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aus. In mehreren leeren, schmutigen Zimmer sind 20 Knaben im Alter von 9-17 Jahren mit einem Lehrer pla ziert. Geschult werden die Kinder fast gar nicht; eine Unter­weisung in Handwerken ist nicht möglich, da es an Waterial zum Verarbeiten fehlt. Drei Tage lang war fein Stüc Brot im Hause; die Kinder nährten sich bloß von geschenk, ten: Kartoffeln, die, da es an Holz fehlte, auf alten Stie­feln gekocht wurden. Amtliche Schönfärbereien wollen wenig besagen. Auch mit der Beruhigung der Bevölkerung scheini es nicht weit her zu sein. Während des Tedeums in der St. Isaakkirche zu Warschau bemerkte der diensttuende Offi zier einen Mann, der Offiziersuniform trug und entgegen den Vorschriften seinen Mantel nicht abgelegt hatte. Auf­gefordert, dies zu tun, weigerte er sich. Der diensttuende Offizier ließ ihn hierauf einer Leibesvisitation unterziehen, webei man eine mit Nitroglycerin gefüllte Bombe ent deckte. In den Tschusowaja- Werken bei Jekatrinburg ist ein Aufstand ausgebrochen. Die Fabrikanlagen sind von Trup­pen umstellt. Militär mit einem Feldgeschütz bewacht die Bahnbrücke. Von der afghanischen Grenze fommen beun. ruhigende Meldungen. Der russische Befehlshaber wurde abberufen, da es bei Grenzregulierungen zu Zusammen­stößen kam, bei denen hundert Mann von den Truppen des Emirs von Afghanistan fielen.

Türkei.

A Der Aufstand in Yemen wächst sich immer mehr zu einer Katastrophe aus, welche die schlimmsten Befürchtungen in Konstantinopel wachruft. Zahlreiche Truppenteile des Sultans sind zu den Aufständischen übergegangen. Diese mollen auf Meffa marschieren. Der Führer will sich dort zum obersten Sealifen ausrufen lassen und die Abseyung des Großsherifs in Konstantinopel verkünden. Der Anführer ist der Herrscher von Hadramaut, Scheit Hamnid- eddin, ein di­refter Nachkomme des Propheten. Die Wevölkerung ströml ihm in Masse zu. Nach Ankunft der beorderten Truppen würden 108 Bataillone in Yemen sein, von denen jedoch die mit den Rebellen sympathisierenden syrischen Bataillone ab­zuziehen sind.

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A Der Sultan bat jetzt zur Inspizierung des Hafens von Tripolis eine Kommission von deutschen und türkischen Offi­zieren entsandt. Die bestehenden Forts sollen ausgerüstet und ein Verteidigungsplan für den Hafen ausgearbeitet wer den. Die Garnison wurde um 6000 Mann verstärkt. Die fürzliche Diskussion über die Verpachtung des Hafens an eine französische Gesellschaft gab den Anlaß zu diesen Anord.

mimaen

Amerika.

Eine Verschwörung zur Herstellung der brasilianischen Monarchie ist in Spanien entdeckt worden. Auf Veran­lassung der südamerikanischen Republik tourde in Madrid der Vertreter des angeblichen Freistaates Cunani verhaftet, der Militärpersonen anwarb, um dieses Gebiet von Brasi­lien loszureißen. Es wurden bei ihm gewisse Aftenstücke in Beschlag genommen. Cunani bildet ein Gebiet von 60 000 Quadratkilometer zwischen den Flüssen Oyapof und Korte­ven, dem Aatlantischen Ozean und den Tumuthumafbergen, südlich von Französisch- Guyana, und ist nicht ein Freistaat, sondern eine Provinz im nördlichen Brasilien. Ein englisches Bankhaus soll die nötigen Gelder zur Anwerbung von Offi. zieren und Soldaten hergegeben haben. Im ganzen schein es sich um eine von Abenteurern eingeleitete Geschichte zi handeln,

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Hof und Gesellschaft.

Der Kaiser ist von Karlsruhe in Straßburg i. E. eingetroffen; von dort fuhr er nach St. Pilt und begab sich mittelst Automobil nach der Hohkönigsburg, die er unter Führung des Architekten Bodo Ebhardt besichtigte. Dann erfolgte die Rückreise nach Straßburg, wo abends im Kaiser­palast Galatafel statt. Die Kaiserin traf in Gera ein begab sich von dort nach Schloß Osterstein und wohnte dort der Konfirmation der Prinzessin Theodora Vittoria, eines Pathenfindes der Kaiserin, bei. Nach Beendigung der Feier­lichkeiten trat die Kaiserin die Rückreise nach Potsdam an.

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Bei den Hochzeitsfeierlichkeiten des deutschen Kron prinzen wird, wie jetzt feststeht, die Großherzogin- Mutter Anastasia von Mecklenburg- Schwerin, die Mutter der Herzogin Cäcilie, frankheitshalber nicht anwesend sein. Der deutsche Kronprinz feierte seinen Geburtstag am 6. Mai in Rabensteinfeld am Schweriner See an der Seite sciner Braut und deren Familie in aller Stille.

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sich, daß er nicht wieder hinaus konnte. Er steckte feft und mußte jämmerlich um Hilfe schreien. Erst rach zmei Stun­den gelang es, ihn aus seiner Haft im Schornstein zu be­freien, die er verließ, um sie mit der im Gefängnis zu ver­tauschen.

Prinz Adalbert von Preußen wird sich am Mittwoch in Kiel von den Offizieren und Mannschaften des Kreuzers Herta", au dessen Bord er seine große Auslands­reise machte, verabschieden. Der Prinz hat sich während der langen Zeit, die er auf der Herta" zubrachte, große Zu­neigung unter der Besatzung erworben.

Feer und flotte.

Unglück auf einer Rennbahn. Bei einem Radrennen auf der Braunschweiger Rennbahn ereignete sich ein schroe res Unglück. wet Radfahrer stürzten, der eine, Hubert Savenich aus Aachen, war sofort tot, dem zweiten, Schröder aus Hamburg, wurden beide Beine abacnommen

** Die Dienstkleidung der Gerichtsvollzieher fällt in Prer Een vom 1. Juni ab fort. Die Gerichtsvollzieher führe dann nur noch eine Erkennungskarte bei sich. Damit wird einem Wunsche des Publikums. das besonders bei bloßen Zustellungen an der Dienstkleidung der Gerichtsvollzieher Anstoß nahm, Rechnung getragen. Die Gerichtsvollzieher dürfen aber ihre bisherige Dienstkleidung auch über den 1 Juni hinaus auftragen.

vie englischen Kanosicher. Der von dem deutschen Torpedoboot S 21" bei Helgoland beschlagnahmte eng­lische Fischereidampfer Conger Boston" wird seine Fischerei in deutschen Gewässern schwer zu büßen haben. Der Kapi­tän ist in Wilhelmshaven inhaftiert und wird von Gericht gestellt. Das Fischereigerät des Dampfers wurde beschlag­nahmt und der beträchtliche Fang des Fahrzeuges wurde bersteigert, er erbrachte einen Erlös von 900 Mark.

Auf die Wannszucht in der amerikanischen Marine wer­fen skandalöse Vorgänge an Bord des erst seit zwei Monaten in Dienst gestellten Kreuzers Galveston" ein trübes Licht. Während dieser Zeit desertierten von der Belagung 20 Mann; mit Arrest wurden bestraft 65, außerdem standrecht­lich 33, friegsgerichtlich einer. Beim Einlaufen in den Hafen von Norfolk jah der Kommandant ich genötigt, 20 Matrosen in Eisen legen zu lassen. Jetzt beschwert sich die Besagung in einem offenen, an das New York Journal ge­richteten Brief über den Kommandanten des Schisses.

Nab und Fern.

+ Vorsicht beim Bootfahren! Oberhalb Kölns ertran­fen drei junge Leute, die beim Kahnfahren mit ihrem Boot an ein Floß stießen, so daß ihr Fahrzeug kenterte. Auch auf der Oberspree hat der Leichtsinn zwei jungen Leuten, die ein Boot in stark schaukelnde Bewegung setzten und es zum Kentern brachten, den Tod im Wasser gebracht, wäh­rend die Braut des einen, die sich mit ihnen im Schiff be­fand, durch Ruderer gerettet werden konnte.

Umjetnen Lotteriegewinn von 100 000 Mark geprellt wurde in Berlin ein Landwirt aus der Nähe von Köln. Er hatte in der Zichung der mecklenburgischen Geldlotterie das große Ros gewonnen. Berliner Bauernfänger, die davon wußten, hatten den Mann nach Berlin gelockt, ihm im be­rauschten Zustande das Los abgeschwindelt und dafür 600 Mart bar und eine Anzahl wertloser Wechsel gegeben.

* Ein Riesenfeuer in Petersburg. In der Nähe der Newsfiwerft in Petersburg brach eine Feuersbrunst aus, die in ihrem Verlaufe zwanzig Gebäude umfaßte. Vier­zehn Häuser wurden gänzlich eingeäschert.

Nabiate Weiber. Aus Eifersucht gerieten in Kolber­moor( Oberbayern) zwei Frauen aneinander. Die eine ver­setzte dabei ihrer Gegnerin fünf zum Teil lebensgefährliche Stiche. Der Bruder der Verletzten, der zur Hilfe fam, wurde von dem rasenden Weibsbilde mit der Schere ebenfalls arg zugerichtet.

Ein gefährliches Versteck wählte sich ein Einwohner von Germershausen, den ein Gendarm verhaften wollte. Der Mann flüchtete in den Schornstein und entging auch den Späheraugen des Häschers. Aber als die Luft rein war und der Flüchtling sein Versteck wieder verlasser: wollte, zeigte es

Soziales Leben.

[] Ausstand in Guesen. Ueber tausend Tagelöhner, dar­unter die Arbeiter der städtischen Kanalisation, haben die Arbeit niedergelegt. Die Kanalisationsarbeten mußten rin Jestellt werden.

Haremsfklavin oder Pafchafrau?

Nachdruck verb.)

Wien, S. Mai.

Wer um einen spannenden Romanstoff verlegen ist, und das sind ja Schriftsteller immer, dem ist dringend zu raten, die Entwickelung einer sensationellen Affäre zu verfolgen, die die hiesige Polizeibehörde seit einigen Tagen beschäftigt. Was ein hier verhafteter deutscher Artist von seinen und sci­ner Familie Beziehungen zum Harem eines türfiichen Ba­schas erzählt, braucht nur ausgeputzt und in Kapitel einge­teilt zu werden. Alle Ingredienzien zu einem Schlager" sind in blühender Fülle darin enthalten.

Albert Sauer, so heißt der Varietékünstler, auf der in­folge Ersuchens des deutschen Generalfonsulats die er­reichische Hermandad ihre schwere Hand legte, wird beschul­digt, seine Tochter für eine hohe Summe en cinen türkischen Pascha verkauft zu haben. Sauer behauptet dagegen, daß jeine älteste Tochter Margarete, ein 17jähriges Mädchen von blendender Schönheit, von dem verliebten Pasuja regelrecht geheiratet worden sei. Dieser habe das junge Mädchen ken­nen und bewundern gelernt, als Sauer mit ihr und seinen anderen vier Kindern in Konstantinopel ein Vierteljahr lang engagiert war. Der Pascha fehlte keinen Abend in den Vor­stellungen, in denen die Familie Morgan" so nannte sich die kleine Sauersche Künstlertruppe austrat. Er über­schüttete Vater und Tochter mit Gunstbezeugungen, lud sie oft in seinen Palast und machte dem jungen Mädchen schließ lich einen Heiratsantrag, der angenommen wurde. Mitte April wurde die Hochzeit gefeiert und die junge Frau 301 bon diesem Zeitpunkt an in den Harem ihres Mannes.

so cer so, ein backender Nomanstoff bleibt die Affäre San imr, mag die schöne Margarete nun Haremssklavin od Pasasrau sei

Kunft und Wissenschaft.

RO. Der Volks- Schillerpreis des deutschen Goethe- Bundes im Betrage von 3000 Mark wurde unter drei dramatische Dichter zu gleichen Teilen verteilt. Gerhart Hauptmann erhielt den Preis für sein Schauspiel Rose Ber:: d", jein Bruder Karl Hauptmann für sein Schauspiel Die Berg schmiede" und Richard Beer- Hoffmann für das Schauspiel Der Graf von Charolais". Die genannten Werke wurden damit als die besten deutschen Dramen" der letzten drei Jahre anerkannt. Gerhart Hauptmann sandte an das Komitee ein Danktelegramm und bat, den ihm zuerkannten Betrag dem Preisfonds wieder einzuverleiben.

Für ihren Vater war sie seither unsichtbar bis zuri Augenblick seiner Abreise von Konstantinopel, wo er sie 3: 1 seinem Erstaunen in Begleitung des Sekretärs des Paschas plötzlich auf dem Bahnhof erblickte. Sauers Abschied vom Goldenen Horn war nicht freiwillig. Bald nach der Ver­heiratung seiner Tochter fam es ihm zu Ohren. daß der Schwiegersohn Pascha beim Sultan in Ungnade gefallen sci, weil er ein Christenmädchen zur rechtmäßigen Gemahlin er­hoben habe. Bald sollte Sauer die Gewißheit erhalten, di das Gerücht begründet sei. Agenten des Pascha traten an ihn mit der Aufforderung heran, Konstantinopel zu verlassen. Sollte er sich weigern, würde man die Frau des Paschas, seine Tochter, strafweise verschicken müssen. Um dies Inheil von seinem Kinde abzuwenden, entschloß sich Sauer schweren Herzens, dem Befehl zu folgen. Auf dem Bahnhoi aber kam, trie bereits erwähnt, der Sekretär des Pascha kurz vor Ab­gang des Zuges an Sauers Coupé und übergab ihm die junge Frau, damit diese die Reise mitmache. Der Bascha habe es, um den Zorn des Großherrn zu versöhnen, für besser erachtet, daß sein liebes Weib für eine Zeitlang in Gesellschaft ihres Vaters außer Landes gehe. Saner als guter Vater ließ seine Tochter nicht weiteren Führnissen ms­gesetzt, sondern nahm sie mit hierher, wo sie nun auf den Moment harrt, wo sie von ihrem Bascha wieder in den goldenen Frauenfäfig zurückgeholt wird.

Schiller in der Umgangssprache.

dem er fie mit war, das Rüdgra

liegen.

( Gin Streif gebrochen. Tic fidh, ihren Dienst

langte höhere Ve müffen die Kiste fenden wahrneh [ Barbiere find die sämtlic der Polizei sof den Badenbart fügung bezicht Der Polizeibed madhte, äußerte doch nicht wisser felbst wenn er denn nicht, da Adjutanten tru [ Explodi berichtet, daß fion erfolgte, d Tischen Meilen um einen fünf den von einer Tiefe merkwiir Sorge für die M gefährlider zu ülebrigens find e bejdrieben word iriber Felfen go

Das Andenken unseres großen Dichters wird in diesen Tagen allüberall im deutschen Vaterlande in Wort und Bild, durch weihevolle Jeste und würdige Veranstaltungen geehrt. Aber die Volkstümlichkeit Schillers fann kaum größer werden durch diese Huldigung, denn seine Gedanken sind in einem außergewöhnlichen Maßstab Gemeingut der Nation gewordet. Bei geselligen Zusammenfünften aller Art, im öffentlichen und selbst im Geschäftsleben, hören wir in mehr oder minder passender Anwendung fast tagtäglich Bitate aus Schillers Werken. Entweder soll dem Fluß der Rede ein besonderer Nachdruck gegeben oder eine berfochtene Ansicht durch eine kräftige Stelle scharf pointiert werden, bald beschwört man den Geist des Dichters als Kronzeugen herauf oder man ruft ihn als unanfechtbare Autorität an. Schiller hat in seltener Weise die deutsche Sprache bereichert, wir besißen mehr an ihm, als wir ahnen. Ein belesener Herr bereitete sich fürz. lich das Vergnügen, in einer Gesellschaft die ersten Worte von vielen hundert Schillerschen Zitaten auszusprechen. Und siehe da, die Zuhörer konnten ohne weiteres bis auf die verschwindend geringe Zahl von sieben alle Sentenzen richtig ergänzen. Das war ein glänzender Beweis für die Tat sache, wie weit des Dichters Gedankenprägungen in die Seele unseres Volkes gedrungen sind. Jeder kann übrigens das Experiment leicht bei sich selbst wiederholen.

Soweit Sauers Erzählung. Der deutsche Generalkonsul zu Konstantinopel stellt die Sache allerdings in einem ganz enderen Lichte dar. Er erklärt, Sauer habe seine Tochter dem Türken für einige Reit auf Gnade und Uranade aus­geliefert. Für diese kleine Gefälligkeit habe der gute Vater tausend türkische Pfund, gleich 20 000 Mart, erhalten. Diese Summe wurde tatsächlich bei Sauers Verhaftung aufgefun­den. Während aber der deutsche Generalkonsul behauptet, es sei das Sündengeld, das Sauer für den zeitiveiligen Ver­fauf seiner Tochter als Haremssklavin bekommer: habe, er: klärt der Artist, die 20 000 Mark von dem Pascha dafür erhalten zu haben, daß er seinem Beruf als girtustünſtler ein für allemal Valet sage. Das schicke sich nicht mehr für den Schwiegervater eines so hohen Würdenträgers.

Die Untersuchung wird ergeben, welche der beiden Ber­sionen zutrifft Die Wahrscheinlichkeit spricht für die des Generalkonsuls. Der tugendhafte Vater wird dem Böse­wicht, der seine Tochter verkauft hat, weichen müssen. Aber

Mit Erstaunen wird man sehen, daß fast jedes der nach­stehend selbstverständlich nur im Auszug wiedergegebenen Zitate zu Ende zu führen ist.

Wo alles liebt, kann.. Hier ist die Stelle, wo.. Kardinal, ich habe... Spät kommt ihr... Was ist der langen. Und Roß und Reiter.. Nacht muß es sein, Daran erkenn' ich... Ich denke einen langen Der Not.. Da rast der See. Durch diese hohle. Zum Teufel ist Der Wahn ist.

wo.

.. Den Dank, Er zählt die

Der ist besorgt

Unsinn du..

Auch ich war in Zu Dionys. Der Mohr hat. Los... Da werden

Das Alte stürzt Ans Vaterland,

Die schönen Tage... Das ist das Weiber... Wir wollen sein... Es kann der Frömmste nicht. Gefährlich ist's,... Und es wallet... Der Mensch ver­suche... Unter Larven.. Wer wird künftig.. Ein freies Leben... Was rennt... Eilende Wolken. Arbeit ist des.. Es liebt die Welt... Festgemauert D'rum prüfe,. Nichtswürdig ist Es wächst der... Tas Leben ist... Es soll der Sänger... Da unten aber.. Und was kein Verstand Wer zählt die Völker..

Sieh' da, sieh' da... Dunkel war. Es wächst der Mensch... Von der Parteien Gunst. Ernst ist das Leben. Wie er räuspert... Mut zeiget auch. Ich habe genossen Will sich Hektor Errötend folgt. zarte. Meine Minna geht Unser Schuldbuch Des Lebens Mai... Die Welt­geschichte ist. Der Knabe Ein Augenblick gelebt. Don Carl... Arm in Arm In seines Nichts.. Königin.. Der ruhende Pol. Ehret die Frauen, Wenn die Könige bauen. In einem Tal.. Mit dem Noch keinen sah ich... Wer wagt es. Gürtel... daß sie ewig... Wohltätig ist... Der Bug des Herzens... Das eben ist der Fl H... Raum ist in... Rasch tritt...

Vermischtes.

=[ Der Kaiser und die blauen Jungen.] Von der Oster. feier an Bord der Hohenzollern" erzählt ein Matrose der Kaiserjacht in einem Briefe an seine in Ostfriesland wohnen­den Eltern macherlei hübsche Züge: Außer den Ostereiern, die jeder Mann der Besagung bekam, hatten der Kaiser und die Kaiserin eine große Anzahl Apfelsinen überall im Schifi versteckt, und die Mannschaften hatten die Aufgabe, die süßen Früchte zu suchen. Ueberall hin kletterten und frochen dis flinken Seeleute, bis nichts mehr zu finden war. Da meinte lachend der Kaiser: Zwei habt shr noch nicht gefunden!" Lange wurde vergeblich gesucht, bis endlich ein Matrose eine der Apfelsinen dem Kaiser aus der Rocktaiche bolte und ein Signalposten die andere im Sonnenschirm der Kaiserin ent deckte. Dem Kaiserpaar machte dieses Ostervergnügen der blauen Jungen außerordentlich viel Spaß.

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[ Einen neuen Schwindlertrick] nennen verschiedene Berliner Blätter folgendes Histörchen: In einem feinen Hotel erscheint abends ein Herr in langem Reisemantel, be siellt ein Zimmer und geht zur Ruhe. Am Morgen klingelt er nach der Bedienung: Seine Hosen sind verschwunden und können trotz allen Suchens nicht aufgefunden werden. Der Wirt ersetzt sie ihm und auch noch die 90 Mark, die ongeblich in der Tasche gesteckt haben sollen. Nach ein paar Tagen eizählt er sein Pech einem Berufsgenossen und erfährt von diesem, daß er einem Schwindler in die Hände gefallen sei. der auch im Hotel des Kollegen denselben Trick ausgeführt bat. Der Mann hat gar keine Hosen angehabt und de:: Defekt durch den langen Ueberzieher verdeckt. Die Namen der Wirte werden von den Verbreitern dieser neuen" Nach richt vorsichtigerweise nicht genannt. Die Sache selbst ist nämlich ein uralter Witz aus den Fliegenden Blättern".

[ Marokkanisches Vich] wird den kaiserlichen Gütern Cadinen und Urville in Lothringen überwiesen werden. Das Vieh wurde dem Kaiser bei Gelegenheit seines Besuches in Marokko vom Sultan geschenkt. Die Tiere befinden sich be. reits auf der Fahrt nach Deutschland.

=[ Kater und Kreuzotter.] Daß Hunde mit Erfolg gegen Giftschlangen vorgehen, ist bekannt. Daß das auch Katzen gelingt, ist wohl zum erstenmal in Zinnowit beobachtet wor­den Dort tötete ein starker Hauskater eine Kreuzotter, in­

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