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In Rauch aufgegangen.] Welche Unsummen von den Rauchern in die blaue Luft geblasen werden, geht aus einer feeben veröffentlichten Zusammenstellung der in Ungarn bom 1. Januar bis Ende März d. J. konsumierten Tabak. fabrikate hervor. Danach wurden insgesamt für 25 767 852 Kronen konsumiert. Ein hübsches Pöstchen!

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[ Ein wachsender Hügel.] Aus Cilli( Südsteiermark) wird berichtet: In Ostroschno hat sich auf einer Wiese eine Erderhöhung gebildet, die 40 Meter lang und 2 Meter breit und bis jetzt auf 1% Meter gewachsen ist. Hunderte von Menschen bestaunen dieses seltsame Naturwunder, das wahr. scheinlich mit den nahen Thermen im Zusammenhange steht. In den nächsten Tagen wird eine Kommission an Ort und Stelle erscheinen.

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[ Bou Brüssel nach Verlin in sicben Stunden] soll man nach dem Prospekt einer soeben begründeten belgischen Ge­sellschaft reisen fönnen, wenn erst ihre elektrische Linie ge­baut ist. Ja, wenn...!

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[ Doppelt reißt nicht.] Ein armer Knecht aus der Provinz Pommern hatte im vorigen Winter mit eigener Lebensgefahr einen Knaben aus dem Dorfteiche vom Tode des Ertrinkens gerettet, und war dafür vom Landrat seines Kreises dem Kaiser namhaft gemacht worden, damit er die Rettungsmedaille erhielte. Diese wurde ihm denn auch ver­liehen, vorher aber wurde ihm durch den Landrat, wie es üblich ist, mitgeteilt, daß er statt der Medaille auch ein Kaiserliches Gnadengeschenk in Höhe von dreihundert Mark erhalten könne. Der Knecht wählte das festere, was cr da. mit motivierte, daß er eine alte gelägte Mutter zu er­nähren hätte, wozu ihm das Geld sehr erwünscht sei. Die Sache ging mit diesem Bescheide abermals an den Kaiser, welcher nunmehr verfügte, daß in diesem Falle die drei­hundert Mark als ein Geschenk für die alte Wutter anzusehen seien, der junge Mann aber die Rettungsmedaille, die er redlich verdient habe, trotzdem erhalten solle.

§ Der Gotteslästerungsprozeß gegen den Divisionspfarrei Bachstein. In dem Prozeß, bei dem bekanntlich der evangeli. sche Pfarrer Bachstein der Verächtlichmachung katholischer Einrichtungn und der Gotteslästerung angeflagt war, aber bom Kriegsgericht freigesprochen wurde, hat der Divisions. fommondeur Revision gegen das freisprechende Urteil ange meldet.

§ Der Streit um Lenbachs Tochter ist von den Münchener Gerichten in der Berufungsinstanz zugunsten der Mutter des Kindes entschieden worden. Diese, des berühmten Ma lers erste Frau, eine geborene v. Moltke, ist jetzt Gattin des Geheimrats Schweninger. Die 13jährige Tochter Lenbachs Marion, sollte nach dem letzten Willen ihres Vaters dessen zweiter Gattin, Lulu von Lenbach, verbleiben.

Lokales.

2. Juni 1905. *** Der Hessische Landesausschuß des Deutschen Flotten- Vereins hat beschlossen, die auf den 4. Juni an­gf te Hauptversammlung in Offenbach erst im September abzuhalten. Der Jahresbericht geht den Mit­gliedern mit der Juni- Nummer der Flotte" zu. Schülerfahrt nach Hamburg- Riel, zu welcher bereits über 200 Anmeldungen vorliegen, wird vom 26.- 30. Juli

unternommen.

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*** Funde aus der Hallstattzeit. Durch eine gute Ausbeute sind die Ausgrabungen des Oberhessischen Geschichts- Vereins, die er in leztem Morat auf dem Gießener Eyerzierplaz bei dem sog. Eulentopf vornehmen ließ, belohnt worden. Unter Leitung des Konservators des Museums, Hauptmann a. D. Kramer, wurde ein Hünen­grab geöffnet und darin Spuren von zwei Bestattungen entdeckt. Man fand eine bronzene Gewandnadel, einen Bronze halsring, einen bronzenen Ohrring, einen mit Bronze besetzten Gürtel mit Eisenverschluß, sowie verschiedene Knochen.

*** Generalstreik im Tabakgewerbe. 10000 Dresdener 3 garettenarbeiterinnen und Hülfsarbeiter be­schlossen, in den Generalstreit zu treten, nachdem ca. 4000 von ihnen wegen Bugehörigkeit zum Tabaktarbeiterverband ausgesperrt worden sind.

| für Turner geistig und förperlich anregende, gesundheit fördernde Partie. Auf dem Rückweg nach Schotten wurde noch das Lehrerheim sowie der Altenburgstopf besucht und als­dann mit den sich ebenfalls an dem Turngang sehr zahl­reich beteiligten Angehörigen des Turnvereins Schotten mit Damenriege bis zum Abgang des Zuges ein Plauder. stünden gehalten. Abends 11 Uhr langte man wieder in Gießen an, wohl ermüdet, aber erfrischt durch die Würze echt Vogelsberger Luft.

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** Ein Prozeß um einen Lotteriegewinn spielte sich an der ersten Zivilkammer des Landgerichts in Mainz ab. Die Darmst. 8tg." schreibt dazu: Ein Dienstmädchen spielte bis zum Herbst vorigen Jahres bei der Hauptfollettur Julius Anger ein Los der Hessisch­Thüringischen Staatslotterie. Am 24. September 1904 wurde ihr Los 34 195 mit dem Einsatz gezogen, was ihr unter Uebersendung eines Ersaßloses 32 141 mitgeteilt wurde. Das Dienstmädchen behielt das Los, das am 29. S ptember ebenfalls mit dem Einsatz herausfam. Nun wurde der Gewinnerin wiederum ein Ersatzlos übermittelt und ihr schriftlich mitgeteilt, daß sie bis 30. September vormittags 10 Uhr sich schlüssig machen müsse, ob sie das Los be halten wolle. Das Dienstmädchen trug aber erst am 3. Dftober nachmittags das Ersaßlos, das Nummer 14 759 trug, in das Ladenlokal des Rolletteurs zurück und erhob den auf das vorlegte Ersaglos 32 141 enthaltenen Einsatzbe­trag. Gleich darauf begegnete dem Mädchen eine Bekannte, der sie von ihren Gewinnen erzählte. Als die Bekannte von der Nummer 14 759 hörte, meinte sie, es sei ihr so, als ob diese Nummer am Nachmittag mit einem großen Treffer gezogen worden sei. Sofortige Feststellung führte zur Bestätigung dieser Annahme. Nun eilte das Mäd­chen in das Lokal von Anger und verlangte Rückgängig machung der vorherigen Vereinbarung und Auszahlung des Gewinnes, was verweigert wurde. Sie ging von der Auf­fassung aus, daß, als sie am Nachmittag das Ersazlos zu­rückgegeben, sie von der Tatsache des am Vormittag auf Nummer 14 759 entfallenen Gewinnes nichts gewußt, denn wenn sie es gewußt, hätte sie niemals das Los zurückge­geben, dagegen sei der Abnehmer des Loses von dem Refultat der Bormittagsziehung schon unterrichtet gewesen. Sie habe sofort ihre dem Beklagten gegenüber abgegebene Willenserklärung auf das Erfaglos 14 759 angefochten. Aus diesem Grunde und auch wegen ungerechtfertigter Be. reicherung sei die beklagte Firma zur Herauszahlung des Ge­minnes verpflichtet. Es wurde beantragt, die Beklagte zur Bahlung des Gewinnes nebst 4 pCt. Zinsen zu verurteilen. Die Beklagte beantragte foftenfällige Klageabweisung. Die Alage wurde foftenfällig abgewi sen. In der Begründung des Urteils wurde gesagt, daß die Klägerin ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht worden sei, daß eine Annahme­erklärung bezüglich des Ersazloses bis längstens 30. Sep. tember vormittags 10 Uhr erfolgen müsse, weiter sei in der Buschrift darauf hingewiesen, welche Folgen es habe, wenn die Spielende den erwähnten Termin nicht einhalte oder eine Annahmeerklärung erst später erfolge. Sei das Los dann noch nicht gezogen, dann sei die Annahmeerklärung als angenommen anzusehen, sei das Los aber gezogen, dann stehe das Eigentumsrecht und der auf das Los entfallene Gewinn der Beklagten zu. Die in dieser Buschrift ent­haltenen Bedingungen stellen sich als ein Vertragsantrag der Beklagten zum Verkauf des Ersazloses dar, für den eine Frist vorbehalten sei. Hätte die Klägerin auch sofort am Nachmittag des 3. Oktober der Firma gegenüber er­flärt, daß sie das Ersazlos spielen wolle, so hätte das Eigentumsrecht an dem Los nach den Bestimmungen der Zu­fchrift doch der Kollektur zugestanden, da die Biehung zu dieser Zeit bereits stattgefunden hatte. Die Klägerin habe übrigens durch die Zurückgabe des Ersaßloses und der Er­hebung ihres Einsatzes zum Ausdruck gebracht, daß sie nicht mehr weiterspielen wolle.

Der Vorwurf der ungerecht.

fertigten Bereicherung sei ungerechtfertigt, weil die Beklagte nichts auf Kosten der Klägerin verlangt habe, ebensowenig fönne von einem Verstoß gegen die guten Sitten gesprochen werden.

** Eine sehr interessante Unterhaltung gewährt der gegenwärtig auf Oswalds Garten aufgestellte Brählersche tg Im Zoologischen Garten zu Frankfurt ist Welt- Kinematograph. Hat man auch schon oft fine­am kommenden Sonntag der Eintrittspreis am Bormittag matographische Vorführungen gesehen, so bietet doch das von 6 bis 1 Uhr auf 40 Pfg.( Kinder 20 Pfg.) und nach­Brählersche Programm soviel neues, daß man ganz gerne seinen Besuch wiederholt und den Vorführungen von Anfang mittags von 1 Uhr an auf 50 Pfg.( Rinder 25 Pfg.) er­bis Ende mit der größten Aufmerksamkeit beiwohnt. Teilsmäßigt. Um 1 Uhr wird der Garten für die Vormittags­ernste, teils humoristische, teils minituöse Kleinmalereien, besucher geschlossen. Im Aquarium mit Reptiliensaal foftet es den ganzen Tag für alle nur 20 Pfg. teils buntbewegte assenszenen fliegen an dem Besucher chaustellung wird Sonntag schon um 8 Uhr geöffnet. vorüber und fesseln sein Auge durch ihre Verwandlungen und Lichteffekte. Besondere Anerkennung aber verdient das Märchen von Dorniöschen, ein Tableau, daß in zwanzig­tausend Aufnahmen eine wahrhaft blühende Phantasie ver­förpert. Sehr angenehm wirkt dabei die ruhige Wiedergabe der Bilder. Ein Besuch des Brählerschen Kinematographen ist nur zu empfehlen.

** Sommerfest. Der 8ithertlub Gießen beranstaltet Sonntag Nachmittag auf der Schönen Aussicht" ein Sommerfest mit besonders gewähltem Programm, das recht hübsche zerstreuungen und Abwechslungen vorfieht. Das ganze Arrangement soll einen echt volkstümlichen Charakter Wer über seinen Sonntag noch nicht disponiert hat, der lenke daher seine Schritte auf die Schöne Aussicht", zuat Sommerfest des Gießener Zitherklubs!

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-th- Der am Himmelfahrtstag unternommene Turngang des Turnvereins Gießen verlief in schönster, echt turnerischer Weise. Von Laubach aus wurde unter zahl. reicher Begleitung der Turner von Lich, Hungen und Laubach der Marsch nach dem wunderschön gelegenen Hoherodstopf angetreten, woselbst sie von den allen Seiten herbeigeeilten Turnern der Nachbar- Vereine auf das herzlichste begrüßt wurden. Inzwischen waren auch die von Schotten, Mücke über Ulrichstein den Oberwald erreichenden Gießener auf dem Plateau eingetroffen und nun entspann sich ein munteres Treiben, das durch die Kürze der Zeit gar zu früh abgebrochen werden mußte. Die wenigen, aber froh vergnügten Stunden werden sämtlichen Teilnehmern noch im Gedächtnis den Widerhall hevorrufen: es war dies eine

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*** Gießener Boltsbad. Im Mai wurden verabreicht 11 891 Bäder gegen 8477 im April 1905 und 11054 im Mai 1904 oder im Durchschnitt pro Tag 384 Bäder gegen 283 im April 1905 und 357 im Mai 1904. Der Besuch im einzelnen hat sich wie folgt verteilt: Schwimmbad: 5772 Männer, darunter 1018 zu 10 Pfg. 1382 Frauen, Wannenbäder: 1. Al. 392 Männer, 116 Frauen 2. RI. 886

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? Alsfeld. Die Wahl unseres Reichstagsabge ordneten Dr. Wallau ist von der Wahlprüfungs­kommission beanstandet worden.

§ Offenbach, 1. Juni. Je mehr Einzelheiten über den Offenbacher Raubmord bekannt werden, disto grausiger stelt er sich dar, man spricht bereits davon, daß die Letz bestialischer verfahren ist, wie seiner Zeit Hudde und daß der Mord an dem Kinde von vornherein zur Durch­führung ihres Raubes für sie feststand. Der von der Furie der Mittäterschaft bezichtigte eigene Bruder ist inzwischen in Ludwigshafen verhaftet worden, doch hat die Untersuchung bis jetzt nichts Belaftendes gegen ihn ergeben. Nach einer später einlaufenden Meldung ist er denn auch bereits wieder aus der Haft entlassen worden, da er sein Alibi beigebracht hat. Er befand sich am Samstag und Sonntag in Raisers­lautern. Die Loz steht somit als alleinige Täterin da.

K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3.00-3.40 Mt. Stroh, 2.40-2.55. Alles per 50 kilo. Tendenz: in Heu flau, in Stroh feft.

K Vom Odenwald, 1. Juni. Die Eröffnung der Neben­bahn Mosbach- undau findet am 2. Junt statt. Der Erbgroßherzog wehnt der Eröffnung bei.

Geschäftliches.

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Die Duisburger Fahrradfabrik ... Duisburg hat einen neuen Katalog herausgegeben, dessen Inhalt bezüglich der Fahrradpreise wiederum die verjährigen Angebote in den Schatten stellt. Es werden in dem Preisbuche u. A. gute Fahrräder von 65.- Wt. an offeriert. Da die Leistungsfähigkeit der seit 9 Jahren bestehenden Fahrradfabrit Schwalbe" eine allseitig anerkannte und deren Reellität eine unangetaftete ist, so tun die Re­flettanten auf ein modernes und solides Fahr­rad zu billigem Preise gut daran, sich mit der Schwalbe" in Verbindung zu seßen. Jede Anfrage findet sofortige und eingehende Erledigung.

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Neueste Nachrichten.

CB. Berlin, 2. Juni.( Telegramm.) Gegea Den zur Zeit in Paris weilen den König Alphonso von Spanien wurde eine Bombe geworfen. Der König blieb nuverlegt, dagegen trugen 15 Personen mehr oder minder schwere Verwundungen davon. Der Attentäter ist noch unbekannt.

*** Tolio, 1. Juni. Unser Berliner Bureau meldet: Admiral Roschdjeftwensky soll einen Schädelbruch erlitten haben, der eine Operation notwendig mache. Der Bustand soll ernst, aber nicht lebensgefährlich sein. Das japanische Marine- Departement macht bekannt, daß während der Schlacht nur drei japanische Torpedoboote ver loren gegangen sind.

Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

Am Sonntag Eraudi, den 4. Juni. Rollette für die evangelischen Glaubensgenossen im Ausland. In der Stadtkirche. Vormittags 8.00 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Bugleich Christenlehre für die Neukonfirmierten der Matthäus­gemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Schulz. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Marcusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser.

m 2. Pfingstfeiertag findet im Hauptgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Marcus­gemeinde gemeinsam statt. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten.

In der Johannestirche. Bormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Sattler.

Bugleich Christenlehre für die Neutonfirmierten aus der Johannesgemeinde.

Bormittags 9.30 Uhr: Repetent Waas. Bormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukas­gemeinde. Pfarrassistent Schulz.

Am 1. Pfingstfeiertag Beichte und heil. Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde im Hauptgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde er­beten.

Batholische Gemeinde. Samstag, den 3. Juni. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte.

Sonntag, den 4 Juni. 6. Sonntag nach Ostern. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion.

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Dampf- und Heißluftbäder, sowie Massage zusammen 137 Männer, 36 Frauen.

Brausebäder 2265 Männer, 337 Frauen.

Die Personenwage wurde von 300 Personen benußt, das Bad von 2 Bersonen besichtigt.

?? Krofdorf, 1. Juni. Polizeisergeant Leib dahier verhaftete am Dienstag in Gießen den Mourerhandlanger Wilhelm Heddrich, der am Tage vorher in das Wohnhaus des Zigarrenarbeiters Georg Mandler in Rinzenbach ein­brach und 17,50 Mt. bares Geld, sowie verschiedene Nahrungs­mittel entwendete.

w Krofdorf, 2. Juni. Turnfahrt. Gestern unter­nahm der hiesige Turnverein von schönstem Wetter begünstigt einen Ausflug über Launsbach, Wieseck, Trohe, Alten- Bused, Daubringen nach Lollar, wo sich überall ein manteres Treiben entspann. Gegen 18 Uhr abends ging es unter Borantritt des Trommler- und Pfeiferkorps dem Heimats­orte wieder zu.

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8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. von 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 22 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Gießener landwirts@ aftlicher Wetterbienft. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 3. Juni. Meist trüb, vielfach Gewitterregen, am Tage fühler und windig.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Jnseratentes: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beid in Gießen.

Die Ziehung I. Klasse der 6. Hessisch- Thürin gischen Staatslotterie steht unmittelbar bevor; sie be­ginnt am 6. Juui d. J. Einlegung und Mischung der Lose und Gewinne erfolgen öffentlich am 5. Junt, nach­mittags 3 Uhr im Ziehungssaale zu Darmstadt, Bismarck­straße 19.