Einzelbild herunterladen

nach der bor Stärtfie fein, das orden ist.

Can Beary's und

Schiff die Fahrt ob und wie weit gegen den Bol gerichtet werden, immer hindurch außerordentliche das Schiff nicht

its auch fleinere lichen Maschinen ag. Die Länge gs beträgt etiva

gegen 5 Meter, chinenfraft 1400 us bola gebaut, Biderstandsfähig

Alle größeren lg von besonders Lagen von 12 e zweite äußere eiden Lagen find der Schiffswand Riel ist auf seine Schiffswände find verbunden, und nander befestigt, größtmöglichen

ter Linie darauf

en Eisdrudes zu

nicht zermalit,

tlich beim Bau

1. Zu diesem starten, feitlich die Eismaffen e gegen diejen

uges beitragen; borspringenden gt zwei Kajüten ihn begleitenden Den, um auf das rtier benutzt zu

tergebracht, des en werden sollen. und elektrische

en Sohle in den

genommen. Mit meilen mit einer

i aufbrechen und aus 40 Personen hüfte des Grant­freilich ziemlich en bleiben muß, Auf dem Grants ehren der Sonne en werden. Die etwa 82% Grad en Polarforscher mit seinen Leuten nicht zu beneiden. ehr des Schiffes, ziemlich wunder ometer, die dann Sft im günstigen en, und ob das eichnet werden.

nannte Eigens hat behauptet, Männern die ben Familie zu oft Brüder oder ht verwandt zu Die Vielmännerei Ein Mann der Begen teilt, taun e Gruppe hinein rbares Durchein­

t, die durch einen geregelt werden. er geradezu kind­

ym. Sto

Obstbäumen

tm.

m.

Fitm.( 58

genannten alter

ich, beim Eintri

rung zi Arasburg. Nebier Araiburg

ags am Steinbrud,

, Saifa und Coln

e, 9 Nabel,

Fiche, 30 Buchen

Revier Felnheim

Nr. 32.

Insertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Ober­Beffen, die Kreife Beglar and Marburg 10fg. sonft 15 Pfg. Reklamen ble Petitzeile 30 refp. 40 Bfg.

Redaktion u. Hauptexpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 862.

Dienstag, den 7. Februar 1905.

Gießener

14. Jahrgang

Abonnement@ prets: abgeholt monatlich 50 fc., tn's Haus gebracht 60 fg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.

Neuelle Nachrichten

( Gießener Tageblatt)

Anabhängige Tageszeitung

( Sießener Zeitung)

für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen.

Deutfche Militär- Kolonifation.

Der jetzt lebenden Generation ist der Gedanke völlig in Fleisch und Blut übergegangen, daß jeder waffenfähige Diann auch ein waffenpflichtiger Mann ist, sobald dem Va­terland Gefahr droht, und daß deshalb auch jedermann, den nicht körperliche Untauglichkeit ausschließt, schuldig ist, sich im Waffenhandwerk für die Zeit der Gefahr ausbilden zu Tassen und sich in Uebung zu halten. Gar so alt aber ist die­ser Gedanke nicht; selbst bei uns, im klassischen Land der all­gemeinen Wehrpflicht, hat es recht langer Zeit bedurft, um en Begriff der Verteidigung von Hof und Herd auszu­peiten. Als die Landwehr nach den Befreiungsfriegen neu crganisiert wurde, begrenzte man ihren Pflichten- und Tä­tigkeitsfreis auf die Provinz. Kein Landwehrmann war ge­halten, anders als zur Verteidigung seiner Heimatproving zu den Waffen zu greifen. Erst später kam die grundsätzliche Anschauung zur Anerkennung, daß man den eigenen Herd nach an der Landesgrenze und überall da verteidigt, wo ein Bundesfeind sich zeigt. Doch dachte man dabei nicht an Ko­loaien denn Preußen hatte keine Kolonien und ein Deut­[ che Reich gab es noch nicht und nicht an Kolonialkriege. Als vir zu Kolonien und Kolonialfriegen gekommen waren, erach. ten wir es ohne weitere Ueberlegung, ohne alles Zö­gern fir selbstverständlich, daß unsere Soldaten nicht außer­halb.iropas verwendet werden dürften, es sei denn, sie meldeten sich freiwillig. Matrosen und Marinesoldaten frei­lich machten eine Ausnahme. Deren Dienstpflicht war nicht auf die henischen Gewässer beschränkt, sie konnten überall­hin tommandiert werden, wo das Interesse des Vaterlandes es erheischte In dieser Uebung eine Aenderung eintreten zu lassen, fand sich um so weniger Grund, als zu feiner Zeit im Fall des Bedarfs ein Mangel an Freiwilligen sich zeigte. Es genügte immer der leiseste Wink, um mehr Meldungen hervorzurufen, als berücksichtigt werden konnten. So sind es Freiwillige, die in Deutsch- Südwestafrika den Krieg führen.

Für unsere Vorstellung macht das den Eindruck der Anomalie, weil wir an die allgemeine Wehrpflicht gewöhnt find. Anderen gilt gerade das als selbstverständlich, weil auch daheim das stehende Heer durch Werbung zusammen­gesezt ist. Andere haben alle ihre Wehreinrichtungen auf Werbung gestellt, uns ist das Bewußtsein der Wehrpflicht ge­läufig und selbstverständlich geworden. Und doch war es richtig, daß man bei uns die Wehr pflicht neu be­grenzte, daß man sie nicht auf die Kolonien aus­behnte, das heißt die Erfüllung der Heeresdienst­pflicht nicht auf das Gebiet der Kolonien erstreckte. Für die Verteidigung des heiligen vaterländischen Bodens das Leben hergeben, das ist selbstverständlich in einem Stück Afrika aber, selbst wenn die deutsche Flagge darüber teht, können wir vaterländischen Boden nicht erblicken.

Immerhin ist es wahrscheinlich, daß wir bei längerer Gewöhnung an Kolonialbesitz auch hierin zu anderen An­fchauungen fommen. Einstweilen brauchen wir keine Sorge zu hegen, daß es uns an deutschen Freiwilligen so bald fehlen wird. Die Liebe zum Kriegshandwerk ist bei uns nicht erloschen, so wenig, daß heute noch manche fremde Staaten die Kosten ihrer Kolonialkriege mit deutschem Blut bestreiten können, wofür sie nur fargen Lohn entrichten. Die niederländisch- indische Armee zählt 37 000 Mann mit 1400 Offizieren, darunter nur 14 000 Europäer. Von den Eu­ropäern sind über 2000 Deutsche. Auf diese entfallen aber nicht, wie es bei gleichmäßiger Verteilung sein müßte, 76, sondern kaum 20 Offiziere, von denen es überdies keiner bis zum Stabsoffizier bringt, trotz Naturalisation. Neben­bei bemerkt: An der Ostküste Sumatras, in dem Tabak­land, in Deli, ist den Ausländern die Erwerbung von Grund und Boden untersagt. Diese Kräfte, die anderen Staaten ohne Vorteil für sich dienen, müßten doch auf irgend eine Weise dem Reich erhalten und ihm nußbar gemacht werden tönnen, daß sie aufhören, Kulturdünger" für andere Staa­ten und Völker zu sein. In den deutschen Kolonien würde es ihnen besser gehen, würden sie besser gehalten werden und nicht hinter anderen zurückſtehen müssen, weil sie Deutsche find. Solche Freiwilligen der Kolonialarmee würden nach absolviertem Dienst auch geeignetes Ansiedlermaterial ab­geben und damit zugleich den Grundstock für eine Kolonial­Landwehr liefern.

Die Krifis im Bergarbeiterftreik. Die Stunde der Entscheidung, ob der Bergarbeiterstreit

- am Pflanzgarten durch freundliche Verständigung beendet, oder der Interessen­engarten, Tisch und gegensatz weiter verschärft werden soll, ist nahegerückt.

je, 1 Werlicheit II. Al

Vielleicht sind die Würfel bereits gefallen, wenn diese zei­len in Druck gehen. Leider muß gesagt werden, daß die

tonung eines rein formalistischen Rechtsstandpunktes sich in den Augen aller Unbeteiligten ins Unrecht setzen, der

dhe( Aft u. Stamm), Bergwerksbesitzer es sind, die durch Festhaltung und Be­25 Fitm., 39 Fichten ben, und der Regierung eine vermittelnde Tätigkeit erschwe­9 Mtr. lg., 2 Efchen Sympathien der öffentlichen Meinung sich vollends berau­

5,4 Ffim.

ren, beinahe unmöglich machen. Nachstehend eine Üeber­sicht der neuen wichtigen Ereignisse.

Die Siebenerkommission der streifenden Bergleute im Ruhrrevier, an deren Spitze der Lekannte Leiter des christ­lichen Bergarbeiterverbandes Johann Effert in Alten- Essen steht, hat beim Verein für bergbauliche Interessen, d. i. der Verein der Bergwerksbesizer, telegraphisch angefragt, ob er die Siebenerkommission empfangen wolle, um über 5 Punkte eine Unterhandlung zu führen, die zur Aufnahme der Arbeit leiten könnte. Darauf wurde

vom Bergbauverein jede Verhandlung abgelehnt. Als Grund wird angeführt, daß die Siebenerkommission bei Beginn des Streits und noch später bei den Belegschaf­ten wiederholt nicht Gehör gefunden, daß daher auch jezt feine Gewähr dafür gegeben sei, daß die Belegschaften die Abmachungen der Kommission anerkennen würden.

Zur nämlichen Zeit hat die Siebenerkommission dem Reichskanzler Grafen Bülow telegraphisch von ihrem an den Bergbauverein gerichteten Anerbieten Mitteilung gemacht. Danach wollte die Kommission auf der Basis von fünf sehr gemäßigten Forderungen unterhandeln, deren bloße Ver­handlung schon die sofortige Aufnahme der Arbeit nach sich ziehen solle.

Der Reichskanzler an die Bergarbeiter.

Der Reichskanzler hat für diese Anzeige freundlich ge­dankt. Er hat die Legitimation der Siebenerkommission zur Vertretung der Belegschaften nicht angezweifelt. Er wünscht, wie natürlich, die sofortige Wiederaufnahme der Arbeit im allgemeinen Interesse und will dann die Ver­treter der Arbeiter und der Arbeitgeber zur weiteren Ver­handlung empfangen.

Es ist möglich, daß die Bergwerksbesitzer aus der nach­gieligen Haltung der Siebenerkommission auf materielle Schwäche der Streifenden schließen; möglich auch, daß sie mit dieser Vermutung vollständig Recht haben. Die moralische Stärke ihrer Sache aber erhöhen sie dadurch nicht. Sie hät­ten guten Willen durch Eingehen auf die angebotenen Ver­handlungen zeigen müssen. Ihre starre Haltung kann ihnen leicht zum Schaden gereichen, denn die Novelle zum Berg­gesetz wird im preußischen Abgeordnetenhaus unter dem indruck ihres jeßigen Verfahrens beraten werden.

Im oberschlesischen Kohlenrevier

hat die Königliche Bergwerksinspektion sich weniger hoch­mütig gezeigt, und der Erfolg war, daß die Zahl der Strei­fenden von Tag zu Tag abnahm und fortgesetzt abnimmt. Inzwischen ist auch der

allgemeine Bergarbeiterausstand in Belgien

zur Tatsache geworden. Am Sonntag wurde der Streik te­schlossen, am Montag wurde der Beschluß ausgeführt.

Der Krieg in Oftafien.

Die Nachrichten vom Kriegsschauplatz beschränken sich meist auf Nachlesen über die Schlacht bei Haikontai. Wie aus Tokio darüber gemeldet wird, sind 24 japanische Offiziere gefallen, 10 schwer verwundet, darunter Generalmajor Ta­nabe, und 17 leicht verwundet.

Die Lage bei Lianjang.

Wie chinesische Meldungen versichern, befinden sich in Liaujang nur 200 Mann Gendarmen und Polizei, gegen 5000 Soldaten sind in den Dörfern der Umgegend der Stadt untergebracht; höhere Offiziere halten sich auf der Bahnstation auf, wo sich auch große Niederlagen von Zucker, Reis, Fischen, Furage und Munition befinden. Die Bahn­linie Port Arthur- Liaujang ist völlig unversehrt, es können auf ihr 10 Paar Züge täglich verkehren, von denen jeder aus 40 Wagen besteht. Die Bahnbeamten sind ausschließlich Japaner, die Arbeiter Chinesen. Die zweite Bhnlinie Jalu­Riaujang ist noch nicht ganz fertig. Wie behauptet wird, wird parallel dieser Bahn eine schmalspurige Bahn mit Pferde­betrieb hergestellt.

Admiral Togo hatte eine Audienz beim Kaiser; er begibt General Matsumara, der sich nunmehr zur Flotte zurück. die Japaner bei dem Kampf um den 203- Meter- Hügel bei Port Arthur befehligte, ist an Gehirnkongestion gestorben.

Ein Jahr ruffifch- japanischer Krieg. ( Von unserem Mitarbeiter.) Berlin, 6. Februar.

I.

Bis zur Blockade von Dort Arthur. Heut jährt es sich, daß die diplomatischen Beziehungen zwischen Japan und Rußland abgebrochen wurden und da­mit der Riesenkampf in Ostasien offiziell begann. Der eigentliche Ausbruch der Feindseligkeiten fiel allerdings erst auf die Nacht vom 8. zum 9. Februar 1904. In dieser überfiel die Torpedoflottille Togos die sorglos vor Port Arthur liegende russische Flotte. Die drei großen Panzer .Netwisan"." Resarewitsch" und" Ballada" wurden schwer

Beschädigt. Panischer Schrecken verbreitete sich in der rus­sischen Hauptstadt, der noch erhöht wurde, als die Kunde kam, daß am Tage dartuf eine japanische Schiffsdivision die russischen Kreuzer Warjag und Korejez" und das Trans­portschiff Sungari" nach verlustreichem, hartnäckigem Widerstand im Hafen von Tschemulpo versenkt hatte.

Jetzt erst wurde man in Petersburg inne, daß man die Japaner zu gering eingeschäßt und ohne genügende Vor­bereitung sich in einen schweren Krieg eingelassen hatte. Die Flotte, die der japanischen einigermaßen gewachsen war, hatte durch die überraschende Schnelligkeit der japanischen Aktionen gleich im Anfang so schwere Einbußen erlitten, daß die Wage der Seeherrschaft sich schon jetzt nach Tokio neigte. Die in Ostasien zur Verfügung stehenden russischen Landtruppen ließen aber auch an Zahl sowohl, wie an Qua­lität bedenklich zu wünschen übrig. Sie bestanden zur Hälfte aus neuen und noch nicht schlagfertigen Bataillonen. Man sah voraus, daß es den Russen unmöglich sein werde, die Landung der Japaner zu verhindern oder deren stra tegischen Aufmarsch zu stören. Zwar machte die Wladi­wostof- Division einen Versuch, die japanischen Truppen­transporte nach Korea zu unterbinden, jedoch erfolglos. Sie erhielt von Port Arthur aus keine Unterſtügung. Admiral Togo hatte sich sofort mit dem Gros seiner Flotte vor den Hafen gelegt und hielt die dort befindlichen russischen Schiffe völlig in Schach. Zwar mißglückten ihm mehrere Versuche, die Hafeneinfahrt durch Minen zu sperren, aber abgesehen von unbedeutenden Ausfällen, bei denen am 13. April die Petropawlowsk" auf eine japanische Mine aufläuft und mit Admiral Makarom und dem größten Teil der Besatzung sinkt, während Pobjeda" schwer beschädigt wird, ist von einer russischen Offensive zur See nichts mehr zu spüren. Die Japaner werfen vom 10. Februar an starfe Truppen­massen nach Korea hinüber, die ungehindert in Tschemulpo landen und die russischen Vortruppen unter ständigen Schar­mügeln zurückdrängen. Am 23. Februar erfolgt das Bünd­nis zwischen Japan und Korea und von diesem Zeitpunkt an erfolgt die japanische Ausschiffung in verstärktem Maße, jezt bei Tschinampho. Die russische Kavallerie wird in stän­digen Scharmügeln zurückgedrängt und in rascher Folge Anju, Widschu und Jönunpho am Jalufluß besetzt. Ain 7. April ist ganz Korea von den Russen geräumt und die Vorbereitungen zum Uebergange über den Jalu, der das Einfalltor in die Mandschurei bildet, beginnen.

Die Japaner rückten allmählich gegen den Jalu vor und erreichten diesen Mitte April mit sechs Divisionen, ebensoviel Reservebrigaden und starker Artillerie, durchweg gut­geschulte, nach deutschem Muster organisierte Truppen. Ku­rofi war in erster Linie, hinter ihm Nogi mit der zweiten Armee. Um diese Zeit waren die Russen wie folgt gruppiert: zeci Divisionen unter General Stössel in Port Arthur, zwei Tivisionen unter Sassulits hinter dem unteren Jalu, vier Divisionen unter Linevih in Wladirostok und der Küsten­Provinz die übrigen fünf Divisionen hinter dem Jönschuilins Gebirge, und zwar im Raume Heitschöng- Liaojang-­Mukden unter dem Oberbefehl General Kuropatkins.

Am 1. Mai griff Auroti am alu mit lebermacht an und schlug Sassulitsch, der durch langes Ausharren in der Aufstellung seine Truppen einer Katastrophe ausgesetzt hatte. Die Russen zogen sich über Föngwantschöng zurück. Nun unternahmen die Japaner unerwartetes. Statt dem ge­schlagenen Gegner zu folgen, über das Gebirge gegen das russische Gros vorzugehen und die Entscheidung zu suchen, detachierten sie die Armee Nogi gegen Port Arthur.

Dieses gewagte Unternehmen erweist, daß es ihnen vor allem um die Wiedereroberung dieser Festung zu tun war. Die russische Armee war auch jetzt noch nicht schlagfertig und stark genug, um gegen den allein gelassenen Kuroki vor­zugehen, der sich hinter dem Gebirge verschanzte. Nogi konnte ungestört von der Jalumündung aus nach Pitsewo über­schiffen und dort am 5. Mai zu landen beginnen. Er rückte gegen die Inselspitze vor, griff am 26. Mai Stössel an, der in start befestigter Stellung auf den Höhen der Landenge Kint­schau stand, und warf ihn nach hartem, sehr verlustreichem Kampfe zurück. Die Festung war isoliert, der Hafen Dalny wurde besetzt und die Blockade begann.

Die Politik.

O In Deutsch- Südwestafrika haben die Hottentoten den Mut zu angriffsweisem Vorgehen noch nicht verloren. Am 27. Januar haben sie, zwanzig Mann start, bei Urifuribis, 15 Kilometer nördlich Gouchas, einen von Zwartfontein mit über­Netter- Bedeckung kommenden Verpflegungswagen, fallen Am nämlichen Tage haben sie etwa 60 Kilometer nördlich Goachemas in einer Stärke von 100 Mann, da­runter 25 Berittene, eine auf dem Marsch von Windhuk nach Kalkfontein mit einem Viehtransport befindliche Kom­pagnie und halbe Batterie angegriffen. Sie wurden zer­sprengt, verloren 13 Todte und eine Anzahl Gewehre

Die deutschen Ansiedler in Südwestafrika haben aus den für sie von dem Zentralhilfskomitee gesammelten 276 000 Mark bisher 123 500 Mark erhalten. An die in Deutschland befindlichen Ansiedler oder ihre Witwen und Kinder sind bisher 80 000 Mark gezahlt worden.