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wird eine Virginiaeine dortige Zeitung : 1. Beim Aussuchen Da die schwarzen auch ulich sind. 2. Man Lederabfälle und issige Feuchtigkeit in ng mit einem Nudelin eine Lebens- und n. 5. Man begebe ens drei Kilometer
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das Feuer. Bald sprengte es die Luken und ergriff die Lakelage, so daß die Insassen des Schiffes die Boote besteigen mußten. Der Steuermann, der schon die Kinder aus der brennenden Kajüte gerettet hatte, begab sich unter Lebens gefahr nochmals in diese, um die Saugflasche für das jüngste Kind zu holen. Mit Mühe konnte er sich durch das Oberlicht in Sicherheit bringen. Kaum waren die Boote von den brennenden Schiffe fort, als dieses durch Explosion der un ter der Ladung befindlichen Sprengstoffe seinen Untergang fand.
= Vom Kellner Meyer. Dem aus dem lezten Rubstrat. prozesse bekannten Kellner Meyer sind anläßlich seiner Freisprechung Glückwunschschreiben und Telegramme in solcher Masse zugegangen, daß er jetzt mittelst gedruckter Dank. schreiben in Kartenform dafür quittiert. Meyer hat auch Anerbietungen verlockender Art genug erhalten. So wollte ihm ein Bremer Photograph 2000 Mart zahlen, wenn er ihm sein Konterfei zum Alleinvertrieb überließe. Alle diese auf Reklame hinauslaufenden Angebote hat Mener abgelehnt.
- Von der Weltausstellung in St. Louis. Da die Aushändigung der Diplome und Medaillen an die in St. Louis prämiierten Aussteller nicht vor Beginn nächsten Jahres zu erwarten steht, so ist auf Veranlassung des Reichskommissars von der Verlagsbuchhandlung von J. J. Weber in Leipzig bas endgültig festgestellte amtliche Verzeichnis der an die Deutschen Aussteller verliehenen Auszeichnungen herausge Jeben. Der Preis beträgt 2 Mark 20 Pfa. einschließlich des Bortos für die Zustellung.
Lokales.
7. August 1904.
** Der Großherzog hat den zweiten Landwirtschafts lehrer an der landwirtschaftlichen Winterschule zu Darmstadt, Wilhelm Otto Thöm 3gen, zum zweiten Landwirtschafts. lehrer an der landwirtschaftlichen Winterschule zu Alsfeld mit Wirkung vom 1. Oftober ab ernannt.
* Hessische Landtagswahlen. Das Großherzogliche Ministerium hat die Kreisämter des Landes beauftragt, mit den Vorarbeiten für die demnächst stattfindenden ErgänzungsBei dem mahlen des hessischen Landtages zu beginnen. hierfür bezüglichen Ausschreiben ist folgender Busaß zu machen:" Für den Fall, daß der Geseßentwurf, die Landstände betr. nicht zustande kommt, wird nach Verabschiedung des derzeitigen Landtags in Gemäßheit der Vorschriften in Art. 47 und 48 des Gesetzes vom 8. November 1872, die Zusammens Bung der beiden Kammern der Stände und die Wahlen der Abgeordneten betr., eine neue WahlmänerAbgeordnetenwahl vorzunehmen sein."
*** Kaiserparade. Unter anderen fürstlichen Gästen wird auch Prinz Harald von Dänemark der Parade bei An Homburg v. b. H. am 8. September beiwohnen. der Grenze d. Paradefeldes wird ein Pavillon erbaut, an welchem die Kaiserin und die Kronprinzessin zu Pferd steigen. Auf dem Paradefeld wird bereits fleißig an der Planierung des Vorbeimarschgeländes, sowie am Aufbau der offiziellen Tribüne gearbeitet.
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** Bom kaiserlichen Hof, der sich zur Zeit in Wilhelmshöhe befindet, erhielt heute früh unser Gießener Meggermeister Schreiner telephonisch einen größeren Auftrag auf Wurstwaren, insbesondere auch für die an taiserlicher Tafel so sehr beliebten Frankfurter Würstchen.
I gt trat eine Pause ein, die Kämpfer rüsteten sich, um das Goldene Rad von Gießen, das Hauptereignis tes Tages, zu Streiten. Die Schrittmacher erschienen auf der Bahn und prüften noch einmal ihre gewaltigen, etwas unheimliches an sich habenden Maschinen. Bald darauf erschienen auch die Streiter( Wallau, Kögel, Drescher) auf dem Blaze und begaben sich zum Start. Das Beichen wurde gegeben urd der Kampf begann. Langsam fuhren die Wettfahrer an, einen Augenblick später aber brüllten schon die 12-, 16- und 18pferdigen Motorlokomotiven hinter ihnen her und fuhren an sie heran. Die Streitenden hingen sich an die Schrittmacher und der Kampf entbrannte mit größter Schärfe. Mit furchtbarer Kraft stieß Drescher- Mainz sofort vor, sodaß er sogleich am Anfang seinen Konkurrenten mehrere Kunden Vorsprung abnahm, die sich im Verlaufe des Fahrens noch um einige weitere vermehrten. Mehrere Schrittmacher setzten aus, aber hartnäckig ftritten die Kämpfer w.iter, bis der Sieg sich Drescher zuneigte, ber 33,115 zur Zurücklegung der 30 km betragenden Strecke gebrauchte, eine höchft anerkennenswerte Leistung. Kögel, der ihm zunächst folgte, blieb 9 Runden, Kronenberg, der außer Konkurrenz fuhr, 32 Runden und Wallau 35 Runden zurück. Nach Beendigung des Kampfes wurde Drescher ein Lorbeerkranz und das Goldene Rad überreicht, mit denen er unter lauter Beifallskundgebung des Bulikums nach einmal langsam die Bahn durchführ. Das Publikum war an diesem Rennen auch insofern materiell interessiert, als in ihm auch seine Ehrenpreise ausgefahren wurden, oder der Ausgang des Kampfes doch wenigstens die Hände bestimm'e, die die Glücksnummern aus der Urne ziehen sollten. Denn wie wir schon mitteilten, war jedes Programm mit einer Losnummer versehen, deren Zehung durch die Sieger im Goldenen Rad von Gießen dem Inhaber des Programms einen hübschen wertvollen Gewinn zuwenden sollte. Gezogen wurden die Nummern: 190, 107, 233 und die Preise, zwei prachtvolle Trinkhörner und eine Taschen- Remontoir- Uhr, den glücklichen Gewinnern ausgehändigt. Beschlossen wurde der Tag durch ein Motorschrittmacherrennen über 10 km, in dem Pokorny: Mainz mit 11,2 siegte. Ihm folgte Vogel- Mainz, der zwei Runden hinter ihm zurückblieb. Dritter wurde Heß So liegt also Gießen, der 10 Runden zurückblieb. auch dieses sportliche Ereignis hinter uns, das gleich seinen heurigen Vorgängern, von den obligaten kleinen Unfällen abgesehen, in bester Weise und unter reger Anteilnahme des Publikums verlaufen ist.
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** Die Unfitte, Petroleum ins Feuer zu schütten, die schon so manches Unheil gebracht, hat abermals ein Opfer gefordert. Kurz vor Mittag wollte die Frau des in der Walltorstraße wohnenden Sergeanten Post das Feuer anfachen und goß zu dem Zwecke P troleum darauf. Plötzlich gab es eine Explosion und die Kleider der Frau standen in Brand. Auf ihr Hülfegeschrei eilten Hausleute hinzu und erstickten die Flammen. Schwerverlett wurde die unglückliche Frau in die Klinik übergeführt.
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** Waldfefte. Sommerszeit, schöne Beit- Sommerfeste, Waldfefte, was will man mehr! Fast jeden Sonntag werden solche veranstaltet, gestern sogar zwei: das der werden solche veranstaltet, gestern fogar zwei: das der Contentia" und das des Turno r ins Gießen im Stadtwalde. Der Turnverein hatte sich zum anmutigen Tummelplaß die erste Schneise rechts der Licherstraße auserforen, den er im geschlossenen Buge unter Musikbegleitung erreichte. Nachdem sich dann die Festteilnehmer ein wenig restauriert, gaben sie sich den verschiedenen Unterhaltungen hin. Die Erwachsenen zog der Tanz an, während die Kinder sich mit Spielen vergrügten. In schönster Weise die Festgäste wieder zur Stadt zurück. Nicht weit von dem Festplatz des Turnvereins, an der zweiten Schneife links der Licherstraße, lag ein zweiter, auf dem die„ Contentia" ein munteres Treiben entfaltete. Sie hatte gleichfalls einen Festzug aufgestellt und marschierte von der Feh schen Gastwirtschaft an der Licherstraße nach dem Stadtwalde. Dort vertrieb man sich mit Spaziergängen und Tanz aufs angenehmste die 3 it. Sehr vielen Beifall fanden auch die von den Kindern aufgeführten Reizen von den Kindern aufgeführten Rei, en Abends versahen fich die Festteilnehmer mit Lampions und begaben sich nach der Restauration Bum Kronprinzen", wo noch ein gemü liches Beisammens in stattfand.
* Parlamentarisees. Auf die Vorstellung des Landesverbandes der Bürgermeister im Großherzogtum, betr. die Pretokollierung von Immobiliarveräußerungs- flogen die Stunden dahin. Abends brachte ein Lampionzug Verträgen beantragt der vierte Ausschuß, die Regierung zu ersuchen, nach nassauischem Muster eine Vorlage, die die Ortsgerichte ermächtigt, solche Verträge bis zu 500 Mt. rechtsgültig zu protofollieren, einzubringen.
** Der Kampf um das Goldene Nad von Gießen. Unter bedecktem, regendrohendem Himmel wurden geſtern die großen Radkämpfe auf dem Sportplay a. d. Hardt ausgefahren. Der geschicken Leitung war es gelungen, recht gefürchtete Kämpfer gegeneinander aufzubieten, sodaß die Sports
freunde den Verlauf mit dem größten Interesse verfolgten; vermißt wurde nur die Musit, an die man sich ja nun einmal gewöhnt hat. Eröffnet wurden die Rennen um 4 Uhr durch das Tandemhauptfahren, in dem Drescher- Rode, Vogel- Wallau und Knapple- Mesch starteten. Der erste Brets fi I Drescher- Rode zu, die die Strede von 2000 m in 3,12 durchfuhren, ihnen folgten Kapple- Mesch, die bie Strecke in 3,125 zurücklegten. ( Tie 8 ffern vor dem Komma geben die Minuten, bie hinter demselben die Sekunden an.) Das zweite Rennen drehte sich um den Hardtpreis, der auf 10000 m mit Motorschrittmachern ausgefahren wurde. 8um Start traten Wallau- und Drescher Mainz, C. Kögel- Karlsruhe und Kronenberg( außer Konkurrenz) an. Efter wurde Drescher Mainz 10,28, 8weiter Rögel Karlsruhe 11,03 und Dritter Kronenberg 11,28. Das Tandempunkifahren, das gleichfalls bedeutende Kämpfer auf den Plan rief, gestaltete sich zu einem außerordentlich interessanten. Es starteten Drescher Mainz- Rode- Hamburg, Vogel- Wallau( beide Mainz) und Ruapple- Mesch( beide Frankfurt). Als erste Sieger gingen Drescher- Rode, mit 18 Punkten, als zweite KnappteMesch mit 12 Punkten und als dritte Vogel- Wallau| durchs Ziel. Der Preis von Cießen über 20 km mit Motorschrittmachern wurde von Wallau, Közel und Drescher bestritten. Als Sieger ging Kögel aus dem Kampfe hervor, der die Strecke in 20,15 zurücklegte. Im folgten Kronenberg ( außer Ronkurrenz) und Drescher. Das Hauptfahren über 2000 m, in dem namentlich Rode- Hamburg und Anapple. und Mesch- Frankfurt sich den Preis streitig machten, rief allgemeine Spannung hervor, die sich nach dem Ende zu immer mehr steigerte, bis der deutsche Meisterfahrer RodeHamburg, seine Konkurrenten mehrere Radlängen hinter sich laffend, ale Ester mit 4,18 durchs 8tel saufte. Zweiter wurde Knappte mit 4,18%, Dritter Mesch mit 4,18%.
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* Soldaten- Bravourſtück. Von 27. Juli bis 3. August fanden zwischen Mainz und Worms Uebergangsmanöver über den Rhein statt. Dabei vollbrachte ein Ulan des 6. Ulanenregiments aus Hanau ein Bravourſtückchen,
das verdient, in weiteren Kreisen befannt zu werden. Am 28. Juli suchten das Westkorps und das Ostkorps die gegen seitigen Stellungen aufzuklären und in der Nacht zum 29. Juli sollte vom Westforps der Uebergang erzwungen werden. Drei Ulanen des Ostkorps setzten zwischen Groß- Rohrheim und Hamm über den Rhein und fingen auf dem linken Ufer eine Radfahrer- Patrouille ab. Sie fanden bei einer Visitation des Radfahrers den Korpsbefehl des Westforps, der die Anordnung für den llebergang enthielt. Diejen Befehl suchten sie nun ihrem eigenen, dem Ostforps, zu übermitteln. Sie wurden aber von einer stärkeren feindlichen Patrouille angegriffen und 2 Mann davon gefangen genommen. Der eine Ulan jedoch trennte sich von seinem Bferd, versteckte sich und schlich, sich deckend, weiter an den Rhein. Dort schweißtriefend angekommen, entledigte er sich seiner Kleider und schwamm mit dem Befehl über den Rhein. Am jenseitigen Ufer übergab den Befehl einer in der Nähe befindlichen Artillerie- Patrouille zur Weiter Darauf schwamm er beförderung an das Hauptquartier. wieder zurück und ließ sich gefangen nehmen.
** Ueber den Ruhen der Lokalpresse hat sich der bisherige Oberbürgermeister von Halberstadt folgender maßen geäußert: Er verkenne die hohe Bedeutung nicht, welche die Presse und besonders die Lokalpresse, deren Wirksamkeit vielfach unterschätzt werde, für die Entwickelung des Gemeindewesens habe. In jeder Stadtverwaltung fämen wohl gelegentlich Beiten, wo diese den Mut habe müsse, auch
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einmal gegen die Stimmen der Bürgerschaft zu handeln. Zur Klarlegung solcher Meinungsverschiedenheit und dann zum Ausgleich sei nichts besser, als eine gutgeleitete kommunale Presse. Man möge über die Presse denken wie man wolle, den hohen Beruf der lokalen Presse zur und Erhaltung des Heimatsgefühls fönne niemand bestreiten. Deshalb habe er auch immer großen Wert auf gutes Einbernehmen mit der lokalen Presse gelegt. Er verhehle es auch nicht, daß er selbst ein fleißiger Mitarbeiter der daß erfahrungsgemäß auch die leitenden Personen, sei es Bresse gewesen sei. Dem vermögen wir hinzuzufügen, eines Kreises, Amtes oder Dites, welche stets Fühlung mit ihrer Lokalpresse halten oder gar pseudonyme Mitarbeiter sind, immer zum Wohl des betr. Gemeindewesens bestens wirken konnten und daneben Erleichterung ihrer Amtspflichten, wie auch besondere Wertschätzung seitens der Bevölkerung erreichten, obgleich піс sie besonders zu beobachten die Gelegenheit wahrnehmen eigene Person öffentlich in den Vordergrund stellten.
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*** Säuglingsmilch. Im Interesse der Bekämpfung der Säuglingssterblichkeit verdient ein Beschluß der Bürgermeisterei Worms in den weitesten Kreisen uit größter Aufmerksamkeit beobachtet zu werden. Worms hat es nämlich für den Rest der Sommermonate Die Bürgermeisterei versusweise übernommen, eine einwandfreie, trintfertige Säuglingsmilch unter der Aussicht der Sanitätsbehörde, der Polizei und des chemischen Untersuchungsamtes herstellen zu lassen und diese Milch in mehreren Sorten, entsprechend dem Alter der Säuglinge, in Soxhlet Flaschen dem Publikum zu überlassen und zwar zu Preisen, die nicht höher sind als sie sonst für die gewöhnliche Haushaltungsmilch in rohem Zustand bezahlt werden müssen.
rz. Gambach, 5. Auguft. Heute Nachmittag gegen 2 Uhr entstand in den Defonomiegebäuden des Schuhmachers K. Becker auf bis jetzt unaufgeklärte Weise ein Schadenfeuer. Durch rasches und energisches Eingreifen der hiesigen Feuerwehr fonnte das angrenzende Wohnhaus gerettet werden, während Scheuer und Stallung ein Raub der Flammen wurden. Der Eigentümer ist zum Teil versichert.
** Lardenbach, 6. August. Der an unserer Gemeinde schule wirkende Lehrer Peter Schneider ist auf sein Nach suchen unter Anerkennung seiner langjährigen mit Treue und Eifer geleisteten Dienste mit Wirkung vom 1. Oktober an in den Ruhestand versetzt worden.
*-* Hartmannshain, 6. August. Unser Kurort wird in diesem Jahre so außerordentlich stark von Sommer frischlern frequentiert, daß viele gar fein Unterfommen mehr finden konnten. Ein weiteres Ansteigen des Fremdenverkehrs erwartet man durch die Inbetriebnahme der Bahn, die voraussichtlich am 1. Dezember eröffnet wird.
? Grebenhain. Unsere Gemeinde baut eine Wafferleitung.
* Biedenkopf, 6. Auguft. Zigeunerplage. Landrat v. Heimburg macht soeben in einer Bekanntmachung den Bürgermeistern unseres Streises es zur zur Pfl cht, bas Austreten der Zigeuner, si es in Banden, in fleineren Trupps oder allein, sofern sie sich nicht zweifellos durch og timationspapiere als Inländer( Reichsangehörige) auszuweisen vermögen, ungesäumt den zuständigen Gendarmen zu melden." Leider sind die meisten bei uns vagabundierenden Bigeuner Inländer. Ueberhaupt wird die beste Polizei verordnung hier wenig helfen, es sei denn, daß sie dahin lautete und gehandhabt würde:" Wer diesem Bettelvolt etwas gibt, ist straffällig." Vor wenigen Abenden waren drei Gendarmen vor Niedereisenhausen wieder daran, einem Trupp Zigeuner, von Gladenbach tommend, die Wagen zu untersuchen. Verschiedene Sachen wurden als gestohlen beschlagnahmt.
Literarisches.
* Fine amtliche Karte für das Kaisermanöver 1905, an denen bekanntlich das VIII. und XVIII. sowie einzelne Truppenteile des XIV. und XVI. Armeekorps teilnehmen, ist soeben durch die Kartographische Abteilung der Königlich preußischen Landes- Aufnahme veröffentlicht. Diese Karte, darauf muß besonders aufmerksam gemacht werden, hat den Vorzug, daß sie das neueste amtliche, auf Grund sorgfältiger diesjähriger Dieselbe Erkundungen berichtigte Material bringt. fostet nur 0,50 Mt, postfret 0,55 Mt, aufgezogen 1 Mr., postfrei 1,05 Mr. und ist für jedermann durch die Hauptvertriebshandlung der Königlichen Landes- Aufnahme, R. Eisenschmidt, Berlin NW. 7, Dorotheenstraße 70a, sowie durch jede Buchhandlung zu beziehen.
Deueste Nachrichten.
C. B. New York, 6. Auguft. Präsident Roosevelt empfing auf der Jacht„ Mayflower" die japanischen und russischen Friedensdelegierten. Nach der Vorftellung brachte Roosevelt beim Frühstück folgenden Toast aus:„ Ich bringe einen Toast aus, auf den keine Antwort erfolgt und welchen ich Sie ersuche, stillschweigend anzuhören. Ich trinke auf die Proſperität der beiden Souveräne und der beiden großen Nationen, deren Vertreter fich auf diesem Schiffe begegneten. Ich hoffe aufrichtigst und es ist mein Gebot, daß im Intereffe nicht nur dieser beiden großen Mächte, sondern im Interesse der gesamten Menschheit ein gerechter, dauernder Friede zwischen ihnen bald abgeschlossen wird. Biegener landwirtschaftlicher Wetterdienft Boraussichtliche Witterung in Heffen für Dienstag, Bei südöstlichem Winde Erwärmung, den 8. Auguft. heiter, später Trübung und Gewitterregen.
( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)
Verantwortlich: für die Politik und den Inferatentell: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibi in Gießen.


