Einzelbild herunterladen

9.

At Englands. Nach den iner englischen Wochen­ereine das Verbot des in den Kanditoreien et in Bortweinen wie in vilegen. Nach der Ver­e eigenen Erfahrungen " gnügt sich die Lady" en Kuchen ein Gläschen

Lokales..

8. August 1904. Der Großherzog hat dem Großherzoglich Eächsischen Kammersänger Hans Buff- Gießen zu Dresden die E: loubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm vom König von Rumänien verliehenen Ritterkreuzes der Rumänischen Krone erteilt.

** Der Großherzog hat dem Fabrikarbeiter Adam Soned 3. zu Hernsheim in Anerkennung der von bemselben am 10. Mai 1905 mit Rut und Entschlossenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung der Johann Hagenauer 3. Ehefrau von Hernsheim aus Lebens­gefahr eine Geldprämie verliehen.

daß sie nur wankenden mn, sondern sie findet emite Gelegenheit hier­ichneider eristieren, in Strömen fließt und bei nehmens ein Glas nad Arzt berichtet von Mo " chen Whisky" zur Be­dichuhhändlerinnen, bei e- Ale finden fann. Er Ladys gerufen worden Chen Zustand aus dem n, und versichert, daß

biele sich mit einem Theater hinter ihrem

ers wird die Schnaps it dem sich die Damen Der Arzt befennt zum Patienten der Trunk

in englisches Postichiff llen Ozean bei 16 Gr. Br. 29 Min. westlicher ehbare Strede hin von mmen erfüllt. Es wird njelfatastrophe handelt, gruppe Revilla- Gigedo. ings und blieben unbe n reich an Vegetation, Sten und Robben. Von und Schafe dort. Die ter groß, und die gößte eter Höhe auf. nsweise. Eine Anzahl ens hält sich in Nord­Die Leute sind sehr gut äglich Anhang. Sie

gelegenes Besiktum, tragen nur Sandalen liches leichtes Gewand Freien. Der merkwür inder, Deutsche, Fran­te aus den gebildeten Haar und Bärte, und Frauen machen fast den gezwungen, bei strenger nen sie Türen und Fen­se mit möglichst leichter weimal täglich und sind

Scbändes. Den Gewit Lübeckischem Stagt ge Derrenfähre" an der Fer gefallen. Die Be das nadte Leben ret Siebel bemerkenswerte jebt einer Ruine. C Giebel sind stehen ge hatte erst fürzlich die Wahrung seines alten

ckerkönig.

Paris, 6. August. listen, ein Geschäfts h, Deutschenfresser und jammengebrochen. Vor an sein Vermögen auf Ceil in Grundbesitz an if" gewesen, ganz nach Vermögen wäre Herr gegangen. Er wollte gewinnen, noch schneller m festen Jahreseintom

d) war, das er als Ge aft Printemps" bezog.

"

dung gewesen, die ihm Frau hatte sich nämlid heißen, da sie zu dieser Big gesammelten Erfah ihm ein stattliches Ver­

"

Printemps" und war

Printemps" nieder

Er meinte zwar bot ur feinen Regenschirm

berfidert gewefen. Det größer denn zubor G it Deutschland. Seine fast in jedes Haus. G

Geschäftsanteilen ein. inne man am Geschäft

wenig gezeichnet. Herr politischen Ehrgeiz. Er eitungen. Dann begab er Biederholt gewann er an alle Baiffier Edhwänze"

Er wurde angeflagt, aber Bei dem neuen Versud Er berlor, was er borher

r. Jebt ist er vollständig die Preffe", feine Zeitun

ie Rationalisten wollen e

er gröblid betrogen, haben

alusot aber gibt sein Spiel räftiger denn zuvor auf die Dann, meint er, fönne e cht hat er recht. Im heu

*** Man schreibt uns: Der Großherzog stattete gestern den Opel- Werten in Rüsselsheim a. M. Er verweilte mehrere per Automobil einen Besuch ab. Er verweilte mehrere Stunden in der großen Fabrit und besichtigte eingehend die umfangreichen Reubauten der Motorwagen- Abteilung über deren Anordnung und Einrichtung er sich anerkennend aus­sprach. Den Arbeiten an seinem neuen Viercylinder- Wagen, der von den Opel- Werken gerade eben gebaut wird, widmete der Großherzog, der selbst erfahrener Automobilist ist, besonders Interesse. Nach beendetem Rundgang durch die Fabrik nahm der Fürst in der Villa Sophienheim, dem Wohnfig der Frau Adam Opel Wwe.( Mitgründerin der Firma) einen fleinen Imbiß ein und trat dann um die Mittagsstunde in einem Motorwagen des Fabrikanten Heinrich Opel die Rückreise nach der gegenwärtigen Sommer­Residenz Schloß Wolfegarten an. Die Verwaltungsgebäude der Opel- Werke, sowie eine ganze Anzahl von Privathäusern hatten zu Ehren des hohen Gastes ihre Flaggen gehißt.

* Parlamentarisches. Die Abgg. Müller und Dr. Buff hatten beantragt, die Zweite Kammer wolle Großh. Regierung ersuchen, bei den verbündeten Regierungen eine Gesezesvorlage einzubringen oder anzuregen, durch welche verhindert werden soll, daß Arbeitgeber ihre pflichtgemäßen Beiträge zur Kranken- und Unfallversicherung nicht leisten. Die Regierung antwortete darauf, sie habe im Sinne des Antrags ihren Bundesratsbevollmächtigten in Berlin be­auftragt, inzwischen aber selbständig einen Weg eingeschlagen, um Nichtleistung von Kassenbeiträgen bei denjenigen Arbeit­gebern unmöglich zu machen, die für Staatsbauten beschäftigt find. Diesen Unternehmern wird nämlich zur Bedingung gemacht: daß fie sich gefallen lassen müssen, bei ihnen etwa rückständige Versicherungsbeiträge von ihrem Guthaben sich abziehen zu laffen. Da aber bei Privatbauten der Miß­stand nach wie vor zutage treten kann, beantragt der vierte Ausschuß: Großh. Regierung zu ersuchen, im Bundesrate zu beranlassen, daß§ 52 des Strankenversicherungsgesetzes und § 104 des Gewerbeunfallversicherungsgesetzes dahin ergänzt werden, daß im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Unter­nehmer auch der Eigentümer des betreffenden Grundstücks für Zahlung der Beiträge haftbar ist.

* Das Großh. Ministerium hat die Erlaubnis zur Vornahme von Vermessungen und Vorarbeiten für eine Nebenbahn von Vilbel über Massenheim, Nieder­Erlenbach und Ober- Erlenbach nach Homberg innerhalb des hessischen Staatsgebietes erteilt.

"

*** Viel Lärm um nichts schlägt das in Friedberg erscheinende Hirschelsche Organ, die Deutsche Volfswacht", in ihrer letzten Samstag Nummer. Offenbar ist ihr das Manuskript ausgegangen, anders fönnen wir uns die unten­stehenden Ausfälle garnicht erklären. Nachdem sie die Juden schon in verschiedenen Rubrifen nach allen Regeln der

" Runft" abgefanzelt hat und ihre Spalten immer noch nicht voll sind, besinnt sie sich darauf, daß die Gießener Studenten­schaft bei der Grundfte.nlegung zur Bismardsäule eigentlich ein heilleses Verbrechen begangen hat. Die Auslassungen der Deutschen Volkswacht" sind um so ernster zu nehmen, als seit der Feier auf der Hardt bereits acht Tage verstrichen find, das Blatt also hinlänglich Beit gehabt hat, die In­forrektheiten herauszufinden. Die Strafpredigt, die sich die Gießener Studenten hoffentlich zu Herzen nehmen werden, lautet:

-

-

Die Gießener Studentenschaft legte am letten Sonnabend in Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste den Grundstein zu einer Bismarcksäule, die auf dem Hardtberge errichtet werden soll. So freudig wir auch diese patriotische Tat der Gießener Studenten be­grüßen, so müssen wir andererseits es doch aufs tiefste bedauern, daß ein solch' nationales Werk ohne den Juden und sein Geld nicht geschaffen werden konnte. Hören wir nur, was nach dem Berichte des G. A. Herr stud. Carlebach bei der Begrüßung der zum Festfommerse erschienenen Gäste u. a. sprach:" Herr Kommerzienrat Heichelheim hat das getan, was jedem Studenten, solange es überhaupt eine Poesie des Studentenlebens gibt, äußerst willkommen ist: er hat uns mit ein paar hundert Mark unter die Arme gegriffen."- Besteht denn die ganze Poesie des Studentenlebens nur in einigen hundert Mark Judengeld? Sollte das wirklich die Anschauung der gesamten Gießener Studentenschaft sein? Dann fönnen uns diese H rren herzlich leid tun. Wenn die Herren Studenten diesmal auf die finanzielle Unterſtüßung nicht studentischer Kreise angewiesen waren, dann hätten sich in Gießen gewiß noch national gesinnte deutsche Männer gefunden, die zu diesem Zwecke gern ihr Scherflein bei­getragen hätten, man brauchte dann nicht zu den Juden betteln zu gehen. Es sei aur daran erinnert, daß s. 3t. seitens der sonst so freifinnigen Gießener Bürgeschaft recht ansehnliche Beträge zur Errichtung eines Bismarcbentmals auf dem Taufstein aufgebracht wurden. Wir glauben, der selige Bismarck würde sich dreimal im Grabe herum­drehen, wenn er hörte, daß die Gießener Bismare nur mit Hilfe jüdischen Geldes erbaut werden konnte.

Weiß Gott, dieses Verbrechen wäre fattisch... erfennt geblieben, wenn die Deutsche Volfswacht" nicht noch zur rechten Zeit eingetreten wäre. Der Schlag trifft uns so unmittelbar, daß wir nichts hinzuzus zen wissen, wir haben bei der Heichelheimschen Epende rämlich gar keine Hinter­gedanken gehabt.

P. Gestern Nachmittag fil ein Gießener Brieft: äger auf seinem Dienstgang in der Frankfurterstraße, vermutlich an einem epileptischen Unfall getroffer, plöglich zur Erde. Er wurde mittels Droschte nach seiner Wohnung gebracht.

P. Scheuende Pferde. Gestern Nachmittag führte in Gießen ein Knecht zwei ausgespannte Pferde die Licher­straße herunter, wobei er von einem Radler überholt wurde. Anstatt jedoch an der linken Seite vorbeizufahren fuhr der Radler an der rechten vorbei. Die Pferde scheuten und schlugen aus. Das Handpferd zertrümmerte die Maschine des Radfahrers gänzlich, während das Handpferd den Knecht am Bein verlegte.

*

** Am leßten Freitag hatten sich auf Anregung des Oberhessischen Bienenzüchter vereins im Restaurant Carle hof" in Gießen gegen 50 Imter eingefunden, die die definitive Gründung einer Honig- Verkaufs- Genossenschaft voll­zogen. Zweck der Genossenschaft ist, dem Naturprodukt günstigere Absatzverhältnisse zu schaffen und den Kunsthonig aus dem Handel auszuschalten.

*** Schneller als wir gehofft, hat es das Hafgrensche Stocholmer Damen- Quartett möglich zu machen gewußt, Gießen noch einmal auf seinem Wege zu berühren. Bereits am Sonntag gibt es in Steins Garten einen zweiten Konzert Abend und nach dem warmen Empfang, der dem Quartett bei seinem ersten Auftreten wurde, zu rechnen, darf es nicht zweifelhaft erscheinen, daß die Mühen und Auf­wendungen der Künstlerinnen durch einen vollen Saal belohnt werden. Das Stimm- Material der Sängerinnen ist ein ungewöhnlich reiches.

* Von zarter, aber männlicher Hand werden die Gäste von Mittwoch bis Sonntag in Lonys Bierkeller bebient; an diesen Tagen serviert dort der kleinste Kellner der Welt. Max Schreiber heißt der liebenswürdige Kleine, er ist 1885 in Greiz, R. ä. L., von ganz normalen Eltern geboren und von vier Geschwistern der Aelteste. Weil ihm Mutter Natur so wenig Wuchs schenkte, gab sie demselben umsomehr Mutterwiz und Humor mit. Dieser kleine Herr ist schon gereist, hat viele Großstädte besucht und ist überall eine besondere Zugkraft für das Lokal gewesen, wo er seines Amtes waltete. Es ist daher ein Besuch sehr zu empfehlen, denn jeder Besucher wird sagen, kleine Leute habe ich schon genug gesehen, aber ein so schön gewachsener und intelligenter Liliputaner, wie dieser Zwergfeliner, ist mir noch nicht zu Gesicht gekommen.

** Gießener Fußballsport. Bei dem Sonntag zwischen der ersten Mannschaft des Fußballflubs Melitia" und der zweiten Mannschaft der Vittoria" stattgefundenen Kampf siegte lettere mit 6: 0.

** Das 11. Deutsche Turnfest soll nach ziemlich bestimmt auftretenden Meldungen 1908 in Frankfurt a. M. gefeiert werden.

-1- Heuchelheim, 7. Auguft. Die Feldbereinigung links der Bieber ist jetzt bis auf einzelne Wege beendet. Nach der Stimmung zu schließen, wird es auch in dem Teil der Gemarkung rechts der Bieber bald zur Feldbereinigung tommen. Der Wert des Landes ist gestiegen, das Quadrat­meter fostet durchschnittlich 1 Mt., ausgenommen die Banpläge.

-1- Heuchelheim, 5. August. Unser Bahnhof ist er­weitert worden. Der Wartesaal wurde nämlich durch Be­schaffung nötiger Räume für den Stationsvorsteher zu klein, infolgedessen auf Antrag der Gemeinde ein entsprechender Anbau aufgeführt wurde.

** Lollar. Unser Drt hat eine neue Sensation erlebt.

*

Bürgermeister Karl 8immermann, über dessen Privat­vermögen resp. über dessen Kaufmannsgeschäft am 5. Auguft das Kontursverfahren eröffnet wurde, hat sein Amt als Bürgermeister niedergelegt. Kontursverwalter ist Kaufmann Jul. Löbermann zu Gießen, Weftanlage 64. einstweiligen Weiterführung des Bürgermeisteramtes wurde Beigeordneter Hch. Schmidt 6. beauftragt.

Mit der

? Lang- Göns, 7. Auguft. Die Rotlauffenche unter dem Schweinebestand des Johann Anton Wagner dahier ift erloschen und die über sein Gehöfte verhängte Sperre auf­gehoben.

?? Weglar, 7. Auguft. Jagdverpachtung. Weßlarer Jagdbezirk ist für die jährliche Bacht von 675 Mt. an den Kaufmann Jung verpachtet worden.

?? Weglar, 7. Auguft. In tief ergreifender Weise fand gestern vor zahlreich versammelter Gemeinde die Grundsteinlegung zu unserer neuen Christus­kirche statt. Die Weiherede hielt Superintendent Weber.

mit durchschossenem Hinterkopfe aufgefunden worden. Die Seftion der Leiche ergab, daß die Leiche schon mindestens punkte über den Ermordeten wie den Mörder fehlen. 14 Tage an der Fundstelle gelegen haben muß. Anhalts­

Neueste Nachrichten.

CB. Berlin, 8. August, 10 Uhr vormittags.( Telegr.) Schwere Eisenbahn Katastrophe. Gestern Abend stieß der Berliner Schnellzug in der Nähe von Spremberg mit dem Görlizer Nachtzug zusammen. 20 Personen wurden getötet und 100 schwerverletzt.

Marttberigte.

Wickes, 8. Auguft. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter per fb 115-1.25 M., Hühnereler per Stud 7-8 Bfg., Enteneier St. 6-7 Pfa., Käse per St. 6-8 Pig., Kasematte 2 St. 5-6 fa Erbsen per Liter 21 Pfg., Linjen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar T. 0.80-1.00, Hühner per Stud Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb 00-00 Pfg., Kartoffeln pro 100 Rp 7.50-800 mr., Zwiebeln per 3t. Mt. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 Bf. pe Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen pe Bentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzen von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bot Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten bret Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 7. August 1905.

Höchste Schlachtviehpreise in Frank urt a. M.

Fleischpreise in Gießeu

Ochsen Kälber Schweine do. Getreidepreise in Mannheim

50 kg Schlachtgewicht 75-80 m. 1/2 kg 70-80 Pf.

"

"

1/2

"

"

83-87 Pf 74-00

"

do. 70-74" do. 70-80 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 f.

Weizen 100 kg Roggen do.

18.00 M. 15-15 25,

Schwarzbr. do. 48" 9

Rotierungen der Frankfurter Bichmarktpreise. Zum Verkauf fanden: 515 Ochsen, 88 Bullen, 558 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 206 Kälber, 133 chale und Hämmel, 1489 Echweine, Biegen, Biegen und Schaflämmer.

-

-

Aus Desterreich: 184 Dchsen, 3 Bullen. Bezahl wurden für 100 Pfund Schlacht- Bebenb Dchien:

a. volfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren

b. junge flischige, nicht ausgewäftete un ältere ausgemästete

gewicht gewicht M

M.

75-80

-

68-70

-

c. mäßig genährte junge, gut genährte

ältere Bullen:

64-66

a. volfleischige höchften Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge­nährte ältere

63-65

60-62

Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. volfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. volfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder)

d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

70-72

-

64-66

50-52

-

47-49

-

e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Kinder) Geschäft bei Hornvieh mittel äßig, Ueberstand beträchlich.

Frankfurt a. M., 7. Auguft. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mt 17.15-17.25, furhessischer Mr. 17.25-0.CO Roggen, hiesiger mr. 14 50-14.60, russischer Mr. 00.00-00.00 Gerste, hiesige Mr. 00.00 bis 00.00, Pfälzer Mr. 00.00 bis 00.CO, fränkischer Mr. 00.00-00.00, Riedgerste Mr. 00.00 bis 00.00 Hafer, htefiger und Wetterauer Mt. 15.25-16.00, fun hessischer Mt. 15.25-16.00, bab­erischer Mr. 00.00-00.00, Mais, Mixed Mt. 13.60-13.80. Alles bro 100 Kilo ab hier. Meh I wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 26.75-27.75, feinere Marten Mr. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mr. 26.00-26.50 hiesiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken Mt. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mt. 19.00-19.50 Weizen­23.25, do. 1 Mt. 20.25-20.75, do. 2 Mt. 16-17 00. schalen Mt. 5.00-5.25, Weizentleie Mt. 5.CO-- 5.25, Roggenkleie Mr. 4.90-5.15, Weizenfuttermehl Mt. 6.50-7.90.

Lich, 7. Aug. Unter dem Schweinebestand auf Hof Albach bei Lich ist ein Fall von Notlauffeuche feft. feinere Martin Mr. 20–20.50, Roggenmehl, biefige8, 0,.22­gestellt und die Gehöftsperre verhängt worden.

Lich, 7. Auguft. Gestern Nachmittag wurde unserem Kriegerverein in Gegenwart zahlreicher Vereine des Hassia­Bezirks Lich durch den Vertreter Les Kreisamts Gießen die Kaiserschleife überreicht.

word. Der Arbeiter Feich erschoß im Streit seinen Bater + Wallerzheim, 7. Auguft. Mord und Selbst­und erhängte sich darauf.

§ Friedberg. Unter dem Vorsitze des Professors Strad Gießen tagte hier am Freitag der Berein für hessische Volkskunde. Unter den Versammelten gewahrte man u. a. den Provinzialrat Dr. Breidert, sowie die Vertreter Friedbergs. Nach Erledigung des geschäftlichen Teils hielt Prof. Drews- Gießen einen Vortrag über:" Der Glaube an Dämonen in altchriftlicher Zeit und die zum Schuß gegen sie entstandenen Sitten und Gebräuche."

an

Bad Nauheim, 4. August. Frequenz. Bis zum 3. August find 19 722 Rurgäfte angekommen, wovon Bäder genanntem Tage noch 5845 anwesend waren. wurden bis zum 3. August 250 720 abgegeben. Mehr gegen 1904 bis jgt 1588 Personen.

? Heidelberg, 7. August. Mord. Am Donnerstag verflossener Woche ist im hiesigen Stadtwalde in der Nähe der Bismarcksäule die Leiche eines ca. 20jährigen Mannes

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung is Hessen für Mittwoch, den 9. Auguft. Wolfig, wäimer, vielfach Gewitterregen. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentet: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen.

A

Wenn Sie

ZÜRICH oder LUZERN

besuchen, vergessen Sie nicht die Seidenmagazine der Seidenstoff- Fabrik- Union

ADOLF GRIEDER& CE,

G

zu besichtigen.

C

Beste Bezugsquelle.

Muster umgehend.

Z