eois am Wahltage wer weiß, ichließ hungen erlebt, und
ist nicht ausge
in Halberstadt ge
Falschmünzernestes. gemachte Zweimart man den Verfer offener Straße ge
daß sie sich gegenrfen, die zu wissen rend der folgenden er dingfejt machen. ichen Münzen her ufgefunden.
tz wurde die Witwe
bil eines Varietee uf der Stelle tot. itt in Bosen epide fungen festgestellt. n bösartigen ChaTodesfälle zu ver
ischen Oberlande, , gingen schwere Feldfrüchten, den
n Schaden angeeinernte total verfa im Kreise Krolöhners nach dem En fich Giftpflanzen tarten Familie find
ren eines Brunnens lesischen kamen zwei
en Brunnen hinab
en.
mer wieder fordert Schießgewehr feine en lud ein siebzehnhrend seine Mutter ühstück saßen. Das s, fuhr der Mutter Der am Ellenbogen. f. Der jugendliche En ebenso schlimmer Bunzweiler in LothSohn eines Gastlos, und die Kugel fel des unglücklichen seinen Tod.
In dem Stall des entstand ein Brand, trischen Anlage. Als an hinter der Platte, find, eine halb veres die Drähte überie die folierungen wurde auf offener rma, der in einer eutende Geldsumme et und ausgeraubt. De zu entfliehen,
11.
In Treisental in en die Arbeiter der tstanden heftige Zuaus Ungarn heranePersonen wurden Menge an den Un lischen Baugewerbe. Dund für das Bauge nerhöhungen bis zum ir die Zeit von diesem Den Arbeitern zu pfle B zu einer Einigung
jefter. Bu heftigen
uge Arbeitslofer und Die Polizei wollte die and ein erbitterter verwundet wurden
3. Eine diplomatifd Berner Abmachungen erichuzes foll Ende 1905 den. Unter den einge
Japan
9.
den jet! vorliegender
en hat der diesjährige cine alle Erwartungen Während der eriten uf den Sauptseden dop
lahwager. Lei den abend
ra atemiale unter dre order lich und die Nat
n, obwohl die Anmeldun
benfo schwer war es, di en 8.1 erfällen. Auf Grund forgfaltige tischen Dingen herausge
d" an der nelisen ete affer, Wem, Vier ufr. ge Leben nötige Quot ohliche Recher zu eigene n, weldjes Quantum
50 Jahren Flüffigkeit
-
Belgische Bürgermeister beim Vaufett. Anläßlich der Feier der Unabhängigkeit des belgischen Staates waren seitens des Landes die Bürgermeister aller belgischen Städte zu einem Bankett geladen. Der Restaurateur Smedt, der das Mahl herzurichten hatte, hat nunmehr an die Behörde eine Eingabe wegen Ersatz des entstandenen Schadens gerichtet. Er konstatiert, daß die festfeiernden Bürgermeister ihm verantwortlich seien für 1246 zerbrochene Weingläser, 730 zerbrochene Teller, 67 Salatschüsseln und Fruchtschalen, die alle hoffnungslos zertrümmert seien. Da es sich um etwa 2000 Bürgermeister handelte, kommt auf den Mann mehr als je ein zertrümmertes Stück. Noch böser ist ein weiterer Zusatz der Eingabe: Es fehlen 17 silberne Saucenschiffchen, 37 eingelegte Senfgefäße, 29 silberne Salzfässer. Sogar 250 leinene Servietten und 89 Serviettenringe haben die Bürgermeister als Andenken an das Fest mitgenommen.
Von Religion prosaisch. Eine ganz neue Religionsart hat jüngst vor einem Wiener Gerichte hose cine Frau angege ben, die in einem Ehrenbeleidigungs- Prozesse als Angeflagte vor den Schranken stand. Auf die Frage des Richters nach der Konfession entspann sich folgendes Gespräch: Angeflagte: Ich bin eine Proselytin. Richter: Sie wollen wohl Protestantin sagen. Angefl.: Nein. Eine Proselytin. Richter: Was heißt das?- Angel.: Ich war katholisch, habe dann einen Israeliten geheiratet. Richter: Ah so, Sie sind also Israclitin geworden. Also: Religion mosaisch. Angekl.: Bitte, prosaisch". Ich bin eine Pro
selytin!
Herenglauben in England. Wie stark in der Landbe: bölkerung Englands noch immer der Aberglaube grassiert, beweist ein Vorkommnis, das neuerdings aus einem Dorfe in der Grafschaft Norfolk berichtet wird. Dort war eine alte franke Frau dem Tode nabe gebracht, weil niemand ihr Nahrung brachte, aus Furcht, mit einer Here in Berührung zu kommen. Als ein Beamter davon hörte, besorgte er der ten eine Pflegerin, die jedoch nach der ersten Nacht streikte, mit der Behauptung, daß die Kranke während der Nacht eine Unterhaltung mit dem Teufel gehabt habe. Mit einer zweiten Pflegerin mach'e man dieselbe Erfahrung, und als die Frau schlich; lich starb, mußten die Magistratsbeamten sie selbst in den Sarg legen und becrdigen, da keiner der Dorfbewohner mit der Here etwas zu tun haben wollte. = Die Ursachen der Schuler- Selbstmorde. Auf Grund amtlichen Materials hat Professor Eulenburg soeben ermit. telt, daß die Gesamtzahl der Selbstmorde, die von Schülern in Deutschland in der Zeit von 1883 bis 1890 begangen
=
find, nicht weniger als 950 beträgt. Der Forscher stellt sodann Untersuchungen in der Richtung an, welchen Anteil Haus und Schule an dem Zustandekommen der Schüler selbstmorde haben mögen, und kommt dabei zu dem Ergebnis, daß sich die Wagschale unzweifelhaft tief zu Ungunsten des Hauses herabsenten müsse. Gewiß sei auch die Schule mit ihrer viel zu geringen Berücksichtigung der Schülerindividualitäten nicht von der Mitschuld freizusprechen, aber das Uebel, das schließlich zu der traurigen Erscheinung der Schülerselbstmorde führt, liege doch hauptsächlich in den Mängeln des Familienlebens und der häuslichen Erziehung. = wine angenehme Ehefrau. Vor dem Polizeikonimisariat der Leopold in Wien erschien ein aus Deutschand stammender Kaufmann und brachte zur Anzeige. daß er vor kurzem die ungarische Sängerin Josefine Weiner gejeiratet habe. Schon am Tage nach der Hochzeit war seine Frau aus der Wohnung verschwunden, und er hörte nichts on ihr, bis vor einigen Tagen ein Brief seiner Gemahlin einlief, in dem sie ihren Mann in den Prater bestellte. Neugierig, was seine Frau ihm zu sagen habe, ging er hin, warete aber vergeblich. Als er nach Hause fam, fand er seine Wohnung ausgeräumt. Seine liebe Frau war mit einem Möbelwagen gekommen und hatte das Mobiliar fortJeschafft, während der Mann ihrer im Prater harrte. Nun endlich sah er, daß er einer Hochstaplerin zum Opfer ge= fallen sei.
=
Gegen die Spielwut in China. Der Gouverneur der hinesischen Provinz Kwangsi hat sich genötigt gesehen, gegen Die dort in unheimlicher Weise grassierende Spielwut mit größter Entschiedenheit vorzugehen, nachdem Verbote und Ermahnungen sich als fruchtlos erwiesen haben. Beamte, die beim Spielen ertappt werden, sollen entlassen, alle an beren Personen mit schweren Freiheits- und Prügelstrafen belegt und ihre Güfer eingezogen werden. Gewerbsmäßige Spieler sollen lebenslängliche Gefängnishaft, jeder, der bei einmaligem Spielen ergriffen wird, soll fünfzehn Jahre erhalten. Mit zehn Jahren soll belegt werden, wer Spielartikel kauft oder verkauft. Der Gouverneur hat dem Oberrichter befohlen, sofort große Gebäude zu mieten und sie als Gefängnisse einzurichten, in denen die Spieler Aufnahme finden sollen. Nach beendeter Haft sollen die Spieler Besserungsanstalten übergeben werden, um dort ein Handwerk zu erlernen.
Sprechende Bäume. Die Große Oper in Paris hat für die kommende Saison eine Tondichtung angenommen, in der Bäume als handelnde Personen auftreten. Das Werk heißt„ Der Wald", der Tert ist von Laurant Tailhade, die Musik von Sovard, dem Direktor des Lyoner Konservatoriums. Die Eichen, Birken, Buchen, Cypressen werden, von ersten Künstlern der Comédie Française dargestellt, sich ihre Leiden und Freuden erzählen, während die Musik melodramatisch die Zwiesprache begleitet.
= Die Rache der Pariserin. Mademoiselle Adrianne Bel, eine pikante Pariserin von achtzehn Jahren, verstand es, einem Berliner Herren, der soeben auf der Durchreise die Freuden der Seine- Stadt genoẞ, in einem Restaurant seine Brieftasche mit 1700 Francs zu entwenden. Als man sie faßte, leugnete sie den Diebstahl keineswegs, sondern suchte denselben mit patriotischen" Gründen zu erklären. Ihre Eltern, so erklärte die hoffnungsvolle junge Dame, seien im Jahre 1870 durch den Einmarsch der Preußen völlig ruiniert, und als gute Tochter verfolge jie nun den Nacheplan, jeden Preußen, der ihr in den Weg laufe, zu schädigen.
=
Auch ein Geschäftsmann. An einem besonderen Falle, der vor kurzem in einer großen Stadt Mitteldeutschland passiert ist, wird das Gebaren gewisser moderner Geschäfts: leute wie folgt geschildert: Er ist Bauunternehmer, baut Häuser, die Hunderttausende kosten, ist aber nur Geschäftsführer seiner Ehefrau und schwört den Offenbarungseid unter Angabe des folgenden Vermögens: Zwei Hausgrundstücke, unter Zwangsverwaltung stehend, Mieten gepfändet, zwei Anzüge, drei Paar Stiefel. vier Paar Strümpfe, zwei Röcke, Leibwäsche und sonstige Kernigkeiten, ein Portemonnaie mit 60 Pfennige Inhalt, 44 Mark ausstehende Forderungen.
Lokales.
2. August 1904. ** Der Großherzog empfing am 29. Juli u. a. den Kanzleirat Keller von Gießen.
-
in Gegenden mit Frühtracht den besten Erfolg." Lehrer Döll- Wieseck empfahl unter lebhaftem Beifall die Gründung ihren event. Beitritt zu erkennen. Die fonftituierende Vereiner Honigberfaufégenossenschaft. 52 Imter gaben sofort sammlung findet bereits Fre tag in Gießen statt.
*
wurde unser seitheriger Bürgermeister Wolff faft Berstadt, 1. Auguft. Bei der Bürgermeistereinstimmig wiedergewählt. urspreise haben abermals einen Preisaufschlag erfahren. + Butzbach, 1. Auguft. Die Schweinefleisch und
zahlreicher Beteiligung von nah und fern der Sängertag Sellnrod, 1. Auguft. Sonntag wurde hier unter des Ohm- Lumdatal- Sängerbundes abgehalten. Aus Ort des nächstjährigen Bundesfeftes wurde Dickenbach gewählt. Der Gesangverein Nieder Ofleiden wurde neu in den Bund aufgenommen.
P. Nener Tollwutfall. Vor einigen Tagen zeigte der Hund eines Gießener Einwohners verdächtige Krankheits- wahl erscheinungen, sadaß er, da er auch ein Kind des Besizers durch einen Biß verlegte, in die Veterinäranstalt geschafft werden mußte, wo er verendete. Die von dem Großh. Polizeiamt veranlaßte Sektion durch den Kreisveterinärarzt ergab derartigen Verdacht auf Tolwut, daß der Kopf des Tieres wecks weiterer Feststellung an die Wutschusstation des Königl. Instituts für Infektionskrankheiten in Berlin eingeschickt werden mußte. Nach einer im amtlichen Teil enthaltenen Bekanntmachung des Großh. Polizeiamts Gießen ergeht deshalb die dringende Aufforderung, im Verkehr mit Hunden Beuern, 1. Auguft. Die fürzlich unter den Schwin und Kagen die größtmöglichste Versicht walten zu lassen. des hiesigen Anwohners Ph. Sommerland 7. ausgebrochene Sobald bei einem Tier verdächtige Erscheinungen wahr- Schweinesenche ist erloschen und die Sperre deshalb wieder genommen werden, ist das Polizeiamt zu benachrichtigen, damit das betr. Tier unter Beobachtung gestellt wird. Es empfiehlt sich, Kazen, welche das Haus zu verlassen pflegen und nicht unbedingt zur Mäusevertilgung gehalten werden müsser, abzuschaffen.
*
** Das Goldene Rad von Gießen. Man schreibt uns aus Sporttreisen: Der Meisterfahrer von Deutschland, Christel Rode- Hamburg, startet fommenden Sonntag bei dem in Gießen stattfindenden internationalen Rad. rennen. Rode, der erst im 18. Lebensjahre steht, siegte bei den in vorigem Jahre in Hannover abgehaltenen Bundes. rennnen sowohl in den beiden Meisterschaften von Deutschland über 1 und 25 km wie auch im Kaiserpreisfahren über 5 km. Christel Rode errang im verflossenen Jahre 58 erfte Preise und rückt dadurch an die Spitze der deutschen Rennfahrer. Bei den Rennen im Hamburger WinterVelodrom schlug Rode den gefürchteten Weltmeister Willy Arend und sicherte sich mit diesem hervorragenden Erfolge einen dauernden Platz in der deutschen Extraklasse.
** Die Station Großen- Lisden, resp. deren erweiterte Gleisanlage wie auch das Stationsgebäude tommen in sehr raschem Tempo ihrer Vollendung nahe, sodaß mit Beginn der Winterszeit die gesamten Erweiterungsarbeiten beendet sein werden. Den Arbeitern ist dann besonders frühmorgens bei schlechtem Wetter ein angenehmer Aufenthaltsraum bis zum Abgang der Büge geschoffen.
*** Falsche Notiz. Vor einigen Tagen ging eine Notiz durch die Ze.tungen, daß der Turnverein Friedberg fein 60jähriges Stiftungsfest bereits festlich gefeiert habe. Das trifft nicht zu, sondern wie uns der Vorsißende dieses Vereins mitteilt, wird die Feier erst im September stattfinden.
*** Gießener Volksbad. Im Juli wurden verabreicht 15753 Bäder gegen 12777 im Juni 1905 und 16,330 im Juli 1904 oder im Durchschnitt pro Tag 508 Bäder gegen 426 im Juni 1905 und 527 im Juli 1904. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 7941 Männer, darunter 1066 zu 10 Bfg. 2545 Frauen, 441 m 10 Wannenbäder: 1. RI. 328 Männer, 240 Frauen 2. Kl. 827 732 Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 159 Männer, 40 Frauen.
"
"
"
"
Brausebäder 2350 Männer, 591 Frauen.
"
Die Personenwage wurde von 300 Personen benuẞt, das Bad von 4 Personen besichtigt.
*** Gartenbesitzer und Blumenfreunde wird es interessieren, daß ein neues Gartenbuch von M. Peterseims Blumengärtnereien in Erfurt erschienen ist. Es wird eingeleitet mit den Worten:
Grab einen Quell' in dürren Wüstensand, Pflanz einen Baum in ödes Heideland,
Auf daß ein Wanderer, der nach vielen Jahren An deinem Quell sich labt und Früchte bricht Von deinem Baume, froh dich segne nd spricht: Ein guter Mensch ist dieses Wegs gefahren. Das Katalog- Gartenbuch wird man wende sich direkt an die Gärtnereien Peterseim fostenlos versandt.
-
? Gräuberg, 1. August. Gestern Abend hielt der Gemeinderat eine Sigung ab, in deren Verlauf er auch über die Bepflanzung und Einfriedigung des Plazes auf dem Burggraben verhandelte. Nach eingehender Besprechung wurde der Antrag an die Wegebautommission zur Ecledigung berwiesen. Inbetreff der Beseitigung der Höfentränke und der Schaffung von Anlagen mit einem Springbrunnen wurde die Beschlußfassung ausgefeßt. Um das BeleuchtungsProjekt zu fördern beschloß der Gemeinderat die Besichtigung von Gas- und Elektrizitätswerfen, ohne daß Grünberg dadurch Auslagen entstehen.
Saasen, 1. Auguft. Abschiedspredigt. Pfarrer Biedenkopf- Wirberg, der noch im Laufe dieser Woche nach lezten Sonntag hier seine tief ergreifende Abschiedspredigt. Klein- Umstadt, seinem neuen Wirkungskreise übersiedelt, htelt
] Allendorf a. d. Lda, 1. August. Gesperrte Straße. Vom 2. bis 5. Auguft wird die Ditsdurchfahrt im Zuge der Landstraße Treis- Londorf wegen Rohrverlegungsarbeiten für schweres Fusrwert gesperrt.
X Hungen, 1. Auguft. Am Sonntag und Montag wurde hier die 45. Wanderversammlung des obers hessischen Bienenzüchtervereins abgehalten, mit der ein Honigmarkt verbunden war. Eröffnet wurde die Sigung durch Bürgermeister Fendt Hungen und Defan EllenbergerOrtenberg, als Regierungsvertreter war Kreisamtmann Hechler- Gießen auf der Tagung zugegen. Aus dem Jahresbericht erhellt, daß die Mitgliederzahl von 890 auf 900 angestiegen ist. Die Honigproduktion war eine sehr gute. An staatlichen Zuwendungen erhielt der Verein 666 Rt. Nach Erledigung des Geschäftsberichts hielt Lehrer Köhler einen Vortrag über:" Starke Völker im Frühjahr sichern
aufgehoben.
der Offiziere dürfen in unserem Kreise laut einer An? Langenschwalbach, 1. Auguft. Den Kraftfahrzeugen weisung des Landrats v. Köller fünftig feine Schwierigkeiten seitens Polizei und Gendarmerie mehr gemacht werden. Die Bekanntmachung bezieht sich auch besonders auf Straßen, bie sonst für den Automobil- Verkehr gesperrt sind. Hanau, 1. August. Selbümore. Heute Morgen wurde der Kassierer der hiesigen Ortsgruppe des Glaserverbandes erhängt aufgefunden. ergab einen bedeutenden Fehlbetrag. Lie Revision der Kasse
Aus dem Gerichts[ aal. Straffammer.
Der
Gießen, den 1. Auguft 1905. Wegen Diebstahls im Rückfall wurde der Taglöhner Daniel Gontrum von Ernsthausen zu 2 Jahren Buchthaus, 10 Jahren Ehrverlust und Polizeiaufsicht verurteilt. bielfach vorbestrafte Angeklagte hat zu Gießen einem Dienstnecht fast sämtliche Kleider entwendet, womit er flüchtig ging.- Auf dem Hof Winnerod stahl der Knecht Theodor Röder von Einholhain einem Schweizer ein Geldbetrag von etwa 200 Mart. Urteil: 3 Jahre, 6 Monate Buchthaus, 10 Jahre Ehrverluft, Polizeiaufsicht.- Der 17jährige Maurer Wilhelm Hedrich aus Kinzenbach versuchte sich in einem Geschäft zu Gießen ein Fahrrad zu erschwindeln, was ihm aber nicht gelang; desgleichen versuchte er von einem Gießener Geschäftsmann unter Vorzeigung einer gefälschten Bescheinigung 20 Wt. zu erhalten, was ihm ebenfalls nicht gelang. Einen Gastwirt beschwindelte er um 10 Mart und einen andern brachte er um die Beche. Urteil: 10 Monate Gefängnis. Der Kohlenhändler Eduard Klintel in Gießen erhielt durch das Amtsgericht Gießen wegen unberechtigten Fischens einen Strafbefeht. Auf seinen Einspruch kam das Schöffen, ericht zur Freisprechung. Die Staatsanwaltschaft focht das Urteil an; das Berufungsgericht setzte die Entscheidung auf nächsten Freitag aus. Siegener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Bitterung in Hessen für Donnerstag, den 3. Auguft. Vorübergehende Aufheiterung und wärmer, später Gewitterregen und Abkühlung.
( Näheres durch die Gießener Betterkarte.)
Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentei!: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Gieken.
Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14.
Es können eingestellt werden:
3 landw. Knechte oder Arbeiter, 1 Kunstschlosser, 3 Spengler, 1 Schmied, 1 Wagner, 1 Strickerin, Schreiner, 1 jüngerer Rüfer, 2 Brötchenträgerinnen, 1 Friseur, Erdarbeiter, 1 Installateur, jüngere Arbeiter und Arbeiterinnen, 2 junge Hausburschen, 1 Fuhrknecht, 1 Köchin, Lauffrauen oder Laufmädchen.
Lehrlinge: 1 Wagner, 2 Bäcker, 1 Friseur, 1 Schuhmacher.
Es suchen Arbeit:
1 Machschinenschlesser, 1 Maschinist oder Heizer, Bureaudiener, Kassiere. 1 Schneider, 2 Wäscherinnen, 1 Installateur, Haus- oder
A
Gegründet 1888.
Jean Dern& Co. Giessen
Telephon No. 21. Inh.: Oskar Gutmann.
Westanlage 31.
Kanalisations- Artikel
für Haus-, Hof- und Strassen- Entwässerung. Ia. Portland- Cement.
Grösstes Lager am Platze In sämtlichen Baumateriallen für Hoch- und Tiefbau.
Wenn Sie
ZÜRICH oder LUZERN
besuchen, vergessen Sie nicht die Seidenmagazine der Seidenstoff- Fabrik- Union
ADOLF GRIEDER& CE,
zu besichtigen.
C
Beste Bezugsquelle.
Muster umgehend.
G
N


