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gezeitigt. Sm No

löblich vorwurfsvoll: Es scheint mir, als ob Sie mich bei

diefer Reife 110 000 loßwache. Der Hauptmann, der aus den Worten des Spanien in Frank Monarchen einen leisen Spott herauszuhören glaubte, sagte Südwestafrita hat die en Haaren packen( d. h. sich über mich lustig machen) woll­ttlichen Krantenstand nicht sein.". erwiderte der König, indem er einen midleids­zu beklagen, im De bollen Blick auf den radikal kahlen Schädel des armen Haupt- auch den Zithervorträgen, ja, das Publikum applaudierte alle mit der Kleinbahn zu befördernden Güter möchten in

en.

So geschickt werde ich in meinem ganzen Leben

Desfälle; dagegen gab mannes warf.

mittetrantenfiand bon

Als der König in Barcelona weilte, veranstaltete man

im September 1905 ihm zu Ehren im Hafen Ruderregatten. Alfonso erschien Berstorbene. Daraus und fah, daß man die für die Behörden bestimmten Plätze hen Ruben hat. Da wie ein Junge über die Ketten und nahm von den zur durchgeführte Schutz durch Ketten abgesperrt hatte. Mit einem Sak sprang er pfungen, welche be öniglichen Tribüne führenden Stufen immer zwei auf ein­jekt jedem nach Süd- mal, daß er von fünf oder sechs Uhr morgens bis gegen nie ein dauernder mal. Wenn der König auf Reisen ist, passiert es ihm manch­fchutimpfung raten Mitternacht repräsentieren muß. Eines Tages übergab er

Heinem Ministerpräsidenten ein alleruntertäniaftes" Ge­

die Feststimmung. Als der Borsitzende Bed die Erschienenen in einer furzen Ansprache begrüßte, herrschte schon nichts als Frohsinn, der sich bei jedem Punkte des umsichtig zu sammengestellten Brogramms noch steigerte. Eine heitere Abwechslung brachten namentlich einige größtenteils gut pointierte Couplets in den Abend und reicher Beifall ward so stürmisch, daß es durch Bugaben beschwichtigt werden mußte. Auch Thaliens hatte man in den beiden Luft­spielen Die Maus und Der Wohltätigkeitsball" gedacht. Die Stücke wurden flott durchgespielt und von den 8u­schauern gleichfalls rückhaltlos anerkannt. Und dann rauschte wieder die Mufit auf und weiter und weiter schritt der Abend, bis der Vorhang abermals aufrollte und ein zwölf­teiliges lebendes Bild zeigte, das in ernsten und heiteren Stimmungen die Sonntagsfreuden einer Familie darstellt, die einen Ausflug nach dem Lande macht. Köhlich war dabei namentlich der echt deutsche Humor, der unter Tränen

frachteten Güter so auch das Thomasmehl von der Haupt­bahn nach der Kleinbahn getragen werden. Eine einfache Gleisanlage nach dem dortigen Güterschuppen hätte diesem Uebelstand abgeholfen, auch fönnen beispielweise Kohlen gar nicht von der Hauptbahn nach der Kleinbahn verladen werden. Offenbar trug man sich aber mit dem Gedanken Gießen verladen, werden woselbst eine bessere Verbindung besteht.

Weilburg. Der hiesige praktische Arzt Dr. Diester­weg, ein Sohn des großen Schulmanns, ist nach langem Leiden in Bad Nauheim gestorben. Eine schöne Sub­missionsblüte zeitigte die Vergebung der Wasserleitungs­arbeiten im Dorfe Allendorf. Das niedrigste Gebot be­trug 17 000 wt., das höchste 50 000 Mt., die Kostenan­schlagssumme 19 200 mt.

?? Ulrichstein, 5. November. Neuerdings ist das Projekt einer Bahulinie Mücke- Ulrichstein wieder Seibertenrod berühren. Später gedenkt man die Bahn dann über Engelrod bis Herbstein und Rrfeld fortzusetzen, um gewinnen. Durch das Projekt würde der Vogelsberg direkt mit Gießen verbunden.

ann. Eine spanische fuch. Es ist eine Bittschrift," sagte er, die mir heute über­zu Ansehen bei der reicht worden ist; ich empfehle sie Ihrer besonderen Auf- lacht. Bald darauf i zte der Ball ein, der noch durch die aufgetaucht. Die Linie soll Ruppertenrod, Ober- Dhmen und e illustrierte Madrider merksamkeit, und ich wünsche, daß Sie die Bitte erfüllen." einen Photographen Der Minister wollte etwas erwidern, aber der Rönig unter­de operierte. Der brach ihn mit den Worten: Rein Aber, lesen Sie und han­interviewen, worauf und sah, daß es vom König selbst geschrieben war: der

eundlich, er saß gern deln Sie danach!" Nun öffnete der Minister das Gesuch umsomehr Aufmerksamkeit, als er bereits am Kaiserlichen den Anschluß an die Bahn Lauterbach- Grebenhain zu

1 entließ.

ifanerinnen, Mutter tundentag und vollständige Sonntagsruhe!

Monarch berlangte, wie die Arbeiter, für sich den Acht­

n Irland den Bost

nen zu spät dort an. lichen Kraftwagen auf der Straße an. Der Polizist er­Queenstown, wo sie fannte aber fofort seinen Irrtum und stammelte Entschul­ahen. Ohne Säumen igungen. Der König wollte zunächst wissen, warum er er heizen und fepten angehalten worden sei. Weil Kraftwagen auf dieser

In Madrid hielt einmal ein Schumann den König­

her See

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erwiderte der König ,,, will ich auch nicht mehr hier fahren."

In Berlin hat man alles getan, um den fürstlichen Gast zu n Lyſols sollen jest ehren, die Einzugsstraße führt durch das dekorierte Bran­oße Giftigteit dieses denburger Tor, auf dem Pariser Platz sind Tribünen er­in großer Prozentjak richtet und über die mit Blumen und Fahnen geschmückte en dazu geführt, daß traße Unter den Linden" wird der Kaiser seinen Gast ndhabung des Lysol Bum Schlosse geleiten. Eine Reihe von festlichen Tagen d Drogenhandlungen schließt sich an. Alfonso wird sich in Berlin wohl fühlen.

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Sr zu entziehen und ter besonderen Bor

Sarifer Schwurgerit

Lokales.

6. November 1905.

** Das Großherzogliche Paar wird am Montag in Darmstadt zurückerwartet. ** Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen werden heute Abend in Darmstadt eintreffen.

Fall. Zu Anting Mädchen mit dem erzehn Tage na der n Eltern zuri, weil ges hatte er ir jogar unmögligetragen *** Zur Landtagswahl. Der seitherige Landtags­Bei dem legten Ver- abgeordnete, Bürgermeister Diehl von Gau- Odernheim, auf seine Frau ab, hat sich bereit erflärt, eine Wiederwahl anzunehmen, die auch t. Auf ihre Gegen gesichert ist. Wie das Wzr. Journ." hört, will der Freifinn abe zehn Jahre dich infolge der Aussichtslosigkeit von einer Randidatur abstehen. nie geliebt." Bau­** Nebertragen wurde der Lehrerin Luise Flick hofft auch, daß seine zu Griesheim, eine Lehrerinnenstelle an der Boltsschule zu n wird, ges erurteilt. Der ißen; der Lehrerin Mathilde Förster zu Gießen eiherr von Lügow ine Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Griesheim; rg wegen Betruges dem Schulamtsaspiranten Johannes Benzel aus Gerns ung bei den Wohl, heim die Lehrerſtelle an der Gemeindeschule zu Gadern. * Militärisches. Wolff, Assist.- Arzt beim Inf. der Anstalt sich Gel Reg. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Heff) Nr. 116 shied am 00 Mark. Der Ar 5. November aus dem Heere aus und wird mit dem efängnis und drei heutigen Tage in der Schutztruppe für Deutsch- Ostafrika ngestellt.

zt, um durch uner

Ld. Jäher Zod. Am Samstag- Abend wurde der Koburg. Prinzessin Inhaber der Dampfwäscherei Edelweiß", Treppinger, der die Entscheidung des sich auf einem Vergnügen des Liederkranz" im Neuen den war, ihren An Saalbau befand, plöglich von Unwohlsein befallen. Er iren, daß sie die 3 Tegab sich hinaus und brach dort tot zusammen. wie vor anzweifelt nlegen werde.

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tt. Stadttheater Gießen. Auf bie morgige Auf­führung des originellen Schwantes Niobe" sei noch Besonders hingewiesen, da sie voraussichtlich die letzte des Bertes fein dürfte.

vom Tanzlehrer Schmidt arrangierte Gavotte der Kaiserin eine interessante Unterbrechung erfuhr. Der Tanz erregte Hofe getanzt wurde. Tanz auf Tanz folgte, die Nacht verstrich und fahles Dämmerlicht fiel durch die Scheiben, unentwegt hielten aber Tänzerinnen und Tänzer aus und als die let'en endlich aufbrachen, da war es vormittags 9 Uhr. Am Sonntag- Nachmittag beschloß ein Ausflug nach dem Windhof das in allen Punkten so gut verlaufene Fest.

* Oberhessisches Volkstrachtenfest. Bur Teil: nahme an dem im kommenden Jahre in Buzbach ab­zuhaltenden Trachtenfeste sind eingeladen: die Vogelsberger, Lauterbacher, Schlißerländer, Schwalmer, Hüttenberger, Busecker, Hinterländer oder Hessenländer, Odenwälder und Marburger Trachten. Man hofft, durch das Fest das allmähliche Zurückgehen der schönen urdeutschen Vollstrachten aufzuhalten. Die Wetterauer Bauerntracht ist fast rollständig verschwunden und nur noch in einigen Orten um Hungen und Laubach in allerdings etwas modernisierter Form zu finden, so z. B. in Ettingshausen, Wetterfeld, Holzheim, Dorfgill und Umgegend.

** Die Bekämpfung der Schweinesenche. Da in den lezten Jahren tros veterinärpolizeilicher Anordnungen die Schweinesenche und Schweinepest in das Großherzogtum eingeschleppt worden sind, so hat die Regierung beschlossen, dieser Gefahr mit neuen Maßregeln entgegenzutreten. Die chronische Schweineseuche macht sich meist durch häufiges Huften in einem Schweinebestande bemerklich. Heltere Tiere fallen ihr nur selten zum Opfer, dagegen führt sie häufiger zum Siechtum einzelner Tiere und befällt oft die Nachzucht in der Art, daß nur ein Teil derselben aufkommt, die sich dann meist schlecht entwickelt. Unter diesen Umständen hält es den beamteten Tierärzten oft schwer, die Seuche mit Bestimmtheit festzustellen, sodaß dadurch auch eine überall gleichmäßige veterinärpolizeiliche Behandlung nicht zur Durch. führung gelangen konnte. Tatsächlich ist man in fach. männischen Kreisen zu der Ueberzeugung gelangt, daß bei ber großen Ausbreitung der Seuche und den oben erörterten Umständen auch die strengsten veterinärpolizeilichen Maß nahmen nicht mehr zum Ziele führen würden, und daß, da auch die seither versuchsweise angewandten Schußimpfungs­verfahren erfolglos geblieben sind, die einzige Möglichkeit, die Seuche nach und rach zu unterdrücken, in der Erzielung feuchenfreier Buchtbestände beruhe. In diesem Sinne hat bie Ministerialabteilung für öffentliche Gesundheitpflege nach eingehender Verhandlung mit derjenigen für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe und nach Anhörung der Kreisveterinär­ärzte die Durchführung von Maßnahmen in Aussicht ges nommen, die demnächst im Amtsblatt Großherzoglichen Minifteriums des Innern erscheinen werden. In ihnen sind feineswegs veterinärpolizeiliche, den Verkehr mit Schweinen erschwerende Bolizeimaßregeln zu erblicken. Es handelt sich vielmehr dabei wesentlich nur um Verhaltungsmaßregeln für die sich mit der Schweinezucht befaffenden Landwirte, denen bei ftrenger Einhaltung der gegebenen Anweisungen gewisse Borteile für den Absah ihrer Zuchtprodukte zugesichert werden.

*** Der Turnverein Gießen hält heute Abend eine nischen Königs.- kommt heute ein außerordentliche Mitgliederversammlung ab, auf welche hes Hauptstadt den Hierdurch besonders aufmerksam gemacht wird. m Freundschaftsver *** Dem Zirkus Otto Mark, der morgen Abend andes Sympathie für auf Dswalds- Garten seine Vorstellungen eröffnet, geht ** Die Beleuchtung der Treppenhäuser. Wir er befte Ruf voraus. So schreibt die Siegener Preffe: machen darauf aufmerksam, daß bei eintretender Dunkelheit Funden. Kaifer Wil ann, die Erinnerung acht der Zirkus vos außen schon einen guten Eindruck mit Flure und Treppen zu beleuchten sind. Vielfach sind Haus­che die Spanier erft kinen weithin leuchtenden, elektrischen Bogenlampen, so eigentümer ber Meinung, die Beleuchtung habe nur während eigener Anschauung Tälern der Pyre. feu ſein Inneres, die geschmackvolle Anordnung ber Siz der kalendermäßigen Wintermonate zu erfolgen. Diese An­ie Spanier begleiten läge, der weiße Grund der Manege, der ansprechende Bugnahme ist aber irrtg. Bei Unglücksfällen, die durch un­8 bie trone Orchesterloge, überhaupt die ganze hübsche Ausstattung genügende Beleuchtung entstehen, fann der Hausbefizer für den Eintretenden einen empfehlenden und einladenden den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden.

mit ihren Wünschen

opole Berlin. Denn endruck hervor. t er nicht," sagen sie dentlich reichhaltig und gediegen.

gefällt, ist seine Lie König haßt die Eti inen Untertanen; al

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Das Eröffnungsprogramm war außer­Es gilt dies sowohl or dem hervorragenden Pferdematerial, das vorgeführt purde und dessen übrigen Teile, die man während der Bause im Marstall besichtigten fonnte, als auch von den Bferde-, Stierbressur, auf die musikalischen Entrees, akrobatischen hundenen gymnastischen Leistungen fanden großen Beifall. diesem Gebiete taten sich besonders Fräulein Mart Fräulein Kaiser hervor. In afrotbatischen Künsten Erstaunliches Mstr. Julius Fürst als Handstandkünstler, Einen

a. Rodheim a. d. Bieber, 5 November. Die hiesige gewerbliche Fortbildungsschule, zu der durch Ortsstatut alle jungen Leute bis zum 17. Lebensjahre verpflichtet sind, ist in ihr zweites Unterrichtsjahr eingetreten. In Er. Gemeinden besuchen diesmal selbst von auswärts junge Aus dem Biebertal, 5. November. Der Herbst ist da und mit ihm die beste Beit zur Ausftreuung Düngermittel auf Wiesen, Kleefelber und Saaten. Auch in unsere Gegend werden von Jahr zu Jahr immer mehr fünftliche Dünger von Privaten und landw. Vereinen einge­

ftischer Weise zu. Snste und dergl. beziehen. Auch die mit der Reitkunst Leute unsere Abendschule.

Straße das Bolf an taat durch; man fuchte ch auf dem Felde bei

Gläschen Wein und

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rch Catalonien baufig

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glich, wenn feine Mi.teressanten Anblid gewährte in einer anderen Vorstellung führt. Die Eröffnung der neuangelegten Güterverladestelle

eitung von 6 Hunben, 1 Bär, 1 Wolf and 1 Hirschkuh,

e mit ihnen wie mit Die die Geschw. Rewelly in ihren Luftatten. Tondelane lange Geiß Dora Nelfys Dogcartfahrt mit einem Stier in Be beit ift fein drastischer einzig dastehender Dressurakt. Den Glanzpunkt bildeten überreicht man ihm af zwei prachtvollen Stieren. Eine Reihe urtomischer Forsthäusern und bis nach Rönigsberg hin, welch legtere aber nie zur Be spanisch- mexikanischen Reiterspiele der Geschwister Nelly De in diesem Augen iginellen Entrees hervorzuheben ist, trugen zur Unterhaltung Bladenbach) verladen, hat man in diesen Tagen von der

eine etwas

an

Clowns, von denen besonders der Kolwn Paulint mit seinen

Bublifums wesentlich bei.

** Zu einem glänzenden Feste gestaltete sich das intervergnüngen der Contentia am Samstag. Die Carnhalle, die doch gewiß eine stattliche Schar aufzunehmen

reden gehalten wer hen nach dem Abge­ei Bonbons auf und Deputierte den Mund Sie das Wort!" Fines

auf Abendstern tommt unsern Landwirten höchst gelegen, denn mit der Kleinbahn tönnen bequem alle derartige Bedarfsartikel bis nach den Haltepunkten Rodheim und Ja von Hof- Bubenrod, den Gemeinde bisher auf Station Bischoffen Strecke( Herborn­neuen Einrichtung Gebrauch gemacht. Allein bei dieser Beförderung müssen wir auch an dieser Stelle auf einen Mißstand aufmerksam machen. Die Verwaltung der Bieber­talbahn hat es nämlich versäumt, bei der erfolgten Neu­Durch ſtarke Manneskräfte müssen alle bis dahin ver­

älteren Offizier dermag, war bis auf den lezten Blaz gefüllt. Schmeichelnd anlage auf Abendstern den erwünschten Anschluß herzustellen.

langen flotte Mufitweisen und weckten und hoben überall

* Lich. Laut Darmst. 8tg." wurden an die hiesigen Einwohner die Kosten für den Geländeerwerb der Bahu Buzbach- Lich in Höhe von 49 000 Mart ausbezahlt, nachdem die einzelnen Besizer schon früher 10 000 Mt. er­hielten. Das Bahngelände foftet also allein in hiesiger Gemarkung rund 60 000 Mt. Hier hat sich ein Bürger­berein gebildet, in dem alle Angelegenheiten der Stadt behandelt werden soller.

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Aus dem Gerichtssaal.

Straffammer.

Gießen, den 3. November 1905. Heinrich Merz in Gießen hat gelegentlich bes Brandes bei Kaufmann Elsoffer von der Brandstelle Porzellanwaren entwendet, wofür er durch das Schöffengericht zu einer Woche Gefängnis verurteilt wurde. Die Berufung verworfen. Die Inhaber der Firma Büttner& Damm in Gießen ließen ohne baupolizeiliche Genehmigung eine Hausentwässerungsanlage herrichten, was gegen beide Juhaber Strafbefehle in Höhe von je 10 Mt. zur Folge hatte. Während Büttner sich dabei beruhigte, erhob Damm Widerspruch, da er glaubte es genüge, wenn der eine Inhaber bestraft werde. Das Schöffengericht sprach ihn auch frei, aber die Staatsanwaltschaft verfolgte Be rufung, die zu seiner Verurteilung in die im Strafbefehl angegebene Strafe führte. Wegen verschiedener Zech­prellereien und Urkundenfälschung wurde der vielfach vor­bestrafte Johannes Gerbig von Schwabenrod zu 3 Jahren Gefängnis und 5 Jahren Ehrverluft verurteilt.

Neueste Nachrichten.

CB. Helsingfors, 5. November. Die Revolution in Finnland. Ein Manifeft des Baren ordnet die Ge­nehmigung der Abschiedsgesuche der finnländischen Senatoren, sowie die Einberufung eines außerordentlichen Landtages für Finnland an, auf dem das Wahlrecht zum Landtage revidiert werden soll.

Berantwortlich: für die Politik und den Inseratentet!: Ibia Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beld

in leken.

Oeffentlicher Dank

dem Herza Franz Wilhelm, Apotheker, f. u. f. Hof­lieferant in Neunkirchen, Niederösterreich, Erfinder des antirheumatischen und antiarthritischen Blut­reinigungs Tees. Blutreinigend für Sicht und Nheamatismus.

Wenn ich hier in die Oeffentlichkeit trete, so ist es des= halb, weil ich es zuerst als Pflicht ansehe, dem Herrn Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen, meinen innigften Dank auszusprechen für die Dienste, die mir dessen Blut­reinigungstee in meinem schmerzlichen rheumatischen Leiden leistete und sodann, um auch andere, die diesem gräßlichen Uebel anheimfallen, auf diesen trefflichen Tee aufmerksam zu machen. Ich bin nicht imstande, die matternden Schmerzen, die ich durch volle 3 Jahre bei jeder Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern und von denen mich weder Heil­mittel, noch der Gebrauch der Schwefelbäder in Baden bei Wien befreien konnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit schmälerte sich zusehends, mein Aussehen trübte sich und meine ganze Körperkraft nahm ab. Nach 4 Wochen langem Gebrauch oben genannten Tees wurde ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jeßt, nachdem ich schon seit 6 Wochen keinen Tee mehr trinke, auch mein ganzer körperlicher Zustand hat sich gebeffert. Ich bin fest überzeugt, daß Jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Tee nehmen, auch den Er­finder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich, segnen wird. In vorzüglicher Hochachtung Gräfin Butschin- Streitfeld, Obe.ftleutnante Gatiin. Preis: 1 Paket Mk. 2.-, 1/2 Paket Mk. 1.­

Bestandteile: Innere Nußrinde 56, Wallnußschale 56, Ulmenrinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eryngilblätter 35, Scabiosenblätter 56, Lemusblätter 75, Bimmstein 1.50, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Caiurwurzel 3.50, Radic. Cariophyll. 3.50, Shinarinde 3 50, Eryngiiwurzel 57, Fenchel­wurzel( Samen) 75, Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süß­holzwurzel 75, Sassaparillwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weißer Senf 3.50, Nachtschaitenstengel 75.

Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten Dicht und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht in. zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware. ,, Vorsicht b.im Einkauf". Man weise minderwertige Nach­ahmungen entschieden zurück und beachte Namen und die Schuhmarken des Tees. Wo nicht erhältlich, direkter Versandt.