Ausgabe 
8.4.1905 Erstes Blatt
 
Einzelbild herunterladen

14 Mitgliedern überwiesen. Größeres Interesse brachte das Haus, das sich allmählich immer mehr füllte, der nun folgen­den dritten Beratung des Seuchengeseges entgegen. Die beiden ersten Paragraphen wurden angenommen, zu­gleich jedoch gegen den Widerspruch der Regierung der Antrag v. Savigny( Zentr.), nach dem vorgeschrittene Tuberkulose nur im Todesfalle( nicht schon bei Wohnungswechsel) anzu­zeigen ist, und der Antrag Münsterberg, der die Verpflich tung der Zivilärzte, geschlechtskranke Soldaten anzuzeigen, aufhebt. Morgen soll die Beratung zu Ende geführt wer den. Dann sollen die Osterferien beginnen

Nah und Fern.

Die heftigen Schneestürme haben in einem großen Teil Deutschlands weiter angehalten. Namentlich die Ostseeküste und das Riesen- und Glatergebirge hatten unter ihrer Wut zu leiden. Wie aus Breslau gemeldet wird, herrschte auf der Prinz Heinrichsbaude eine Temperatur von-9 Grad, die höheren Berge waren mit dichtem Schnee bedeckt.

Im Moor versunken. Vor einigen Monaten verschwand während einer Vortragsreise durch Mecklenburg der Land­wirtschaftslehrer du Plat. Man mutmaßte ein Verbrechen; doch hat es sich jetzt herausgestellt, daß der Unglückliche auf einer Wanderung durch einsame Moorstrecken ver­sunken ist.

Ein aufregender Zwischenfall auf der Bühne ereignete sich in Innsbruck. Während des Benefizes des Opern­fängers Frühwirt wurde dieser auf offener Szene, auf einer Pritsche liegend, plötzlich von furchtbaren Herzkrämpfen be­fallen. Das Publikum lachte erst, da es glaubte, das ge­höre zur Rolle. Erst als der Arzt auf die Bühne stürzte und die Vorstellung abgebrochen wurde, erkannten die Zuschauer den Ernst der Lage.

Ein glänzendes Beispiel von Geistesgegenwart legten die Insassen einer Schule für taubstumme Knaben in Eng­land ab. Einer der Lehrer erwachte gegen zwei Uhr mor­gens und stellte fest, daß der Schulraum im Erdgeschoß in Flammen stand. Er weckte die Knaben und telephonierte nach der Feuerwehr. Einige der kleineren Jungen gerieten natürlich in Furcht, aber es trat keine Panik ein, und die Lehrer vermochten sie gut zusammenzuhalten, bis mittel zur Rettung gegeben waren. Einer der Lehrer ließ sich zu­nächst durch ein Fenster an zusammengebundenen Hand­

Revolverschrotpatrone in die linte Seite. Er wurde in die Klinik verbracht und ist dort seinen Verlegungen erlegen. K., der nervös erkrankt war, hat die Tat in einem Anfall geistiger Störung begangen.

* Zeichen der Großstadt. Gießen nimmt immer mehr großstädtische Formen an. So eröffnet mit dem heutigen Tage auf der Sonnenstraße eine Postkartenzentrale nach dem Muster der Großstädte ihren Laden. Näheres im Inseratenteil ersichtlich.

§ Der Kreistag des Kreises Marburg hat für die Vor­arbeiten zur Weiterführung der Linie Marburg- Ebs­Dorf- Dreihausen bis Londorf oder Mücke an die Esenbahn Gießen Fulda 4000 Mt. bewilligt. Die Partei für letteres Projekt hat die Oberhand.

* Butzbach, 7. April. Das Großh. Regierungsblatt, Beilage Nr. 4, enthält u. a.: Bekanntmachung, Vorarbeiten für eine vollspurige Nebenbahn von Buzzbach nach Wezlar betreffend.

? Lauterbach Dieser Tage nahm sich das 14jährige Mädchen des Postschaffners R., das eine Unehrlichkeit be­gangen hatte, durch Ertränken das Leben.

K Limburg, 7. April. Vandalismus. Vie Marmor­platte des Gedenksteines auf dem Greifenberge, der vom hiesigen Verschönerungsverein zur Erinnerung an die dort aufgeworfene Schanze errichtet worden ist, wurde von ruch­im Jahre 1796 von den Desterreichern gegen die Franzosen loser Hand schwer beschädigt.

K Aus dem Odenwald, 7. April. Biertriuker­Syndikat. In Ober- Laudenbach wurde durch die Orts­schelle bekannt gemacht, daß sich dort ein Verein der Bier­trinker" gebildet habe. Der Verein bezweckt, den Preis des Bieres von 23 auf 20 Pfg. pro Flasche herabzudrücken. Weigern sich die Wirte, dann will der Verein selbst Bier beziehen und noch billiger als 20 Pfg. an seine Mitglieder abgeben.

K_Klein- Auheim, 7. April. Wütender Ochse. Der 77 Jahre alte Bäckermeister Valentin Dit wurde vorgestern von einem Fasselochsen erdrückt.

tüchern herab, und ein Knabe kletterte an einer Dachrinne Beriammlung des Bürgervereins Gießen. Bersammlung des Bürgervereins Gießen.

herunter. Dann wurden Leitern gebracht, und die Knaben stiegen einer nach dem andern herunter. In einem der Schlafzimmer befand sich eine Anzahl kleiner Burschen, die nicht anders gerettet werden konnten, als daß sie durch die Fenster und längs des Dachs nach einem anderen Zimmer fletterten, von dem aus sie dann herabsteigen konnten. Ge fam aber nicht ein einziger zu Schaden. Das Feuer wurde unterdrückt, aber erst, nachdem es beträchtliche Beschädigun­gen verursacht hatte. Wenn man bedenkt, daß die taub­shummen Kinder nicht durch das gesprochene Wort gelenkt und zur Ruhe gebracht werden konnten, sondern nur durch das Ablesen von den Lippen, so verdient ihre Haltung große Anerkennung.

Die Hungersnot in Andalusien wird von Tag zu Tag furchtbarer. Das verzweifelte Volk bricht in die Läden ein und stiehlt Getreide, Mehl und andere Lebensmittel. In Corelova kam es zu offener Empörung gegen die Be­hörden, von denen man Arbeit und Geld verlangte. Durch die Straßen der Orte sieht man überall Bittprozessionen ziehen, die den helfenden Regen vom Himmel erflehen sollen.

Das Erdbeben in Indien soll weit höhere Opfer an Menschenleben gefordert haben, als die bisher vorladen amtlichen Berichte melden. Man schäßt die Zahl der Um­gekommenen mindestens auf 1400. Im Lande herrscht furchtbares Glend.

Lokales.

8. April 1905.

() Kirchenrat Pfarrer Dr. Naumann wird in den nächsten Tagen das seltene Jubiläum fetern, da er vor 25 Jahren das Dekret als 1. Pfarrer_von Gießen erhielt. Zahlreiche Glückwünsche und Anerkenn­ungen von allen Seiten werden dem Jubilar, dessen Gesundheit leider in letzter Zeit sehr zu wünschen übrig ließ, nicht fehlen, zumal überall befannt ist, wie ernst und mit welch großem Pflichtbewußtsein er sein Amt berwaltet.

** Reform der Gemeindefteuergesetzgebung. Der Rabattsparverein Moguntia" zu Mainz hat an die Kammern der Stände eine Petition gerichtet, in der er um die Besteuerung der Komsum- und Produktionsgenossenschaften bittet, da durch deren Steuerfreiheit der einzelne Gewerbe­treibende empfindlich geschädigt und dem Staate eine erheb­liche Steuerkraft entzogen würde.

*** Wegen Sittlichkeitsbergehen wurde der 51 Jahr alte Lehrer Schnellbacher in Dornberg bei Groß- Gerau verhaftet.

** Landeslotterie.( Privattelegramm.) Bei der heutigen Ziehung der 6. Hess.- Thür. Landeslotterie wurden gezogen 10000 f. auf 19 466, 5000 Mt. auf 22 128, 55 197, 80 193 und 89 987.

** Schneiderstreif. Am Donnerstag Abend berhandelte auf Anregung der Zentralleitung des Schneiderverbandes Deutschlands im Kaiserhof" die aus 7 Mitgliedern bestehende Kommission der Arbeit­geber und Arbeitnehmer, wo es jedoch zu keiner Einigung kam. Die Arbeitnehmer hatten den von ihnen gestellten Tarif etwas erniedrigt, trotzdem gingen die Arbeitgeber nicht darauf ein, sondern halten an dem von ihnen aufgeftellten Tarif fest, welcher nach Aussagen der Streifenden, noch schlechter set, als der von den Gehilfen gefündigte. Es wurde darauf seitens der Streifenden beschlossen, den Streit mit aller Schärfe fortzusetzen. Die erste Maßregel war, daß sämtliche Unverheiratete Gießen gestern bereits verlassen haben.

P. Selbkmord. Der in der Bleichstraße wohnende Schirmmacher A. schoß sich gestern Nachmittag mit einer

Trez der Unbill der Witterung hatte sich gestern Abend eine ganze Anzahl Bürger in der Restauration Otto zur 3. öffnet wurden die Verhandlungen durch den Vorsitzenden Versammlung des Bürgervereins Gießen eingefunden. Er­öffnet wurden die Verhandlungen durch den Vorsitzenden Lehrer Müller, der erklärte, daß ursprünglich eine andere Tagesordnung vorgesehen gewesen sei. Man sei von der­felben jedoch infolge Verhinderung des Referenten an der Versammlung teilzunehmen abgefemmen. Die Tagesordnung lautet deshalb: Submissionswesen, Rathaus Neubau und Ver­schiedenes. Er betonte ausdrücklich, daß der Bürgerverein auch in dieser Versammlung nur flärend wirken wolle. Als erstem Redner erteilte er dem Revisionsbeamten Grünig zu seinem Referat über das Submissionswesen das Wort.

Referent Brünig verbreitet sich in sehr sachlicher Weise über das Submissionswesen und führt die verschiedenen Formen der Submissionen in ihrem geschichtlichen Zusammen­hang, ihrer Bedeutung und ihren Vor- und Nachteilen ar. Die Submission, Berdingung, sei ein Wettbewerb unter den Geschäftsleuten. Bird sie in Blättern ausgeschrieben oder sonst wie öffentlich bekannt gegeben so sei sie eine öffentliche, wird dagegen nur eine fleinere Anzahl Geschäftsleute heran­gezogen, so sei sie eine beschränkte. Da bei der Eröffnung der Angebote die Preise bekannt gegeben werden, der Ge­schäftsmann sich also gezwungen sieht, sich der Konkurrenz in diesem Punkte zu enthüllen, so ist man in der letzten Zeit auf den Kunstgriff verfallen, die Endsumme ohne Rücksicht auf die einzelnen Boften zu fingieren. Dieser Gepflogenheit feien auch die Beitungsnachrichten über die Submissions­blüten" zuzuschreiben. Früher hätten die ausschreibenden Behörden einen Preis firiert und die Bewerber hätten zu dieser Summe auf oder abgeboten. Daraus hätte sich dann bare Zustände schuf, ebenfalls feine Lebensfähigkeit beseffen die Versteigerung entwickelt, die aber, da sie völlig unhalt­häiten und so sei man zu der heute gebräuchlichen Form der Submission gelangt, durch die Staat und Stadt ihren und der Geschäftsleute Interessen nüßen und der Privat­mann sich und das Gewerbe in gleichem Maße schädige. En Fehler sei es nur, daß mancher unreell falfulierende Ge­schäftsmann gleich im Voraus mit dem Gedanken rechne, sich so oder so schadlos zu halten, dadurch würde der Preis­drückerei Tür und Tor geöffnet. Würden Staat und Stadt ihre Arbeiten aber nicht auf dem Wege der Submission ver­geben, so würden sie bald das Monopal weniger bilden, während doch ein garnicht freudig genug zu begrüßendes Brinzip sei, daß möglichst viele daran beteiligt würden. Aussicht genommene Angebot hinsichtlich seiner einwandsfreien Pflicht der ausschreibenden Behörden sei es aber, das in Ausführbarkeit zu prüfen. Diese Rücksicht schulde sie den Steuerzahlern und nicht zuletzt der in Betracht kommenden Firma. Durch dieses Verfahren schlösse sich dann die niedrigste Offerte, wenn nicht besondere Umstände mitsprächen von selbst aus. Das empfehlenswerteste sei noch das Mittel­preisverfahren, das allerdings nicht ausnahmslos gehandhabt Im Laufe der weiteren Debatte richtete der Vorsitzende an den Referenten das Ersuchen, die grundlegenden Bunfte seines Vortrages furz festzulegen, dem dieser dann auch nachfam.

werden dürfe.

In sehr sachlicher Beratung ging die Versammlung dann auf die einzelnen Punkte ein. Abhülfe gegen das plan­lose Unterbieten verspricht man sich namentlich von den Gesellen und Meisterprüfungen, durch die eine bessere Aus­bildung im Kalkulationswesen gewährleistet wird. Denn wenn ein Geschäftsmann vernünftig zu falfulieren weiß, so wird er auch vernünftige Breise ansehen. In der Unfähigkeit mancher Geschäftsleute, überhaupt falfulieren zu können, aber liegt der wurde Punkt des ganzen Submissionswesen. Denn nicht die ausschreibenden Behörden, sondern die Submittenten find für den Preissturz verantwortlich zu machen. Darum ist hier die Hand zur Besserung anzulegen, außerdem aber

müssen die Gewerbetreibenden ihre Kraft in geschlossenem Vorgehen konzentrieren. Schließlich beschloß die Vers sammlung, ihren Standpunkt in nachstehenden Säßen zu lichkeit und Gehörden davon in Kenntnis zu setzen:

Ciches, 8.2 3fb. 1.00-1

bojen per Liter

präzizieren und durch die Presse und Eingaben die Offent- 0 Bfa, Das Submissionswesen ist nicht nur eine eigene n0.80-1.00, gelegenheit der direkt dabei Beteiligten, vielmehr hat die 500 Pfg.,

Allgemeinheit ebenfalls ein Interesse an reeller gediegener Arbeits- und Lieferungsweise.

d 0.80-1.80

Bfb. 62-68

fch gefalzen p

50 Mt., Zwieb

Durch Uebertragung von Arbeiten und Lieferungen og Sammelfle an den Mindestfordernden entsteht eine Demoralisierung tid, Bentner in der Geschäftswelt, da der reelste Geschäftsmann sich Berntner 0,00.­unter Umständen genötigt sieht, von seinen soliden Grund-. Pfg. Day sägen abgehen zu müssen, um mit tonfurrieren zu lönnen, manchmittags.

Das Verfahren des Staates, mit den von der Hand­werfstammer vorgeschlagenen Handwerkern in den einzelnen Bezirken gemeinschaftlich periodische Preise festzustellen - zu denen die Arbeiten und Lieferungen bis zu 300 Mt. abwechselnd vergeben werden dürfte nachahmenswert erscheinen. Für Private sollten diese unparteiisch fest­gesezten Breise ebenfalls maßgebend sein.

Ohne sich auf das Mittelpreisverfahren prinzipiell

Beginn der

Dret Stunden

festzulegen erscheint es zweckmäßig, ein der Mitte nahe Spottb

stehendes Angebot zu berüasichtigen, vorausgesetzt, daß willkürlich hohe Angebote vorher ausgeschieden werden.

Der Wettbewerb unter den Gewerbetreibenden sollte in vernünftigen Grenzen stattfinden, sodaß das Angebot auch für eine solide Leistung Gewähr bietet.

Es muß den Behörden und Körperschaften das unbe­dingte Vertrauen geschenkt werden, daß sie unter den in Betracht kommenden Angeboten ganz unparteiisch das günstigste wählen, doch ist es wünschenswert, daß Ab­wechselung unter den Gewerbetreibenden stattfindet.

Das ortsansässige Gewerbe ist möglichst zu berück­sichtigen, jedoch soll dies nicht Bedingung sein.

Betreffs des Bunfts 2: Rathaus- Neubau, waren die Meinungen, wie sich ja auch nicht anders erwarten läßt, Bergrößerung des ißigen Bürgermeistereigebäudes durch geteilte. Zunächst unterschied sich die Partei, die nur eine Aufsetzen eines Stockwerts oder Anbau eines Flügels empfahl, von der, die, wenn schon, denn schon, gleich gründlich reinen Tisch machen wollte und daher für einen monumentalen Rathaus Neubau plädierte. Strittig blieb nur die Plaz frage, bei der sich wieder zwei Parteien gegenüberstanden. Die eine wünschte es am Brandplag, auf dem Terrain der Reitschule, Brandgasse und Gendarmerie- Kaserne erstehen zu sehen, weil dadurch der Brandplaß ein abgerundeteres Aus sehen bekäme; die andere Parter ließ sich mehr von nüchternen Zweckmäßigkeitsgründen leiten, indem sie als Platz die Lage des jeßigen Bürgermeistereigebäudes als dem Centrum der Stadt am nächsten tommend bezeichnete. Eine Stellung­nagme wurde aber ausgesetzt, da Gießen vorläufig noch andere Eisen im Feuer hat, als da sind die Abpflasterung der Straßen und die Anlage der elektrischen Straßenbahn, die eine so wichtig wie die andere für die weitere Entwicklung der Stadt ist. Aber man tonnte aus der Stichhaltigkeit der für das eine oder das andere Rathaus- Projekt ins Feld ge­führten Gründe doch entnehmen, das man dieser Frage sehr rege gegenübersteht. Aber kommt Zeit, tommt Rat, und dann wird sich auch alles zur Zufriedenheit regeln. bachtal- Bahnprojekt und die Kanalsteuer angeschnitten. Bei Punkt 3: Verschiedenes, wurden u. a. das Klee­Beide Gegenstände sollen die Versammlungen des Bürger­ersteren ist Prof. Sommer gewonnen. Bemerkt wurde nur vereins noch weiter beschäftigen. Als Referent über den noch angesichts der dieser Tage erfolgten Regierungs­entscheidung zum Bau der Linie Weglar- Buzzbach, daß Gießen das Kleebachtalbahnprojeft viel energischer hätte betreiben sollen. Das ist ein Standpunkt, auf den auch wir wiederholt und mit Nachdruck hingewiesen haben. Die Versammlung fand erst in vorgerückter Stunde ihr Ende.

Zum Schlusse müssen wir noch einige Auffassungen weisen. Wir erklären, es liegt uns nichts ferner, als mit des Bäckermeisters Pfeiffer über die Gießener Presse zurück­ein Gewerbe als besonders evident mit Submissionsauswüchsen Sensationsmache einer standallüsternen gelben Presse irgend behaftet hinzustellen, oder einen Stein auf die Gesamtheit der Gewerbeangehörigen für die Verfehlungen einzelner zu werfen. Wir erklären aber auch ebenso entschieden, daß es Pflicht der Presse ist, auf die Schäden des öffentlichen Lebens hinzuweisen, und zwar geschieht dies von uns stets in einer Weise, die jede mißkreditierende Form ausschließt. Jede Beeinflussung aber weisen wir zurück

Kinder

die blaß und mager sind, werden durch

Scotts Emulsion

rosig und robust..

Scotts Emulsion ist ein vorzügliches Kräftigungs­mittel für Kinder. Geben Sie Kindern, die in der Entwicklung zurückgeblieben oder sonst nicht so robust und lebenslustig sind, wie sie es sein sollten: Scotts Emulsion und fangen Sie damit noch heute an! Scotts Emulsion wirkt rasch, Kinder nehmen sie gern,

da sie angenehm schmeckt.

Der in Scotts Emulsion enthaltene Lebertran besitzt weder den üblichen widerlichen Geruch noch Geschmack. Scotts Emulsion ist besser für Kinder als der gewöhnliche Lebertran... Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen an Apotheken und Großhandlungen verfauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit lachsfarbigem Umschlag, der unsere Schußmarke( Fischer mit großem Torsch auf dem Rüden) trägt. Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M.

Schutz. marte.

Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glycerin 50,0, unterphosphorigjaurer Stalt 4,3, unterphosphorigsaures Matron 2,0, pulv. Tragant 3,0, feinster arab. Gummi bulb. 2,0, destill. Wasser 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aro matische Emulsion mit Binit, Wandel und Gaul. theria Del je 2 Tropfen.

Rein Ran

All

I Unter ander

I früge, Teefa Petroleumfar Fleischplatten

Stets

Con

1 nachm. 2 Ifnabensch

ber bon de Für erziehl

tände ftat

Sie

Obe

Ver

Zur ftitute is pathologisch wie folgende laffes vom

Log I

20% II

Los III

Los IV Los V

Log VI

Los VII

Los VII

Los I

Los

Los

Los X

Log X

Los X

Los

L08

Los X

Angebo

Frankfurterf

eichnungen)

Offerten

gmanntem 8

Rittwoch,

Dm Eröffnung

Buidhlags Gießer

Brokh. B