Gesamtzahl der am 1. Mai Getöteten oder an den Berlegungen Gestorbenen beträgt 42. Donnerstag abend zehn Uhr wurde in der Marschalkowskastraße gegenüber dem Hause Nr. 116 eine Bombe unter das Pferd des berittenen Die Oberpolizeimeiſtergehilfen Seyfarth geschleudert. Bembe explodierte so schwach, daß niemand verletzt wurde. Die Täter sind nicht entdeckt. Acht Arbeiter überfielen in Petersburg einen politischen Geheimdetektiv und mißhandelten ihn, so daß er mit tödlichen Schädelverletzungen davongetragen werden mußte. In der Deribassowstraße zu Odena wurde eine Person verhaftet, die eine Sprengbombe bei sich trug.
Türkei.
Der franke Mann am Bosporus wird wieder einmal von allen Seiten bedrängt. In Kreta, in Mazedonien und in der Provinz Yemen slackert der Aufstand in hellen Flammen. Nachrichten aus Kreta lassen eine Intervention der Mächte unvermeidlich erscheinen, um der gefahrvollen Lage ein Ende zu setzen. Man hält die Entsendung eines internationalen Geschwaders mit Landungstruppen für bevorstehend. In Mazedonien sind wieder mehrere Mordtaten an bulgarischen Geistlichen begangen worden. Nach aus Yemen kommenden Meldungen haben die Aufständischen alle türkischen Verwaltungsbeamten ermordet. Ein außerordentlicher Kriegsrat in Konstantinopel beschloß, behufs Unterdrückung des Aufstandes in Yemen 100 000 Mann zu mobilisieren. Der Chef der Rebellen hat sich den Titel Groß- mam" beigelegt und Yemen für unabhängig erklärt. Auch in Albanien beginnt es sich zu regen. Zwei Thronprätendenten, Prinz Albert Ghifa und Fürst Don Atadro Castrata, machen für sich Propaganda. Man beabsichtigt nichts weniger als die fünf albanesischen Vilajets von der Türkei loszureißen und ein selbständiges Staatswesen zu bilden.
Hof und Gesellschaft.
Der Kaiser ist mit der Kaiserin und den Prinzen in Karlsruhe angekommen und begeistert empfangen worden. Offizieller Empfang auf dem Bahnhofe und Begrüßung durch die Vertreter der Stadt waren auf Wunsch des Kaisers unterblieben. Die Einzugsstraßen, in denen Vergine und Schulen Spalier bieten, waren prachtvoll geschmückt, auch das Rathaus war in ein prächtiges Blumen- Gewand gehüllt. Der Reichskanzler Graf Bülow, der in Karlsruhe eintraf, ist im großherzoglichen Schlosse abgestiegen. Beim Verlassen des italienischen Bodens hat der Kaiser an den König Victor Emanuel ein sehr herzliches Telegramm gesandt, in dem er erklärt, er werde stets an allem von Herzen teilnehmen, was das befreundete und verbündete Italien betrifft.
** Vom Kaiser ist dem Sultan von Marokko der Stern des Roten Adlerordens mit Brillanten verliehen. Graf Tattenbach ist beauftragt, die Ordensauszeichnung dem Sultan zu überbringen. Sie ist bestimmt, an Stelle der bei den Gesandtschaften zum marokkanischen Hofe üblichen Geschenke zu treten, da zu deren Besorgung keine Zeit mehr borhanden ist.
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Das Programm für die Feierlichkeiten bei der Hochzeit des deutschen Kronprinzen steht jetzt in großen Zügen fest. Am 3. Juni hält die Prinzessin Cäcilie ihren feierlichen Einzug in Berlin, und im Anschlusse daran findet Galatafel statt. Am darauffolgenden Sonntag, dem 4. Juni, ist Familientafel. Montag folgt sodann der Polterabend im Königlichen Schlosse, und der Dienstag, 6. Juni, ist der Hochzeitstag. Die Trauung wird vom Oberhofprediger Dr. Dryander in der Schloßkirche vollzogen, und an diesen weihevollen Aft schließt sich das Hochzeitsmahl an. Am Tage darauf ist in dem historischen Weißen Saale des Königlichen Schlosses Defiliercour vor dem neuvermählten Paare. In Aussicht genommen ist auch noch ein großer Zapfenstreich, doch steht noch nicht fest, an welchem Abend dieser stattfinden soll. Am 18. Juni erfolgt der Einzug des Kronprinzen- Paares in Potsdam. Dort werden auch die Havelschiffer dem Paare ihre Huldigung darbringen.
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Der König von Sachsen ist von Wien in Begleitung des Erzherzogs Franz Ferdinand nach Neuberg abgereist, um dort Jagden abzuhalten
Feer und flotte.
Unsere beiden Turbinenschiffe, der kleine Kreuzer Lü beck" und das Torpedoboot S. 125" sollen demnächst ihre Probefahrten abhalten. Auf den Ausfall ist man in den leitenden Kreisen äußerst gespannt, da die Urteile über die Turbinen in den fremden Kriegsmarinen bisher sehr widersprechend sind. Unsere Marineverwaltung wird, da Leistungen an Dampfturbinen in Pferdestärfen nicht direkt bestimmt werden können, zwischen dem Turbinenkreuzer„ Lübeck" und einem Schwesterschiff Versuchsfahrten vornehmen lassen, selbstverständlich genau unter denselben Bedingungen und Betriebsverhältnissen. Das Gewicht der ganzen Turbinenmaschinenanlage ist um 77,5 Tonnen kleiner als das Gewicht der Kolbenmaschinenanlage des Schwesterschiffes Hamburg". Man glaubt bestimmt, daß man durch Lie Turbinenmaschinenanlage viel Kohlen sparen wird; wenigstens steht dies fest von den Turbinenschiffen fremder Marinen.
Nah und fern.
+ Gemeinsam in den Tod. Ein achtzehnjähriger Hausdiener und ein neunzehnjähriges Dienstmädchen in Schöneberg sind als Leichen am Landwehr- Kanal angefunden. Sie hatten beschlossen, gemeinsam ins Wasser zu gehen, da sie feine Aussicht hatten, zur Heirat zu gelangen. Dazu kam, daß das Mädchen ihrem Dienstherrn Geld entwendet hatte und eine Anzeige fürchtete. Sie tanzten die Nacht hindurch und gingen heiter vom Tanzboden fort. Erst als Leichen fand man sie wieder.
A Das Auto. Auf der Pleißebrücke bei Möckern überfuhr der Kaufmann Wolff aus Zwickau eine Frau. Sie erliti einen Schädelbruch und verstarb alsbald. Der unvorsichtige Fahrer hat einer kinderreichen Familie die treu sorgende Mutter genommen. Er dürfte eine empfindliche Strafe da bontragen.
Englische Raubfischerei in deutschen Gewässern. Daf die alte Klage der deutschen Fischer, daß die englischen Kollegen die Neutralitätsgrenze nicht respektieren und feelenruhig die guten deutschen Fischgründe abernten, noch inimer zu recht besteht, beweist der folgende Fall, der aus Wilhelmshaven gemeldet wird. Das deutsche Fischereitor.
pedoboot S. 21" traf in der Nordsee auf deutschem Gebiet den englischen Fischereidampfer„ Conger" an, beschlagnahmię ihn und brachte ihn nach Wilhelmshaven. Die Geräte sind konfisziert worden. Wenn die englischen Fischer erst merken daß ihnen scharf auf die Finger gepaßt und unnachsichtig gegen sie vorgegangen wird, werden sie sich allmählich ge wöhnen, die internationalen Vorschriften zu achten.
Explosion auf einem Stockholmer Postamt. Wie aus Stockholm gemeldet wird, explodierte auf dem dortigen Post: amt eine Sendung aus dem Auslande, wobei einer Postbeamtin zwei Finger abgerissen und zwei andere Beamte leicht verletzt wurden. Die Sendung enthielt eine Flasche mit einem bräunlichen Pulver, zugleich mit einem Preisfidcant und einem Reklamezirkular einer Berliner Parfümeriefirma. In dem Zirkular wird mitgeteilt, daß die Firma 10 000 Probeflaschen über ganz Skandinavien versandt habe. Die Berliner Firma erklärt, daß sie mit dieser Angelegenheit nicht in Verbindung stehe. Sie habe niemals etwas nach Schweden geschickt.
Soziales Leben.
[] Stiftung für Wohlfahrtszwecke. Die Jabrik R. WolfMagdeburg stellte die 10 000. Lokomotive fertig. Aus diesem Anlaß machte die Firma eine Stiftung von 120 000 Mark zu Wohlfahrtseinrichtungen für Angestellte und Arbeiter.
Lokales.
6. Mat 1905.
** Der Großherzog hat den Aftuariatsassistenten bei dem Amtsgericht Gießen Karl Block zum ftuar bei dem Amtsgericht Lampertheim, den Amtsgerichtsbiener bei dem Amtsgericht Schotten Franz Dörr zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Lampertheim und der Fußgendarm Philipp Essinger in Schotten zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Schotten ernannt.
* Der Großherzog über das Attentat auf sein Automobil. Wir haben berichtet, daß fürzlich in Friedberg von bösen Buben nach dem Automobil des Großherzogs ein Stein geworfen ist. Der Bürgermeister von Friedberg hat darauf an den Landesfürsten ein Telegramm gerichtet, in welchen er der Entrüstung der Bürgerschaft über diesen Bubenstreich Ausdruck gab. Darauf ist nunmehr von dem Großherzog folgende Antwort eingegangen: " Ich danke Ihnen und den Bürgern Friedbergs für die in Ihrem Telegramm ausgesprochenen Worte und bin nach wie vor von der Treue und Anhänglichkeit der Stadt überzeugt. Ich bin weit davon entfernt, diesen Bubenstreich auf Mich persönlich gerichtet zu betrachten, bedauere aber, daß derartige teils findischen, teils bösartigen Angriffe, die leider nicht vereinzelt daft hen, in Meinem Lande vorkommen fönnen. Ernst Ludwig." Die stregnen Worte des Großher: zogs sind völlig berechtigt. Wie es früher und wohl auch jezt noch hier und da den Radfahrern geschah, so passiert es jetzt den Automobilfahrern, daß sie unter heimtückischen und pöbelhaften Angriffen roher Elemente zu leiden haben. Hoffentlich führen die Worte des Großherzogs dazu, daß die Behörden gegen derartige Roheiten die äußerste Strenge anwenden.
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** Zu der demnächst stattfindenden Landtagswahl schreibt man uns: Die fürzlich durch die Blätter gegangene Notiz, wonach der durch den Rücktritt des Abg. Ripper freiwerdende Landtagswahlsiz Reichelsheim- Fürth Lindenfels seitens der Bauern bündler zu gunsten des Abg. Haas, dessen Mandat Gernsheim Pfungstadt bekanntlich sehr gefährdet erscheint, an die Nationalliberalen abgetreten würde, wird uns von authentischer Seite als unrichtig bezeichnet, da die Bauernbündler für den freiwerdenden Wahlfreis den Mühlenbesizer Fr. Brauer in Fränkisch. Krumbach in Borslag bringen werden. Auch der sozialdemokratische Reichs- und Landtagsabg. Cramer soll amtsmüde sein und fein Mandat für beide Häuser niederzulegen beabsichtigen. Bon sozialdemokratischer Seite soll nun das Reichstagsmandat dem Rechtsanwalt Dr. Fulda angetragen werden, während von den übrigen Parteien der Abg. Dr. Becker- Sprendlingen vorgeschlagen werden soll, der voraussichtlich auch große Chancen hat.
** Eine zeitgemäßige Ehrung Schillers zum 100jährigen Todestage Schillers plant der Ausschuß zur Sammlung einer Schillerspende für das RheinMain- Gebiet. Die Schillerspende soll einer planmäßigen Volksbildungsarbeit in Hessen, Nassau, der Pfalz und den angrenzenden Gebieten dienstbar gemacht werden; es soll eine beratende und anregende Zentralftelle für das Volfsbildungswesen im Geifte Schillers geschaffen und die örtliche Boltsbildungsarbeit( Vortragswesen, Voltsbibliotheken, VolksKunstpfl ge), namentlich in ärmeren Orten, unterstützt werden. Wer sich an einer solchen Ehrung unseres großen Dichters beteiligen will, wolle seinen Beitrag an die Expedition unseres Blatt& richten, die bereit ist, ihn an den Ausschuß abzuführen. Der Eingang jeder Gabe wird durch Quittung bestätigt.
*** Der Bogelsberger Höhenklub wird seine Generalversammlung am Donnerstag, den 1. Juni, am Himmelfahrtstage, in Gießen abhalten.
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** Eine tätowierte Dame zu bewundern, ist dem Gießener Publikum von morgen, Sonntag ab, im„ Adler" Gelegenheit gegeben. Dort gastiert Miss Carri, eine junge Dame, deren Körper ganz mit Tätowierungen, zu deren Herstellung nach Urteil der Sachverständigen 60 Millionen Na elstiche erforderlich waren, bedeckt ist. Miss Carri wurde mehrfach durch Einladungen an Höfe ausgezeichnet. Jeder, der sich für die Kunst der Tätowierung interessiert, ist ein Besuch nur zu empfehlen.
* Nach dem ersten amtlichen Bericht über den Saatenstand in Deutschland der kürzlich erschienen ist, sind die Saaten im allgemeinen recht gut durch den Winter gekommen. Tierische Schädlinge sind fast gänzlich verschwunden, sodaß die naßfalte Witterung doch wenigftens etwas gutes gezeitigt
hat.
-ul Das Heufieber, dieser schlimme Plagegeist, der sich bei allen einmal davon Befallenen unentrinnbar alljährlich im Frühsommer einstellt, steht wieder vor der Tür. Tausende werden alljährlich von ihm heimgesucht. Diesen Bund von Helgoland wie alljährlich so auch j bt wieder eine Sammelschrift herausgegeben hat, in der von der sachkundigen Hand des selbst am Heufieber leidenden
Bicken, 6. Mai. NT Bfb. 1.10-1.20 61 6-7 Bfa., Safe p
Frijen per Liter 21 2
0.80-1.00,
dürfte es erwünscht sein, zu erfahren, daß der Heufieber Shid C.80-1.80,
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00-00 Bfg. Die
per Bfb. 62-68 fg
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fg. Sammelfletfop
Dr. med. Mohr, Mügeln, die durch Umfragen bei 100 M., Zwiebeln p 2000 Leidensgefährten gesammelten Erfahrungen des letzten tid, Bentner 3
Sommers über Wert oder Unwert der bisher angewandten Heil und Linderungsmittel ausführlich erörtert sind. Die Schrift wird allen Heuleidenden und ihren Aerzten auf Anfordern unentgeltlich zugesandt; man wende sich dazu an den Vorsitzenden des Bundes, Otto Schulz, Hannover, Mittelstraße 8.
§ Grünberg, 6. Mai. Der Gemeinderat verhandelte gestern über den Holzschlag im Stadtwalde.
? Laubach, 5. Mai. Unsere Schillerfeier findet am Sonntag, den 7. d. M. statt. Die Stadt wird an dem Tage eine Schillerlinde auf dem Ramsberge anpflanzen.
§ Butzbach, 5 Mai. Schiller in der Kirche.
Bentner 0,00-0.00
10. Pfg. Dauer nachmittags. Geg
Beginn der Marti biet Stunden ber
Gießenez Borausfid bert 7. Mai. M worm.
( Näheres d Berantwo
Pfarre: Los predigt am Sonntag im Nachmittagsgottesdienst albin Klein,
über Schiller.
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▲ Ilbeshausen, 5. Mai. Luftkurort. Zu dem hier projektierten ersten Vogelsberger Luftfurort wurde im April das erste Gasthaus„ Zum Felsenmeer" unter Leitung des Eastwirts D. Friedel aus Kaffel eröffnet. Eine Anzahl Sommerfrischler sind schon angemeldet. Die Pläne der Gebäude hat Architekt L. Hofmann entworfen.
K Darmstadt, 5. Mai. Wahnsinn und Selbsts mord. Zwischen Eberstadt und Nieder- Ramstadt wurde heute Morgen der Wirt Peter Breitwieser von hier mit einem Schuß in der Brust aufgefunden, den er sich, wie man annimmt, in einem Anfalle von geistiger Umnachtung, selbst beigebracht hatte. Er wurde hierher ins Mathildenfrankenhaus gebracht.
Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.
Geborene.
Am 24 April. Dem Handschuhmacher Heinrich Henn eine Tochter, Mariane Anna; 25. Drechsler Georg Kraus ein Sohn; 28. Bauschreiber Joseph Herbert eine Tochter, Elisabeth Magdalene; 29. Gesellschaftsdiener Franz Gopon ein Sohn, Arthur Kurt; 30. Kaufmann Samuel Rosenbaum eine Tochter, Rosi. Am 1. Mai. Bahnarbeiter Heinrich Karl Rethwish eine Tochter, Elisabeth Marie Luise; 4. Knecht Heinrich Becker ein Sohn.
Aufgebote.
Am 29. April. Wilhelm Flett, Bauschlesser dahier mit Johanna Schmidt hierselbst. Florian Kasprowicz Hilfsschaffner dahier mit Elisabeth Werner hierselbst. 30. Franz Rausch, Pflasterer in Seligenstadt mit Luise Kick dahier. Am 1. Mai. Karl Reuter, Schlosser dahier mit Sophie Margarete Nödel hierselbst. 4. August Bogler, Monteur dahier mit Katharine Stieglitz hierselbst.
Eheschließungen.
Am 29. April. Peter Wilhelm Sommer, Metzger dahier mit Staroline Elise Dittmar hiers- lbst. Johann Philipp Kindinger, Postbote in Darmstadt mit Katharine Marie Wilhelm Förster, Taglöhner Friederike Schäfer dahier.
dahier mit Anna Elisabeth Schneider hierselbst. Am 1. Mai. Wilhelm Fillmann, Bautechniker dahier mit Elisabeth Müller herselbst. 2. Hugo Richard Bromm, Schneider dahier mit Bertha Sperling hierselbst.
Gestorbene.
Am 28. April. Dr. Konrad Eckhard, Geh. Medizinalrat, Professor dahier. Am 1. Mai. Erwin Wilhelm Schädel, 1 Jahr alt, Sohn des Universitätspedellen Johannes Schädel dahier. 2. Guilio Aiazzi, 17 Jahre alt, Edarbeiter dahier. Johann Joft Heck, 78 Jahre alt, Kohlentändler dahier. 3. Anna Minna Frenzel, 7 Mte. alt, Tochter des Kürschners Richard Frenzel dahier. Wiegand Wagner, 48 Jaher alt, Musiker dahier.
Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am Sonntag, Misericordias- Domini,( 7. Mai.) predigt: 1. vormittags: Defan Wagner.
Text: Joh. 10, 12-16. Lied Nr. 271. 2. nachmittags: Pfarrer Schmidt.
Text: 1, Petr. 2, 21-25. Lied Nr. 244.
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