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Er wurde

aber gefaßt und festgehalten. Die Frau lag halbentblößl auf dem Stroh. Ein sofort herbeigerufener Arzt konnte nur den Tod konstatieren, glaubte aber annehmen zu dürfen, daß an der Frau ein Sittlichkeitsverbrechen begangen sei. Der Begleiter, der sich Karig nennt, wurde der Polizei über­geben. Er gibt jegt an, die Frau gar nicht näher zu ken­nen und nur durch Zufall mit ihr zusammengetroffen zu fein. Mit aller Entschiedenheit bestreitet er, an der Frau ein Verbrechen begangen zu haben und gibt an, daß ihr Tod durch einen plötzlichen Krampfanfall erfolgt sei.

Eine Familie durch Kohlengas vergiftet. Eine ganze Familie ist in Hamburg durch Kohlenorydgas vergiftet wor­den. Der bei der städtischen Verbrennungsanstalt beschäf= tigte Arbeiter Fischer zog mit seiner Familie spät abends in eine neue Wohnung. Die Frau machte im Ofen Feuer und begab sich mit den Kindern zu Bette, während der Mann noch einen Gang besorgte. Als er nach Hause kam, strömte ihm aus der Wohnung Kohlengas in solchen Mengen ent­gegen, daß er sofort ohnmächtig niederstürzte. Nachbarn merkten den Gasgeruch und drangen in die Wohnung ein, wo sie sämtliche Familienmitglieder bewußtlos, röchelnd und mit Schaum vor dem Munde vor fanden. Ein Kind ist bereits verstorben, die übrigen Personen liegen schwer frank im Krankenhaus. Man zweifelt an ihrem Aufkommen.

Geheimnisvolle Brandstifter treiben seit einiger Zeit in der Umgebung von Nyon bei Genf ihr verbrecherisches Unwesen. Sie haben bereits zahlreiche Schadenfeuer an­gestiftet und dadurch die Bevölkerung in einen wahren Schreckenszustand versetzt. Die Bevölkerung sucht auf alle mögliche Weise der Verbrecher habhaft zu werden. Jede Nacht streifen bewaffnete Patrouillen die Straßen ab, die jedoch bisher wenig Erfolg gehabt, wohl aber bereits mehr­fach harmlose Bewohner, die nächtlich die Straßen passier­ten, fälschlich als die gesuchten Brandstifter angesehen haben. Auf diese Weise wäre beinahe der Pfarrer des Orts er­schossen worden. Die Sicherheitspolizei entwickelt eine eif­rige Tätigkeit, die Brände aber hören trotzdem nicht auf.

* Bluttaten in der Schweiz. In Bieberstein bei Narau erschoß ein 19jähriger Konditor seine 21jährige Braut und dann sich selbst, weil die Eltern des Mädchens, die sie zu Neujahr besuchten, die Einwilligung zur Heirat des Paares berweigerten. Noch schrecklicher ist eine andere Bluttat, die aus Zürich gemeldet wird. Dort brachte ein Vater seine ganze Familie, bestehend aus Frau und drei Kindern, um und erschoß sich dann selber. In diesem Falle hatten Nah­rungssorgen die Tat veranlaßt.

A Ein lohnender Raub. In Tarnowitz brachen zur Nacht­zeit drei vermummte Männer in das Haus des Gastwirts Kopplowitz ein. Sie gelangten in das Schlafzimmer der Eheleute, schnürten ihnen die Gurgel zu und mißhandelten fie unter der Aufforderung, ihr Geld herauszugeben. Kopplo­wig, der fortgesett Schläge mit einem stumpfen Gegenstande auf den Kopf erhielt, gab in der Todesangst den Schlüssel zu seinem Kassenschrank heraus; die Räuber fanden dort die Summe von 17 000 Mark. Sie ließen darauf ihr Opfer in bedenklichem Zustande liegen und flohen mit ihrer Beute davon. Ein der Teilnahme an der Raubtat verdächtiger Mensch wurde verhaftet.

Kunft und Wissenschaft.

LM Eine neue Art der Trinkwasserreinigung, die sowohl an kleinen Wassermengen wie in großen Sammelbecken ange­wandt werden kann, wird durch den Engländer Grosvenor beschrieben. Das Mittel zur Reinigung ist blaues Vitriol oder schtvefelsaures Kupfer. Es ist seit langem bekannt, daß das Kupfer für Bakterien tödlich ist, aber seine Anwendung ist imuer durch die Besorgnis verhindert worden, daß der zur Vernichtung solcher Lebewesen nötige Betrag in gleicher Weise auch für den Menschen schädlich sein würde. Nun ist aber durch die Arbeiten des amerikanischen Chemikers Dr. Moore bewiesen worden, daß man Kupfer in einer derart gelösten Form benußen kann, daß es für Menschen und Ziere ganz harmlos wird und doch kräftig genug wirft, um die Keime von Cholera und Typhus sowie auch Mückenlarven und derartige Lebewesen in wenigen Stunden zu töten. Es wird auch behauptet, daß das Verfahren mit gleicher Wirk­famkeit und Sicherheit zur Befreiung der Milch von Keimen berwertet werden kann. Zur Veranschaulichung der Kraft des Kupfers zur Vernichtung von Bakterien wird quch noch erwähnt, daß solche Organismen sich niemals auf Kupfer­münzen finden, dagegen in großer Menge auf Silbermünzen. Auch sollen Arbeiter in der Kupferindustrie gegen ansteckende Krankheiten gefeit sein. Der Verfasser stellt endlich noch die Frage, ob es weise gewesen sei, den alten kupfernen Terkessel abzusa, affen, der in der beschriebenen Richtung einen unge­ahnten Borzug besessen haben dürfte. Jedenfalls wird man dem neuen Verfahren gegenüber die sorgfältigste Prüfung für notwendig halten, weil es vorläufig so scheinen könnte, als ob man auf diese Weise den Teufel mit Beelzebub ver­treiben würde, indem man an die Stelle der von den Bak­terien drohenden Gefahr die einer Vergiftung durch Kupfer­bitriol fetzt.

-

Vermischtes.

[ Das Geschenk der preußischen Städte für die Hochzeit des Kronprinzen.] Das von dem preußischen Städtetag er­nannte Komitee, dem es übertragen worden ist, das Geschenk für die bevorstehende Hochzeit des Kronprinzen zu bestimmen, ist eifrig an der Arbeit. Es ist eine silberne Tafelausstattung für 50 Personen als Hochzeitsgabe in Aussicht genommen, deren Kosten etwa 500 000 Mark betragen dürften. Die sämtlichen preußischen Städte haben nach der legten Volks­zählung( 1900) 14 847 846 Ginwohner. Es wird beab­fichtigt, die entstehenden Kosten unter diejenigen Städte, welche sich an der Gabe beteiligen, nach Verhältnis der Ein­wohnerzahl zu verteilen. Der Beitrag wird sich also, falls alle Städte teilnehmen, auf rund 3,38 Mark für hundert Einwohner berechnen und auch bei nicht allseitiger Beteili gung voraussichtlich 5 Mark für hundert Einwohner nicht überschreiten.

Sträflingsrevolte. In dem Gefängnis von Filsom in Kalifornien versuchten 300 Sträflinge insgesamt aus­zubrechen. Sie arbeiteten in den Steinbrüchen und stürzten fich plötzlich auf ein hierzu gegebenes Zeichen mit ihrem Handwerkszeug auf die Wachen, doch eilten andere Wach­mannschaften herbei, welche Feuer auf die Sträflinge gaben, twobei sieben derselben ihren Tod fanden. Die übrigen Sträflinge ergaben sich und wurden nach dem Gefängnis aurückgebracht. Ein Gefangenwärter wurde getötet, ein anderer so schwer verwundet, daß sein Ableben zu erwar­ten ist.

Lokales.

5. Januar 1905 Der Nachdruck unserer mit besonderen Beichen versehenen Original- Artikel ist nur mit der genauen Quellen- Angabe gestattet.)

P

** Der Großherzog empfing u. a. am 4. Januar den Oberlehrer Freund- Alsfeld, den Kreisbauinspektor Cellarius Alsfeld, die Prefessoren Heß und Dr. Bostroem von Gießen, den Landgerichtsdirektor Dornseiff Darmstadt und den Professor Rehmeyr Friedberg.

B

** Der Veterinärarzt August Hofmann aus Als­feld ist zum veterinärärztlichen Hilfsarbeiter bet der Ab­teilung für öffentliche Gesundheitspflege im Großherzoglichen

Ministeriums ernannt worden.

K. In dem Landtagswahlkreis Schotten- Lau­bach- Gedern, den der verstorbene bauernbündlerische Ab­geordnete Weidner- Herchenhain vertrat, sind von national­liberaler Seite Oberförster Weber- Ronrabsdorf, eine im Vogelsberg sehr bekannte Persönlicheit, und vom Bauernbund Bürgermeister Wettenheimer Eichel­sachsen als Kandidaten aufgestellt.

-r- Professor Dr. Johann Georg Pflug, welcher, wie bereits gestern berichtet, infolge Krankheit seinem Leben ein schnelles Ende machte, wurde am 12. März 1835 in Baireuth geboren. Ueber seinen Lebenslauf wird uns von informierter Seite Folgendes geschrieben: Von 1853 bis 1856 studierte Pflug Tierheilkunde an der Tier­arzneischule in München, besuchte von Sommer 1866 bis Winter 1867/68 naturwissenschaftliche und medizinische Vor­lesungen und Kurse an der Universität Würzburg, und wurde 1868 von der medizinischen Fakultät der Universität Gießen zum Dr. med. vet. honoris causa ernannt. 1856 wurde Pflug Veterinärpraktifant in Baireuth und dann Bezirkstierarzt in Weyhers, 1861 Bezirkstierarzt in Bischofsheim und Administrator der Fohlenweide Holzberg, 1862 Bezirkstierarzt in Carlstadt mit Lehrauftrag, und

1866 Lehrer an der Veterinäranstalt in Würzburg und Bezirkstierarzt daselbst, zugleich war er auch Seuchenkommissär in Unterfranken und Leiter des Marodedepots zu Würzburg. Am 10. Februar 1868 folgte Pflug einem Rufe als ordentlicher Honorarprofessor für Veterinärmedizin und Direktor der Veterinäranstalt an die Landesuniversität. Am 22. November 1869 wurde er zum ordentlichen Professor ernannt. Nach 30jähriger Lehrtätigkeit wurde Bflug am 1. November 1899 auf sein Nachsuchen in den Ruhestand bersetzt.

e Stadttheater Gießen. Als 8. Freitag Abonnementsvorstellung geht Morgen Morre's Voltsstück mit Gesang Das Nullerl" in Szene. Die bekannte Parade­rolle des Null Annerl wird von Herrn Giorgi gegeben und das gesamte Personal ist in dem gern gesehenen Stück be fchäftigt.

× Der Werkführer der Müllerschen Bigarrenfabrik­Gießen Johannes Bierau und Frau in Wiesef fonnten vor einigen Tagen ihre Goldene Hochzeit feiern. Das betagte Ehepaar erfreut sich noch einer ausgezeichneten Geistesfrische und körperlichen Rüftigkeit.

** 8um technischen Aufsichtsbeamten der Schmiede ist Wilhelm Horné Berlin ernannt werden.

F Graf von Hoensbroech in Frankfurt. ,, Ueber Staat und Kirche in ultramontaner Auffassung" wird der durch seine politischen Schriften rühmlichst bekannte frühere Jesuit Graf von Hoensbroech am 16. Januar in Frankfurt a. M. einen Vortrag halten. Die Veranstaltung, welche vom Verein der national, liberalen Jugend ausgeht, findet in dem an 3000 Menschen fassenden Hippodrom statt; sie wird öffentlich sein und sicherlich sehr zahlreich besucht werden, umſo­mehr als auch den Frauen der Zutritt zur Versammlung gestattet ist.

*** Krofdorf, 5. Jan. Unser Gemeindeförster Lucas hat, wie festgestellt wurde, durch einen Unglücksfall einen schnellen Tod gefunden. Er ist zu Fall gekommen, wobei sich das Gewehr entladen hat und das Geschoß ist ihm von unten nach oben direkt durch den Kopf gegangen. Die Ge­meinde verliert in ihm einen sehr gewissenhaften Beamten und ihre Bewohner einen liebenswürdigen und gern gesehenen Mitbürger.

Londorf. Lehrer Lenz- Geilshausen, der durch seine volkskundlichen Studien dem Verein für Volkskunde schon manchen weitvollen Beitrag geliefert hat, wird am 7. Jan. in der hier tagenden Bezirkslehrerkonferenz einen Vortrag halten über das Thema: Der Tod nach Sitten und Gebräuchen im Lumdatal.

? Ettingshausen. Vorsicht bei dem Einwerfen der Brief­schaften in die ausgehängten Brieffaften! Man fand unter einem solchen eine Karte in den Schnee eingefroren, welche seit Sylvester dort gelegen und an eine bekannte Firma in Grünberg adressiert war.

-r Ettingshausen, 4. Jan. Heute früh war beim Füttern im Stalle des Landwirts K. eine Rub los gekommen. Das Tier raste durchs Dorf in das Feld, natürlich Leute ihr nach. Sie hatten das Glück, bevor die Kuh, welche durch den Schnee geblendet war, in den Wald springen fonnte, einzufangen.

+ Laubach, 4. Januar. Mit Beginn des Jahres hat Graf Karl die gräfliche Standesherrschaft Solms- Laubach angetreten. Graf Karl war bis dahin Deichhauptmann in Helgoland.

r Nieder- Ohmen, 4. Januar.( Aus dem Tierleben.) Heute bot sich den Wanderern nach Mörlau zu ein seltenes Schauspiel. An der letzten Hofraite rechts Mörlau- Nieder­Dhmen saßen zehn Hühner zusammengefauert unter der Hce, Schutz vor der grimmigen Kälte suchend. Auf einmal fommt ein Feldhuhn mitten durch den Schnee gelaufen und feßt sich zwischen die Hühner, dann noch eins und so fort bis es acht Stück waren. Die Hühner nahmen es wohl

als selbstverständlich an, daß ihre fcierenden Feldschwestern sich bei ihnen erwärmen dürfen.

e Nieder- Ofleiden, 4. Januar. Bei der heutigen Bet­geordnetenwahl wurde unser seitheriger Beigeordneter Johannes Schmidt II. mit 31 Stimmen wiedergewählt. Seine Mitbürger bekundeten damit wie beliebt er ist und daß man mit seiner Person und seiner Amtsführung auch zufrieden ist.

Schaden verursacht In Stumpertenrod zersprangen viele §§ Von der Ohm, 4. Jan. Der Frost hat großen Hydranten der Wasserleitung, in anderen Orten froren die erzernen Pumpenftöcke auf.

§§ Aus dem Feldatale, 4. Jan. Sicherem Vernehmen zufolge soll das diesjährige Losholz eine namhafte Ber teuerung erfahren. Das Los soll um 5 Mark höher gestellt werden, sodaß es von 18 Mt. auf 23 Mt., 63. bon 20 Mt. auf 25 Wt. zu stehen kommt.

§§ Aus dem Vogelsberg, 4. Jan. Das Liter ordinärer Branntwein ist von 60 Pfennig auf 72 Pfennig gestiegen. Die Ursache dieser Verteuerung soll an der Verteuerung des Spiritus liegen.

§§ Ulrichstein, 4. Jan. Dem Postillon Frank von hier wurde ein nettes Nujahrsg schent zu teil. Er erhielt für gutes Fahren vom Reichspostamt eine silberne Ehren­peitsche im Werte von ca. 50 Mart. Frank fährt bereits 4 Jahre die Poft Uirichstein Ruppertenrod- Mücke.

*** Bad Nauheim. Die augenblicklich durch die Presse gehende Mitteilung, der König von England werde im fommenden Sommer die Bäder Nauheims aufsuchen, muß vorsichtig aufgenommen werden, da an zuständiger Stelle davon nichts verlautet. Die Gesamtfrequenz unseres Bades im verflossenen Jahre betrug 24 102 Kurgäste, wovon 17174 Deutsche und 6928 sich über die ganze Erde verteilende Ausländer waren. Die höchste Tagesbäderzahl erreichte der 23. Juli mit 3412.

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** Friedberg, 4. Jan. Der Obstbautechniker Koch von hier beabsichtigt an nachbenannten Orten und Obstbau zu halten:

Tagen Vorträge über

in Nieder- Ofleiden.

Homburg.

Ehringshausen.

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Maulbach.

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Freitag, den 6. Jan. Sonntag, Montag, Dienstag, 10. Mittwoch, 11. Donnerstag 12. Freitag, Sonnabend ,,, 14. Sonntag, 15.

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Hainbach.

" Elpenrod.

Nieder- Gemünden.

,, Burg- Gemünden. Bernsfeld.

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Den Vorträgen, die an Wochentagen abends 8 Uhr und an Sonntagen nachmittags 3 Uhr beginnen, schließen sich auf Wunsch am folgenden Morgen praktische Unterweisungen an.

Winterliche Spaken- Bitte.

R. Sch. Cabanis. Insbesonders, hochverehrter Mensch, Du siehst, die Zeit ist wetterwend'sch, Der Schnee liegt dicht, falt weht der Wind, Das Vöglein darbt mit Weib und Kind.

Drum bitt ich auch in diesem Jahr, Du wolleft nehmen unsrer wahr Und spenden, was an Korn und Spelt Von deinem reichen Tische fällt.

Jed Krümchen nehmen wir voll Dank, Und sind an 8witfchern und Gesang Dereinst in holder Sommerzeit Zu jedem Gegendienst bereit. Beauftragt vom beschwingten Chor, Trag ich dir dies geziemend vor. Nun öffne Deines Mitleids Schatz! Ergebenst Dein getreuer

Spazz.

Marktberichte.

Stefen 5. Januar. Auf dem heutigen Wochenmarkt tofteten Butter per Pfb. 085-0.95 t., Hühnereler per Stüd 8-10ẞfg., Enteneter St. 7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Kasematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Binjen per Liter 32 Pfs., Tauben per Paar Rt. 0.80-1.00, Sühner per Stud Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stid 1.80-2.20, Gänse per Pft. 55-65 Pfg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 Pfo., Rindfletsch per Bfd. 62-68 Pfg. per Pfd. Schweinefleisch 60-72$ ig. Schweine fletsch gesalzen per fund 0.76 Bfg., Walbfleisch per fb. 70-74 Bfg. Hammelfleisch per fb. 50-74 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kello 6.00 b. 6 50 W., Zwiebeln per 3t. W. 8.00-10.00, Weiskraut 10-15 Pf. per Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 mt Zwetschen per Bentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten brei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienft. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 6. Januar. Meist trüb, doch zeitweise etwas aufklärend, geringe Regen- und Schneeschauer, nach milderer Nacht tagsüber etwas fälter, starfwindig.

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentet!: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide zu Bieken.

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