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es

eins. Derfelbe erachterfonal trugen folgende vier Reisende Verlegungen davon: Gebenffteins magen wurden schwer beschädigt. Außer dem Lokomotiv­bergangener Beiten demanuel Müller, Morig 8schech und Ludwig Grün zu müssen und übernabotainz. Der Unfall ist dadurch herbeigeführt, daß die Halt Straffammer zu 500 Mt. Geldstrafe verurteilt. Zu diesem 821 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 248 Kälber,

8 mächtigen Steins

mit schlichten Worten drünglich auf Fahrt gezogen war, dann aber wegen des fer Geschlecht Schiller burchfahrenden Schnellzuges wieder auf Halt gestellt worden

tellung des Ausfahrtsignals für den Güterzug, welches ur­

gegen Röhler wegen Beleidigung gestellt; auch der damalige| Notierungen der Frankfurter Bichmarktpreise. Redakteur der Hungener Landpost" wurde zur Rechenschaft gezogen und unter dem 5. August vorigen Jahres von der Termin war auch Köhler geladen; er blieb aber aus, da er durch die Immunität geschützt war. Er sah ein, daß er mit seinen Ausdrücken zu weit gegangen war und gab eine

Frankfurt a. M., 6. November 1905. Zum Verkauf flanden: 449 Ochsen, 52 Bullen, 613 Schafe nnd Hämmel, 1312 Schweine, Biegen und Schaflämmer. Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht- Lebenb­

Stein und Unterhalt debemerkt wurde. Am schwersten verlegt ist der Lokomotiv- der Sigung erklärte er sich bereit, jede von ihm geforderte Ochsen: n. Die biefigen Gefangahrer Hessemann, der drei Brüche davongetragen hat. Allen Ehrenerklärung öffentlich abzugeben, nur fönne er niemals zu lichen Chor gebildet erunglückten geht es heute besser.

e Turnerschaft forgt

für Dedung der Roft

bentsteines und die Uebe tung foll am tommend Igen. Der ganze Fet Ses Gedenksteins du trag, 6. Drchefterbortre ung des Schiller

Aus dem Gerichtssaal. Prozeß Köhler.

Unter der Anklage der Beleidigung von zwei Gerichts,

ag, 2. Gesangsbortre und zwei Medizinalbeamten hatte sich gestern der seitherige nicht in der Lage, seinem Anfinnen nachzukommen. Durch

Sandtagsabgeordnete Köhler- Langsdorf vor der Straffammer zu Gießen zu verantworten. Als im Frühjahr 1904 gegen

geben, daß er die Absicht gehabt habe, zu beleidigen, zumal er zwei der Beamten, die ihm bekannt waren, hoch fäßte, während er die zwei anderen überhaupt nicht kannte. Der Zentrumsabgeordnete Justizrat von Brentano- Offenbach, der als Verteidiger erschienen war, glaubte die Sache auf güt­lichem Wege erledigen zu können; doch das Gericht war die sehr umfangreiche Beweisaufnahme wurde allerdings nachgewiesen, daß Köhler eine Reihe von Unwahrheiten, die hehauptet hat, die grobe Beleidigungen der in Betracht kommenden Beamten enthalten. Das Gericht erkannte dem atrag des Staatsanwalts gemäß auf eine Gefängnis­ftrafe von 3 Monaten und sprach den Beleidigten

-

a. bollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren

b. junge fl ischige, nicht ausgemäßtete unu ältere ausgemäftete

c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere

Bullen:

a. bollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge­nährte ältere

stolz darauf sein, gera ein Mädchen von Eberstadt wegen Rindesmord ein Berfahren ihm zum Teil von dritter Seite zugetragen worden waren, Kühe und Färsen( Stiere und Rinder):

onen.

*

anhängig war, verfaßte Köhler eine Juterpellation die er gleichzeitig mit der Einreichung an die Kammer auch der Sungener Landpost" zur Beröffentlichung gab. In dieser Jaterpellation gab er seiner Ueberzeug Ausdruck, daß in der

Dr.

ürdigfter Weise für die Untersuchunge sache von den Beamten nicht forreft verfahren( Staatsanwalt Reuß, Oberlandesgerichtsrat Sandmann, gung gestellt, da gri zwei Frauenspersonen von Eberstadt unter der Wucht der robe der Gießenet worden ist. Er gebrauchte dabei u. a. die Ausdrücke, daß Medizinalrat Dr. Haberkorn und Geh. Rat Professor trait in brei Beitungen auf Roften des Berurteilten zu ver­gute Feier man alle Ueberrebung gezwungen worden seien, sich in dem Hause des Dichter unseres deutigen Bürgermeisters einer Leibesuntersuchung zu unterziehen; den Beamten, die nur ihre schwere Pflicht erfüllt haben,

Rlowns mit ihren m

tellung des Air einer der Frauenspersonen nachweisen fann, behalte man tre bem man durch einen Arzt die gänzliche Schuldlosigtett auf, die Beitschen knot dieselbe doch in Sast. Sie sei mit allen modernen Marter­meidige Reiterinnen werkzeugen gefoltert worden; es herrsche eine gewaltige duzieren sich und Aufregung in der Bevölkerung über die Beschimpfung der weiblichen Ehre und die Vernichtung des Lebensglücks der unb tollen Raprio in Betracht kommenden Familie, von denen ein Mitglied fich das Treiben, durch bas abscheuliche Verfahren zum Tod ertranft ift. bahinpulft. Hei, ngesichts dieser schauberhaften empörenden Bustände muß weißen Lichte elettri der Rest von Glauben an die Gerechtigkeit absterben usw. Ec ersuche die Regierung um Maßregeln gegen bie Beamten, die die Eingriffe in die persönliche Freiheit angesrbuet haben usw. Es wurde seitens der Ministerien Strafantrag

und jede Fiber

d donnernder Beifall tem Gürtel die Mam Geschw. Royal geritte die von Fri. Mart

Stellungen. Herr Raif Re

or, die mit der größt namentlich verdient hoben zu werden. Reich

Erin Fel. Blume und d im Fluge das Publiku bie, rbeit" des Herr - Rögal ftand auf de after und ließ Taube armino produzierte f namentlich im Glode eit. Den Schluß d

er Photographien.

8 Uhr wieder eine

In der Bause i ematerial zu besicht Id und die neue Fa wehr, welche beide a Stiftungsfeftes über ps und die Fahne %), find im Edschaufen

f in recht gefmadul ßt an Dentlichkeit nschen übrig, zeigt Fahne ist nicht mit Tüglich. unciſenſteinbergu

tofen erbaut und in daria pro Tag 10 Am 9. November licher in der Da Geschäftstätigkeit z en hat in feiner Ferordentligen Gener

bom 1. April 19

4 auf 6 Mart erho

ge und Angehörige

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ule find über 50 R

7. Rovember. Grub Efenfteingrube bei

Von der Univerfi einschließlich der

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beabfichtigen fich zu fammenzuschließen

T. Der Gemeinderat

citung befloffen.

werben fann.

Die Welle der G

10 Tage 4 Perfonen Die amtliche Darfie im Bahnhof Relie

Der Schnellzug 141

hr auf den ausfahr

Sen und zwei Ber

gemachten Borwürfe mit frivoler Leichtfertigkeit vorgebracht wurden und daß Köhler sich nicht dazu verstanden hat, mit Entschuldigungen an die Beteiligten persönlich heranzutreten; andererseits wurde auch strafmindernd berücksichtigt, daß er durch die Stimmung der dortigen Gegend, die von der Un­schuld der in Betracht kommende Person überzeugt war, gewissermaßen zu seinem Vorgehen genötigt war.

Siegener landwirtschaftlicher Wetterbient. Boransfistliche Bitterung in Hessen für Donnerstag, den 9. Rovember. Zunächst noch trüb und geringe Nieder­schläge, später etwas aufheiterad, nachts noch etwas milder. ( Räheres bur die Gießener etterfarte.)

Giessener Turnerschaft

An die Mitglieder unserer beiden Vereine!

Zu der am nächsten Sonntag, den 12. d. Mts., nachmittags punkt 3 Uhr

stattfindenden

Schillerfeier

der Bürgerschaft auf dem Lutherberg

laden wir Sie hiermit höft. ein.

Die Giessener Turnerschaft

Turn- Verein 1846.

Bekanntmachung.

Rübenschneider,

Brockelmühlen, Jauchenpumpen

Futterschneidmaschinen,

empfiehlt billigst

Jakob Häuser,

a. bollfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. bollfleischige ausgemästeten Rühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder)

d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

-

Stegen,

gewicht

gewicht

Mo

M

78-80

-

71-73

-

66-69

-

65-67

62-64

I I

70-72

-

66-68

49-51

47-48

-

1

e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) Geschäft im Hornvieh gedrückt. Der Antrieb war stark, die Preise sind zurückgegangen; bei Großvieh um 8 bis 10

Prozent. Es ist ein nicht unbedeutender Ueberstand zu verzeichnen. Der Preisrückgang ist teilweise auch auf den Beginn der Wildbret- und Geflügelsaison zurückzuführen. Die Megger haben noch genügend Vorräte in den Kühl­tellern; auch dies ist nicht ohne Einfluß auf die Baisse gelieben.

Berantwortlich: für die Bolitik und den Juferatenteil: Ibin Klein, für den übrigen Jnhalt: Georg Horn, belbe in Gießen.

Bekanntmachung.

Aus der Stiftung der Ludwig Theodor Felfing Eheleute zu Gießen sind die diesjährigen Zinsen und zwar:

171,43 Mt. an zehn in Gießen geborene

würdige Arme und

34,29 Mt. an fünf würdige Witwen

zu gleichen Teilen zu vergeben.

Anmeldungen hierzu sind bis zum 30. November 1905 auf dem Armenamt, Neuenbäue 25, Zimmer Nr. 2,

Häuser, einzureichen.

Eisenhandlung.

Neustadt 56 Gießen Neustadt 56.

GIESSEN

Job. Scibel, Ludwigsplatz

empfiehlt

Männer- Tarnverein 1885. f. gebrannte Kaffees in

Aus der Minna Keil- Bogt- Stiftung find für das Jahr 1905 drei Gaben von je 70 Mt. an dret in Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige Handwerks­meiſter oder Witwen von Handwerksmeistern, evangeli­scher Konfession, zu vergeben. Bewerbungen sind bis längstens 30. November d. Js. beim städtischen Armen­amt, Neuenbäue 25, einzureichen.

Hypotheken­Kapital

191

vorzüglicher Qualität.

WST

nur

jer obne Kosten­vorschuss und zu 83% an 1. Stelle bei diskret Teilhaber sucht oder Nur selbständige Handwerker oder Witwen selb- 60% Ortstare gibt Ver- Fabrik, Gasthof, Restaurant, Land­gut, Ziegelei, Mühle, Molkerei, ftändiger Handwerker fönnen berücksichtigt werden. Bäckerei 2c. verkaufen will, wende Gießen, den 3. November 1905.

Die Armen- Deputation der Stadt Gießen.

Curschmann.

Bekanntmachung.

waltungs, sowie

Privat- Kapital Mt. 95 000

leineren Beteilt in

Beträgen.

Näheres durch

J. Rosenthal,

Telephon 491.

Aus den Zinsen der Stiftung der Elisabethe Schmidt sind Gaben von je 17 Mr. an vier bedürftige, unbescholtene, ledige Dienstmädchen im Alter von über 50 Jahre und zehn arme Witwen aus Gießen Gießen, Bismarckr. 10. zu berteilen. Meldungen find unter Betfügung der er forderlichen Nachweise bis zum 1. Dezember d. 38. in Sypotheken- u. Immobilien­Js. unseren Geschäftsräumen, Neuenbäue 25, einzureichen. Gießen, den 3. November 1905.

Großh. Bürgermeisterei Gießen. Curschmann.

Sonntags- Verein für Mädchen.

Die Vereinigung junger Mädchen am Sonntag soll für das

Geschäft.

Makulatur

hat abzugeben

Winterhalbjahr am nächsten Sonntag, den 12. November wieder Expedition d. Blattes.

ihren Anfang nehmen.

Die Vereinigung findet ftatt an jedem Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags im Saale der Kleinkinderschule, Dienstraße 15; die Mädden fönnen zu jeder Zeit fommen und gehen.

Von 4 bis 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung ftatt mit Gesang, Ansprache, Vorträgen.

vorhanden.

Gute, unterhaitende Bücher und Spiele sind in großer Baht Eröffnungsfeier

am Sonntag, den 12. November d. I., nachmittage 4 Uhr. Wir laden die Mädchen zu zahlreicher Beteiligung ein und bitten Eltern, Herrschaften und Geschäftsinhaber, ihre Mädchen auf den Sonntagsverein hinweisen und ihnen die Teilnahme gestatten zu

wollen.

Gießen, den 8. November 1905.

Für den Vorstand: Dr. Naumann, Kirchenrat.

an

Grundstück, Geschäft

Fischer& Kubnert, Leipzig

Prima

Speisekartoffeln

sowie

Feinste Salatkartoffeln

T

liefert billigst

J. Hankel,

Gießen, Schloßgaffe.

Gießen, den 3. November 1905.

Gr. Bürgermeisterei Gießen. Curschmann.

Bekanntmachung.

Aus den Zinsen der Labroiffe- Stiftung und der Echternach Stroh- Stiftung sind Anfang Januar kommenden Jahres Kohlen für arme Familien zu ber­geben. Anmeldungen werden auf dem Armenamt, Neuenbäue 25, Zimmer Nr. 2, während der Geschäfts­stunden bis 30. November 1905 entgegen genommen. Gießen, den 3. November 1905.

Die Armen- Deputation der Stadt Gießen.

Turschmann.

Bekanntmachung.

Wiederholt und auch neuerdings hat das Netchs­gesetz die Verpflichtung der Eigentümer von Grund­icken festgestellt, die Toreinfahrten, Höfe, Haus­flure, Gänge und Treppen, sofern und solange biefelben jebermann zugänglich find, während der Dunkelheit so ausreichend zu beleuchten, daß die

baſelbſtverkehrenden Personen der Gefahr der

Beschädigung nicht ausgesetzt sind.

Die gleiche Verpflichtung liegt namentlich auch den Inhabern von Fabriken, gewerblichen Anstalten und Arbeitsstätten, von Vergnügungs, Versammlungs­und Schaufftätten( bei letterem insbesondere auch hin­fichtlich der Bedürfnisanstalten) ob.

Pflichtwidrige Unterlassung der Beleuchtung würde, falls hierdurch jemand in Schaden kommen sollte, die

Magerkeit entfchädigungspflicht, ſowie die strafrechtliche Berant­

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Gießen, den 2. November 1905.

Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg.

Bekanntmachung.

Die unterm 25. Oftober 1905 angeordnete Sperre des at plates zwischen Kirchenplatz und Schulstraße wird hiermit aufgehoben.

Gießen, den 4. November 1905.

Großh. Bolizeiamt Sießen. Herberg.

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