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Vermischtes.
[ Ein Geschenk des Kaisers an das Herrenhaus.] Im Laufe dieses Sommers wird in der großen Halle des Herrenhauses das Werk aufgestellt werden, das der Kaiser dem Professor von Uechtrit aufgetragen hatte. Es stellt„ die Krone als Hort des Friedens" dar und ist ein MonumentalKunstwerk in riesigen Dimensionen.
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[ Zur Erforschung der unterirdischen Temperatur] wird eine große wissenschaftliche Unternehmung geplant. Trop der vielen Erfahrungen, die man über die Zunahme der Wärme nach dem Innern der Erde hin in zahlreichen Bergmerken und Bohrlöchern gemacht hat, sind die diesbezüglichen Kenntnisse noch sehr ungenügend. Selbst die tiefsten Schachte und Bohrungen sind im Vergleich zum Durchmesser der Erd. fugel so gering, daß sie selbst auf einem sehr großen Globus nur dem feinsten Eindruck einer Nadelspite entsprechen würden. Außerdem ist auch die Zahl der Temperatur messungen im Verhältnis zur Größe der Erdoberfläche noch zu gering. Der Geologe Gilbert hat nun dem von Carnegie gegründeten und mit reichen Mitteln ausgestatteten Institut in Washington den Vorschlag gemacht, eine gründlichere Erforschung der Temperaturzunahme nach dem Erdinnern einzuleiten. Dieser Zweck soll durch Tiefbohrungen in altvulfanischem Gestein erreicht werden. Zunächst soll eine solche Bohrung in dem Lithonia- Bezirk in Georgien bis zu 1200 Meter Tiefe niedergebracht werden innerhalb einer sehr gleichförmigen und festen Granitmasse.
** Ein neuer Vorwurf gegen den Tabak. Die Partei der Nichtraucher unter den Chemikern und Hygienikern, wiri nicht müde, dem Tabak immer neue Schlechtigkeiten nachzu sagen. Manches davon ist zweifellos wahr, und jeder Ver ständige wird zugeben, daß der Tabakgenuß für gewisse Leu te oder durch Uebertreibung auch für ganz gesunde Menschen schädlich sein fann. Andererseits erwecken die vielen ver schiedenen Theorien, die von mehr oder weniger gelehrten Personen über die verhängnisvollen Einflüsse des Tabaks beröffentlicht werden, nicht gerade viel Vertrauen, weil sons wohl eine größere Einigkeit unter den Tabakgegnern in die. fer Hinsicht zu finden sein müßte. Jezt ist wieder eine neue Behauptung bezüglich der irritierenden Wirkung des Tabak. rauchens aufgestellt worden, die danach hauptsächlich auf der Verbrennung von Del beruhen soll. Der Tabat enthält schon ein natürliches Del, aber bei der Verarbeitung kommt die weitere Hinzufügung von Del mehr und mehr in Gebrauch. und zwar wird dazu angeblich bestes Florentiner Del be nutt. Immerhin gibt auch dies bei unvollkommener Ver brennung einen äußerst scharfen Dampf, den die Chemiker als Acrolein bezeichnen. Somit würde die Behandlung des Tabaks in den Fabriken noch zu einer Steigerung uner wünschter Eigenschaften beitragen. Man darf aber nicht vergessen, daß auch ohne Hinzufügung von Del das Tabak blatt bereits eine große Zahl von Stoffen mit ähnlichen icharfen Eigenschaften in sich schließt, beispielsweise Pyridin, Furfural, Buttersäure, Baldriansäure, Ammoniakverbin dungen usw. Außerdem geben die gleichfalls häufigen Zu taten von Glycerin nd Glycose bei teilweiser Verbrennung ebenso Anlaß zur Entwickelung scharfer Dämpje. Im allgemeinen aber sind die Mengen dieser Stoffe sowie des Dels, soweit sie bei der Fabrikation dent Tabak beigemischt werden, meist sehr gering und wahrscheinlich ohne praktische Bedeutung. Dennoch wird man sich auf den Standpunkt stellen müssen, daß dem Tabak überhaupt keine fremden Stoffe hinzugesetzt werden sollen.
Cokales.
5. Mat 1905.
** Der Großherzog hat dem Bürgermeister, Drtsgerichte vorsteher und Standesbeamten Ludwig Müller zu Bell das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift„ Für langjährige treue Dienste" am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.
** Die Großherzogin übernahm das Proteftorat über den Heilstättenverein für das Großherzogtum Hessen und gab die Erlaubnis, daß die am Südabhange der Neunkircher Höhe bei Darmstadt erbaute Vereinsheilstätte, die im Spätsommer in Betrieb genommen werden soll, den Namen Eleonoren- Heilstätte führt.
** Der„ Mainz Anz." will aus guter Quelle erfahren haben, daß der Großherzog und die Großherzogin schon in den nächsten Tagen nach Schloß Hemmelmart zum Besuch des Prinzen und der Prinzessin Heinrich von Preußen reisen. Gleichzeitig werde die Großfürstin Sergius zu längerem Aufenthalte dort eintreffen.
(§) Barlamentarisches. Der Beratung über die hessische Gemeindesteuergesehuovelle im SonderAusschuß drohte insofern eine Rippenfante, als einzelne grundlegende Bestimmungen haarscharf gegen die Ansichten mes Ausschusses standen. Vor allem hielt man die einseitige Veranlagung zur Gewerbesteuer nach dem Wert des Anlage oder Betriebskapitals ohne gleichzeitige Berück sichtigung des Ertrages für undurchführbar. Die her beigerufenen Regierungsvertreter steuerten jedoch das Fahr. zeug durch alle Jährlichkeiten hindurch, sodaß i bt begründete Aussicht vorliegt, das Gesez in seiner ursprünglichen Form ficher in den Hafen des Plenums zurückzubringen.
** Am 2. Mai wurden die Steueraufs heraspiranten Ludwig Weber aus Gießen und Albert Haas aus Lich zu Steueraufsehern ernannt.
** Prozeß Hudde. In der nächsten, am 2. Juni beginnenden Sigung des Schwurgerichts für Oberhessen wird auch Hudde abgeurteilt werden und zwar dürfte der Prozeß voraussichlich am Montag, drn 4. Juni seinen Anfang nehmen und 4 Tage beanspruchen. M.tangeklagter ist Haddes Komplize Walter, der gemeinsam mit ihm den Enbruch in Bis i zt sind Heppenheim am 1. Oftober begangen hat. schon über 40 Beugen geladen, von der Verteidigung, die in den Händen des Rechtsanwalts Spohr- Gießen liegt, hängt es ab, ob noch weitere geladen werden. Die Anklage wird von dem Oberstaatsanwalt Theobald und dem Staatsanwalt
Hoos gemeinschaftlich erhoben; die Anflageschrift umfaßt mehr als 40 Seiten. der UniversitätsB Schiller- Ausstellung Bibliothek. Die in dem Ausstellungsraume der Großh. Universitäts- Bibliothet( Erdgeschoß) veranstaltete Schilleraus stellung wird am Dienstag, den 9. Mai, vormittags 11 Uhr, eröffnet werden. Tie Ausstellung wird zunächst den Mai hindurch an jedem Dienstag und Freitag von 11-12 Uhr und an den Sonntagen von 11-1 Uhr unentgeltlich zugänglich sein. Näheres über Umfang und Inhalt der Ausstellung, die sich auch auf Schillers 8 itgenossen, namentlich Goethe, erstreckt, wird in furzem an dieser Stelle mitgeteilt werden.
ADie Kreislehrerkonferenz für den Kreis Gießen fand gestern Donnerstag in der Turnhalle der Knabenschule Gießen unter dem Vorsiz des Provinzialdirektors, Geheimrat Dr. Breidert, und im Beisein der Mitglieder der Kreis. schulfommission statt. Den ersten Punkt der Tagesordnung bildete die Schillerfeier" der Lehrer. Lehrerin Frl. Friedrich sprach einen Prolog, worauf Lehrer Krug- Gießen einen Vortrag über das Thema„ Unser Schiller." hielt. Kreisschulinspettor Kleinschmidt machte hierauf die ftatiflischen Mitteilungen über das Bolksschulwesen des Kreises Gießen im Schuljahr 1904/05. Darnach sind 79 Schulen vorhanden, an denen 197 Lehrkräfte wirken, von den Schulen sind 39 ein, 22 zwei, 7 breis, 7 vier- und 4 mehrklassig. Die Bahl der Schüler ist von 11 804 auf 12 107 geftiegen, davon sind 6132 Mädchen und 5975 Knaben, 10 879 gehören dem evangel. 200 dem katholischen, die übrigen dem israelit schen Bekenntnis an. Auf die Stadt Gießen entfallen 45 LehrDie Zahl der schulgeldfreien träfte und 2239 Schüler. Volksschulen stieg von 62 auf 67, nur noch 13 erheben Schulgeld. Die einzige Privatschule zu Arneburg, Erziehungsanstalt für Waisen, zählt 2 Lehrkräfte uud 22 8öglinge. Kreisrat Medizinalrat De Haberforn referierte über die " Genickststarre". Provinzialdirektor Geheimrat Dr. Breidert regt die Gründung weiterer Voltsbibliotheken an und stellt Zuschüsse aus der Kreistasse in Aussicht. Von den 80 e meinden haben bis jetzt nur ca. 33 Voltsbibliotheken. Ein überaus lehrreichrs Referat über„ Die Fibel, das erste Lesebuch der Kleinen" hielt noch Lehrer Zöller- Waßenborn Steinberg; die Notwendigkeit einer Verbessenung der hessischen Fibel wird allseits anerkannt. Um 1 Uhr schloß der Vorfißende die arbeitsreiche Ronferenz.
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** Nur noch wenige Tage weilt die große Ehlbecksche Menagerie in Gießen, beeile sich daher jeder, derselben seinen Besuch abzustatten, der ein durchaus interessanter und lohnender ist. Sämtliche Tiere des reichen Bestandes sind in bester Verfassung und machen durch ihre Lebhaftigkeit einen guten Eindruck; die Dressuren stehen auf der Höhe und verdienen rückhaltslosesten Beifall, überhaupt ist das Programm ein so reichhaltiges und vielseitiges, daß es jedem etwas neue& bietet.
Daß dem Kolonialwaren- und + Besizwechsel. Flaschenbiertändler Peter eisel Gießen, Afterweg 43, gehörige Anwesen ging zum Preise von 28 000 Mart in den Besitz des Herin Duell Lollar über.
* Nicht auf den Rasen sehen! Diese Mahnung schärfe man in jeßiger Zeit, wo das junge Grün auf den Wiesen und Wegrändern so verlockend zum Riederseßen einladet, den Kindern allen Ernstes ein, wenn sie hinauseilen ins Freie. Das Erdreich ist zwar trock n, aber falt, und schwere Erkrankungen fönnen die Folge des Niedersehens sein. Mögen alle Ettern darum obige Mahnung ihren Lieblingen immer und immer wieder auf den Weg geben und auf deren ftrengste Befolgung ein wachsames Auge haben!
Die Steuerkraft der hessischen Provinzen. E8 bringen von dem Gesamtertrag von 12 328 044 Mart auf Startenburg 5 114 769 t oder 41,5% Rheinhessen 4 775 214 Mt. oder 38,7% und Oberhessen 2438 061 tt. ober 19,6%. Nur wenn man die Steuer nach der Kopfzahl der Bevölkerung verteilt, ergibt sich für Rheinhessen ein Plus, denn durchschnittlich kommen auf einen Einwohner Steuern im ganzen Land 10,99 Mt.; in Rheinhessen da. gegen 12,42 t, in Starkenburg 10,44 Mt. und in OberAn Vermögens fteuer gelangen heffen nur 8,46 Mt. an Einkommensteuer 3177 617 Mark zur Erhebung, entfallen davon Auf Starkenburg 9150 437 Mart. 1 211 542 Mart Vermögens- und 3 903 226 Mart Ein. fommensteuer, auf Rheinhessen 1179 948 Mt. Vermögensund 3595 265 Mt. Einkommensteuer, auf Dherhessen 786 126 Mart Vermögens- und 1651 935 Mart Eintommensteuer.
* Beschwerdebuch! Die Verbands- 8- itschrift des Staats Eisenbahnvereins bringt in ihrer legten Nummer folgende Blütenlese aus dem Beschwerdebuche des Frantfurter Hauptbahnhofs:
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23. Mai 04. Wegen hangriffligen Anfassens.
1. Juli 04. Betrefenter lefte in Mainz Zuschlag Bug Ankunft in Frankfurth bin ich nicht angemessen behandelt, als wenn ich Verbrecher wäre.
11. Aug. 04. Schadenersaz fürn Hut 1,75, und zweitens Wagen Ueberfüllung von Menschen von Fulda bis Gerzel.
28. ug. 04. ab Grisheim fonten Eltern nicht mit weil der Beamte sie nicht reinlies. Beschwerde ziehe ich zurück.
16 Oft 04. Beschwerde gegen das Dienstpersonahl in III. bis VI. Klasse glaub ich nicht das man dem Menschen heutzutag nicht mit Faustschläge entgegenträten muß, wie ich mit Michel Palmen mein Freund Löber hier in Frankfurt bin verhandelt worn.
22 Febr. 05. Da ich 50 vorabgangdesdes zug Frant. furt da ich acht Bachen Bieh da ich keine Anzuch mehr haben.
24 Febr. 05. Beschwerde gegen den Vorsteher behalte ich mir vor!
Die Namen der Beschwerdeführer sind natürlich wegbelassen worden. Sie sind auch meistens unleserlich.
* Was soll man trinken? Alles altolische ist Höllenbräu. Thee und Kaffee sind furchtbare Gifte. Auf die Schädlichkeit des Wassers in dem ganze Bazill nherden herumschwimmen wird wieder und wieder aufmerksam gemacht. Vor der Milch, die zahlreiche Krankheitsfeime enthält, kann nicht genug gewarnt werden. Was bleibt da einem anderes Kladderadatsch. nach zu trinken übrig als Lebertran? Un den trinkt man sich so furchtbar leicht über.
§ Launsbach. Ludwig Bender ist als Desinfektor für die Bürgermeistereien Azbach und Launsbach amtlich bestellt worden.
Wißmar, 4. Mai. Fußgendarm Stange ist von Ehringshausen nach hier versetzt worden.
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Wezlar, 4. Mai. Der landwirtschaftliche Brein für den Kreis Wehlar hielt heute unter dem Vorsitz des Landrats Dr. Sartorius dahier eine gut besuchte General- Versammlung ab. Aus dem Jahresbericht ist zu erwähnen, daß die Vereinstätigkeit eine sehr rege gewesen und die Mitgliederzahl von 549 auf 565 angewachsen ist. Das Vereinsvermögen beziffert sich gegenwärtig auf 3099,67 Mt. Im weiteren Berlauf fzte die Versammlung als Tage für das diesjährige Tierschaufest endgültig den 13. und 14. Juli fest.
? Groß Rechtenbach, 4. Mai. Die Gemeindefteuerlisten für 1905 liegen von heute ab bis zum 17. d. M. auf dem Bureau der hiesigen Bürgermeisterei zur Einsicht der Steuerpflichtigen offen.
* Herborn, 4. Mai. Der Gauschüßentag des Ganes dessen und Nassau fand am Sonntag hier statt und erfreute sich eines sehr guten Besuches. Anwesend waren 21 Bertreter und eine größere Anzahl Gäste.
?? Groß- Karben, 4. Mai. Bürgermeister Stelz dahier ist nach längerem Leiden verstorben. Lie Gemeinde steht deshalb vor der Bürgermeisterwahl.
*-* Mainz, 4. Mat. 13 000 Schillerbücher wird die Stadt Mainz am 9. Mai an sämtliche hiesige Schüler berteilen.
K Mainz, 4. Mai. Lehrmittel Stiftung. Der Champagnerfabrikant Henkel stelte zur Anschaffung von pfyfifalifchen Instrumenten für die hiesigen Volksschulen 5000 f. zur Verfügung.
K Ans Naussau, 4 Mai. Submissionsblüte? Bei der Submission über den Oberbau der Eisenbahnstrecke Herborn Remerod lautete das Höchstangebot auf 139 000 Mt., das Mindestangebot auf 50 000 Mt.( Wenn, wie vielfach üblich, die Endzahlen nicht beliebig fingiert sind, so ist der Unterschied ein recht hübscher. D. Red.)
Literarisches.
Oldenburg. Während die Ruhstratprozesse noch immer im Vordergrunde des Interesses stehen, ist bis heute über Oldenburg selbst so wenig Authentisches an die Deffent. lichkeit gelangt, daß der die Nr. 16 der Wochenschrift Welt und aus" eröffnende, offenbar aus der Feder eines intimen Renners oldenburgischer Verhältnisse hervorge gangene Artifel„ Oldenburg" von Gerd Ewers( Pseudonym) allgemeine Aufmerksamkeit erregen wird, zumal ihm ein reicher photographischer Bilderschmuck beigegeben.( Probenummern direkt aus Leipzig fostenlos, Heftpreis 20 fg.)
Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.
Am Sonntag Misericordias- Domini, den 7. Mai. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Professor D. Eck. Vormittags 11 Uhr: Rinderkirche für die Markusgemeinde Pfarrer Schwabe.
Die Vereinigung der fonfirmierten männl. Jugend der Abends 6.00 Uhr: Siehe Johanneskirche. Matthäusgemeinde fällt aus.
In der Johannestirche. Samstag, den 6 Mai, nachmittags 2 Uhr: Beichte. Pfarrer Euler.
Sonntag, Misericordias- Domini, den 7. Mai. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Euler. Konfirmation der Kinder aus der Johannesgemeinde. Feier des heil. Abendmahls.
Abends 6 Uhr: Pfarrassistent Sattler.
Besondere Kollekte für die Armer. Batholische Gemeinde.
Samstag, den 6. Mai. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.
Sonntag, den 7. Mai. 2. Sonntag nach Ostern. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte um 7 Uhr an: Die erste heil. Mess, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion.
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„ 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. von 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2½ Uhr: Andacht mit Segen. Dienstag und Freitag Abend um 6½ Uhr, ist MaiAndacht.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst Boraussichtliche Bitterung in Hessen für Samstag, den 6. Mai. Beitweise woltig, startwindig, erheblich fühler. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)
Berantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.


