hr bis zum Herbst
aß an Feuchtigkeit Herbit bringt men Säften und über. der bringt sie zum
frau
Sprünge in eiser 1. Man rührt fein mit Wasserglas zu e gut in die Jugen erhärten, der Ofen . Der gleiche Kitt
r gut verwendbar.
it Lehm und Sand
dsblut zu Brei an,
endet.
den Schleim der
Wasser und Seife
Irrtum einsehen.
der Schleim nur
ände mit feinem
tem Wasser abzu
e troden zu reiben,
n. Man gießt frische
mit stehen, bis fie
in lauwarmem
chte wird von der Nicht lange nad ie zum großen Er Wiege des schlafen großen Stein, de hervor und erha zte Amme glaubte Aber statt deffe das Kind erwate er, die es angiboll unfäglichen Glüc überzeugt, daß ihr Ite.
ikanerin befand sich großer Gesellschaft. gehobener Tafelzwar wieder mit ingige alte Dame
M.. hätten Sie imen, so würden Jätten Sie, Maer mit weniger diese Bemerkung
sich ein Mittagessen flein machen!"
jegen):„ Ghädige Leig stilliteben?" rühren!"
den Kanonier unter
Rödhin:„ Wollt' ich , die fiegt immer!"
hielten Sie nicht, hnschaffner:" S ladame."
Nummer.
eter
otteri
1 208 uur 1# it 2 Pferden und fom
Borto 20 Bfg.)
ca. E. 6000.
im Werte v. ca. Mt. 2 richter i. W. v. ca. E. 1
werte bon erte bon then burch:
RE. 10
W. 50
Darmstad
taufefell
telier.
ganze Gebisse
tzähne,
gimerzlos.
Nr. 233.
Insertionspreis: Die einfpaltige Petitzeile für ganz Oberheffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg.
Rebaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362.
Mittwoch, den 4. Oftober 1905.
Gießener
14. Jahrgang
Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfc. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mit 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( töglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich) Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags.
Neuelle Nachrichten
( Gießener Tageblatt)
Anabhängige Tageszeitung
( Gießener Zeifung)
für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.
Ein Wort zum frieden.
Von einer arbeiter freundlichen, den stillgelegten Werken nicht fernstehenden Seite wird uns zu der Berliner RiesenAussperrung geschrieben:
Die Arbeiter dreier großen Elektrizitätsgesellschaften in Berlin, nicht weniger als 33 000 an der Zahl, sind ausgesperrt worden. Den äußeren Anlaß dazu boten Lohnforderungen, nicht etwa dieser 33 000, sondern einer fleinen Minderzahl von 500 Mann. Und auch bei diesen war der Streitgegenstand sehr geringfügig. Der Vorwand zum Streif ebenso wie der Vorwand zu der sich anschließenden Aussperrung war ganz gleichgültig, den Arbeitgebern nicht weniger als den Arbeitern. Der Streik lag förmlich in der Luft, er drängte sich auf. Nicht von heute und gestern, sondern seit zwei Jahren. Fast von Woche zu Woche waren neue Lohnforderungen aufgetaucht, Forderungen über sonstige Arbeitsbedingungen, Forderungen endlich betreffs einer anderen Abstufung der Löhne, ohne daß damit für die Arbeitgeber eine höhere Belastung verbunden gewesen wäre. Eine undefinierbare Unruhe hatte die Arbeiterwelt ergriffen, die nicht einmal sagen konnte, daß sie mit ihrer materiellen Lage unzufrieden wäre. Selbstverständlich hatte die Unruhe sich auf die Arbeitgeber übertragen. Diese waren zu feiner Zeit sicher, daß sie die übernommenen Aufträge auch würden ausführen können. Das mußte um so mehr verärgernd und direkt verbitternd wirfen, als die großen Fabriken ihre Abschlüsse zu ungünstigen, taum einen Nußen übrig lassenden Bedingungen gemacht hatten, in der Hauptsache, um ihren Arbeitern dauernde Beschäftigung zu erhalten. Sie empfanden es als eine Undankbarkeit, daß ihnen unter solchen Umständen das Leben noch schwer gemacht, der geringfügige Nußen durch allerhand Lohnsteigerungen bollends genommen werden sollte und man wird ihnen solche Stimmung taum verdenken fönnen. Darum war ihnen zuletzt jeder Anlaß, jeder Vor wand recht, die Bude überhaupt zuzumachen, wie man in Berlin sagt. Der Streif, meinten sie, würde doch kommen so mochte er denn gleich im ganzen Umfang eintreten. Aehnlich ging es den Arbeitern. Es war ihnen unbehaglich, ohne daß sie eigentlich zu sagen wußten, weshalb.
-
Als es soweit gekommen war, als 33 000 Arbeiter plöglich erwerbslos geworden, fragte man sich, weshalb das eigentlich so kommen mußte. Man suchte nach dem Anlaß und suchte vergeblich. Man sah das Elend kommen. Denn die 33 000 Arbeiterfamilien haben im Durchschnitt feine Ersparnisse von Belang. In vierzehn Tagen etwa sind sie aufgezehrt. Dann ist das bißchen Habe an der Reihe, das auch nicht lange vorhält, und danach ist der Hunger da. Das geht nicht, das kann man nicht zulassen, das muß verhindert werden! Man drängte deshalb zu Verständigungsversuchen. Delegierte der Arbeiterorganifationen und die Vertreter der Arbeitgeber traten vor das Ginigungsamt, eigentlich vor den Vorsitzenden des Gewerbegerichts. Magistratsrat von Schulz gab sich redliche Mühe, eine Verständigung herbeizuführen. Es gelang ihm nicht. An ihm hat es nicht gelegen. Wahrscheinlich waren die Arbeitgeber im vornhinein nicht gewilt, in irgend einem Punkte sich nachgiebig zu zeigen.
Inzwischen drohen die Dinge, sich immer weiter zum schlimmeren zu entwickeln. Der Verband der Arbeitgeber der Metallindustrie hat sich schlüssig gemacht, seine Arbeiter gleichfalls auszusperren, d. i. weitere 65 000 Arbeiter er. werbslos zu machen. Das ist eine" Sympathie- Aussper. rung", so zu sagen, ein Gegenstück zu dem„ Sympathie. streit" der Arbeiter der Berliner Elektrizitätswerke, der an 1000 Arbeiter umfaßt. Gerade hier ist die Arbeitsnieder. legung von bedauerlicher Unflugheit Die Berliner Elektri sitätsmerke versorgen die Stadt Berlin mit elektrischer Be leuchtung und die Berliner Straßenbahnen mit Strom. Die Arbeitsniederlegung würde hier, wenn wirksam, den Vertehr hemmen, die Beleuchtung in vielen Straßen und Läden unterbrechen. Das wäre eine Störung der öffentlichen Ord. mung, die nicht geduldet werden kann. Einstweilen ist das Gingreifen von Pionieren nicht nötig gewesen. Aber im Fall der Not werden sie im Auftrag des Staates ihre Hilfe leihen. Die Berliner Elektrizitätswerke haben Arbeiter aus den Provinzen herbeigeholt. Bis dahin haben ihre Meister und Ingenieure die Arbeit geleistet, die Maschinen mit Feuerung versehen. Auch die Feuerwehr kommandierte entbehrliche Mannschaften zur Hilfsarbeit ab.
Wir gestehen, daß wir uns um die Berliner Elektrizi tätswerte wenig Sorge machen. Die werden sich schon zu helfen wissen. Aber was soll aus den 115 000 ausgesperrten Arbeitern und ihren Familien, was soll aus diesen 400 000 Menschen werden, die dem Hunger preisgegeben sind, wenn nicht binnen 14 Tagen die Arbeit wieder aufgenommen ist? Viermalhunderttausend Menschen dürfen nicht hungern
ille und Zement fie würden es sich auch nicht gefallen lassen.
Preise. benfalls billig.=
Stroh
( Streis Beglar
Streit und Aussperrung sind wirtschaftliche Wassen. Gegen ihren Mißbrauch läßt sich nichts mehr sagen. Aber den Mißbrauch sollte man nicht zulassen. Und der Sympathiestreik ist ebenso wie die Sympathieaussperrung fast immer ein Mißbrauch. Lohnfämpfe sind nicht zu ver meiden und müssen ausapfochten werden. Aber es müssen
doch nicht gerade Lohn- Völkerschlachten sein. An die Arbeiter wie an die Arbeitgeber muß die dringende Mahnung gerichtet werden, daß sie die Folgen ihres Tuns beizeiten bedenken, daß sie nicht in Eigensinn verharren. Beiden Barteien muß zugerufen werden, daß sie ihrer schwerer: Berantwortung sich bewußt sein sollen; beiden Parteien mug 3 wieder und wieder in den Chren ingen: Salte ein!
*
Zu den ausgesperrten 33 000 Arbeitern der drei Elektrizitätswerke Allgemeine Elektrizitäts- Gesellschaft, Aktiengesellschaft Siemens u. Halske, Siemens- Schuckert- Werke und den streikenden Maschinisten und Heizern der Berliner Elektrizitätswerke sind die Arbeiter der GlühIampenwerke in der Hutten- und Helmholtzstraße getreten, die gestern aus Solidaritätsgefühl die Arbeit niederlegten. Auch die Arbeiter und Arbeiterinnen der NernstLampenfabrik haben die Arbeit eingestellt. Die beiden Werke sind ebenfalls Eigentum der A.-G. Siemens u. Halske.
Zahlreiche Arbeitswillige bieten sich den Werken an, zum Teil aus Berlin, in Massen auch aus der Provinz herbeieilend. Der Betrieb der Straßenbahn und der Beleuchtung wird als gesichert hingestellt, obwohl auch unter den Straßenbahnern augenblicklich eine Bewegung für Lohnerhöhung und Durchschnittsverdienst stattfindet. Bei längerem Andauern der Aussperrung ist aber die Ausdehnung der Arbeitseinstellung nicht ausgeschlossen. In den Kraftstationen arbeiten Meister und Angestellte Tog und Nacht, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. Man hält für die Dauer diesen Zustand nicht für angängig.
Die Bedienung der Maschinen in den Kraftwerken durch ungeübte Arbeitskräfte schließt nach Ansicht von Fachleuten eine große Gefahr in sich, da ein einziger Fehlgriff an den Schaltbrettern großes Unglück hervorrufen kann. In Arbeiterkreisen nimmt man an, daß in nächster Zeit sowohl die elektrische Straßenbeleuchtung als auch der Betrieb der Straßenbahn noch wesentlichere Einschränkungen wird erfahren müssen, da die in den Werken vorhandenen Batterien, die mit Elektrizität gefüllt waren, nahezu geleert sind.
Oberbürgermeister Kirschner wurde von zwei Mitgliedern des Streifkomitees um seine Vermittelung angegangen. Der Oberbürgermeister erklärte sich bereit, mit beiden Parteien zu verhandeln, da er die Lage für sehr ernst und bedenklich halte. Er stellte jedoch die Bedingung, daß das Streif- Komitee ihn ganz offiziell und in schriftlicher Form um seine Vermittelung ersuche.
Große Geldsammlungen werden für den Fall berbereitet, daß die Massenaussperrung andauern sollte. Auch von bürgerlicher Seite plant man Sammlungen zugunsten der Opfer der Aussperrung. Eine Anzahl Sozialpolitiker und Führerinnen der Frauenbewegung beabsichtigen eine Sympathiekundgebung für die Ausgesperrten und die Veröffentlichung eines Aufrufs zu Sammlungen. Die Ruhe in den Kreisen der Ausgesperrten ist durchweg eine musterhafte, die Polizei braucht nirgendwo einzugreifen.
Graf von Witte.
( Eig. Bericht.) Petersburg, 2. Oktober. Als vor noch nicht zwei Jahren Herr von Witte aus dem russischen Finanzministerium scheiden mußte, das er über 11 Jahre geleitet hatte, bestimmte der Zar, daß er Präsident des Ministerkonseils werden und die Handelsvertragsverhandlungen fortführen sollte. Die Ernennung war bedeutungslos, denn der Posten eines Präsidenten des Ministerkonseils war ein Ruheposten, dessen Inhaber kein eigenes Ressort besaß und auf die Erledigung rein formeller Geschäfte angewiesen war. Die andere Bestimmung hatte schon höheres Gewicht. Sie enthielt das Zugeständnis, daß Witte allein und jedenfalls mehr als seine Amtsnachfolger befähigt war, das schwere Werk der Erneuerung des Handelsvertrages mit Deutschland zu gutem Ende zu bringen. Das bewahrheitete sich auch bald. Die deutschen Kommissare kehrten unverrichteter Dinge nach Berlin, die russischen Kommissare ebenso unverrichteter Dinge nach Petersburg zurück, und erst Herrn v. Witte war vorbehalten, in Norderney durch direkte Verhandlung mit dem deutschen Reichskanzler das große Werk zum Abschluß zu bringen.
Bei alledem verharrte Herr Witte dabei, seine politische Laufbahn als beendet zu sehnen. Ob er das wirklich selbst geglaubt hat, ist eine andere Frage. Jedenfalls bewahrte er vollkommene Zurückhaltung, als die inneren Wirren ausbrachen und der Feuerbrand der Volksaufstände in allen Teilen des Reiches emporloderte, selbst als die öffentliche Meinung immer entschiedener in ihm den Mann erkannte, der dem Lande Ruhe und Ordnung wiedergeben könne. Freilich versagte er seine Dienste nicht, wenn sie vom Zaren gefordert wurden. Er erhielt den Auftrag, in Portsmouth wegen des Friedens mit Japan zu unterhandeln. Seine Gegner waren es gewesen, die ihm die
Aufgabe zugeschoben hatten. Jedes Zugeständnis, das er machen würde, sollte ihm zum Fallstrick dienen. Die Bürde der Friedensbedingungen sollte auf sein Konto geschrieben werden, so daß er Ansehen und Popularität zugleich verfor. Er erreichte, was unmöglich schien. Er verweigerte den Japanern alles, was als eine Demütigung Rußlands gedeutet werden konnte, und ertrotte von ihnen den völligen Verzicht auf Kriegskosten- Entschädigung. Jezt mußten sogar seine Feinde seine Größe und seine Verdienste anerkennen, und der Zar zeichnete ihn durch rühmende Betonung seiner Leistungen und Verleihung des Grafentitels aus. Auch Kaiser Wilhelm hat sich dem russischen Staatsmann überaus huldvoll erwiesen. Bei dem Empfang in Rominten wurden Herrn von Witte ganz ungewöhnliche Ehrungen zuteil.
Jetzt hat es große Wahrscheinlichkeit gewonnen, daß Gras von Witte noch nicht am Ende seiner politischen Laufbahn steht. Zwar ist es einzig der Zar, der darüber zu entscheiden hat, wen er mit großen Staatsaufgaben in der Zukunft betrauen will, und es wird jetzt und später nicht an Versuchen fehlen, den Zaren zuungunsten Wittes zu beeinflussen. Aber im Augenblick jedenfalls besitzt Witte das Vertrauen des Zaren, fühlt der Zar seinem erfolgreichen Unterhändler sich zu Danke verpflichtet. Man spricht davon, daß Graf Witte Ministerpräsident und Minister des Inneren werden wird. Ist das der Fall, so wird er das Amt eines Ministerpräsidenten mit den Befugnissen ausstatten, die erforderlich sind, ihm auch auf die Leitung der auswärtigen Politik Einfluß zu sichern. Das ist bei den eigenartigen russischen Verhältnissen in Petersburg weit mehr als anderwärts nötig.
Rußland kann und wird auf asiatische Politik nicht verzichten. Es wird ihr nur eine andere Grundlage geben als bisher. Das alte Vertrauensverhältnis zu Deutschland wird wiederkehren, und das russisch- französische Bündnis wird dem nicht im Wege sein. Man darf im Gegenteil darauf rechnen, daß die ursprüngliche Grundlage dieses Bündnisses, die Spannung zwischen Deutschland und Frankreich in Wegfall kommt und aufrichtiger freundnachbarlicher Gesinnung Plaz macht. Hierzu hat Graf Witte im wohlverstandenen Interesse Rußlands und den deutschen Wünschen entsprechend nicht unwesentlich beigetragen. Man braucht deswegen noch nicht von einem deutsch- französisch- russischen Bündnis zu sprechen. Ein solches formales Bündnis ist gar nicht erforderlich, wo die Gemeinsamkeit der Interessen klar erfannt ist. Unter keinen Umständen kann von einer aggressiven Spitze die Rede sein. Rußland hat Friedensarbeit nötig, langjährige Friedensarbeit, und Graf Witte ist der Mann, sich ihr ohne Einschränkung zu widmen. Im Inneren wartet seiner eine umfassende Reformtätigkeit. Dieser wird seine ganze Kraft gehören, wenn der Zar ihn dazu beruft.
*
Politische Rundschau.
Deutfches Reich.
Der von Deutschland und Frankreich vereinbarte Programm- Entwurf für die Marokkokonferenz ist von der französischen Regierung den Mächten übersandt worden. Aus dem Entwurf ist hervorzuheben, daß die zu gründende Staatsbank die Münzprägung vermitteln soll. Der hieraus erzielte Gewinn würde dem Maghzen zufaller. Die Staatsbank würde ferner die Gesundung des Münzwesens in Angriff nehmen. Die dem Maghzen eröffneten Kredite würden für die Ausrüstung und den Sold der Polizeitruppen son ie für gewisse dringende öffentliche Arbeiten, namentlich Verbesserung der Häfen und deren Verkehrsmittel, verwendet werden. Der Maghzen soll sich verpflichten, keinen öffentlichen Dienstzweig zugunsten privater Interessen aus der Hand zu geben Schließlich soll der Grundsatz aufgestellt we den, daß öffentliche Arbeiten nur im Submissionswege ver geben werden.
* Aus dem Aufstandsgebiet in Deutsch- Ostafrika kommt die Nachricht, daß die Wangoni die Gegend am mittleren Rebuma zu beunruhigen versuchen. Hauptmann Seyfried marschiert auf Massassi, um ihnen entgegenzutreten. Eine Anzahl Missionare mit Familien hat sich nach Kidugala in Sicherheit gebracht; andere sind in Lupimbe und Emmaburg geblieben. Die Missionsstation Madibira ist gesichert. An der Westgrenze des Bezirk Iringa ist alles ruhig. Auf der Reede von Dar- es- Salam sind jetzt die deutschen Kriegsschiffe ,, Thetis"," Bussard“ und„ Seeadler" vereinigt.
*
* Alsbald nach seinem Zusammentritt werden dem Reichstag Vorlagen über Bahnbanten in Deutsch- Afrika zugehen. Zunächst kommen eine Bahn von Lüderizbucht nach Keetmannshoop und eine Bahn von Rehoboth- Keetmannshoop in Frage.
* Die liberale Fraktion des bayerischen Landtags fordert in einem Antrage die Schaffung einmänniger Wahlkreise nach Art des Reichstagswahlrechts und Neueinteilung durch königliche Verordnung vor jeder neuen Wahl, unter Berücksichtigung der letzten Volkszähluna, ferner Abschaffung


