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„ Gießener Neueste Nachrichten" Schiller- Gedenkblatt Verlag von Albin Klein, Gießen.
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Denn wer den Besten seiner Zeit genug getan, Der þat gelebt für alle Zeiten.
( Schiller, Wallensteins Layers
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nur dem Ernst. den keine mühe bleichet, Raujaht der Daprbell tief nerftekter Born. ( Siller, Ideal und Leben, 11.)
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Gießen.
Zum neunten Mai.
as tönt so dumpf die maienluft, die klare? Was will der Trauerfang, so feierlich?
2. Er ist doch unfer, ob auch hundert Jahre Dahingegangen, feit er einst erblich,
Ob unfre Ahnen schon an seiner Bahre In Tränen klagten, weil sein hauch entwich.- Es wandelte fein Sarg sich zum Altare, Sein Dichterwort, es wurde zur fanfare.
Der Jugend Sturm, ihr graufiges Zerschellen, Der Standesschranken tötende Gewalt, Des Bürgeraufstands blutgetränkte Wellen, Des Wallensteiners mistische Gestalt, hispaniens, Englands hof, die Kriegsgefellen Der frommen Jungfrau allem gabft Du nalt. Und was dein Griffel formte zum Gedichte, Das blieb am Leben, wurde zur Geschichte.
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Was in der Jugend keimen will und sproffen, was in des mannes Bufen kühn sich regt, Was in der Jungfrau Seele fich erschloffen, Der Gattin und der mutter herz bewegt, Was nach des Lebens Stürmen unverdroffen Der Greis als Edelschatz im Innern hegt Wir dankens Deinem klingenden fanale, Dir, Urquell unfrer höchsten Idcalc.
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Als Zwietracht unser Vaterland verzehrte, Uns schmählich unter fremdlingsjoch gebeugt. Wer war's, der uns zur Einigkeit bekehrte? Wer machte unser herz dem Kampf geneigt? Wer war es, der zur Frethelt uns bewehrte? Wer hat uns mahnend Tells Geschoß gezeigt? Du riefft zur hoffnung uns, zum Stolz, zum Trube, Wir zogen aus in Deines oculics Schuße.
Dein Todestag? Wes Lied wie Deins erklungen, Der ist erhaben über Zeit und Ort,
Der hat unsterblichkeit sich selbst ersungen, Und unvergeßlich lebt sein name fort. Du hast den Allbezwinger Tod bezwungen, Und durch Honen klingt Dein Scherwort. Wo Deutsche leben auf dem Erdenrunde- Dein name einigt sie zum Bruderbunde.
wor
sen,
Friedrich v. Schiller


