** Vorschläge für eine Neugestaltung der Zollgesetzgebung in Canada machte der Finanzminister bei der Einbringung des Budgets. Es sei die Absicht der Regierung, bei Revision des Zolltarifs eine Vorzugsbehandlung Englands gegenüber allen anderen Staaten vorzunehmen, einen Minimaltarif den Staaten gegenüber zu schaffen, die den Handel mit Canada begünstigen, und einen Marimaltarif für die, deren Tarif- Geset, ebung geeignet ist, den Handel mit Ca nada auszuschließen.
Auftralien.
** Das neue Ministerium der australischen Kolonien ist gebildet. Deakin erhielt den Vorsitz und das Aeußere, Juacs wurde Generalanwalt, Alyne übernimmt Handel und Zölle, Forrest den Schatz, Chapman die Post, Senator Isaacs die Landes defensive, Groom das Innere, Ewing das Vizepräsidium des Exekutivrates und Senator Keating wird Minister ohne Portefeuille. Deakin schrieb vor der Eidesleistung an Watson, sein Programm umfasse ein„ weißes Australien", Vorzugszölle und Tarifrevision, Einfüh= rung von Handelsmarken, Gesetze gegen betrügerische Handelszeichen, Papuagesetze, eine Wahlreform, Alterspensionen, die Bahnverbindung mit Weſtaustralien und Antitrustgesetze.
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Hof und Gesellschaft.
* Bei dem deutschen Kronprinzen und seiner jungen Gemahlin fand gestern im Marmorpalais zu Potsdam eine größere Tafel mit einem daran sich schließenden Tanzfest statt. Auch drei Brüder des Kronprinzen, die Prinzen Eitel- Friedrich, Adalbert und August Wilhelm, nahmen an der Festlichkeit teil. Anfang nächster Woche beabsichtigt das Kronprinzen- Paar eine Seetour in der Ostsee auf der Segeljacht Meteor" zu unternehmen, die vom Kaiser zur Verfügung gestellt ist.
Heer und flotte.
Wissenschaftliche Expedition deutscher Kriegsschiffe. Die Küstenpanzerschiffe Fritjof" und Aegir" werden in diesen Tagen zu einer auf vier Wochen berechneten Fahrt nach der norwegischen Küste aufbrechen. Es handelt sich um meteorologische Beobachtungen. Die Schiffe werden zu dem Zwecke mit Ballons und den neuesten technischen Werkzeugen Gusgerüstet.
Formations- Aenderungen bei der deutschen Marine. Ein drittes Stamm- Seebataillon wird aus den Stammkompagnien des dritten Seebataillons und der Stammbatterie der Marine- Feldartillerie gebildet. An Stelle der Stammkompagnie der Matrosen- Artillerie- Abteilung Kiautschon wird unter Aufhebung der Zuteilung zur Matrosen- ArtillerieAbteilung zum 1. Oftober 1905 eine besondere Stanımabteilung zu zwei Kompagnien formiert werden.
Soziales Leben.
Das Ende des Kampfes in der bayerischen Metallindustrie. In Nürnber haben sich ebenfalls die Metallarbeiter für die Annahme der Einigungsvorschläge erklärt. Da die Münchener und Augsburger Arbeiter schon den Vorschlägen zugestimmt haben, so fann die Bewegung als gänz lich beendet angesehen werden.
Das Eingreifen des Effener Oberbürgermeisters in den wirtschaftlichen Kampf. In dem schon seit längerer Zeit andauernden Kampfe zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern des rheinisch- westfälischen Baugewerbes hat sich ein Aufsehen erregendes Vorkommnis ereignet. Die Arbeitgeber hatten bekanntlich beschlossen, auch in denjenigen Städten die Arbeiter auszusperren, in denen Tarifverträge bestehen. In Essen sind die Verträge unter Mitwirkung des Oberbürgermeisters zustande gekommen. Als die Arbeitgeber dem Oberbürgermeister 3Zweigert von der geplanten Aussperrung Kenntnis gaben, erklärte dieser, er werde dann sämtliche städtischen Arbeiten sofort in städtischer Regie aus Kosten der Unternehmer fertigstellen lassen und die Mehrfosten einklagen. Ferner werde er beim Stadtverordneten, kollegium die Bewilligung von 20 000 Mark zur Unterstützung der im Kampfe gegen kontraktbrüchige Arbeitgeber brotlos gewordenen Arbeiter beantragen. Oberbürger meister Zweigert drückte sich wörtlich so aus. Er will seinen Antrag schon vor die nächste Stadtverordnetensißung brin gen.
Nab und Fern.
† Die ungetreue Frau. Die Frau eines Arbeiters im Osten von Berlin unterhielt ein Liebesverhältnis mit einem anderen Manne. Aus Furcht vor Entdeckung verließ sie ihre drei kleinen Kinder, während ihr Mann auf Arbeit war. Sie ist jetzt mit ihrem Geliebten in einem Gasthof am Schlesischen Bahnhofe tot aufgefunden. Beide hatten sich mit Lysol vergiftet.
† Verwüstete Friedhöfe. Fortgesetzt laufen Meldungen über die Schäden ein, die das Unwetter am letzten Dienstag in sehr vielen Teilen Deutschlands angerichtet hat. Eine schreckliche Verwüstung haben Sturm, Bliz, Hagelschlag und Wolkenbruch in Northeim angerichtet, wo besonders der alte Friedhof furchtbar zugerichtet wurde. Auch in Adorf im Vogtlande war der Gottesacker Gegenstand besonderer Zerstörung. Der Sturm warf dort eine an der Kirche stehende uralte Linde um, die das Dach der Totenhalle durchschlug und die Umfassungsmauer des Friedhofes teilweise niederlegte.
† Durch eine Windhose getötet. Auf dem Gube Treuhausen im Kreise Briesen stürzte ein Wirbelwind das Stallgebäude um. Drei Arbeiter wurden durch die Trümmer erschlagen, zwei andere wurden lebensgefährlich verletzt.
† Ein neuer Simplon- Durchstich. In der Nacht zum Freitag wurde der zweite Tunnel des Simplon durchgeschlagen.
+ Untergang eines Unterseebootes. Immer wieder hört man davon, daß Unterseeboote verunglücken, indem sie die Oberfläche des Meeres nicht wiedergewinnen können. Das geschah in der Bai von Biserta dieser Tage dem französischen Unterseeboot Farfodet". Der Kommandant wurde mit zwei Mann der Besatzung bei dem Versuche, den Verschluß der Tüt zu prüfen, hinausgeschleudert, während das Boot mit 13 Mann in die Tiefe sank. Dort wird es, wahrscheinlich durch einen Maschinendefeft, festgehalten.
Hessischer Landtag.
Darmstadt, 7. Juli.
belohnt werden.
Um 5. Juli 2 Chriftine Bertha M Megger in Breunge Peters, Rechtsanwal Luife Edmüder bi
babier mit Ratharin
Um 1. Jul R Fifabeth Jama Diener fer mit Bill Arifur Auguft Ralbt Flach, bierfelb mit Ratharine Klein bahier mit Ratharine E
Lang- Göns. Die Preise für den Gesangswettstreit sind in dem Manufakturwareng schäft Johe. Beppler 2. Witwe. in der Schmittgrabenstraße ausgestellt. Man muß offen gestehen, daß der Wert wie auch die Ausführung derStelle wie auch in der Gemeinde und unter den Gönnern felben ein Beweis sind, daß der Wettstreit an Allerhöchster des Gesangvereins Frohsinn" großer Eympathie begegnet. Es wird uns ferner mitgeteilt, daß die Preise zusammen über 1000 mt. repräsentieren; es ist dies eine Summe, welche nicht immer bei solchen Festen unter den einzelnen wettstreitenden Vereinen zur Verteilung kommt.
schiedene Schaubuden, 1 Schiffeschaufel fertig aufgeftelt; die Dekoration ist ebenfalls ziemlich beendet, sodaß man 1/10 der Himmel wird schön und den Sangesbrübern und Bräsident Haas eröffnet die Sigung 10 Uhr. Bu allgemein die Antwort bekam: die Hauptarbeit ist geschafft, rächst steht die Eisenbahnvorlage Höchst- Aschaffenburg- zbach Fremden wird es in Lang- Göns gefallen. Hoffen wir, daß Beerfelden auf der Tagesordnung. Finanzminister Gnauth die großen Mühen und vielen Arbeiter, die ein Gesangsbetont, daß eine Stichbahn nur bis zur Landesgrenze nicht Wettstreit mit sich bringt, nach dieser Richtung hin reichlich in dem Wunsche der Interessenten liege. Die Stricke bis nach Aschaffenburg nur auf hessische Kosten zu bauen sei aber nicht möglich, da zwei Drittel des Terrains aut boyerischem Gebiete lieger. Abg. Wolf ist mit dem Bahnprojft Höchst Aschaffenburg einverstanden, dagegen fönne er nicht zugeben, daß bei dem Projekt Beerfelden Hezbach der Stadt Beer: felden die zugedachte Rückvergütung von 60 000 Mt. geleistet werden. Abg. Buff führt scharfe Klage über die Berbindung Darmstadts mit dem Odenwald, wo fein einziger Schnellzug verkehre. Abg. Euler dankt dem Finanzminifter für die Durchführung des Projektes BensheimLindenfels, mit dem vielfache Wünsche erfüllt würden. Abg. Moithan betont, daß Beerfelden die größten Opfer beim Bau der Odenwaldbahn gebracht habe und dadurch, wie durch Steuern wirtschaftlich sehr zurückgekommen sei. Abg. Frenay weist auf den starten Verkehr nach der Bergstraße hin, dem die Bahnverhältnisse absolut nicht mehr genügen. Abg. Ulrich tritt ebenfalls für die Vorlage ein und insbesondere für die Erhöhung der Rückvergütung an Beerfelden, dem man eine Ehrenschuld abtroge. Bei der nunmehr vorgenommenen Abstimmung werden die von der Regierung beantragten Nebenbahnen einstimmig angenommen. Nach. dem die Kammer dann noch über einige fleinere Vorlagen verhandelt hat, vertagt sie sich auf unbestimmte Zeit.
Lokales.
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7. Juli 1905. Feuerwehr- Jubiläum in Gießen. Nur noch eine Woche trennt uns von den Festtagen der Gießener Wehren und es ist deshalb begreiflich da große Dinge nun einmal ihre Schatten vorauswerfen daß Gießen schon eine entsprechende Signatur anzunehmen beginnt. Ueberall spürt man, daß etwas Großes im Werke ist. Auf Oswaldsgarten geht die Festhalle ihrer Vollendung entgegen und die hübsch gedachte Ehrenpforte am Eingang läßt jeden Tag mehr und mehr auf das Eindrucksvolle ihrer Formen schließen. Die Uebungen der Behren rufen schon jetzt das größte Interesse des Publikums hervor. Broße Blafate und Beitungsinserate laden die Bewohnerschaft zur Teilnahme am Feste ein und es unterliegt feinem Zweifel, daß den Einladungen in weitgehendster Weise entsprochen wird, nm so eine Ehrenschuld an die Männer abzutragen, die stets bereit sind, ihr Leben für die Sicherheit des Nächsten in die Schanze zu schlagen. Ja, man wird das Fest nicht nur besuchen, sondern man w.rd der Stadt auch ein feftliches Gewand anlegen und dartun, wie eng Einwohnerschaft und Feuerwehr miteinander verwachsen sind. Und das mit Recht! Was den Fest- Pian selbst nun anlangt, so sieht er für Samstag Abend einen Zapfenstreich durch die Stadt mit anschließendem Kommers in der Festhalle vor. Sonntag Morgen in der Früge ertönt der ruf. Um 11 Uhr ist Parade auf dem Festplatz und danach Brandangriff an Sem früheren Universitäts- Bibliotheks- Gebäude auf dem Brandplaz. Beide Schauspiele werden sicherlich von einem dichten Ring von Zuschauern umgeben werden. Den folgenden Programmpunkt bildet das Festessen. Um 2½ Uhr wird der Feftzug am Balltor aufgestellt und eine halbe Stunde später bewegt er sich durch die Stadt nach dem Festplatz, wo großes Konzert und Voltsfest abgehalten werden. Abends 8 Uhr bringen die vereinigten Gießener Gesangvereine unter Leitung des Musiklehrers Bauer und Mitwirkung der Kapelle des Inf. Reg. Nr. 116( Kaiser Wilhelm II.) hübsche Chöre zu Gehör bringen. Montag Morgen werden zunächst Spaziergänge unternommen, die mit einem Frühschoppen in der Festhalle endigen. Nachmittags findet auf dem Festplaz wieder Konzert, Volksfest und Tanz statt. Abends führt die Gießener Turnerschaft einige wirkungsvolle Uebungen vor und bei eintretender Dunkelheit wird ein Brillant- Feuer wert abgebrannt werden. Man sieht also, daß Programm ist reichhaltig genug, um hochgespannte Erwartungen zu befriedigen. Die Festmusik wird von der Kapelle des Inf. Reg. Nr. 116 und der Feuerwehr- Kapelle gestellt.
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Sänger- Lohn. Auf dem Vilbeler Gesangswettstreit hat der Bauer'sche Gesangverein Gießen außer dem 1. Preis sich auch noch mit 305 Punkten einen Ehrenpreis errungen. Es fehlten nur noch 4 Punkte und der Verein hätte den Großherzogspreis bekommen.
* Raiffeisen- Verband. Die Nürnberger Generalbersammlung hat den Antrag der Verbandsleitung, den Sitz der Zentralfasse von Neuwied wegzuverlegen, mit 3548 gegen 2696 Stimmen abgelehnt.
= Klein- Linden. Seither war unsere Kleinkinderschule in einem Mietslokale untergebracht Da sich aber dieser Raum bei der stets wachsenden Kinderzahl als zu flein erwiesen hat, so wurde von dem hiesigen Ortsvorstand ein Neubau beschlossen. Der Bau tommt auf Gemeindeeigentum, der sogenannten Pfingstweide, zu stehen. Nach dem Voranschlag belaufen sich die Kosten auf 10 500 Mt. Die Vergebung der Arbeiten wird in aller Kürze geschehen, damit der Bau noch im Herbst unter Dach gebracht werden fann.
*** Lang- Göns, 7. Juli. Am Vor- Abend unseres großen Gesangs- Wettstreites sind überall hunderte von Männern und Burschen beschäftigt, dem Orte ein rechtes fistliches Ansehen zu geben; in allen Straßen find zahl reiche Tannenbäume aufgestellt und an den Hauptstraßen Ehrenpforten gebaut. Die Stroßen selbst find fein in Ordnung gemacht und wo es nötig war hat die Dampf maize ihr nötiges getan. Es ist alles in der Reihe und die Hausfrauen und Mädchen haben reichlich Kuchen gebacken. Auf dem Fest plaß, eine schöne große Wiese, sind u. a. die Festhallen, Tribüne, 3 Tanzböden, 1 Karussell, ver
? Limburg, 7. Juli. Dieser Tage wurde die von Freifrau v. Dungern auf Schloß Dehrn erbaute Kapelle geweiht.
A Ulrichstein, 7. Juli. Vor einigen Tagen ist der Grundstein zum Schloßbergturm gelegt worden. Der Turm wird nach Pänen des Bauinspektors Berth ausgeführt und soll als Aussichtsturm dienen.
* Nieder- Weisel, 7. Juli. Missionspredigt. Sonn tag, den 9. Juli, wird Missionar Gutefuret aus Ramerun dahier im Vormittagsgottesdienst eine Missionspredigt halten. > Hochweisel, 7. Juli. Die Feldbereinigungsarbeiten werden im Herbste 1906 beendigt sein.
Marburg, 7. Juli. Ertrunken. In der Lahn ertrunken ist der Student der Rechte W. Naderhoff.
wenn
+ Bad Salzschlirf, 7. Juli. Man gedenkt dem Dr. Martiny, dem Gründer des Bades, ein Denkmal zu errichten. Martiny wirfte hier über 30 Jahre. Neue bedeutende A Bad Salzhausen, 7. Juli. Tiefbohrungen nach einer weiteren Quelle sollen im Herbst begonnen werden. Die Bohrungen sollen rötig bis zu 700 Meter Tiefe erfolgen, es sind 150 000 Mt. vorgesehen. Zur Ecrichtung eines Krankenhauses zwecks Hebung des Bades ist seitens des Gemeinderats eine Lotterie geplant. Die Verabreichung der Bäder ist gegen 1904 wieder erheblich gestiegen.
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> Frankfurt, 7. Juli. Schwermut und Selbst. mord. Die Frau des seit einem halbem Jahre gelähmten Bierbrauers Rehberger schnitt sich aus Schwermut vor den Augen ihres Monnes und ihrer Kinder die Schlagadern am Halse durch. Der Tod trat sofort ein.
Darmstadt, 7. Juli. Streit. Der Streit in der Herdfabrik von Gebr. Röder wird unentwegt fortgesetzt und es sind bis jetzt auch feinerlei Vermittelungsversuche gemacht worden. Die Drohung der Firma, ihre Darmstädter Gießerei eingehen zu lassen, veranlaßt die Arbeiter, darüber zu wachen, daß die Firma auch an anderen Orten feine arbeitswilligen Former findet.
Aus dem Gerichtssaal.
Der Bauführer
Strafkammer.
Gießen, den 7. Juli 1905. Friedrich Reichard in Bad. Nauheim wurde wegen fahrlässiger Körperverlegung zu Vittoriahotels zu Bad Nauheim Sprießen von einem Tür100 Mt. Geldstrafe verurteilt. Er hat bei dem Umbau des geftell entfernen lassen, was zur Folge hatte, daß ein Quetschung der rechten Hüfte davontrug und 10 Wochen steinener Türpfoften auf einen Arbeiter siel, der eine arbeitsunfähig war.- Schuhmacher Friedrich Arnold aus Karlsruhe hat seinem Meister in Rödgen ein Fell im Werte von 9 Mt. entwendet und verkauft. Urteil: 6 Monate Gefängnis. Der Privatier Christian Röbig Ober- Hörgern auf fremdem Jagdgebiet gesehen und von Hausen b. Frantf. a. M. wurde in der Gemarfung durch das Schöffengericht Bußbach zu 30 Mt. Geldstrafe verurteilt; Jagdgewehr und Hund sollten eingezogen werden. Auf seine Berufung hob die Straffammer dieses Erkenntnis auf und nahm ihn nur wegen Uebertretung in eine Geldstrafe von 3 Mt.
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Arveitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
Es können eingestellt werden:
1 landw. Arbeiter, eine große Anzahl Eisendreher, Hobler, Fräser und Maschinenarbeiter( auswärts), 2 Spengler, 2 Schloffer, 1 Schmidt, Schleifer oder Polierer( auswäits), Weißbinder, 2 Jastallateure, jüngere Fabritarbeiterinnen, 2 Wagner, Maler und Lackierer, Schreiner, 1 Schuhmacher, 1 Taglöhner, 1 jüngerer Hausbursche, 1 Stallbursche, 5 Dienstmädchen, 8 Lauffrauen oder Mädchen.
Lehrlinge: 2 Schloffer, 2 Spengler, Schleifer oder Polierer( auswärts), 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 1 Installateur, 1 Kellner.
Es suchen Arbeit:
1 Striderin, 1 Wäscherin, 1 Fabrikarbeiter, 1 Fabritarbeiterin, 2 Lauffcauen, 1 Haus- oder Bureaudiener. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.
Geborene.
Am 25. Juni. dem Sergeanten und Regimentsschreiber Johannes Knobeloch eine Tochter, Anna Marie Juliane; 26. Hotelbefizer Karl Buschmann ein Sohn; 29. Schlacht hofdirektor Dr. Arthur Liebe ein Sohn, Georg Ernst Arthur; Helmut Wilhelm Karl Ernst; Kaufmann Heinrich Böhringer Am 1. Juli. Privatgelehrten Dr. Friz Vigener ein Sohn, ein Sohn, Walther Karl.
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