte Landesausstellung in Gießen 15 000 f. bewilligt worden waren. Die Mehrbewilligung von 1000 Mt. über diesen Betrag ist damit begründet, daß die Regierung sich ebenfalls durch Vorführen von Zuchthengsten aus den Landgestüten, durch Ausstellen von Plänen, die den Fort gang der Feldbereinigung in Hessen darstellen sollen, an der Ausstellung beteiligen wird. In Verbindung mit dieser Bewilligung genehmigte der Finanz- Ausschuß 60 000 mt. für eine im Jahre 1907 in Darmstadt geplante Kunstaus. stellung. Die Ausstellung solle alle Zweige der Kunst um fassen. An die Bewilligung wurde die Bedingung der Rückzahlung geknüpft, falls die finanziellen Ergebnisse der beiden Ausstellungen solche zulassen.
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A Der Stenographen- Bezirk Oberhessen vom Verband Hessen- Nassauer Babelsberger Stensgraphen hielt in Heuchelheim seine Frühjahrstagung ab. Sum ersten Vorsißenden wurde W. Loh- Sießen, zum 2. Bickel- Gießen ge wählt. Beim letzten Preisschreiben erhielten folgende Gießener Preise: Karl Plant, Wilhelm Kallweit, August Los, Wilhelm Senßfelder, M. Wolff, Gg. Fertsch. In diesem Frühjahr soll wieder in Gießen ein Preisschreiben veranstaltet werden. Das Gabelsberger Verbandsfest wird am 9. Juli in Marburg abgehalten.
* Freibantfleisch. Angesichts der ungeheuren Ver lufte, die dem Nationalvermögen aus der jeßigen Verwertung des Freibantfleisches erwachsen, regt der Vorstand des Deutschen Fleischerverbandes laut aag. Fleischerztg." die Beseitigung der Freibänke und die Verarbeitung des Freibantfleisches zu Konserven und Corned beef unter Aufsicht der Behörde an, der sanitäre Bedenken nicht entgegengesezt werden könnten. Um ein Bild zu geben, welche bedeutenden Summen bei dem Freibantfleisch in Frage kommen, wird ausgeführt, daß von den alljährlich in Deutschland geSchlachteten 1 080 000 Dfen und Bullen etwa 2 vom Hundert, also 22000 von den 2500 000 Rühen 6,5 v. H. also 160 000, von den 4 Mill. Kälbern 0,4 v. H., also 16000, von den drei Mill. Schafen 0,1 v. S. also 3000 und von den 16 Millionen Schweinen 1,5 v. H., also 240 000 auf die Freibant verwiesen werden.
*** Schiller- Postkarten. In dieser Zeit, wo alle Welt Shiller ehrt, ist es natürlich, daß auch unsere Hochentwickelte graphische Kunst auf den Plan tritt. So hat sie u. A. hübsche Ansichtspoftfarten mit dem Port: ät Schillers nach Stichen, Radierungen von Reinhart, Schleich und Rosmäler herstellen lassen. Die Postkarten, die in ihrer Art Rünstblätter bilden, fönnen in der Gießener Ansichtspostfartenzentrale( Sonnenstraße) entnommen werden.
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Nummer 13. Am Salzhaus in Frankfurt a. M. wollte eine alte Frau in den Trambahnwagen einSie fragte steigen, um nach dem Grüneburgweg zu fahren. und erhielt den Bescheid: Fahren Sie mit Nummer 13! Was, 13? Gott bewahre, mit 13 fahr ich nett, mit 13 fahr ich nett, des is e Unglückszahl. Bei den Droschten ist Da hätt, mans auch bei die Zahl schon längst abgeschafft. 5. Gesuch der der Trambahn weglasse fönne. Raa, mit 13 fahr ich nett, lieber la af ich haam!" Sprachs und tats!
6. Uebertragung des Pachtverhältnisses mit L. Frees wegen seiner Wasserbude am Walltor an A. Gerstenberg. 7. Verpachtung eines Stückchens Wiese an der Wiesenstraße an Julius Hahn Nachfolger. 8. Ersatz der Dienst fleider für die städtischen Taglöhner. 9. Vergebung der Schreibmaterialien und Drucksachen für das Rechnungsjahr 1905. 10. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen.
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11. Bewilligung von Mitteln für die Erweiterung des Wasserwerks in Quedborn.- 12. Genehmigung von Rechnungen. 13. Beseitigung der N veaufrenzung am 14. Bahnprojekte zur Er Sch ffenbergerweg. schließung des Vogelsbergs. 15. Der Wald brand am 4. August 1904 16. Gesuch des L. Feidel um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Sonnenstr. 3. 17. Desgleichen des Martin Langsdorf für Crebnerftraße 34. 18. Desgleichen des Karl Rühl für Bahnhofstraße Nr. 57.
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? Zahlungssperre. Die Landwirtschaftliche Hauptgenossenschaft für Oberhessen hat die Zahlungssperre gegen die abhanden gekommene Attie der Landwirtschaftlichen Genossenschaftsbank zu Darmstadt Nr. 1371 erlassen. + Heute Dienstag Abend unternimmt der Turn verein Gießen einen Gang nach" Bichlers Hardt". Abmarsch 8 Uhr von der Turnhalle. Das schöne Wetter, wie die herrlich gelegene Terrasse mit ihrem namentlich zur Abendzeit wundervollen Blick auf die Stadt, wird eine zahlreiche Beteiligung erwarten lassen.
× Maifeier. Das im Stadtwalde( Licherstraße) stattgefundene Waldfeft der Vereinigten Gewert schaften" von hier war trotz des fühlen Wetters sehr gut besucht. Die Beteiligung am Feftzuge, welcher um 1 Uhr von Oswaldsgarten abging, war niat so zahlreich wie in den letzten Jahren. Die Festrede hielt Redakteur Vetters Turnerische Aufführungen und einige vorgetragene Lieder des Gesangvereins„ Eintracht" fanden reichen Beifall. Konzert, Tanz und Volksbeluftigungen hielten die Teilnehmer bis zu später Abendstunde zusammen.
* Ausstellungen in Hessen. Der Finanz- Ausschuß hat für die in die in diesem Sommer zu Mainz stattfindende Landwirtschaftliche Landesausstellung den Betrag von 16 000 t bewilligt. Die Regierung hatte
Grünberg, 8. Mai. Die Vorarbeiten für die dies. jährige Ausstellung des Vogelsberger Geflügelzuchtvereins find in vollem Gange. Der Meldeschluß war am 4. Mai. Die Anmeldungen sind so zahlreich eingelanfen, daß die Ausstellung etwa 250 Nummern aufweisen wird, darunter 42 Stämme Wyandottes, 40 Italiener, 10 Minorta und eine größere Anzahl Hamburger, sowie Gänse, Enten, Truten, Pfauen, Brief- und Farbetauben. Die Ausstellung selbst findet in Schotten statt in den großen und hellen Räumen der Turnhalle und dem angrenzenden Garten. Die Leitung wird alles aufbieten, um selbst den größten Anforderungen gerecht zu werden und jeden Besucher zufriedenzustellen. Die Eröffnung der Ausstellung findet Samstag, den 23. Mai statt. Den Ehrenvorsiz hat der Geheime Regierungsrat Herr Schönfeld bereitwilligst übernommen. Sonntags sindet großes Militärkonzert statt, ausgeführt von der Thüring. Ulanen- Kapelle aus Hanau. Dem Preisrichter stehen eine große Anzahl von Ehrenpreisen zur Verfügung, die in hochherzigfter Weise bereitwilligst gestiftet wurden, so von dem Ehrenvorsitzenden, dem Geheimen Regierungsrat Herrn Schönfeld 70 t., von der Stadt Schotten 50 Mt., von der Sparkasse 50 Mt. und von verschiedenen Privaten etwa 100 Mt." Jedem Züchter und Liebhaber aber möchten wir sehr warm empfehlen, der Geflügelausstellung und dem so idyllisch gelegenen Bergstädtchen einen Besuch abzustatten. Sicher wird er nur hochbefriedigt die gaftliche Stätte wiederum verlassen.
§ Elpenrod. Ernst Reiz dahier wurde als Befehlshaber der hiesigen Pflichtfeuerwehr eidlich verpflichtet. § Elbenrod, 9. Mai. Der Großherzog hat die zur Erinnerung an Allerhöchstderen Vermählung geftiftete Medaille unserem Mitbürger Joh. Müller verliehen. § Grebenhain, 8. Mai. Protest gegen den Protest gegen den General Kulturplan. Auf kommenden Sonntag haben die in Frage kommenden Landwirte, Handwerker nnd Arbeiter eine Protest- Versammlung gegen den Generalfulturplan des oberen Vogelsberges nach hier( Saal der Ww. Ruhl) einberufen.
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verstorben. Bestimmtes wird aber erst die batteorologische Untersuchung durch das hygienische Institut Gießen ergeben. Birtlar, 8. Mai. Rowdies. Auf dem Wege zwischen Lich und Sicklar wurde am Samstag Mittag die 13jährige Tochter eines hiesigen Landwirts von zwei Burschen, die sich im Walde versteckt hatten, überfallen und vergewaltigt. Die Wegelagerer versuchten, dem Mädchen etwaige Geldvorräte abzunehmen, ließen jedoch davon ab, als aus dem Walde ein Hund auftauchte und sie sich beobachtet glaubten. Inzwischen ist es aber der Gendarmie gelungen, die beiden Täter, zwei übelbeleumundete 8immergesellen in Lich, zu verhaften.
K Frankfurt a. M., 9. Mai. Schiller- Seläute. Heute am Todestage Schillers werden von 5-5 Uhr nachmittags sämtliche Glocken der Stadt läuten.
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K Frankfurt a. M. Wie nunmehr feststeht, wird der Kaiser zur Einweihung der Matthäuskirche nicht hierher fommen.- Wie aus gut unterrichteter Quelle verlautet, hat der Raiser vor wenigen Tagen mehrfach den Wunsch ausgesprochen, Frankfurt a. M. möge den Gesangswettstreit im Jahre 1907 wieder übernehmen, besonders um den Gesang vereinen aus Süddeutschland Gelegenheit zu geben, sich stärker als bisher an dem Wettstreit zu beteiligen.
K Gustavsburg, 8 Mai. Eine hiesige Brikettfabrik hat infolge mangels an Feinkohle ihren Betrieb eingestellt. K Aus Rheinhessen, 8. Mai. Der Austrieb der Reben ist allenthalben gleichmäßig gut. Die Austrieb: zeigen schon vielfach Gescheine.
Literarisches.
Eine einzigartige Festgabe widmet die Deutsche Studentenschaft dem Andenken Friedrich Schillers in dem demnächst bei Strecker& Schröder in Stuttgart erscheinenden„ Dichterbuch Deutscher Studenten", Herausge geben von der Akademischen Freien Literarischen Vereinigung in Göttingen, die sich der Aufgabe, unter der gesamten Deutschen Studentenschaft die jungen Lyriker zu einer ge meinsamen Gabe ihrer besten Erzeugnisse an den Genius unsere Jungend begeisternden Schillers einzuladen, mit großen Eifer und schönstem Erfolg unterzogen hat. Die Ausstattung des Buchumschlages hat der wohlbekannte gemütsvolle Simplizissimuszeichner Wilhelm Schulz übernommen.
iegens land.irishaftlicher Wetterbiesk Boraussichtliche Bitterung in Hessen für Mittwoch, den 10. Mai. Meist wolkig, fein oder nur ganz geringer Regen, ziemlich fühl.
( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)
Marktberichte.
Gießen 6. Mat. Auf dem heutigen Bochenmartt fofteten Butter per fb. 1.10-1.20 M., Hühnerele per Stüd 5-6 Pfg., Enteneier St. 6-7 Pfg., Räse per St. 6-8 fg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfa Erbsen per Liter 21 Pfg., Sinjen per Liter 32 Pfg.. Tauben per Paar 02. 0.80-1.00, Hühner per Stud Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pft. 00-00 fg. Ochsenfleisch per fb. 70-80 Bfa., Rindfletsc fleisch gesalzen per funb 0.80 Big., Ralbfleisch per Bfd. 70-74 per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfd. Schweinefleisc 66-76 Big. Soweine Bfg. Sammelfleisch per fb. 50-74 Pfa., Kartoffeln pro 100 kilo 6.506 700 Mt., Zwiebeln per St. Mar. 8.00-10.00, Weisfraut 10-15 Bf. pr Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 mt. 3wetschen per Bentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 00-00 ẞfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Ubr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Markizett überhaupt nicht, und während der erster drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießen r Fleisch und Brotpreise am 8. Mai 1905.
Ochsen Kälber
Höchste Schlachtbtehpreise
in Frank urt a. M.
Fleischpreise in Gießen
50 kg Schlachtgewicht 71-73 m. 1/2 kg 70-80 Pf. 84-88 Pf. do. 70-74 67-68
1/2 11
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Schweine do.
Getreidepreise in Mannheim
Weizen 100 kg Roggen do.
18.40 M. 16-00 00
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do. 66-76 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 f Schwarzbr. do.48 Verantwortlich: für die Politit und den Inseratentei: ЯIbin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belb in Giesen
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Arbeitsnachweis Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
Es können eingestellt werden:
2 landw. Knechte, 1 Gärtner, 2 landw. Arbeiter, 1 Bauschlesser, 1 Spengler, 1 Wagenlackierer, 1 Wagner, 4 Schreiner, 1 Schneidmüller, 1 Möbelschreiner, 1 Schneider, 1 Installateur, 1 Verkäuferin, mehrere Postaushelfer für Sonntags, 6 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen.
Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Wagner, 1 Wager= lackierer, 1 Mechaniter, 2 Buchbinder, 1 Lickierer, 1 Bäcker, 1 Schreiner, 2 Schuhmacher, 1 Schneider, 1 Friseur, 2 Glaser, 1 Kellner.
Es suchen Arbeit:
1 landw. Knecht, 1 Spengler, 2 Schreiner, 2 Lauf frauer, 1 Laufmädchen, 1 Haus- oder Bureaudiener, 1 Rassier oder Portier, 1 Kellner.
Lehrlinge: 1 Friseur.
* Ober- Mörlen, 8. Mai. Genickitarre? Hier ist ein 12jähriger Knabe unter Anzeichen der Genickstarre und doch eine vorzügliche Fleischbrübe erziehlt die Hausfrau, wenn sie das Fleisch mit kochendem Wasser ansezt, die Suppe aber beim Anrichten
mit
Saftiges Rindfleisch MAGGI's Würze
verbessert. Sehr ausgiebig, man verwende den Würzesparer.
Schutzmarke
Kreuzftern


