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3. September 1905. ** Der Großherzog hat dem Prokuristen Friedrich Bang in Gießen, bei der Firma Bender& Co. daselbst,

Entwertung der Marken darf nur in der Weise erfolgen, daß auf den einzelnen Marken Handschriftlich oder durch Stempel der Entwertungstag in Biffern, z. B. für den 2. Oftober 1905 2. 10. 05" oder für den 25. Januar 1906 25. 1. 06", deutlich angegeben wird. Zur Ent­zu verwenden. Sie darf nur in der Weise vorgenommen werden, daß die Marke nicht unfenntlich wird.

dicht mit Menschen besetzt, die alle das Feuer umstehen und so unter Gesang patriotischer Lieder eine einfache, aber würdige Sedanfeier begehen.

Lollar, 3. September. Die Rotlaufsenche unter dem Schweinebestand des Anliegers Friedrich Bierau worden.

Stande der das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des wertung ist Tinte oder ein ähnlicher festhaltender Farbstoff dahier ist erloschen und die verhängte Sperre aufgehoben

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** Der Großherzog erlegte am Samstag im Kranich­steiner Wildpart einen Zwölfender und zwei Damhirsche. Im Laufe dieser Woche begibt sich der Großherzog nach Burg Friedberg und von dort einige Tage ins Manöver. Später wird der Landesherr nach Mainz reisen und auf Einladung des Kaisers an der Kaiserparade teilnehmen. Die Großherzogin verbleibt während dieser Zeit im Schloß

Wolfsgarten.

* Kaiserparade. Bezüglich des Aufstellens von

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rgreifenden Zuschauern ohne Tribünen- oder Stehplazkarten bei graphendienst verantwortlichen Eisenbahntelegraphisten

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der Barade wird amtlich bekannt gemacht, daß diejenigen Zuschauer, welche nicht mit Karten für die Tribüne oder die Stehpläße versehen sind, am Drahtzaun- besonders südlich Ober- Erlenbach an den Wegen von Ober: Erlenbach nach Nieder- Erlenbach und von Nieder­Erlenbach nach Harheim Aufstellung nehmen können. ** Sonderzüge zur Kaiserparade. Die Eisen bahn- Verkehrs- Inspektion- Gießen schreibt uns: Im Intereffe der Besucher der am 8. d. Mts. stattfindenden Staiser parade bei Homburg v. d. H., verkehrt an diesem Tage morgens 5,25 ein Sonderzug von Gießen nach Bilbel und nach Beendigung des Manövers ebenfalls ein Sonderzug um 1,20 nachmittags ab Vilbel, der 2,59 in Gießen e'ntrifft. Beide Züge führen nur 2. und 3. Wagenklasse. Für Besucher, die die 4. Klasse zu be­nußen wünschen, steht der 4,30 morgens Gießen ver lafsende Personenzug zur Verfügung. Da voraussicht­lich bei beiden Zügen starker Andrang zu erwarten ist, ist die Einrichtung getroffen, daß schon tagszuvor, also am 7. d. Mts., in der Zeit von morgens 7 bis abends 7 Uhr Vorverkauf der Fahrkarten stattfindet.

*** zu der am 26. September beginnenden Siz ungsperiode des Schwurgerichts für die Provinz Ober­heffen wurden folgende Hauptgeschworenen ausgeloft: Landwirt L. Schudt in Wetterfeld, Fabrikant K. Repp in Grünberg, Beigeordneter Diehl in Laubach, Land: wirt W. Reichardt in Rabertshausen, Landwirt Adolf Veith in Heuchelheim bei Nidda, Rentner H. Strauch 3. in Borsdorf, Kaufmann Fr. Habenicht in Gießen, Ge­meindeeinnehmer Ph. Amend 3. in Allendorf a. Lahn, Rentner Jakob Heller in Lich, Rechner Konr. Koch 6. in Villingen, Landwirt Theobald Meiniger in Helden­bergen, Beigeordneter Müller in Grebenhain, Müller 8. Ringshausen in Lißberg, Land- und Gastwirt 2. Steßler 5. in Großen- Linden, Müller Louis Frey in Allendorf a. d. Lumda, Kaufmann Mar Hochstätter und

Kaufmann Mar Friedberger in Gießen, Rentner Ph. Kling 3. in Ober- Mörlen, Bürgermeister Nos in Wolf, Landwirt Leonhard Arnold 3. in Burkhardsfelden, Pflasterer Ph. Pfeffer 3. in Annerod, Kaufmann Elias Hofmann in Friedberg, Megger Gg. Haas 2. in Affen­heim, Fabrikant Otto Schäfer in Büdingen, Landwirt Bernh. Jamin in Vilbel, Landwirt und Bürgermeister Faust in Sandlofs, Rechner Nies in Bergheim, Fabrikant K. Schütz in Lardenbach, Bürgermeister Roth in Kaichen, Landwirt August Karl 1. in Ranstadt.

3000 Mt. Belohnung. Das Reichsbank­direktorium hat eine Belohnung bis zu 3000 Mt. ausgesetzt auf die Entdeckung von Reichsbanknotenfälschern, welche in lester Beit sehr bei der Arbeit sind. Besonders sind Hundert­martscheine im Umlauf, welche nur bei ganz aufmerksamer Beobachtung eine Fälschung erkennen lassen. Sie sind fämt­lich Nachbildungen der Emission vom 1. Juli 1898, baben ebenso wie diese linksseitig Fasern und tragen das näml.che die bis jetzt angehalten wurden, tragen die 3 ffern 0788904, aber in verschiedenen Zusammenstellungen. Besondere Mert­male sind, daß die Farbe in den Worten Reichsbanknote Einhundert Mark" und in der Biffer 100" dick aufgetragen ift, wodurch die Schrift erhaben und glänzend erscheint. Der große Adler auf der Vorderseite hat Kreuzsraffierung, während die echten Scheine Kreuz- und Vertikalschraffierungen haben. Die übrigen Fälschungen sind ziemlich plump.

** Die, Darmst. Big." schreibt: Die von den Groß­herzoglichen Behörden veranlaßte Untersuchung der Massen vergiftung nach dem Genuß von Pudding in König i. D. zu Anfang des vorigen Monats, welche von dem Hygienischen Institut der Landesuniversität vorgenommen wurde, hat er geben, daß sie durch die Einwanderung von Mitro- Organismen zustande gekommen ist, die zu der Gruppe der Gärtnerschen e Profesoren Fleischvergiftungsbuzillen, Bac, enteritidis Gärtner, zu rechnen find. Die betreffenden Bakterien, die für Tiere pathogen sind und die biologischen Eigenschaften der Fleischvergiftungs­bazillen zeigen, fonnten sowohl aus der Puodingspeise selbst als auch aus dem Stuhlgang erkrankter Personen, sowie aus ber Leber einer verstorbenen Frau gezüchtet werden. Wie die fraglichen Bazillen in den Budding gekommen sind, tomnte bis jetzt noch nicht mit Sicherheit nachgewiesen werden. *** In Gießen hat sich ein neuer Fußball Klub *** Jagd. Mit dem 1. September ist in Hessen ** Die hessische Konferenz für Heidenmission hält am 7. September in der Burgkirche zu Friedberg ihre 11. Jahresversammlung ab.

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* Entwertung der Invalidenmarten. Nach Bekanntmachung des Reichskanzlers vom 3. Juli hat der Bundesrat angeordnet, daß vom 1. Oftober ab alle Marken für die Invalidenversicherung alsbald nach der Ein­flebung entwertet werden müssen. Zugleich ist ein neues Formular für Quittungskarten festgefeßt, das vom gleichen Beitpunkt ab ausschließlich ausgegeben werden wird. Die

** Eisenbahntelegraphisten und Bahuunfälle. Anläßlich des Spremberger Unglücks druckt die Zeit­schrift für Eisenbahn- Telegraphen- Beamte" einen an Dr. Eduard Engel- Berlin gerichteten offenen Brief ab, der u. a. folgende Auslassungen enthält: Der Sprem­berger Unfall wäre entschieden vermieden worden, wenn die Station Spremberg oder Schleife außer dem dienst­tuenden Stationsbeamten noch einen, für den Tele­besessen hätte. Der Telegraphist hätte speziell hier als Kontrollbeamter gedient und den Fahrdienstleiter ent­sprechend ergänzen bezw. warnen fönnen." Als Er­Als Er läuterung diene Ihnen, Herr Doktor, noch folgendes: Der Eisenbahntelegraphist hat auf größeren Stationen nur die Bedienung der Morse- Telegraphenapparate, also auch das Anbieten, Ab-, Durch- und Rückmelden der Er untersteht instruktionsgemäß Züge zu bewirken. dem dienstversehenden Fahrdienstleiter. Dieser gibt für jeden Fall besonderen Auftrag. Ihm unterliegt ferner nach Auftrag die Bedienung der Läutewerke und be­sonders des Telephons. Die direkten oder Fernleitungen sind vielfach vom Zugdienst getrennt und werden be­sonders bedient. Auf Stationen, wo eine solche Trennung noch nicht stattgefunden, unterliegt diese Bedienung noch nicht stattgefunden, unterliegt diese Bedienung ebenfalls dem den Zugmeldedienst versehenden Eisen ebenfalls dem den Zugmeldedienst versehenden Eisen­bahn- Telegraphisten. Auf kleineren Stationen hatte früher der Eisenbahn- Telegraphist die Bedienung der Fahrkartenschalter, die Expedierung und Tarifierung der Gepäck- und Güterstücke gleichzeitig zu bewirken und da, wo noch Eisenbahn- Telegraphisten auf solchen und mitt­leren Stationen vorhanden sind, geschieht solches noch heute. Trotz dieser vielseitigen Verwendbarkeit ging die Verwaltung aus Sparsamkeitsrücksichten und um, wie fie selbst angab, mit einer Kategorie von Spezialisten aufzuräumen", dazu über- 1901- die ganze Kategorie aufzulösen bezw. auf den Aussterbe- Etat zu sehen. Die 1901er Neuorganisation des Telegraphendienstes, die für diesen Dienstzweig in Zukunft pro Dienstelle nur noch je einen Assistenten als Aufsicht und zur Bedienung Damen,( welche in dem Zugmelde- bezw. Nachtdienst nie wechseln) und Wetchensteller borsieht, ist meines Grachtens der größte Fehlgriff, den die Verwaltung die berufen ist, fein Mittel, welches der Sicherheit des Verkehrs dienen kann, unversucht zu lassen- feine Kosten, die zur Lebenserhaltung des Publikums dienen können, zu

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scheuen begangen hat. Der Verfasser führt sodann an, daß heute vielfach ungeeignetes Personal im Eisen­bahn- Telegraphendienst zur Verwendung gelangt und fährt darauf fort: Die Telegraphie wurde früher die Seele der Eisenbahn" genannt und sie ist es auch in Wirklichkeit. Unterbindet oder schädigt man diesen Eisenbahnlebensnerv, wie es jetzt geschieht, weiter, so werden böse Folgen ganz bestimmt nicht ausbleiben. Heute unterstüßen und regulieren alle noch vorhandenen Eisenbahn- Telegraphisten die seit 1901 in den Tele­graphendienst eingestellten minderwertigen Telegraphen­personale; find aber die jetzt noch vorhandenen 1832 Eisenbahn- Telegraphisten erst einmal weiter bedeutend zusammengeschmolzen, dann fehlt bet besonderen An­lässen, wie Wagenmangel, Verunglückungen, Notstand, Manöver und wovor uns Gott behüten möge Mobilmachungen, der Eisenbahnverwaltung das dann so dringend nötige Telegraphenersaßpersonal; den ge­fährlichen, verantwortungsvollen Telegraphen- Bugmelde heute dienst auf großen Stationen überläßt man wie früher den Eisenbahntelegraphisten, die leichteren Diensttouren hingegen versehen die genannten Aushilfs­fräfte und die Damen. Hätte Spremberg oder Schleife außer dem Fahrdienstleiter einen mitverantwortlichen Eisenbahn- Telegraphisten besessen, dann wäre aus dem 7. August nicht der gräßliche Unglückstag für die Preußische Eisenbahn- Verwaltung entstanden...... Ich habe zu erklären versucht, wie wir Telegraphisten und viele Assistenten uns eine Verhütung des Sprem­berger Unfalles gedacht haben, besonders auch deshalb, weil, einem hier umlaufenden Gerücht zufolge, ein den Telegraphen dienst dortselbst wahrnehmender Hilfsweichen­steller dem betr. Fahrdienstleiter die Strecke ausdrücklich soll frei gemeldet haben. Ob solches wahr ist, konnte ich bis jetzt leider nicht erfahren, vermieden wäre der Unfall aber bestimmt, wenn dem Eisenbahn- Assistenten ein tüchtiger Eisenbahn- Telegraphist zur Seite gestanden hätte. Ist der Assistent auch im vorliegenden Falle nicht fret zu sprechen, so erscheint uns sein Vergehen dann immerhin etwas entschuldbarer."

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Es ist nicht möglich, die Richtigkeit dieser Nachricht zu prüfen, setzt die oben genannte Zeitschrift in einem Nachsaße hinzu, sie wäre, wenn zutreffend, bon höchster Bedeutung. Vor allen Dingen aber ist die kommende Gerichtsverhandlung daraufhin durchzuprüfen.

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Klein- Linden. Sedanfeier. In den ersten Jahren nach dem siegreichen Feldzug gegen Frankreich veranstaltete der hiesige Kriegerverein am Sedantage auf dem Schildberge vor dem Dorfe ein Freudenfeuer. Dieser Brauch hat sich nun seit mehr als zehn Jahren auf die hiesige Schuljugend vererbt. Nach Schluß der offiziellen Schulfeier durchziehen die Knaben den Oct und sammeln von Haus zu Haus Holz­vorräte für das Feuer, daß am Abend abgebrannt werden soll. Bevor der ganz beträchtliche Holzstoß angezündet wird, veranstalten die Kinder einen Umzug mit Lampions unter Vorantritt einer Trommlerabteilung. Dem Zuge der Jungen schließen sich auch die Alten an und bald ist der Schildberg

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= Münzenberg, 3. September. Versehung. Lehrer Hofmann von hier wurde nach Langen versetzt. Gemeinde sieht den allgemein beliebten Lehrer ungern scheiden.

§ Schlitz, 2. September. Die Vermählung des Erb­grafen mit der Prinzessin Amalie von Thurn und Taxis fand am 29. August in Wien statt. Der Einzug den erb­gräflichen Paares erfolgt voraussichtlich am 27. September ron Salzschlirf aus zu Wagen.

?? Aus dem Kreise Wezlar. Auch in diesem Winter sollen die sich gut bewährten Haushaltungskurse ab­gehalten werden und zwor kommen in erster Linie die Bürgermeistereien Greifenstein, Hohenfolms und Schöffen­grund in Frage. Bisher wurden solche Kurse in Burg folms, Azbach, Gr.- Rechtenbach, Erda, Aßlar, Bonbaden, Wißmar, Niederweg, Steindorf, Lüzellinden, Oberkleen, Krofdorf, Hörnsheim und Ehringehausen unter reger Be­teiligung abgehalten.

Bad Nauheim, 1. September Frequenz. Bis zum 31. August 1905 find 24 042 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 4172 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 31. Auguft 320 903 abgegeben.

XMarburg, 3. September. Böser Leumund. Das Schöffengericht verurteilte eine Frau aus Dreihausen, die den dortigen Lehrer der Unterschlagung von 100 mt. beschuldigt hatte, wegen Beleidigung zu 1 Monat Gefängnis. * Lauterbach, 3. September. Der Vogelsberger Söhenklub gedenkt auf der Hainigfuppe einen massiven Aussichtsturm zu errichten, zu dem bislang 700 Mart gesammelt sind.

Bad Wildungen, 3. September. Die Kursaison 1905 an der Reinhardè quelle bei Wildungen hat in diesem Jahre einen großen Erfolg gezeitigt, indem viele Kurgäste die Quelle besucht und vor allem die heilkräftigen Schwefel­und Kohlensäurebäder benutzt haben. Die Schwefel quelle ist von hervorragender Bedeutung. Sie wurde vor nicht langer Zeit in einer Tiefe von 156 Meter erbohrt und enthält eine Menge Schwefelwasserstiff neben einem reichen Bestande an Kohlensäure. Diese settene Zusammensetzung bringt aus­gezeichnete Erfolge bei veralteten Gichtleiden. Als Trink­quelle wirkt sie wohltuend bei Halsleiden, fördert die Gries­und Eiweißabsonderung und ist ungemein blutreinigend. Mit Beginn des Monats September beginnt an der Rein­harde quelle der Wasserversandt. Die jest schon vorliegenden Bestellungen lassen darauf schließen, daß das 10. Jahr der Eröffnung des Bades Rheinhardi quelle bei Wildungen mit

einem Wass tversandt von über 200 000 Flaschen ab­schließen wird.

Literarisches.

*** Wie sollen wir unsere Kinder photo­graphieren? Ueber dieses für Berufs- und Amateur­photographen, Eltern und Kinderfreunde wichtige und an­ziehende Thema finden wir eine lesenswerte, mit zahlreichen hübschen Jäuftrationen geschmückte Plauderei von T. Bernoulli im 1. Heft des neuen( 22.) Jahrgangs der Ottav- Ausgabe von Ueber Land und Meer". Die Verfasserin be­zeichnet im Gegensatz zu der meistverbreiteten Anschauung Kinderaufnahmen als eine besonders lohnende und nicht zu schwierige Aufgabe für den Amateuer, der freilich an die Sache mit Liebe herangehen und die geistlose, unkünstlerische Schablone nach Kräften vermeiden muß. Nach ein paar er­göblichen Beispielen, wie es nicht gemacht werden sell, folgen beherzigenswerte poſitive Ratschläge: Das Kind, wie es leibt und lebt, wird am ehesten in seiner Umgebung zu photo­graphieren sein. An Stellung und Haltung der Kinder sollte man sehr wenig herumforrigieren. Was von einer Seite aus betrachtet schlecht aussieht, wirkt oft vorzüglich von einem andern Standpunkt aus. Gehen wir lieber mit dem Apperat um das Kind herum, als daß wir die Stellung des Kindes verändern. Das 1. Heft des neuen Jahrgangs gibt auch ein gutes Bild von dem ungemein vielseitigen, ab­wechslungsvollen Inhalt der Oftav- Ausgabe von Ueber Land Meer", die in 13 Heften à 1 Mt. im Verlag der Deutschen Verlags- Anstalt, Stuttgart, erscheint.

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Sießener landwirtschaftlicher Wetterdiens. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 5. September. Wolkig, Temperatur wenig verändert, zeitweise leichte Regenfälle.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

1bin klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beib Berantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: in Gießen.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 14.

Es können eingestellt werden:

3 Schloffer, 1 Spengler, 8 Schreiner, Schneider, 1 Weißbinder, 1 Erdarbeiter, 2 Hausburschen, 2 Fuhrleute, Haus- und Dienstmädchen, Lauffrauen oder Mädchen. Lehrlinge: 2 Schlosser, 2 Schreiner, 1 Schuh­macher, 1 Schreiber.

Es suchen Arbeit:

2 Schmiede, 1 Spengler, 1 Maschinist, 2 Strickerinnen, 1 Buchbinder, 1 Weißbinder, Maurer oder Taglöhner, 1 Fahrbursche, 1 Taglöhrer für leichtere Arbeit, 3 Lauf­frauen, 1 Laufmädchen, Haus- oder Bureaudiener, Kassierer.